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		<title>Feuriges Griechenland / Kapitel &#8211; α &#8211; &#8220;Urlaub&#8221; Episode 2 (Kopie)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:59:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kapitel &#8211; αlpha &#8211; &#8220;Urlaub&#8221; Episode 2 &#8211; Ich &#8230; eine M.I.L.F.? Markus blinzelt, das Sonnenlicht kitzelt seine Lider. Er lehnt sich leicht zurück, spürt das weiche Kissen in seinem Rücken&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #3498db;">Kapitel &#8211; </span></strong><span style="color: #3498db;">αlpha </span><strong><span style="color: #3498db;">&#8211; &#8220;Urlaub&#8221;</span></strong><br />
<span style="color: #e74c3c;"><strong>Episode 2 &#8211; Ich &#8230; eine M.I.L.F.?</strong></span><br />
Markus blinzelt, das Sonnenlicht kitzelt seine Lider. Er lehnt sich leicht zurück, spürt das weiche Kissen in seinem Rücken und zieht den warmen Sommerduft langsam und bewusst in die Lunge. Salz, Pinien und frisch gebackenes Brot mischen sich zu einem Aroma, das an Ferientage erinnert. Für einen Moment schließt er die Augen, genießt den sanften Luftzug, der über seine Arme streicht – fast so, als wolle der Wind ihm das Gefühl von Freiheit ins Herz tragen. Die Luft ist warm, aber nicht drückend – sie riecht nach Sommer, nach Freiheit.</p>
<p>Die Zikaden zirpen unermüdlich im Garten, ihr Klang verschmilzt mit dem leisen Rascheln der Olivenbäume, deren silbrige Blätter sanft im Wind tanzen. Markus beobachtet ein paar Spatzen, die über die Terrassenfliesen hüpfen und neugierig nach Krümeln picken; einer landet für einen Wimpernschlag auf seinem Fensterbrett, bevor er erschrocken auffliegt. In der Ferne, kaum hörbar, dringt das gedämpfte Klappern von Geschirr aus dem Hauptgebäude durch die morgendliche Stille – etwa zwanzig Meter entfernt, verborgen hinter Hibiskushecken und Bougainvillea. Markus lauscht einen Augenblick, fühlt sich verbunden mit der stillen Lebendigkeit ringsum.</p>
<p>Markus liegt ausgestreckt auf dem Bett, die Arme locker neben sich. Die Matratze ist weich, fast zu weich – ein Luxus, den er nicht kennt. Noch vor wenigen Monaten lag er abends auf einer durchgelegenen Pritsche im Heim, das Knarren der Sprungfedern und das entfernte Klappern von Schritten auf dem Flur hielten ihn oft wach. Immer wieder hatte er sich in die Kissen gekauert und auf die Dunkelheit gestarrt, während draußen der Wind die Fensterscheiben klappern ließ.</p>
<p>Jetzt aber fühlt sich alles anders an. Der Stoff des Lakens schmiegt sich kühl an seine Haut, Sonnenstrahlen tasten sich durchs Fenster und malen helle Muster auf seine Füße. Ein leises Flirren liegt in der Luft – irgendwo zirpt eine einzelne Zikade, das dumpfe Ticken einer alten Standuhr mischt sich mit dem fernen Rauschen der Brandung. Der Duft von Salz und blühenden Zitronenbäumen dringt durch die angelehnte Tür und vertreibt die beklemmenden Erinnerungen für einen Moment.</p>
<p>Leichter. Echter.</p>
<p>Er greift nach seinem Smartphone, das auf dem kleinen Holztisch neben dem Bett liegt. Für einen Augenblick hält er inne – im Heim hätte eine solche Geste immer einen prüfenden Blick auf den Nachtwächter vorausgesetzt. Nun aber ist da niemand, der ihn beobachtet. Eigentlich will Markus nur die Uhrzeit checken, doch das Display zeigt etwas anderes – etwas, das ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert.</p>
<p>„Guten Morgen, mein süßer Rettungsschwimmer. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und freue mich schon drauf, wenn wir uns wiedersehen. bussi, Alexa“</p>
<p>Markus starrt auf die Nachricht. Für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Sein Herz schlägt nicht nur schneller, es pocht spürbar in seiner Brust, als wolle es ihm ein Geheimnis verraten. Ein leises Kribbeln läuft ihm über den Rücken, während er die Zeilen immer wieder liest. „Guten Morgen, mein süßer Rettungsschwimmer…“ Das Kuss-Emoji am Ende lässt ihn nicht los. Was meint Alexa damit? Ist es einfach nur ein flirtender Gruß – oder steckt mehr dahinter? Ein erneutes Ziehen der Unsicherheit, aber auch eine prickelnde Vorfreude breitet sich in ihm aus. Hat sie den gestrigen Tag genauso lange im Kopf wie er? Er erinnert sich an das salzige Wasser auf ihrer Haut, an ihr Lachen, das zwischen den Wellen widerhallte, an den Moment, als sie ihm einen verschwörerischen Blick zuwarf und sich die Distanz zwischen ihnen plötzlich unendlich klein anfühlte.</p>
<p>Sein Blick gleitet zur offenen Tür, hinaus in den Garten. Die warme Meeresbrise streicht durch die Palmenblätter und lässt deren Schattenmuster über den Boden tanzen. Das leise, stetige Rauschen der Wellen dringt bis zu ihm herein, mischt sich mit dem süßen, betörenden Duft von Oleander und salziger Seeluft. Ein tiefer Atemzug – die Luft ist weich und trägt die Erinnerung an den gestrigen Tag zu ihm zurück. Der Weg zum privaten Hotelstrand liegt einladend da, gepflegt und ruhig – aber dort, an dem abgeschiedenen, wilden FKK-Strand, wo der Sand noch warm von der Sonne war und das Wasser ungestüm gegen die Steine schlug, war alles anders. Dort hatten sie sich gefunden, zwischen versteckten Büschen und dem Duft von Meer und Freiheit.</p>
<p>Er erinnert sich an das Licht auf ihrer Haut. An den Moment, als sie ihn fragte, was ihm mehr gefallen hatte – ihre entblößte Mitte oder das Wissen, dass sie sich ihm ganz bewusst gezeigt hatte. Für einen Augenblick war er völlig überfordert von ihrer Offenheit, fragte sich, ob sie seine Unsicherheit spürte. Gleichzeitig spürte er eine tiefe Dankbarkeit, dass sie ihm diesen Moment schenkte. Und dann, wie sie sich gegenseitig berührten, offen, ehrlich, ohne Scheu – auch wenn andere in der Nähe waren. In ihrem Blick lag ein stilles Vertrauen, und er merkte, wie sehr er es genoss, sie so frei und unbefangen zu erleben. Es war mehr als nur Lust. Es war ein stilles Einverständnis, ein geteiltes Verlangen, das sich wie ein geheimes Band zwischen ihnen spannte. Für einen Moment fragte er sich, ob auch sie diese Verbundenheit spürte, oder ob sie nur im Augenblick lebte. Doch ihr leises Lächeln ließ ihn hoffen, dass sie beide das Gleiche fühlten.</p>
<p>Er kann beim besten Willen nichts Unnatürliches erkennen.</p>
<p>Markus setzt sich langsam auf und streicht sich durchs Haar. Die Sonne taucht den Raum in goldene Streifen, die durch die Holzlamellen der Fensterläden fallen.</p>
<p>Ein leises Summen von draußen – vielleicht ein Gärtner mit einem Laubbläser. Der Duft von Kaffee steigt ihm in die Nase. Markus steht auf, barfuß. Der Boden ist kühl und glatt – ein angenehmer Kontrast zur Wärme draußen.</p>
<p>Er geht zur Tür, öffnet sie. Vor ihm liegt der Garten – ein kleines Paradies aus mediterranen Pflanzen, blühenden Sträuchern und schmalen Steinfaden. Nur fünfzig Meter entfernt glitzert das Meer. Der private Strand des Hotels liegt still da, als würde er auf ihn warten. Markus atmet tief ein.</p>
<p>Schnell zieht Markus sich um, schlüpft in seine Badehose und wirft sich das mit seinem Namen bestickte Badetuch über die Schulter. Als er die Tür seines Bungalows öffnet, schlägt ihm die warme, salzige Meeresluft entgegen. Die Sonne steht schon höher am Himmel, brennt auf die Terrakotta-Dächer und lässt die weißen Mauern des Hotels gleißen.</p>
<p>Der Duft von Pinien mischt sich mit dem Aroma von gegrilltem Gemüse und frischem Brot, das aus der Hotelküche herüberweht. Zikaden zirpen lautstark in den Bäumen, als wollten sie die Hitze übertönen.</p>
<p>Auf dem Weg zum Strand knirscht der Kies unter seinen Sandalen, bei jedem Schritt ein leises, beruhigendes Geräusch. Aus der Ferne hört er das sanfte Plätschern eines Springbrunnens, überlagert vom leisen Klappern von Besteck – irgendwo sitzen Gäste entspannt unter den großen, weißen Sonnenschirmen und genießen ihr Mittagessen. Ein Hauch von gegrilltem Fisch und frischem Brot vermischt sich mit der salzigen, warmen Luft, lässt den Ort beinahe magisch wirken.</p>
<p>Plötzlich begegnet er Sofia, die ihm entgegenkommt. Sie balanciert ein Tablet in der Armbeuge, ihr leichtes Sommerkleid bewegt sich im Rhythmus ihrer Schritte, und einzelne Haarsträhnen haben sich aus ihrem lockeren Dutt gelöst. Ihr offenes Lächeln strahlt Gelassenheit aus, ihre Augen funkeln neugierig. „Ist alles zu deiner Zufriedenheit, Markus?“ fragt sie, die Stimme herzlich und ein wenig verschmitzt.</p>
<p>Markus fühlt einen kurzen Anflug von Nervosität, als hätte sie mehr gesehen, als sie sagt. Er erwidert: „Oh ja, vielen Dank, Sofia. Ich weiß gar nicht, wie ich euch das jemals danken kann.“ Die Dankbarkeit in seiner Stimme ist ehrlich, doch dahinter lauert Unsicherheit – was, wenn sie merkt, wie sehr ihn all das berührt?</p>
<p>Sie lächelt wissend. „Ich glaube, ich wusste schon, dass du hier richtig bist“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. „Und Sven würdest du damit ebenfalls glücklich machen. Das konnte ich gestern sehen. So strahlend habe ich ihn lange nicht mehr erlebt – als ihr euch begrüßt habt.“ Während sie spricht, tippt sie gedankenverloren mit dem Daumen gegen das Tablet, als wäre es ein kleiner Taktgeber für ihre Worte.</p>
<p>Markus spürt einen Schauer auf seiner Haut – doch diesmal entspringt er nicht dem Wind, sondern der wachsenden Hoffnung, in diesem Urlaub wirklich ankommen zu können. Hätte sie gestern gesehen, wie aufgeregt ich war? Ob Sven das auch gespürt hat? Vielleicht habe ich ihn wirklich vermisst, mehr, als ich mir zugestehen wollte. Für einen Moment überlegt er, wie offen er das sagen sollte. „Danke, Sofia. Ja, ich freue mich wirklich sehr, Sven wiederzusehen. Und was das andere betrifft …“ Er bricht ab, weil ihm die Worte fehlen.</p>
<p>„Alles gut, Markus. Dein Urlaub ist noch lang. Genug Zeit, um herauszufinden, was du willst. Und wer weiß – vielleicht hilft dir ja jemand dabei. Man weiß nie“, sagt sie und schenkt ihm ein schelmisches Grinsen, das kleine Lachfältchen um ihre Augen hervortreten lässt. Kurz zupft sie eine lose Haarsträhne hinter ihr Ohr, und mit einer eleganten Bewegung entschuldigt sie sich: „So, ich habe noch ein paar andere Gäste, um die ich mich kümmern muss.“</p>
<p>„Kein Problem, Sofia, ich wollte sowieso gerade schwimmen gehen“, antwortet Markus, spürt aber noch lange ihr Lächeln auf sich ruhen, als er seinen Weg fortsetzt.</p>
<p>Der Strand empfängt ihn mit grellem Licht, das Meer wirkt wie flüssiges Türkis, die Luft über dem Sand flimmert in goldenen Wellen. Das Rauschen der Wellen mischt sich mit dem leisen Summen eines Radios, das irgendwo griechische Musik spielt, und ein paar Sonnenstrahlen tanzen auf der bewegten Wasseroberfläche. Markus taucht ein – das Wasser ist wohlig warm, aber zugleich erfrischend, Millionen kleiner Blasen umspielen seine Haut, als wollte das Meer ihn willkommen heißen. Während er weit hinausschwimmt, verliert er sich in Gedanken: Bin ich bereit, mich wirklich einzulassen? Was, wenn ich hier wirklich finde, was ich suche?</p>
<p>Erst als sein Magen knurrt, kehrt er zurück ans Ufer. Mit nassem Haar, sonnengeküsster Haut und einem Gefühl von neuer Leichtigkeit macht er sich auf den Weg zurück, zieht sich rasch um – voller Hoffnung, dass das Mittagessen noch nicht vorbei ist.</p>
<p>Der Duft von Zitronen, Olivenöl und gegrilltem Fisch lockt ihn ins Hotelrestaurant, wo die Tische unter alten Olivenbäumen gedeckt sind und das Leben in einem sanften, unaufgeregten Rhythmus pulsiert. Das Restaurant liegt in einem offenen Innenhof, umgeben von Olivenbäumen, deren silbrige Blätter im leichten Wind rascheln und dabei tanzende Schatten wie kleine Wellen auf die weiß gedeckten Tische werfen. Die Nachmittagssonne gießt ihr goldenes Licht wie flüssigen Honig über die Szene und verleiht dem Ganzen eine warme, fast träumerische Atmosphäre.</p>
<p>Einige Gäste sitzen verstreut an den Tischen, vertieft in leise Gespräche in verschiedenen Sprachen. Nahebei hebt eine Frau ihr Glas und nimmt einen kleinen Schluck Wein, lächelt ihrem Gegenüber verschmitzt zu. Das Klirren von Besteck auf Porzellan mischt sich mit dem sanften Gemurmel der Stimmen. Ein Kellner beugt sich zu einem älteren Herrn hinunter, wechselt ein paar freundliche Worte, bevor er mit flinken Bewegungen das Tablet mit dampfendem Lammragout weiterträgt – begleitet vom Duft nach Rosmarin, Knoblauch und Zimt, der sich sofort mit dem rauchigen Aroma von gegrilltem Fisch vermengt und durch den Raum zieht.</p>
<p>Markus sitzt mit Sven am Rand des Restaurants, halb abgeschirmt durch einen Raumteiler aus dunklem Holz und Stoffbahnen in Olivgrün. Das Licht fällt gedämpft auf ihren Tisch, bricht sich an den grünen Stoffbahnen und taucht die Szene in ein sanftes Halbdunkel. Ein schwacher Duft nach gebratenem Knoblauch und frischem Basilikum hängt in der Luft, vermischt mit einer feinen Zitronennote, die von der nahen Küche herüberweht. Der Tisch, den Markus gewählt hat, grenzt an den Personalbereich – ein Ort, den Gäste normalerweise nicht betreten.</p>
<p>Hier ist es ruhiger, fast intim. Nur das gelegentliche Zischen aus der Küche, das rhythmische Klopfen eines Messers auf einem Schneidebrett und das leise Summen eines Ventilators dringen durch die Wand. Ein Kind lacht irgendwo weiter hinten, ein Stuhl wird über den Steinboden geschoben. Die Welt um sie herum ist lebendig – doch zwischen Markus und Sven liegt eine spürbare Anspannung.</p>
<p>Markus vermeidet Svens Blick, seine Finger spielen nervös am Glasrand, während die Eiswürfel leise klirren. Jedes Mal, wenn er an seinem Bier nippt, scheint er einen Moment länger als nötig am Glas zu verweilen. Sven hingegen presst die Lippen aufeinander, starrt einen Moment ins Leere und nimmt dann einen Schluck von seiner Cola, ohne ein Wort zu sagen. In Markus breitet sich ein unangenehmes Ziehen in der Brust aus; jedes Wort, das er sagen möchte, bleibt ihm plötzlich im Hals stecken. Er ringt mit sich, die richtigen Worte zu finden, und auf seiner Stirn steht ein Anflug von Unsicherheit.</p>
<p>„Sag mal, Sven – deine Mutter muss sich hier doch bestimmt mit einigen Verehrern herumschlagen, oder?“ sagt Markus plötzlich, mit einem Ton, der irgendwo zwischen Neugier und Provokation liegt.</p>
<p>Sofia, die gerade durch den Personalbereich geht, bleibt abrupt stehen. Sie hat ein Tablet in der Hand – darauf eine Cola für Sven und ein Bier für Markus. Der Duft von frischem Basilikum aus der Küche kitzelt ihre Nase, doch ihr Fokus liegt ganz auf den Stimmen hinter dem Raumteiler.</p>
<p>Sofia spürt, wie ihr Herz schneller schlägt. Nicht aus Wut – eher aus einer Mischung aus Überraschung und … Neugier? Vielleicht auch ein wenig Stolz, dass ihre Ausstrahlung bemerkt wird – oder ist es doch Unbehagen? Sie weiß, dass sie nicht lauschen sollte. Aber sie tut es trotzdem.</p>
<p>„Bitte was?“ fragt Sven, sichtlich irritiert. Ein kurzer Moment des Zögerns steht in seinem Gesicht, als ob er abwägt, ob er Markus’ Bemerkung einfach übergehen soll.</p>
<p>„Sorry, Bro – ich wollte nicht sagen, dass … ich meine nur, bei ihrem Aussehen bekommt sie bestimmt den ein oder anderen Blick oder Kommentar ab“, versucht Markus sich zu erklären. Während er spricht, spürt er eine Mischung aus Unsicherheit und dem Wunsch, ein lockeres Gespräch zu führen – aber er merkt, dass er vielleicht eine Grenze überschritten hat und blickt verlegen zur Seite.</p>
<p>Sofia hört die Worte von Markus, und für einen Moment ist sie sich nicht sicher, ob sie sich über das Kompliment freuen oder sich unwohl fühlen soll. Ihr Puls bleibt hoch, Gedanken wirbeln durcheinander: Will ich das wirklich hören? Ist das schmeichelhaft – oder zu privat?</p>
<p>Sven verzieht das Gesicht. Der Ausdruck trifft ihn unangenehm – es ist schließlich seine Mutter, über die gesprochen wird. Er fühlt sich zwischen Verlegenheit und einer leichten Abwehr hin- und hergerissen. „Markus geht’s noch? Das ist meine Mutter“, sagt er aufgebracht, seine Stimme hebt sich leicht. Ein älterer Herr am Nebentisch schaut kurz herüber, bevor er sich wieder seinem gegrillten Halloumi widmet.</p>
<p>„Hey, beruhige dich, Sven. Ich wollte nichts unterstellen. Aber Mann, schau sie dir doch mal an – deine Mutter ist eine M.I.L.F. Ach was, eine M.I.L.F. hoch³.“</p>
<p>Sven spürt, wie die direkte Sprache ihm unangenehm ist; er findet den Begriff respektlos, auch wenn er weiß, dass Markus ihn vielleicht nicht böse meint. Innerlich fragt er sich, warum solche Ausdrücke überhaupt fallen müssen – und ob Markus wirklich versteht, wie das auf ihn wirkt. Sofia hingegen versucht, die Bemerkung einzuordnen: Ist es nur ein flapsiger Spruch oder verbirgt sich dahinter echte Bewunderung? Sie nimmt die Worte wahr, aber auch die Unsicherheit, die zwischen den beiden Männern steht.</p>
<p>Sofia blinzelt. Sie spürt, wie ihr Gesicht heiß wird. Nicht vor Scham – sondern von einer seltsamen Mischung aus Stolz und Irritation. Ein goldener Lichtstrahl fällt durch das halb geöffnete Fenster auf die Fliesen unter ihren Füßen, tanzt auf der Oberfläche des Tabletts in ihrer Hand. Im Hintergrund vermischen sich das leise Klappern von Besteck und das monotone Summen der Klimaanlage mit dem Stimmengewirr der Gäste: Ein Lachen hier, das gedämpfte Murmeln eines älteren Paares dort, gelegentlich das helle Klingeln eines Glases.</p>
<p>Sven setzt sich wieder hin, als hätte er gerade eine seltsame Erkenntnis gewonnen. Für einen Moment ist das Licht im Raum weicher, fast tröstlich – doch auf Svens Gesicht liegt der Schatten von Verwirrung, als würde er in Gedanken einen neuen Faden aufnehmen.</p>
<p>„Ich glaub, ich tick nicht mehr ganz sauber. Sag jetzt bloß nicht, du stehst auf ältere Frauen – und meine Mutter ist dein Typ? Echt jetzt? Obwohl … das würde erklären, warum bei Alexa gestern Tote Hose war.“ Seine Stimme klingt ein bisschen brüchig, als ob er sich selbst nicht ganz sicher wäre, ob er das wirklich aussprechen sollte. Die Worte tröpfeln in den Raum, vermischen sich mit dem rhythmischen Ticken einer Uhr am Fensterbrett.</p>
<p>Hinter dem Raumteiler zieht Sofia ihr Smartphone aus der Tasche. Ein leises „Pling“ von einem anderen Tisch – irgendwer hat ’ne Nachricht bekommen. In der Ecke surrt die Kaffeemaschine, ein Kellner ruft leise in die Küche, und durch das Fenster dringt das entfernte Kreischen einer Möwe. Sie ignoriert´s. Tippt stattdessen: „Was bedeutet M.I.L.F.?“</p>
<p>Die Antwort lautet:</p>
<p>M.I.L.F. steht für „Mother I’d Like to Fuck“. Ein Slangbegriff für eine attraktive Frau mittleren Alters, meistens mit Kind – oft anzüglich, manchmal bewundernd.“</p>
<p>Sofia schluckt. Ein Kellner rauscht dicht an ihr vorbei, das Tablett mit dampfender Moussaka balancierend – der würzige Duft mischt sich mit einem Hauch von Knoblauch und geschmolzenem Käse und lässt für einen Moment die Luft schwer wirken. Ihr Blick bleibt wie festgefroren am Bildschirm, während das leise Klirren von Besteck, das monotone Summen der Klimaanlage und das gedämpfte Gemurmel der Gäste im Hintergrund wie ein verschwimmender Klangteppich ihre Gedanken begleiten. Ein kühler Luftzug streicht aus der Klimaanlage über ihren Nacken und sorgt für eine Gänsehaut, die nicht nur von der Temperatur herrührt. Für einen Moment nimmt sie die kühle Marmorplatte der Theke unter ihren Fingern besonders intensiv wahr, während draußen durch die Scheibe ein Sonnenstrahl auf die Fliesen fällt. „Hat Markus das wirklich gesagt? Und meint er mich?“, fragt sie sich – ihr Herz schlägt schneller, gefangen zwischen Verlegenheit, Neugier und einer Spur Stolz.</p>
<p>Dann hört sie ihn erneut:</p>
<p>„Denk was du willst, du hörst mir ja eh nie richtig zu. Ich hab nur gesagt, dass deine Mutter verdammt heiß ist. Und ja, ich denke, sie weiß ganz genau, was sie tut.“ Markus lehnt sich vor, sein Blick bleibt einen Moment an Sven haften. „Du brauchst nicht immer gleich die Welt in Frage zu stellen, nur weil jemand ehrlich ist. Vielleicht solltest du anfangen, Stolz auf das zu sein, was du hast – anstatt dich zu schämen.“ Ein leises Klirren von Gläsern hallt aus der Bar herüber, begleitet vom dumpfen Ploppen einer Flasche, die am Tresen geöffnet wird. Ein Hauch von frischem Kaffee und gebratenem Knoblauch mischt sich mit dem süßlichen Duft von warmem Gebäck, der in Wellen durch den Raum zieht.</p>
<p>Markus steht auf. Sein Stuhl quietscht leise über die Fliesen, kurz unterbrochen vom metallischen Schaben eines Bestecks, das auf einen Teller fällt. Für einen Moment verharrt er, nimmt das Stimmengewirr der Gäste und das leise Summen der Klimaanlage bewusst wahr, dann dreht er sich ohne ein weiteres Wort um und geht. Sven bleibt am Tisch zurück, die Hände um sein Glas gekrallt. Seine Finger trommeln nervös auf dem feuchten Rand, während er auf das Muster des Kondenswassers starrt. Irritation und Verunsicherung spiegeln sich auf seinem Gesicht – und ein Anflug von Trotz blitzt in seinen Augen auf, als er Markus’ Worte wieder und wieder in Gedanken wälzt.</p>
<p>Sofia hört jedes Wort. Und obwohl sie sich nicht sicher ist, ob sie empört oder geschmeichelt sein soll – eines weiß sie: Diese Worte haben etwas in ihr berührt. Nicht, weil sie und Sirius keinen Sex mehr hätten. Sondern weil er ihr solche Dinge einfach nicht mehr sagt. Während Markus sich entfernt, schleicht sie sich zurück – leise, vorsichtig, das Tablett noch immer in der Hand. Niemand soll merken, dass sie das Gespräch mitbekommen hat. Der Geruch von Moussaka und ein Hauch von Zitrone liegen in der Luft, vermischen sich mit dem süßen Aroma von Honig, das aus der Küche dringt.</p>
<p>Markus verlässt das Restaurant. Die Tür fällt leise ins Schloss, ein tiefer, kehliger Ton, der kurz nachhallt. Ein Windstoß trägt den Duft von Zitronenblüten heran, während von draußen das entfernte Kreischen einer Möwe zu hören ist. Für einen Moment scheint die Welt still zu stehen – als hätten die Worte, die eben gefallen sind, einen feinen Riss in die Wirklichkeit gelegt.</p>
<p>Markus lässt sich auf das Sofa im Wohnbereich seines Bungalows sinken. Die Polster geben unter seinem Gewicht nach, schmiegen sich kühl und weich an seinen Rücken – ein wohltuender Gegensatz zur flirrenden Hitze draußen, die sich noch immer auf seiner Haut spürbar macht. Als er sein Smartphone in die Hand nimmt, fühlt er für einen Moment das kühle Glas, das leicht an seiner schwitzigen Handfläche haftet. Er öffnet WhatsApp, scrollt zum Chat mit Alexa und tippt: „Hey, danke dir für den lieben Morgengruß. Ich hoffe, dein Tag ist angenehm verlaufen. Gruß Markus.“ Ein „Bussi“ lässt er diesmal bewusst weg – ein kleiner Test. Wird Alexa darauf reagieren?</p>
<p>Keine Antwort. Wahrscheinlich ist sie gerade beruflich eingespannt. Ein leises Surren aus dem Klimagerät, das sanfte Hämmern eines entfernten Hammers von einer Baustelle draußen und das gelegentliche Aufheulen eines Mopeds dringen an sein Ohr. Markus beschließt, spontan die Stadt zu erkunden. Während er sich ein leichtes T-Shirt überstreift, spürt er den kühlen Stoff auf seiner verschwitzten Haut, schlüpft in seine Sandalen und verlässt den Bungalow. Die Tür fällt mit einem dumpfen Klicken ins Schloss.</p>
<p>Die Sonne steht noch hoch, und ein warmer, beinahe schwerer Lufthauch schlägt ihm entgegen. Auf den Straßen tanzen Lichtreflexe auf den Pflastersteinen, als würde die Hitze die Luft zum Flirren bringen. Düfte von Knoblauch, Zimt und gegrilltem Fleisch mischen sich mit dem fruchtigen Aroma frischer Tomaten – Markus atmet tief ein, nimmt den Geruch auf, als könnte er sich einen Moment darin verlieren. Seine Fingerspitzen streifen im Vorbeigehen über raue Hausmauern, und die Kühle eines metallen Türknaufs bleibt für einen Moment an seiner Hand haften.</p>
<p>Er schlendert durch enge Gassen, vorbei an kleinen Läden mit handgefertigter Keramik, Olivenöl und bunten Tüchern. Aus einem Café dringt das leise Klappern von Geschirr, begleitet von fröhlichem Lachen und dem entfernten Kreischen einer Möwe, das kurz über den Dächern verhallt. Immer wieder begegnen ihm auf den größeren Plätzen junge Frauen, deren Blicke manchmal für einen Moment an ihm haften bleiben – ein Lächeln, ein kurzes Innehalten. Doch Markus fühlt sich heute seltsam abwesend. Seine Gedanken schweifen immer wieder zu Alexa. Warum beschäftigt sie mich so sehr? Habe ich Angst davor, mich wirklich einzulassen? Oder ist es die Angst, wieder verletzt zu werden?</p>
<p>Fast ist es Abend, als sein Smartphone in der Hosentasche vibriert. Ein leichtes Kribbeln geht durch seine Hand, als er das Gerät hervorholt – doch die Nachricht ist nicht von Alexa, sondern von Sven: „Wir machen uns Sorgen um dich. Melde dich bitte, Sven.“</p>
<p>Markus muss schmunzeln. Hat ihn das schlechte Gewissen gepackt? Ist ihm bewusst geworden, dass er vorhin übertrieben hat? Er tippt zurück: „Alles gut, Bro – ich bin nur ein bisschen in der Stadt unterwegs.“ Während er auf eine Antwort wartet, fährt er mit dem Daumen über das Display, spürt die glatte Oberfläche unter seinen Fingerspitzen. Gedankenfetzen treiben durch seinen Kopf, begleitet vom fernen Summen einer Klimaanlage und dem aufgeregten Rufen eines Straßenhändlers.</p>
<p>Svens Antwort lässt nicht lange auf sich warten: „Wo bist du genau? In manchen Stadtteilen sollte man als Tourist – und vor allem allein – nicht zu spät abends unterwegs sein.“</p>
<p>Markus spürt einen Hauch von Sorge, aber auch ein bisschen Trotz in sich aufsteigen. Er will zeigen, dass er auf sich aufpassen kann. „Mach dir keine Sorgen. Ich bin keine zwanzig Minuten vom Hotel entfernt.“</p>
<p>Ein tiefer Atemzug, dann vibriert erneut das Handy. Endlich – Alexa. Ein kleines Lächeln huscht über sein Gesicht, als er die Nachricht liest: „Hallo Markus. Auch dir danke – mein Tag war lang und anstrengend. Bin gerade erst bei mir angekommen. Bussi Alexa.“</p>
<p>Beendet sie jede Nachricht mit einem Kuss-Emoji? Hat sie bemerkt, dass ich ihr keines geschickt habe? Oder will sie mir damit zeigen, dass sie mehr will? Markus spürt, wie Unsicherheit und Vorfreude in ihm aufsteigen, wie sich beides in seiner Brust verschränkt. Zögerlich tippt er: „Wow, so ein langer Arbeitstag? Ist das denn hier erlaubt? Gruß Markus.“ Wieder kein Emoji – er möchte Klarheit, ohne sich zu sehr zu öffnen. Sein Daumen schwebt kurz zögernd über dem „Senden“-Button.</p>
<p>Alexas Antwort kommt prompt: „Erlaubt? Nein. Aber es ist das Geschäft meines Großvaters, das ich mal übernehmen soll. Daher helfe ich oft aus. Magst du mich nicht mehr, oder warum bekomme ich kein bussi von dir?“</p>
<p>Jetzt scheint es eindeutig: Alexa erwartet Nähe – nicht unbedingt eine Beziehung, aber ein Zeichen. Markus spürt, dass sein Herz einen Schlag schneller schlägt. Soll er sich wirklich darauf einlassen? Was, wenn er wieder enttäuscht wird?</p>
<p>Er tippt: „Alexa, natürlich mag ich dich. Aber wir sind doch kein Paar. Dafür kennen wir uns einfach noch nicht gut genug.“ Während er die Nachricht abschickt, wandert sein Blick über die Dächer der Stadt, wo sich das Licht des Sonnenuntergangs wie ein sanfter Schleier legt. Ein Gefühl von Sehnsucht mischt sich mit der Angst vor zu viel Nähe.</p>
<p>Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: „Hey, ich rede hier nicht von Beziehung. Aber nach dem, was gestern war – und vor allem deinem einzigartigen Kuss – würde ich gern durch ein bussi, von dir erneut davon träumen. Erfüllst du mir diesen Wunsch? Bussi Alexa.“</p>
<p>Markus lächelt – diesmal warm, ehrlich, ein wenig erleichtert. Er spürt, wie die Anspannung sich löst, während er tippt: „Entschuldige, Alexa – da habe ich wohl etwas falsch interpretiert. Natürlich erfülle ich dir deinen Wunsch gern. Auch ich fand unseren Kuss wunderschön. Daher: Bussi Markus.“ Das Senden der Nachricht fühlt sich diesmal wie ein kleines Bekenntnis an.</p>
<p>Im selben Moment meldet sich Sven erneut: „Hey, kein Ding, Bro. Vielleicht hatte ich auch nur die falschen Worte oder den falschen Moment gewählt. Wir reden morgen weiter, okay?“ Markus atmet auf. Irgendwie scheint sich heute vieles zu klären.</p>
<p>Alexas Antwort trifft ein, während Markus noch immer das Handy in der Hand hält: „Uh, ich freue mich so sehr über dein bussi, Über das andere müssen wir mal reden. Aber bisher hat mich noch keiner lange an sich binden können. Schauen wir mal, was die Zeit bringt. Was sagst du dazu? Bussi Alexa.“</p>
<p>Markus spürt, wie sich in ihm etwas bewegt. Eine Beziehung mit ihr? Vorstellen kann er sich das schon. Aber nicht ohne sie wirklich kennenzulernen. Die Gedanken wirbeln durch seinen Kopf, während draußen ein laues Lüftchen den Duft von Jasmin und gegrilltem Fleisch durch die Straßen trägt.</p>
<p>Er tippt: „Ja, ist gut, Alexa. Was machst du denn heute noch so?“</p>
<p>Sie antwortet prompt, fast verspielt: „Hehe, fragt da jemand nach dem Hauptgericht? Sorry, aber dafür bin ich wirklich zu müde. Ich werde jetzt nur noch ins Bett gehen – und vielleicht von einer heißen, nicht ganz jugendfreien Situation träumen, die ich neulich erlebt habe. Bussi Alexa.“</p>
<p>Markus muss schmunzeln. Die Müdigkeit in ihren Worten ist spürbar, aber auch das Augenzwinkern. „So war die Frage zwar nicht gemeint, aber ja – auf den Hauptgang freue ich mich auch schon sehr bussi. Dann gute Nacht, dein Rettungsschwimmer.“</p>
<p>Ein einzelnes Emoji kommt als Antwort: bussi, Die Straßen sind ruhiger geworden, das entfernte Klirren von Gläsern und leise Stimmen mischen sich zu einer beruhigenden Melodie. Zufrieden steckt er das Smartphone weg. Sein Herz schlägt ruhig, aber voller Vorfreude. Mit einem Kopf voller Gedanken und einem Herzen, das sich langsam öffnet, macht er sich auf den Weg zurück zum Hotel. Der Abendwind streicht sanft über seine Haut und trägt den letzten Duft von Jasmin und gebratenem Fleisch davon.</p>
<p>Sofia steht im Badezimmer der kleinen Wohnung, die sie mit ihrem Mann Sirius bewohnt. Die Fliesen unter ihren Füßen sind kühl, die Luft riecht nach Lavendel und dem Rest eines Parfüms, das sie am Morgen aufgetragen hat. Langsam zieht sie sich aus – sie will noch schnell unter die Dusche, bevor sie zu Sirius ins Bett kriecht. Ihr Blick fällt in den Spiegel.</p>
<p>Seit dem Nachmittag kreist ein Gedanke unaufhörlich in ihrem Kopf: „M.I.L.F.“ Markus, Svens langjähriger bester Freund, den sie gestern zum ersten Mal getroffen hat, hatte diesen Begriff gegenüber Sven verwendet. Plötzlich fühlt sie, wie ihr Herz für einen Moment schneller schlägt – eine Mischung aus Unsicherheit und einem ganz leisen Hauch von Selbstzweifel schleicht sich ein, obwohl sie sich sonst so sicher in ihrer Haut fühlt. Hat sie sich jemals über solche Zuschreibungen Gedanken gemacht? Warum beschäftigt sie das gerade jetzt so sehr?</p>
<p>„Bin ich wirklich eine M.I.L.F.? Was bedeutet das eigentlich für mich?“ Sie spürt, wie sich die Frage in ihr festsetzt, als hätte Markus’ Bemerkung eine Tür geöffnet, durch die nun alte Erinnerungen und Überlegungen strömen. Ihr fällt ein Abend vor Jahren ein, als sie mit Freundinnen über das Älterwerden und Attraktivität gesprochen hat – damals hatte sie noch darüber gelacht, heute fühlt sich die Situation anders an. Ein Teil von ihr fragt sich, ob ihre Werte und ihr Selbstbild mit solchen Etiketten überhaupt vereinbar sind. Sie betrachtet sich im Spiegel, sucht nach Anzeichen von Veränderung und fragt sich: Will sie für so etwas bewundert werden? Oder geht es ihr um ganz andere Dinge im Leben?</p>
<p>Sie beginnt, ihren nackten Körper zu betrachten. Die Haut ist größtenteils glatt, nur an den üblichen Stellen zeigt sich leichte Cellulite. Mit den Fingerspitzen fährt sie sanft über einen kleinen Makel an ihrem Oberschenkel und muss lächeln – wie oft hatte sie sich früher darüber geärgert, heute wirkt es fast wie eine liebgewonnene Erinnerung an Sonnenurlaube und ausgelassene Sommertage. Aber mit knapp 45 Jahren sieht man ihr das Alter kaum an. Ein leiser Stolz mischt sich in ihre Gedanken, gepaart mit Dankbarkeit und einem Hauch Staunen darüber, wie viel ihr Körper schon erlebt hat. „Der Punkt geht wohl Richtung ‚M.I.L.F.‘“, murmelt sie und spürt dabei ein seltsames Kribbeln im Bauch – amüsiert, aber auch ein bisschen unsicher, wie sie zu diesem Etikett stehen soll.</p>
<p>Ihr Blick wandert höher, zum Bauch. Darauf war sie immer stolz – keine Schwangerschaftsstreifen, keine Spuren der Geburt. Sie erinnert sich an die Momente nach Kassandras Geburt: damals voller Zweifel, ob sie je wieder ganz sie selbst sein würde. Jetzt, Jahre später, hat sie es geschafft, ihn fast wieder in den Zustand vor Kassandras Geburt zu bringen. Erleichterung und leise Freude durchströmen sie, doch zugleich spürt sie ein Flimmern von Wehmut. Ihr Bauch ist ein stiller Zeuge all dieser Veränderungen, von Unsicherheit zu neuem Selbstvertrauen. Wieder ein Punkt für die „M.I.L.F.“-Gedankenliste – und noch mehr ein Punkt für sie selbst.</p>
<p>Dann gleitet ihr Blick zu ihren Brüsten. B-Cup, manchmal auch C-Cup – je nach BH-Schnitt. Sie haben nicht mehr die Spannkraft von vor zwanzig Jahren, aber hängen tun sie auch noch nicht. Sie erinnert sich an Momente, in denen sie sich selbst im Spiegel betrachtet hat – damals voller Stolz und jugendlicher Unbekümmertheit. Heute sieht sie darin einen stillen Wandel, eine Spur der Zeit, die sie mal mit einem Achselzucken, mal mit einer leisen Sehnsucht aufnimmt. „Okay, hier erkennt man, dass ich auf die Fünfzig zugehe“, denkt sie und spürt einen seltsamen Mix aus Akzeptanz und Wehmut. Kein Punkt für die „M.I.L.F.“ – aber auch kein Grund, sich zu verstecken.</p>
<p>Ihr Blick wandert weiter: Die feinen Lachfalten an den Augen, die kleine Narbe am Kinn von einem Sturz als Kind, die weichen Konturen ihres Körpers, die sich verändert haben – all das gehört zu ihr. Manchmal fragt sie sich, ob andere diese Zeichen überhaupt wahrnehmen oder ob ihr Selbstbild viel kritischer ist als der Blick von außen. Ein Gedanke blitzt auf: Sind es nicht gerade diese Spuren, die sie einzigartig machen? Sie lächelt sich vorsichtig zu, während in ihr das Gefühl wächst, dass Schönheit nicht auf einen bestimmten Körperteil oder ein Etikett reduziert werden kann.</p>
<p>Mit jedem weiteren Blick in den Spiegel spürt sie, wie sich ihre Gedanken langsam beruhigen. Die Unsicherheit weicht einer sanften Wärme, einer leisen Dankbarkeit dafür, wie ihr Körper sie durchs Leben getragen hat. Für einen Moment schließt sie die Augen, lässt die Erinnerungen und das Jetzt ineinanderfließen. Die Frage nach „M.I.L.F.“ verliert an Schärfe – stattdessen fühlt sie, wie ihre Persönlichkeit, ihre Erfahrungen und ihre kleinen Makel sie zu der Frau machen, die sie heute ist.</p>
<p>Sie betrachtet ihr Gesicht erneut, eingehender. Der leichte Duft ihres alten Parfüms hängt noch in der Luft, mischt sich mit dem Hauch von Lavendel, der aus dem Badezimmer herüberzieht. Im fahlen Licht des Morgens, das durch das kleine Fenster dringt, wirkt ihre Haut fast durchsichtig – zart, verletzlich, als könnten Erinnerungen direkt darunter pulsieren. Die blauen Augen strahlen noch immer – wie eh und je. Wie oft hatte Sirius sich darin verloren? Wie oft hatte sie es genossen, wenn er einfach nur schaute, als könnte er nicht genug bekommen? In diesem Moment hört sie das sanfte Summen der Wasserleitungen, das entfernte Geräusch von vorbeifahrenden Autos, das alles in eine ruhige Kulisse taucht.</p>
<p>Ihre Lippen sind blass, fast farblos im Spiegel – die kühle Keramik des Waschbeckens unter ihren Fingern verstärkt das Gefühl der Nacktheit. Würden sie heute noch dieselbe Wirkung haben wie damals? War sie noch dieselbe wie damals? Oder hatte die Zeit etwas Unwiederbringliches genommen? Sie spürt, wie ein Anflug von Zweifel in ihr aufsteigt, sich wie eine leichte Gänsehaut über ihre Haut legt. Sie besitzt keinen Lippenstift mehr – irgendwann hatte sie aufgehört, sich regelmäßig zu schminken, als hätte sich ihr Bedürfnis nach Selbstdarstellung langsam verflüchtigt. „Verdammt, diesen Punkt muss ich wohl verschieben“, murmelt sie – und fragt sich im Stillen, ob es wirklich nur um die Farbe auf den Lippen geht oder um etwas Tieferes, das längst unwiederbringlich scheint.</p>
<p>Doch dann durchfährt sie ein Impuls, ein leises, aber bestimmtes Verlangen. Es ist nicht nur bloße Neugier – vielmehr spürt sie das Bedürfnis, sich selbst wieder zu begegnen, losgelöst von ihren vertrauten Rollen als Mutter und Ehefrau. Für einen Moment erinnert sie sich daran, wann sie das letzte Mal nur für sich selbst etwas getan hatte – einen Nachmittag, an dem sie ziellos durch die Stadt schlenderte, ohne Rücksicht auf Termine oder Verpflichtungen, einfach nur, weil sie es wollte. Damals hatte sie sich lebendig und frei gefühlt – ein Gefühl, das ihr heute schmerzlich fehlt.</p>
<p>Schnell zieht sie sich wieder an und verlässt das Bad, wobei sie versucht, die aufkeimende Unsicherheit zu überspielen. Als sie an der Tür zum Wohnzimmer vorbeikommt, bleibt sie einen Augenblick stehen und ruft in Richtung Sirius: „Ich muss noch mal kurz was nachschauen. Du brauchst nicht zu warten – darfst aber gerne.“ Sie wartet keine Antwort ab, doch während sie weitergeht, hofft sie insgeheim, dass er ihre innere Unruhe nicht bemerkt hat. Für einen kurzen Moment fragt sie sich, ob er überhaupt wahrnimmt, wie sehr sie manchmal mit sich selbst ringt – und ob es ihn überhaupt interessieren würde.</p>
<p>Wenig später steht sie mit leicht zitternden Fingern vor dem Bungalow ihrer Tochter. Routiniert schiebt sie den Ersatzschlüssel ins Schloss. Kassandra ist zurzeit mit ihrer besten Freundin Cassiopeia in den Staaten im Urlaub – also gibt es keinen Grund zur Sorge und noch weniger jemanden, der ihrer nächtlichen Suche nach sich selbst im Weg stehen könnte.</p>
<p>Mit leicht zittrigen Fingern öffnet sie die Schublade mit Kassandras Schminkutensilien. Der kirschrote Lippenstift liegt ganz oben, fast herausfordernd. Routiniert, aber doch mit einer Spur Unsicherheit, setzt sie ihn an. Die blassen Lippen verschwinden, verwandeln sich in ein sinnliches Rot. Sie betrachtet ihr Spiegelbild – und fragt sich: „Reicht das? Sehe ich jetzt wirklich aus wie eine, die als ‚M.I.L.F.‘ durchgeht?“ Ein bittersüßes Kribbeln breitet sich in ihrem Bauch aus – Stolz, Zweifel, Sehnsucht mischen sich zu einem verwirrenden Cocktail.</p>
<p>Sie greift zum Kajalstift, zieht eine feine Linie entlang des Lids, doch irgendetwas fühlt sich nicht stimmig an. Es ist nicht die Sofia von früher, nicht die, die damals zielsicher und selbstbewusst das Haus verließ. Ein Hauch von Wehmut legt sich über ihr Herz. Die Jahre, ihre Spuren – und doch diese Sehnsucht nach Leichtigkeit.</p>
<p>Langsam schiebt sie die Hand nach hinten, löst das Haarband, das sie morgens fast mechanisch trägt. Ihre Haare fließen über die Schultern, weich und glänzend, fast wie eine Erinnerung an vergangene Sommer. Sie schaut wieder in den Spiegel und erkennt plötzlich einen Funken ihres jüngeren Ichs. Ein leises „Wow“ entweicht ihr – erschrocken, erfreut, beinahe melancholisch.</p>
<p>Es fühlt sich an wie eine Maske, aber nicht wie eine Verkleidung. Mehr wie eine zärtliche Erinnerung, ein Gruß aus einer Zeit, in der sie noch niemanden kannte außer sich selbst. „Den Punkt musst du dir eindeutig geben, Mädchen“, flüstert sie sich zu und beginnt sich langsam wieder abzuschminken. Doch der Blick in den Spiegel hat etwas in ihr verändert – sie fühlt sich nicht mehr leer oder verloren. Vielmehr ist es, als hätte ihr Körper ihr ein stilles Kompliment gemacht, als würde ihre Vergangenheit sie noch immer liebevoll umarmen.</p>
<p>Zurück in der Wohnung umfängt sie gedämpftes Licht, der vertraute Duft nach Lavendel und ein Hauch von Waschpulver. Sirius liegt bereits im Bett, sein Atem ruhig und gleichmäßig – sie hatte kaum erwartet, dass er auf sie wartet. Um diese Uhrzeit schläft er meist schon tief. Sie schlüpft vorsichtig zu ihm unter die Decke, spürt aber sofort, dass sie innerlich aufgewühlter ist, als sie erwartet hatte. In ihrem Schritt kribbelt es – als hätte eine Armee von Ameisen einen neuen Weg gefunden, rastlos und prickelnd.</p>
<p>Markus’ Blick, sein Körper, sein leises, fast neckisches „M.I.L.F.“, hallt nach. Sie weiß, dass Sirius heute Nacht keine Antwort auf ihr Verlangen geben wird – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Gewohnheit. „Vielleicht muss der Besuch süßer werden“, denkt sie und lächelt schief. „Sonst wird morgen ein verdammt langer Tag.“</p>
<p>Sofia sitzt auf dem Rand ihres Bettes. Das Licht im Raum ist gedämpft, taucht die Umgebung in ein sanftes Halbdunkel, während die stille, beinahe spürbare Luft jede Bewegung verstummen lässt. Diese besondere Atmosphäre legt sich wie ein Schleier über ihre Gedanken und verstärkt die innere Unruhe. Markus – sein Körper, sein Blick, als er sie „M.I.L.F.“ genannt hatte – taucht vor ihrem inneren Auge auf. Sie spürt ein unerwartetes Ziehen in sich, ein Verlangen, das im stillen Licht des Zimmers besonders greifbar wirkt.</p>
<p>Ihre Hand gleitet langsam über ihren Bauch, tiefer, bis sie den Stoff ihres Höschens berührt. Ein leises Stöhnen entweicht ihr, kaum hörbar. Sie hält einen Moment inne, spürt das Pochen ihres Herzens, bevor ihre Hand weiterwandert. Ihre andere Hand streicht über ihre Brust, tastet, erinnert sich.</p>
<p>Darf ich das? Sie zögert, denkt kurz nach, spürt das Kribbeln in ihr.</p>
<p>Kann ich das? Die Unsicherheit bleibt – doch ihr Körper handelt längst.</p>
<p>Was würde Sven denken? Wenn er davon erfahren würde, wäre er vermutlich überrascht. Vielleicht würde er mich sogar verurteilen. Aber jetzt zählt nur dieser Moment.</p>
<p>Zielstrebig betritt sie das Badezimmer. Das grelle Licht taucht den Raum in einen kalten Schein, und für einen Moment bleibt ihr Blick am kleinen Fenster hängen, durch das sich ein Streifen des dunklen Meeres abzeichnet. Die Gischt scheint bis hierher zu rauschen, ein Hauch von Salz und feuchter Nachtluft dringt durch den schmalen Spalt. „Hoffentlich sieht niemand das Licht“, schießt es ihr durch den Kopf. Ein mulmiges Gefühl breitet sich in ihrer Brust aus, als hätte das Licht sie enttarnt – Angst und Aufregung mischen sich. Sie spürt das leise Zittern ihrer Hände, während irgendwo draußen das Meer an die Felsen schlägt und ein Hauch von Sonnenöl und kaltem Porzellan in der Luft liegt. Für einen Moment fühlt sie sich seltsam nackt, verletzlicher als zuvor, als könnte jeder Blick von draußen ihr Innerstes offenbaren.</p>
<p>Markus knallt die Tür hinter sich zu. Der Bungalow ist leer, stickig, durchtränkt vom Tag. Sonnenöl, Salz, Schweiß – alles hängt in der Luft wie ein versautes Parfüm. Er bleibt einen Moment stehen, atmet ein.</p>
<p>Mechanisch entkleidet er sich, Stück für Stück. Das T-Shirt klebt wie eine zweite Haut an seinem Rücken, nimmt die Anspannung des Tages mit sich, als er es auszieht. Die Hose riecht nach Meer und pubertierender Hitze, nach langen Tagen voller Sonne und unausgesprochener Worte.</p>
<p>Er geht ins Bad, dreht das Wasser auf – heiß, fast brennend. Dampf steigt auf, legt sich wie ein feuchter Schleier über die Fliesen. Es ist, als würde der Nebel seine Gedanken verbergen, als könnte er im Wasser alles abwaschen, was an ihm haftet: Scham, Verlangen, die Unsicherheit, die ihn innerlich zerreißt.</p>
<p>Das Wasser prasselt auf ihn herab, rinnt über seinen Körper, tropft von seinem Rücken, seinem Schritt, seinem Bauch. Er lehnt sich an die kalte Fliesenwand, ein leises Stöhnen entweicht ihm. Endlich Ruhe. Endlich für sich. Endlich die Anspannung abstreifen.</p>
<p>Da – ein Geräusch. Ein kaum hörbares Knarren. Kalte, feuchte Luft kriecht über die Haut. Die Tür öffnet sich langsam, ein frischer Schwall kühlen Lichts ergießt sich in den stickigen, schwitzigen Raum. Ein Schatten gleitet über die Fliesen, huscht durch den aufsteigenden Dampf. Es riecht nach Meer und heißem Porzellan. Stille. Jeder Herzschlag hallt laut in der Enge. Nichts bewegt sich – außer diesem Schatten. Kurz. Abgehackt. Unmittelbar.</p>
<p>Sofia.</p>
<p>Barfuß.</p>
<p>Ihr Nachthemd ist kaum mehr als ein Hauch Stoff – durchsichtig, vom Schweiß feucht und klebt wie eine zweite Haut an ihr. Jede Kontur ihres Körpers zeichnet sich deutlich ab. Ein Schauder läuft ihr über den Rücken, als sie in die Dunkelheit blickt – für einen Moment ist sie sich selbst fremd und fühlt sich verletzlich und mutig zugleich.</p>
<p>Brüste, Nippel, Hüfte, Scham – nichts bleibt verborgen; jedes Detail liegt offen vor seinem Blick wie ein Gemälde im hellen Licht, preisgegeben und doch unerreichbar hinter einem Schleier aus Dampf und flüchtigem Mut.</p>
<p>Sie steht einfach da. Kein Wort. Kein Zucken. Kein Laut. Nur dieser Blick – durchdringend. Das Schweigen dehnt sich, macht die Luft schwer. Alles scheint in diesem Moment zu schweben, gespannt zwischen Nähe und Unsicherheit.</p>
<p>Markus merkt, wie sein Gemächt zuckt. Scheiße. Nicht jetzt. Nicht sie. Nicht so. Er bemüjt sich so sehr, dieses Gefühl zu unterdrücken. Doch jetzt, im Dunst, bricht alles hervor, gegen seinen Willen, hemmungslos und fremd. Sie tritt näher. Der Dampf macht sie unwirklich. Alles verschwimmt, alles wird schwerer, jeder Atemzug ein Kampf zwischen Verlangen und Verdrängung.</p>
<p>Wie ein Geist. Wie ein verdammter Sexdämon.</p>
<p>Ihre Finger berühren seine Hüfte. Warm. Zart. Zielstrebig. Ein Blick. Ein Lächeln. Ein Herzschlag.</p>
<p>„Markus blinzelt, der Dampf wirbelt um ihn. „Sofia&#8230; was&#8230;?“ Er flüstert, seine Stimme zittert, unsicher, ob er die Frage überhaupt zu Ende bringen soll. War sie wirklich hier, so nah, so greifbar und doch so unwirklich?</p>
<p>„Pscht“, haucht sie und legt vorsichtig eine Hand auf seine Schulter. Der Raum ist still, nur ihr leiser Atem ist zu hören. Ihr Blick sucht kurz den seinen, warm und wachsam, bevor sie leise fortfährt: „Ich wollte nur sehen, dass es dir gut geht.“</p>
<p>Zwischen ihnen liegt eine Spannung, die sich langsam entlädt. Ihre Stimme ist weich, aber sie meint es hart. Ein ungewohntes Kribbeln durchzieht Markus, während ihre Worte nachhallen und ihn auf eine Weise berühren, die er kaum zuordnen kann. Verwirrung, Sehnsucht und ein Hauch Angst mischen sich in ihm, als er merkt, wie sein Körper auf sie reagiert – als hätte sie eine Saite in ihm berührt, die lange ungespielt geblieben war.</p>
<p>Sie erkennt das er steif, bereit, und hungrig auf mehr ist. So sehr pocht sein Gemächt in ihrer Hand.</p>
<p>Sie stehen dicht beieinander, der Dampf legt sich schwer über die Fliesen. Sofia blickt Markus direkt an, ihre Stimme fest, aber in ihren Augen blitzt ein Hauch von Unsicherheit auf.</p>
<p>„Du hast mich M.I.L.F. genannt“, sagt sie leise. „Ich hab’s gehört. Und ich habe mich gefragt, ob du eigentlich weißt, was du da gesagt hast.“</p>
<p>„Ich … ich war betrunken …“, murmelte Markus und wich verlegen Sofias Blick aus. Für einen Moment schien die Luft zwischen ihnen noch dichter zu werden, das Schweigen schwer wie feuchter Dampf. „Aber ehrlich, oder?“, ihre Stimme zitterte ganz leicht, während sie ihn aufmerksam musterte.</p>
<p>Sie greift zu. Ohne Vorwarnung. Ihre Hand umschließt ihn, zieht die Vorhaut zurück. Die Luft zwischen ihnen knistert. Ein leiser Atemzug verrät seine Überraschung. Markus stöhnt. Laut. „Fuck.“</p>
<p>„Sag es“, fordert Sofia Markus mit fester Stimme auf.</p>
<p>„Du bist eine M.I.L.F. Eine verdammt heiße und scharfe M.I.L.F.</p>
<p>Sofia sieht Markus fest in die Augen, ihre Stimme bebte vor Enttäuschung. „Und du bist ein kleiner Junge, der nicht weiß, wie man eine Frau richtig fickt.“</p>
<p>Sie geht langsam in die Hocke, ihre Bewegungen fließend und bestimmt. Das Licht des Badezimmers wirft sanfte Schatten auf ihre Wangen, während sie kurz zu Markus aufblickt. Ihr Atem ist warm, ihre Lippen leicht geöffnet, als sie ihn schließlich in den Mund nimmt. Für einen Moment steht die Zeit still – der Dampf in der Luft, das feine Zittern in ihren Fingern, das unstete Pochen seines Herzens. Markus spürt, wie ihr warmer Atem über seine Haut streicht, wie sie ihn mit sanfter Entschlossenheit umschließt. Die Nähe, der Geruch ihres Shampoos, das leise Murmeln ihres Namens in seinem Ohr – all das verschmilzt zu einem Gefühl aus Verlangen und fast schmerzhafter Sehnsucht, das ihn zugleich überwältigt und tief berührt.</p>
<p>Langsam. Tief. Fest. Feucht. Saugt sie ihn in sich ein.</p>
<p>Markus greift mit zitternder Hand in ihr weiches Haar, spürt die Wärme ihrer Kopfhaut unter seinen Fingern, das feine Streichen der Strähnen an seiner Haut.</p>
<p>„Oh Gott … Sofia …“</p>
<p>„Nicht Gott. Nur ich. Deine M.I.L.F. mit der geilen Fotze.“ Denkt sie amüsiert bei sich.</p>
<p>Sie saugt, spielt mit seiner Eichel, leckt über die Ader, lässt ihn zittern.</p>
<p>Er schaut zu ihr runter. Sie sieht ihn an, während sie ihn lutscht.</p>
<p>Mit provokanter Selbstsicherheit und einem beinahe besitzergreifenden Anspruch auf Markus’ Aufmerksamkeit macht sie unmissverständlich klar, wem dieser Moment gehört.</p>
<p>„Willst du mich ficken?“ Sie weiß selbst, dass diese Frage absolut überflüssig ist, doch ihr Herz schlägt schneller – sie braucht die Bestätigung von Markus.</p>
<p>„Ja … ich will dich ficken …“ haucht er ihr heiser entgegen. Das Blut rauscht in seinen Ohren, als wenn es das prasseln des Wasser übertönen wolle.</p>
<p>Sie steht auf, dreht sich um und lehnt sich mit einem leisen Seufzen gegen die Wand. Ihr Rücken spürt das kühle Mauerwerk, das einen angenehmen Kontrast zur Wärme ihres Körpers bildet, während sie tief durchatmet. Ihr Po wölbt sich rund und glänzend, vom Wasser noch feucht, im sanften Licht schimmernd.</p>
<p>Sie spreizt die Beine. „Fick mich. Stoß mich. Mach mich fertig.“</p>
<p>Er packt sie. Dringt ein. Hart. Heftig.</p>
<p>Sie schreit auf.</p>
<p>„Ja! So! Fick meine M.I.L.F.-Fotze!“</p>
<p>Er stößt. Schnell. Tief.</p>
<p>Sie kommt. Laut. Wild.</p>
<p>Er kommt. Mit einem Schrei. In ihr. Auf sie.</p>
<p>Egal.</p>
<p>Sofia reißt die Augen auf.</p>
<p>Ihr Körper glüht. Ihr Schritt pocht.</p>
<p>Ihre Haut ist feucht – nicht vom Wasser, sondern von Lust.</p>
<p>Die Klimaanlage brummt. Das Nachthemd klebt an ihr wie ein Beweis—ein Beweis für etwas, das nie passiert ist. Sie blinzelt. Noch immer hallt der Traum nach, doch die Stimmen sind nur in ihrem Kopf. War sie wirklich bei Markus? Hatte sie sich tatsächlich unter der Dusche ficken lassen?</p>
<p>Engelchen (mit spitzer Zunge)</p>
<p>Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?</p>
<p>Du träumst davon, den besten Freund deines Sohnes zu lutschen wie ein Eis am Stiel? Du bist Mutter, verdammt nochmal.</p>
<p>An deiner Seite steht ein Mann, mit dem du dein Leben teilst. Dein Alltag ist erfüllt, voller Aufgaben, Wünsche und Möglichkeiten.</p>
<p>Und du ruinierst alles für einen Schwanz. Der noch nicht mal weiß, wie man richtig fickt?</p>
<p>Pfui, Sofia.</p>
<p>Pfui.“</p>
<p>Sofia schluckt. Ihre Brust hebt sich.</p>
<p>Ein Hauch von Scham kriecht über ihre Haut.</p>
<p>Teufelchen (mit rauchiger Stimme)</p>
<p>„Ach, halt die Klappe, du Moral-Matratze.</p>
<p>Hast du gesehen, wie er dich angeschaut hat? Wie er dich will? Du bist keine alte Frau – du bist eine Frau mit Hunger.</p>
<p>Der ist jung, knackig, neugierig. Ein Hauch von Abenteuer liegt in seinem Blick, als würde er Dinge mit dir erleben wollen, von denen du selbst kaum zu träumen wagst.</p>
<p>Du könntest ihm zeigen, wie man eine Frau wirklich fickt – nicht so unbeholfen, wie er es vielleicht gewohnt ist, sondern mit echter Leidenschaft, mit Erfahrung. Wie oft hast du dich bei dem Gedanken ertappt, ihn zu lehren, was Berührung bedeuten kann? Nicht unter der Dusche? Na und? Im Wohnzimmer. Im Gästezimmer. Im Garten, wenn´s sein muss.</p>
<p>Aber da ist auch die Angst. Was, wenn du aus einer Laune heraus alles zerstörst, was dir wichtig ist? Dein Herz schlägt schneller, weil du weißt: Du willst ihn. Und er will dich. Die Versuchung pocht an deine Tür, laut und ungeduldig.</p>
<p>Also hör auf, dich zu geißeln – und fang an, zu planen.“</p>
<p>Sofia schließt die Augen. Ihre Finger gleiten langsam über ihren warmen Bauch, und sie spürt das sanfte Kribbeln unter ihrer Haut.</p>
<p>Langsam. Zitternd. Ein Flattern in der Brust, als würde ihr Herz stolpern.</p>
<p>Was, wenn &#8230;?</p>
<p>Was, wenn sie den Schritt wirklich wagt?</p>
<p>Was, wenn es kein Traum bleibt?</p>
<p>Was, wenn das Verlangen sie stärker macht als die Angst?</p>
<p>Ein einziger Gedanke zieht sie tiefer hinein: Würde sie es bereuen – oder sich wieder lebendig fühlen?</p>
<p>Ein leises Stöhnen entweicht ihr. Im dämmrigen Licht des Schlafzimmers liegt Sirius neben ihr und rührt sich nicht – sein Atem geht ruhig und gleichmäßig, völlig versunken im tiefen Schlaf. Für einen Moment lauscht sie seinem friedlichen Atmen, spürt die Wärme seiner Nähe auf ihrer Haut. Ein bittersüßes Gefühl durchströmt sie: Sehnsucht nach mehr, gemischt mit der Angst, diesen Augenblick zu zerreißen. Sie fragt sich, ob er je erahnen wird, was jetzt in ihr vorgeht.</p>
<p>Mit zitternder Stimme, während die Versuchung und die Angst in der Luft liegen, flüstert sie: „Denk an deinen Sohn.“</p>
<p>Teufelchen lacht:</p>
<p>„Denk an dich.“</p>
<p>Sofia liegt da. Gefangen zwischen auflodernder Lust und nagender Schuld. Ihr Herz pocht wild, während sie mit jeder Faser versucht, die Grenze zwischen Fantasie und Realität zu ertasten. Die Hitze ihrer Haut, das leise Zittern in ihren Gliedern, mischen sich mit einer Sehnsucht, die beinahe schmerzt.</p>
<p>Sie weiß: Schlaf wird sie heute Nacht nicht mehr finden – nicht, weil Scham sie wachhält, sondern weil sie sich danach sehnt, diesen Traum immer wieder zu erleben. Und vielleicht… vielleicht wird sie das, was sie träumt, schon bald erleben.</p>
<p><span style="color: #c0392b;"><em><strong>Ende der zweiten Episode, des ersten Kapitel.</strong></em></span></p>
<p>© 2025 – Der Inhalt dieser Reihe ist einzig und allein mein geistiges Eigentum. Er darf ohne meine Ausdrückliche Genehmigung in keiner Weise verändert, kopiert oder anderswo veröffentlicht werden.</p>
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		<title>X-Games</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 18:40:13 +0000</pubDate>
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		<title>Ehepaar auf Abwegen, 62. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 05:54:38 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>
<strong>Ehepaar auf Abwegen, 62. Teil</p>
<p>Damals (Januar bis Juni 2011)</strong><br />
Marco Berlinghoff saß an seinem Schreibtisch und überprüfte den Business Plan, den er in den letzten beiden Wochen für den Sexclub erstellt hatte. Damit war eine solide Basis für Mailin und Miriam geschaffen, die den Club ja vom Ehepaar Zeman erwerben und betreiben wollten. Und natürlich konnte man damit auch um eine seriöse Finanzierung ansuchen. Obwohl die Tage über Weihnachten und Neujahr in Columbus ziemlich ausgefüllt gewesen waren, hatte er es doch geschafft, den größten Teil des Plans fertigzustellen.<br />
Ein wenig irritierte Marco, dass auf der Schreibtischplatte relativ viel herumlag. Bei ihm musste alles wohlgeordnet und sortiert sein, sein Arbeitsplatz war normalerweise wie leergefegt. Das war jedoch nicht mehr möglich, seit er sich mit seiner Frau einen Schreibtisch teilen musste. Mit der Aufnahme von Heidrun und Henrik in ihre Familie hatten sie ihr Arbeitszimmer im Dachgeschoss räumen müssen und im Wohnzimmer war für beide Schreibtische kein Platz gewesen.<br />
Marco seufzte. Er liebte Sandra unendlich und hätte ihr zuliebe auf alles verzichtet, aber sie war nun mal nicht so ordentlich wie er und deshalb war es ihm schwergefallen, sein eigenes Pult aufzugeben. Andererseits aber hatte ihre Familie eine wunderbare Bereicherung erfahren. Er bereute nicht, die Kinder seiner Schwester aufgenommen zu haben, im Gegenteil, die beiden waren in den letzten beiden Jahren zu ihren eigenen geworden.<br />
Es war still im Haus, kein Wunder, es war fast halb zehn Uhr abends. Alle fünf Kinder schliefen schon, davon hatte er sich vor einer halben Stunde überzeugt. Eines der Au-pair-Mädchen war bereits aus dem Weihnachtsurlaub zurück und gemeinsam hatten sie die Kinder zu Bett gebracht. Drei von ihnen hatten ihren ersten Schultag nach den Ferien gehabt und gleich ein Bündel Hausaufgaben mitgebracht.<br />
Sandra war den ganzen Tag in der Firma gewesen und nachher noch einkaufen und hatte am Abend ihre Eltern besucht. Marco erwartete sie jetzt jeden Augenblick zurück und hoffte noch auf ein kleines Schäferstündchen, denn erst tags zuvor waren sie aus Amerika zurückgekommen und wegen des Jetlags total übermüdet gewesen. Und in Ohio hatte er seine Frau nicht im gewohnten Umfang haben können, denn die Bedürfnisse von Penny, der jungen Witwe, hatten Vorrang gehabt.<br />
Marco konzentrierte sich wieder auf die Unterlagen. Nach seinen Berechnungen sollte es nicht allzu schwer werden, einen Geldgeber zu finden. Der Club verdiente prächtig und weitete seine Angebote laufend aus. Und in jüngeren Händen mochte daraus noch mehr werden.<br />
Jetzt hörte er die Eingangstür und eilte in den Flur hinaus. Sandra war angekommen, setzte ihre Taschen ab und flog auf ihn zu. Er fing sie auf und sie begannen eine intensive Küsserei. Sie hatten einander seit dem Morgen nicht gesehen und schon wieder Sehnsucht nach einander verspürt.<br />
Sandra löste sich lachend von ihm: &bdquo;Mein Liebster, warte, ich komme gleich zu dir.&ldquo; Sie legte Wintermantel, Schal und Mütze ab und ging zur Treppe.<br />
&bdquo;Ich bin am Schreibtisch&ldquo;, rief er ihr noch nach, dann war sie oben.<br />
Ungeduldig setzte sich Marco wieder hin und versuchte sich erneut mit dem Business Plan zu beschäftigen, was ihm jedoch jetzt deutlich schwerer fiel.<br />
Nach etwa fünfzehn Minuten hörte er ein Rascheln hinter sich und drehte sich mit seinem Stuhl um. Was er sah, verschlug ihm kurzzeitig den Atem.<br />
Seine Frau hatte sich leise an ihn herangeschlichen und strahlte ihn an. Sie hatte sich oben blitzschnell umgezogen und zeigte sich ihm nun in einem Stretchkleid, das in einem mittleren Blau gehalten war und ihre Figur unglaublich gut betonte.<br />
&bdquo;Ich war nach der Firma noch kurz einkaufen&ldquo;, informierte sie ihren Mann, &bdquo;in meiner Boutique, du weißt schon, in die ich ab und zu gehe.&ldquo;<br />
Marco lächelte bei ihren letzten Worten, denn sie hatten vermutlich unterschiedliche Auffassungen, was &sbquo;ab und zu&lsquo; bedeuten konnte. Aber für ihn war völlig klar, dass sie sich in ihrer Kleidung wohl fühlen musste, und eigentlich war sie bei ihren Einkäufen nie sonderlich exzessiv gewesen.<br />
Sandra drehte sich nun um die eigene Achse und ihr Mann sah ihr mit einem etwas dümmlichen Gesichtsausdruck und starrem Blick zu.<br />
&bdquo;Ich gefalle dir anscheinend&ldquo;, strahlte sie.<br />
&bdquo;Wundert dich das, mein Liebling? Du siehst gut aus, egal, was du trägst, aber heute haut es mich wieder einmal besonders um.&ldquo; Er betrachtete sie eingehend und ließ seinen Blick über ihre Gestalt schweifen. Das Stretchkleid saß wie angegossen und die Farbe passte gut zu ihrem Gesicht und ihrem Haar. Der Ausschnitt oben war etwas gewagter, als sie sich sonst kleidete, man konnte den Ansatz ihrer Äpfelchen, wie Marco ihre Brüste zu nennen pflegte, deutlich sehen. Und unten endete das Kleid knapp unter den Popobacken.<br />
Man sah Sandra nicht an, dass sie im vierzigsten Lebensjahr stand und vier Geburten hinter sich hatte. Sie war schlank, hatte lange Beine und, das war ihrem Ausdauertraining geschuldet, gut proportionierte Muskeln an den richtigen Stellen. Natürlich war sie für Marco eine Klassefrau und die schönste Frau der Welt.<br />
&bdquo;Du bist die schönste Frau der Welt&ldquo;, meinte er nun, als seine Atmung wieder einigermaßen normal geworden war.<br />
Sie lachte ihren Mann an und es war unschwer zu erkennen, wie sehr ihr seine Worte gefielen. &bdquo;Komm&lsquo;, hilf mir aus dem Kleid&ldquo;, forderte sie ihn auf.<br />
Marco trat zu ihr, öffnete den Reißverschluss auf ihrem Rücken und gemeinsam zogen sie das Kleid ruckweise zu Boden. Sandra stieg heraus und trat zwei Schritte zurück, um ihrem Mann ein besseres Blickfeld zu bieten.<br />
Der starrte sie erneut an und sog geräuschvoll die Luft durch seine Nase. Es war atemberaubend, was sich seinem Blick bot.<br />
Sandras Gesicht glänzte vor Freude, als sie leise zu ihm sagte: &bdquo;Erinnerst du dich? Miriam vor vier Jahren im Sexclub? Dasselbe Outfit, nur ich hab&rsquo;s in Blau.&ldquo;<br />
&bdquo;Wahnsinn! Und ob ich mich erinnere!&ldquo; Marco war vollkommen hingerissen. Blaue Netzstrümpfe, ein Nichts von einem blauen Slip ouvert, zwei schmale blaue Streifen über ihren Äpfelchen, er wusste nicht, wohin er zuerst gucken sollte. Seine Hose wurde eng und beulte sich aus.<br />
Er ging auf seine Frau zu, nahm ihre Hände und bewunderte deren Eleganz. Die blaue Farbe ihrer Nägel passte genau zu ihren Dessous und als sie jetzt ihre Schuhe von den Füßen kickte, sah er, dass es bei ihren Zehen genauso war. &bdquo;Wann hast du &hellip;?&ldquo; fragte er sie überrascht.<br />
Sie lächelte nun: &bdquo;Die Nägel lackiert, meinst du? Wie ich vorhin bei meinen Eltern war, da hatte ich Zeit genug. Gefallen sie dir?&ldquo;<br />
&bdquo;Und ob! Alles an dir ist wundervoll&ldquo;, äußerte sich Marco begeistert, &bdquo;aber warum?&ldquo;<br />
&bdquo;Weil ich dir etwas schuldig bin, mein Liebster. Du hast zugelassen, dass ich mich während der Weihnachtsferien vorrangig um Penny gekümmert hab&lsquo; und du selbst viel zu kurz gekommen bist. Und das, obwohl wir sowieso zu wenig Sex in der letzten Zeit gehabt haben. Das holen wir ab sofort nach. Ich wollte dich damit überraschen.&ldquo;<br />
&bdquo;Das ist dir auch vollständig gelungen, meine bezaubernde Gattin. Du bist unglaublich.&ldquo;<br />
&bdquo;Und du bist einsatzbereit&ldquo;, lachte sie jetzt und blickte vielsagend auf seine Hose, &bdquo;dann los, ich brauche dich und ich will, dass du es mir ordentlich gibst.&ldquo;<br />
Das ließ sich Marco nicht zweimal sagen. Er nahm sie in den Arm, führte sie ins Gästezimmer und warf sie dort rücklings auf das Bett des zweiten Au-pair-Mädchens, das noch leer war, denn die Mexikanerin würde erst in zwei Tagen eintreffen.<br />
Er hielt sich nicht damit auf, sich zu entkleiden, er ließ nur seine Hosen fallen. Sandra spreizte ihre Beine und der Schlitz im Slip öffnete sich ein wenig und gab Sandras verlockenden Scheideneingang Marcos Blicken frei.<br />
Der konnte sich nun nicht mehr halten, seine Libido drängte danach, ausgelebt zu werden, und seine Hoden wollten Platz für Nachschub schaffen. Mit einem Grunzen stürzte Marco sich auf seine Frau, aber er hatte sich so weit unter Kontrolle, dass er sein maximal ausgedehntes Glied vorsichtig in ihre Muschi schob.<br />
&bdquo;Los, nimm mich &hellip; nimm mich fester &hellip; jaaahhh, &hellip; zieh&lsquo; mich durch &hellip; aaargh &hellip;&ldquo; Stoßweise kamen ihre Worte, die bald in ein Gurgeln übergingen, denn Marco schonte seine Frau nun nicht. Trotz der späten Stunde war er voll da und bereit, sich komplett zu verausgaben. Er rammelte wie ein Kaninchen und sie schien jeden Stoß zu genießen. Er stützte sich neben ihrem Kopf mit den Ellbogen ab und längst hatte er seine linke Hand auf ihren Mund legen müssen, um ihre Geräusche zu dämpfen. Da er dadurch eine Hebelwirkung erzeugte, drückte er den Kopf seiner Frau tief in die Matratze, was ihr ein Gefühl des Ausgeliefertseins vermittelte, wie sie ihm später erzählen würde. Aber das schien sie noch mehr anzutörnen.<br />
Nach zwei Orgasmen, während derer er sie nur sachte stieß, um sie wieder herunterkommen zu lassen, wollte sie es noch einmal schnell und hart. &bdquo;Küss&lsquo; mich&ldquo;, rief sie, bevor er wieder loslegte.<br />
Also beugte sich Marco zu ihr und umfing mit seinen Lippen die ihren. Sandra stöhnte und keuchte nun in seinen Mund, aber nach kurzer Zeit musste er sich wieder von ihr lösen, denn auf diese Weise bekam er zu wenig Luft. Der heftige und schnelle Sex forderte nun massiv seinen Tribut von ihm, denn seine Ausdauer hatte im letzten Jahr etwas nachgelassen, da er nicht genügend Zeit für Sport investieren hatte können.<br />
Und kurz bevor sie zum dritten Mal kommen wollte, konnte er nicht mehr. Er wurde langsamer und dann stellte er seine Fickbewegungen ein. Er hatte sich jedoch selbst gut im Griff gehabt und seinen eigenen Höhepunkt hinauszögern können.<br />
Sandra öffnete ihre Augen, die sie in ihrer Hingabe geschlossen gehabt hatte, und blickte ihren Mann fragend an. Doch keine drei Sekunden dauerte es und sie wusste Bescheid. Ihr Mann hatte alles gegeben, was er konnte, und daher würde sie keine weiteren Forderungen an ihn stellen.<br />
Marco hatte sich in der Zwischenzeit von Sandra heruntergewälzt und schnaufte vernehmlich. Sandra kletterte nun auf ihn und strich ihm mit den Fingern durchs Haar. &bdquo;Das war wirklich gut, mein Liebling, zweimal hast du mich fertiggemacht, ich liebe dich unendlich. Aber du bist nicht gekommen und ich will noch einmal. Also werde ich jetzt dafür sorgen.&ldquo;<br />
Etwas beschämt hatte Marco zunächst noch geguckt. Ein wenig wurmte ihn, dass ihm die Puste ausgegangen war, bevor sie ihren dritten Orgasmus bekommen hatte, aber wieder einmal musste er seine Frau bewundern, sie verhielt sich einfach großartig.<br />
Sandra rutschte nun nach hinten und richtete sich auf. Sie vergewisserte sich, dass Marcos Pimmel immer noch stand und brauchbar war, dann senkte sie ihren Unterleib auf ihn und begann zu reiten.<br />
Marco sah, wie sich ihr Körper auf und ab bewegte. Ihre Dessous waren ein Traum in Blau und ihr Körper war eine Augenweise. Er ließ seine Frau machen, hielt ganz still und genoss Sandras Bewegungen, die ihm durch und durch gingen. Ihre an sich bessere Ausdauer war bisher nicht gefordert worden, weshalb sie kein Problem damit hatte, die Intensität ihres Ritts zu steigern.<br />
Und wie immer bei dieser Stellung lag die Kontrolle bei ihr. Sie war die alleinige Herrin über ihrer beider Höhepunkte und scheinbar gedachte sie, sie beide kommen zu lassen.<br />
&bdquo;Los, Marco&ldquo;, rief sie zwischendurch, &bdquo;streichle meinen Kitzler!&ldquo;<br />
Der spürte, wie sich tief in seinen Hoden sein Orgasmus anbahnte, und sofort tat er, was Sandra gefordert hatte. Sie wollte gleichzeitig mit ihm kommen, das war ihm klar, und nach zwei Höhepunkten würde es bei ihr länger dauern, weshalb er nachhelfen sollte.<br />
Das Ergebnis war für beide unglaublich erfüllend. Nicht ganz, aber fast gleichzeitig erklommen sie ihre Gipfel. Fest schlang Marco seine Arme um seine wunderbare Frau, nachdem sie nach ihrem wilden Ritt auf ihm zusammengesackt war.<br />
Erschöpft und müde lagen sie da, Sandra in ihren Dessous und Marco oben im Hemd und unten rum nackt. Stillschweigend hatten sie entschieden, gleich hier im Gästezimmer zu schlafen.<br />
&bdquo;Was ist mit Zähneputzen?&ldquo;, flüsterte Sandra in Marcos Ohr.<br />
&bdquo;Geschenkt für heute&ldquo;, meinte er großzügig.<br />
&bdquo;Und hast du abgesperrt?&ldquo;<br />
&bdquo;Wann hätte ich das sollen? Beim Hereinkommen war ich viel zu erregt, wie du vielleicht bemerkt hast.&ldquo;<br />
Sandra gluckste: &bdquo;Aber wenn eines der Kinder hereinkommt?&ldquo;<br />
&bdquo;Dann kommt es eben. Wir sind ja ohnedies nicht ganz nackt&ldquo;, sagte Marco noch, dann angelte er nach der Decke und zog sie über ihre Körper. &bdquo;Im Übrigen musst du genauso auf mir liegenbleiben, meine Süße. Deine Muschi rinnt gerade aus und die Soße läuft auf meinen Pimmel. Wenn du dich neben mich legst, versaust du das Bett unseres mexikanischen Mädchens.&ldquo;<br />
&bdquo;Ach, Marco, du Dummer. Das ist vollkommen egal, wir müssen das Bett sowieso neu beziehen.&ldquo; Aber sie blieb auf ihm liegen und kuschelte sich an seine Brust.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Im Laufe des Januars entspannte sich Marcos zeitliche Situation. Bei Waldenfels wurde er in den kommenden Monaten nur noch sporadisch benötigt, das belastete ihn nicht mehr. Auch seine Reisen für seine Recherchen hatte er gut im Griff, mehr und mehr war es Sandra möglich, ihn zu begleiten. Das technische Equipment für ihr Homeoffice funktionierte klaglos. Ihr Job bei Waldenfels bestand aus Kommunikation, schriftlicher und fernmündlicher, und das konnte sie auch von zu Hause oder von irgendwo aus bewerkstelligen. Beide, Sandra und Marco, waren darüber glücklich, denn das eröffnete ihnen eine neue Qualität in ihrem ehelichen Beisammensein, und es gelang ihnen, wieder annähernd so häufig Sex zu haben wie früher.<br />
Eine Ausnahme davon gab es dann, wenn Sandra in Columbus weilte. Penny ging es zwar deutlich besser, aber zwischendurch machte sie in ihren Skype-Sitzungen durchaus den Eindruck, Sandras Gesellschaft zu benötigen. Und die war viel zu hilfsbereit, um das abzulehnen.<br />
Also flog sie schon im Februar wieder für zwei Wochen zu Penny. Die blühte auf und es blieb nicht aus, dass die beiden es fast jede Nacht in Pennys Schlafzimmer trieben. Aber Sandra hatte das vorher mit ihrem Mann abgestimmt, ihre Loyalität hatte das selbstverständlich erfordert, aber auch Penny wollte gegenüber Marco kein schlechtes Gewissen haben. Sie wollte von ihm persönlich das Okay für ihre Liebesbeziehung mit seiner Frau und war erst erleichtert, als Marco ihr am Telefon erklärte, dass er sie liebe und Sandra und er alles für sie tun würden.<br />
Penny war sehr gerührt und versicherte ihm, dass sie ihn auch liebe und vielleicht irgendwann wieder einmal zu ihm ins Bett kommen würde.<br />
&bdquo;Wann und wie immer du das mit dir selbst vereinbaren kannst&ldquo;, antwortete Marco darauf, &bdquo;ich warte gerne auf dich, nur keine Eile. Genieße deine Zeit mit Sandra.&ldquo;<br />
Sandra meldete sich nun: &bdquo;Ach, mein einsamer Liebling, möchtest du zur Anregung Fotos von uns?&ldquo;<br />
&bdquo;Aber nein, meine Liebste. Ihr schickt mir nichts. Was soll ich denn mit Fotos? Ich will ja nicht wichsen. Und du weißt doch, Clara hat vor dem Versand per Internet gewarnt. Aber ihr könnt einen Film von euch drehen, wenn ihr es gerade besonders geil macht. Den lässt du auf deinem Telefon gespeichert und wir schauen ihn gemeinsam an, wenn du wieder da bist.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, und dann besorg&lsquo; ich&rsquo;s dir, während wir uns den Film ansehen&ldquo;, grinste sie in die Kamera.<br />
&bdquo;Auf dieses Versprechen komme ich liebend gern zurück&ldquo;, lächelte ihr Mann zurück, dann war das Gespräch zu Ende.<br />
In der letzten Februarwoche kehrte Sandra wieder und traf auf einen Ehemann, der selbst zweimal unterwegs gewesen war und seine Frau schrecklich vermisst hatte. Es war ihr schon klar, dass die Situation unfair war. Sie selbst hatte zwei Wochen lang befriedigenden Sex mit ihrer besten Freundin und ihr Mann hatte nichts gehabt.<br />
Deshalb konzentrierte sie sich in den folgenden Tagen darauf, Marco perfekte Sexerlebnisse zu bereiten. Sie hatte mehrere Filme mitgebracht. Sie wusste ja, dass es ihn anmachte, ihren lesbischen Sex zu beobachten, und das bot sie ihm nun, während sie sich an ihn kuschelte und ihn Schritt für Schritt in Erregung versetzte, bis er nicht mehr anders konnte und sie durchvögelte.<br />
Danach waren sie locker und gelöst. Sandra teilte ihm mit, dass sie ein wenig von ihrem Gewissen geplagt werde. Das zeige aber nur, dass sie Anstand und eine hohe Moral hätte, meinte er darauf, und auch deshalb liebe er sie so sehr. Und das beruhigte sie schließlich.<br />
Und noch etwas besprachen sie. Sie beschlossen, ihre &sbquo;Brush-up-Weekends&lsquo; wieder aufleben zu lassen. Drei- bis viermal im Jahr sollten sie unbedingt stattfinden und Sandra erklärte sich bereit, die alleinige Organisation zu übernehmen, sozusagen als Ausgleich, weil sie ihren Mann noch das eine oder andere Mal alleine lassen würde, wenn sie zu Penny flog.<br />
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Sandra brachte auch eine schier unglaubliche Nachricht aus Ohio mit. Penny und sie hatten Gedankenspiele angestellt, wie Penny die Zukunft für sich und ihre Kinder gestalten könne. Job, Schule und Ausbildung, alles gingen sie durch, und es blieb nicht aus, dass Sandra ihren großen Wunsch äußerte, Pennys Familie wieder nach Deutschland zu bringen.<br />
Einerseits hatte Penny ihre Eltern, Schwiegereltern und zwei Brüder mit ihren Familien in Columbus, aber sonst nicht allzu viel Anschluss, denn zu ihrem sozialen Umfeld gehörten nur wenige Freunde, hauptsächlich solche, die ihr Mann durch seine Arbeit kennengelernt hatte, und einige aus der Schul- und Studentenzeit.<br />
In Deutschland andererseits hatte sie ihre besten Freunde, die auch die leiblichen Eltern zweier ihrer Kinder waren, ihre Freundin Paula, die ihr einen Job bei Waldenfels angeboten hatte, wann immer sie zurückkommen wollte, bei einer Firma, die sie lieben gelernt hatte, und jede Menge Arbeitskollegen, die sie schätzten. Und sie wollte irgendwann wieder arbeiten, fast ein halbes Jahr nach Davids Tod fiel ihr nun die Decke schon ein wenig auf den Kopf.<br />
Als Sandra wieder abflog, waren Penny und ihre Kinder außerordentlich traurig, und auch das bewog Penny, über einen Umzug nach Deutschland noch intensiver nachzudenken. Und dann kam jene denkwürdige Skype-Unterhaltung Anfang März, in der Alexander, Valentina, Jonathan, Heidrun, Sophia und Henrik ihre Tante Penny beknieten, zurückzukommen, und diese daraufhin in Tränen ausbrach. Sie liebte Sandros und Marcos Kinder wie ihre eigenen.<br />
Zugegeben, es war von Sandra ein klein wenig berechnend gewesen, ihre Kinder zu instrumentalisieren, aber ihr war jedes Mittel recht, um ihre beste Freundin nach Deutschland zu lotsen. Und das Ziel wurde erreicht, wenige Tage später rief Penny an und teilte ihre Entscheidung mit, die die ganze Familie Berlinghoff in Hochstimmung versetzte.<br />
Mit ausschlaggebend war sicher auch gewesen, dass sich wenige Tage zuvor der Personalchef von Davids Firma bei Penny gemeldet hatte. Er hatte ziemlich herumgedruckst, aber ihr behutsam zu verstehen gegeben, dass die Firma den Bungalow wieder anderweitig vergeben müsse, aber Penny brauche nicht Hals über Kopf etwas Neues suchen, man lasse ihr genügend Zeit, das ganze Jahr über, bis Dezember selbstverständlich.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Dann kamen die Winterferien, diesmal erst im März, weil Ostern so spät lag. Sandra hatte sich kurz nach Weihnachten um eine Buchung im Erlenhof gekümmert und fünf Tage lang wohnte die Familie Berlinghoff in einer Suite, die ähnlich hergerichtet worden war wie bei ihrem letzten Besuch. Diese hatte drei Zimmer und das mittlere war mit sechs Betten bestückt worden. Links davon, vom Gang aus gesehen, wohnten Sandra und Marco, rechts davon die beiden Au-pair-Mädchen. Die mitzunehmen war Sandras Idee gewesen, um Marco und ihr ein wenig mehr Freiraum zu gewähren, insbesondere nachts.<br />
Ihre Ankunft gestaltete sich zu einem freudigen Hallo, wie schon beim letzten Mal wurden sie von Helena Borgmann und einigen Mitarbeitern aus ihrem Team herzlich begrüßt. Alle wussten längst von Davids tragischem Tod und drückten ihre Bestürzung darüber aus.<br />
&bdquo;Ich hoffe, ihr kommt jetzt wieder öfter&ldquo;, meinte Helena dann ein wenig vorwurfsvoll, &bdquo;es ist mehr als zwei Jahre her, meine Lieben. Und die Robertsons haben sich über vier Jahre nicht blicken lassen und jetzt werden wir David nicht mehr sehen können.&ldquo; Sie schwieg betreten.<br />
&bdquo;Wie schaut&rsquo;s denn mit deinen Mitarbeitern aus, Helena?&ldquo;, wollte Marco etwas ablenken. &bdquo;Ich sehe bekannte Gesichter. Sind noch alle an Bord, die wir kennen?&ldquo;<br />
&bdquo;Fast alle, Marco. Du weißt ja von früher, dass wir eine ausgesprochen stabile Mannschaft haben. Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima und zahlen mehr als anständig. Beide Bademeister sind noch da, auch Gisela und Cynthia und die Leute im Restaurant und in der Bar, nur Birgit setzt im Moment aus. Sie hat geheiratet und vor zwei Monaten ein Baby bekommen.&ldquo;<br />
Die Familie Berlinghoff verlebte schöne Tage. Sandra und Marco fanden die richtige Balance, ihre Zeit aufzuteilen zwischen ihren Kindern und ihren ehelichen Bedürfnissen. Die beiden Au-pair-Mädchen hatten mehr Freiraum als sonst und genossen das Wellnessprogramm des Hotels. Und es gab die Kinderbetreuung bei Gisela, die wieder sehr gut ankam. Für Heidrun und Henrik war alles neu, aber sie lernten schnell, das, was ihnen das Hotel bot, zu lieben. Und Alexander machte gern mit den Kleineren mit, obwohl er sich sonst mit seinen dreizehn Jahren schon so überlegen groß vorkam.<br />
Wenn es ihre Zeit erlaubte, leistete Helena Borgmann ihnen beim Essen Gesellschaft. Als Sandra ihr am Telefon gesagt hatte, dass ihre Familie jetzt aus fünf Kindern bestand, seit Heidrun und Henrik dazugehörten, hatte sie das kaum glauben können. Jetzt im Erlenhof waren es sechs, denn Jonathan Waldenfels war mit von der Partie.<br />
Schwer beeindruckt war sie, wie Sandra und Marco das schafften, aber dieser relativierte gleich: &bdquo;Wir haben die beiden mexikanischen Mädchen, die fast immer verfügbar sind, und wir haben Sandras Mutter und manchmal auch Paulas Kinderfrau. Die arbeitet immer noch in der Villa, obwohl Jonathan mit seinen acht Jahren eigentlich keine mehr bräuchte.&ldquo;<br />
Helena lächelte: &bdquo;Ich wette, euer Jonathan wird ziemlich verhätschelt.&ldquo;<br />
Marco grinste daraufhin: &bdquo;Nun ja, man kann nicht abstreiten, dass er manchmal den Ton angibt. Nicht bei Paula und Hildegard, die machen das genau richtig, und auch nicht bei der Kinderfrau. Aber Alfred und Heinrich lieben ihren Enkel so sehr, dass sie ihm fast jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und das Personal der Villa ist vernarrt in ihn. Er ist für alle der ersehnte Erbe. Und Berta, die Köchin, ist schier verrückt nach unserem Jungen.&ldquo;<br />
Jetzt lachte Helena laut: &bdquo;Das kann ich mir vorstellen. Die beiden Brüder haben mir immer wieder erzählt, wie glücklich sie über Jonathan sind. Und Berta habe ich einmal kennengelernt. Die hat das Herz am rechten Fleck.&ldquo;<br />
Marco erwiderte das Lachen: &bdquo;Absolut, Helena. Ich mag Berta sehr. Sie liebt Paula seit deren Kindheit und jetzt auch ihren Sohn. Und sie wusste alles darüber, was ich bei Paula sollte. Sie hat mir klargemacht, dass ich es mit ihr zu tun bekäme, wenn ich Paula nur ein Härchen krümme. Aber schließlich war sie doch zufrieden mit mir und seither verstehen wir uns ausgezeichnet. Und sie hat Sandra und mir mit ihrer Bratpfanne gedroht, wenn wir uns nicht in Therapie begeben, um wieder zusammenzukommen.&ldquo;<br />
Sandra musste darauf ebenfalls lachen und als Helena nachfragte, denn diese Geschichte hatte sie noch nicht gehört, erzählte Sandra, wie Paula das Heft in die Hand genommen hatte, um aus ihr und Marco wieder ein &sbquo;richtiges&lsquo; Ehepaar zu machen. Eigenhändig, trotz ihrer knappen Zeit, hatte sie einen Film gedreht und zusammengestellt, in welchem alle Menschen, die Sandra und Marco nahestanden, zu Wort gekommen waren. Dazu hatte auch das Personal der Villa Waldenfels und natürlich Berta mit ihrer Pfanne gehört.<br />
Sinnend sagte Helena nach einem Moment des Schweigens: &bdquo;Paula ist eine äußerst bemerkenswerte Frau. Sie ist ihrer verstorbenen Mutter sehr ähnlich, aber doch irgendwie anders. Ihre Mutter hätte den Konzern nicht führen können, aber Paula kann das.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, das kann sie&ldquo;, pflichtete Marco ihr bei, &bdquo;und sie macht das hervorragend.&ldquo;<br />
Helena lächelte wieder: &bdquo;Alfred und Heinrich sind schon mit allen Wassern gewaschene Füchse. Sie haben ihre Tochter früh in diese Position berufen, vielleicht zu früh, aber sie haben Recht behalten. Schon damals haben sie das erkannt, sie haben öfter mit mir darüber geredet. Leider sind sie im letzten Jahr nur selten hergekommen, früher kamen sie mindestens jeden Monat. Ich vermisse die beiden, nicht nur in meinem Bett.&ldquo; Kaum hatte sie das ausgesprochen, blickte sie etwas besorgt um den Tisch. Aber nur Sandra und Marco hatten ihre Worte mitbekommen. Die beiden mexikanischen Mädchen waren gerade mit den Kindern beschäftigt, hätten aber die Anspielung ohnedies nicht verstanden, und die Kinder schon gar nicht.<br />
&bdquo;Ich glaube, dass sie sich in den letzten beiden Jahren große Sorgen um ihr Familienunternehmen gemacht haben&ldquo;, meinte Marco, &bdquo;die Finanzkrise war absolut kritisch wegen fehlender Kreditlinien, weniger für Waldenfels, aber für viele seiner Kunden.&ldquo;<br />
Drei Tage danach stießen Paula und Hildegard zur Familie und wieder einen Tag später kamen Paulas Väter an. Sandra hatte auch das organisiert, denn Marco hatte sie gebeten, das zu tun, er wollte in entspannter Atmosphäre den einen oder anderen Punkt ansprechen. Alfred und Heinrich Waldenfels hatten sich in den letzten Wochen ziemlich rar gemacht und waren bis auf einen kurzen Termin nicht zu sprechen gewesen.<br />
Am Freitagabend, zwei Tage vor Ende der Ferien, saßen sie in der Bar des Hotels, in jenem Bereich, in dem Sandra fast zehn Jahr zuvor unter den Händen der Brüder zwei Orgasmen erlebt hatte. Ihr Abendessen war köstlich gewesen, wie immer hatten sie den Tisch gehabt, der für die Brüder Waldenfels reserviert war, wenn sie da waren. Alfred und Heinrich waren locker, hatten Witze und Geschichten erzählt, genauso wie Sandra und Marco sie seit langem kannten.<br />
Dann waren die Kinder mit den beiden Mexikanerinnen nach oben gegangen und die Erwachsenen hatten es sich in den Sofas bequem gemacht, in denen sie nun lümmelten. Der Barmann war sofort erschienen, er gab sich anscheinend im Beisein seiner Chefin keine Blöße, und hatte die Cocktailbestellungen aufgenommen. Sandra und Marco kannten ihn von ihren früheren Besuchen und er war auch derjenige gewesen, der vor fast zehn Jahren beobachtet hatte, wie Sandra sich entblößt unter Alfreds und Heinrichs Händen rekelte, und diskret einen Paravent als Absperrung davorgeschoben hatte.<br />
&bdquo;Du bist heute nicht so lasziv angezogen wie damals, Sandra&ldquo;, erinnerte sich Alfred, &bdquo;aber möchtest du dich nicht trotzdem zwischen uns auf das Sofa setzen?&ldquo;<br />
Sandra sah ihm in die Augen und lächelte: &bdquo;Mein lieber Alfred, danke für die Einladung, aber das geht heute nicht. Ich mag euch beide sehr, das wisst ihr, und ich werde euch immer dankbar dafür sein, was ihr für uns getan habt. Und ich habe sehr gern eure Kurtisane gespielt, das war eine Zeit, in der ich orientierungslos war, und ihr habt mich wieder ins Leben zurückgeführt. Ihr habt mich gelehrt, wieder Sex zu haben, und zwar guten, nachhaltigen Sex. Und ich habe erst später Marco verstanden, dass er das mit euch vereinbart hat, ich hab&rsquo;s ja zunächst gar nicht gewusst. Aber mein Mann und ich leben nach klaren Regeln in unserer Ehe 2.0 und das verdanken wir Clara Millstedt.&ldquo;<br />
Fast bedauernd sagte Sandra das, fand Marco, aber bevor er weiter darüber nachdenken konnte, antwortete Alfred: &bdquo;Ist schon gut, meine Liebe. Schade, aber wir respektieren das natürlich.&ldquo; Und zu seinem Bruder gewandt fuhr er fort: &bdquo;Wir hätten die beiden nicht zu Clara Millstedt schicken dürfen. Die ist einfach zu gut und wir haben jetzt das Nachsehen.&ldquo;<br />
Beide lachten laut über diesen Scherz, dann setzte Heinrich fort: &bdquo;Naja, wenn wir Sandra nicht haben können, wie wär&rsquo;s dann mit dir, Helena? Ist auch schon eine Zeitlang her.&ldquo;<br />
Jetzt konnte Paula nicht mehr an sich halten: &bdquo;Papa Alfred, Papa Heinrich, seid ihr übergeschnappt? Ihr benehmt euch wie alte, geile Wölfe.&ldquo;<br />
Aber was sie damit erntete, war allgemeines Gelächter, und am lautesten lachten die beiden Angesprochenen. Helena nahm das Wort, während sie tatsächlich aufstand und sich zwischen die beiden Männer setzte. &bdquo;Soso, ihr beiden alten Halunken, ich soll also der Lückenbüßer sein, wenn ihr Sandra nicht haben könnt? Aber ich mache es gerne, denn es ist keine Schande, hinter dieser bezaubernden Frau nur Nummer zwei zu sein, hört ihr? Aber bitte, hier herunten kein Anfassen, ist das klar? Das geht nicht wegen des Personals.&ldquo;<br />
Die beiden Männer nickten. Und sie hielten den ganzen weiteren Abend ihre Hände ganz gesittet fern von ihr.<br />
Als alle jetzt schwiegen, konnte Marco endlich mit seinem ersten Punkt beginnen: &bdquo;Penny kommt mit ihrer Familie zu uns zurück. Ihr wisst das natürlich schon, aber uns geht es darum, wie wir ihr zu Wohnraum verhelfen.&ldquo;<br />
Das zu diskutieren, war jedoch nicht sofort möglich. Man wollte zunächst hören, wie es bei Penny zu dieser Entscheidung gekommen war.<br />
&bdquo;Mensch Marco&ldquo;, warf Heinrich schließlich ein, &bdquo;ich erinnere mich noch genau an unser Telefongespräch vor zehn Jahren. Du hast mir die Bewerbung Penelope Robertsons vorgetragen. Wir kannten uns praktisch nicht, außer durch den Sexabend damals in jener Bar in eurer Heimatstadt.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, Heinrich&ldquo;, lächelte Marco, &bdquo;und ihr habt daraufhin alles richtig gemacht. Das hat mir schon zu Beginn an eurem Unternehmen und seinen Entscheidungsträgern gefallen.&ldquo;<br />
&bdquo;Und das war der Grundstein zu einer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit und zu unserer engen familiären Beziehung&ldquo;, meldete sich jetzt Paula, &bdquo;heute noch bin ich froh, Marco, dass du damals Papa Heinrich angerufen hast.&ldquo;<br />
&bdquo;Es war die einzige Visitenkarte, die ich hatte&ldquo;, bekannte Marco freimütig und alle lachten auf diese Bemerkung hin.<br />
Doch dann wurde er wieder ernst. &bdquo;Uns schwebt Folgendes vor: Wir möchten mit Pennys Familie in einem gemeinsamen Haus wohnen. Schließlich sind zwei ihrer Kinder auch von uns. Das bedeutet, wir reden über ein Objekt, das Platz für drei Erwachsene und neun Kinder bietet. Das wird nicht leicht, das ist uns klar. Wir haben auch nicht die notwendige Zeit, um uns selbst darum zu kümmern. Was wir brauchen, wäre jemand aus eurem Infrastrukturbereich, der uns hilft.&ldquo;<br />
&bdquo;Da mischen wir uns nicht ein, Marco&ldquo;, erwiderte Heinrich, &bdquo;das ist allein Paulas Entscheidung.&ldquo;<br />
Doch mit Paula war das einfach: &bdquo;Natürlich bekommt ihr jede Unterstützung. Das ist doch selbstverständlich, Marco. Die Bauabteilung, nein, der Infrastrukturbereich, wie die jetzt neumodisch heißt, wird alles tun, was ihr benötigt.&ldquo;<br />
&bdquo;Wir bitten um einen Ansprechpartner, mit dem wir alles koordinieren können. Für unser Haus in Kärnten ist das ja Hugo Halderbeck.&ldquo;<br />
&bdquo;Einer unserer besten Leute&ldquo;, meinte Paula, &bdquo;ja, er soll auch für euer hiesiges Haus zuständig sein. Ich werde ihm das am Montag gleich ausrichten lassen.&ldquo;<br />
&bdquo;Wie ist denn der Stand bei eurem Haus in Kärnten? Habt ihr den Plan fertig?&ldquo;, fragte Alfred nach.<br />
Sandra und Marco wechselten einen Blick, dann erwiderte Letzterer: &bdquo;Nein Alfred, nichts ist fertig. Seit Davids Tod haben wir nicht mehr weitergemacht, keine Zeit, aber vor allem keinen Antrieb dafür.&ldquo;<br />
&bdquo;Und jetzt?&ldquo;, fasste Heinrich nach.<br />
&bdquo;Jetzt ist Pennys künftige Bleibe wichtiger. Das Haus in Kärnten läuft uns nicht davon. Aber Penny muss im Dezember ihren Firmenbungalow räumen.&ldquo;<br />
&bdquo;Das wird knapp&ldquo;, meinte Paula, &bdquo;egal, ob ihr neu baut oder etwas kauft und herrichtet.&ldquo;<br />
&bdquo;Ganz genau&ldquo;, antwortete Marco, &bdquo;deshalb brauchen wir eine Interimslösung, eine möglichst einfache. Und zwar eine hier bei uns, nicht in Columbus, das wäre viel umständlicher.&ldquo;<br />
Das leuchtete allen unmittelbar ein und Paula bot daraufhin an, Penny und ihre Kinder vorübergehend in der Villa Waldenfels unterzubringen. &bdquo;Ich werde ihr das gleich morgen vorschlagen&ldquo;, sagte sie und Marco nickte ihr zustimmend zu.<br />
&bdquo;Und Sandra und ich werden nächste Woche ein Gespräch mit Herrn Halderbeck führen. Wir werden zweigleisig unterwegs sein. Einerseits eine Neuplanung auf der grünen Wiese, andererseits suchen wir ein bestehendes geeignetes Objekt.&ldquo;<br />
&bdquo;Wenn ich einen Vorschlag machen darf&ldquo;, meldete sich Alfred an dieser Stelle, &bdquo;ich würde euch raten, in unsere Stadt zu ziehen. Es wäre einfach effizienter für euch, ihr hättet kürzere Wege, zu Sandras Arbeitsplatz, zum Flughafen und zum Fernbahnanschluss. Und Schulen gibt es reichlich, mehr als bei euch.&ldquo;<br />
Jetzt schaltete sich Sandra ein: &bdquo;Darüber haben wir auch schon kurz gesprochen. Aber dann müsste Marco das Haus aufgeben, in dem er aufgewachsen ist. Er müsste es sogar verkaufen, da wir das Geld brauchen werden.&ldquo;<br />
&bdquo;Das ist ein Trugschluss, Sandra. Selbst wenn ihr in eurer Kleinstadt ein neues Domizil findet, müsste Marco trotzdem verkaufen. Die Finanzsituation ist genau dieselbe.&ldquo;<br />
&bdquo;Da hast du schon Recht, Paula&ldquo;, warf Marco ein, &bdquo;und mit diesem Problem werde ich schon fertig. Kritischer scheint mir, wie sich Gerda und Wolfgang, Sandras Eltern, fühlen werden. Schließlich ist Gerda auch laufend bei unseren Kindern im Einsatz.&ldquo;<br />
Sandra sah ihren Mann an: &bdquo;Manchmal kannst du ja richtig mitfühlend sein, mein Liebling. Das ist doch gar nicht deine Art.&ldquo;<br />
Hildegard hatte bisher schweigend zugehört, jetzt meldete sie sich jedoch erstmals zu Wort: &bdquo;Jetzt tust du Marco aber Unrecht, Sandra. Er hat durchaus seine emotionale Seite.&ldquo;<br />
Das fanden die anderen auch und Sandra tat ihrem Mann Abbitte, indem sie ihn mit zärtlichen kleinen Küssen bedeckte.<br />
&bdquo;Sieh an, sieh an&ldquo;, schmunzelte Alfred, &bdquo;Sandra weiß immer noch genau, wie sie Marco bezirzen muss. Schade, dass sie das bei Heinrich und mir nicht mehr macht.&ldquo;<br />
Da musste Sandra lachen: &bdquo;Du bist unverbesserlich, mein Lieber. Du gibst wohl nie auf.&ldquo;<br />
&bdquo;Du kennst mich doch. Ich kämpfe so lange, bis ich kriege, was ich will&ldquo;, grinste Alfred.<br />
Jetzt schaltete sich Marco ein: &bdquo;Schluss damit! Ihr beide kümmert euch um Helena und meine Frau ist mein Thema, nicht eures, klar?&ldquo;<br />
Alfred schmunzelte immer noch. Dann sagte er versöhnlich zu Marco: &bdquo;Paula hat uns ein wenig von euren Gesprächen mit Frau Doktor Millstedt erzählt. Wir wissen, dass du gut auf deine Frau aufpasst, und das ist voll in Ordnung. Heinrich und ich werden nie etwas tun, was euch beide in Probleme bringt.&ldquo;<br />
Marco lächelte ihn daraufhin an: &bdquo;Das weiß ich, Alfred, ich kenne euch ja seit vielen Jahren. Aber wenn ihr euer loses Mundwerk einsetzt, muss ich eben reagieren. Aber noch einmal zu deinem Vorschlag, in eure Stadt umzuziehen. Er ist nicht von der Hand zu weisen, muss aber wohlüberlegt sein. Wir werden alle Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.&ldquo;<br />
Stille breitete sich nun am Tisch aus. Es war jetzt elf Uhr geworden und rundherum lärmte es noch, etliche Tische und der Tresen waren besetzt.<br />
Marco sah, wie Alfred und Heinrich einander zunickten, dann begann der jüngere Bruder: &bdquo;Wir nehmen an, dass du noch die Finanzierung des Sexclubs auf dem Herzen hast, mein lieber Marco, haben wir Recht?&ldquo;<br />
Ja, das hatten sie. Marco war nach der Rückkehr aus dem Weihnachtsurlaub mit seinem Konzept zuerst zu seinem Schwiegervater marschiert. Wolfgang hatte den Business Plan für gut und aussichtsreich befunden, aber seine Chefs in der Bank hatten abgewunken. Die große Finanzkrise war zwar abgeklungen, aber die Nachwirkungen waren noch spürbar. Kredite waren deutlich schwerer zu erlangen als davor und für solche Clubs fast nicht zu erhalten. Auch zwei andere Banken hatten abgelehnt. Für Marco war das überraschend gewesen, aber eigentlich hatte er von Anfang an gehofft, dass die Brüder Waldenfels helfen könnten.<br />
Marco hatte daraufhin einen kurzen Termin bei ihnen gehabt, hatte ihnen den Business Plan übergeben und ein paar Worte dazu gesagt. Dann hatte er nichts mehr von ihnen gehört. Den März über würde das Ehepaar Zeman noch stillhalten, so war es ausgemacht, aber langsam musste eine Lösung her.<br />
&bdquo;Habt ihr das Konzept angeschaut und darüber nachgedacht?&ldquo;, wollte er wissen.<br />
Alfred sah den Ehemann ihrer ehemaligen Kurtisane, der gleichzeitig der Vater ihres Enkelsohns und Erben war, durchdringend an: &bdquo;Natürlich haben wir das, mein Lieber. Für uns ist alles wichtig, was du uns lieferst. Vergiss&lsquo; nicht, du hast unser Unternehmen mit der Umstrukturierung deutlich profitabler gemacht. Du hast neue Umsatzkanäle erzeugt, Produktlinien gestrafft und einige Dinge getan, die für uns alte Kerle nicht so einsichtig sind, aber Paula schwärmt davon. Und wenn unsere Tochter das sagt, gilt das auch für uns.&ldquo;<br />
Da hakte Paula ein: &bdquo;Was Papa Alfred meint, sind die sozialen Konzepte für unsere Mitarbeiter, die Hildegard übernommen hat. Meine Väter haben da Verständnisprobleme, denn meine Großeltern haben die soziale Komponente, die bei Waldenfels immer wichtig war, noch persönlich wahrgenommen. Aber bei 30.000 Mitarbeitern geht das nicht mehr. Du hast das professionalisiert. Die Ausgewogenheit zwischen dienstlicher und familiärer Zeit, die Möglichkeit, dass Frauen Führungspositionen erlangen können, der medizinische und psychosoziale Dienst, alles trägt deine Handschrift. Die gesamte Belegschaft liebt dich und war traurig, als du dich zurückgezogen hast. Und wenn wir kritische Themen mit der Arbeitnehmervertretung auszutragen haben, holen wir dich, denn mit dir arbeiten sie am besten zusammen.&ldquo;<br />
Noch nie hatte jemand das so deutlich ausgesprochen wie Paula eben. Für Hildegard war das nicht neu, trotzdem imponierte sie die Zusammenfassung ihrer Lebenspartnerin. Helena dagegen blickte etwas ungläubig und wandte sich nach rechts zu Alfred: &bdquo;Ist das wirklich wahr? Hat Marco das alles gemacht?&ldquo;<br />
&bdquo;Erstaunlicherweise ja&ldquo;, erwiderte Alfred, &bdquo;Weltweit alle Mitarbeiter schwören auf ihn. Er verbindet, ich weiß nicht wie, soziales Engagement mit konsequenter unternehmerischer Härte. Im Prinzip hat er uns durch die Finanzkrise geführt. Ein wenig Glück hatte er natürlich auch, dass er mit seiner Prognose richtig lag. Waldenfels hat dank seines Konzepts bereits das letzte Jahr wieder Rekordzahlen geschrieben.&ldquo; Er blickte wieder zu Marco: &bdquo;Also ja, mein Lieber, wir haben über deinen Business Plan nachgedacht und wir haben auch schon eine Lösung dafür.&ldquo;<br />
Manchmal war Marco durchaus aus der Fassung zu bringen. So in diesem Fall, denn mit einer echten Lösung hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht gerechnet.<br />
Es war aber eine. Marco erfuhr zu seiner nicht gelinden Überraschung, dass Alfred und Heinrich den Sexclub besucht hatten. Sie hatten ein Achtaugengespräch mit Dannika und Slavko Zemann geführt und danach getrennt mit Miriam Gerber und dem Ehepaar Mailin und Hubert Puchner, die von Slavko einbestellt worden waren.<br />
Alfred und Heinrich hatten Marcos Konzept sehr genau studiert und den künftigen Eigentümerinnen intensiv auf den Zahn gefühlt. Persönlich, als Menschen, machten diese einen guten Eindruck auf die Brüder, aber es ging auch um kaufmännisches Hintergrundwissen. Und da gab es sicher noch Nachholbedarf, aber alles in allem gefielen ihnen die angehenden Unternehmerinnen.<br />
&bdquo;Und die beiden waren auch ehrlich mit uns&ldquo;, ergänzte Heinrich, &bdquo;beide haben uns ihre Lebensläufe erzählt, ganz offen. Mailin und Hubert sind ein etwas ungewöhnliches, aber durchaus harmonierendes Paar. Ihre beiden Kinder sind gut erzogen, das sagt viel über die Eltern aus. Und sie haben in ihrem Sexleben klare Regeln, auch das gefällt uns. Miriam hat letztes Jahr ihr Studium der IT-Sicherheit beendet, samt Diplomarbeit, und das neben ihrem Ganztagsjob samt Nächten im Club.&ldquo; Er grinste bei den letzten Worten leicht anzüglich. &bdquo;Sie ist ausgesprochen tüchtig. Könnten wir Miriam nicht in der IT bei Waldenfels gebrauchen, Marco?&ldquo;<br />
&bdquo;Da bin ich ganz sicher&ldquo;, erwiderte dieser schmunzelnd, &bdquo;aber sie hat sich nun mal eine andere Karriere in den Kopf gesetzt. Und dort wird sie ebenso gut sein.&ldquo;<br />
&bdquo;Das glauben wir auch&ldquo;, meinte Alfred. &bdquo;Was uns besonders gefallen hat, keine der beiden hat versucht, uns mit einem sexuellen Angebot herumzukriegen. Das ganze Gespräch lief streng seriös ab. Das spricht absolut für die beiden.&ldquo;<br />
&bdquo;Allerdings haben sie uns nach dem Gespräch durch den Club geführt.&ldquo; Heinrich war nun wieder an der Reihe. &bdquo;Und ich muss schon sagen, der hat es in sich. An sich haben wir ja wenig Erfahrung mit solchen Swingerclubs.&ldquo;<br />
&bdquo;Nicht Swinger-, sondern Sexclub&ldquo;, berichtigte Marco, &bdquo;darauf legt das Ehepaar Zeman besonderen Wert. Wie seid ihr denn verblieben?&ldquo;<br />
&bdquo;Dass wir uns die Sache durch den Kopf gehen lassen und eine Finanzierung prüfen werden. Aber Zusagen haben wir keine gemacht.&ldquo;<br />
Marco wäre bei dem geschilderten Treffen gerne dabei gewesen. Deshalb fühlte er sich schon etwas übergangen, dass die Brüder Waldenfels das Heft in die Hand genommen und ohne ihn zu informieren ein Gespräch mit Mailin und Miriam initiiert hatten. Eigentlich hatte er in diesem Fall keine Aktien im Spiel, aber es hätte seinem Ego schon gestreichelt, weiterhin die Vermittlerrolle spielen zu können.<br />
Wie fast immer, erriet seine Frau seine Gedanken. Sie legte ihre Hand auf seine und ihr Blick schien zu sagen, dass das Allerwichtigste schließlich eine Lösung sei und er immerhin alles eingefädelt habe.<br />
Das stimmte ihn wieder heiter und er fragte die Brüder Waldenfels, wie denn die Lösung nun aussehe.<br />
&bdquo;Das ist ganz einfach&ldquo;, informierte ihn Alfred, &bdquo;wir haben die Bank, die unsere eigenen Gelder verwaltet, quasi gezwungen, den beiden Damen einen Kredit zu geben, soviel, wie ihnen fehlt, und noch etwas darüber hinaus, sozusagen für Unvorhergesehenes. Wir haben uns auf eine Drittelregelung geeinigt, ein Drittel wird mit einer Grundschuld abgesichert, für ein Drittel bürgen wir und das dritte nimmt die Bank als Risiko auf die eigene Kappe. Und die Zinsen liegen deutlich unter dem Markt.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich hätte gedacht, ihr gebt den Kredit aus eurem privaten Vermögen, so wie bei Helena und uns.&ldquo;<br />
Heinrich blickte Marco an: &bdquo;Nein, das ist nicht unsere Absicht&ldquo;, sagte er ernsthaft, &bdquo;es ist doch einiges an Unsicherheit dabei und wir wollten das Risiko nicht alleine tragen. Die Bank sollte mit ins Obligo gehen. Außerdem gehören Helena und ihr beide sozusagen zur Familie, da ist es klar, dass wir selbst einspringen, und drittens ist die Höhe des Finanzbedarfs ein ganz anderer Brocken. Dafür hätten unsere verfügbaren Barmittel nicht ausgereicht.&ldquo;<br />
Mittlerweile waren die Gläser leer und die Gruppe löste sich jetzt auf. Leicht angeschlagen waren sie, als sie nun die Treppe zu ihren Suiten hochmarschierten. Da Mitternacht vorbei war, beschlossen Sandra und Marco, in ihre Pyjamas zu schlüpfen und die Tür zum Kinderzimmer nicht zu versperren. Das war vorausschauend gedacht, denn in der Tat kamen die Kinder in den frühen Morgenstunden der Reihe nach zu ihnen.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Marcos vierzigster Geburtstag am 22. März wurde nicht besonders gefeiert. Er hatte wenig Lust dazu, denn der Tod seines besten Freundes lag noch nicht lange genug zurück. Aber Vorstand und Aufsichtsrat des Waldenfels-Konzerns ließen es sich nicht nehmen, einen Empfang zu organisieren, der nicht groß, aber umso herzlicher ausfiel. Dazu traf Glückwunschpost aus allen Standorten ein. Am Samstag darauf gab es dann eine kleine Feier im Rahmen der Familie, seine Mutter samt Lebenspartner John, seine Schweigereltern, sowie Paula und Hildegard waren da und das Haus platzte aus allen Nähten. Am späteren Nachmittag schalteten sich Penny und ihre Familie per Skype dazu, was zu einem fröhlichen Geplauder aller zehn Kinder führte.<br />
Ostern lag diesmal spät, die Schulferien gingen von Mitte bis Ende April. Sandra und Marco hatten die Entscheidung getroffen, getrennt zu verreisen. Das war ihnen außerordentlich schwergefallen, aber es war zu ertragen, da sie in den Wochen davor alles gemeinsam gemacht und auch viel Sex gehabt hatten, sodass ihre &sbquo;Vorratsspeicher&lsquo; gefüllt waren.<br />
Sandra flog nach Columbus und nahm Alexander und Jonathan mit. Alexander war mittlerweile dreizehn geworden und hatte nicht aufgehört, Penny anzuhimmeln. Der achtjährige Jonathan dagegen wollte unbedingt mit seinem älteren Bruder mitfliegen. Es hatte jedoch einige Zeit gedauert, bis er seine Mutter bewegen konnte, ihre Erlaubnis zu erteilen.<br />
Marco löste das Versprechen ein, das er Heidruns und Henriks Großeltern gegeben hatte. Die beiden Kinder seiner Schwester lebten mittlerweile seit drei Jahren in der Großfamilie Berlinghoff. Sie waren voll integriert und nicht mehr wegzudenken. Marco flog mit ihnen und seinen Töchtern Valentina und Sophia nach Norwegen und sie blieben zehn Tage in Sandnes bei den Großeltern Onsager.<br />
Sandra und Marco hatten dafür gesorgt, dass Heidrun und Henrik mit Oma und Opa regelmäßig telefonierten, meist mit Skype, aber jetzt war das alte Ehepaar restlos glücklich, ihre Enkel nach zwei Jahren wieder persönlich zu sehen. Sie waren deutlich älter geworden und auch nicht mehr gesund, musste Marco mit einer gewissen Besorgnis feststellen.<br />
Zweimal, am Karfreitag und am Ostermontag, besuchten sie alle gemeinsam Ingrids und Lars&lsquo; Grab. Mehr als drei Jahre lag das Begräbnis bereits zurück, trotzdem liefen Lars&lsquo; Eltern die Tränen hinunter. Beide standen dicht vor dem Grab und hatten ihre Enkel vor sich im Arm, die ebenfalls weinten, Henrik vermutlich deshalb, weil er das bei seiner Schwester sah, denn erinnern konnte er sich an seine Eltern nicht, er war bei deren Unfall erst anderthalb gewesen. Heidrun dagegen bewahrte ihre Eltern in ihrem Gedächtnis, oft und oft hatte sie darüber mit Sandra und Marco gesprochen.<br />
Marco stand etwas dahinter, seine beiden Töchter eng an sich gedrückt. Es war kalt wie meist zu Ostern in Norwegen und leichter Schneefall hatte eingesetzt. Die Nasen der Kinder waren gerötet, wegen der Kälte und weil sie ebenfalls weinten. &bdquo;Warum müssen immer alle sterben?&ldquo;, fragte Valentina leise ihren Vater, &bdquo;Tante Ingrid, Onkel Lars und Onkel David?&ldquo;<br />
Eine schwierige Frage, einer Elfjährigen nicht leicht zu beantworten. &bdquo;Sieh&lsquo; mal, meine Süße&ldquo;, flüsterte Marco ebenso, &bdquo;das weiß niemand auf der Welt, nur der Himmel entscheidet das. Aber sie sind bestimmt glücklich, dort, wo sie jetzt sind. Und es sind ja bei Weitem nicht alle, die meisten in unserer Familie sind ja noch da.&ldquo;<br />
Ernsthaft schien sie darüber nachzudenken, während sie ihren Blick hob und Marco mit tränenverschmiertem Gesicht ansah. Der angelte ein Taschentuch aus seiner Hose und trocknete ihre Tränen. Dann küsste er sie auf die Nase. &bdquo;Wichtig ist, mein Liebling, dass wir einander lieben, solange wir uns haben. Wir können nicht wissen, was in der Zukunft geschehen wird, aber die Liebe kann uns niemand nehmen. Wo immer Onkel David jetzt ist, er weiß, dass er unsere Liebe hat, und wir haben immer noch seine. Seine Liebe wird uns bleiben, mein Schatz. Und mit Tante Ingrid und Onkel Lars ist es dasselbe.&ldquo;<br />
Marco erkannte, dass er die richtigen Worte gewählt hatte. Valentinas Tränen versiegten und sie schmiegte sich an ihn, während er sich nun um Sophia kümmerte.<br />
In der folgenden Nacht schliefen Heidrun und Henrik bei ihren Großeltern und Valentina und Sophia kuschelten bei ihrem Vater. Gerade in einem solchen Moment fühlte er ganz deutlich, wie grenzenlos er seine Töchter liebte, sein &sbquo;Papa-Kind&lsquo; und sein &sbquo;Wunschkind&lsquo;, wie er sie nannte, wobei beide Kosenamen eigentlich auf alle beide zutrafen.<br />
Täglich skypten Sandra und Marco miteinander, auf beiden Seiten waren die Kinder natürlich anwesend, ihnen gehörte jeweils die erste Viertelstunde. Dann wurden sie weggeschickt und Sandra, Penny und Marco sprachen noch eine Zeitlang miteinander. Für Marco war natürlich klar, dass seine beiden liebsten Frauen ihren Intimverkehr weiter betrieben, jede Nacht waren sie zusammen, wie sie ihm kurz berichteten, aber nicht immer war Sex möglich, denn manchmal schliefen einige ihrer Kinder bei ihnen. Einzelheiten zu hören, hatte er abgelehnt, seine Sehnsucht wäre zu groß geworden, denn in Norwegen war sexuell natürlich Ebbe für ihn. Er bat Sandra darum, ab und zu ein Video aufzunehmen und erst nach ihrer Rückkehr alles ausführlich zu erzählen.<br />
Das geschah dann auch. Marco konnte sich davon vergewissern, dass Penny wieder aufgeblüht war, und nur das zählte. Der &sbquo;Weibersex&lsquo;, wie er ihn nannte, war schon geil anzusehen. Die Videos waren gut gelungen und machten Marco mächtig an, was sich in gewaltigen Liebesakten entlud.<br />
&bdquo;Ich glaube, unsere Nummern werden immer besser&ldquo;, meldete sich Sandra eines Abends, wohlig schnurrend nach Abklingen ihres dritten Höhepunkts. Dann wurde sie neckisch: &bdquo;Soll ich also immer Sex mit einer Frau haben, bevor wir es treiben, und du schaust zu?&ldquo;<br />
Marco beugte sich über seine Frau und schmunzelte: &bdquo;Darüber kann man sicher reden. Immer muss es nicht sein, aber es ist schon geil, dir und Penny zuzuschauen. Und ich freue mich darauf, zuerst die Frau zu bumsen, mit der du&rsquo;s gerade getrieben hast. Wenn ich nachher noch kann, kriegst du auch noch was ab, aber nur dann, sonst hast du eben Pech gehabt.&ldquo;<br />
Sandra lachte glockenhell: &bdquo;Mein Liebster, du wirst immer besser darin, meine Neckereien zu parieren. Untersteh&lsquo; dich, zuerst mit der anderen zu vögeln. Ich habe immer Vorrang bei dir, kapiert?&ldquo;<br />
&bdquo;Yes, my love, I&lsquo;ve understood&rdquo;, gab Marco klein bei, aber er lachte dabei fröhlich.<br />
Im Prinzip hatten sie gerade in jenem Jahr 2011 eine gute Zeit. Sie waren glücklich in ihrer Ehe, mit ihren Kindern und bei ihren beruflichen Aufgaben. Sie schafften es, genügend Zeit füreinander zu haben, obwohl Marcos Vortrags- und Publikationstätigkeit zunahm und die Planung ihres neuen Zuhauses langsam an Fahrt aufnahm.<br />
Davids Beerdigung lag jetzt schon acht Monate zurück und langsam verblasste der Schmerz in ihrem Inneren. Sie fühlten diesen zwar immer noch, wenn sie an ihren besten Freund zurückdachten, aber er wurde milder und war nun leichter zu verkraften. Und sie freuten sich sehr auf Pennys Umzug, der beim Waldenfels&rsquo;schen Logistikbereich bereits in Planung war. Konstantin Körber, der in Marcos Team zur Bewältigung der Finanzkrise ausgezeichnete Arbeit geleistet hatte, war von Paula und Marco hierfür beauftragt worden.<br />
Andrea Körber, Marcos Sekretärin, hatte sich extra bei ihrem Chef bedankt, dass er ihren Mann so förderte, denn das war natürlich auch mit Gehaltsaufbesserungen verbunden. Über sechs Jahre war es nun her, dass sie Konstantin betrogen hatte, aber sehr glücklich war ihre Ehe nun, ohne den geringsten Schatten, unter den wachsamen Augen der Therapeutin Clara Millstedt, deren Nachsorgetermine sie getreulich wahrnahmen. Vier Jahre war ihr Sohn mittlerweile alt und vor einem knappen Jahr hatte eine Tochter ihre Familie vervollständigt.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Am 14. Juni war es dann bei Sandra so weit, jetzt wurde sie vierzig. Unmittelbar davor war Pfingsten und das verlängerte Wochenende hatte sie für das nächste &sbquo;Brush-up-Weekend&lsquo; auserkoren. Eigentlich war ein solches im Moment nicht notwendig, denn ihr ehelicher Sex war ausgezeichnet, aber Sandra wollte ihren Mann für drei Tage ganz allein haben. Sie hatte wieder im Erlenhof gebucht und den Ablauf mit Helena Borgmann abgesprochen.<br />
Ganz zart hatte sie bei ihrem Mann zuvor abgefragt, ob sie aus dem Sexclub der Zemans ein Mädchen dazubitten sollte, Miriam vielleicht oder Tereza. Schließlich wäre sie jetzt öfter mit Penny intim gewesen und sie wollte für ihren Mann einen Ausgleich. &bdquo;Denk&lsquo; an die Augenhöhe&ldquo;, hatte sie zu ihm gesagt.<br />
Marco hatte gelacht und geantwortet, dass alles okay sei, er wolle nur sie, seine geliebte Sandra, und besonders beim &sbquo;Brush-up-Weekend&lsquo;. &bdquo;Du bist mein Ein und Alles, also sorg&rsquo; dafür, dass wir es ausgiebig miteinander treiben können&ldquo;, hatte er noch hinzugefügt.<br />
Sandra war zwar ein wenig betreten gewesen, denn sie hatte vor einer Schieflage in ihrer Ehe Angst gehabt, aber Marcos Worte hatten sie beruhigt. Also bereitete sie ihm ein unvergessliches Pfingstwochenende. Laufen, Schwimmen, Fitness und Massagen wechselten sich ab mit purem Sex. Marco ließ sich leiten, er ergab sich willig der Führung seiner Frau. Beide hatten ja gemeinsam schon einige Monate davor ihren Ausdauersport intensiviert und dieses &sbquo;Brush-up-Weekend&rsquo; schloss nahtlos daran an. Ihr Sex war perfekt, sie trieben es im Wald, auf der Liegewiese hinter derselben Baumgruppe, wo sie zehn Jahre zuvor von den Brüdern Waldenfels ein unmoralisches Angebot erhalten hatten, im Massageraum nach ihrer Behandlung, morgens nach dem Schwimmen natürlich und in ihrer Suite.<br />
&bdquo;Weißt du, mein Liebling&ldquo;, sagte Marco am Pfingstsonntag ganz ernsthaft, als sie nach einem Waldlauf gegen fünf Uhr nachmittags in ihr Zimmer zurückgekommen waren und nun, nachdem sie geduscht hatten, engumschlungen und nackt auf dem Bett lagen, &bdquo;du hast alles ganz perfekt arrangiert. Ich liebe unsere Kinder zwar sehr, aber ein Wochenende ohne sie hat doch was. Aber jetzt kommt&rsquo;s. Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, aber, hm, übermorgen wirst du vierzig. Du bist dann eine alte Frau und passt nicht mehr zu mir. Ich glaube, ich werde dich eintauschen müssen. Das wird mir zwar sehr leidtun, aber was sein muss, muss sein.&ldquo; Er versuchte, nicht zu grinsen, während er das seiner Frau ganz ernsthaft mitteilte.<br />
Natürlich durchschaute seine empathische Ehefrau seinen Scherz sofort, aber sie spielte mit: &bdquo;So, du willst mich also verlassen, du gemeiner Schuft? Gut, dass ich das jetzt weiß. Da werde ich gleich nächste Woche meinen Anwalt aufsuchen müssen. Aber ehrlich gesagt, ich spüre, dass ein gewisser kleiner Marco nicht ganz deiner Meinung ist, er scheint zumindest eine gewisse Sympathie für mich zu haben. Darf ich eine Abschiedsvorstellung mit ihm machen?&ldquo;<br />
&bdquo;Also gut, wenn du unbedingt willst&ldquo;, antwortete Marco, wobei er den Widerwilligen gab. Er liebte solche Spiele und natürlich liebte er, wie seine Frau sie mitspielte. Wie so oft nahm sie seine Phantasie auf und begann, sie auszuschmücken.<br />
Sandra wurde nach Marcos Erlaubnis sogleich tätig. Sie hatte wenig Mühe, den Pimmel ihres Mannes zum Stehen zu bringen. Dann schwang sie sich auf Marco und ließ sich auf seinen Schwanz nieder. Der glitt problemlos in ihren Lustkanal, der bereits ziemlich feucht war, denn sie war immer noch leicht erregbar und ganz besonders zu Beginn eines Rollenspiels.<br />
Sandra bewegte sich nun auf und ab. Es waren eher kurze und schnelle Bewegungen, die sie ausführte, aber gerade die brachten ihren Mann in Wallung. Er wusste, dass sie ihn in der Hand hatte, in dieser Stellung hatte sie die Kontrolle über ihrer beider Höhepunkte. Genaugenommen war ihm das nicht recht, aber er liebte sie viel zu sehr, um dagegen zu opponieren.<br />
Also ließ er sie gewähren, wie schon so oft in den vielen Jahren ihrer Partnerschaft. Und Sandra dankte es mit ihrer unglaublichen Fähigkeit, ihrem Mann größtmöglichen Genuss zu bereiten. Es dauerte nicht lang und Marco begann zu röcheln. Er fühlte sich großartig, wie seine Frau ihn nun dem Orgasmus entgegentrieb.<br />
Doch plötzlich ließ sie von ihm ab. Unter einem lauten &sbquo;Plopp&lsquo; rutschte sein Pimmel aus ihrer Fotze, während sie von ihm herunterstieg. Vorsperma quoll aus seiner Eichel, während sich sein Schwanz noch etwas zuckend auf seinen Oberschenkel legte.<br />
Vollkommen enttäuscht, denn er war ganz kurz vor seinem Höhepunkt gewesen, blickte Marco zu seiner Frau. Die sah ihn mit blitzenden Augen an, eindeutig war sie in ihrem Element: &bdquo;Du willst mich also verlassen? Wirklich? Dann ist das die Strafe für dich, du untreuer Ehemann.&ldquo;<br />
&bdquo;Du böse Hexe&ldquo;, ächzte Marco, &bdquo;du spielst &sbquo;ruinierter Orgasmus&lsquo; mit mir.&ldquo;<br />
Sandra sah ihren Mann an und strahlte: &bdquo;Aber ja, mein Liebster. Das mache ich so lange, bis du zurücknimmst, was du gesagt hast.&ldquo;<br />
&bdquo;Niemals, du Hexe, niemals&ldquo;, war Marcos entschiedene Antwort.<br />
&bdquo;Na gut&ldquo;, meinte Sandra mit gespieltem Gleichmut, &bdquo;dann machen wir weiter.&ldquo; Wieder genügten wenige Handgriffe, um Marcos Penis startklar zu machen. Erneut schwang Sandra sich auf ihn und trieb ihn in Richtung Entladung. Und aufs Neue brach sie kurz davor ab.<br />
Marco fing an, mürbe zu werden, aber noch wollte er nicht aufgeben. Obwohl sie das Spiel des ruinierten Orgasmus schon lange nicht mehr gespielt hatten, wusste er aus der Erfahrung von früher, wie Sandra dabei vorging.<br />
Den gerade erfolgten Abbruch empfand er jedoch mehr als unangenehm. Das Vorsperma netzte die Eichel und rann den Schaft entlang. Sandra war jetzt mit dem Mund dabei und schleckte alles auf, was sie von dem süßlichen Nektar kriegen konnte. Laut schlürfte sie dabei.<br />
Das erzeugte bei Marco wieder sehr anregende Gefühle, sein Penis wurde bei dieser Behandlung wieder steinhart und genau das schien Sandras Absicht gewesen zu sein. Erneut setzte sie sich auf ihn und führte das Glied in ihre mittlerweile tropfnasse Muschi.<br />
Wieder war für Marco zu erkennen, wie seiner Frau der Ritt gefiel. Sie wurde schneller und schneller und sie hatte sich selbst voll im Griff, sie kam noch nicht.<br />
Ganz anders war es bei Marco, dessen Erregung so gewaltig war, dass er die Erlösung herbeisehnte. &bdquo;Nicht, meine Liebste, nicht wieder aufhören&ldquo;, röchelte er.<br />
&bdquo;Ach Liebling&ldquo;, säuselte Sandra, während sie innehielt und ihn wieder herunterkommen ließ, &bdquo;du weißt genau, was ich hören will.&ldquo;<br />
Marco war nun weichgekocht. Er hatte natürlich von Vornherein gewusst, dass das eintreten würde, aber er hatte das Spiel initiiert und Sandra hatte es zur Vollkommenheit gebracht. Alles würde er sagen, was sie hören wollte, und noch viel mehr. Also gab er zu, einen Blödsinn geredet zu haben. Natürlich würde er sie niemals hergeben und mit vierzig sei sie keineswegs zu alt für ihn. Er liebe sie mehr als alles in seinem Leben, vielleicht ihre Kinder ausgenommen, und immer wolle er mit ihr zusammenbleiben.<br />
&bdquo;Ich liebe dich auch so sehr&ldquo;, war die Antwort seiner Frau, nachdem sie wieder losgelegt hatte, auch schon etwas keuchend. Aber sie hatte noch genügend Reserven. Sie passte ihre eigene Erregung an die ihres Mannes an und sie schaffte es tatsächlich zu einem gemeinsamen Höhepunkt. Der war erfüllend für Sandra, aber Marco machte er völlig fertig. Seine Überreizung durch die ruinierten Orgasmen war doch erheblich gewesen.<br />
Fast eine Stunde hatte das Liebesspiel gedauert und jetzt war Zeit, sich zum Abendessen fertigzumachen. Marco blickte seiner Frau nach, wie sie ins Badezimmer ging, eine wohlgeformte nackte Grazie, die von hinten mit ihren nunmehr vierzig Jahren so gut aussah, dass es Marco gar nicht in den Sinn kommen würde, nach einer anderen Frau Ausschau zu halten, ganz im Gegensatz zu seiner großspurigen Behauptung, mit der er eine Stunde zuvor ihr phantastisches Rollenspiel eingeleitet hatte.</p>
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		<title>Frauentausch und Treuetest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mr_Empire]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 20:07:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, eine Challenge – clever getarnt als Treuetest. Die „Opfer“: Kristina und Rosi, beste Freundinnen Die „Teilnehmer“: ihre Männer Ralf und Manfred, voller Selbstvertrauen und… sagen wir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,<br />
eine Challenge – clever getarnt als Treuetest.<br />
Die „Opfer“: Kristina und Rosi, beste Freundinnen<br />
Die „Teilnehmer“: ihre Männer Ralf und Manfred, voller Selbstvertrauen und… sagen wir mal: kreativer Ideen.<br />
Kann das gut gehen?<br />
Nun ja – finden Sie es selbst heraus.<br />
Viel Vergnügen<br />
Ihr<br />
Mr_Empire</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>***** Kaffeeklatsch *****</p>
<p>Rosi und Kristina sind seit der Schulzeit beste Freundinnen – ihre gemeinsame Geschichte reicht weit zurück. Manchmal denkt Rosi zurück an den Tag, an dem Kristina ihr den ersten Liebeskummer weggetröstet hat, mit einer Tüte Gummibärchen im Schulhof. Beide sind inzwischen verheiratet und Mütter. Ihr Ritual, sich regelmäßig auf einen Kaffee zu treffen, hat Bestand: ein Ort, an dem sie sich fallen lassen und über das Leben plaudern. Der Nachmittag beginnt wie so viele – entspannt, vertraut und voller gegenseitiger Offenheit, doch heute mischt sich eine subtile Spannung in die Gemütlichkeit.</p>
<p>Rosi nippt an ihrer Tasse, ihr Blick schweift aus dem Fenster. Ein leichter Wind weht, der sie kurz an einen gemeinsamen Ausflug erinnert, damals, als sie sich im strömenden Regen lachend durch die Straßen schlugen. Sie schaut Kristina nachdenklich an, ihre Finger fahren unbewusst den Rand der Tasse entlang. „Sag mal, läuft es zwischen dir und Ralf eigentlich noch so wie früher?“ fragt sie, die Stimme sanft, aber innerlich ist sie angespannt. Ihr Kopf spielt Szenarien ab: Darf sie das fragen, oder überschreitet sie eine Grenze?</p>
<p>Kristina grinst, legt den Kopf schief – eine typische Geste, wenn sie Ironie durchblitzen lassen will. Doch während sie antwortet, fummelt sie nervös an ihrem Schlüsselanhänger, den sie immer bei sich trägt, seit sie ihn vor Jahren im Italienurlaub gekauft hat. „Natürlich! Hast du etwa den Eindruck, es wäre anders? Oder hast du was gehört? Komm, raus mit der Sprache!“ Innerlich fragt sie sich, ob sie Rosi wirklich alles erzählen möchte – manche Dinge bleiben lieber unausgesprochen. Ein Hauch Unsicherheit zieht durch ihre Mimik, den sie geschickt im Lächeln versteckt.</p>
<p>Rosi winkt ab und lächelt zurückhaltend. „Nein, nein. Es war nur eine Frage. Ich freue mich doch für dich, wenn alles gut läuft.“ Sie fragt sich, ob Kristina wirklich so entspannt ist wie sie tut. Das Gespräch fühlt sich heute weniger leicht an – als würde eine unsichtbare Hand ihre Worte abwägen.</p>
<p>Kristina nimmt einen Schluck Kaffee und sieht Rosi an – ihre Augen blitzen amüsiert, aber auch ein wenig forschend. „Und wie sieht’s bei euch aus?“ hakt sie direkt nach. „Willst du mir etwa was beichten?“ Die Frage klingt spielerisch, doch Kristina spürt ein Prickeln, als hätte sie unbewusst eine Grenze überschritten. Ihr Daumen kreist über den Anhänger, als würde sie sich Mut holen.</p>
<p>Rosi schüttelt den Kopf, ihre Wangen färben sich leicht rosa. „Nein, alles bestens. Manfred hat mir noch keinen Anlass gegeben, das Gegenteil zu glauben.“ Sie spürt, wie die Worte schwerer werden – als müsste sie sich selbst versichern, dass es wirklich so ist. Ein kurzer Zweifel flackert auf: Was, wenn sie etwas übersieht?</p>
<p>Kristina lacht schallend, doch sie schaut Rosi einen Moment länger an, als wolle sie zwischen den Zeilen lesen. „Und im Bett – läuft’s da auch rund bei euch?“ Bei heiklen Themen spielt sie gerne den Clown, um Unsicherheit zu überspielen.</p>
<p>Rosi grinst, fast ein wenig schelmisch. „Da kann ich mich wirklich nicht beschweren.“ Innerlich fühlt sie sich erleichtert, dass sie spontan und ehrlich antworten kann – doch ein kleiner Schatten bleibt: Wie tief darf die Offenheit gehen?</p>
<p>Kristina hebt eine Augenbraue, ihre Finger spielen weiterhin mit dem Schlüsselanhänger. „Das freut mich. Hast du dir eigentlich mal vorgestellt, wie es mit einem anderen Mann wäre?“ Während sie fragt, schiebt sich ein Bild aus der Vergangenheit in ihren Kopf: Wie sie damals auf dem Schulfest zusammen am Feuer saßen und über unerfüllte Wünsche sprachen.</p>
<p>Rosi runzelt die Stirn, denkt kurz nach. Ihr Herz schlägt schneller, als sie innerlich abwägt, wie ehrlich sie sein kann. „Was ist los mit dir heute? Ist Ralf etwa nicht mehr so… enthusiastisch?“ fragt sie, doch ihre Gedanken kreisen um die eigene Fantasie. Darf sie das zugeben?</p>
<p>Kristina lacht laut. „Ralf hat definitiv immer noch Power – keine Sorge. Ich bin nur neugierig, ob du auch mal fremde Gedanken zulässt.“ Ein Hauch Unsicherheit schleicht sich in ihre Stimme: Sie fragt sich, wie weit sie gehen darf mit ihrer Offenheit, ohne Rosi zu verunsichern.</p>
<p>Rosi wird nachdenklich. Ihr Blick wandert zum Fenster, und sie erinnert sich an einen Moment aus der Schulzeit, als sie gemeinsam heimlich über die Lehrer fantasierten. „Sicher gibt es Männer, die ich nicht von der Bettkante stoßen würde. Das geht dir doch genauso, oder?“ Während sie spricht, spürt sie, wie sie mit ihrer Ehrlichkeit ringt – Worte, die sie sonst für sich behält, drängen an die Oberfläche.</p>
<p>Kristina antwortet direkt, aber innerlich überlegt sie kurz, ob sie wirklich alles preisgeben möchte. „Was? Nein, ich liebe nur Ralf. Ich bleibe ihm treu – versprochen!“ Ihr Herz klopft, als sie spürt, dass die Wahrheit komplizierter ist, als sie vorgibt.</p>
<p>Rosi bemerkt die zögernde Antwort nicht. „Ach komm, ich habe ja nicht gesagt, dass du gleich zur Tat schreiten sollst.“ Sie erinnert sich an eine Szene aus ihrer Jugend, als sie Kristina dabei half, eine peinliche Situation zu überspielen – damals war Ehrlichkeit ein Spiel, heute ist sie eine Mutprobe.</p>
<p>Kristina schaut sie ernst an. Ihr Blick ist intensiv, ihre Hand umschließt den Anhänger fester. „Und du? Bist du Manfred treu – auch in Gedanken?“ Während sie fragt, fragt sie sich, was Rosi ihr wohl verschweigt – und ob sie selbst bereit ist, alles zu teilen.</p>
<p>Rosi lächelt leicht, ihre Stimme klingt sanft. Sie nimmt einen tiefen Atemzug, ringt innerlich mit ihrer Ehrlichkeit. „Ich war Manfred nie untreu und habe es auch nicht vor. Aber was in meinem Kopf passiert, bleibt mein Geheimnis.“ Sie spürt, wie sich eine Last von ihr löst, aber gleichzeitig eine neue Unsicherheit aufkommt: Wie reagiert Kristina?</p>
<p>Kristina nickt und ist nun ebenfalls ehrlich. In ihrem Kopf spielt sie Szenarien durch, die sie nie ausgesprochen hat. „Okay, dann gestehe ich auch: Manchmal stelle ich mir vor, wie es mit einem anderen wäre. Aber Ralf bleibt mein Ein und Alles.“ Ein kleines Lächeln huscht über ihr Gesicht, Erleichterung mischt sich mit der Angst, verletzt zu werden.</p>
<p>Rosi wird neugierig, ihre Stimme klingt jetzt wärmer. „Gibt’s da jemanden Speziellen? Irgendeinen Star oder so?“ Während sie fragt, denkt sie daran, wie sie als Teenager Poster von Brad Pitt an die Wand klebte und mit Kristina schwärmte.</p>
<p>Kristina lacht. „Na klar – Brad Pitt, der junge Mel Gibson, Michael Douglas. Die dürfen gerne mal in meinen Gedanken vorbeischauen.“ Sie grinst, dann fügt sie nach einer kurzen Pause hinzu: „Manchmal sind es nicht nur Promis, sondern auch Menschen aus unserem Umfeld, die mich zum Nachdenken bringen. Und bei dir?“</p>
<p>Rosi schmunzelt. Ihr Herz schlägt schneller, als sie ihre Fantasie preisgibt. „Wenn ich einen von denen aus dem Bett stoßen würde, dann sicher nur aus Versehen. Und weitergehen würde es garantiert auf dem Boden – nicht nur bei Stars.“ Während sie spricht, spürt sie, wie die Offenheit neue Nähe schafft.</p>
<p>Kristina wird direkter. Ihr Blick wird forschend, aber ihre Hände umklammern den Schlüsselanhänger etwas fester, als würde sie sich an ihm festhalten. „Gibt es jemanden aus unserem Bekanntenkreis, der dich in Gedanken mal verführen dürfte?“ Während sie fragt, überlegt sie, ob sie wirklich bereit ist, alle Antworten zu hören.</p>
<p>Rosi zögert, ihre Stimme wird leiser. Sie ringt mit ihrer Ehrlichkeit, spürt, wie sich ihr Magen zusammenzieht. „Ja, den gibt es. Wenn ich ehrlich bin – deinen Ralf. Nur in Gedanken natürlich.“</p>
<p>Kristina schaut sie überrascht an, die Hände ruhen still. Sie muss kurz überlegen, ob sie verletzt oder geschmeichelt ist. „Habe ich dich richtig verstanden? Du bist scharf auf meinen Mann?“ Ihr Herz pocht. Ein Moment des Schweigens entsteht, bevor sie ihre Offenheit wiederfindet.</p>
<p>Rosi wird verlegen, ihre Finger spielen nervös am Tassenrand. „Ich bin nicht verrückt nach ihm, aber er ist eben ein gutaussehender Mann. Bist du jetzt böse?“ Sie fragt sich, wie Kristina wohl reagieren wird – und ob sie einen prägenden Moment ihrer Freundschaft gefährdet hat.</p>
<p>Kristina lacht, ein echtes Lachen, das Erleichterung bringt. „Solange das alles nur in deinem Kopf passiert, ist das für mich völlig okay. Eigentlich ist das sogar ein Kompliment – schließlich konnte ich ihn für mich begeistern. Und Manfred ist ja auch nicht von schlechten Eltern, oder?“</p>
<p>Rosi staunt, ihr Herz wird leichter. „Du und Manfred? Hast du dir das auch mal vorgestellt?“ Sie erinnert sich daran, wie sie früher zusammen Fantasien austauschten – heute ist das Spiel erwachsener, aber nicht weniger aufregend.</p>
<p>Kristina sieht kurz verlegen zu Boden, der Schlüsselanhänger gleitet durch ihre Finger. „Ablehnen würde ich ihn nicht – zumindest in Gedanken. Ich hoffe, das stört dich nicht.“</p>
<p>Rosi lacht, ein herzliches, befreiendes Lachen. „Warum sollte es? Solange es nur Fantasie bleibt.“ Sie spürt, wie zwischen ihnen eine neue Ebene von Vertrauen entsteht – Ehrlichkeit, die nicht verletzt, sondern verbindet.</p>
<p>Kristina bekräftigt laut. „Natürlich! Ich bin Ralf treu und bleibe das auch.“ Während sie das sagt, fragt sie sich, wie viel Fantasie in einer Beziehung erlaubt ist – und wie sehr sie selbst darin Freiheit findet.</p>
<p>Rosi nickt. „Dann ist das ja wie mit Brad Pitt – alles nur Gedankenspiel. Manfred würde von mir eine Szene bekommen, wenn er mich wirklich betrügen würde.“</p>
<p>Kristina lächelt erleichtert. „Wäre ein Ausrutscher von Manfred für dich ein Trennungsgrund?“ Während sie fragt, erinnert sie sich an einen Moment, als Rosi ihr damals half, einen Vertrauensbruch in der Klasse zu verarbeiten.</p>
<p>Rosi überlegt ernsthaft – ihre Stirn legt sich in Falten. „Das kann ich nicht pauschal sagen. Hängt von der Situation ab – und von der Person, mit der er mich betrügen würde. Und du? Würdest du Ralf verzeihen?“ In ihrem Kopf spielt sie verschiedene Szenarien durch; die Angst vor einem Verlust ist groß.</p>
<p>Kristina zuckt mit den Schultern, ihre Hände ruhen jetzt still. „Schwer zu sagen. Eigentlich ist Fremdgehen für mich ein No-Go. Aber ich liebe Ralf und unsere Kinder – nach elf Jahren wirft man das nicht einfach weg.“</p>
<p>Rosi nickt. „Bei uns sind es fünfzehn Jahre und Alexis. Wenn einer von uns einen Fehler macht, steht viel auf dem Spiel – davor habe ich wirklich Angst.“ Während sie das sagt, spürt sie, wie ihre Stimme einen leichteren Ton annimmt – weil sie weiß, dass Kristina sie versteht.</p>
<p>Kristina seufzt, ein leiser, aber intensiver Moment. „Dann bleibt uns wohl nur zu träumen. Aber ich bin froh, dass wir so offen darüber gesprochen haben.“</p>
<p>Rosi stimmt ihr zu. „Ja, jetzt gibt es überhaupt kein Geheimnis mehr zwischen uns.“ Ihr Blick wandert zu Kristina, und sie erinnert sich an all die Momente, die sie gemeinsam gemeistert haben – kleine und große Herausforderungen.</p>
<p>Kristina schmunzelt und schaut Rosi direkt an. „Nicht nur das! Jetzt wissen wir, dass wir in Gedanken ab und zu ein kleines Techtelmechtel mit dem Mann der anderen erlauben.“ Ein leichtes Kichern unterstreicht, wie locker das Thema plötzlich geworden ist.</p>
<p>Rosi lacht. „Stimmt. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, wenn ich weiß, dass du es erlaubst.“ Sie merkt, wie das Gespräch eine neue Freiheit schenkt – ein Spiel mit Gedanken, das die Freundschaft stärkt.</p>
<p>Kristina grinst. „Vielleicht fühlt es sich anders an – mal mit, mal ohne das Wissen, dass du es mir erlaubst. Ich werde berichten!“</p>
<p>Rosi neckt sie: „Jetzt hast du’s ja fast eilig, meinen Mann in deinen Gedanken zu vernaschen.“ Ein Augenzwinkern begleitet ihre Worte – ihre Unsicherheit ist jetzt einer ehrlichen Verbundenheit gewichen.</p>
<p>Kristina lacht. „Keine Sorge – er bleibt auch in meiner Fantasie dein Mann.“ Sie weiß, dass ihre Freundschaft stärker ist als jede Fantasie.</p>
<p>Rosi erwidert lachend: „Gut zu wissen, dass du mir Manfred nicht ausspannen willst – selbst in Gedanken.“</p>
<p>Kristina lächelt. „Ich finde es großartig, dass wir uns so gut verstehen und sogar einen Männertausch in Gedanken zulassen können.“ Ihr Blick ist warm – sie weiß, dass solche Momente ihre Freundschaft einzigartig machen.</p>
<p>Rosi stimmt zu. „Genau – aber wirklich nur in Gedanken!“ Während sie das sagt, fühlt sie sich frei und sicher – die Freundschaft ist ein Ort, an dem Fantasie erlaubt ist, aber Ehrlichkeit die Grenzen setzt.</p>
<p>Da taucht Alexis in der Tür auf und beendet das Thema. Kristina blickt einen Moment liebevoll auf Rosi, bevor sie sich verabschiedet. Sie steigt in ihr Auto, ihre Finger gleiten noch einmal über den Schlüsselanhänger. Der Nachmittag klingt aus, und beide Freundinnen wissen, dass sie in ihrer Fantasie neue Freiheiten gewonnen haben – und ihre Freundschaft dabei noch stärker wurde.</p>
<p>Im nächsten Monat lassen sich die beiden Frauen immer wieder in ihren Fantasien auf den Mann der jeweils anderen ein. Manchmal teilen sie ihrer Freundin vorher per WhatsApp mit einem Grinsen im Gesicht mit: „Heute gehört dein Mann in meinen Gedanken mal wieder mir.“ An anderen Tagen taucht das Kopfkino ganz spontan auf – ohne große Ankündigung, mit einem Hauch von Aufregung. Bei ihren Treffen sprechen sie häufiger darüber, doch diesmal bleibt es nicht nur bei oberflächlichen Schilderungen. Während einer Tasse Kaffee blickt Rosi Kristina an, ein leichtes Kribbeln legt sich in ihren Bauch.</p>
<p>„Weißt du eigentlich, wie oft ich mir vorstelle, wie Manfred mich küsst?“, fragt Rosi leise und lächelt verlegen. Kristina grinst zurück und erwidert: „Und? Was sagt dein Gewissen dazu?“ Ein Moment der Unsicherheit huscht über Rosis Gesicht, bevor sie antwortet: „Ehrlich gesagt… ich genieße es irgendwie. Aber manchmal frage ich mich schon, ob diese Offenheit unsere Freundschaft stärker macht – oder ob ich damit vielleicht zu weit gehe.“ Kristina legt ihr beruhigend die Hand auf den Arm. „Solange wir ehrlich zueinander sind, kann das nur guttun. Unsere Fantasien gehören uns – und unser Vertrauen auch.“</p>
<p>So entstehen zwischen ihnen immer wieder kleine, ehrliche Dialoge, in denen sie ihre Gedanken teilen – mal mit viel Humor, mal mit einem Hauch Selbstzweifel. Sie erzählen einander, wie und wo sie sich den Mann der Freundin vorstellen, von zarten Berührungen bis zu prickelnden Details, und spüren dabei, wie diese Offenheit nicht nur ihre Fantasie beflügelt, sondern auch das Band zwischen ihnen stärkt. nach jedem Gespräch fühlen sie sich verbundener – als hätten sie gemeinsam ein aufregendes Geheimnis entdeckt, das ihr Vertrauen auf eine neue Ebene hebt.</p>
<p>***** Schnapsidee oder geht da was *****</p>
<p>Ralf steht neben Manfred. Die beiden sind schon lange befreundet und verbringen den Abend gemeinsam mit ihren Frauen Kristina und Rosi auf der Einweihungsparty von Stefanie, einer Freundin von Kristina. Die Stimmung ist locker; überall wird gelacht, Musik schwebt durch den Raum und das Licht der Kerzen auf dem Tisch wirft warme Schatten. Beide haben schon das eine oder andere Bier getrunken – aber sie wirken nicht betrunken, sondern angenehm gelöst. Immer wieder stoßen sie mit ihren Flaschen an und beobachten das Treiben um sich herum.</p>
<p>Kristina und Rosi stehen etwa zehn Meter entfernt und unterhalten sich mit Stefanie. Beide wirken zufrieden, lachen viel und blitzen immer wieder zu ihren Männern herüber. Ralf nimmt einen Schluck vom Bier, schaut Manfred an und sagt leise: „Manfred, manchmal frage ich mich echt, wie wir so viel Glück mit unseren Frauen hatten.“ Sein Blick bleibt kurz an Kristina hängen, die gerade herzlich lacht und dabei eine Hand auf Stefanies Arm legt – eine kleine, vertraute Geste, die Ralf besonders mag.</p>
<p>Manfred nickt und erwidert: „Auf jeden Fall. Ich liebe Rosi – und sie liebt mich.“ Für einen Moment schweigt er, die Zufriedenheit ist ihm anzusehen. Er spielt kurz mit dem Flaschenverschluss, während er Rosi beobachtet, die sich elegant durch die Menge bewegt.</p>
<p>„Ich liebe Kristina auch“, meint Ralf und lässt den Blick über sie gleiten. In seinem Inneren denkt er daran, wie Kristina ihn immer wieder zum Lachen bringt – selbst nach all den Jahren. Nach elf Ehejahren und zwei Kindern sieht sie immer noch unglaublich gut aus, findet Ralf. Was er besonders an ihr schätzt, ist ihre Energie und ihr Humor, ihre Art, ihm auch an stressigen Tagen ein Gefühl von Leichtigkeit zu geben. Manchmal fragt er sich, ob sie merkt, wie sehr ihn genau diese kleinen Gesten berühren – das Lächeln, das sie ihm schenkt, wenn er von der Arbeit kommt, oder das Zwinkern, mit dem sie ihn manchmal neckt.</p>
<p>Manfred lächelt. „Da hast du recht. Beide – Kristina und Rosi – sind tolle Frauen. Sie haben sich nach den Geburten nicht gehenlassen und achten immer noch auf sich. Ich glaube, sie machen das auch für uns.“ Während er spricht, schweift sein Blick zu Kristina, die gerade mit einer eleganten Bewegung ihre Haare zurückstreicht.</p>
<p>In diesem Moment drehen die Frauen sich kurz um und schicken ihren Männern einen Luftkuss. Für einen Augenblick scheint es so, als würde Kristina ihren Kuss Manfred und Rosi den ihren Ralf schicken – vielleicht, weil die beiden nebeneinander stehen. Manfred und Ralf grinsen sich an; für einen Moment breitet sich ein Gefühl von Verbundenheit zwischen ihnen aus. Die Musik im Hintergrund wird lauter, jemand ruft ein „Prost“ durch den Raum, und Stefanie wedelt lachend mit einer Serviette.</p>
<p>Die Frauen gehen zum großen Terrassenfenster, wo die letzten Sonnenstrahlen hereinscheinen. Die Sonnenstrahlen betonen ihre schlanken Silhouetten und lassen sie fast wie Engelserscheinungen wirken. Ralf spürt einen kleinen Stich von Stolz, dabei bemerkt er, wie Kristina kurz zu ihm zurückschaut und ihm ein heimliches Lächeln schenkt. Er fühlt sich in diesem Moment angekommen – als hätte das Leben ihm etwas besonders Wertvolles geschenkt.</p>
<p>Manfred schmunzelt und meint halblaut: „Bei dem Anblick weiß ich gar nicht, wen ich heute Nacht lieber neben mir im Bett hätte.“ Er zwinkert Ralf zu, als würde er einen geheimen Witz teilen.</p>
<p>Ralf grinst zurück. „Vergiss es, das ist meine Frau – und sie ist mir absolut treu.“ Er merkt, wie ein wenig Stolz in seiner Stimme mitschwingt und nimmt einen Schluck Bier, während er Kristina beobachtet, die gerade mit Stefanie scherzt.</p>
<p>Manfred winkt ab. „Schon klar, war ja nur ein Gedanke. Ein bisschen träumen darf man doch.“ Währenddessen sieht er, wie Rosi sich von der Gruppe löst und sich ein Glas Wasser einschenkt, bevor sie zu ihm rüberkommt.</p>
<p>Ralf lacht. „Klar, träumen ist erlaubt. Warte kurz, ich muss mal auf die Toilette.“ Er verschwindet Richtung Badezimmer, wackelt dabei leicht mit den Schultern – fast wie ein Tanzschritt. Manfred bleibt am Fenster stehen und beobachtet die Frauen, während draußen ein Windstoß die Blätter an der Scheibe zum Flattern bringt.</p>
<p>Vor der Toilette wartet Ralf, bis das WC frei wird. Die Tür öffnet sich, Rosi steht plötzlich vor ihm. „Verfolgst du mich etwa?“ scherzt sie und zwängt sich wegen der Enge an ihm vorbei. Für einen Moment spürt Ralf ihren Körper dicht an sich und muss unwillkürlich an Manfreds Worte denken. Ihr Parfüm bleibt noch einen Moment in der Luft, und Ralf lächelt, als er daran denkt, wie unkompliziert und charmant Rosi ist.</p>
<p>Als Ralf schließlich im WC verschwindet, sieht Manfred, wie Kristina ihr Kleid zurechtrückt. Kurz spannt sich der Stoff über ihre Oberweite, und Manfred kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Rosi kommt auf dem Rückweg bei ihm vorbei und fragt: „Alles gut bei euch?“</p>
<p>„Klar, alles bestens. Ihr könnt gerne zu uns kommen, wenn ihr wollt“, sagt Manfred und schenkt Rosi ein warmes Lächeln. Die Musik wechselt zu einem ruhigeren Song, und Stefanie zündet eine neue Kerze an, während Rosi zurück zu Kristina geht.</p>
<p>Rosi gibt ihm einen Kuss auf die Wange und lächelt: „Nein, alles gut. Ihr würdet euch nur langweilen – reine Frauengespräche.“ Sie zwinkert, nimmt ihr Glas und geht zurück zu den beiden. Manfred schaut ihr nach, denkt kurz darüber nach, wie viel Vertrauen und Humor ihre Beziehung ausmacht. Er spürt, wie sich eine wohlige Wärme in ihm ausbreitet – eine Mischung aus Zufriedenheit und Dankbarkeit.</p>
<p>Kurz darauf kehrt Ralf mit zwei frischen Bieren zurück. Er reicht eins an Manfred, beide stoßen an. „Irgendwo schade, dass wir so treue Ehefrauen haben“, sagt Ralf und lacht. Manfred muss grinsen; die beiden wissen, dass das Leben mit ihren Frauen nicht immer einfach, aber umso wertvoller ist.</p>
<p>Manfred nickt. „Wäre vielleicht mal spannend – aber wir wissen beide, wie wichtig ihnen Treue ist.“ Ralf stimmt zu: „So bleibt uns halt doch nur das Träumen.“ Für einen Moment herrscht eine vertraute Stille zwischen den beiden; jeder hängt seinen Gedanken nach. In der Ferne klirrt ein Glas, jemand ruft nach Stefanie, und draußen zieht die Nacht langsam über das Haus. Die Atmosphäre bleibt entspannt und vertraut, voller kleiner, stimmungsvoller Details, die den Abend zu etwas Besonderem machen.</p>
<p>Der Alkohol wirkt langsam wie ein Schleier, der sich um ihre Hemmungen legt. Ralf spürt, wie seine Gedanken lauter werden, sein Herz klopft schneller – eine Mischung aus Sehnsucht, Abenteuerlust und einer Spur Schuldgefühl. Er schaut Manfred unverhohlen an, seine Stimme klingt ein wenig rau – nicht nur vom Bier, sondern auch vom Drang, endlich auszusprechen, was ihn umtreibt. Die Fantasie, einmal mit der Frau seines Freundes zu schlafen, ist plötzlich greifbar nah. „Wärst du wirklich bereit, mir deine Rosi für eine heiße Nummer zu überlassen?“ fragt er, und hinter seinem Grinsen verbirgt sich Unsicherheit. Er weiß, dass dies nicht nur eine Provokation ist, sondern auch ein Test – wie weit ist Manfred bereit zu gehen?</p>
<p>Manfred schweigt einen Moment. Sein Blick gleitet zu Rosi, die ihm vertrauter ist als jeder andere Mensch – doch die Vorstellung, sie zu teilen, löst in ihm ein unruhiges Kribbeln aus. Gleichzeitig lockt ihn die Idee, Kristina zu erleben, fasziniert ihn. Sein Herz pocht. Schließlich sieht er Ralf wieder an, versucht, den inneren Tumult zu überspielen. „Also wenn überhaupt, dann nur, wenn ich im Gegenzug mal deine Kristina durchziehen könnte.“ Die Worte klingen selbstbewusst, doch Manfred spürt, wie sie wie eine Welle der Unsicherheit durch ihn rollen. Es ist ein Handel, aber auch ein Risiko – für ihre Freundschaft, für ihre Beziehungen.</p>
<p>Ralf grinst breit, doch diesmal spürt er den Nervenkitzel bis in die Fingerspitzen. Die Angst, vielleicht zu weit zu gehen, vermischt sich mit dem Gefühl, etwas Verbotenes zu wagen. „Also das wäre Ehrensache. Entweder beide oder keiner!“ Sein Ton ist fest, aber in seinem Inneren hallt die Frage nach: Würden sie das wirklich tun? Was würde es mit ihnen machen?</p>
<p>Manfred lässt den Blick noch einmal zu Kristina schweifen. Er fragt sich, wie sie wohl reagieren würde – und ob er es überhaupt übers Herz bringen könnte. Die Idee eines Frauentauschs fühlt sich seltsam aufregend, aber auch gefährlich an. „Hm, Frauentausch sozusagen. Zwar in etwas abgewandelter Form, als die im Fernsehen tauschen. Aber ich könnte damit leben.“ Seine Stimme klingt leise, fast nachdenklich. Die Unsicherheit bleibt. Er weiß, dass diese Gedanken ihren Abend verändern könnten – vielleicht für immer.</p>
<p>„Also, sollen wir ihnen einfach sagen, dass sie heute Nacht die Betten tauschen – und dass wir sie natürlich auch ficken werden?“ meint nun Ralf zu seinem Freund. Ralf blickte Manfred fragend an und spürte, wie ihm die Situation unangenehm wird.</p>
<p>Manfred schüttelt den Kopf: „Nein, das können wir nicht machen. Das wäre viel zu direkt, und keine von beiden würde darauf eingehen. Die würden uns wahrscheinlich fragen, ob wir noch ganz bei Trost sind und sagen, das geht weit über ihren Treueschwur hinaus.“</p>
<p>Ralf überlegt und spricht dann offen aus: „Ich bin froh, dass Kristina mir treu ist und ich mir keine Sorgen machen muss. Aber gerade deshalb stehen wir jetzt vor einem Problem.“ Er schaut Manfred ernst an. Nach kurzem Zögern ergänzt Ralf: „Was hältst du davon, wenn wir uns zu viert treffen – bei euch oder bei uns – und versuchen, die beiden behutsam zu überreden?“</p>
<p>Manfred blickt kurz zur Seite und wirkt nachdenklich. „Mir ist gerade ein anderer Gedanke gekommen“, sagt er, wobei Unsicherheit in seinem Ton mitschwingt.</p>
<p>Ralf lehnt sich neugierig vor und hebt die Augenbrauen. „Ach ja? Was denn für einer? Lass mal hören!“</p>
<p>Manfred spielt nervös mit seinem Bierglas, bevor er fortfährt: „Eigentlich ist das Einzige, was uns von unserem Ziel abhält, die absolute Treue unserer Frauen.“ Er macht eine kurze Pause und schaut Ralf an. „Ich frage mich einfach, ob unsere Frauen wirklich so treu sind, wie wir glauben. Es reizt mich zu wissen, wie sie reagieren würden.“</p>
<p>Ralf runzelt skeptisch die Stirn. „Eine Challenge?“ fragt er und schüttelt leicht den Kopf. „Ich verstehe nicht ganz, was du meinst.“</p>
<p>Manfred lächelt verlegen, die Neugier steht ihm ins Gesicht geschrieben: „Wir könnten unseren Plan vom Frauentausch ausweiten und herausfinden, wie ernst unsere Frauen es wirklich mit der Treue nehmen.“</p>
<p>Ralf schüttelt entschlossen den Kopf und wirft einen kurzen Blick zu Kristina. „Also da brauche ich keinen Test. Kristina wird mich nicht betrügen. Das glaube ich nicht. Zumal nicht mit dem Mann ihrer besten Freundin. Also dir!“</p>
<p>Manfred lehnt sich etwas näher zu Ralf und wirkt für einen Moment nachdenklich. „Klar, das wird uns einiges an Zeit und Mühe kosten. Und wenn es nur einer von uns schafft, dann sollte der andere ihm das nicht übelnehmen, okay?“ Er schaut Ralf direkt an, sein Blick ist fordernd, aber auch etwas unsicher. „Du warst doch früher immer derjenige, der das Unmögliche möglich gemacht hat. Glaubst du, du könntest das heute noch?“</p>
<p>Ralf folgt Manfreds Blick zu Rosi und erinnert sich dabei an den kurzen Moment vor der Toilette – wie sich ihre Brüste an seine Brust gedrückt hatten. Für einen Moment schweigt er, dann schmunzelt er leise. „Okay, abgemacht. Ab morgen sind unsere Frauen Freiwild für den anderen“, sagt er und spürt ein leichtes Kribbeln im Bauch.</p>
<p>„Sehr gut, trotzdem sollten wir noch ein paar Eckpunkte abklären“, meint Manfred, während er einen kurzen Seitenblick zu den Frauen wirft, die offenbar bester Laune sind.</p>
<p>Ralf schaut Manfred neugierig an. „Was meinst du denn? Wie wir sie ins Bett bekommen oder was?“ Dabei grinst er kurz, wirkt aber auch gespannt.</p>
<p>Manfred schüttelt leicht den Kopf. „Nein, das meine ich nicht. In dieser Hinsicht sollte alles erlaubt sein – außer natürlich Gewalt. Es wird keine von beiden zu irgendwas gezwungen, einverstanden?“ Sein Blick wandert kurz zu den Frauen, die sich lachend unterhalten.</p>
<p>„Das sollte selbstverständlich sein, Manfred. Aber worauf willst du wirklich hinaus?“ fragt Ralf und mustert seinen Freund prüfend.</p>
<p>Manfred nickt nachdenklich. „Wir wollen doch wissen, ob sie uns wirklich treu sind – oder ob es einen Weg gibt, ihre Treue zu brechen, stimmt’s?“</p>
<p>„Stimmt“, bestätigt Ralf leise, während er einen Moment in Gedanken versinkt.</p>
<p>Manfred beugt sich vor, seine Stimme wird etwas ernster. „Gut, dann gibt es in diesem Test quasi zwei Phasen!“ Er lässt seinen Blick kurz von den beiden Frauen zu Ralf schweifen.</p>
<p>Ralf runzelt die Stirn, sichtlich irritiert. „Wie zwei Phasen? Ich dachte, einmal verführen und vernaschen reicht aus, um zu wissen, dass sie ihren Treueschwur nicht immer halten können.“ Er schüttelt den Kopf, versteht nicht ganz, worauf Manfred hinauswill.</p>
<p>Manfred muss lachen, nimmt einen Schluck Bier und schaut Ralf dann ernst an. „Da hast du natürlich recht. Aber ich meine den Zustand, in dem sich unsere Frauen dabei befinden.“</p>
<p>Ralf sieht Manfred immer verständnisloser an. Ihm ist klar, dass er nur Bahnhof versteht. „Kofferklauen“, denkt er und schmunzelt innerlich. Gemeinsam gehen sie in die Küche, holen sich ein frisches Bier. Da noch andere Leute dort sind und die Musik leise läuft, können sie nicht ungestört weiterreden. Also kehren sie zurück ins Wohnzimmer und stellen sich absichtlich näher an die Lautsprecherbox, was zwar bedeutet, dass sie sich förmlich anschreien müssen, aber dafür kann niemand ihr Gespräch mithören.</p>
<p>Ralf nutzt eine kurze Pause, um das Gespräch wieder aufzunehmen. „Jetzt sag schon, was meinst du denn nun mit Zustand unserer Frauen?“ fragt er laut, die Musik im Hintergrund übertönend.</p>
<p>Manfred beugt sich zu Ralf und spricht diesmal direkt in sein Ohr. „Es gibt, wie gesagt, zwei Phasen, in denen sich eine Frau befinden kann. In der ersten werden wir vermutlich kaum Chancen haben – aber wir sollten es trotzdem probieren, nur um sicherzugehen. In der zweiten Phase jedoch könnte es leichter werden, unser Ziel zu erreichen.“</p>
<p>Ralf blickt leicht genervt drein. „Mensch, Manfred, jetzt sag doch endlich, was du meinst!“ mahnt er, weil Manfred bisher nur Andeutungen gemacht hat.</p>
<p>Manfred grinst und erklärt geduldig: „Ist doch ganz einfach, Ralf. Frisch geliebt, also mit ausgeglichenem Hormonhaushalt, glaube ich, dass wir keine Chance haben. Aber was ist, wenn wir sie eine Zeit lang nicht rangenommen haben? Wenn der Hormonhaushalt ‚am Boden‘ ist und die beiden, wie man so schön sagt, unterversorgt sind? Die Frage ist, ob sie sich dann auch noch so gut unter Kontrolle halten können.“</p>
<p>Ralf schweigt einen Moment und denkt über Manfreds Worte nach. Schließlich nickt er zustimmend. „Okay, da hast du recht. Das heißt, heute Nacht erleben sie zu Hause noch eine heiße Nacht, damit der Hormonhaushalt ausgeglichen ist. Dann können wir in den ersten Tagen der ersten Phase ihre Treue testen.“</p>
<p>Während Manfred wieder zu ihren Frauen hinübersieht, trifft sein Blick Kristinas. Sie zwinkert ihm zu, als würde sie ahnen, worüber die Männer sprechen – oder sich zumindest auf die anstehende Nacht freuen.</p>
<p>Manfred wendet sich wieder Ralf zu und spricht etwas leiser: „Gut, aber einen Punkt müssen wir noch klären. Die Challenge kann ja nicht unendlich lange gehen! Außerdem können wir die beiden nicht ewig auf Entzug setzen. Oder willst du Kristina nie wieder rannehmen, nur weil ich es vielleicht nicht schaffe?“ Ein Schmunzeln huscht über sein Gesicht.</p>
<p>Ralf schüttelt entschieden den Kopf. „Nein, natürlich nicht. Genauso wenig wie du, nehme ich an. An welchen Zeitraum hast du denn gedacht?“</p>
<p>Manfred überlegt kurz, bevor er antwortet: „Ich denke, wir sollten die Challenge höchstens einen oder zwei Monate laufen lassen. Wenn keiner von uns Erfolg hat, werden wir nicht nur darunter leiden, sondern auch unsere Frauen werden sauer, weil sie nicht wissen, warum wir sie meiden. Im schlimmsten Fall zweifeln sie dann sogar an unserer Liebe.“</p>
<p>Ralf nickt. „Gut, dann sind wir uns einig. Heute Nacht sorgen wir dafür, dass sie keinen Grund zum Fremdgehen haben. Danach sehen wir, ob ein oder zwei Monate Entzug wirklich den körperlichen Zustand über den Verstand siegen lassen!“ Mit einem festen Händedruck besiegeln die beiden Männer ihre Challenge.</p>
<p>Nun wenden sie sich wieder dem Feiern zu, lachen und scherzen mit den anderen. Auch Rosi und Kristina bemerken, dass die Männer jetzt wieder ganz bei der Sache sind. Der Rest des Abends vergeht schnell, und als einige der letzten Gäste machen sich die Vier schließlich gemeinsam auf den Heimweg.</p>
<p>Nachdem sie den Motor ausgeschaltet und das Garagentor per Fernbedienung geschlossen hat, steigt Kristina aus dem Wagen. Gerade als sie die Tür hinter sich zuschlagen will, bemerkt sie, dass Ralf keine Anstalten macht, ihr zu folgen. „Schatz, kommst du?“ fragt sie mit einem leisen Zweifel in der Stimme. Ein nervöses Kribbeln breitet sich in ihrem Bauch aus – die Unsicherheit über Ralfs Verhalten lässt sie für einen Moment zweifeln, ob die Feier ihn vielleicht nicht so sehr begeistert hat wie sie und Rosi.</p>
<p>Da Ralf ihr weder antwortet noch aussteigt, wächst die Angst in ihr. Mit schnellen Schritten eilt sie um die Motorhaube zu seiner Seite. Kristina reißt fast die Tür auf und schaut ihren Schatz an. Langsam dreht Ralf sein Gesicht zu ihr, ihre Blicke treffen sich. Kristina erkennt darin etwas, das sie nur allzu gut kennt – pure Lust, aber auch eine tiefe Verbundenheit, die sie jedes Mal aufs Neue berührt. Sofort lächelt sie ihm zu, streckt ihm ihre Hand entgegen und meint voller Sehnsucht: „Komm, lass uns nach oben gehen. Ich will dich auch!“</p>
<p>Ohne Hast ergreift Ralf mit einem Grinsen ihre Hand und lässt sich von ihr aus dem Wagen helfen. Die Tür schlägt er hinter sich zu, bevor Kristina ihn um den Wagen herumführt. Als sie vor der Motorhaube sind, bleibt Ralf plötzlich stehen, zieht seine überraschte Kristina zu sich und nimmt sie in den Arm. Ihre Lippen finden sich in einem leidenschaftlichen Kuss – ein vertrautes Ritual, das die beiden in ihrer 13-jährigen Beziehung, von denen sie nun schon 11 Jahre verheiratet sind, immer wieder zelebriert haben. Kristina spürt, wie ihre anfängliche Unsicherheit von der Wärme seiner Nähe verdrängt wird und sich in aufregende Erwartung verwandelt.</p>
<p>Leidenschaftlich spielen ihre Zungen miteinander und beide genießen den intensiven Moment. Langsam, fast wie ein sanftes Streicheln, gleitet seine Hand an Kristinas Seite hinab und zieht den dünnen Stoff ihres Kleides immer höher. Kristina spürt, wie die Spannung zwischen ihnen wächst – nicht nur wegen der wilden Leidenschaft ihres Mannes, sondern auch, weil die Gespräche auf der Feier nicht immer jugendfrei waren und sie ohnehin schon angeheizt ist.</p>
<p>Natürlich bemerkt sie dies und obwohl sie gerade noch nach Oben ins Schlafzimmer gehen wollte, weiß sie das die beiden es wohl nicht mehr bis dorthin schaffen werden. Denn nicht nur ihren Mann hier in diesem Moment so wild und leidenschaftlich zu erleben hat sie heiß werden lassen. Nein auch waren die Gespräche eben nicht immer ganz jugendfrei, wodurch ihr Körper eh schon angeheizt war.</p>
<p>Im selben Moment als Kristina seine Hand an der Innenseite ihrer Schenkel fühlt, beendet sie den Kuss. Während sie sich langsam auf die Motorhaube zurücksinken lässt, spreizt sie ihre Beine. So das Ralf nun ganz einfach ihr Kleid hochschieben kann. Ein schelmisches Grinsen umspielt ihre Lippen als sie Ralf – Du Luder – sagen hört.</p>
<p>Kristina spürt, wie ihr Herz schneller schlägt. Ihre Atmung wird flacher, während Ralfs leidenschaftlicher Blick sie wie ein Magnet anzieht. Ein prickelndes Kribbeln breitet sich in ihrem ganzen Körper aus. Gedanken schießen ihr durch den Kopf: „Wie sehr er mich begehrt – und ich ihn.“ Sie will eigentlich nach oben ins Schlafzimmer gehen, doch ihr Instinkt sagt ihr, dass sie es wohl nicht mehr schaffen werden. Es war nicht nur Ralfs wilde Leidenschaft, die sie erregte. Auch die freizügigen Gespräche auf der Feier vorher hatten ihren Körper bereits angeheizt.</p>
<p>Als Kristina seine Hand an der Innenseite ihrer Schenkel fühlt, bricht sie den Kuss ab. Ein leises Zittern geht durch ihren Körper. Langsam lässt sie sich auf die Motorhaube zurücksinken, spürt das heiße Metall unter sich. Sie spreizt die Beine, gibt Ralf bereitwillig Raum, ihr Kleid hochzuschieben. Auf ihren Lippen liegt ein schelmisches Grinsen, als sie Ralf leise „Du Luder“ sagen hört. Für einen Moment fühlt sie sich frei, begehrt und vollkommen lebendig.</p>
<p>„Was ich? Was denkst du denn von mir mein Schatz?“ haucht sie ihm verführerisch zu. Während sie diese Worte sagt, spürt Kristina ein prickelndes Kribbeln in ihrem Bauch. Für einen Moment erinnert sie sich an ihre ersten gemeinsamen Nächte, als alles neu und aufregend war – und wie sehr sie es liebt, ihn immer wieder zu überraschen.</p>
<p>„Läufst du den ganzen Tag ohne Höschen rum!“ meint er zu ihr und schaut sie lüstern an.</p>
<p>„Natürlich. Ich weiß doch wie geil dich das macht!“ Kristina genießt den Moment, in dem sie die Kontrolle hat, und fühlt sich begehrt. Sie denkt daran, wie Ralf immer schon auf solche kleine Spielereien reagiert hat – und wie sie ihm damit das Gefühl gibt, ganz bei ihm zu sein.</p>
<p>„Dafür müsste ich das aber auch dann wissen!“ entgegnet Ralf ihr, während sich sein Daumen auf ihren Kitzler legt und diesen zu Rubbeln beginnt.</p>
<p>„Ah … Wirklich? Wieso bist du denn dann … jetzt so geil?“ stöhnt Kristina auf und blickt ihm dabei tief in die Augen, als ob sie eine Antwort sucht, die ihre eigenen Gefühle erklärt.</p>
<p>„Also nicht deswegen, ansonsten wären wir bestimmt schon viel früher gefahren!“ zischt Ralf und öffnet seine Hose. Schnell ist sein schon zu allen Schandtaten bereiter Freund befreit und freudig erregt schaut Kristina an sich hinab und sieht wie die schöne bläulich gefärbte Eichel sich immer weiter ihrer tropfnassen Möse nähert.</p>
<p>„Ja nimm mich Schatz … nimm was für immer Dir gehört … zeig mir das ich nicht nur dir gehöre, sondern das ich weiß das du mich auch nie wieder abgeben und immer lieben wirst!“ feuert Kristina Ralf an als seine Spitze ihre schon geöffneten unteren Lippen berührt und sich dazwischen zwängt.</p>
<p>„Da brauchst du absolut keine Angst zu haben Schatz. Ich liebe, nein ich bin dir verfallen. Du und deine geile Möse haben mich verzaubert und fest im Griff. Ich kann dich gar nicht mehr aufhören zu lieben!“ antwortet Ralf und versenkt sich bis zur Wurzel in ihr.</p>
<p>Schnell schlingt Kristina ihre Beine um seine Hüften und zieht ihn fest an sich. In diesem Moment spürt sie eine tiefe Verbundenheit zu Ralf – dieses Gefühl, dass sie vollkommen bei ihm angekommen ist. Sie genießt diese erste Vereinigung besonders, weil sie sie jedes Mal daran erinnert, wie sehr sie ihm vertraut und wie nah sie ihm ist. Kristina denkt an die vielen gemeinsamen Momente zurück, in denen sie sich auf diese Weise geliebt haben. Ralf kennt sie nach all den Jahren so gut, dass ihn ihre Reaktion nicht überrascht. Auch er genießt es, wenn sie mit ihren inneren Scheidenmuskeln spielt und damit nicht nur ihn, sondern auch sich selbst auf das Kommende einstimmt. Für beide ist dies wie ein kleines Vorspiel nach dem eigentlichen Vorspiel – auch wenn letzteres heute ausgefallen ist.</p>
<p>Kristina schaut Ralf fest in die Augen, ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Unsicher, aber voller Hoffnung sucht sie in seinem Blick eine Antwort. Ralf bleibt ruhig, weicht ihrem Blick nicht aus und nickt langsam, seine Hand ruht sanft auf ihrem Arm. „Meinst du das wirklich, Schatz?“ fragt sie ihn dann mit leiser Stimme, die ein leichtes Zittern verrät.</p>
<p>„Was? Das deine Möse mich verzaubert hat? Ich könnte auch sagen das ich eh gerade keine Chance hätte mich ihr zu entziehen!“ spielt ihr Ralf ein wenig den verwirrten vor.</p>
<p>Leicht variiert sie den Druck welche ihre Beine auf ihn ausüben. So das er dadurch sie immer wieder für ein paar Millimeter malträtieren kann, während sie ihre Scheidenmuskeln weiterspielen lässt.</p>
<p>Kristina schaut Ralf direkt an, ihre Stimme ist eindringlich und voller Emotionen: „Sag mir, dass ich für dich die Einzige bin – jetzt und für immer. Dass niemand außer mir dich je so fühlen wird!“</p>
<p>Ralf spürt, wie sich sein Herz zusammenzieht. Die Loyalität zu Kristina ist stark, doch die Herausforderung mit Manfred lässt ihn zweifeln. Was soll er tun? Die Gedanken wirbeln in seinem Kopf – er möchte ehrlich bleiben und Kristina nicht verletzen, aber er weiß, dass die Challenge ihn zwingt zu lügen. In diesem Moment wird ihm die schwere Verantwortung bewusst, die auf seinen Schultern lastet.</p>
<p>Kristina blickt ihn mit einer Mischung aus Hoffnung und Angst an. Sie vertraut ihm, doch die Unsicherheit brennt in ihren Augen. Ralf spürt die Verantwortung – er will sie nicht enttäuschen und gleichzeitig die Challenge nicht aufgeben. „Schatz, ich werde dich nie verlassen. Du, ihr seid mein Leben!“ antwortet er schließlich und hofft, dass Kristina nicht weiter darauf eingehen wird.</p>
<hr />
<p>In diesem Moment kommen auch Manfred und Rosi zu Hause an. Anders als bei Ralf und Kristina lassen sich die beiden Zeit; sie gehen gemeinsam ins Schlafzimmer, wo sie sich ausziehen und sich ins Bett legen. Rosi schmiegt sich sofort an Manfred und genießt die Nähe.</p>
<p>Mit sanfter Stimme flüstert Rosi ihm ins Ohr: „Schatz, ich hab richtig Lust auf dich.“ Während sie ihre Hand langsam zu seinem Schritt wandern lässt, sucht sie Nähe und Leidenschaft.</p>
<p>Manfred nimmt ihre Hand und legt sie zurück auf ihren Bauch. „Jetzt nicht, Rosi. Ich bin einfach total platt“, sagt er und versucht, möglichst überzeugend zu wirken. Doch in seinem Inneren tobt ein Konflikt: Obwohl er Rosi begehrenswert findet und sich nach ihr sehnt, zwingt er sich dazu, sie abzuweisen. Der Plan, den er zusammen mit Ralf geschmiedet hat – heute Nacht ihre Frauen zum letzten Mal für eine lange Zeit zu verwöhnen – beschäftigt ihn. Er will die bevorstehende Enthaltsamkeit früh einleiten, auch wenn es ihm schwerfällt. Gleichzeitig möchte er vermeiden, dass Rosi später Verdacht schöpft, weshalb er sie jetzt zurückweist.</p>
<p>Rosi seufzt leise und dreht sich von ihm weg. „Du sagst einfach, du bist müde? Langsam fühle ich mich echt alt, wenn du so wenig Lust auf mich hast“, murmelt sie und spürt Enttäuschung.</p>
<p>„Du würdest dich wundern, wie sehr ich dich begehrenswert finde,“ denkt Manfred heimlich, bleibt aber bei seiner Rolle und spielt weiter den erschöpften und betrunkenen. Kurz checkt er noch sein Handy, bevor er sich zur Seite dreht und bald einschläft.</p>
<p>Rosi bleibt noch lange wach und kann ihre Gedanken nicht abschalten. „Zu müde für mich, aber das Handy geht noch? Außerdem hatte ich gar nicht das Gefühl, dass er heute so viel getrunken hat. Und gefeiert haben er und Ralf auch nicht gerade ausgelassen“, denkt sie und fragt sich, ob Manfred wirklich ehrlich war.</p>
<p>Ihre Gedanken schweifen zurück – nicht nur zum heutigen Abend, sondern auch zu den letzten Monaten. Rosi versucht herauszufinden, ob es schon früher Anzeichen dafür gab, dass sich in ihrer Ehe etwas verändert hat. Schließlich beruhigt sie sich, überzeugt davon, dass sie wohl überreagiert hat, und gleitet in den Schlaf.</p>
<hr />
<p>Mittlerweile steht Kristina mit dem Rücken zu Ralf und stützt sich dabei mit den Händen auf der Motorhaube ab. Lustvoll drückt sie ihr Hinterteil Ralf bei jedem Stoß entgegen. Beide atmen schon schwer. Fühlen den Schweiß am eigenen Körper runterlaufen und kleben.</p>
<p>„Oh Gott, Schatz, was bist du heute ausdauernd!“ stöhnt Rosi, immer noch auf die Motorhaube gebeugt. In Gedanken hofft sie, dass er noch länger durchhalten wird. <em>Ich hoffe wirklich, dass du heute nicht so schnell schlapp machst – sonst bist du gleich wieder eingeschlafen, wie immer, wenn du viel getrunken hast</em>, denkt sie bei sich.</p>
<p>„Als ich dich und Rosi den ganzen Abend gesehen habe, konnte ich kaum an mich halten, Schatz! Ihr habt mich richtig heiß gemacht“, erwidert er ebenso stöhnend und lässt die Leidenschaft in seiner Stimme deutlich spüren.</p>
<p>Kristina hält inne, spürt eine Unsicherheit in sich aufsteigen und blickt Ralf fragend an. Ihr Herz klopft schneller, während sie sich fragt, ob sie ihm gerade genug ist. Mit zitternder Stimme sagt sie: „Mich und Rosi? Bist du etwa gar nicht geil auf mich? Oder denkst du gerade an Rosi? Sag mir ehrlich, was du fühlst.“ Ihre Augen suchen Ralfs Blick, in der Hoffnung, dass er ihre Zweifel zerstreuen kann.</p>
<p>Sofort beißt sich Ralf auf die Zunge. Ein stechender Schmerz breitet sich in seiner Brust aus, als ihm die Tragweite seiner Worte bewusst wird. Unruhe flackert in seinem Inneren auf, und fieberhaft sucht er nach einer plausiblen Antwort – in seinem durch Alkohol vernebelten Verstand. „Nein, natürlich nicht, mein Schatz! Ich wollte nur sagen, dass ihr beide einfach wunderschön und attraktiv ausgesehen habt.“</p>
<p>Kristina zieht die Augenbrauen zusammen und ihre Stimme klingt herausfordernd, während sie ihn fest ansieht: „Du findest eine Frau sexy und willst nicht mit ihr ins Bett?“ Sie stellt ihm die Frage, weil sie spürt, dass seine Gedanken gerade abschweifen – vielleicht zu einer anderen Frau. Er zögert kurz, bevor er antwortet, denn Kristinas direkte Art überrascht ihn und lässt ihn nach den richtigen Worten suchen.</p>
<p>„Äh, wie jetzt, Schatz? Du bist doch mein Ein und Alles – wirklich die Einzige für mich. Das habe ich dir doch eben schon gesagt!“ Ralf hält beim Zustoßen inne und sieht Kristina einen Moment lang unsicher an, als würde er nach den richtigen Worten suchen. Ein kurzer Zweifel blitzt in seinen Augen auf, bevor er weiterspricht.</p>
<p>„Das habe ich auch gehört. Aber willst du mir ehrlich sagen, dass du eine wunderschöne Frau – und Rosi ist wirklich wunderschön und sexy – nicht gerne mal vernaschen würdest?“ hakt Kristina nach. Während sie spricht, spürt sie, wie sich Unsicherheit in ihr breitmacht. Ihre Stimme klingt etwas angespannt, und sie mustert Ralf aufmerksam, auf der Suche nach einer ehrlichen Antwort.</p>
<p>„Schatz? Willst du denn mit anderen Männern mal ins Bett? Ich meine, wenn du meine Erlaubnis hättest. Welche ich mit dieser Frage beziehungsweise Antwort damit nicht automatisch gegeben habe!“ sagt Ralf und Kristina spürt, wie er beim Sprechen zögert. Seine Stimme nimmt einen unsicheren Ton an, was sie kurz nachdenklich macht. Seine Worte wirken wie ein Versuch, seine eigenen Gefühle zu ordnen und gleichzeitig Klarheit zu schaffen.</p>
<p>„Nein, ich bin deine und dir absolut treu. Ich hoffe, du weißt das und glaubst mir auch. Trotzdem kann ich kaum glauben, dass du dir nicht ab und zu bei einer attraktiven Frau vorstellst, wie es wohl mit ihr im Bett wäre“, erklärt sie ruhig weiter. Kristina blickt ihm dabei fest in die Augen, um ihm ihre Ehrlichkeit zu zeigen, während sie sich gleichzeitig fragt, wie er wohl darauf reagieren wird.</p>
<p>„Tust du das denn? Also, wenn du einen anderen Mann siehst und attraktiv findest, stellst du dir vor, wie es mit ihm wäre – und ob er vielleicht sogar besser wäre als ich?“ Wieder hört Kristina in seiner Stimme diese Unsicherheit, die ihn verrät. Sie merkt, wie Ralf innerlich mit seinen eigenen Gedanken ringt und sich bemüht, nicht zu viel preiszugeben.</p>
<p>„Natürlich tue ich das. Aber bisher kam keiner an dich heran. Der eine oder andere war nicht schlecht, doch in meinem Leben gibt es nur eine Liebe – und beim Sex bleibst du immer die Nummer Eins!“ Kristina spürte eine Welle von Nähe und Verlangen, während sie Ralfs Blick auffing. Ihr Herz schlug schneller, und ein Lächeln huschte über ihre Lippen. „Lass uns einfach genießen, ich will nicht diskutieren. Ich möchte nur fühlen, dass es dir genauso geht wie mir.“ Sie beginnt sich wieder ruhig und leicht auf seinem Mast zu bewegen, dreht dabei den Kopf nach vorn und schmunzelt verschwitzt vor sich hin.</p>
<p>Ralf merkt, dass Kristina das Thema beendet hat, und lässt es für den Moment ruhen. Auch er möchte sich ganz der Lust hingeben, denn falls er weiter diskutiert, könnte das stimmungsvolle Zusammensein abrupt enden. Mit einem Lächeln packt er sie bei den Hüften und übernimmt das aufspießen für sie. Dabei genießt er die Intensität des Moments und fühlt sich ihr so nah wie selten zuvor.</p>
<p>„Ja fick mich … fick mich in meinen geilen Arsch. Ich will, ich brauche es so hart von dir!“ feuert Kristina ihn an.</p>
<p>„Du bist ein so geiles Stück … und ich gebe dir was du brauchst!“ erwidert Ralf und verstärkt seinen Rhythmus.</p>
<p>Ihr Atem geht immer abgehackter, was ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass sie kurz davor steht, den nächsten Höhepunkt zu erreichen. Nach ein paar weiteren kräftigen Stößen ist es dann auch soweit. Ihr ganzer Körper beginnt erst zu vibrieren. Ein wildes Wechselspiel aus Sehnsucht, Erregung und Befreiung durchströmt sie und lässt Kristina alles um sich herum vergessen. Dabei nimmt sie keinerlei Rücksicht auf Uhrzeit oder ihre Kinder – ihre Lust bricht sich lautstark Bahn und hallt kraftvoll durch die Stille der Nacht und die Garage. Die Atmosphäre verstärkt jede ihrer Bewegungen: Die kühle Luft, die auf ihrer erhitzten Haut prickelt, und die Stille, die jeden ihrer Laute noch intensiver erscheinen lässt. Sollte jemand sie hören, dann soll diese Person erfahren, welch starke Emotionen und wie intensive Leidenschaft gerade in Kristinas Körper toben.</p>
<p>Auch wenn sich sein Schatz unter und vor ihm in Ektase windet, verringert Ralf nicht sein tun und verlängert nicht nur dadurch, nein er verstärkt ihren Orgasmus sogar noch. So sehr, dass sich Kristinas mit einem Mal total verkrampft und sie sich zitternd auf die Motorhaube sinken lassen muss. Normalerweise würde sie sich sicher durch der Kälte der Motorhaube erschrecken, aber ihr Körper ist so aufgeheizt das es eine Wohltat ist. Kristina spürt, wie die Hitze ihres Körpers ihre Sinne betäubt und sie alles um sich herum vergisst</p>
<p>Allerdings muss Ralf nun sein Tun doch einstellen, so verkrampft hat sich auch Kristinas Rosette. Keine Chance mehr, sie weiter zu malträtieren, ohne ihr oder sich selbst dabei Schmerzen zuzufügen. Deshalb beugt er sich vor und legt seinen Oberkörper auf ihren Rücken. Deutlich kann Kristina sein Herz pochen spüren, und sie genießt den Moment, während sie das beruhigende Pochen seines Herzens und die Wärme seines Körpers auf ihrem Rücken empfindet. Das langsam abklingende Gefühl des Orgasmus vermischt sich mit der tiefen Nähe, die zwischen ihnen entsteht, und lässt für Kristina die emotionale Verbindung noch intensiver wirken.</p>
<p>Dann entspannt sich ihr Körper wieder. Ralfs warmer, keuchender Atem streicht prickelnd über Kristinas Nacken und lässt sie erschauern. Für einen Moment genießt sie das intensive Gefühl, das sich wie ein elektrisches Kribbeln in ihrem Inneren ausbreitet. Sie greift hinter sich, schiebt ihren Schatz sachte von sich weg und dreht sich dann wieder zu ihm um. Die beiden schauen sich tief in die Augen, und Kristina spürt ein Kribbeln in ihrem Inneren, als sie die pure Lust in seinen Augen erkennt. Ihr Herz schlägt schneller, während sich ein Gefühl von Nähe und Verlangen zwischen ihnen aufbaut. Langsam geht sie vor ihm in die Knie, wobei sie zu ihm hinaufschaut und den Blickkontakt nicht abreißen lässt. Der Moment ist erfüllt von einer intensiven Spannung, die beide spüren und genießen.</p>
<p>„Komm Schatz fick meine Titten. fick die beiden, bis du kommst und mir deine Soße nur so um die Ohren und auf die Titten schleuderst!“ haucht sie ihm entgegen.</p>
<p>„Nachher vielleicht Schatz, aber zuerst will ich noch einmal in deine heiße Möse eintauchen!“ raunt Ralf jedoch zurück.</p>
<p>„Tut mir leid, mein Schatz, aber ich bin am Ende meiner Kräfte. Noch einmal so überwältigt zu werden wie gerade, das würde ich heute wohl nicht mehr verkraften – du bringst mich einfach völlig aus dem Gleichgewicht.“ Ein sanftes, erschöpftes Lächeln huscht über ihr Gesicht, während sie zu ihm aufschaut.</p>
<p>Ralf würde sie gerne weiter bis kurz vor dem nächsten Höhepunkt lieben, doch er kennt seinen Schatz gut und weiß, dass sie ihm nichts vormacht. Als er in ihr Gesicht blickt, spürt er die tiefe Zufriedenheit in ihrem Blick und fühlt, wie ihn ein intensives Gefühl von Stolz und Nähe durchströmt. In diesem Moment wird ihm bewusst, dass er sie wirklich bis an ihre Grenzen gebracht hat, und die emotionale Verbindung zwischen ihnen scheint noch stärker als zuvor. So tritt er einen Schritt auf sie zu und bettet seinen Riemen im Tal ihrer Brüste. Mit einem breiten Grinsen drückt Kristina ihre Babys zusammen und bewegt ihren Oberkörper auf und nieder.</p>
<p>Nach ein paar Minuten bemerkt Ralf das trügerische Ziehen in seinem Sack. Sofort legt er seine Hände auf die von Kristina und verstärkt somit das zusammendrücken der beiden weichen Rundungen, zwischen denen er da gerade steckt. Nach zwei, drei weiteren Stößen explodiert dann sein Pint förmlich und spritzt sein Sperma Oben zwischen dem Tal in die Höhe. Klatscht dabei gegen ihr Kinn und tropft von dort zurück auf ihre Brüste.</p>
<p>Bevor die Quelle endgültig versiegt, schleudert Ralf vier kräftige Schübe durch die Luft. Erschöpft lässt er von Kristina ab, tritt zwei Schritte zurück und betrachtet sie voller Bewunderung. Kristina massiert den Saft des Lebens genüsslich auf ihre Brüste und wirft Ralf dabei einen zufriedenen Blick zu. Ralf atmet schwer, während die Stille im Raum die Intimität des Moments unterstreicht. Die Atmosphäre ist von einem Gefühl tiefer Nähe und verborgener Leidenschaft erfüllt, das diesen Augenblick noch eindrucksvoller wirken lässt. Der Anblick versetzt Ralf einen regelrechten Energieschub – er spürt sofort, wie sich neues Leben in ihm regt. Mit einem sanften Lächeln und einem Hauch von Humor dreht er sich zu Kristina um: „Schatz, so wie du gerade aussiehst, fällt es mir wirklich schwer, einfach nur schlafen zu gehen. Lass uns lieber nach oben gehen und uns ausruhen, bevor ich doch noch einmal nicht widerstehen kann.“ Seine Stimme klingt liebevoll und ehrlich, wodurch die Nähe zwischen ihnen deutlich spürbar wird.</p>
<p>Kristina springt schnell auf und eilt an Ralf vorbei nach oben. Dabei kann sie es nicht lassen, Ralf noch ein wenig zu necken und wackelt verführerisch mit ihrem Hintern beim Gehen. Vor dem Bett lassen die beiden ihre Kleidung einfach auf den Boden fallen und legen sich gemeinsam unter die Bettdecke. Kristina schmiegt sich eng an seine Seite, dabei presst sich ihre Brust fest an ihn.</p>
<p>Ralf spürt, wie sein Herz schneller schlägt, als Kristina sich an ihn schmiegt. Die Versuchung ist groß, doch er ringt mit sich, ihre Grenzen zu respektieren. Das macht ihn heiß, und er muss sich beherrschen, nicht noch einmal über sie herzufallen und sich einfach zu nehmen, was ihm gehört, wie Kristina es zuvor angedeutet hatte. Während Kristina schnell einschläft, liegt Ralf noch einige Zeit wach und lässt den Abend Revue passieren.</p>
<p>Ralf fragt sich, ob sie die Challenge wirklich durchziehen können oder ob er, nachdem sie ausgeschlafen und wieder nüchtern sind, besser noch einmal mit Manfred sprechen sollte. Die Unsicherheit lässt ihn nicht los, bis er schließlich einschläft.</p>
<hr />
<p>Ein paar Stunden später meldet sich das Handy von Manfred. Manfred greift schnell nach seinem Handy, findet es und schaltet den Wecker aus. Diesen hatte er noch kurz vor dem Schlafengehen gestellt, obwohl er seinen Rausch gerne noch etwas länger ausgeschlafen hätte. Während er das Handy weglegt, spürt er die Müdigkeit in seinen Gliedern, doch die Vorfreude auf seinen Plan lässt ihn nicht wieder einschlafen. Müde dreht er sich zu seiner Frau um und sieht, wie sie ruhig unter ihrer Decke liegt und schläft. Er möchte, dass Rosi in dem Moment, in dem die Challenge beginnt, vollkommen erfüllt ist und ihr Hormonhaushalt nicht durch die Zeit des Schlafens abgebaut wurde.</p>
<p>Dabei kommt Manfred nicht drumherum, sich wieder einmal eingestehen zu müssen, wie reizvoll seine Frau ist. Selbst jetzt umrahmen die vom Schlaf zerwühlten Haare ihr anmutiges Gesicht und lassen dieses fast noch schöner erscheinen. Nach und nach kann er mehr von dem schlanken Körper seiner Frau erkennen, der an genau den richtigen Stellen mit prallen Rundungen zu locken weiß.</p>
<p>Am Ende lässt er die Decke einfach am Fußende vom Bett rutschen. Sein Blick gleitet von ihren Füßen, die schlanken Beine hinauf und verfängt sich in ihrem leicht geöffneten Schritt. Ein Kribbeln breitet sich in ihm aus, während sein Blick langsam ihren Körper erkundet. Selbst jetzt obwohl es noch nicht all zu hell ist, kann er ihre Schamlippen leicht erkennen. Manfred greift sanft ihre Knöchel und zieht ihre Beine vorsichtig auseinander. Dabei bewegt er sich ruhig und achtet darauf, die Matratze möglichst wenig zu erschüttern, bis er auf Höhe ihrer Knie angekommen ist.</p>
<p>Mit sanften Händen umfasst Manfred Kristinas linkes Knie und zieht ihr Bein behutsam zu sich heran. In diesem Moment spürt er die Spannung in der Luft und das erwartungsvolle Kribbeln, das beide durchströmt. Ihr Epizentrum der Lust liegt jetzt offen vor ihm, und Manfred nimmt sich einen Moment, um den Anblick zu genießen und ihre Schönheit wertzuschätzen. Er gleitet vorsichtig zwischen ihre Beine, kniet sich näher zu ihr und lässt seinen Kopf langsam in Richtung von Rosis Herrlichkeit sinken. Dabei merkt er, wie sein Herz schneller schlägt und seine Gedanken sich nur noch um Kristina drehen. Mit seiner Zunge streicht er sanft von unten über ihre empfindliche Haut, spürt, wie sie leicht erzittert. Bis hinauf zu ihrem Venushügel, den er schließlich liebevoll mit einem zarten Kuss bedenkt.</p>
<p>Langsam senkte er sich wieder zu ihr hinab, als folge er einem leisen Ruf, der nur in der Stille der Nacht hörbar war. Zwischen ihren Schenkeln öffnete sich jene weiche, warme Zone, die ihm vertraut war wie der Atem seiner Frau. Seine Lippen fanden sie mit einer Zärtlichkeit, die zugleich suchend und sicher war, und seine Zunge glitt voran wie ein tastender Gedanke, der sich seinen Weg in ihr Inneres bahnte. Kristinas Sinne öffnen sich wie Blüten im Morgengrauen; ein prickelndes Gefühl breitete sich wellenförmig von ihrem Schritt bis in ihre Fingerspitzen aus. Obwohl sie noch schläft, reagiert ihr Körper schon auf Manfreds Liebkosungen.</p>
<p>Er legt seinen Mund fester an sie, nicht fordernd, sondern mit einer geduldigen Hingabe, die sich Schicht für Schicht vertieft. Jede seiner Bewegungen ist ein stilles Gespräch, ein Wecken ohne Worte. Und während Rosi noch im Schlaf ruht, beginnt in ihr ein kaum wahrnehmbares Beben aufzusteigen — ein erstes, warmes Aufflackern von Leben, das sich langsam durch ihr Becken ausbreitet, als würde ihr Körper sich erinnern, noch bevor ihr Geist erwachte.</p>
<p>Mit einem wohligen Gefühl erwacht Rosi, als sich der Nebel des Schlafs langsam aus ihrem Verstand löst. Ein prickelndes Verlangen breitet sich wie eine sanfte, sich steigernde Welle von ihrem Innersten aus und erfasst ihren ganzen Körper. Jeder Nerv scheint elektrisiert, ihre Haut wird von einer feinen Gänsehaut überzogen. Ihr erster Gedanke – noch mit geschlossenen Augen – ist, dass sie einen sehr erotischen, geradezu heißen Traum gehabt haben muss. Sie genießt die Wärme, die von tief innen nach außen strömt, und spürt, wie der Nachhall dieser intensiven Empfindungen wie flüssiges Feuer durch ihre Glieder fließt. Für einen Moment verliert sie sich ganz in der wohltuenden Schwere, während der Duft der Nacht und das leise Rascheln der Bettdecke ihre Sinne umschmeicheln.</p>
<p>Schon kurz darauf merkt sie, dass dieses Strahlen nicht abklingt, sondern sich mit jeder Sekunde intensiviert – beinahe unwirklich, da sie doch längst aus dem Traum erwacht ist. Sie kann sich an die Einzelheiten des Traums nicht erinnern, doch das Gefühl bleibt lebendig und fordernd. Noch halb benommen, mit pochendem Herzen und warmer Röte auf den Wangen, öffnet sie langsam die Augen und blickt neugierig an sich hinunter. Mit überraschtem Staunen nimmt sie wahr, wie der Kopf ihres Mannes sich hingebungsvoll an ihrem Heiligtum festgesaugt hat, seine Zunge federleicht und dennoch bestimmt über ihr empfindsamstes Zentrum gleitet. Ein mächtiger Schauer aus Lust und Verlangen durchströmt sie – sie spürt förmlich, wie ihre Sinne mit jeder Berührung erwachen und die Realität den Traum mühelos in den Schatten stellt. Der Geschmack von Morgenluft, das sanfte Streicheln seiner Haare an ihren Oberschenkeln und das pochende Pulsieren ihres Herzens verschmelzen zu einem überwältigenden Moment vollständigen Erlebens.</p>
<p>Rosi fährt mit einem warmen, überraschten Laut aus dem Schlaf, ihr Herz pocht wild vor Erwartung, während ein halb ersticktes Lachen, halb ein Stöhnen über ihre Lippen kommt. Das sanfte Morgenlicht streichelt ihre Haut, und sie spürt, wie das zarte Aroma von Schlaf und frischer Luft ihre Sinne umschmeichelt. „Was für eine wunderbare Art, geweckt zu werden …“ haucht sie, ihre Stimme vibrierend vor Lust und Staunen. Die Wärme Manfreds ist wie ein Strom, der durch sie hindurchfließt; ihre Hände gleiten in sein Haar, ziehen seinen Kopf näher zu sich – ein wortloses Drängen, in dem all ihr Verlangen und ihre Sehnsucht mitschwingen. In diesem Moment fühlt sie sich vollkommen geborgen und gleichzeitig elektrisiert, ihre Gedanken fliegen zwischen Traum und Wirklichkeit.</p>
<p>Die Minuten dehnen sich, werden zu einem weichen, vibrierenden Strom zwischen ihnen, der durch den Raum fließt – wie eine Melodie, die nur sie hören können. Rosi fühlt sich, als würde ihr Körper in einer Welle aus Nähe und Hingabe schweben; jeder Atemzug, jeder Blick, jede Berührung ist voller Sehnsucht. Ihr Innerstes pulsiert, und sie genießt das Spiel aus Licht und Schatten, das über ihre Haut tanzt. Schließlich, als Manfreds Präsenz fast unerträglich intensiv wird, zieht sie scharf die Luft ein. „Komm zu mir“, murmelt sie heiser, ihre Stimme getränkt von Verlangen, „ich will dich spüren … auch mit meinem Mund.“ In diesem Moment ist ihr Verlangen so klar und kraftvoll, dass sie alles um sich herum vergisst – sie will ihn, will ihn vollständig in sich aufnehmen, als ob beide für einen Herzschlag miteinander verschmelzen.</p>
<p>Manfred zögert keinen Augenblick. Sein Herz schlägt rasend, und seine Gedanken sind ganz auf Rosi gerichtet – jede Unsicherheit weicht dem Wunsch, ihr nahe zu sein. Wenige Atemzüge später sind sie ineinander verschlungen; Körper über Körper, ein Kreis aus Geben und Nehmen. Das Licht des Morgens flutet den Raum, lässt ihre Haut golden schimmern und verstärkt das Gefühl, dass sie in ihrem eigenen Universum aus Nähe und Verlangen existieren. Sein Schwanz schwebt über ihr, und doch liegt darin nichts Bedrohliches – nur Erwartung, Wärme und eine tiefe Vertrautheit. Manfred spürt, wie jeder Kontakt mit Rosi ihn elektrisiert, wie ihre Blicke sich wie unsichtbare Fäden miteinander verweben. Es ist ein Tanz, ein vertrautes Spiel, das beide kennen und lieben. Seine Gedanken kreisen um ihre Schönheit und das unsagbare Glück, sie ganz bei sich zu haben.</p>
<p>Rosi hebt den Kopf leicht, sucht ihn, sucht die Wärme die von seiner Männlichkeit ausgeht, und in ihren Augen liegt ein Funken von Liebe, der alles andere überstrahlt. Schon die erste flüchtige Berührung löst in Manfred ein leises Aufstöhnen aus, gefüllt mit einer Mischung aus Verwunderung und Hingabe. Ihre Hände gleiten an seine Hüften, führen ihn, laden ihn ein, und ihre Finger hinterlassen ein brennendes Echo auf seiner Haut. Ihre Lippen umschließen ihn mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Hunger, während er sich gleichzeitig tiefer zu ihr hinabbewegt, seinen eigenen Rhythmus findet – ein Rhythmus, der genau auf ihr Herz abgestimmt ist. In seinen Gedanken vermischen sich Erinnerungen und Zukunftsträume, während Rosi in diesem Moment alles für ihn ist. Zwischen ihnen entsteht ein Wechselspiel aus Atem, Bewegung und Hingabe; mal sanft, mal drängender, als würden sie sich gegenseitig in eine gemeinsame Welle hineinziehen, die sich stetig steigert – ein Ineinanderfließen, ein gegenseitiges Erwecken, das mehr sagt als Worte es je könnten. Das Licht, der Duft, das Gefühl ihrer Haut – alles wird Teil eines poetischen Tanzes, der ihre Verbindung stärker und greifbarer macht als je zuvor.</p>
<p>In diesem Moment sind ihre Gedanken und Gefühle wie zwei Ströme, die sich tief miteinander vereinen: Manfred spürt in jeder Berührung die Dankbarkeit und das Vertrauen, die Rosi ihm schenkt, während Rosi in Manfreds Armen das Gefühl hat, endlich angekommen zu sein – geborgen und entfesselt zugleich. Gemeinsam tauchen sie ein in den Morgen, in das Licht, den Duft, die Wärme, und lassen sich von ihrer Leidenschaft immer weiter treiben.</p>
<p>Mit jedem Moment intensiviert sich ihr Zusammenspiel: Ihre Körper vibrieren vor Erwartung. Rosi spürt, wie sich das lustvolle Beben in ihr immer weiter aufbaut, doch sie hält ihren Höhepunkt zurück, genießt stattdessen jeden Augenblick, bis Manfreds Körper ihr signalisiert, dass auch er kurz davor ist. Die beiden stimmen sich wortlos ab sodass sie schließlich gemeinsam dem erlösenden Höhepunkt entgegensteuern.</p>
<p>Erst in dem Moment, als Kristina spürt und Manfreds Liebessahne auf ihrer Zunge schmeckt, lässt auch sie sich fallen. So das sie gemeinsam ihren Höhepunkt erleben und genießen. Ihre Gedanken fragt sie sich, welche Welle sie weiter hin fortträgt. Das Gefühl wie ihre Zunge in seiner Sahen schwimmt oder wie ihr Verstand auf den Wellen ihres Orgasmus dahingleitet. Doch dies stört sie überhaupt nicht. Im Gegenteil jeden Schub Sahne, jeden Ritt auf einer Welle genießt sie über alles.</p>
<p>Am Ende lässt sich Manfred zur Seite von ihr wegfallen, das Bett knarrt leise und die kühle Morgenluft streicht durch das offene Fenster. Für einen Moment liegt er einfach da, spürt, wie sein Herz wild in seiner Brust pocht, während sich ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitet. Noch immer riecht er den unverwechselbaren Duft nach Haut, Liebe und frischer Bettwäsche, der die Luft erfüllt. Rosi erholt sich schneller als er; sie betrachtet ihn mit einem Blick, der vor Glück und Zuneigung leuchtet. Ihre Augen glänzen, ihre Wangen sind gerötet, und für einen Augenblick scheint die Zeit stillzustehen. „Wow, das war atemberaubend, Schatz. Ich liebe dich!“, flüstert sie mit leiser, voller Stimme, während draußen die Vögel zwitschern und das sanfte Rascheln der Blätter die Stille begleitet.</p>
<p>„Ich liebe dich auch!“ erwidert Manfred und schaut ebenfalls zu ihr. Ihre Blicke finden und verhaken sich ineinander. Ein warmes Kribbeln breitet sich in Rosi aus, als ihre Augen Manfreds treffen und sie die Nähe zu ihm spürt. Für einen Moment scheint die Welt außerhalb des Bettes zu verschwinden, und in diesem Blick liegt ein tiefes Gefühl von Geborgenheit und Verlangen.</p>
<p>Rosi streicht sanft über Manfreds Arm und lehnt sich näher zu ihm. Mit einem verführerischen Lächeln im Gesicht meint sie: „So darfst du mich gerne öfters wecken und dann auch richtig geil rannehmen!“ Ihre Stimme ist weich und voller Lust, ihr Blick bleibt fest auf Manfred gerichtet und die morgendliche Wärme fließt zwischen ihnen hin und her.</p>
<p>„Wie erst beim nächsten Wecken?“ will Manfred wissen, seine Augen funkeln neugierig und er beobachtet jede Regung auf ihrem Gesicht, während sich seine Hand sanft auf ihre Taille legt.</p>
<p>„Hm, wenn du das gerade wirklich so verstanden hast, dann kann ich ja jetzt beruhigt aufstehen und das Frühstück vorbereiten!“ meint Rosi, ein verschmitztes Grinsen auf den Lippen, und schwingt ein Bein aus dem Bett. Die kühle Luft streichelt ihre Haut, während sie sich langsam auf die Matratze setzt und die Atmosphäre im Raum aufgeladen bleibt.</p>
<p>„Gut, mach das. Du brauchst dich allerdings nicht zu beeilen, denn dadurch muss ich dann erst noch einmal selbst Hand anlegen!“ erwidert Manfred und legt sich entspannt aufs Bett, seine Augen folgen Rosi voller Sehnsucht und ein amüsiertes Lächeln umspielt seine Lippen.</p>
<p>Rosi sitzt aufrecht auf der Matratze. Ihre Beine baumeln schon kurz über den Boden, als sie ihren Kopf noch einmal zu ihm umdreht und ihr Blick auf seinen schon wieder steil empor zeigenden Pint fällt. Ein freches Funkeln blitzt in ihren Augen auf. „Hand anlegen? Also solange ich noch so jung bin, wäre dies ein Armutszeugnis für mich, wenn du dies tun musst!“ Mit einem energischen Schwung kehrt sie aufs Bett zurück, krabbelt zu ihm hin und klettert über ihn, während ihr Lachen und ihre Lebendigkeit den Raum erfüllen.</p>
<p>Manfred will seinen Schatz noch ein wenig ärgern, weshalb er seine Hand, welche seinen Mast schon umschlossen hält, nicht zurückzieht und so Rosi sogar daran hindert sich selbst aufzuspießen. Erst nach zwei vergeblichen versuchen von ihr und dem andeuten das Rosi von ihm absteigen will, packt er schnell ihre Hüften und zieht sie auf seinen Hammer hinunter.</p>
<p>Rosi schließt die Augen, als sie Manfred ganz in sich aufgenommen hat. Ein tiefer Atemzug lässt ihre Brust erzittern, während die Wärme zwischen ihnen aufsteigt. Sie flüstert fast ehrfürchtig: „Ja … jetzt ist er wieder dort, wo er hingehört. Zuhause.“ In diesem Moment ist ihr das Wort &#8220;Zuhause&#8221; so viel mehr als ein Ort; es ist Geborgenheit, Vertrautheit und die Hoffnung auf alles, was bleiben und wachsen kann.</p>
<p>Beide lassen die Nähe auf sich wirken, genießen das Gefühl, eins zu sein. Manfred lächelt, seine Stimme ist leise und ein wenig verspielt: „Hier fühlt er sich einfach wohl, Schatz.“ Ein Augenzwinkern huscht über sein Gesicht.</p>
<p>Rosi blickt ihm tief in die Augen, ihr Blick ist fragend und verletzlich. „Du meinst, er hat nie darüber nachgedacht, sich nach einer anderen Wohnung oder einer Zweitwohnung umzusehen?“ Ihre Stimme ist von einer zarten Unsicherheit durchzogen. Sie sehnt sich nach Bestätigung, dass das Vertraute bleibt, selbst wenn sich alles zu verändern droht.</p>
<p>Manfred schmunzelt und streicht ihr beruhigend über die Wange. „Warum sollte er woanders hin? Hier ist es warm, lebendig – und du bringst selbst an grauen Tagen Licht ins Haus.“</p>
<p>Rosi lässt ihr Becken sanft kreisen, doch ihre Gedanken schweifen ab. „Manchmal… habe ich Angst, dass unser Zuhause nicht mehr so lebendig ist wie früher. Ich stelle mir vor, wie die Flure still werden, das Kinderzimmer leer steht, und das Echo von Alexis’ Lachen nur noch in Erinnerungen zu hören ist. Dann frage ich mich, ob du – oder er – vielleicht doch etwas vermisst. Manchmal kann ich die Stille schon spüren, als wäre sie ein Vorbote für das, was kommt.“</p>
<p>Manfred nimmt ihre Hand, drückt sie fest und zieht sie liebevoll an sich. Er spürt, wie ihre Unsicherheit zwischen ihnen schwebt, und möchte sie auffangen, bevor sie zur Last wird. „Schatz, er liebt es hier. Und genauso wie er sein Zuhause liebt, liebe ich dich. Und falls es wirklich zu still wird – ich kann dir ein ganzes Orchester aus Werkzeugen und Bastelmaterial vorspielen.“ Sein Versuch, die Schwere mit einem kleinen Scherz zu lösen, bringt ein Lächeln auf Rosis Lippen.</p>
<p>Rosi sieht Manfred an, ihr Blick schwankt zwischen Lächeln und Nachdenklichkeit. „In letzter Zeit fühlt sich unser Zuhause für mein Herz wirklich etwas leer an.“</p>
<p>Manfred runzelt die Stirn, seine Stimme ist sanft und voller Verständnis. „Du wirkst bedrückt, Liebling. Fehlt dir unsere alte Routine, die kleinen Streitereien um die Fernbedienung? Oder geht es um die Häufigkeit seiner Besuche? Soll ich dich öfter zum Lachen bringen?“ Während er spricht, zieht er sie ein Stück näher an sich, die Berührung wird zum stillen Versprechen, für sie da zu sein.</p>
<p>Rosi schüttelt sanft den Kopf, ihre Augen leuchten vor Wärme. „Nein, Schatz. Natürlich gibt es Momente, in denen ich mir mehr wünsche. Aber im Großen und Ganzen bin ich nicht nur zufrieden mit dem, was ich bekomme – ich fühle mich erfüllt. Ich will keinen anderen in mein Herz lassen. Aber manchmal macht mir der Gedanke Angst, dass alles, was uns jetzt noch so lebendig erscheint, bald nur noch leise Erinnerungen sind.“</p>
<p>Manfred schweigt einen Moment, seine Stirn legt sich in Falten. Mit einem ruhigen, verbindenden Satz sagt er: „Weißt du, ich verstehe deine Sorge. Das Haus wird sich verändern, aber ich bin hier – immer. Und so lange du bei mir bist, wird es niemals ganz leer sein.“ Während er spricht, nimmt er sie behutsam in den Arm, und Rosi spürt, wie ihre Unsicherheit in Verbundenheit und Trost übergeht.</p>
<p>Rosi blickt aus dem Fenster, und ihre Gedanken gleiten noch einmal in die Zukunft. „Ich meine damit, dass wir vielleicht schon in drei Jahren damit rechnen müssen, dass Alexis auszieht. Ich stelle mir vor, wie ihr Zimmer leersteht, ihre Poster verschwinden, und vielleicht bastelst du dann dort wirklich an irgendeinem verrückten Projekt für den Garten.“ Sie versucht, ihre Stimme zu heben, ein wenig Humor hinein zu bringen, doch die Sorge bleibt in ihrem Blick.</p>
<p>Manfred nickt und schmunzelt: „Tja, das ist nun mal der Lauf der Dinge, mein Schatz. Und bis dahin sollten wir unbedingt ein paar Fotos machen, bevor ich die Wände im Kinderzimmer umstreiche!“ Ein sanftes Lachen durchbricht die Nachdenklichkeit, und für einen Moment liegt Leichtigkeit in der Luft.</p>
<p>Rosi wird langsamer, ihre Bewegungen spiegeln die Ruhe wider, die sich langsam in ihr ausbreitet. „Ich habe einfach Angst davor, dass das Haus eines Tages zu still ist. Ich male mir aus, wie ich durch den Flur gehe – und jedes Zimmer ist leer, sogar die alten Legosteine liegen unbenutzt im Regal. Kein Kinderlachen mehr, das unser Zuhause erfüllt, und nicht mal du kannst das mit deinen Werkzeuggeräuschen ersetzen.“</p>
<p>Manfred lächelt sanft, fährt ihr über den Arm. „Na, bis dahin bleibt noch Zeit. Und vielleicht wird unser Haus eines Tages wieder durch das Lachen von Enkelkindern erhellt. Oder wir eröffnen eine Bastelstube – dann ist hier garantiert nie Ruhe.“ Ein leises Schmunzeln huscht über sein Gesicht, das die Schwere der Stimmung für einen Moment auflöst.</p>
<p>Rosi lächelt kurz, ihr Blick bleibt nachdenklich. „Das wäre schön, aber so lange möchte ich eigentlich nicht warten.“ Sie zieht Manfred ein wenig enger zu sich, spürt, wie die Nähe ihr Kraft gibt, und fasst all ihren Mut zusammen. Mit einer entschlossenen Bewegung setzt sie sich auf ihn, als würde sie das Leben mit jeder Faser spüren und festhalten wollen.</p>
<p>Manfred sieht sie überrascht an, sein Herz schlägt schneller. „Wie, so lange willst du nicht warten? Oder planst du schon heimlich das nächste Kinderzimmer? Sag bloß, du hast schon Tapeten ausgesucht!“ Seine Stimme ist vorsichtig, aber ein warmes Lächeln spiegelt das Vertrauen, das er ihr entgegenbringt.</p>
<p>Rosi schüttelt energisch den Kopf, ihr Blick ist fest und voller Sehnsucht. „Nein, keine Tapeten, keine Bastelprojekte. Aber ein weiteres Kinderlachen – das wünsche ich mir. Wir sind doch noch nicht zu alt, oder?“ Sie bleibt ruhig auf ihm sitzen, doch innerlich tobt die Sehnsucht, die sie endlich ausspricht.</p>
<p>Manfred hält inne, seine Gedanken sind wild, doch Rosis Blick lässt ihn weich werden. „Du möchtest wirklich noch einmal Mutter werden, Schatz?“ Seine Stimme ist bewegt, ein Lächeln ringt mit der Unsicherheit.</p>
<p>Rosi nimmt seine Hand, lässt ihre Finger in seinen ruhen und schaut ihm lange in die Augen. „Ja, sehr. Aber ich will die Pille nicht einfach absetzen, ohne mit dir darüber gesprochen zu haben. Ich hoffe, du würdest dich genauso freuen wie ich. Und ehrlich gesagt… in letzter Zeit war ich beim Nehmen schon ein wenig schusselig – vielleicht war mein Herz schon einen Schritt voraus.“ Ein schelmisches Grinsen huscht über ihr Gesicht, und für einen Moment scheint alle Unsicherheit verflogen.</p>
<p>Manfred zieht sie an sich, seine Arme geben ihr Halt. Er flüstert: „Ich liebe dich. Und wenn ein weiteres Kind dich wirklich glücklich macht, dann wäre es das Schönste für mich, noch einmal Vater zu werden – solange ich neben dir aufwache und dich zum Lachen bringen darf.“ Nach einem Moment des Schweigens berühren sich ihre Stirnen, und die Verbundenheit zwischen ihnen ist stärker als jede Sorge.</p>
<p>Rosi lächelt, ihre Stimme ist so zart wie das Licht am Morgen. „Ich liebe dich und werde immer glücklich sein, solange ich deine Nähe spüre – mit oder ohne weiteres Kind. Aber ein zweites Kind wäre wirklich ein Wunderbar für mein Herz.“</p>
<p>Manfred streicht ihr sanft über die Wange. „Dann lass uns gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten und sehen, was das Leben noch für uns bereithält.“</p>
<p>Sofort richtet sich Rosi auf und genießt das sanfte Auf und Ab ihres Beckens, das im gleichmäßigen Rhythmus des ruhigen Trabs sanft auf und ab schwingt. Für einen Moment fühlt sie eine wohltuende Nähe, die ihre Unsicherheit in Wärme verwandelt. Es ist, als würde jede seiner Gesten eine Melodie anstimmen, die ihre Seele beruhigt – jede Berührung ein Pinselstrich, der die Leinwand ihrer Zweifel mit leuchtenden Farben übermalt. Erst nach und nach, beflügelt von seinen Worten und dem hingebungsvollen Kneten ihrer Brüste, steigert sie das Tempo. Bis Rosi in einem wilden, leidenschaftlichen Galopp, der die Luft mit Energie erfüllt, auf Manfred reitet und dabei ihre Unsicherheit in kraftvolle Nähe verwandelt. Wie ein Sturm, der über das Meer fegt, spürt sie die Freiheit und Leidenschaft, die sie beide erfasst und für einen Moment alle Sorgen vergessen lässt.</p>
<p>Immer wieder fährt sein Pint im Epizentrum ihrer Lust ein und aus, die Wärme ihres Körpers und das leise Flüstern ihrer Atemzüge lassen den Raum vibrieren vor Erwartung. Da öffnet sich plötzlich die Tür und Alexis tritt ein – sie wollte ihren Eltern eigentlich nur mitteilen, dass sie zu einer Freundin fährt und erst am Abend zurückkommt. Die beiden erstarren, überrascht und verlegen, während Alexis einen Moment lang verwundert stehen bleibt.</p>
<p>„Oh, entschuldigt!“ ist alles, was Alexis herausbringt, nachdem sie erkannt hat, dass sie ihre Eltern gerade in flagranti erwischt hat. Schnell schließt sie die Tür und verschwindet wieder. Ihr Herz schlägt wild, während sie versucht, ihre Gedanken zu ordnen und die peinliche Begegnung zu vergessen. Dabei versucht sie das Bild, wie ihre Mutter sich auf dem Schoß ihres Vaters selbst aufspießt, aus ihren Gedanken zu verbannen. Scham und Verwirrung steigen in ihr auf, und für einen Moment weiß sie nicht, wohin mit ihren Gefühlen.</p>
<p>Im ersten Moment will Rosi ihrer Tochter hinterherstürzen, doch Manfred spürt ein aufkommendes Verlangen, das ihn überwältigt. Mit einer sanften, aber bestimmten Bewegung legt er seine Hände auf ihre Hüften und hält sie zurück. Rosi spürt eine Mischung aus Aufregung und Unsicherheit, während sie sich entscheidet, ihren Ritt fortzusetzen. Der Gedanke, später mit Alexis zu sprechen, gibt ihr einen Moment der Freiheit. Manfreds Gedanken kreisen um das gemeinsame Erlebnis und die Nähe zu Rosi, die ihn immer wieder aufs Neue fasziniert. Nach nicht einmal fünf Minuten spürt Rosi, wie sich die Spannung zwischen ihnen entlädt und Manfred sie mit tief empfundener Leidenschaft erfüllt und eventuell ein kleines Geschwisterchen in ihren Bauch verströmt. Für beide ist es eine stille, innige Verschmelzung, bei der sich Unsicherheit und Hingabe zu einem intensiven Moment vereinen.</p>
<p>Der Moment, in dem Alexis überraschend ins Zimmer kam, hat Rosi einen kleinen Schock versetzt und ihre Lust kurz unterbrochen. Trotzdem erlebt sie ihren Orgasmus, auch wenn sie merkt, dass die Intensität etwas geringer ist, als sie es sich ohne diese peinliche Unterbrechung vorgestellt hätte. Rosi weiß jedoch, dass Manfred nichts für den unangenehmen Zwischenfall kann und liebt ihn über alles. Die Nähe zu ihm und das Gefühl, gemeinsam einen besonderen Moment zu teilen, bleiben für sie das Wichtigste. Zugleich ist ihr bewusst, dass Alexis ihre Eltern unwillentlich in einer sehr privaten Situation überrascht hat, was für alle Beteiligten ein ungewohntes und peinliches Erlebnis war.</p>
<p>Nachdem sich beide von ihrem Orgasmus erholt haben, steigt Rosi rasch von Manfred ab. Sie nimmt ihren Bademantel aus dem Schrank, zieht ihn schnell über und verlässt anschließend den Raum, um nach ihrer Tochter zu suchen. Schließlich findet sie Alexis in der Küche, wo ihre Tochter gerade eine Nachricht für ihre Eltern verfasst.</p>
<p>Rosi wirft einen besorgten Blick auf ihre Tochter und setzt sich langsam neben sie an den Küchentisch. Im Raum liegt die Stille eines frühen Morgens, nur das Ticken der Wanduhr ist zu hören. „Alexis, alles okay bei dir?“, fragt sie leise, während sie nachdenklich ihre Hände faltet und einen Moment zögert. Sie spürt, wie schwer ihr das Gespräch fällt, obwohl sie weiß, wie wichtig es jetzt ist.</p>
<p>Alexis vermeidet den direkten Blickkontakt und blickt stattdessen aus dem Fenster. Mit nervösen Fingern spielt sie an dem Rand ihres Glases, während sie sich sichtlich bemüht, gelassen zu wirken. „Ja klar, warum denn nicht?“, antwortet sie schließlich, wobei ihre Stimme ein wenig zu beiläufig klingt. In ihrem Inneren tobt ein Sturm aus Scham und Unruhe; immer wieder blitzen die Bilder von vorhin in ihrem Kopf auf, und sie fragt sich, ob sie ihrer Mutter je wirklich alles sagen könnte. Ein kleiner Kloß bildet sich in ihrem Hals, doch sie zwingt sich zu einem schwachen Lächeln und hofft, dass es genügt, um ihre Unsicherheit zu kaschieren.</p>
<p>Rosi beobachtet jede Regung ihrer Tochter und nimmt einen tiefen Atemzug, um ihre eigenen Zweifel zu ordnen. Sie spürt den Druck, die richtigen Worte zu finden, und gleichzeitig die Angst, Alexis zu überfordern. „Komm schon, Alexis, tu nicht so, als wäre nichts passiert“, sagt sie sanft, ihre Stimme ruhig, aber eindringlich. Sie legt eine Hand auf den Tisch, als wolle sie ihrer Tochter so Halt geben.</p>
<p>Alexis zuckt leicht zusammen. Sie wirbelt gedankenverloren das Glas zwischen den Fingern und räuspert sich, ehe sie flüsternd sagt: „Was meinst du denn, Mama? Ihr hattet halt Sex, mehr nicht!““ Ein Hauch Verunsicherung schwingt in ihrer Stimme mit. In ihrem Kopf drehen sich die Gedanken – darf sie ehrlich sagen, wie peinlich ihr die Situation ist? Für einen Moment erinnert sie sich an ein Gespräch mit einer Freundin, die einmal meinte, Eltern seien in solchen Dingen nie wirklich offen. Alexis fragt sich, ob das bei ihr und ihrer Mutter vielleicht anders sein könnte.</p>
<p>Rosi spürt die Unsicherheit ihrer Tochter und muss sich einen Moment sammeln, bevor sie weiterspricht. Sie blickt liebevoll zu Alexis und erinnert sich daran, wie ihre eigene Mutter das Thema Aufklärung stets vermieden hatte. „Richtig, trotzdem will ich mit dir darüber reden. Wir sind nämlich noch lange nicht so alt, wie du vielleicht denkst“, sagt sie schließlich mit einem kleinen, unsicheren Lächeln und merkt, wie ihre Anspannung ein wenig nachlässt. In ihr wächst der Wunsch, eine neue Offenheit zwischen sich und Alexis zu schaffen – auch wenn es ihr schwerfällt.</p>
<p>„Das habe ich doch gar nicht behauptet, dass ihr zu alt dafür wärt!“ Alexis hebt den Blick und sieht ihre Mutter zum ersten Mal direkt an. Während sie spricht, merkt sie, wie ihr Gesicht heiß wird und ein unangenehmes Kribbeln die Haut durchzieht. In Gedanken schiebt sie hinterher: <em>Eigentlich dachte ich, dass das in eurem Alter nicht mehr so häufig passiert …</em> Ein Teil von ihr würde am liebsten einfach aus dem Raum verschwinden, doch zugleich bleibt eine leise Neugier, wie ihre Eltern es schaffen, über so viele Jahre eine Beziehung mit Leidenschaft zu führen.</p>
<p>Rosi nimmt die Hand ihrer Tochter und lächelt verständnisvoll. „Siehst du, und außerdem – dein Vater ist immer noch ein liebevoller und potenter Partner.“ Die Offenheit ihrer Mutter bringt Alexis aus dem Konzept. Einerseits fühlt sie sich von der direkten Art überfordert, andererseits spürt sie einen Respekt dafür, dass Rosi keine Tabus kennt. Alexis denkt darüber nach, wie sehr sie sich solch ein Gespräch mit ihrer eigenen Mutter gewünscht hätte, und fragt sich, ob diese Ehrlichkeit nicht auch etwas Wertvolles ist.</p>
<p>„Mama, bitte …“ Alexis verdreht die Augen, bemüht sich aber, nicht zu abrupt zu wirken. „Das ist einfach zu viel für mich. Irgendwie will ich solche Details gar nicht wissen – und trotzdem frage ich mich, wie ihr das macht.“ Ihre Stimme schwankt zwischen Abwehr und echter Neugier. Sie spürt, wie der Kloß in ihrem Hals größer wird und sie sich am liebsten aus der Situation winden würde.</p>
<p>Rosi lacht leise und schaut Alexis offen an. „Was ist daran schlimm? Wäre es dir lieber, ich würde alles verschweigen? Würde jetzt so tun, als ob du uns eben nicht beim Sex überrascht hättest? Soll ich es wirklich Todschweigen oder ab jetzt nie wieder mit deinem Vater deswegen schlafen?“</p>
<p>Alexis schüttelt den Kopf und seufzt. „Nein, das nicht. Aber es ist einfach zu viel auf einmal – zu viele Eindrücke, zu viele Informationen. Und das alles an einem Morgen.“ Sie blickt ihre Mutter ehrlich und verwundert an und merkt, wie das Gespräch sie herausfordert, aber auch stärkt. Die Offenheit zwischen ihnen fühlt sich ungewohnt an, doch Alexis weiß, dass sie diese Ehrlichkeit irgendwann zu schätzen wissen wird.</p>
<p>„Hey, ich wollte dich zu nichts drängen. Im Gegenteil, du solltest deinen Vater in dieser Hinsicht auf keinen Fall in Betracht ziehen.“ Rosi lacht herzlich und zieht ihre Tochter liebevoll an sich. „So einen tollen und liebevollen Mann musst du dir schon selbst suchen – aber dein Vater bleibt für dich absolut tabu.“</p>
<p>Rosi sieht Alexis warm und fest an. „Und ganz wichtig: Wann immer du Fragen zum Thema Sex hast, kannst du zu mir kommen – egal wie alt du bist oder wie du dich fühlst. Keine Frage ist zu peinlich oder unwichtig, ganz gleich, was dich beschäftigt – keine Frage ist zu klein oder zu groß. Ich bin für dich da, wenn du unsicher bist, neugierig bist oder einfach nur reden möchtest. Auch wenn du einfach etwas wissen möchtest oder dir etwas auf dem Herzen liegt – ich höre dir zu und helfe dir gerne weiter.“</p>
<p>„Mama!“ Alexis protestiert sofort, ihre Stimme klingt entschlossen und ein wenig genervt. Sie atmet tief durch. „Keine Sorge. Papa ist für mich nur Papa. Ich liebe ihn, aber auf eine andere Weise.“ Mit einem offenen Blick sucht sie den Augenkontakt zu ihrer Mutter und spürt einen warmen Druck in der Brust. „Ich hoffe, dass ich eines Tages genauso viel Glück habe wie ihr – dass ich den richtigen finde und die Liebe bleibt.“ Alexis lächelt zaghaft, während sie ihre Mutter fest drückt. Sie spürt, wie Nähe und Geborgenheit sie durchströmen. Alexis fühlt, wie die Unsicherheit langsam von Zuversicht abgelöst wird. „Danke, dass du immer für mich da bist. Vielleicht brauche ich dich wirklich mal. Nicht nur, wenn es um Aufklärung geht.“ Kristina streicht Alexis sanft über den Rücken, wie sie es früher immer getan hat, und eine gemeinsame Erinnerung blitzt in Alexis auf – die vertraute Geste gibt ihr zusätzliche Sicherheit. Ein leises Gefühl von Geborgenheit breitet sich in ihr aus.</p>
<p>„Das wünsche ich dir von Herzen.“ Rosi lächelt und ihre Augen strahlen Wärme aus. „Vielleicht ist es nicht gleich der Erste. Aber ich bin sicher, du findest auch den der dich wirklich liebt.“ Ihre Stimme klingt sanft, mit einem Hauch Stolz. Alexis spürt, wie ihre Unsicherheit für einen Moment kleiner wird.</p>
<p>Alexis löst sich aus der Umarmung. Ihr Herz klopft schneller, doch sie fühlt sich gestärkt. „Ich fahre jetzt zu Angela“, sagt sie und wirft ihrer Mutter ein letztes Lächeln zu. In der Küchentür bleibt Alexis noch einmal stehen, dreht sich zu ihrer Mutter um und sagt mit einem frechen Grinsen: „Jetzt habt ihr das Haus für euch – genießt die sturmfreie Bude!“ Bevor Kristina etwas erwidern kann, macht Alexis sich auf den Weg zu Angela. Die Offenheit und Lockerheit ihrer Mutter hat sie für einen Moment angesteckt.</p>
<hr />
<p>Ralf erwacht langsam, als würde er aus einem tiefen Nebel zurückkehren, und schon beim ersten klaren Gedanken drängt sich die Erinnerung an die Challenge zwischen ihn und den Morgen. Noch bevor er die Augen ganz öffnet, spürt er das Gewicht der Schuld, das sich wie ein Schatten über ihn legt. Der Gedanke, Kristina nicht nur auf ihre Treue zu testen, sondern sie tatsächlich zu betrügen, lässt ihn innerlich zurückschrecken. Immer wieder erwischt er sich dabei, wie er sich von ihr distanziert – sei es, dass er Gespräche vermeidet, ihre Nähe nicht sucht oder sich in alltäglichen Momenten zurückzieht. Die Schuldgefühle sind allgegenwärtig, sie beeinflussen sein Verhalten, lassen ihn vorsichtiger, manchmal sogar kälter erscheinen. Ralf fragt sich, ob das Abenteuer und die Neugier wirklich eine solche Belastung rechtfertigen. Was, wenn er das fragile Band des Vertrauens zerreißt, das ihre Beziehung trägt? Die Angst, durch einen Vertrauensbruch alles zu verlieren – Kristina, die Familie, das Zuhause – wird zu einer leisen, aber beständigen Begleitmusik seiner Gedanken.</p>
<p>Sein Blick gleitet zu Kristina, die neben ihm liegt und halb von der Decke befreit ist. In diesem Moment der Gegenwart, im Hier und Jetzt, sieht er ihren nackten Oberkörper und ihre rechte Seite – und plötzlich spürt er ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit, das ihn durchströmt. Die Realität rückt in den Vordergrund: Kristina hat sich für ihn entschieden, liebt ihn, schenkt ihm Vertrauen. Für einen kurzen Moment fragt er sich, wie er überhaupt auf die Idee kommen konnte, sie zu hintergehen. Doch kaum hat er diesen Gedanken zugelassen, beginnt sich die Grenze zwischen Realität und Fantasie zu verschieben.</p>
<p>Und dann, ganz plötzlich, gleitet Ralf in einen Tagtraum ab: Sein Geist entzieht sich der Realität, und er sieht nicht mehr Kristina neben sich, sondern Rosi – so, wie er sie sich heimlich ausgemalt hat. Die Fantasie ist deutlich und klar, fast greifbar. Er vergleicht die beiden Frauen, entdeckt Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Rosis Brüste sind kleiner, ihre Nippel ausgeprägter, beide haben einen sportlich durchtrainierten Bauch, doch Kristinas Schwangerschaftsstreifen erzählen von ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Diese kleinen Makel berühren ihn, machen Kristina einzigartig und liebenswert. Doch je intensiver er sich in die Details der Fantasie verliert, desto stärker wird das Gefühl, sich von der Wirklichkeit zu entfernen.</p>
<p>Erst als Kristina sich bewegt, holt ihn die Realität mit sanfter Gewalt zurück. Die Fantasie verblasst, und er sieht wieder seine Frau neben sich – seinen Schatz, den er beinahe aus den Augen verloren hätte. Der Wechsel zwischen Traum und Wirklichkeit ist abrupt, und Ralf spürt, wie schwer es ihm fällt, die beiden Welten voneinander zu trennen. Die Schuldgefühle kehren mit voller Wucht zurück. Doch statt Abstand zu gewinnen, merkt er, dass die Sehnsucht nach Rosi, nach dem Abenteuer, nicht kleiner wird – im Gegenteil, sie wächst.</p>
<p>Im Zwiespalt zwischen Schuld und Verlangen beginnt Ralf, die moralischen Konsequenzen zu durchdenken. Was, wenn die Wahrheit ans Licht kommt? Könnte Kristina ihm jemals verzeihen? Würde ihre Familie zerbrechen, ihre Kinder leiden? Die Vorstellung, das Vertrauen unwiderruflich zu zerstören, lässt ihn innehalten. Gleichzeitig fragt er sich, ob die Challenge nicht längst zu einem gefährlichen Spiel geworden ist, dessen Ausgang er nicht mehr kontrollieren kann. Die Entscheidung, weiterzumachen, fällt ihm schwer – und doch entscheidet er sich, zumindest vorerst, den Weg des Abenteuers zu gehen, getrieben von einer Mischung aus Neugier und Angst vor der eigenen Schwäche.</p>
<p>Während Ralf sich in seinen inneren Konflikten und moralischen Dilemmata verliert, ringt auch Manfred mit der eigenen Verantwortung. Für ihn steht der Kinderwunsch von Rosi im Mittelpunkt: Was, wenn aus der Challenge tatsächlich ein Kind entsteht – und Ralf zum Vater wird? Manfred stellt sich vor, wie Rosi und Kristina, sollten die Treuetests geheim bleiben, irgendwann eine Ähnlichkeit zu Ralf erkennen könnten. Oder schlimmer: Wenn alles auffliegt, könnte und würde Rosi das Kind eines anderen großziehen. Die Zukunft erscheint ungewiss, und Manfred fragt sich, ob er mit den Konsequenzen leben kann. Nach drei Tagen voller Zweifel und Grübelei entscheidet er sich, die Challenge nicht abzubrechen. Er beruhigt sich mit dem Gedanken, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft gering sei – die Pille wirkt noch, und die Zeit ist knapp. Doch das mulmige Gefühl bleibt, und die Verantwortung für das, was geschehen könnte, lässt ihn nicht los. Beide Männer wissen, dass sie eine Grenze überschreiten, deren Folgen sie nicht absehen können – und doch gehen sie weiter, jeder auf seine Weise, gefangen zwischen Sehnsucht, Schuld und Angst vor dem, was kommen mag.</p>
<p>***** Kristinas Treuetest *****</p>
<p>Ursprünglich hatten die beiden gar nicht wirklich miteingeplant das in der Zeit ihrer Challange, auch die Sommerferien fallen würden. Doch nun kommt ihnen dieser Umstand sehr entgegen. Sie beginnen, sich ihren Frauen gezielt sexuell zu entziehen; jedes Mal finden sie einen Vorwand, warum sie nicht können oder wollen. Kristina spürt, wie die Distanz zwischen ihr und Ralf wächst. Sie fragt sich, ob sie etwas falsch gemacht hat, und die Unsicherheit lässt sie nachts wach liegen. Ihr Herz pocht schneller, wenn Ralf sich abwendet, und sie sucht verzweifelt nach Zeichen, dass er sie noch begehrt. Um ihre Sorgen zu bewältigen, telefoniert sie täglich mit den Kindern, lenkt sich mit Haushaltsaufgaben ab und versucht, ihre Zweifel nicht zu zeigen. Doch manchmal entgleitet ihr die Kontrolle: „Warum bist du in letzter Zeit so kalt?“, fragt sie Ralf eines Abends, ihre Stimme bricht. Ralf weicht ihrem Blick aus, ringt mit seinem schlechten Gewissen – er weiß, dass sein Verhalten Kristina verletzt, und fragt sich, ob das Abenteuer den Preis wert ist.</p>
<p>Alexis fährt mit Angela und deren Eltern für fünf Wochen nach Griechenland. Der lange Aufenthalt ist durch seltene Familientreffen begründet, doch Rosi besteht darauf, dass Alexis die letzte Ferienwoche wieder zu Hause ist, damit sie sich an den Alltag gewöhnen kann. Rosi vermisst ihre Tochter, ist jedoch froh, dass die Herausforderungen in dieser Zeit leichter fallen – sie muss sich weniger um das Familienleben kümmern.</p>
<p>Auch Kristinas und Ralfs Kinder sind ab der zweiten Ferienwoche bis zum Ende der fünften Ferienwoche im Jugendferienlager. Kristina macht sich Sorgen, weil das Lager in Frankreich stattfindet und Debbie erst zehn, Tilo zwölf Jahre alt ist. Ihre Ängste drehen sich um Sicherheit und Kontrolle – sie hat Angst, die Kinder könnten Heimweh haben oder etwas Schlimmes könnte passieren. Erst als sie von anderen Eltern hört, dass die Organisation zuverlässig ist und Tilo auf Debbie aufpasst, kann sie ein wenig entspannen. Trotzdem bleibt das mulmige Gefühl, und sie merkt, dass die ungewohnte Leere im Haus ihre inneren Zweifel verstärkt.</p>
<p>Ralf und Manfred sind sich einig: Die Ferien erleichtern die Challenge, denn die Kinder sind außer Haus und sie müssen keine Rücksicht darauf nehmen, dass sie in flagranti erwischt werden. Doch dieser Vorteil bringt neue Lasten. Ralf fühlt sich zerrissen zwischen Schuld und Verlangen; er fragt sich, ob er Kristinas Vertrauen zerstört und ob die Sehnsucht nach Abenteuer wirklich die Leere in ihm füllen kann. Manfred ringt mit sich, weil er sieht, wie Rosi sich verändert. Sie wird gereizter, fragt häufiger nach, warum er abends keine Nähe sucht. „Sag mal, bist du mir böse?“, fragt sie eines Morgens. Manfred weicht aus, fühlt sich ertappt, und die Schuldgefühle wachsen. Beide Männer spüren, dass ihre Frauen unausgeglichener werden – sie reagieren impulsiver, es kommt zu kleinen Streitigkeiten über Banalitäten.</p>
<p>Immer wieder stimmen Ralf und Manfred sich ab. Sie schreiben sich Nachrichten, damit der andere weiß, wann er nicht nach Hause kommen soll. „Bleib morgen länger weg“, tippt Manfred in sein Handy und Ralf antwortet sofort: „Okay, gib Bescheid, wann ich wieder zurückkommen kann. Viel Erfolg!“ In diesen Momenten fühlen sich beide wie Komplizen, doch in den stillen Stunden fragen sie sich, ob sie mit dem Spiel nicht zu weit gehen. Sie versuchen, die Normalität aufrechtzuerhalten, indem sie Gründe finden, sich mit der Frau des anderen zu unterhalten – und hoffen, dass ihre Frauen nicht miteinander über das merkwürdige Verhalten sprechen.</p>
<p>Nach vier Wochen zeigt sich die Veränderung deutlich. Kristina ist häufiger gereizt, reagiert ungewohnt scharf auf belanglose Bemerkungen von Ralf: „Kannst du nicht einmal zuhören, wenn ich spreche?“ Rosi zieht sich zurück, wirkt melancholisch und lässt sich schneller aus der Ruhe bringen. Beide Frauen reden weniger mit ihren Männern, und es kommt zu Diskussionen, die sonst nie geführt wurden. Einmal wirft Rosi Manfred vor: „Du bist nur noch unterwegs. Ist dir die Familie egal?“ Manfred schweigt, seine Gedanken kreisen um die Schuld, die ihn immer stärker belastet. Es wird beiden Männern klar, dass die Challenge nicht nur das Verhältnis zu ihren Frauen verändert, sondern auch ihre eigene Sicht auf Moral und Vertrauen. Der entscheidende Moment rückt näher – und sie wissen, dass der Preis für das Abenteuer höher ist als gedacht.</p>
<p>Am nächsten Morgen steht Ralf schon früh an der Tür, zieht seine Jacke über und wirft einen letzten, beinahe entschuldigenden Blick zu Kristina. „Ich weiß nicht, wann ich heute heimkomme“, murmelt er und meidet ihren Blick. „Kollege aus der Arbeit gibt seinen Abschied – wir gehen noch was trinken.“ Kristina zwingt sich zu einem Lächeln, obwohl sie innerlich hofft, er würde einfach mal früher nach Hause kommen. Die Sehnsucht danach, von ihm gehalten und begehrt zu werden, brennt tief in ihr. Doch sie nickt nur und sagt leise: „Viel Spaß. Pass auf dich auf.“ In ihrem Inneren pocht die Hoffnung, dass er ihren Wunsch vielleicht doch spürt.</p>
<p>Mittags. Die Stunden schleichen dahin, jede Minute scheint länger zu dauern als die letzte. Das Haus wirkt leer, das Licht im Wohnzimmer ist gedämpft, Staubtanzen im Sonnenstrahl. Kristinas Gedanken kreisen, sie vermisst ihre Kinder, Ralfs Abwesenheit lässt die Räume noch stiller erscheinen. Gegen ein Uhr klingelt es plötzlich an der Tür. Für einen winzigen Moment hüpft ihr Herz – vielleicht Ralf? Doch als sie öffnet, steht Manfred vor ihr, sein Grinsen etwas zu lässig, die Atmosphäre sofort elektrisch geladen.</p>
<p>„Hallo Manfred, schön dich zu sehen. Komm rein – Ralf ist allerdings nicht da. Hoffe, das stört dich nicht?“, sagt sie zögerlich und macht ihm unsicher Platz. Ihr Blick wandert kurz ins Wohnzimmer, als würde sie spüren, dass heute alles anders ist.</p>
<p>Manfred winkt ab, bleibt in Bewegung, als könne er die aufkommende Spannung zerstreuen. „Ach, alles gut. Ehrlich gesagt genieße ich es, mal mit einer so hübschen Frau allein zu sein.“ Seine Stimme klingt locker, doch Kristina registriert ein unstetes Flackern in seinem Blick.</p>
<p>Kristina lacht verlegen, ein dünner, unsicherer Laut. „Du bist echt ein Charmeur, Manfred.“ Sie führt ihn ins Wohnzimmer, setzt sich auf die Couch, während Manfred den Sessel wählt. Das Licht wirft lange Schatten, jedes Geräusch wirkt plötzlich lauter, die Stille zwischen ihnen ist dicht und gespannt.</p>
<p>Manfred räuspert sich, seine Stimme wird weicher. „Und, wie geht’s dir eigentlich so? Die Kids sind doch schon eine Weile weg. Ist bestimmt eine komische Umstellung, oder?“ Sein Blick sucht ihren – ehrlich interessiert, aber auch abwartend.</p>
<p>Kristina seufzt, ihre Hände klammern sich um eine Tasse. „Ja, ich vermisse sie wirklich sehr. Wir telefonieren jeden Tag, sonst würde ich das gar nicht aushalten. Zum Glück geht es ihnen gut.“ Ein zartes Lächeln huscht über ihr Gesicht, doch sie fühlt sich durchsichtiger denn je.</p>
<p>„Das freut mich wirklich“, sagt Manfred, spürbar aufrichtig. „Bei uns: Alexis ist mit Angela und deren Eltern in Griechenland. Ich glaube, die geben sie am Ende gar nicht zurück.“ Er lacht, aber in seinem Blick liegt eine feine Nervosität, eine Unsicherheit, die Kristina nicht entgeht.</p>
<p>Kristina lächelt mit; für einen Moment wird die Stimmung leichter. „Sie hat sicher eine tolle Zeit. Das sind Erinnerungen, die sie nie vergessen wird“, sagt sie und beobachtet Manfred dabei genau. „Oder was meinst du?“</p>
<p>Manfred wird ernster. „Ehrlich gesagt, ich weiß nicht. Sie erzählt nicht viel, aber Rosi und ich glauben, da läuft mehr. Mein Gefühl sagt mir, Alexis hat sich zum ersten Mal verliebt.“ Seine Stimme ist leise, Kristina sieht, wie ihn das Thema bewegt – die Luft scheint schwerer zu werden.</p>
<p>„Die erste große Liebe &#8230; vielleicht doch nur eine Ferienromanze?“ Kristinas Stirn legt sich in Falten, ihre Stimme ist sanft, mitfühlend. „Das kann ganz schön schmerzen. Aber ihr seid doch für sie da, falls sie euch braucht?“</p>
<p>Manfred nickt. „Natürlich. Wir hoffen, sie nimmt das als schöne Erinnerung mit und nicht als Herzschmerz.“ Sein Blick bleibt an Kristina hängen, nachdenklich, fast tastend. Für einen Moment wirkt der Raum enger, als könnten die Worte selbst die Luft verdichten.</p>
<p>Kristina erwidert den Blick, ihre Stimme leise, aber bestimmt: „Ihr macht das schon richtig. Ich kenne euch, vor allem Rosi – sie ist unglaublich einfühlsam.“ Die Atmosphäre ist aufgeladen, jeder Blick eine Frage, jeder Atemzug zählt.</p>
<p>Die Unterhaltung versiegt, Manfred wird ruhiger, spielt nervös mit seinem Schlüsselbund. Kristina nimmt jede Bewegung wahr, spürt, wie die Spannung im Raum steigt. Das Licht scheint jetzt noch matter, als würde es die Stimmung verstärken. Die Zeit zieht sich, alles wirkt bedeutungsschwer. Manfred räuspert sich, ringt mit den Worten. „Kristina &#8230; mal was anderes &#8230;“ Er hält inne, blickt sie an, prüfend. „Was würdest du denken, wenn &#8230; ich &#8230; also &#8230; hättest du &#8230; Lust auf einen richtig heißen Nachmittag mit mir?“ Seine Stimme ist brüchig, beinahe flehend.</p>
<p>Für einen Moment steht alles still. Kristina spürt, wie ihr Herz wild gegen die Brust donnert, ein heißer Schauer läuft ihr den Rücken hinab. Ihre Hände zittern so sehr, dass sie sie fest ineinander verschränkt, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Das Wohnzimmer verschwimmt vor ihren Augen, das Licht flackert – oder ist das nur ihr eigenes, aufgewühltes Innenleben? Ihre Gedanken überschlagen sich, schreien durcheinander: <em>Was würde Rosi denken, wenn sie davon wüsste? Ist es das Risiko wert? Will ich das wirklich – oder will ich nur spüren, dass ich noch begehrt werde?</em> Wie ferngesteuert erhebt sie sich, abrupt, ihre Stimme schneidend, voller Fassungslosigkeit: „Bist du verrückt? Ich bin verheiratet – und deine Frau ist meine beste Freundin!“ Die Worte treffen sie selbst wie ein Peitschenhieb. Das Zittern in ihren Gliedern wird schlimmer, ihre Kehle ist wie zugeschnürt. Während sie Manfred anstarrt, blitzen in ihr Erinnerungen auf: Nächte, in denen Ralf sie kaum noch berührt hat, sein Körper immer fern, das Gespräch mit Rosi, bei Kaffee und Kuchen und Lachen – wie sie sich lachend gegenseitig versicherten, dass Fantasien erlaubt seien, solange niemand verletzt wird. Aber das hier? Die Luft ist elektrisch, voller Versuchung und Schuld. <em>Will ich das wirklich? Oder brauche ich nur endlich wieder Nähe? Und was, wenn Rosi es herausfindet?</em> Ein Teil von ihr will Manfred anschreien, ein anderer kann kaum fassen, dass sie jetzt am Rand ihrer eigenen Fantasie steht. Die Versuchung rauscht durch sie hindurch, verstärkt durch den Mangel an Zärtlichkeit, den sie seit Monaten wie einen Stein in sich trägt – und doch ist da diese lähmende Angst, alles zu verlieren, was sie liebt.</p>
<p>Manfred bleibt ruhig sitzen, sein Gesicht reglos, als hätte er mit genau dieser Reaktion gerechnet. Kristina kann kaum glauben, dass von ihm kein Wort der Entschuldigung kommt. Keine Regung, kein Rückzug – nur diese unangenehme Stille, die das Wohnzimmer wie einen Käfig erscheinen lässt. Ihr Puls hämmert, ihre Gedanken überschlagen sich. Langsam lässt sie sich wieder auf die Couch sinken, der Blick starr. <em>Ist das hier wirklich meine Realität? Bin ich so einsam geworden? Würde Ralf überhaupt merken, wenn ich einen Schritt zu weit gehe?</em> Plötzlich spürt sie, wie ihre Unterlippe zittert, ein kalter Angstschweiß auf ihrer Stirn steht. In ihrem Inneren tobt ein Sturm aus Scham, Verlangen und der Angst, dass ihr Schweigen alles zerstören könnte – oder vielleicht sogar alles verändert.</p>
<p>Das Schweigen dehnt sich. Schließlich bricht Kristina mit brüchiger Stimme die Stille: „Manfred, sag etwas. Irgendetwas, das mir hilft, das zu verstehen. Ich will wissen, dass das nicht ernst gemeint war.“ Ihr Blick flehend, ihre Gedanken ein chaotisches Gewirr aus empörter Fassungslosigkeit, verletztem Stolz und der Angst, dass ihre Freundschaft zu Rosi gerade einen tiefen Riss bekommen hat. Die Atmosphäre ist dicht wie nie zuvor – jeder Moment könnte alles verändern. <em>Vielleicht sollte ich Rosi alles erzählen, einfach ehrlich sein. Aber was, wenn sie Manfred glaubt und nicht mir? Bin ich bereit, dieses Risiko einzugehen?</em></p>
<p>Kristina erinnert sich an das Gespräch mit Rosi, an die ausgesprochene Erlaubnis, die nie mehr als ein Spiel ihrer Fantasien sein sollte. Damals, saßen sie gemeinsam im Wohnzimmer von Rosi, lachten, redeten offen über Sehnsüchte – aber alles war harmlos, theoretisch. Jetzt aber brennt in ihr ein Bedürfnis, das von Ralf in letzter Zeit zu oft übersehen wurde. Sie spürt, wie ihr Herz schneller schlägt, Schuldgefühle sich mit Aufregung vermischen, jeder Muskel in ihrem Körper angespannt ist. <em>Wenn ich jetzt nachgebe, gibt es kein Zurück. Ist es das wert?</em> Die Versuchung ist zum Greifen nah, und doch droht jeder Schritt, ihre Welt aus den Angeln zu heben.</p>
<p>Erst die langsame Bewegung von Manfreds Hand, als er sie zögernd zu seiner Jackentasche führt, reißt Kristina wieder in die Realität zurück. Ihre Blicke treffen sich, keiner weicht dem anderen aus. Kristina spürt, wie ihr Herz schneller schlägt, während Manfred sie mit einem unergründlichen Blick fixiert. Sie fragt sich, was er vorhat und ob sie ihm trauen kann. Manfred hingegen beobachtet jede Reaktion der Freundin seiner Frau ganz genau, seine Hand zittert leicht vor Anspannung. In ihm wächst die Hoffnung, dass sie sein Angebot annimmt, ohne Ralf zu informieren.</p>
<p>Dann zieht Manfred 300 € aus der Tasche und legt sie, begleitet von einem kurzen Zittern seiner Finger, auf den Couchtisch vor sich. Mit ruhiger Stimme sagt er: „Doch, ich habe es genauso gemeint. Überlege es dir gut. Hiermit kannst du dir etwas Gutes tun, ohne dass Ralf etwas davon erfährt.“ Kristina spürt einen inneren Konflikt – sie fragt sich, warum Manfred ihr das Geld anbietet und ob sie bereit ist, diesen Schritt zu gehen.</p>
<p>Ihr Mund öffnet sich erneut, fassungslos. Es ist nicht nur der Schock, dass sie sich nicht verhört hat – Manfred hat seine Absicht klar und unmissverständlich bestätigt, sogar noch einmal bekräftigt. Mit dem Angebot, ihr Geld für seine Wünsche zu geben, stellt er sie vor eine Grenze, die sie nie für möglich gehalten hätte. Kristina fühlt, wie sich in ihrem Innern ein Sturm aus Empörung, Verwirrung und einem unerwarteten Hauch von Verlockung entfaltet. Ihre Gedanken wirbeln wild durcheinander. Zwischen dem Drang, Manfred entschieden zurückzuweisen, und einer unbestimmten Sehnsucht nach etwas Neuem, Unbekanntem, kämpfen ihre Werte und Gefühle um die Vorherrschaft. Sie fragt sich, wie sie in diese Situation geraten konnte; ihre Loyalität zu Rosi und das Band ihrer Freundschaft stehen gegen das Verlangen nach Abenteuer, nach Nähe – ein Verlangen, das in den letzten Wochen unerfüllt geblieben ist. Manfred kann deutlich erkennen, dass in Kristina ein komplizierter innerer Konflikt tobt; sie ringt mit sich selbst, fühlt, wie die Unsicherheit und die Versuchung erbittert miteinander ringen.</p>
<p>Es ist beinahe so, als wären zwei Stimmen in ihr: Die eine mahnt sie zur Treue, erinnert sie an ihr Versprechen und die Bedeutung von Ehrlichkeit. Die andere lockt mit der Möglichkeit, sich endlich begehrt und lebendig zu fühlen – ein Gefühl, das Ralf ihr zuletzt nur selten geschenkt hat. Jeder Gedanke an ihn bringt Unsicherheit und Schmerz hervor, verstärkt die Sehnsucht nach einer Bestätigung, dass sie mehr ist als nur die Frau, die im Alltag nicht mehr gesehen wird. Zwischen Pflichtbewusstsein und heimlichem Wunsch nach einem Ausbruch aus der Routine steht Kristina am Rand einer Entscheidung, deren Konsequenzen sie kaum absehen kann. In ihrem Inneren entfaltet sich ein subtiler, emotionaler Kampf; die Angst, Rosi und ihren eigenen Prinzipien untreu zu werden, ringt mit dem Bedürfnis nach Nähe und Selbstbestätigung.</p>
<p>Kristinas Blick pendelt unruhig zwischen Manfred und den 300 € auf dem Tisch. Immer wieder wandert ihr Blick zu dem Geld, als könnte es ihr helfen, Klarheit zu gewinnen. Gleichzeitig presst sie unbewusst ihre Schenkel fest zusammen, ein Zeichen ihres inneren Konflikts, und rutscht nervös auf der Couch hin und her. In ihr tobt ein Sturm aus Widerstand und Versuchung – sie spürt, dass der Moment kippt, dass Manfred sie längst durchschaut hat. Ihr Herz hämmert wild, während sie sich fragt, wie weit sie bereit ist zu gehen. Doch Manfred scheint ihre Unsicherheit zu bemerken. Mit einer entschlossenen Geste holt er noch einen weiteren 100er hervor und legt ihn zu den anderen Scheinen. Für Kristina fühlt sich das wie eine weitere Eskalation an – plötzlich erscheint ihr alles gleichzeitig unwirklich und bitter real. Die Summe des Geldes auf dem Tisch wirkt beinahe wie ein Symbol für den Preis ihrer Entscheidung – und für das, was sie vielleicht zu verlieren droht.</p>
<p>Fassungslos starrt Kristina Manfred an, der Blick wechselt zwischen seinen Augen und dem Geld. Ihre Stimme ist rau vor Anspannung, als sie schließlich hervorbringt: „Meinst du das wirklich ernst, Manfred? Oder… spielst du hier gerade nur mit mir?“ In ihrer Frage liegt nicht nur Zweifel, sondern auch ein leiser Hauch von Hoffnung, dass alles doch nur ein Missverständnis ist. Gleichzeitig spürt sie das Knistern in der Luft, das den Moment immer schwerer macht. Der Gedanke, jetzt einfach aufzustehen und zu gehen, blitzt kurz auf – doch sie bleibt sitzen, wie gelähmt zwischen Angst und Neugier, zwischen Abwehr und dem Wunsch, endlich wieder gesehen zu werden.</p>
<p>Manfred blickt ihr fest in die Augen, sein Ton weich, fast beschwörend: „Schau… du kannst auf Nummer sicher gehen und die Hälfte behalten. Das Einzige, was ich dann von dir will, ist, dass Rosi nichts davon erfährt. Oder… du bekommst alles, aber dann… dann gehören wir für diesen Moment nur uns.“ Er macht eine Pause, fast so, als suche er nach einer letzten Bestätigung in ihrem Gesicht. „Es liegt bei dir, Kristina. Ich will dich zu nichts drängen, aber… ich weiß, dass du dich genauso einsam fühlst wie ich.“ Seine Worte sind leise, aber sie treffen Kristina tief. In ihr kämpfen Stolz, Schuld und das unbändige Bedürfnis, sich endlich wieder lebendig zu fühlen. Ihre Gedanken überschlagen sich, doch sie kann das Zittern ihrer Hände nicht mehr verbergen. Eine Entscheidung scheint unausweichlich – aber noch ist sie nicht bereit, sie auszusprechen.</p>
<p>Kristina sitzt still da, während ihre Gedanken unaufhörlich kreisen. Sie denkt an Rosi, an all die Momente, in denen ihre Freundin ihr beigestanden hat – wie oft Rosi ihr in schwierigen Zeiten Halt gab. Ist so eine Freundschaft wirklich mit Geld aufzuwiegen? Der Gedanke daran schnürt ihr die Kehle zu. Ihr wird klar: Wenn sie Manfreds Angebot annimmt, müsste sie Rosi belügen – eine Lüge, die wie ein Schatten auf allem liegen würde.</p>
<p>Sie versucht, die Möglichkeiten klar zu ordnen. Es gibt drei Wege. Erstens: Sie nimmt das Geld an und schweigt. Zweitens: Sie vergisst für einen Moment ihre Treue und gibt sich dem Reiz des Verbotenen hin. Drittens: Sie weist Manfred samt seinem Geld ab und erzählt Rosi die Wahrheit.</p>
<p>Doch jede Option hat ihren Preis. Nimmt sie das Geld, muss sie mit der Schuld leben, Rosi hintergangen zu haben. Lässt sie sich auf Manfred ein – ist das dann wirklich nur Ralfs Schuld? Schließlich hat er sie seit Wochen kaum beachtet, obwohl er weiß, wie sehr sie Nähe braucht. Ein schmerzhaftes Stechen breitet sich in ihrer Brust aus – Sehnsucht vermischt sich mit Wut und Unsicherheit.</p>
<p>Gleichzeitig weiß sie um die dritte Möglichkeit: Sie könnte Manfred und sein Geld einfach hinauswerfen und Rosi alles erzählen. Doch was würde das nach sich ziehen? Wahrscheinlich würde Manfred alles abstreiten. Damit würde Kristina nicht nur ihre Freundschaft zu Rosi aufs Spiel setzen, sondern vielleicht auch eine Ehe zerstören. Die Verantwortung dafür fühlt sich erdrückend an. Manfred hat diesen Ausweg bewusst nicht angesprochen – als wollte er ihr die Last der Entscheidung allein aufbürden.</p>
<p>Sie spürt, wie ihre Hände zittern. Unsicher nestelt sie an ihrem Ärmel, ihr Blick gleitet zum Boden. Dann, mit leiser Stimme und einem kaum hörbaren Beben, fragt sie: „Wie genau hast du dir das denn vorgestellt?“ Während sie spricht, vermeidet sie Manfreds Blick, als könnte sie sich hinter ihren eigenen Gedanken verstecken. Manfred registriert ihre Nervosität und das leise Zittern in ihrer Stimme, doch in seinen Augen liegt eine Mischung aus Erwartung und Unruhe.</p>
<p>Manfred lehnt sich zurück, seine Stimme ist ruhig, doch hinter der Gelassenheit verbirgt sich eine vorsichtige Erwartung. Für einen Moment vermeidet er Kristinas Blick, räuspert sich leise und spielt nervös mit einem Knopf an seinem Hemd. „Du bist eine Frau mit Lebenserfahrung, Kristina. Ich gehe davon aus, dass du weißt wie man vögelt, bumst, fickt oder nagelt! Nenn es wie du willst. Aber um es kurz und überspitzt zu sagen, damit du es auch wirklich verstehst, Klamotten runter, Beine breit und los!“ Sein Blick wandert kurz über den Tisch, bevor er zu ihr zurückkehrt. In seinem Inneren ringt der Wunsch nach Nähe mit der Angst davor, dass alles nur einen Moment lang Bestand haben wird. Die Worte wirken ernst und doch schwebt ein Hauch Unsicherheit zwischen ihnen.</p>
<p>Kristina hebt langsam ihren Blick, sucht Manfreds Augen und hält ihn fest. Ihr Herz pocht, ihre Gedanken sind ein Wirrwarr aus Zweifel und Hoffnung. Während sie spricht, presst sie ihre Hände so fest zusammen, dass ihre Knöchel weiß werden. „Aber eines muss klar sein“, sagt sie mit Nachdruck, „wenn es geschieht und wenn du nachher gehst, werden wir beide dies sofort vergessen. Keiner von uns wird je mit irgendjemandem darüber sprechen. Nicht einmal wir – selbst wenn wir wie jetzt alleine sein sollten.“ Ihr Ton bleibt bestimmt, doch ein Schatten der Unsicherheit legt sich wie ein Schleier über ihre Worte. Kristina fragt sich in diesem Moment, ob sie stark genug ist, das Geschehene wirklich hinter sich zu lassen.</p>
<p>Manfred nickt langsam. Für einen Moment wandert sein Blick zu Boden, dann zurück zu Kristina. „Damit kann ich leben“, erwidert er leise, auch wenn ein Teil von ihm hofft, dass dies nicht das einzige Mal bleiben wird. Er blickt Kristina an, sieht die Unsicherheit in ihren Augen und spürt das eigene Herz schneller schlagen. Für einen Moment fühlt er sich ihr nahe, verbunden durch das gemeinsame Wissen um das, was geschehen könnte oder wird.</p>
<p>Kristina holt tief Luft, ihre Stimme ist fester als zuvor. Mit zitternden Fingern streicht sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor sie spricht. „Ich bin kein Spielzeug, Manfred. Das heute wird eine einmalige Sache sein und bleiben. Das muss dir klar sein, ansonsten nimm das Geld und gehe. Ich werde Rosi nichts von deinem Angebot erzählen.“ Während sie spricht, spürt sie die Last ihrer Entscheidung. Ihr Inneres tobt: die Angst, etwas Unwiderrufliches zu tun, die Hoffnung, sich für einen Moment lebendig zu fühlen, und das Schuldgefühl, das bereits auf sie wartet. Sie ringt mit sich, doch in diesem Moment bleibt sie aufrecht, entschlossen, zumindest die Kontrolle über das Geschehen nicht vollständig abzugeben.</p>
<p>Manfred antwortet leise: „Okay. Gut, dann lass uns beginnen.“ Seine Worte klingen sachlich, doch er streicht sich nervös über die Stirn, und eine feine Nervosität schwingt mit. Kristina spürt, wie die Atmosphäre sich verdichtet; ein letztes Mal sucht sie in sich nach Klarheit, bevor sie sich dem Augenblick hingibt. Die Vereinbarung steht – doch beide wissen, dass das, was nun folgt, tiefe Spuren in ihnen hinterlassen wird. Für einen Moment ist alles still; Unsicherheit, Erwartung und ein Hauch von Hoffnung liegen zwischen ihnen, bevor sie sich auf das einlassen, was unausweichlich scheint.</p>
<p>Im schwach beleuchteten Zimmer liegt eine drückende Stille, nur der leise Atem der beiden ist zu hören. Kristina seufzt, ihr Blick bleibt gesenkt. Zögernd greift sie an den Bund ihres T-Shirts, doch ihre Bewegungen wirken unsicher – als ob sie jeden Moment innehalten könnte.</p>
<p>Manfred beobachtet Kristina aufmerksam und stoppt sie sanft, aber bestimmt. „Nicht so schnell. Für das Geld will ich schon das volle Programm bekommen.“ Er lässt eine kurze Pause, bevor er fortfährt. Ein leichtes Lächeln spielt um seine Lippen, doch in seinem Blick liegt ein ernster Unterton, der Kristina verunsichert. Sie spürt, wie seine Worte nicht nur eine Erwartung, sondern auch einen gewissen Druck ausüben. „Damit meine ich erst einen schönen Striptease und danach wirst du mir zeigen, wie gut dich Ralf eingeritten hat.“ Klärt er sie deshalb auf.</p>
<p>Also steht Kristina auf, geht um den Tisch herum, sodass sie nun frei im Raum steht. Für einen Moment wandert ihr Blick zu Manfred, der sie aufmerksam beobachtet; sein Herz schlägt schneller, während die Stille zwischen ihnen zu knistern beginnt. Kristina spürt das leichte Kribbeln unter ihrer Haut, nimmt den Duft des Raumes wahr, das dumpfe Licht, das ihre Silhouette sanft umschmeichelt. Langsam beginnt sie, sich im Rhythmus einer imaginären Musik zu bewegen und zieht sich Stück für Stück aus. Das Rascheln ihrer Kleidung klingt wie ein leiser Takt, ihre Finger gleiten über den Stoff, als würde sie jeden Moment innehalten. Auch wenn Manfred schon seit einigen Minuten klar war, dass er heute seine Challenge bestehen wird, kommt es ihm in diesem Moment doch surreal vor. Er spürt den Puls in seiner Schläfe, seine Gedanken überschlagen sich – zwischen Erwartung und Unsicherheit, Hoffnung und einem Hauch von Angst, dass dieser Augenblick bald vorbei sein könnte.</p>
<p>Während Kristina sich langsam und mit leicht zitternden Händen aus ihrer Jeans windet, spürt sie ein Wechselbad der Gefühle – eine Mischung aus Nervosität, Unsicherheit und einer prickelnden, ungewohnten Vorfreude, die ihr Herz schneller schlagen lässt. Ihre Brüste bewegen sich in einem sanften, beinahe tänzerischen Rhythmus, während der Stoff Stück für Stück ihren Körper freigibt. Manfred, der sie aufmerksam beobachtet, bemerkt, wie ihm der Atem stockt und seine Erwartung mit jedem Moment steigt. Als Kristina sich ihm schließlich mit dem Rücken zudreht, beugt sie sich tief nach vorn. Einen kurzen Augenblick zögert sie, sammelt Mut, dann schiebt sie langsam ihren Slip über die Hüften. Der Stoff gleitet wie ein ruhiger Strom an ihren Beinen hinab, und für beide liegt ein Hauch von Spannung und Unsicherheit in der Luft, der die Atmosphäre noch intensiver macht. Als Kristina aus ihrem Slip gleitet, öffnet sich für Manfred der Blick auf das Epizentrum ihrer Lust.. Der sanfte Schimmer ihrer Haut, das Spiel der Schatten im gedämpften Licht und die leichte Bewegung ihrer Hüften verleihen dem Moment eine besondere Intensität. Zwischen ihren leicht geöffneten Beinen leuchtet die Sehnsucht, die Atmosphäre verdichtet sich spürbar – für beide wird jeder Atemzug zu einem sinnlichen Versprechen.</p>
<p>Mit dem Gedanken, ihm das volle Programm zu bieten, bewegt sie sich langsam rückwärts auf ihn zu und setzt sich schließlich auf seinen Schoß. Während sie sanft mit ihrem Hintern gegen seinen Schritt drückt und kreisende Bewegungen macht, sucht sie seine Hände, zieht sie behutsam an sich heran und führt sie zu ihren Brüsten. Ein Kribbeln breitet sich aus – wie kleine Stromstöße auf ihrer Haut, die ihr Herz rasen lassen. Als Manfreds Hände ihre Brüste berühren, spürt sie, wie ein befreiendes Gefühl in ihr aufsteigt, begleitet von einer sehnsüchtigen Erwartung und einer Leidenschaft, die sie überwältigt. Für einen Augenblick blenden ihre Gedanken alles aus: Sie erinnert sich an das letzte Gespräch mit Ralf, an die leisen Vorwürfe, die zwischen ihnen im Raum hingen. Ein kurzer Stich zieht durch ihr Herz, doch die Sehnsucht nach Nähe und das prickelnde Gefühl, wieder begehrt zu werden, sind stärker als ihre Bedenken. Die Erinnerung an ihre Verantwortung und die Angst vor den Folgen verschwimmen im Hintergrund, während sie sich ganz dem Moment hingibt und spürt, wie sie für einen Augenblick all die Lasten der Vergangenheit vergisst.</p>
<p>Zum ersten Mal seit 13 Jahren streifen Hände, die nicht die ihres Mannes sind, über Kristinas Körper. Ihr Herz schlägt schneller, während sie spürt, wie diese Hände ihre Brüste massieren. Sie fühlt die Wärme seiner Hände, hört seinen ruhigen, tiefen Atem, nimmt den dezenten Duft seines Parfüms wahr, der sich mit der feinen Note ihrer eigenen Haut vermischt. Mit jeder Berührung wächst in ihr ein unerwartetes Gefühl von Lebendigkeit; das Kribbeln breitet sich aus. Kristina merkt, wie sie sich selbst in einem neuen Licht sieht – als Frau, die begehrt wird, und als jemand, der für einen Moment das Alte loslässt. Ihre Wahrnehmung verändert sich: Aus der anfänglichen Fremdheit wird ein Gefühl von Intimität und Neugier, das sie zunehmend entspannt und ihr erlaubt, den Moment zu genießen.</p>
<p>Zum ersten Mal seit 13 Jahren berühren Hände, die nicht die ihres Mannes sind, Kristinas Körper. Ihr Ihr Herz schlägt schneller, während sie spürt, wie diese Hände ihre Brüste massieren – mal leicht, mal mit etwas mehr Druck, sodass ein prickelndes Gefühl entsteht, das sich von ihren Schultern bis in die Fingerspitzen ausbreitet. Die Wärme seiner Hände mischt sich mit dem kühlen Hauch ihres eigenen Atems, der jetzt flacher und unregelmäßiger wird. Kristina nimmt den dezenten Duft seines Parfüms wahr, der sich mit dem vertrauten Geruch ihrer Haut vermengt. Sein ruhiger, tiefer Atem schwebt wie eine gleichmäßige Welle zwischen ihnen und verstärkt die Atmosphäre von Nähe. Mit jeder Berührung spürt sie ein unerwartetes Kribbeln auf ihrer Haut, das sich langsam ausbreitet. Gleichzeitig wächst in ihr ein Gefühl von Lebendigkeit. Schritt für Schritt löst sich das anfängliche Gefühl der Fremdheit auf; Neugier und Intimität gewinnen die Oberhand. Kristina merkt, wie sie sich selbst in einem neuen Licht sieht – als Frau, die begehrt wird, und als jemand, der für einen Moment das Alte loslässt. Die klare Abfolge ihrer Sinneseindrücke und Emotionen lässt sie den Moment immer intensiver genießen und mit jedem Atemzug ein Stück mehr entspannen.</p>
<p>Mittlerweile braucht es von Manfred keine Kommandos mehr. Kristina spürt, wie ihr Verlangen jede Kontrolle übersteigt; ein Zurück ist für sie nicht mehr denkbar. Ihr Herz pocht wild, während die Spannung zwischen ihnen beinahe greifbar wird. Nach einigen Minuten, in denen sie den Moment voll ausgekostet hat, steht sie selbstbewusst auf, dreht sich zu ihm um und sinkt vor ihm auf die Knie. Ihre Finger zittern vor Erwartung, als sie langsam seine Hose öffnet; jeder Handgriff ist von einer elektrisierenden Mischung aus Nervosität und Vorfreude begleitet. Mit einem sanften Zug gleiten ihre Hände an den Stoff, bis seine Hose an seinen Knien ruht, und Kristina spürt die Wärme zwischen ihnen intensiver denn je.</p>
<p>Sein Pint steht kerzengerade von ihm ab und lockt Kristina ein erstes scheues lächeln aufs Gesicht. Dennoch nähert sich ihr Gesicht seinem Schritt nur langsam, fast ängstlich. Ihr Herz schlägt schneller, während sie den glatten, gepflegten Bereich betrachtet. Ihr fällt auf, dass auch Manfred – genauso wie Ralf – seinen Schritt rasiert hat, was sie besonders anspricht und ihr ein Gefühl von Vertrautheit gibt. Sie spürt die leichte Gänsehaut auf seiner Haut, als ihre Finger vorsichtig darüber gleiten, und fragt sich, ob er genauso nervös ist wie sie. Die Sinneseindrücke vermischen sich: Sie nimmt den dezenten Duft wahr, spürt die Wärme seiner Haut.</p>
<p>Als sich ihr Gesicht dem Zauberstab nähert, spürt Kristina ein leichtes Kribbeln vor Aufregung, das durch ihren Körper läuft. Ihre Neugier vermischt sich mit einer leisen Unsicherheit – sie fragt sich, wie sich das wohl anfühlen wird, während ihr Blick aufmerksam über das Objekt ihrer Begierde wandert. Kristina bemerkt, dass er etwa zwei Zentimeter länger und etwas dicker ist als der, den sie sonst kennt. Für einen Moment muss sie schmunzeln und denkt: „Rosi, da hast du wirklich ein ansehnliches Teil zum Spielen.“ Die Erkenntnis zaubert ihr ein neugieriges Lächeln ins Gesicht, während sie sowohl die Unterschiede als auch die besonderen Details wahrnimmt – und für einen Moment erlaubt sie sich, voller Vorfreude das Unbekannte zu erwarten. Vorsichtig schiebt sich ihre Zunge heraus, umfährt zaghaft die dicke bläuliche Eichel.</p>
<p>Zu ihrer Freude ist dieser erste Geschmackseindruck dabei ebenfalls äußerst positiv: Er ist angenehm fruchtig und überrascht sie mit einer frischen, fast belebenden Note. Wodurch sie nun genüsslich ihre Zunge am Schaft hinab gleiten lässt. Seitlich unter ihrer Zunge spürt sie die dicke Ader, die sich kühl und fest anfühlt und pulsierend unter der Haut verläuft. Dann geschieht etwas was Manfred so von Rosi nicht kennt, denn ihre Zunge gleitet weiter über die Faltige Haut seine Sacks und saugt Kristina auf einmal eine seiner Murmeln in ihren Mund. Schon oft hatte er sich dies in Gedanken von Rosi gewünscht. Jedoch ist dies etwas was ihr absolut nicht gefällt und weshalb sie ihm diesen Wunsch nicht erfüllt.</p>
<p>Schon oft hatte er sich dies in Gedanken von Rosi gewünscht, weil er sich dadurch ihrer Nähe sicherer fühlte. Doch dieser Wunsch widerspricht ihren Vorstellungen völlig, Rosi mag dieses Gefühl einfach nicht. Aus diesem Grund kann sie ihm diesen Wunsch nicht erfüllen. Umso mehr kostet Manfred nun das Gefühl aus, wie sie an seiner Murmel saugt oder diese sanft mit der Zunge hin und her schiebt. Eine knappe Minute geht dies so, bis sich ihre Zunge wieder auf den Weg zurück macht. Wieder Oben angekommen stülpt Kristina ihren Mund ohne weitere Vorwarnung über seine Eichel und entlockt Manfred so ein erstes stöhnen.</p>
<p>Angespornt davon saugt Kristina den heißen Stab immer tiefer in ihren Mund und beginnt ihn heiß mit dem Mund zu verwöhnen. Sie staunt selbst darüber, das sie es geschafft hat ihre Lippen über seine Eichel zu schieben. Denn im ersten Moment war sie sich selbst nicht sicher ob sie seine fette Spitze überhaupt in ihren Mund bekommen würde. Doch nun beginnt sie ihr tun, immer mehr zu genießen. Auch deswegen, weil sie merkt wie unruhig Manfred nach und nach wird.</p>
<p>Der Fluch des Untreu sein, das schlechte Gewissen Ralf und natürlich auch Rosi gegenüber. Es ist, als ob sie diese Gedanken und Emotionen mit jedem einsaugen weiter absaugt. Bis am Ende nichts mehr davon übrig ist. Hingebungsvoll und so gut gekonnt, wie es für Kristina mit oder besser gesagt bei diesem Umfang möglich ist bläst sie Manfred den Schwanz. Spielt mal mit der Zunge an ihm. Erzeugt Unterdruck in ihrem Mund oder beißt mal sanft mit den Zähnen in die Eichel. Wie gesagt Kristina bläst im wahrsten Sinne alles Negative von sich weg.</p>
<p>Nach einigen Minuten, in denen das Vergnügen für Manfred immer intensiver wurde, endet es abrupt. Kristina richtet sich auf, steht aufrecht vor ihm und verschränkt ihre Arme vor der Brust. „Zieh dich auch aus. Jetzt will ich ficken!“ sagt sie zu ihm und geht einen Schritt zurück, damit er aufstehen und sich ausziehen kann. Während sich Manfred auszieht, setzt sich Kristina wieder auf die Couch und beobachtet ihn aufmerksam. Erwartungsvoll spreizt sie ihre Beine für ihn, voller Vorfreude auf das, was gleich passieren wird. Kristina empfindet eine Sehnsucht, ihn endlich in sich zu fühlen und zu spüren, wie er sie ausfüllt – so stark wie selten zuvor in ihrem Leben. Ihr Herz schlägt schneller, während ihre Gedanken zurückwandern – zurück zu all den Augenblicken, in denen sie voller Sehnsucht darauf gewartet hatte, ihn endlich zu spüren. Auch sie hatte in solchen Momenten sehnsüchtig darauf gewartet, ihn endlich zu spüren. Doch diesmal ist es kein Traum und keine Fantasie mehr; die Realität ist zum Greifen nah. Ihre Hände zittern leicht, sie spürt den kühlen Stoff des Sofas unter ihren Fingerspitzen, während sie das leise Rascheln ihrer eigenen Atmung und das entfernte Klopfen ihres Herzens wahrnimmt. In wenigen Sekunden wird sie es wirklich erleben. Ihr Herz rast und pocht, so als würde es kurz etwas fester gegen ihre Rippen schlagen – die Vorfreude und innere Unruhe lassen jede Faser ihres Körpers vibrieren.</p>
<p>Kristina ist beeindruckt von dem, was Manfred in diesem Moment so stolz vor sich herträgt. Ihr Blick ist wie festgenagelt auf das Schwert gerichtet; sie kann ihn nicht abwenden. So etwas hat sie in ihrem Leben noch nie gesehen, was auch daran liegt, dass sie vor Ralf nur zwei feste Freunde hatte, mit denen sie intim gewesen war und daher kaum Vergleichsmöglichkeiten besitzt. Je länger sie es betrachtet, spürt sie, wie ihr Herz schneller schlägt. Ein Kribbeln läuft ihr den Rücken hinunter und jedes Detail des verbotenen Aktes genießt sie bewusst – sie will die Zeit voll auskosten und diesen Anblick in sich aufnehmen.</p>
<p>Endlich erreicht Manfred Kristina und kniet sich sanft zwischen ihre Beine. Anders als sie es erwartet hatte, lässt er sich nicht von der Eile treiben, sondern widmet sich mit feiner Aufmerksamkeit ihrem Körper. Mit einer zärtlichen Geste senkt er sein Gesicht in ihren Schoß, und Kristina wird von einer Welle angenehmer Überraschung erfasst. Ihr Atem beschleunigt sich, ein leises Stöhnen entweicht ihr, als sie zum ersten Mal die Berührung seiner warmen Zunge spürt, die federleicht über den Brennpunkt ihrer Sehnsucht gleitet. Sie nimmt den dezenten, männlichen Duft wahr, der von Manfred ausgeht, eine Mischung aus seiner Haut und dem leichten Aroma seines Aftershaves, das ihre Sinne zusätzlich belebt. Die Berührung seiner Hände an ihren Oberschenkeln hinterlässt ein prickelndes Gefühl, als ob feine Stromstöße über ihre Haut laufen würden. In diesem Moment fühlt sie sich nicht nur begehrt, sondern auch umsorgt und verstanden – die Verbindung zwischen ihnen wächst, getragen von gegenseitiger Hingabe und stillem Vertrauen. Während Kristina die Nähe genießt, gleitet ihre Hand beinahe instinktiv in sein Haar. Manfred selbst spürt, wie sich ihr Körper unter seinen Berührungen entspannt, und eine tiefe Zufriedenheit breitet sich in ihm aus. Er genießt den Moment, in dem sie ihm ihre Zuneigung schenkt und wie ihre Finger sanft durch sein Haar streichen. Seine Gedanken kreisen um die Wärme ihrer Haut, das leise Zittern ihrer Beine und den intensiven Ausdruck in ihrem Gesicht.</p>
<p>Wieder fällt ihr ein Unterschied zwischen Manfred und ihrem Mann Ralf auf. Während Ralf sie meist leidenschaftlich und wild verwöhnt, ist Manfred überraschend zärtlich und aufmerksam. Seine Berührungen sind voller Gefühl – er lässt seine Zunge spielerisch über ihre empfindlichsten Stellen gleiten, neckt sie sanft und zieht sich immer wieder ein wenig zurück, statt sofort ganz einzudringen. Kristina bemerkt, wie ihr Herz schneller schlägt; eine Mischung aus Vorfreude und Unsicherheit erfüllt sie. Sie fragt sich, ob sie sich einfach fallen lassen soll oder ob die neue Art der Zärtlichkeit ihr vielleicht zu sanft ist. Das wohlig prickelnde Gefühl, das sich in ihr ausbreitet, lässt sie für einen Moment alles um sich vergessen und ganz in diesen Moment eintauchen. Manfreds Spiel mit Nähe und Distanz, sein scheinbar absichtliches Zurückweichen nach wenigen Millimetern, steigert ihre Spannung fast ins Unermessliche – bis er schließlich tief eindringt und das Kribbeln in ihrem Innersten einen Höhepunkt erreicht.</p>
<p>Kristina kann nicht drum herum zuzugeben das ihr seine Art sehr gefällt. Allerdings begünstigt der Zustand, das sie eine solange unberührte Zeit in ihrer Ehe bisher noch nicht gekannt hat. Das Manfred gerade so ein leichtes Spiel mit oder bei ihr hat, das nun die letzten Dämme brechen. Fest presst Kristina seinen Kopf auf ihren Schoß. Will sie so erreichen das er ihr ihren ersten Höhepunkt so schenkt. Dabei drängt sie ihm ihren Schritt ebenfalls noch entgegen.</p>
<p>Kristina spürt, wie die Sehnsucht nach Nähe immer stärker wird, und kann sich Manfred nicht mehr entziehen. Der Umstand, dass sie in ihrer Ehe bisher nie eine so lange Phase der Enthaltsamkeit erlebt hat, macht sie besonders empfänglich für Manfreds Zungenspiel. Während sie seine Berührungen genießt, merkt sie, wie ihre letzten Hemmungen fallen und sie sich ganz dem Moment hingibt. Fest presst sie Manfreds Kopf auf ihren Schoß und drängt ihm ihren Körper entgegen, bereit, endlich ihren ersten Höhepunkt nach Wochen zu erleben. Ihre innere Zerrissenheit und das intensive Verlangen lassen jede Faser ihres Körpers vibrieren – sie gibt sich dem Geschehen voller Hingabe und genießt das Gefühl, begehrt zu werden. „Ja leck mich … leck mein geiles … hungriges Fötzchen … oh ist guuut … ja genau … genauso ………… BRAUCHE ICH ES!“ feuert sie ihn erst lautstark an. Während sie ihre Lautstärke, als sie ihr Orgasmus überrollt, nicht mehr kontrollieren kann. Sie schreit ihre Ekstase hinaus, sodass der ganze Raum von ihrer Leidenschaft erfüllt wird.</p>
<p>Während Kristina wild unter ihm zuckt, bemerkt er, wie sehr sich die beiden Freundinnen im Bett voneinander unterscheiden. Rosi würde ihn nie derart direkt anfeuern und niemals so vulgär reden. Nicht, dass es ihn stören würde – im Gegenteil, ihr Dirty Talk gefällt ihm. Er fragt sich, warum Rosi sich immer zurückhält und ob sie vielleicht Angst hat, ihre Leidenschaft zu zeigen. Kristinas Offenheit überrascht ihn, doch sie zieht ihn gleichzeitig magisch an. Kristina ist leidenschaftlich und direkt, während Rosi stets zurückhaltend bleibt – nie hätte sie solche Worte benutzt. Er ist es einfach nicht gewohnt. Kristina drückt seinen Kopf nicht nur auf ihren Schoß, sondern presst ihn auch noch mit ihren Schenkeln fest wie in einem Schraubstock. Ein wohliger Schauer durchströmt ihren Körper, jede Welle lässt sie tiefer in Ekstase versinken, bis sie völlig überwältigt ihre Kontrolle verliert. Ihr Verstand wird von nichts anderem umhüllt als diesen so intensiven und lange nicht mehr gespürten Gefühlen. Nach und nach erst kommt sie wieder ins Hier und Jetzt zurück, öffnet ihre Beine und gibt seinen Kopf frei. Dann schaut sie Manfred mit glasigen Augen an und sagt, nein befiehlt fast. „Und jetzt fick mich, mach mich zu der deinen. Besorg es mir noch einmal so gut, aber diesmal mit deinem geilen Schwanz!“</p>
<p>„Nichts lieber als das!“ erwidert Manfred. Richtet sich auf und führt seinen Pint direkt vor ihre weit geöffnete Blüte.</p>
<p>„Nichts lieber als das!“ erwidert Manfred, während er verschmitzt lächelt und sein Blick sich tief in ihre Augen bohrt. In ihm mischen sich Vorfreude und ein Hauch Unsicherheit, doch der Moment zieht ihn unwiderstehlich in ihren Bann. Er richtet sich auf und führt seinen Pint direkt vor ihre weit geöffnete Blüte.</p>
<p>Kristina ist aufgeregt wie selten zuvor. Ungeduldig beobachtet sie Manfred und spürt, dass sie sich noch nie so sehr gewünscht hat, endlich von ihm genommen, erobert und zu der seinen gemacht zu werden. Die surreale Situation – ihr Gefühl, unterfickt zu sein, der Verrat an ihrem Mann, die Untreue mit Manfred, dem Partner ihrer besten Freundin – vermischt sich mit Zärtlichkeit und dem intensiven Orgasmus. All das lässt ihre Gefühle aufwallen. Sie spürt eine Mischung aus Schuld, Lust und Sehnsucht, die sie überwältigt und ihre Gedanken vollkommen durcheinander bringt.</p>
<p>Kristina ist aufgeregt wie selten zuvor. Ungeduldig beobachtet sie Manfred, während ihr Herz heftig gegen ihre Brust schlägt. Der leise Klang seines Atems dringen wie durch einen Nebel zu ihr durch und lassen die Situation noch unwirklicher erscheinen. Jetzt, in diesem Moment, spürt sie, dass sie sich noch nie so sehr gewünscht hat, endlich von einem Mann genommen, erobert und zu der seinen gemacht zu werden. Ein Hauch seines Aftershaves liegt in der Luft, vermischt mit dem vertrauten Geruch des Sofas, auf dem sie sitzt. Diese surreale Situation –unterfickt zu sein, der Verrat an ihrem Mann, die Untreue mit Manfred, dem Ehemann ihrer besten Freundin – vermischt sich mit brennender Zärtlichkeit und dem Nachhall eines intensiven Orgasmus. Sie nimmt das leichte Zittern ihrer Finger wahr, das Prickeln auf ihrer Haut, und für einen Moment meint sie, sogar das Pochen ihres Pulses in den Schläfen zu hören. All das lässt ihre Gefühle aufwallen wie eine Flutwelle.</p>
<p>Dann hat die Qual der Warterei endlich für Kristina ein Ende. Wie als würde man ihr eine glühend heiße Eisenstange gegen den Schritt drücken kommt es ihr vor als sie spürt wie seine Eichel ihre Blüte berührt. Wie dieser dicke rundliche Kopf sich zwischen ihren schon geöffneten Blütenblätter drängt und langsam in den Kelch eintaucht.</p>
<p>„Oh Gott, was für ein zärtlicher und gefühlvoller Mann er doch ist!“ denkt Kristina, während sie die Wärme seiner Haut unter den Fingerspitzen spürt. Sie achtet dabei ganz bewusst darauf, ihn als Mann und nicht als Liebhaber zu bezeichnen. Unwillkürlich zieht sich ihr Herz zusammen, als ihr die Gefahr bewusst wird: Wie schnell kann aus einem Moment der Nähe ein Verlangen entstehen, das sie nicht kontrollieren kann? Sie erinnert sich an die stillen Abende mit Ralf, an die Leere, die sie zuletzt gespürt hat. Jetzt, im Schatten der Untreue, spürt sie eine Sehnsucht, die sie erschreckt. Kristina fürchtet, dass sie, sobald sie ihn als Liebhaber betrachtet, den Wunsch entwickeln könnte, ihn noch einmal – vielleicht sogar regelmäßig – so zu erleben. Schon die Vorstellung, seine Berührungen nicht mehr missen zu wollen, lässt sie innerlich erschauern. Das darf auf keinen Fall geschehen, mahnt sie sich selbst, während sie den leisen Klang seines Atems hört und das Aroma seines Parfums, gemischt mit ihrem eigenen, ihr Bewusstsein erfüllt.</p>
<p>Währenddessen ruht Kristinas Blick die ganze Zeit auf ihrem Schoß, fast als wolle sie sich vergewissern, dass alles, was gerade geschieht, wirklich real ist. Als sie beobachtet, wie sich Manfreds heißer Körper langsam und tief in sie schiebt, spürt sie, wie sie von einer überwältigenden Welle aus Verlangen und Hingabe weggespült wird. Das sanfte Licht des Nachmittags fällt durch das halb geöffnete Fenster und taucht den Raum in einen goldenen Schimmer, auf ihren Häuten tanzen Lichtreflexe. Von draußen dringen gedämpfte Stimmen und das ferne Zwitschern der Vögel herein – all diese Sinneseindrücke verdichten sich zu einer Atmosphäre, in der alles andere unwichtig erscheint. Erst als Manfred vollständig in ihr ist, hebt sie den Blick und sieht ihm wieder direkt in die Augen. „Bleib bitte einen Moment so!“, haucht sie, ihre Stimme brüchig vor Erregung, und zieht ihn dabei noch näher an sich heran – als wolle sie ihn für einen endlosen Augenblick festhalten, bevor der Sturm erneut losbricht.</p>
<p>Kristina spürt, wie ihre Lippen sich voller Sehnsucht an Manfreds schmiegen. Ihre Zungen berühren sich, tanzen miteinander, und ein prickelndes Kribbeln jagt durch ihren Körper, während sie sich ihm hingibt. Alles um sie herum verschwimmt, als wäre sie in einem Traum, der ihre geheimsten Wünsche wahr werden lässt. Die Zärtlichkeit, mit der Manfred sie küsst und mit seiner Zunge ihre erforscht, überrascht und berührt sie tief. Sie genießt den Moment, als hätte sie nie zuvor solche Nähe gespürt; die Verbindung zwischen ihnen ist elektrisierend.</p>
<p>Mehrere Minuten verschmelzen ihre Lippen und Körper, verlieren sich in der Intensität des Kusses, bis Kristina sich schließlich sanft löst. Mit glühendem Blick schaut sie Manfred tief in die Augen. Ihr Atem geht schwer, ihre Stimme ist brüchig und voller Verlangen: „ Danke &#8230; danke für diesen ersten Moment, in dem ich dich in mir spüren konnte. Ich wollte dieses Gefühl einfach nur genießen, ganz für mich.“ Sie zieht ihn noch näher zu sich, ihre Finger gleiten verlangend über seinen Nacken. „Aber jetzt &#8230; nimm mich. Zeig mir, dass wir keinen Fehler gemacht haben, den wir später bereuen. Mach mit mir, was du willst – du hast ja schließlich alles gebucht.“ Für einen Moment hält die Zeit den Atem an. Manfred spürt, wie sein Herz schneller schlägt.</p>
<p>Mit behutsamen und ruhigen Bewegungen beginnt Manfred, sich in Kristina zu bewegen – ein und aus, ganz sanft, ohne Hast. Kristina spürt, wie eine ungeahnte Ruhe sie durchströmt. Ein sanftes Kribbeln breitet sich in ihrem Bauch aus, ihre Atmung wird tiefer und langsamer, und für einen Moment vergisst sie das Chaos ihrer Gedanken. Es fühlt sich an, als würde sich ein warmer Schleier über ihre Sorgen legen. „War das wirklich möglich? Konnte Nähe so sanft sein?“, fragt sie sich. Die Wärme seines Körpers und die Zärtlichkeit seiner Berührungen lassen sie zum ersten Mal fühlen, wie anders sich Liebe, besser gesagt Sex sanft anfühlt.. Ihr Herz, schlägt ruhig und weich, fast als würde es sich voller Vertrauen öffnen. Sie denkt zurück an ihre früheren Erfahrungen: Bisher hatte sie geglaubt, dass Männer nur leidenschaftlich und wild sein konnten, sobald sie mit einer Frau intim wurden. Alle, die sie zuvor rangelassen hatte, waren eher von der stürmischen Art, und Kristina hatte angenommen, dass dies das Normale sei – dass Männer, einmal in einer Frau, von ihren Hormonen angetrieben wild und ungezügelt agieren. Doch jetzt erkennt sie, wie wenig sie eigentlich über Liebe und Nähe weiß. „Bin ich bereit, mich auf diese neue Welt einzulassen? Oder laufe ich dadurch Gefahr mich doch zu sehr Manfred zu öffnen?“, geht es ihr durch den Kopf. Die sanfte Hingabe von Manfred öffnet ihr eine neue Welt. Mit jedem ruhigen Stoß wird ihre Sehnsucht größer, diese Erfahrung festzuhalten – als hätte sie endlich gefunden, wonach sie immer gesucht hat, ohne es zu wissen.</p>
<p>Immer wieder streicht seine Eichel über ihren G-Punkt. Sie kennt dieses Gefühl zwar, aber es so langsam und intensiv zu erleben, eröffnet Kristina eine völlig neue Dimension. Kristina spürt, wie sie sich auf diese neue Erfahrung einlässt und erkennt, dass ihre gewohnten Verhaltensmuster in diesem Moment nicht passen. Das macht sie neugierig und zugleich unsicher. Sie atmet tief durch und entscheidet sich, Manfred einfach zu vertrauen. Währenddessen kreisen ihre Gedanken: „Was passiert, wenn ich mich wirklich darauf einlasse? Kann ich meine alten Muster loslassen?“ Diese Fragen hallen in ihr nach und machen ihre Unsicherheit noch greifbarer. Normalerweise würde sie Ralf mit Dirty Talk anheizen, doch jetzt fühlt sie ganz deutlich, dass das stöhnende Anfeuern bei Manfred nicht richtig wäre. Sie merkt, wie sehr sie diese sanfte und gefühlvolle Lust genießt und ihre Sehnsucht nach Nähe kämpft gegen die Angst vor dem Unbekannten. Ihr innerer Konflikt ist deutlich: Einerseits will sie sich hingeben, andererseits fürchtet sie, das Neue durch alte Muster zu zerstören – wie eine zarte Blüte, die vom Wind der Gewohnheit bedroht wird. Kristina lässt sich darauf ein, auch wenn sie nicht weiß, wohin dieser Weg sie führen wird.</p>
<p>Auch ihr Körper zeigt deutlich, wie sehr sie sich an Manfred festhält – als würde sie bei ihm Schutz suchen. Sie lässt ihm gerade so viel Spielraum, dass er sie auf diese besondere Weise nehmen kann. Kristina hat längst das Gefühl für die Zeit verloren; es zählt für sie nur noch das intensive Empfinden. Ein zweiter Orgasmus, der wie ein Sturm über sie hinwegfegt, kündigt sich an und lässt sie alles andere vergessen.</p>
<p>Plötzlich wird Kristina von einer überwältigenden Welle der Leidenschaft erfasst, die sie völlig unvorbereitet trifft. Ihr ganzer Körper zuckt beinahe krampfhaft vor Lust, doch schafft sie es, sich an Manfred zu klammern, getrieben von einer Mischung aus Angst und Hingabe. Sie verbeißt sich in seine Schulter, aus Furcht, ihre Ekstase könnte sonst die ganze Nachbarschaft hören. Kristina spürt, wie ihr Herz rast und ihre Gedanken zwischen Unsicherheit, Scham und einem Verlangen hin- und hergerissen werden, dass sie kaum kontrollieren kann. Manfred hält sie ruhig und fest in seinen Armen, scheinbar gelassen. Dabei fühlt er das Gewitter, das tief in ihrem Innersten um ihn herumtobt, und muss sich ebenfalls eingestehen, wie sehr ihn diese Nähe bewegt.</p>
<p>Mehrere Minuten benötigt Kristina, um aus den Wogen ihrer Ekstase langsam in die Gegenwart zurückzukehren. Manfred verharrt dabei regungslos, tief in ihr, und hält sie sanft und schützend in seinen Armen. In dieser Stille spürt sie, wie ihre Sinne allmählich von dem überwältigenden Empfinden zur Ruhe finden; jeder Herzschlag scheint die Verbindung zwischen den beiden zu vertiefen. Kristinas innerer Aufruhr – das Flirren von Lust, das Echo ihrer Unsicherheit, die zarte Sehnsucht nach Geborgenheit – wandelt sich in eine stille Dankbarkeit. Manfred ahnt, dass es keinen weiteren Impuls braucht; er erkennt instinktiv, dass für Kristina dieser Moment bereits vollendet ist. Statt dem Verlangen nachzugeben, das ihren Höhepunkt noch hätte verlängern können, entscheidet er sich, ihr einfach Zeit zu schenken: Er lässt ihr Raum, um die Intensität zu spüren, um sich selbst und ihm näher zu kommen, ohne Eile, getragen von einem tiefen Verständnis und Respekt. In diesem Schweigen entsteht eine emotionale Nähe, die für Kristina ebenso neu wie kostbar ist.</p>
<p>Kristina löst sich langsam von Manfred und blickt ihm in die Augen, die ihr fast schon fremd erscheinen – so glasig und leer fühlt sie sich gerade. Sie spürt, wie eine bleierne Müdigkeit ihre Glieder durchströmt und ihr Kopf sich anfühlt, als würde er gleich platzen. Während sie versucht, ihre Gedanken zu ordnen, tauchen immer wieder Bilder von den letzten Minuten vor ihrem inneren Auge auf – die Intensität, das Gefühl, völlig überwältigt zu sein, und eine tiefe Unsicherheit, ob sie sich jemals wieder so hingeben kann.</p>
<p>Nach einem Moment des Schweigens bricht sie mit brüchiger Stimme den Dialog auf: „Manfred… das war zu viel. Bitte geh. Ich kann nicht mehr.“ Ihre Worte kommen abgehackt, fast flüsternd. „Du hast mich nicht nur an meine Grenzen gebracht – es fühlt sich an, als hättest du meinen Verstand völlig durcheinandergebracht. Sei mir bitte nicht böse, aber selbst Ralf, müsste jetzt aufhören.“ Eine einzelne Träne der Enttäuschung stiehlt sich aus ihrem Auge; sie hadert mit dem Ende dieses intensiven Moments.</p>
<p>Manfred ist unsicher, wie er die Situation bewerten soll. Zwar hat er das volle Programm bezahlt, doch bisher war es vor allem Kristina, die auf ihre Kosten gekommen ist. Das stört ihn nicht grundsätzlich – schließlich ist es ihm wichtig, Rosi mehr Freude zu bereiten, als selbst zum Höhepunkt zu kommen. Dennoch fühlt er sich dieses Mal etwas unausgeglichen, denn bislang hat er selbst noch nicht abgespritzt. Mit diesem Gedanken erhebt er sich, um herauszufinden, wie es weitergehen könnte und was der Moment noch für ihn bereithält.</p>
<p>Müde schaut sie zu ihm. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, ihre Hände zittern leicht, während sie versucht, ihre Gedanken zu ordnen. Ihr Blick gleitet weiter zu den 400 €, die immer noch auf dem Tisch liegen. Für einen Moment bleibt sie an dem Geld hängen; es wirkt fast unwirklich, als würde die Realität sie aus ihrem emotionalen Nebel zurückholen. Das Licht im Raum ist gedämpft, und die Geräusche von draußen dringen nur schwach durch die Fenster, was die unwirkliche Stimmung noch verstärkt. Ihr Blick wandert vom Geld zurück zu ihm. Erst jetzt wird ihr bewusst, dass er noch nicht gekommen ist – sie hatte diesen Moment fast vergessen. Ein kurzer Schreck durchfährt sie, ihr Gehirn ringt mit der Müdigkeit und der überwältigenden Flut an Eindrücken. Kristina fühlt eine Mischung aus Unsicherheit, Pflichtgefühl und einem Rest von Lust, die sich in ihr regt. Die Erkenntnis trifft sie, als hätte sie einen Moment lang vergessen, dass auch er noch seine Erwartungen hat. Sie spürt, wie die leise Unruhe in ihrem Inneren stärker wird, als würde sie sich zwischen der Erschöpfung und dem Drang, alles zu erfüllen, was von ihr verlangt wird, hin- und herziehen lassen.</p>
<p>Mit einem entschlossenen Blick rappelt sich Kristina auf, ihre Gedanken kreisen um das Geld auf dem Tisch – sie weiß, dass sie noch nicht genug verdient hat und ihr Pflichtgefühl meldet sich. Sie kniet sich auf die Couch und streckt Manfred ihren Hintern entgegen. Über die Schulter blickend, sagt sie mit einem leichten Lächeln, das Unsicherheit und Entschlossenheit zugleich zeigt: „Da fehlt noch was, Manfred. Ich habe noch nicht das komplette Geld verdient!“ Ihr Ton ist dabei lebendig und offen, was die Atmosphäre zwischen den beiden etwas lockert und ihre Motivation klarer macht. Mit nur zwei schnellen Schritten nähert sich Manfred ihr von hinten. Für einen flüchtigen Moment legt er eine Hand sanft auf Kristinas Schulter – sein Griff ist vorsichtig, beinahe zögerlich, als wolle er ihr Sicherheit geben, zugleich aber auch seine eigene Unsicherheit verbergen. Ihr Herz beginnt wieder schneller zu schlagen, sie spürt die Wärme seiner Hand durch ihre Haut und nimmt den leisen Druck seiner Finger als Einladung wahr, sich ihm ganz zu öffnen. Kristina dreht den Kopf nach vorne, ihre Gedanken überschlagen sich: Spürt er, wie verletzlich sie sich fühlt? Oder ist es seine eigene Nervosität, die sich in dieser Berührung offenbart? Sie erwartet, erneut mit seiner Männlichkeit ausgefüllt zu werden, doch dieses Mal mischt sich zu ihrer Vorfreude ein Hauch von Unsicherheit und Neugier – sie fragt sich, ob auch für Manfred diese Nähe mehr bedeutet als bloße Lust. Für einen Moment treffen sich ihre Blicke im Spiegel der Fenster, und in seinen Augen erkennt sie einen Schimmer von Zweifel, aber auch von Verlangen, der die Situation unerwartet intensiv macht.</p>
<p>Doch als sie erkennt das er diesmal ihr Hintertürchen benutzen will, japst sie auf. „Nein bitte nicht da Manfred. Ich bin da Megastimulierbar und glaube das ich einen dortigen Orgasmus wirklich nicht überstehe!“</p>
<p>Mit einem lauten Klatschen landet seine Hand auf ihrem Hintern. Das Echo des Schlags hallt wie ein Donnerschlag durch den Raum und lässt die Luft vibrieren, während Kristina ein heißer Schmerz durchfährt, der sich sofort in pure Lust und ein intensives Prickeln auf ihrer Haut verwandelt. Für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen – sie hört das Klatschen noch in ihren Ohren nachklingen. Die Wärme des Schlags breitet sich wie Wellen auf ihrer Haut aus, ihr Atem stockt für einen Moment. Ihre Gedanken rasen – zwischen Verwirrung und Verlangen versucht sie, das Gefühl zu fassen und zu verstehen. Das prickelnde Nachbeben und die Lust vermischen sich zu einem überwältigenden und vielschichtigen Empfinden, das ihren ganzen Körper durchdringt und auch in ihrer Seele nachhallt.</p>
<p>„Wie ausgemacht das volle Programm und da gehört für mich nun jetzt dein Po dazu!“ erwidert Manfred und setzt seinen Pint an ihrer Rosette an. Schnell zieht er noch ihre Po-Backen auseinander und schon spürt Kristina wie sich der Eindringling versucht seinen Weg durch ihr Hintertürchen zu bahnen.</p>
<p>Kristina versucht, sich so gut es geht zu entspannen und Manfred das Eindringen zu erleichtern. Kristina hatte sich aufgrund Manfreds Größe einen deutlich stärkeren Schmerz vorgestellt, doch als er ihren Schließmuskel überwindet, empfindet sie ihn als überraschend gering. In diesem Moment spürt sie eine Mischung aus Erleichterung und Nervosität – sie ist erleichtert, dass ihre Befürchtungen nicht eintreten, und gleichzeitig aufgeregt, was nun folgen wird. Ihre Gedanken wirbeln zwischen Anspannung und vorsichtiger Zuversicht, während sie den ungewohnten Reiz und die neue Nähe intensiv wahrnimmt. Um sie jedoch noch mehr davon abzulenken, gibt Manfred ihr noch einen Klapps auf den Hintern. Sofort wandelt sich der Schmerz wieder in Lust und so merkt sie kaum, das er komplett in ihr gleitet.</p>
<p>Mit ruhigen, aber kraftvollen Stößen treibt er nun seinen Pint immer wieder tief in ihr Fleisch. Was bei Kristina wahre Wunder bewirkt. Denn mit jeder Bewegung scheint er sie mit frischer Energie zu erfüllen. So sehr, dass sie nicht nur beginnt ihm ihren Hintern entgegenzustoßen. Nein auch verbal gerät Kristina in Fahrt. „Ja bums mich … stoß richtig zu!“</p>
<p>Von seiner Lust getrieben und keuchend antwortet Manfred nun, überwältigt von der aufkommenden Intensität seiner Gefühle. „Mach dir keine Sorgen, ich gebe dir alles, was du willst!“</p>
<p>„Das will ich aber auch … hoffen … vögel mir den … Verstand noch einmal raus!“ kommt es sofort von ihr. Getrieben von der Intensität seiner Bewegungen kann Kristina ihre aufwallenden Empfindungen kaum noch zurückhalten – wie von selbst findet sie zurück zu freizügigen, verspielten Worten, die aus ihrem Innersten sprudeln. Ihre Lust vermischt sich mit einer prickelnden Nervosität, und in ihrem Kopf wirbelt ein Sturm aus Gedanken, der sich in sinnlichen, ungehemmten Äußerungen Bahn bricht und die ohnehin elektrisierte Atmosphäre zwischen ihnen weiter anheizt.</p>
<p>„He, he erst nicht wollen und dann nicht genug bekommen was?“ stichelt Manfred.</p>
<p>Manfred beobachtet Kristina mit einem schmunzelnden Blick und stichelt: „He, he erst nicht wollen und dann nicht genug bekommen was?“ Dabei greift er an ihrer Seite vorbei an eine Brust. Knetet diese zweimal kräftig.</p>
<p>Manfred beobachtet Kristina mit einem schmunzelnden Blick und stichelt: „He, he erst nicht wollen und dann nicht genug bekommen was?“ Während er an ihrer Seite vorbeigreift und ihre Brust umfasst, spürt Kristina nicht nur den festen Druck seiner Finger, sondern auch die Wärme, die sich langsam in ihr ausbreitet.</p>
<p>„Wie soll man … den bei einem solch geilem … Hengst wie dir … davon genug bekommen? Oh Gott, … es kommt mir schon …. wiiieeddeerr!“ Kristina kann erneut mit ihre Lust nicht zurückhalten. Laut hallt ihr stöhnen im Raum umher.</p>
<p>Doch diesmal lässt Manfred ihr keinen Moment, um in den nachhallenden Wellen ihres Höhepunkts zu verweilen oder ihr Glücksgefühl richtig auszukosten. Ohne auf sie Rücksicht zu nehmen, nimmt er sie weiter von hinten. Zeigt ihr, das er sie zu der seinen gemacht hat und bewirkt so das sich dieser Orgasmus zu einem Multiplem hochschaukelt. Welcher dann den Höhepunkt erreicht als sie fühlt wie er den Inhalt seiner Murmeln tief in ihrem Hintern spritzt.</p>
<p>Dies ist nun endgültig zu viel für Kristina. Mit einem lauten Aufheulen stöhnt sie röchelnd, erneut auf, während ihr ganzer Körper fast spastisch zu zucken beginnt. Dabei verkrampft sich ihr Schließmuskel so sehr, das Manfred froh ist nicht mehr zustoßen zu müssen. Als ob er sich in einem Schraubstock befindet, so fest steckt er in ihrem Arsch fest. Sollte sie jetzt jemand In Flagranti erwischen, gäbe es keinen Hauch einer Chance eines schnellen Rausziehens.</p>
<p>Erschöpft und angenehm müde lässt sich Manfred sanft nach vorne sinken und ruht auf Kristinas Rücken. Die beiden spüren die Hitze, die von ihren Körpern ausgeht – eine beinahe überhitzte Intensität, die sich wie ein funkelndes Band zwischen ihnen spannt und sie vollkommen einnimmt. Diese Nähe ist so überwältigend, dass sie für einen Moment alles andere vergessen. Mit behutsamer Zärtlichkeit umfängt Manfred Kristina und streicht sacht über ihre Brüste. Kristina verspürt zunächst den Impuls, sich zurückzuziehen, doch sie bleibt. In ihrem Inneren breitet sich eine ungeahnte Freude und ein tiefes Gefühl von Geborgenheit aus. Sie fragt sich, warum sie sich gerade jetzt so sicher fühlt – vielleicht liegt es daran, wie Manfred sie hält, wie er ihr mit jeder Berührung zeigt, dass sie ihm vertrauen kann. Während sie sich ihm hingibt, spürt sie eine neue Art von Vertrauen, die sie überrascht und zugleich beflügelt. Sie genießt es, die Kontrolle abzugeben, und erkennt, dass es ihr gefällt, ihm zu folgen und zu erleben, wie er das Geschehen lenkt.</p>
<p>Bei ihr und Ralf gibt es solche klaren Führungsstrukturen nicht. Natürlich äußern beide hin und wieder Wünsche, wie sie den anderen gerade erleben möchten, doch geschieht dies stets in gegenseitigem Einvernehmen. Kristina denkt an verschiedene gemeinsame Situationen zurück: Ralf hat ihre Bedürfnisse immer respektiert und nie versucht, die Kontrolle zu übernehmen oder sie zu lenken. Gerade dieses Gleichgewicht schien ihr bislang wichtig zu sein. Trotzdem fragt sie sich, ob sie sich vielleicht nach mehr Führung sehnt oder ob ihr das vertraute Miteinander mit Ralf tatsächlich genügt. Die Erinnerung an intime Momente, in denen Ralf ihre Wünsche zwar erfüllte, aber nie wirklich die Initiative ergriff, lässt sie zweifeln. War es das, was ihr heute bei Manfred so besonders vorkam – das Gefühl, geführt und gehalten zu werden?</p>
<p>In diesem Moment stürmen Gedanken und Gefühle wie ein wildes Gewitter durch Kristinas Inneres. Sie spürt, wie ihre Unsicherheit sich in einem flauen Gefühl in ihrem Magen bemerkbar macht, ihre Hände wandern unruhig über das Sofa und ihr Herz schlägt schneller als sonst. Gleichzeitig treibt ihre Neugier sie dazu, jede Regung in ihrem Körper genau wahrzunehmen: die leichte Gänsehaut auf ihren Armen, das Kribbeln in ihrer Brust und die Frage, ob sie vielleicht eine verborgene, devote Seite in sich trägt. Immer wieder gehen ihr Sätze durch den Kopf – „Bin ich etwa devot veranlagt und weiß es nur noch nicht?“ – und sie versucht, ihre Gedanken zu ordnen, während ein innerer Dialog zwischen Zweifel und Verlangen entsteht. War es die besondere Situation heute, die alles so intensiv gemacht hat, oder steckt mehr dahinter? Die Fragen lassen sie nicht los. Kristina nimmt sich vor, im Netz nach Antworten zu suchen, um besser zu verstehen, was sie bewegt und was sie sich wirklich wünscht. Auch stellt sich ihr die Frage, ob Rosi eventuell devot ist.</p>
<p>Da sich mittlerweile ihr Anus wieder vollkommen entspannt hat und zudem auch Manfreds Hammer an Größe und Standfestigkeit eingebüßt hat, rutsch dieser in diesem Moment mit einem leisen Plop aus ihrem Arsch. Immer noch schwer atmend setzt sich Manfred neben Kristina auf das Sofa. Was sie ihm direkt gleichtut.</p>
<p>Kristina schaut Manfred mit einem unsicheren Lächeln an, ihre Stimme klingt leise und zitternd. „Manfred, meinst du, das war genug für die 400€?“ Sie spürt das Kribbeln in ihrem Magen und fragt sich heimlich, ob sie ihm wirklich das geben konnte, was er erwartet hat. Ihr Herz schlägt schneller, als sie fortfährt: „Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht.“ Während sie spricht, merkt sie, wie schwer es ihr fällt, ihre Gefühle offen zu zeigen – vielleicht ist sie einfach zu überwältigt. Unsicherheit schwingt in ihrem Ton, und sie sucht in seinem Blick nach einer Antwort, die sie beruhigt. Sie ringt mit ihren Worten, zögert kurz und fügt dann hinzu, fast entschuldigend: „Sei mir nicht böse, aber ehrlich, nach so einem Abgang wie beim ersten Mal – Ralf dürfte mich danach gar nicht mehr anfassen. Du hast das jetzt geschafft und mir sogar zwei Mega-Orgasmen geschenkt. Dafür bin ich dir echt dankbar, aber noch einen würde ich wirklich nicht schaffen.“</p>
<p>Manfred dreht sich zu Kristina, sein Blick bleibt einen Augenblick länger als sonst auf ihrem Gesicht ruhen. Kurz bevor er spricht, streicht er fast unmerklich mit den Fingern über ihre Hand – eine Geste, die seine innere Unsicherheit verrät. Seine Stimme ist leiser als zuvor, ein Hauch von Zweifel klingt darin mit: „Das war genug, Kristina. Ich wollte dich nicht gleich beim ersten Mal überfordern.“ Während er spricht, spürt er, wie sein Herz schneller schlägt. Er fragt sich, ob er bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen – seine Beziehung, seinen Ruf – nur um Kristina noch einmal so nahe zu sein. In ihm tobt ein Zwiespalt zwischen Sehnsucht und Vorsicht; er weiß, wie riskant das alles ist, und kann dennoch nicht aufhören, an sie zu denken.</p>
<p>Mit fester Stimme sagt sie: „Manfred, ich habe dir eben gesagt, dass es keine Wiederholung geben wird. So intensiv und schön es auch gerade war – gleichzeitig war es falsch. Es hätte schon gar nicht passieren dürfen.“ Ihre Stimme klingt bestimmt, doch in ihren Augen flackert Unsicherheit. Die Furcht steigt in ihr auf: Was, wenn sie erneut ihre Selbstkontrolle verliert? Sie spürt, wie das gerade Erlebte immer noch in ihr nachklingt und ihr Verlangen mit den mahnenden Gedanken ringt.</p>
<p>Manfred hält inne, sein Blick wandert nachdenklich zu Kristinas Gesicht. Für einen Moment scheint er ihre Hand noch einmal ergreifen zu wollen, doch er hält sich zurück. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, als er leise antwortet: „Warten wir ab, Kristina. Vorhin hast du doch nach mehr verlangt. Vielleicht kommt ein Moment, in dem du dich daran erinnerst und es wieder willst.“ Er zwinkert ihr zu, ohne dabei die Spannung zwischen ihnen zu lösen. Während er aufsteht und beginnt, sich anzuziehen, bleibt ein bittersüßer Nachklang in der Luft zurück.</p>
<p>Kristina schüttelt lächelnd den Kopf und zieht sich langsam an, wobei ihr Blick immer wieder zu Manfred zurückwandert. Innerlich geht ihr durch den Kopf: „Es ist besser, die Grenze zu ziehen, auch wenn alles in mir schreit, sie zu überschreiten.“ Ihre Stimme ist ruhig und fest: „Du bleibst unverbesserlich, Manfred. Aber bitte, mach dir keine falschen Hoffnungen. So schön es auch war – wir dürfen es wirklich nicht noch einmal zulassen. Die Gefahr wäre einfach zu groß.“ Während sie spricht, spürt sie erneut das bittersüße Ziehen in ihrem Bauch, gemischt mit Bedauern und Erleichterung.</p>
<p>Als beide wieder angezogen sind und sich in der Öffentlichkeit zeigen können, legt Kristina ihre Hand auf die Türklinke, zögert einen Moment und schaut Manfred tief in die Augen. Für einen zufälligen Beobachter sieht es aus, als würden sich zwei Freunde verabschieden. Doch hinter Kristinas freundlichem Lächeln verbirgt sich Unsicherheit, und während Manfred sich von ihr verabschiedet, spürt er, wie sein Herz noch immer wild klopft – ein Echo der vergangenen Stunden, das ihn auch nach dem Abschied nicht loslässt.</p>
<p>Manfred fährt langsam den dunklen Straßenrand entlang, das Steuer fest umklammert. Sein Herz pocht unruhig, und für einen Moment spürt er, wie die Schuld langsam in ihm hochkriecht – ein brennender Knoten, der ihn fast erstickt. Er hält an, blickt nervös in den Rückspiegel, als würde Kristinas Blick ihn noch verfolgen. Mit zitternden Händen greift er zum Handy, ringt kurz um Fassung, dann wählt er Ralfs Nummer. Als die Verbindung steht, klingt seine Stimme ungewohnt leise: „Du kannst jetzt nach Hause fahren, Ralf.“ Während er spricht, drängen sich Erinnerungen an Kristinas Blick und ihre Unsicherheit in sein Bewusstsein. Die Genugtuung bleibt aus, stattdessen macht sich ein seltsames Unbehagen breit.</p>
<p>Ralf antwortet fast beiläufig, doch eine leichte Spannung schwingt mit: „Und? Challenge bestanden, oder?“ Manfred hört das Lächeln in seiner Stimme, aber auch die Erwartung, fast so, als wäre das Ergebnis nicht das Entscheidende, sondern die Wahrheit dahinter.</p>
<p>Manfred räuspert sich, ringt um einen lockeren Ton, aber seine Worte wirken schwer: „Ja, Volltreffer – hat nur 400 Euro gekostet.“ Er versucht zu scherzen, doch die Ironie bleibt ihm im Hals stecken. Die Zahl klingt plötzlich banal, fast schmerzhaft.</p>
<p>Ralf lacht kurz, das Lachen klingt hohl und bricht ab. „Wie meinst du – 400 Euro?“ fragt er, als hätte er Angst vor der Antwort, aber der Wunsch nach Klarheit ist stärker.</p>
<p>Manfred starrt ins Dunkel, seine Stimme ist jetzt fast nur ein Flüstern: „Das heißt, Kristinas Schmerzgrenze liegt nach einem Monat ohne Nähe bei 400 Euro.“ Er spürt, wie die Worte zwischen ihnen hängenbleiben, schwer, fast bitter.</p>
<p>Ralf schweigt, sein Atem geht flach. In ihm bricht etwas, doch er versucht, es nicht zu zeigen: „Ich kann es kaum glauben&#8230; 400 Euro haben gereicht?“ Sein Ton ist leise, fast resigniert, und Manfred spürt, wie ihn das trifft. Plötzlich erscheint ihm alles sinnlos – die Wette, das Geld, die ganze Challenge.</p>
<p>Manfreds Stimme zittert leicht: „Sorry, Ralf. Vielleicht hätte ich das mit dem Geld nicht erwähnen sollen.“ Er bereut seine Offenheit, merkt, wie das Spiel plötzlich ernst geworden ist. Die Freundschaft fühlt sich fragiler an als je zuvor.</p>
<p>Ralf atmet tief durch, seine Worte klingen nachdenklich: „Schon okay. Es war klar, dass sowas wehtut. Aber jetzt weiß ich, woran ich bin – und was ich tun muss, damit das nicht nochmal passiert.“ In seinem Ton liegt Enttäuschung, aber auch eine seltsame Entschlossenheit. Die Wette hat mehr in ihm ausgelöst, als er sich eingestehen will – einen Kampf um Nähe, um Beständigkeit, um Kontrolle.</p>
<p>Manfred blinzelt, spürt, wie die Unsicherheit zwischen ihnen wächst. „Was meinst du damit?“ fragt er, fast schon zaghaft. Es ist weniger Neugier als die Hoffnung, dass alles irgendwie wieder heil wird – auch wenn er weiß, dass das Echo dieses Nachmittags beiden noch lange nachhängen wird.</p>
<p>„Na ist doch ganz klar. Ich muss nur dafür sorgen das mein Schatz nie unterfickt sein wird!“ erklärt Ralf.</p>
<p>Manfred atmet tief durch, die Unsicherheit sitzt ihm noch immer im Nacken. Er blickt auf das Handy, zögert, dann spricht er mit einer Mischung aus Erleichterung und verhaltenem Sarkasmus: „Okay, ich mach dann mal Schluss und fahr zu mir. Alles Gute dir noch und Tschüss!“ Ein kurzer Moment Stille, als wollte er schon auflegen. Dann fügt er – fast wie nebenbei, aber doch mit einem Anflug von Provokation – hinzu: „Ach so, eins noch: Auf eurer Couch befindet sich gerade ein deutlich nasser Fleck.“</p>
<p>Während Manfred das sagt, spürt er, wie sich das Gespräch endgültig entzieht. Die Worte wirken wie ein abschließender Stempel – eine Mischung aus Trotz und Reue. Ralf erwidert noch ein knappes „Dir auch alles Gute!“ und damit endet das Telefonat. Manfred bleibt allein zurück, mit einem seltsamen Gefühl zwischen Erleichterung und Unbehagen. Seine Gedanken kreisen: Hatte er wirklich gewonnen? Oder nur etwas verloren, das er noch nicht ganz fassen kann?</p>
<p>Ralf legt auf und bleibt einen Moment stehen, den Blick auf die Haustür gerichtet. Ein Gefühl von Kontrolle und Genugtuung mischt sich mit einer leisen Bitterkeit. Er will, dass Kristina nicht nur Schuld empfindet, sondern auch das Gefühl bekommt, dass alles beinahe aufgeflogen wäre. Die Szene soll sich in ihr festsetzen. Also verlässt er das Haus, fährt konzentriert nach Hause und öffnet bereits zehn Minuten später die Tür.</p>
<p>Kristina sitzt im Wohnzimmer und telefoniert gerade mit Rosi. Ralf nimmt die Situation bewusst wahr, seine Schritte sind absichtlich laut – er will, dass sie merkt, wie knapp alles war. Doch innerlich brodelt es in ihm. Die Unsicherheit der letzten Tage, die Enttäuschung und das Bedürfnis, wieder Kontrolle über die Beziehung zu bekommen, treiben ihn an.</p>
<p>Kristina dreht sich zu ihm, ein angespannter, fast schuldbewusster Blick. Sie sagt zu Rosi ins Telefon: „Oh, Ralf ist gerade gekommen. Ich soll dich schön von ihr grüßen, Schatz!“</p>
<p>Ralf lächelt äußerlich, doch innerlich testet er ihre Reaktion, achtet auf jede Regung. Sein Gruß klingt neutral: „Danke, ich grüße zurück!“</p>
<p>Während er überlegt, wie er weitermachen soll, spürt er die Dynamik zwischen ihnen: Sie ahnt, dass er mehr weiß, als er zeigt, und er genießt diesen kleinen Machtvorsprung. „Mal sehen, wie sie und Rosi reagieren werden“, denkt er sich, während er sich im Raum bewegt.</p>
<p>Ralf lässt die beiden noch etwas weiter reden. Dann stellt er seine Frage bewusst laut, sodass Rosi sie am Telefon ebenfalls hören kann: „Ach übrigens: War Manfred heute hier?“</p>
<p>Kristina zuckt zusammen, ihr Herz schlägt schneller. Sie antwortet, bemüht um Gelassenheit, aber ihre Stimme verrät Unsicherheit: „Äh, ja. Er war kurz hier.“</p>
<p>Ralf gibt ihnen bewusst einige Sekunden, bevor er die nächste Frage stellt, diesmal noch gezielter: „Hat er dir 400 Euro gegeben?“</p>
<p>Kristina spürt, wie die Worte wie ein Hammer auf sie niederprasseln. In ihrem Kopf überschlagen sich die Gedanken: Wie konnte er das wissen? Was weiß Rosi? Ihre Stimme zittert, als sie Rosi antwortet: „Wie, was denn für 400 Euro?“</p>
<p>Rosi fragt sofort nach, neugierig und etwas irritiert: „Wie, was meinst du mit 400 Euro?“</p>
<p>Kristina ringt mit sich – soll sie es zugeben? Die Unsicherheit wächst, aber sie entscheidet sich für Offenheit, vielleicht aus einem inneren Bedürfnis nach Ehrlichkeit: „Ja, hat er, Schatz.“</p>
<p>Rosi hakt sofort nach: „Warum hat dir Manfred das Geld gegeben?“</p>
<p>Bevor Kristina eine Erklärung finden kann, ruft Ralf energisch dazwischen: „Gut, die hatte ich ihm geliehen und die sollte er heute zurückbringen!“</p>
<p>Für einen Moment ist es still. Kristina fühlt einen Stich, als sie realisiert, was das bedeutet. Die ganze Geschichte hat eine neue Wendung genommen – und sie ist mitten in diesem Spiel, das ihr immer fremder erscheint.</p>
<p>Kristina ist fassungslos. In ihrem Inneren überschlagen sich die Gedanken: <em>Hat er </em><em>mich quasi</em><em> mit unserem eigenen Geld gekauft? Wie konnte ich mich nur darauf einlassen? Was habe ich getan?</em> Der Schock sitzt tief. Sie fühlt sich verraten und fragt sich, ob sie überhaupt noch Kontrolle über die Situation hatte.</p>
<p>Ralf, der seine Frau genau kennt, erkennt die Wirkung seiner kleinen Lüge. In diesem Moment empfindet er eine Mischung aus Genugtuung und Traurigkeit – er wollte, dass sie leidet, aber es tut ihm auch weh. Dennoch denkt er: <em>Treffer und versenkt. Zum zweiten Mal an diesem Tag, mein Schatz.</em> Nach außen wirkt er ruhig: „Okay, kannst du mir nachher geben. Ich geh erst mal duschen.“</p>
<p>Damit verlässt er den Raum. Kristina bleibt zurück, mit ihren Gedanken und einem Gefühl, als hätte sie sich selbst verraten.</p>
<p>„Ich wusste gar nicht, dass sich Manfred Geld von euch geliehen hatte“, sagt Rosi nachdenklich zu Kristina. Die Worte wirken wie ein Echo auf Kristinas innere Verwirrung.</p>
<p>Kristina sucht nach einer Erklärung, doch die Gedanken sind wirr. „Äh, wie? Ja, habe ich vorher auch nicht gewusst. Du, ich muss jetzt aber Schluss machen. Ralf möchte bestimmt gleich etwas essen. Wir hören wieder voneinander?“</p>
<p>Rosi lacht: „Klar, kein Problem. Wenn ich richtig mitbekomme, kommt mein Göttergatte ebenfalls gerade heim und verlangt sicher auch nach was Essbarem!“</p>
<p>Mit einem letzten, fast erleichterten Gruß verabschiedet sich Kristina von ihrer Freundin. Sie legt auf und bleibt einen Moment still sitzen.</p>
<p>Ihr Kopf ist voller Zweifel, Schuld und einem diffusen Wunsch nach Verzeihung – an sich selbst, an Ralf und vielleicht sogar an Manfred. Doch die Szene ist vorbei, sie muss jetzt weitermachen. Die inneren Narben werden bleiben.</p>
<p>***** Rosis Treuetest *****</p>
<p>Natürlich war auch Ralf in der ganzen Zeit nicht untätig gewesen. Immer wieder hatte er Rosi dezent getestet, wobei ihm oft der Gedanke kam, ob sie seine Anspielungen wirklich nur als harmlose Spielerei auffasste – oder ob sie vielleicht doch mehr dahinter vermutete. Einmal waren sie gemeinsam im Garten. Rosi versorgte – obwohl es Sommer war – das Vogelhäuschen mit Futter. Während sie sich konzentriert nach vorne beugte, beobachtete Ralf sie einen Moment und sagte mit einem Schmunzeln: „Also Rosi, du bist wirklich gut zu vögeln.“ Er grinste innerlich und wartete gespannt auf ihre Reaktion, neugierig, ob sie seinen Humor annahm oder konterte.</p>
<p>Ein anderes Mal hing Rosi ein Bild an der Wand auf. Mit einem zweideutigen Unterton kommentierte Ralf: „Du bist ja echt gut im Nageln.“ Schon während er sprach, fragte er sich, wie weit er mit seinen Wortspielen gehen konnte, ohne dass die Stimmung kippte.</p>
<p>Wieder ein anderes Mal trug Rosi ein enges Top. Um ihren Hals hing ein Band mit einem alten MP3-Player. Mit einer langsamen, fast demonstrativen Bewegung schob Rosi das Band unter ihr Top, sodass der Player genau zwischen ihren Brüsten lag. Dabei warf sie Ralf einen vielsagenden Blick zu. Ralf grinste und meinte mit gespielter Unschuld: „Da wäre ich jetzt auch gern – genau an der Stelle deines MP3-Players.“ Er spürte ein leichtes Prickeln und fragte sich, ob Rosi seine Anspielung bewusst erwiderte oder ihn weiter auf die Probe stellte.</p>
<p>Natürlich hatte Rosi alle Anspielungen sowohl bemerkt als auch richtig gedeutet. Für sie war das Ganze ein spielerischer Umgang miteinander, kein ernsthaftes Flirten. Sie genoss es, Ralf zu necken und ihm hin und wieder einen kleinen Denkzettel zu verpassen. Damals im Garten hatte sie sich absichtlich weit vornübergebeugt und ihm ihren Prachthintern in der engen Jeans präsentiert. Sie verweilte sogar ein paar Sekunden länger als nötig und sagte mit einem schelmischen Lächeln: „Wäre ja auch Schade, wenn nicht, oder?“ Gleichzeitig schoss ihr durch den Kopf, wie weit sie Ralf wohl reizen konnte, ohne die Grenze des Humors zu überschreiten.</p>
<p>Rosi genoss das Spiel mit den Anspielungen und fühlte sich dabei selbstbewusst und amüsiert. Ihr Verhalten war bewusst kokett, aber für sie blieb es ein lockerer Schlagabtausch. Sie hatte Spaß daran, mit Ralf zu scherzen und ihm geistreich Paroli zu bieten.</p>
<p>Als Ralf sie wegen des Nagelns ansprach, drehte sie sich zu ihm um, fuhr langsam und lasziv mit der Hand am Stiel des Hammers hoch und runter und antwortete mit einem Augenzwinkern: „Natürlich, ich weiß ganz genau, wie man mit einem Hammer umgeht!“</p>
<p>Beim Fall des MP3-Players strich sich Rosi dann langsam das Top glatt, wobei sie Ralf einen neckischen Blick zuwarf. „Ich glaube, die Musik gefällt dir nicht. Da müsste ich erst mal andere darauf abspeichern“, meinte sie lachend. Durch das Glattstreichen sah Ralf, wie sich ihre Nippel unter dem Stoff des Tops abzeichneten. Er war amüsiert und fragte sich, ob Rosi sich dieser Wirkung auf ihn bewusst war oder ihn nur weiter in ihrem Spiel zappeln ließ.</p>
<p>Nun da Manfred seine Challenge jedoch geschafft, seine Kristina geliebt hat will Ralf ebenfalls Rosi auch einmal durchrammeln. Fieberhaft sucht er nach einen Weg, wie er nun Rosi dazu bewegen kann für ihn die Beine zu spreizen. Außerdem wird die Zeit langsam knapp, denn in zwei Wochen kommen ihre Kinder wieder nach Hause. Manfreds Trick wollte und konnte er nicht einfach übernehmen. Da ihm keine passende Lösung einfällt, fährt er zunächst auf gut Glück zu ihr.</p>
<p>Manfred weiß diesmal Bescheid und lässt sich deshalb nicht zu Hause blicken. Ralf klingelt bei Rosi und wird von ihr mit einem herzlichen Lächeln empfangen. Schon im Flur nimmt Ralf den Duft von frisch gebrühtem Kaffee wahr, der aus der Küche herüberzieht. Sie betreten das Wohnzimmer, dessen große Fenster das warme, sanfte Licht der Nachmittagssonne hereinlassen. Der Raum ist gemütlich eingerichtet: Ein helles Sofa mit bunten Kissen steht neben einem niedrigen Couchtisch, auf dem eine Schale mit Obst und ein paar Zeitschriften liegen. Im Hintergrund läuft leise Musik, während von draußen das Zwitschern der Vögel zu hören ist. Ralf fühlt sich sofort wohl, als er sich neben Rosi auf das weiche Sofa setzt und mit den Fingern den Stoff der Kissen streicht. Wie schon bei Kristina und Manfred führen sie zunächst ein ganz normales Gespräch, doch Ralf spürt eine angenehme Spannung in der Luft, die ihn neugierig macht. Während er sich entspannt, fragt er sich, ob heute der richtige Moment ist, Rosi Manfreds Geheimnis zu verraten – er fühlt das Bedürfnis, etwas Besonderes zu teilen, aber zugleich die Sorge, ob es vielleicht zu viel ist.</p>
<p>„Wann hatte sich Manfred eigentlich Geld von euch geliehen?“ fragt Rosi plötzlich und neigt den Kopf leicht zur Seite, während ihre Augen neugierig aufblitzen. Sie trommelt unbewusst mit den Fingern auf dem Tisch, als wäre sie gespannt auf die Antwort.</p>
<p>„Och, das ist schon was länger her gewesen. War aber sofort abgemacht, dass er etwas mehr Zeit hat mit dem Zurückzahlen,“ antwortet Ralf und zuckt dabei entspannt mit den Schultern, während er Rosi anlächelt. Innerlich spürt er einen Anflug von Unsicherheit, ob das Thema weiter vertieft werden sollte, doch er bleibt äußerlich locker.</p>
<p>„Hm, nur komisch, dass wir Frauen davon gar nichts wussten. Ihr habt doch kein Geheimnis vor uns?“ hakt Rosi sofort nach und schaut Ralf mit erhobener Augenbraue prüfend an. In ihrem Blick schwingt ein Mix aus spielerischem Misstrauen und echter Neugier – sie will wissen, ob sie etwas verpasst hat.</p>
<p>Ralf grinst verschmitzt, während er antwortet: „Nun, alles müsst ihr halt nicht wissen!“ Er zwinkert und lehnt sich entspannt zurück, wobei er die weiche Lehne des Sofas genießt. Gleichzeitig überlegt er, wie weit er gehen kann, ohne das Vertrauen zu gefährden.</p>
<p>„Was soll das denn nun bedeuten? Zudem kenne ich das weder von Manfred noch von dir, oder sollten Kristina und ich mal ein wenig in der Vergangenheit graben und schauen, was dort zu Tage kommen wird?“ meint Rosi, ihr Blick wird fester und fast herausfordernd. Ein leises Kichern entweicht ihr, während sie Ralf mit ihren Augen fixiert – sie genießt das Spiel.</p>
<p>„Das bedeutet, dass wenn einer von uns zum Beispiel eine Überraschung für seine Frau plant, auch ihre Freundin nichts davon wissen darf. Die Gefahr, dass diese sich verplappert, wäre einfach viel zu groß bei der tiefen Freundschaft!“ erklärt Ralf und versucht, sich charmant aus der Affäre zu ziehen, während er leicht die Hände hebt.</p>
<p>„Er hat eine Überraschung für mich geplant? Los, erzähl – oder ich erzähl Kristina, dass ihr Geheimnisse vor uns habt!“ sagt Rosi mit einem breiten Grinsen. Sie tippt spielerisch mit einem imaginären Zeigefinger auf seine Brust und lehnt sich näher zu ihm. In ihrem Ton liegt ein Hauch von Erwartung – sie will wissen, was dahinter steckt, ihre Vorfreude und Unsicherheit mischen sich sichtbar.</p>
<p>Ralf blickt kurz zur Tür hinter sich, als wolle er sicherstellen, dass sie ungestört sind, und senkt dann die Stimme. Er spürt, wie sein Herz etwas schneller schlägt, während er entscheidet, das Geheimnis zu teilen: „Na schön, aber bitte wirklich kein Wort zu Kristina. Ihr habt ja bald euren 10. Hochzeitstag, und da will Manfred dich mit einem Wochenendtrip nach Paris überraschen. Bitte Rosi, verdirb ihm nicht die Überraschung und Freude!“ sagt er eindringlich und sieht ihr direkt in die Augen.</p>
<p>Rosi spürt ein Kribbeln in ihrem Bauch, als sie sich vorstellt, mit Manfred durch die Straßen von Paris zu schlendern. Ihre Augen leuchten, während sie schwärmt: „Oh, wie romantisch. Da muss ich ihm natürlich solch ein kleines, unbedeutendes Geheimnis verzeihen und natürlich verrate ich ihr nichts. Besser gesagt, es erst nach dem Trip!“ Sie lächelt verträumt und blickt einen Moment lang aus dem Fenster, das Sonnenlicht lässt die Farben im Raum warm erstrahlen.</p>
<p>„Danke Rosi, du bist echt ein Schatz und Kristina kann sehr glücklich darüber sein, dich als Freundin zu haben!“ meint darauf Ralf und lächelt sie herzlich an. Er fühlt einen Moment lang echte Dankbarkeit für die Offenheit und Wärme in ihrer Freundschaft.</p>
<p>„Danke Ralf, aber nicht nur sie hat Glück. Ich habe ebenfalls Glück, sie als Freundin zu haben!“ erwidert Rosi und grinst ihn warm an, spürbar bewegt von der Freundschaft. In diesem Moment fühlt sie sich geborgen, als sei das Wohnzimmer nicht nur ein Raum, sondern ein Ort der Verbundenheit.</p>
<p>„Aber ich glaube, das größte Glück haben Manfred und ich gehabt,“ meint dann Ralf, seine Stimme klingt dankbar und er blickt einen Moment nachdenklich auf das Sofa, spürt die angenehme Wärme des Stoffes unter seinen Fingern. Innerlich wird ihm bewusst, wie sehr er die freundschaftliche Nähe schätzt.</p>
<p>„So, wieso das denn?“ fragt Rosi sofort, ihre Neugier erneut geweckt und sie lehnt sich interessiert nach vorne. Dass das Sonnenlicht ihr Haar golden aufleuchten lässt, bemerkt sie gar nicht – sie ist ganz im Moment, gespannt auf die Antwort.</p>
<p>„Na, so gut und tief wie ihr befreundet seid, da haben wir doch wirklich Glück gehabt, dass wir euer Interesse an uns wecken konnten. Sah am Anfang ja fast so aus, als ob ihr Zwei was miteinander gehabt hättet und somit eventuell gar nicht in unserem Teich geschwommen wärt!“ erklärt Ralf und lacht dabei, seine Unsicherheit über den Gedanken durch einen Scherz überspielend.</p>
<p>Laut muss Rosi auflachen, als sie dies hört. „So hat es für euch ausgesehen?“ fragt sie amüsiert und schüttelt den Kopf, ihr Blick ist voller belustigter Überraschung. Sie genießt die Leichtigkeit des Moments, die Wärme des Raumes und die Vertrautheit zwischen ihnen.</p>
<p>„Hm … und mir ist auch hin und wieder mal die Frage durch den Kopf gegangen, ob ihr Zwei mal …“ sagt Ralf und bricht den Satz bewusst ab, während er Rosi mit einem verschmitzten Grinsen ansieht, ihr die Möglichkeit gebend, ihn zu vervollständigen. Im Innern spürt er eine Mischung aus Neugier und dem Wunsch, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren.</p>
<p>„Ob wir was?“ fragt Rosi amüsiert, ihre Stimme klingt spielerisch und sie lehnt sich entspannt zurück. Sie genießt den Moment sehr.</p>
<p>„Okay, wenn du es so willst. Na, ob ihr Zwei mal die lesbische Schiene gefahren seid. Sei es, um zu schauen, ob ihr lesbisch wärt oder halt nur um mal eine schöne Zeit zusammen zu haben!“ spricht Ralf dann offen aus, was er zuvor angedeutet hatte und beobachtet dabei neugierig Rosis Reaktion. Während er spricht, horcht er auf ihre Körpersprache, gespannt, ob er einen wunden Punkt trifft oder ein weiteres spielerisches Abenteuer beginnt.</p>
<p>Rosi schaut Ralf direkt in die Augen und ihm kommt es so vor, als könne er in ihrem Blick eine Mischung aus Belustigung und aufgestauter Lust erahnen. „Na, also – bist doch sonst nicht so prüde. War es jetzt etwa so schwer, die Frage auszusprechen?“ neckt Rosi ihn, ihre Stimme klingt herausfordernd und sie schmunzelt. In ihrem Inneren genießt sie das Spiel mit der Unsicherheit und die Vertrautheit, die zwischen ihnen wächst.</p>
<p>„He, das Wort prüde kenn ich nicht und nein, war es nicht!“ protestiert Ralf sofort lauthals, seine Stimme klingt energisch und er grinst sie breit an. In diesem Moment fühlt er sich befreit – das Gespräch hat etwas Leichtes, fast Intimes angenommen, das ihm gefällt.</p>
<p>Rosi lehnt sich leicht zurück, ein warmes Lächeln umspielt ihre Lippen. Innerlich spürt sie, wie ihr Herz schneller schlägt, als sie Ralfs Frage offen begegnet. „Gut zu wissen“, sagt sie mit einer scheinbar lässigen Stimme, doch ihre Gedanken sind alles andere als ruhig. Sie schaut kurz zu Ralf, dessen neugierige Miene sie daran erinnert, wie viel Vertrauen und Freundschaft zwischen ihnen existiert. „Aber um deine Frage zu beantworten – wir sind ja unter uns.“ Ihr Blick huscht zum Fenster, als wollte sie sich vergewissern, dass niemand lauscht. „Nein, Kristina und ich haben nie etwas miteinander gehabt oder versucht!“ Ihr Lachen klingt echt, doch in ihrem Inneren regt sich ein bittersüßes Gefühl. Während sie spricht, steigen Bilder aus ihrer Vergangenheit auf: Die Zeit direkt nach der Schule, bevor Manfred in ihr Leben trat. Damals, in Momenten voller Neugier und jugendlicher Unbeschwertheit, hatten Kristina und sie tatsächlich gemeinsam schöne Stunden verbracht – heimlich, fast zärtlich, immer nur für sich. Dieses geheime Band, das sie bis heute bewahrt hat, fühlt sich wie ein kostbarer Schatz an, den sie nicht ohne Kristinas Zustimmung preisgeben will. Rosi seufzt leise; die Wahrheit bleibt weiterhin verborgen, gut versteckt unter der Oberfläche ihres Lächelns. Für einen Moment gleiten ihre Gedanken ab – sollte es jemals jemand erfahren, dann nur, wenn sie und Kristina gemeinsam darüber sprechen würden. Doch dieser Tag scheint fern, fast unwirklich. Rosi taucht wieder aus ihren Erinnerungen auf und blickt Ralf an, versucht dabei, ihre innere Bewegung zu überspielen.</p>
<p>Ralf atmet aus, seine Stimme klingt plötzlich etwas leiser, fast erleichtert. „Puh, da bin ich dann aber beruhigt!“ Er schüttelt den Kopf, die Ironie in seiner Stimme ist kaum zu überhören. Gleichzeitig bleibt ein Rest Unsicherheit in seinen Augen zurück – vielleicht ist es auch ein Versuch, die Leichtigkeit des Gesprächs zu bewahren, während er vorsichtig die Grenzen ihrer Freundschaft abtastet.</p>
<p>Rosi spürt, dass hinter Ralfs Worten mehr steckt, als er zugibt. Ihr Lächeln verschwindet, ersetzt von einer sanften Besorgnis. Sie lehnt sich vor, ihr Blick wird aufrichtig. „Beruhigt? Ralf, was ist los? Gibt es Probleme zwischen euch?“ Ihre Stimme ist weich, aber bestimmt; sie sucht nach dem Kern seiner Verunsicherung, während ihre Gedanken schon Szenarien durchspielen: Ist Kristina etwa unglücklich, oder belastet Ralf etwas, das er nicht aussprechen kann?</p>
<p>Ralf hebt abwehrend die Hände, sein Tonfall wird nachdenklich. „Nein, es gibt keine Probleme in unserer Beziehung. Kristina ist mir absolut treu und wir lieben uns immer noch genauso sehr wie damals, als wir uns kennengelernt haben.“ Während er spricht, ringt er mit Worten, seine Stimme klingt unsicherer als sonst. „Daher, von männlicher Seite aus mache ich mir absolut keine Gedanken.“ Er schaut Rosi kurz an, als wolle er sich ihrer Zustimmung versichern. „Aber wenn sie eine lesbische Ader in sich hätte – oder halt bi wäre …“ Er stockt, seine Stimme wird noch leiser, fast als ob er sich für diesen Gedanken schämen würde. Die Atmosphäre zwischen ihnen wird für einen Moment ernster, beide spüren, wie tief dieses Gespräch gehen könnte.</p>
<p>Rosi schmunzelt und greift nach seiner Hand, ihr Griff ist sanft, beinahe tröstend. „Oh, vielen Dank, Ralf. Wenn ich dich gerade richtig verstanden habe – bin ich wohl die einzige, die du als Gefahr für deine Ehe und Liebe ansehen könntest oder müsstest?“ Sie blickt ihm tief in die Augen, ihr Ausdruck ist eine Mischung aus amüsiertem Verständnis und leiser Anteilnahme. Gleichzeitig spürt sie eine Welle der Zuneigung zu Kristina, und in ihr wächst das Bedürfnis, die Freundschaft zwischen ihnen allen zu schützen.</p>
<p>Ralf lächelt leicht, sein Blick gleitet auf ihre Hand, die auf der seinen liegt. „Tja, ist oder wäre halt so – wenn ihr lesbisch wärt. Bei eurer tiefen Freundschaft und deinem Aussehen …“ Er hält inne, als müsse er die richtigen Worte suchen. „Ich glaube, da müsste ich wirklich große Angst haben“, sagt er schließlich leise, ein Hauch Ironie schwingt mit. Doch in seinem Gesicht ist deutlich zu sehen, wie sehr ihm die Sicherheit und Nähe zu Kristina am Herzen liegen.</p>
<p>Rosi lacht kurz auf, doch ihre Antwort ist ernsthaft und zugleich herzlich. „Zum einen, Ralf, wenn wir lesbisch wären, dann wärt ihr erst gar nicht mit uns zusammengekommen – oder vielleicht höchstens als Alibipartner. Lesben lassen eigentlich nicht wirklich einen Mann an sich heran.“ Sie zwinkert ihm zu, die Leichtigkeit kehrt zurück. „Und zum anderen nochmals danke für das Kompliment gerade.“ Ihr Gesicht strahlt, während sie die Atmosphäre wieder ins Helle zieht, eine warme Verbundenheit breitet sich zwischen ihnen aus.</p>
<p>Ralf räuspert sich und wechselt das Thema, seine Stimme bekommt einen sachlicheren Klang. „Weißt du, wann Manfred heute nach Hause kommt?“ Die Frage schiebt sich wie eine Brücke zwischen die vertraulichen und ernsten Themen, der Dialog erhält einen neuen Fluss.</p>
<p>Rosi nimmt einen tiefen Atemzug, ihre Gedanken wandern kurz zu Manfred. Sie fühlt einen leichten Stich der Enttäuschung, doch ihre Stimme bleibt gelassen. „Oh, das wird spät. Er hat vor einer knappen Stunde angerufen und gesagt, dass sie einen Notfall in der Firma haben – das zu beheben wird wohl sehr lange dauern.“ Während sie spricht, spürt sie die Sehnsucht nach einem gemeinsamen Abend mit Manfred. „Sprich, wohl erst spät am Abend oder sogar tief in der Nacht“, ergänzt sie, ihre Worte klingen etwas resigniert, aber auch voller Verständnis für Manfreds Situation.</p>
<p>Ralf nickt und wirft einen vielsagenden Blick auf Rosi. „Hm, sowas ist nie gut. Also ein schwerer Notfall – egal in welcher Hinsicht“, sagt er mit einem leisen Unterton, der doppeldeutig wirkt. Rosi merkt, dass er auf ihre Situation anspielt, die Einsamkeit, die sie manchmal fühlt, wenn Manfred beruflich so eingespannt ist. Für einen Moment entsteht eine stille Verbindung zwischen ihnen, die das Gespräch in eine neue Richtung lenkt.</p>
<p>„Da hast du wohl recht“, erwidert Rosi und spürt, wie sich ein leiser Frust in ihr ausbreitet. „Manfred muss in letzter Zeit so viel arbeiten, dass ich gehofft hatte, mir heute mit ihm einen schönen Abend machen zu können.“ Sie lässt ihren Blick durch den Raum schweifen, ihre Gedanken kreisen um gemeinsame Momente, die immer seltener geworden sind. Ihre Stimme klingt melancholisch.</p>
<p>Ralf überlegt kurz, dann lächelt er schelmisch. „Hm, vielleicht könnte man sich ja so einen schönen Nachmittag machen?“ Seine Stimme bekommt einen spielerischen Klang, und Rosi spürt, wie die Atmosphäre leichter wird. Sie erkennt seine Bemühung, sie von ihrer Enttäuschung abzulenken, und ist ihm dafür dankbar.</p>
<p>„Was, wie meinst du das jetzt, du kleiner Schlingel!“ lacht Rosi und zieht ihre Hand zurück. Ihr Ton ist neckisch, gleichzeitig fühlt sie sich durch Ralfs Vorschlag gewärmt. Die Leichtigkeit des Moments vertreibt die dunklen Gedanken, der Übergang in einen neuen Abschnitt ihres Nachmittags gelingt sanft.</p>
<p>Ralf verdreht gespielt die Augen, sein Ton nun fast ironisch. „Na, nicht so, wie du es dir scheinbar gerade vorgestellt hast. Ich dachte eher an einen Spieleabend!“ Rosi grinst, die Lockerheit zwischen ihnen ist spürbar.</p>
<p>Sofort gleitet Rosi in Erinnerungen zurück – an Abende voller Lachen und Spielfieber mit Kristina und Manfred. „Oh ja, einen Spieleabend haben wir Vier schon lange nicht mehr gemacht. Das wäre eine schöne Idee! Aber warum erst heute Abend?“ Ihre Stimme ist enthusiastisch, ihre Augen leuchten. „Warte, ich rufe Kristina schnell an, vielleicht können wir dann diesen Nachmittag was zu dritt spielen!“ Sie springt auf, ihre Energie erfüllt den Raum wie ein frischer Wind.</p>
<p>Ralf winkt ab, sein Ton ist bedauernd, aber freundlich. „Hm, das geht leider nicht. Kristina ist heute tagsüber bei ihren Eltern – dies und das helfen“, erklärt er, wobei er sich über die Stirn streicht. Die Enttäuschung ist kurz spürbar, aber Rosi akzeptiert es mit einem verständnisvollen Nicken.</p>
<p>„Ach ja, stimmt. Davon hatte sie mir erzählt, ich hab nur vergessen, dass das heute ist.“ Rosi runzelt kurz die Stirn und bedauert den verpassten gemeinsamen Moment.</p>
<p>„Was meinst du, wir können doch alleine eine Runde spielen. Ich habe Zeit!“ Ralf schaut sie fragend an, ein schelmisches Funkeln in den Augen. Rosi überlegt kurz, ihr Herz schlägt erwartungsvoll – warum nicht? Sie lächelt und erwidert: „Warum eigentlich nicht? Wieso sollten wir zwei nicht auch ohne unsere Partner etwas zusammenspielen können?“ Ihr Ton ist leicht zweideutig, doch sie überspielt die Andeutung geschickt.</p>
<p>Für einen Moment herrscht Stille, dann fragt sie: „Was für ein Spiel schwebt dir denn vor?“ Ihre Stimme ist offen, neugierig, und in ihrem Inneren breitet sich Vorfreude aus.</p>
<p>„Du entscheidest. Immerhin bin ich hier, um dich ein wenig vom Alleinsein abzulenken“, sagt Ralf und lächelt. In Gedanken fügt er hinzu, dass er ziemlich genau weiß, welches Spiel sie jetzt wirklich ablenken würde. Doch er lässt Rosi die Wahl.</p>
<p>„Gut, wie wäre es mit einer Runde Mensch Ärgere Dich nicht zum Aufwärmen?“ Rosi grinst, ihre Begeisterung ist spürbar. „Danach können wir ja immer noch entscheiden, ob wir noch eine Runde spielen oder ein anderes Spiel wählen.“</p>
<p>„Hört sich gut an!“ Ralf antwortet, seine Stimme ist nun wieder gelöst. Für einen Moment treffen sich ihre Blicke – beide wissen, dass dieser Nachmittag anders wird als die letzten Tage voller Arbeit und Routine.</p>
<p>Schnell holt Rosi das Spiel aus dem Schrank. „Lass uns dafür aber in die Küche gehen. Am Esstisch kann man sich besser fürs Spielen hinsetzen!“ Sie führt Ralf in die Küche, die Atmosphäre ist leicht und voller Vorfreude.</p>
<p>Die beiden setzen sich gegenüber an den Tisch. Das Brettspiel ist schnell aufgebaut und die erste Partie beginnt. Rosi kegelt mal eine von Ralfs Figuren raus, mal ist es andersherum. Ausgelassen ist die Stimmung, Rosi genießt die Leichtigkeit, die das Spiel mit sich bringt. Am Ende gewinnt sie die erste Partie. Sie schaut Ralf direkt in die Augen, ein frecher Glanz darin. „Na, Lust noch eine Runde zu verlieren?“ Sie spürt, dass zwischen ihnen eine neue Nähe entstanden ist, die sie beide genießen, und für einen Moment fühlt sie sich wieder jung und unbeschwert.</p>
<p>„He, also natürlich – eine Revanche musst du mir auf jeden Fall geben!“ Ralf erwidert, sein Ton ist fordernd, aber freundlich. In seinem Blick liegt eine neue Entschlossenheit.</p>
<p>„Okay, hast ja Recht – und die gebe ich dir gern. Es ist wunderbar, mal wieder so einfach alles um sich herum zu vergessen!“ Rosis Stimme ist voller Dankbarkeit für diesen Moment der Unbeschwertheit. Ihre Gedanken schweifen ab, sie genießt das Zusammensein mit Ralf, das vertraute Spiel und die neu entdeckte Nähe.</p>
<p>„Gut, was meinst du dazu? Erhöhen wir den Einsatz etwas – der Gewinner oder die Gewinnerin darf sich nach der Partie etwas wünschen!“ Schlägt Ralf vor, seine Stimme ist jetzt fast verschwörerisch. Die Atmosphäre ist aufgeladen – beide wissen, dass dies mehr ist als nur ein Spiel, es ist ein gemeinsamer Moment voller Möglichkeiten. Rosi spürt, wie ihre Neugier wächst, und gleichzeitig genießt sie das leichte Kribbeln der Spannung.</p>
<p>Kurz lächelt Rosi süffisant, ihre Stimme klingt spielerisch. „Ach, und an was hast du da so gedacht?“ Für einen Moment treffen ihre Blicke sich, das Licht der Nachmittagssonne fällt durch das Fenster und taucht die Szene in einen goldenen Schein. In ihrem Inneren fühlt sie sich aufgeregt – was für einen Wunsch wird Ralf wohl äußern?</p>
<p>Ralf zuckt mit den Schultern und antwortet, diesmal mit einem Hauch von Unsicherheit. „Keine Ahnung. Entschuldige, war vielleicht eine dumme Idee.“ Seine Stimme ist vorsichtig, fast zögerlich, während er Rosi genau beobachtet.</p>
<p>„Also, ich hab damit kein Problem. Solange es anständig bleibt und es etwas ist, das unter Freunden okay ist – versteht sich!“ Rosi antwortet offen, doch ihre Augen blitzen vor Neugier. Während sie spricht, beobachtet sie Ralfs Reaktion und genießt das Spiel mit den unausgesprochenen Möglichkeiten des Nachmittags.</p>
<p>„Na, dann sind ja die Eckdaten geklärt. Jeder überlegt sich einen Wunsch, der unter Freunden okay ist. Aber verraten werden wir ihn erst nach der Partie – so, dass der Gewinner nie erfährt, was sich der Verlierer eventuell gewünscht hätte. Okay?“ Ralfs Ton ist nun humorvoll, fast beschwörend. Die Regeln sind abgesteckt, das Spiel beginnt, und die Atmosphäre ist voller Spannung und Vorfreude.</p>
<p>„Hm, ich denke, damit kann ich leben“, antwortet Rosi und tut so, als müsste sie erst einmal nachdenken. Ihre Stimme ist lebendig, und in ihrem Inneren breitet sich die Vorfreude auf das Spiel und die gemeinsamen Stunden weiter aus. Zwischen ihnen herrscht nun eine vertraute, spielerische Spannung.</p>
<p>Die Sonne tauchte den Raum in warmes Licht, während draußen leises Vogelgezwitscher zu hören war. Ralf legt jetzt richtig los, alles scheint für ihn zu laufen. Immer wieder grinst er, wenn Rosi patzt – und sie merkt, dass ihr die Konzentration fehlt, weil sie ständig über Ralfs möglichen Wunsch nachdenkt. Am Ende gewinnt Ralf die Revanche, seine Freude steckt förmlich an. Rosi ist ein bisschen enttäuscht, aber gleichzeitig gespannt – was wird er sich jetzt einfallen lassen?</p>
<p>Rosi schaut ihn neugierig an, ihr Herz pocht schneller. „Na, was hast du dir denn ausgedacht?“ schießt ihr durch den Kopf und sie spürt eine Mischung aus Nervosität und Vorfreude. Wird sein Wunsch harmlos sein – oder steht sie gleich einer echten Herausforderung gegenüber?</p>
<p>„Na, bist du bereit, deinen Preis einzulösen?“ fragt Ralf mit einem frechen Grinsen. Seine Stimme klingt jetzt locker und ein bisschen verschmitzt, sein Blick trifft den ihren – die Spannung zwischen ihnen ist fast zu greifen. Rosi lächelt unsicher, versucht cool zu bleiben, doch ihre Gedanken purzeln nur so.</p>
<p>„Na los, Ralf – raus mit der Sprache! Was hast du dir ausgedacht?“ erwidert sie, und ihr Lächeln wirkt herausfordernd, fast neckisch. Ihr Blick bleibt an ihm hängen – sie will wissen, wie mutig er ist, und ist gleichzeitig neugierig und leicht nervös.</p>
<p>Ralf zögert kurz, dann platzt es aus ihm heraus: „Okay, ich will einen Kuss sagen wir für zwei Minuten!“ Seine Stimme wird leiser, fast schelmisch, und Rosi erkennt, dass er zugleich nervös und erwartungsvoll ist. Ihr Herz schlägt noch schneller – damit hat sie nicht gerechnet, plötzlich prickelt die Luft vor Spannung.</p>
<p>Einen Moment sagt Rosi nichts. Ihre Gedanken überschlagen sich: Ist das jetzt wirklich der richtige Moment? Wird sie das bereuen? Aber der Wunsch ist ja eigentlich harmlos – und Neugier und Lust gewinnen die Oberhand. „Du willst also, dass ich dich zwei Minuten lang küsse?“ fragt sie, ihre Stimme zittert leicht vor Aufregung und Neugier. Sie sucht seinen Blick, will wissen, ob er das wirklich meint.</p>
<p>Ralf tritt ganz nah an sie heran, seine Augen funkeln vor Vorfreude und auch ein wenig Unsicherheit. „Nicht bloß so einen schnellen Kuss auf die Lippen – ich meine schon einen echten Kuss. So wie du ihn Manfred gibst, mit allem Drum und Dran!“ sagt er, jetzt klingt er mutig. Rosi spürt, wie ihr die Knie weich werden. Sie fragt sich, ob sie bereit ist, diesen Schritt zu gehen, und gleichzeitig fühlt sie sich lebendiger als schon lange nicht mehr.</p>
<p>Rosi versinkt in einem stillen inneren Monolog. Ihre Gedanken kreisen wie ein Wirbel: Ein Kuss, so leidenschaftlich, könnte das vielleicht schon mehr bedeuten als bloß ein Spiel? Die Grenze zwischen Freundschaft und Verlangen verschwimmt. Sie erinnert sich an das Gespräch mit Kristina. Darüber, wie sie sich erlaubten, in der Fantasie den Mann der anderen zu verführen – wie sie lachend meinten, das sei ja nur ein Gedankenspiel. Doch gerade in letzter Zeit, seit Manfred so viel arbeitet, hat sie diese Fantasien häufiger zugelassen. Vor ihrem inneren Auge taucht Manfred auf: Sie denkt an die Abende, an denen er müde nach Hause kam, kaum ein Wort für sie übrig hatte. Wie sie sich nach seinen Blicken und seiner Nähe sehnte, nach einem Moment, in dem er sie wirklich wahrnimmt. Ihr Herz pocht so laut, dass sie meint, Ralf müsse es hören; ihre Hände zittern leicht, und ein warmes Kribbeln breitet sich in ihrem Bauch aus. Sie spürt, wie ihr Gewissen sich regt – Manfred, ihr Mann, steht am Rand ihrer Erinnerung, und sie fragt sich, ob er ihr einen solchen Moment verzeihen würde. In Gedanken hört sie Kristina: &#8220;Bist du verrückt?&#8221;, würde sie rufen. &#8220;Das ist doch nicht unser Spiel!&#8221; Kristina, die Freundin, wäre sicher schockiert, würde energisch protestieren, wenn sie Zeugin des Geschehens wäre. Doch hier und jetzt sind sie allein; nur Ralf und sie, in einem Raum voller unausgesprochener Wünsche. Ihr Herz schlägt schneller, und sie fragt sich: Kann sie diesen Augenblick genießen und danach Manfred noch ehrlich begegnen? Wie viel einfacher wäre es doch, wenn sie gerade zu viert spielen würden, überlegt sie noch.</p>
<p>Rosi ist vollkommen überrascht. Sie war tief in ihren Gedanken versunken, als sie plötzlich die weichen, warmen Lippen von Ralf auf ihren spürt. Für einen Moment ist sie wie überrumpelt, doch dann lässt sie sich darauf ein und genießt es, endlich wieder geküsst zu werden. Während Ralf sie enger an sich zieht, spürt sie seine Hände auf ihrem Rücken und nimmt den dezenten Duft seines Parfums wahr. Das leise Rascheln seiner Kleidung begleitet den Moment, und mit jedem Atemzug fühlt sie, wie die anfängliche Unsicherheit langsam von einer wohligen Wärme verdrängt wird, die sich in ihrem Inneren ausbreitet. Ihr Herz schlägt schneller, und das Gefühl von Geborgenheit wächst—sie fühlt sich begehrt, auch wenn es nur für diese zwei Minuten sein sollte.</p>
<p>Rosi öffnet ihren Mund, und als ihre Zunge auf Ralfs trifft, durchströmt sie ein elektrisierendes Gefühl. Ihr Herz schlägt wild, jede Berührung lässt sie die Welt um sich vergessen. Der Kuss entwickelt sich zu einem leidenschaftlichen Tanz, bei dem Ralf den Rhythmus vorgibt – doch Rosi folgt ihm nicht nur, sie gibt sich ganz dem Moment hin. Sie spürt, wie ein warmes Kribbeln sich von ihrem Bauch bis zu ihrem ganzen Körper ausbreitet; ihre Gedanken lösen sich auf, und für einige Minuten existieren nur sie und Ralf. Mit jedem Zug wächst ihr Verlangen, sie genießt jede Nuance, jeden Atemzug, jede Bewegung. Der Kuss dauert viel länger als geplant, und als sie sich schließlich voneinander lösen, muss Rosi nach Luft ringen. In seinen Augen erkennt sie ein Echo ihrer eigenen Gefühle und ist überrascht, wie tief der Moment sie berührt hat.</p>
<p>Als wäre nichts gewesen, geht Ralf wieder zu seinem Platz und lässt sich entspannt zurückfallen. „Jetzt steht’s unentschieden. Wie wär’s mit einer Entscheidungsrunde?“ fragt er und schaut Rosi mit einem spielerischen Funkeln in den Augen an.</p>
<p>Rosi erwidert seinen Blick, ein schiefes Lächeln auf den Lippen. „Aber nur, wenn die Bedingungen die gleichen bleiben!“ sagt sie und zwinkert ihm, etwas frecher und lockerer als zuvor, zu. Ihr Herz pocht schneller – sie spürt, wie sich ein leichtes Kribbeln in ihrem Bauch ausbreitet, während die Spannung zwischen ihnen erneut wächst.</p>
<p>Ralf lächelt und lehnt sich leicht vor. „Wenn du willst – ich werd’ dir sicher keine Revanche verwehren“, antwortet er, seine Stimme klingt jetzt fast herausfordernd, als hätte er genau darauf gehofft.</p>
<p>Mit geübten Handgriffen stellen die beiden das Brett wieder auf. Diesmal spielen sie konzentrierter, jeder Zug wird abgewogen, die Spannung steigt mit jedem Würfeln. Rosi spürt, wie ihr Ehrgeiz wächst – jetzt geht es nicht mehr nur ums Gewinnen, sondern auch darum, wer den nächsten Preis bestimmen darf. Die Partie wird immer ausgeglichener, das Spiel steht auf Messers Schneide, und die Luft zwischen ihnen ist geladen von Erwartung und Aufregung.</p>
<p>Rosi versucht immer wieder, Ralf mit kleinen Gesten aus der Fassung zu bringen. Während sie scheinbar beiläufig mit der Zunge über ihre Lippen fährt, fragt sie sich insgeheim, ob ihre Spielereien überhaupt irgendeine Wirkung auf ihn haben – oder ob Ralf einfach unbeeindruckt bleibt. Ein anderes Mal setzt sie sich etwas anders hin, streicht ihre Bluse glatt und bemerkt, wie Ralfs Blick kurz hängenbleibt, als der BH unter dem Stoff sichtbar wird. Für einen Moment fühlt sie ein Prickeln der Unsicherheit: Ist sie dabei, eine Grenze zu überschreiten? Doch auch wenn sie sich bemüht, scheint all das nichts zu nützen, denn Ralf bleibt konzentriert und gewinnt erneut. Rosi spürt einen kurzen Stich der Enttäuschung, gemischt mit Neugier auf das, was als Nächstes passieren könnte.</p>
<p>Triumphierend grinst Ralf sie an, und Rosi wird plötzlich mulmig zumute. Hatte sie mit ihrem Verhalten vielleicht zu weit gespielt? Für einen Moment schießt ihr der Gedanke durch den Kopf, dass sie ihm falsche Signale gesendet haben könnte. Sie versucht, ihre Unsicherheit hinter einem lockeren Spruch zu verbergen: „Ralf, fordere jetzt bitte nichts ein, was ich nicht als Siegespreis bezahlen kann.“ Ihr Herz klopft schneller, während sie gespannt auf seine Antwort wartet und sich fragt, wie weit das Spiel noch gehen wird.</p>
<p>Ralf lächelt geheimnisvoll und lehnt sich ein Stück näher zu ihr. „Keine Sorge, ich habe nichts Unmögliches im Sinn“, erwidert er mit einem sanften, aber spürbar verspielten Unterton. Rosi atmet ein wenig auf, doch das Kribbeln der Unsicherheit bleibt – sie ist sich nicht sicher, ob sie seiner Entspanntheit wirklich trauen kann oder ob er doch noch eine Überraschung für sie bereithält. Sie spürt, wie die Spannung zwischen ihnen weiter wächst, während sie auf seinen nächsten Wunsch wartet.</p>
<p>„Eigentlich traurig, dass du so etwas von mir denkst“, sagt er. Während Ralf spricht, wandert sein Blick kurz zum Fenster, wo das gedämpfte Licht auf die Regentropfen fällt. Er lächelt leicht – ein warmes, ehrliches Lächeln, das etwas von seiner Unsicherheit verrät. Für einen Moment legt er den Kopf schief, als wolle er ihr die Unsicherheit nehmen.</p>
<p>„Entschuldige, du hast Recht. Das war vollkommen unangebracht.“ Rosi senkt kurz den Blick, ihre Finger spielen nervös am Glas, dessen kühle Oberfläche ihr plötzlich sehr bewusst ist. Während sie wieder aufschaut, spürt sie, wie ihr Herz schneller schlägt – fast so wie beim letzten Kuss, als sie sich für einen Moment komplett verloren hatte. Der Raum um sie herum ist in sanftes, gedämpftes Licht getaucht, draußen hört sie das leise Prasseln des Regens auf dem Fensterbrett – das macht den Moment zwischen ihnen noch intensiver. Nun ist sie gespannt, was er sich wünschen wird. „Also los, raus mit der Sprache. Was soll der Hauptgewinn für Mensch Ärgere Dich nicht sein?“</p>
<p>Fest schaut Ralf ihr in die Augen, als würde er die richtige Formulierung suchen. Er erinnert sich daran, wie Rosi ihn vorhin mit ihren spielerischen Gesten aus dem Konzept bringen wollte. „Nun, du hast ja gerade versucht, mich ein wenig aus der Bahn zu werfen. Also habe ich mich kurzerhand entschieden, meinen Hauptgewinn etwas zu ändern.“ Für einen Moment macht er eine Pause, die Spannung im Raum ist greifbar – Rosi spürt, wie ihr Mund trocken wird und ihre Gedanken immer hektischer werden. Sie fragt sich, was Ralf wohl verlangen wird, und ein prickelndes Gefühl breitet sich in ihrem Bauch aus, während das leise Rascheln des Regens wie ein Soundtrack für den Moment wirkt.</p>
<p>„Boah Ralf, jetzt sag schon. Nochmal einen Kuss wie eben? Diesmal nur was länger oder was hast du dir überlegt?“ Rosi merkt, wie ihre Hände fast unbewusst am Glas entlangfahren, ihr Blick klebt an Ralf, als könnte sie ihn mit der Kraft ihrer Gedanken dazu bringen, endlich zu antworten. Ihre Stimme klingt gespannt, ein leichtes Zittern liegt darin – die Ungeduld ist kaum zu verbergen. In ihrem Inneren ringt sie mit der Erwartung, ob Ralf sie wieder so überraschen und ihr Herz erneut für einen Moment zum Flattern bringen würde. Der Raum wirkt plötzlich kleiner, das Licht, das durch die Vorhänge fällt, setzt die beiden in Szene, während draußen der Regen intensiv auf das Dach prasselt.</p>
<p>Ralf atmet tief ein, das leichte Zittern in seiner Stimme kaum wahrnehmbar, als er spricht. „Mein Hauptgewinn… ich würde ihn gern teilen.“ Seine Worte kommen ruhiger, fast zögerlich, doch ein aufblitzender Schalk liegt in seinem Blick. „Erstens… ich würde gern – für den Rest des Tages, solange ich hier bin – deine Brüste sehen.“ Während er das sagt, wandert sein Blick kurz von ihrem Gesicht zu ihren in der Bluse versteckten Brüsten. Die Unsicherheit in ihm mischt sich mit einer neugierigen Erwartung; er fragt sich, ob Rosi ihm diesen Wunsch erfüllen würde oder ob er vielleicht zu weit gegangen ist. Gleichzeitig spürt er, wie sich das Spiel zwischen ihnen verändert – es ist nicht mehr nur ein harmloser Wettstreit, sondern etwas, das tiefer geht.</p>
<p>Rosi hört seine Worte, und für einen Moment bleibt es still. Ihre Gedanken überschlagen sich; sie erinnert sich daran, wie sie in der Sauna keine Scheu gehabt hatte, doch jetzt fühlt sich die Situation anders an. Ihr Blick schweift zum Fenster, das Licht der Regentropfen bricht sich darin und spiegelt ihre Unsicherheit wider. Sie überlegt, was es bedeutet, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, und ob sie damit eine Grenze überschreitet. Nach einer kurzen Pause antwortet sie leise, fast mehr zu sich selbst als zu ihm: „Du willst meine Brüste sehen…? Das ist eigentlich kein Problem – in der Sauna sehen sie auch wildfremde Männer.“ Ihre Stimme klingt nachdenklich, und als sie langsam wieder zu Ralf schaut, sucht sie in seinem Gesicht nach einem Zeichen, das ihr die Entscheidung erleichtert. Noch bevor sie sich weiter äußert, wartet sie innerlich darauf, was er als zweiten Teil seines Hauptgewinns verlangen wird.</p>
<p>Ralf bemerkt die feinen Zweifel in ihrem Ton, doch er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit einem sanften Lächeln fährt er fort: „Der zweite Teil… ich würde sie gern einmal anfassen – für zwei Minuten, während du mir einen dieser heißen Küsse schenkst, wie gerade eben.“ Er spricht behutsam, fast vorsichtig, als wolle er ihr die Entscheidung nicht abnehmen, sondern sie zu einem gemeinsamen Moment einladen. Hinter seiner ruhigen Art verbirgt sich eine Mischung aus Hoffnung und Unsicherheit: Er fragt sich, ob sie sich darauf einlassen wird oder ob er ihre Grenzen berührt hat.</p>
<p>Rosi bleibt stumm, ihre Finger gleiten langsam über das Glas in ihrer Hand. Die Luft zwischen ihnen ist dicht, und ihre Gedanken kreisen um die Frage, wie weit sie bereit ist zu gehen. Erst nach einem Moment, in dem nur das leise Prasseln des Regens zu hören ist, richtet sie ihren Blick auf Ralf. Ihre Augen spiegeln das Zögern, die Unsicherheit – und vielleicht auch eine leise Neugier. Mit vorsichtiger Stimme, kaum mehr als ein Hauch, sagt sie schließlich: „Das… geht jetzt aber nicht, Ralf.“ Ihr Ton ist nicht scharf, sondern nachdenklich, fast bittend, als hoffe sie, dass er ihre innere Unsicherheit versteht.</p>
<p>Ralf beobachtet sie aufmerksam, sein Blick bleibt ruhig und offen. „Wieso nicht?“ fragt er sanft, fast einladend, ohne Druck. „Der Kuss hat dich doch auch nicht gestört.“ Seine Worte sind nicht vorwurfsvoll, sondern vielmehr fragend, als wolle er verstehen, wo ihre Grenzen liegen. Zwischen ihnen liegt eine neue, leise Spannung – das Spiel um Nähe und Distanz, das sich gerade erst entfaltet.</p>
<p>Rosi nimmt seine Worte auf, und für einen Augenblick scheint sie in sich hinein zu horchen. Sie spürt, wie ihre Gedanken sich um die richtige Antwort winden – zwischen dem Reiz des Spiels und der Angst davor, eine Grenze zu überschreiten. Schließlich sagt sie, immer noch leise und vorsichtig: „Ein Kuss, ja… damit habe ich kein Problem.“ Ihre Stimme stockt kurz. „Auch dass du mich nackt sehen willst… das fühlt sich nicht fremd an. Aber anfassen… vielleicht ist das doch ein Schritt zu viel?“ Ihre Worte sind nicht abwehrend, sondern wie eine Einladung an ihn, mit ihr gemeinsam zu prüfen, wie weit das Spiel gehen darf.</p>
<p>Ralf lächelt, und in seinem Blick liegt ein Verständnis, das ihr Mut macht. Mit ruhiger Stimme, die die Spannung zwischen ihnen nicht auflöst, sondern verstärkt, sagt er: „Ich denke, das ist in Ordnung – und ich hätte nie erwartet, dass du kneifst. Du hast doch immer gesagt, Wett- und Spielschulden sind für dich Ehrensache.“ Er weiß, dass er damit einen wunden Punkt berührt, doch er tut es ohne Vorwurf, eher als spielerische Herausforderung, die Rosi ein weiteres Mal auf die Probe stellt. Dabei bleibt das unsichtbare Band zwischen ihnen gespannt – ein Spiel, das über das Brett hinausgeht und ihre gegenseitige Nähe und Grenzen auslotet.</p>
<p>Für Rosi gibt es kaum etwas Schlimmeres, als irgendwo oder bei jemandem Schulden zu haben – insbesondere, wenn es um Wett- oder Spielschulden geht. Während sie Ralf fragt, ob es diesmal tatsächlich nur zwei Minuten sein sollen und nicht wie eben ein längerer Kuss, versucht sie sich innerlich Mut zu machen. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen und ihre Hände zittern leicht, als sie sich bewusst macht, dass zwei Minuten zwar lang erscheinen, aber irgendwie zu schaffen sind. Sie hofft, dass sie diese Zeit überstehen oder ertragen kann, und redet sich ein, dass es gar nicht so schwer sein wird.</p>
<p>„Zwei Minuten. Wenn du möchtest, kannst du die Uhrzeit dabei stoppen“, bekräftigt Ralf und versucht, sie zu beruhigen. Seine Stimme ist sanft und aufmunternd, was Rosi ein wenig Sicherheit gibt.</p>
<p>Mit einem leisen Seufzen, das sowohl Unsicherheit als auch Entschlossenheit verrät, sagt Rosi: „Na gut, dann will ich mal nicht so sein und dir deinen Hauptgewinn gönnen.“ Während sie die Worte ausspricht, spürt sie, wie sich in ihrem Bauch eine Mischung aus Nervosität und Vorfreude breitmacht. Sie beginnt langsam, ihre Bluse aufzuknöpfen, wobei ihre Finger zuerst etwas unsicher wirken, dann aber zunehmend sicherer werden.</p>
<p>Genauso wie für Manfred vor einer Woche ist es für Ralf kaum zu fassen. Zum ersten Mal sitzt er Rosi gegenüber und sieht dabei zu, wie sie langsam einen Knopf nach dem anderen öffnet. Mit jeder Bewegung wird mehr von ihrer nackten Haut und ihrem BH sichtbar. Ralf spürt sein Herz schneller schlagen, während er versucht, ruhig zu bleiben – doch ein aufgeregtes Kribbeln breitet sich in seinem Bauch aus. Fasziniert beobachtet er jeden ihrer Handgriffe, kann den Blick kaum von ihr abwenden. Schließlich sitzt Rosi nur noch im BH vor ihm. Ihre Blicke treffen sich, intensiv und suchend. Mit einer Mischung aus Nervosität und Entschlossenheit gleiten Rosis Hände auf ihren Rücken, sie hält kurz inne, als wolle sie sich ihrer eigenen Courage vergewissern, dann öffnet sie den BH.</p>
<p>Langsam bringt Rosi ihre Hände wieder nach vorn. Sie achtet darauf, dass der BH nicht sofort von ihren Schultern rutscht, sondern legt ihre Hände schützend auf die Körbchen. Ein kurzer Moment der Unsicherheit durchzuckt sie, doch dann lächelt sie leicht, fast verschwörerisch. „Dann komm mal zu mir rüber, mein Lieber. Den Rest darfst du selbst auspacken!“ flüstert sie. Während sie spricht, fragt sie sich, wie es sich wohl anfühlen wird, ihm diesen letzten Schritt zu erlauben. Ihre Gedanken kreisen zwischen Vorfreude und Nervosität. Wird es sich so anfühlen, wie in ihren Fantasien? Oder wird es wie gerade bei ihrem Kuss sein, intensiver, fast animalisch.</p>
<p>Ralf braucht keine weitere Aufforderung. Sofort erhebt er sich und geht um den Tisch zu ihr. Während er näherkommt, spürt er, wie sein Puls weiter ansteigt. Als er vor ihrem Stuhl steht, erhebt sich auch Rosi. Sie steht nun direkt vor ihm, hält den BH mit ihren Händen noch an ihren Brüsten fest. Ein kurzer, unsicherer Blick huscht über ihr Gesicht. Sie fragt sich, ob sie in diesem Moment alles richtig macht, doch die Spannung und die Neugier überwiegen.</p>
<p>„Die zwei Minuten beginnen aber erst, wenn du meine Hände an ihnen fühlst – nicht schon mit dem Entfernen des BHs!“, sagt Ralf, während er seine Hände sanft auf ihre legt. Für einen Augenblick verharren beide so, und er spürt, wie sich zwischen ihnen ein Knistern aufbaut.</p>
<p>Rosi entzieht ihm zögerlich ihre Hände, der feine Stoff des BHs gleitet wie ein letzter Schutz zwischen ihnen. Beide achten darauf, dass der BH nicht achtlos zu Boden fällt, als hätte das Fallenlassen einen symbolischen Wert, einen unwiderruflichen Schritt. Ralf drückt den BH sanft gegen ihre Brüste, und in diesem Moment fühlt Rosi das aufbrausende Herz in ihrer Brust – der Puls pocht bis in ihre Schläfen. Ein warmes, fast schmerzhaftes Ziehen erwacht tief in ihrem Unterleib, als ob ihr Körper längst entschieden hätte, während ihr Verstand noch ringt. Die vertraute Küche, schwach erleuchtet vom goldenen Licht der Deckenlampe, duftet nach Kaffee und frischem Brot; leise tickt die Uhr am Kühlschrank.</p>
<p>Bevor Rosi eine Entscheidung trifft, spürt sie, wie Ralfs Hände sanft auf ihren nackten Brüsten landen – eine zarte Umarmung, die ganz leise das letzte Stück Unsicherheit in ihr zum Verstummen bringt. In dem Augenblick, als sich ihre Blicke finden und ineinander verhaken, scheint die Zeit für einen Herzschlag stillzustehen. Rosis Puls beschleunigt, ein wohliges Kribbeln breitet sich in ihr aus, als würde eine Welle warmer Vertrautheit durch ihren Körper rauschen. Die Berührung ist mehr als nur ein Kontakt – sie ist eine stumme Einladung, sich fallen zu lassen, sich in der Tiefe dieses Augenblicks zu verlieren. Während Ralf ihre Nähe genießt, schließt sie für einen Moment die Augen, nimmt jede Nuance wahr: das tiefe Pochen ihres Herzens, das Flirren auf der Haut, das stille Wissen, dass sie sich ihm gerade ein Stück mehr öffnet.</p>
<p>Nach einer Minute entweicht Rosi ein leises Seufzen. Es fühlt sich einfach zu gut an. Manfred hat sie lange nicht berührt. In ihr vermischen sich Enthaltsamkeit, die Erinnerung an seinen heißen Kuss und die Sehnsucht, sich endlich wieder als Frau zu fühlen. Dazu kommt das intensive Spiel von Ralphs Händen, das in ihr ein emotionales Chaos auslöst.</p>
<p>Ein Sturm von Gefühlen baut sich in ihr auf, als würde ihr Herz wild gegen ihre Brust pochen und ihre Gedanken wie Blätter im Wind umherwirbeln. Ihr Atem geht schneller, während ein warmes Prickeln ihre Haut überzieht. Die aufgestaute Sehnsucht überwältigt sie völlig; ihr Verstand wird von einem leidenschaftlichen Verlangen verdrängt, das sich wie eine Welle durch ihren Körper wälzt. In diesem Moment zählt nur noch das Hier und Jetzt – die Erfüllung und das Ausleben dieser lange vermissten Emotionen, während sie innerlich zwischen Vorfreude und Unsicherheit hin- und hergerissen ist.</p>
<p>Wie eine Verdurstende oder Verhungernde schlingt Rosi ihre Arme um seinen Hals, und voller Verlangen nähert sie sich mit ihrem Mund Ralf. Als ihre Lippen sich innerhalb von Sekunden finden und sie sich in einem leidenschaftlichen Kuss verlieren, durchströmt sie ein prickelndes Gefühl, das ihre Haut zum Vibrieren bringt. Sie nimmt das dezente Tick-Tack der Uhr am Kühlschrank wahr. Während Ralf sie berührt, spürt Rosi seine Wärme an ihrer Haut, ihre Hände gleiten tastend über seinen Rücken − sie genießt jede Berührung, während in ihrem Inneren das Verlangen nach Nähe immer stärker wächst. Die beiden stehen wild knutschend in ihrer Küche, beide gefangen zwischen Aufregung und Lust, während nach einer Minute Ralfs linke Hand erst auf ihren Rücken und von dort hinab zu ihrem Hintern gleitet und ein aufregendes Kribbeln durch ihren Körper schickt.</p>
<p>Ralf knetet gekonnt den Bereich durch den Stoff ihres Rocks, wodurch sich Rosi ihm immer stärker entgegen drängt. Leicht spürt sie, wie ihr Schritt gegen den seinen drückt und signalisiert damit bereits ihre Bereitschaft, ihm näherzukommen. Gleichzeitig bemerkt Rosi ein prickelndes Gefühl in ihrem Bauch. Als Ralf dann seine Hand unter ihren Rock und auf ihre nackte Po-Backe schiebt, stöhnt Rosi ihre Lust in seinen Mund hinein. Unbewusst drückt sie sich enger an ihn und spürt seine Erregung, was ihr einen Schauer über den Rücken jagt. Da ihr dies verdeutlicht, das sie beide Gefahr laufen sich so zu verlieren, das sie die letzte Grenze überschreiten, ohne dies verhindern zu können.</p>
<p>Für einen Moment genügt es Ralf, Rosis Lust und Verlangen spielerisch zu erkunden. Er spürt, wie ihre Nähe ihm einen wohligen Schauer über den Rücken jagt und sein Herzschlag schneller wird. Behutsam hebt er sie ein Stück an, dreht sie leicht in Richtung Tisch und setzt sie sanft auf die kühle Platte. Rosi fühlt, wie ihre Sinne förmlich überfluten – die Unsicherheit weicht einer intensiven Erwartung. Während ihre Lippen sich nach einer scheinbar endlosen Zeit voneinander lösen, gleiten Ralfs Lippen zärtlich über ihren Hals. Sie genießt jede Berührung, spürt seine Wärme, seinen Atem auf der Haut. Schließlich verweilen seine Lippen an ihrem erwartungsvoll aufgerichteten Nippel. Rosi schließt die Augen und gibt sich ganz dem Moment hin, ihr Innerstes flackert zwischen Sehnsucht und Erfüllung.</p>
<p>Ihre Lust bricht schon hörbar, in dem Moment aus ihr heraus, als sie nur seinen heißen Atem über ihre Brustwarze streichen spürt. Doch als sich dann seine Lippen darum schließen lässt sie sich stöhnend und genießend einfach mit geschlossenen Augen auf den Tisch zurücksinken.</p>
<p>Ralf verwöhnt ihre Brüste mit einer Hingabe, die Rosi tief berührt. Seine Finger zeichnen feurige Spuren auf ihrer Haut, sein Mund hinterlässt ein glühendes Echo aus Verlangen und Sehnsucht. Jeder Moment, jede Berührung öffnet eine neue Tür in ihr, hinter der Hitze und Erwartung lodern. Ihr Herz schlägt schneller, als Ralf mit sanften Küssen ihren Bauch erkundet; ein zartes Seufzen entweicht ihr, während sie sich ganz der intensiven Wärme hingibt, die von ihm ausgeht. Die Nähe zu ihm lässt ihre Unsicherheit langsam unter der Last leidenschaftlicher Gefühle schmelzen – sie fühlt sich ihm näher als jemals zuvor. Mit jedem weiteren Kuss versinkt sie tiefer in der Welle ihres Verlangens, bis Ralf am Saum ihres Rocks verweilt. Rosi hebt voller Vorfreude das Becken, eine stumme Einladung, die letzten Schranken fallen zu lassen und sich ihm vollständig hinzugeben.</p>
<p>Doch mitten in diesem Rausch meldet sich plötzlich die Stimme der Moral – scharf und unerbittlich. Moral ruft: „Du bist Manfred gegenüber untreu, verrätst sogar Kristina! Wie willst du später mit dem Geschehenen vor ihnen stehen und ihnen in die Augen schauen?“ Die Vorwürfe hallen wie Glockenschläge durch ihren Kopf, während Rosi innerlich ringt – Schuld und Sehnsucht wetteifern um die Oberhand. Rosi denkt: „Ist das hier wirklich meine Schuld? Konnte ich etwas tun, als Manfred mich beim letzten Gespräch so kalt ansah und mich mit seinem Schweigen verletzte? Als Kristina mir neulich sagte, ich solle auf mein Herz hören, wusste sie nicht, wie zerrissen ich bin &#8230;“ Mit brüchiger Stimme gibt sie ihrer inneren Moral eine stumme, verzweifelte Erklärung: „Ich kann einfach nicht anders, ich muss mich wieder als Frau spüren – das Gefühl, begehrt zu werden, ist stärker als jede Vernunft.“ Für einen Moment fühlt sie die Unsicherheit wie einen schweren Mantel, fragt sich, ob sie je wieder Manfred und Kristina offen begegnen kann. Doch das Verlangen drängt alles andere an den Rand, und der innere Konflikt – Schuld versus Sehnsucht – bleibt ein flackernder Begleiter, während sie ihrem Point of No Return entgegensteuert.</p>
<p>Ralf folgt ihrer Einladung und zieht ihr den Rock mit einer Mischung aus Aufregung und Nervosität aus. Als er erkennt, dass Rosi lediglich einen kleinen schwarzen Tanga trägt, hält er überrascht inne – ein Anblick, der ihn fasziniert und gleichzeitig seinen Puls beschleunigt. Rosi hält ihr Becken weiter erhoben. Signalisiert ihm unmissverständlich, dass auch dieses letzte Stück Stoff verschwinden soll. Mit einem kurzen, entschlossenen Griff entfernt Ralf den Tanga; der sanfte Druck seiner Finger lässt ihre Haut prickeln. Die wachsende Intimität wird von leisen Geräuschen begleitet – dem Rascheln des Stoffs, dem tiefen Atem der beiden, das fast wie ein Flüstern durch die Luft schwebt. Rosi genießt den Moment, spürt den sanften Druck von Ralfs Händen auf ihrer Haut und nimmt den Duft seines Parfums wahr. Erst jetzt sinkt sie entspannt zurück, schließt die Augen und gibt sich ganz dem Gefühl der Nähe hin – ihre Gedanken kreisen um das, was gleich geschehen wird, und lassen eine leise Vorfreude in ihr aufsteigen.</p>
<p>Heiß und sanft streicht Ralfs Atem über ihren Schritt, wie ein flüchtiger Sommerwind, der ihre Haut zum Kribbeln bringt. In diesem Moment durchzuckt sie ein elektrisierendes Gefühl, eine Mischung aus Vorfreude und Aufregung. Ihr Herzschlag beschleunigt sich spürbar, während sich ihre Gedanken überschlagen: Wird er ihre stumme Einladung verstehen? Ein leiser Schauder läuft ihr über den Rücken, als sie sich ganz der prickelnden Erwartung hingibt. Sie spürt deutlich, wie jede Faser ihres Körpers auf Ralfs Nähe reagiert und wie das Verlangen in ihr aufsteigt, sich ihm voll und ganz zu öffnen. Gleichzeitig mischen sich Unsicherheit und Sehnsucht in ihren Gedanken, doch das sinnliche Prickeln auf ihrer Haut lässt alle Zweifel in den Hintergrund treten – sie will diesen Moment, aber vor allem will, nein braucht sie ihn jetzt ganz.</p>
<p>„Nein nicht Ralf … ich bin schon feucht und geil genug … ich brauch dich jetzt erst einmal in mir … nachher vielleicht … aber jetzt bitte nimm mich … zeig mir … <em>das du mich</em> … wirklich begehrst und … willst!“ krächzt sie stöhnend.</p>
<p>Schnell richtet sich Ralf auf, seine Hose ist rasch geöffnet und bis zu seinen Knöcheln heruntergeschoben. Mit einem einzigen Schub versenkt er sich bis zum Anschlag in ihr. Für einen Moment durchzuckt ihn ein Anflug von Unsicherheit – ob er wirklich alles richtig macht, ob sie ihn genauso will. Doch als seine Hände ihre Hüften umfassen, spürt er, wie dieser Zweifel von einer tiefen Zufriedenheit und einer leisen Erleichterung verdrängt wird. Das warme Glücksgefühl breitet sich langsam in ihm aus, sein Herzschlag beschleunigt sich, und der Triumph, die Herausforderung gemeistert zu haben, lässt ihn innerlich aufatmen. Während er sie so hält, denkt er voller Freude: „Challenge geschafft … jetzt bist du die meine.“ Ralf fühlt sich ihr in diesem Augenblick näher als je zuvor. Auch sie spürt eine Welle der Nähe und des Vertrauens, die sie für einen Augenblick überwältigt, und gibt sich ganz dem intensiven Gefühl hin, das zwischen ihnen entsteht.</p>
<p>Erschrocken und zugleich freudig überrascht stöhnt Rosi sofort wieder auf; ihre Hände krallen sich ins Tischdecke, ihr Herz schlägt schneller und ein leises Zittern durchläuft ihren Körper. Mit geschlossenen Augen haucht sie: „Oh, wie sehr ich das vermisst habe …. Ja ist das gut … ich habe das wirklich gebraucht!“</p>
<p>Rosi hat noch nicht ausgesprochen als Ralf schon beginnt sie mit Stößen zu penetrieren. Immer wieder gleitet sein Mast in ihr rein und raus. Mit jedem kräftigen Stoß entweichen Rosi leidenschaftliche Laute, die den Raum erfüllen und Ralf überraschen. Die Intensität ihrer Hingabe trifft ihn unerwartet – so viel Feuer hatte er ihr nicht zugetraut. Während er sie spürt, wird ihm bewusst, dass Rosis Lust jede seiner Vorstellungen bei Weitem übersteigt. Ihre Begeisterung und ihr Verlangen reißen ihn mit und lassen ihn das Zusammensein neu erleben.</p>
<p>„Nennst du das <strong><em>Nageln</em></strong> … Ich dachte, mit vögeln meintest du auch … wirklich … <strong><em>VÖGELN</em></strong> !“ stachelt sie ihn mit einem frechen Lächeln an. Die zweideutigen Worte von Ralf und der leidenschaftliche Verlauf des Nachmittags lassen in ihr eine ungeahnte Neugier und prickelnde Aufregung aufsteigen, die sie bislang nicht kannte. Sie spürt, wie sich etwas in ihr verändert – ein bislang verborgener Teil ihrer selbst tritt zutage, voller Lust am Spiel und an der Provokation.</p>
<p>Gleichzeitig wird ihr klar, dass sie diese Seite ihres Wesens nur mit Ralf ausleben kann. Bei Manfred würde sie nie so sprechen oder sich so geben; sie ist überzeugt, dass er nie diese leidenschaftliche, verspielte Facette in ihr wecken könnte. Ihm fehlt genau das freche und spontane Wesen, das sie an Ralf so fasziniert und das sie in seinem Beisein entfalten darf. Ralf löst in ihr gerade eine Wildheit und ein Selbstbewusstsein aus, das sie bei Manfred nie gespürt hat – und gerade diese neue Freiheit macht sie neugierig auf alles, was noch kommen wird.</p>
<p>„Boah was bist du für eine geile Sau. Na, warte dir werde ich es schon noch zeigen!“ erwidert Ralf und steigert sein tun.</p>
<p>Noch nie hatte Manfred oder einer ihrer Ex-Freunde sie so respektlos behandelt, und normalerweise würde Rosi so etwas nicht dulden. Doch in diesem Moment, während sie von Ralf mit solcher Leidenschaft ergriffen wird, spürt sie einen inneren Zwiespalt zwischen Abscheu und Lust, der sie vollkommen überwältigt. Sie fragt sich, warum sie gerade jetzt diese intensiven Gefühle zulässt – wie es sein kann, dass sie sich von dieser rohen Direktheit nicht abgestoßen, sondern vielmehr noch stärker angezogen fühlt. Die Mischung aus Unsicherheit und Hingabe lässt ihr Herz schneller schlagen und sie erkennt, dass sie sich in diesem Ausnahmezustand auf eine Weise öffnet, die sie bisher nicht kannte.</p>
<p>„Hör auf zu labbern und &#8230; ja, stoß fester &#8230; ich bin so geil!“ haucht sie ihm entgegen, ihre Stimme zitternd vor Verlangen. Ihre Sehnsucht zieht ihn noch näher zu sich und mit jedem Stoß genießt sie es und spürt, dass sie bald wieder das ultimative Gefühl erleben wird, eine Frau zu sein. Ralf bringt sie zu jener sagenumwobenen Klippe, an die sie eigentlich nur noch Manfred hätte führen sollte. Die Intensität dieses Moments lässt sie die Bedeutung ihrer Beziehung und die widersprüchlichen Gefühle deutlich spüren – zwischen der Lust auf das Verbotene und der Sehnsucht nach tiefer Nähe.</p>
<p>Rosi bewegt ihr Becken aktiv auf Ralf zu und stößt ihm entgegen. Will, muss ihn immer so schnell es geht wieder tief in sich spüren – diesen Moment der Inspiration, der sie antreibt und erfüllt, der ihr das Gefühl gibt, lebendig und begehrt zu sein. Es ist nicht nur das körperliche Verlangen, sondern auch die Sehnsucht nach der intensiven Nähe, die sie so dringend braucht. Das ihre Hände ihre Brüste regelrecht hart durchkneten, nimmt sie kaum wahr. Anders als Ralf, der schaut sich dies fasziniert an. Erkennt das wie Rosi einen Nippel in die Länge zieht oder zwirbelt.</p>
<p>Rosi wird von ihrer Lust schneller mitgerissen, als Ralf es ahnen kann. Sie erreicht den Höhepunkt und gibt sich völlig dem Gefühl hin, das sie überwältigt. Die Wärme umhüllt sie wie eine weiche Decke, ihr Herz schlägt wild, während ihre Haut prickelnd jede Berührung aufnimmt. Ihre Sinne sind so geschärft, dass sie das leise Rascheln der Tischdecke und den Duft von Ralfs Haut noch intensiver wahrnimmt – alles verschmilzt zu einem Moment, in dem sie sich vollkommen verliert und der Wirklichkeit entgleitet.</p>
<p>„Roarrrr … IIICCCHH KKKKOOOOOOOMMMMMEEEEE!“ stöhnt Rosi schreiend auf.</p>
<p>Da Ralf wegen der Enge ihrer Scham nicht viel tun kann, beugt er sich zu ihr hinunter. Sobald sie seine Haut auf ihrer spürt, schnellen ihre Hände um ihn und umklammern ihn fest. Ein leichtes Zittern geht durch ihren Körper, als sie ihn festhält; sie spürt den warmen Atem von Ralf auf ihrer Haut, sein Duft mischt sich mit dem eigenen und lässt sie für einen Moment alles um sich herum vergessen. In der Stille des Raums hört sie das wilde Pochen ihres eigenen Herzens, das im Takt ihrer Erregung schlägt, und das kurze, raue Geräusch von Ralfs Atem, das ihre Sinne noch intensiver macht. Sie öffnet ihre Augen zum ersten Mal, seit sie und Ralf ihre Freundschaft auf diese verbotene Stufe angehoben haben, und sucht seinen Blick – genauso wie ihr Mund den seinen sucht.</p>
<p>„Was für ein Teufelsweib!“ denkt Ralf bei sich. So wild wirbelt ihre Zunge in seinem Mund herum, dass er nicht weiß, ob das größere Gewitter in seinen Mund oder tief in ihrem Schoss tobt. Ihr Atem vermischt sich mit seinem, während das Gewitter ihrer Zungen ihn völlig überwältigt. Für einen Moment verliert er sich in der Intensität dieses Kusses, spürt, wie sich sein Herzschlag beschleunigt und eine prickelnde Hitze ihn durchströmt. Die Nähe zu ihr, die Leidenschaft und das Spiel ihrer Lippen lassen ihn alles andere vergessen.</p>
<p>Rosi hatte bisher versucht, ihr Fremdgehen für den Moment zu verdrängen – sie schloss einfach die Augen, als könnte sie sich selbst vormachen, sie sei allein und würde nur fantasieren. Doch jetzt sind ihre Augen geöffnet. Der Blickkontakt mit Ralf ist eine Brücke, die sie nicht mehr zurückgehen lässt. Ihr Herz schlägt nicht nur wild, es hämmert gegen ihre Brust; mit jedem Pulsschlag wächst die Angst, dass diese Realität sie einholt. Die Schuld drückt schwer auf ihre Schultern, als würde sie jeden Moment unter dieser Last zusammenbrechen. Gleichzeitig durchzuckt sie die Sehnsucht nach Ralf wie ein heißer Strom – es ist ein Verlangen, das sie antreibt, die Grenzen zu überschreiten. Die Angst vor den Konsequenzen kriecht wie ein kalter Schatten in ihr hoch, während sie ahnt: Es gibt keinen Weg mehr zurück.</p>
<p>„Gott, ich vögel hier wirklich mit Ralf. Mit dem Mann meiner besten Freundin.“ Während der letzte Funken ihres Orgasmus langsam verblasst, flackert ein Bild vor ihrem inneren Auge auf: Sie erinnert sich an das Lachen ihrer Freundin, an die gemeinsamen Abende und die kleinen Geheimnisse, die sie miteinander teilten – und spürt, wie all das in diesem Moment auf dem Spiel steht. Ein stechendes Gefühl von Schuld legt sich wie ein schwerer Mantel auf ihre Haut. Während sie Ralf weiterhin wild küsst, beginnt ihr Herz zu rasen, angetrieben von der verbotenen Lust und der aufkeimenden Angst, entdeckt zu werden. Doch Rosi erkennt, dass sie sich diesem Spiel freiwillig hingegeben hat – auch wenn ihr Kopf gegen das lodernde Feuer ihres Körpers kämpft.</p>
<p>Ralf beendet den Kuss und richtet sich wieder auf. Dann geht er einen Schritt zurück, wodurch er sich ihr entzieht. Für einen Moment ist alles still. Rosi spürt, wie eine Leere sie erfasst, als hätte jemand ihr Herz herausgerissen. Ihr Atem stockt, die Angst vor dem, was sie angerichtet hat, kriecht in jede Faser ihres Körpers. Die Schuld wirft einen langen Schatten, lässt ihre Schultern schwer werden. Gleichzeitig pocht die Sehnsucht nach Ralf unvermindert und brennt wie ein Restglut in ihr weiter. Trotz des berauschenden Orgasmus, der ihren Körper noch erzittern lässt, spürt sie Trauer um das Verlorene und das Risiko, das sie eben eingegangen ist. Die Erinnerung an die Freundschaft, die sie vielleicht zerstört hat, schmerzt, doch ein leiser Hoffnungsschimmer flackert auf – ein Teil von ihr klammert sich an die Vorstellung, dass niemand davon erfährt. Während der andere Teil von ihr schon wieder nach dem nächsten intensiven Gefühl verlangt, bleibt sie innerlich zerrissen – gefangen zwischen Schuld, Angst, Sehnsucht und der brennenden Frage, ob dieser Moment es wirklich wert ist.</p>
<p>„War das etwa schon alles oder hellst du dein Wort und <strong><em>NAGELST</em></strong> mich wirklich richtig durch?“ Rosi schaut Ralf provozierend an, während sie ihn das fragt.</p>
<p>„Habe ich etwa gesagt das es das schon war. Dreh dich um und ich werde dir sofort wieder deine geile Fotze stopfen!“ kommt es sofort von ihm zurück.</p>
<p>Rosi spürt, wie ihr Herz schneller schlägt und ihre Hände leicht vor Erwartung zittern, als Ralf andeutet, wieder tief in sie zu kommen. Die Vorfreude breitet sich wie eine prickelnde Welle durch ihren ganzen Körper aus, sie kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Plötzlich voller Energie springt sie vom Tisch, dreht sich schnell um und stützt sich mit beiden Händen fest auf die Tischplatte. Ihr Atem geht kurz und flach, während sie einladend ihren Hintern bewegt und dabei gespannt darauf wartet, dass Ralf seinen Worten Taten folgen lässt.</p>
<p>Ohne Eile tritt Ralf hinter Rosi. Voller Unruhe wartet sie sehnsüchtig darauf wieder von ihm aufgespießt zu werden. Allerdings überrascht sie Ralf. Denn anstatt sie sofort wieder zu erobern, dirigiert er lediglich seine Männlichkeit zwischen ihre Schamlippen. Stößt dabei oben an ihre Lustperle mit seiner Spitze. Zudem zieht er Rosi nach hinten, an sich. Beide fühlen den erhitzten und verschwitzen Körper des anderen am eigenen. Seine Hände erkundeten ihren Körper mit sanfter Entschlossenheit und finden schließlich die weichen Rundungen ihrer Brüste.&#8221;</p>
<p>Rosi ist weiterhin innerlich aufgeheizt und wartet darauf, von ihm wieder genommen zu werden. Sie lehnt sich an ihn und legt ihren Kopf in den Nacken. Sanft küsst er sie vom Schulterblatt bis zu ihrem Ohr und wandert dann weiter nach vorn. Rosi spürt ein unerwartetes Kribbeln, als seine Lippen ihren Hals berühren, und ihr Herz schlägt schneller vor Vorfreude; sie spürt, wie ihre Gedanken sich überschlagen – kaum fassend, wie sehr sie sich diesen Moment herbeigesehnt hat. Die gedämpfte Beleuchtung im Raum verstärkt das Gefühl von Intimität und lässt Rosi alles um sich herum vergessen, sodass sie nur noch die Nähe und Berührungen zwischen ihnen wahrnimmt.</p>
<p>Dabei versucht sie das Aufschreien und Begehren ihres Körpers auszublenden. Dafür fühlt es sich viel zu wunderbar an, wie seine Hände mit ihren Brüsten spielen. Wie er seinen Schwanz sanft und ruhig durch ihre Schamlippen gleiten lässt. Wobei sie ihre Beine zusammenpresst, um ihn noch deutlicher spüren zu können und natürlich dieser innige Kuss. Ein Kuss, wie ihn eigentlich nur Verliebte sich schenken – so gefühlvoll ist er. Nicht wie ihr erster Kuss, als ihre Zungen diesen heißen Tango getanzt hatten und dieser heiß und feurig gewesen war. Nein es ist ein Kuss wie ihn sich Paare beim ersten Mal geben. Fast schüchtern vor Angst eventuell den anderen enttäuschen zu können. Sie presst ihre Beine zusammen, um ihn noch deutlicher zu spüren – ihr Herz schlägt schneller, als er sie küsst.</p>
<p>Doch der Kuss lässt ihre Sehnsucht nach Ralf nur noch intensiver aufflammen. Mit jedem Berühren seiner Lippen wächst das Verlangen, ihn wieder ganz nah zu spüren; ihr Körper brennt förmlich nach seiner Nähe, ihre Haut prickelt, und die Gedanken überschlagen sich voller Erwartung. Schließlich löst sie sich behutsam von seinem Mund und flüstert mit bebender Stimme: „Bums mich … vögel mir noch einmal das Hirn raus und lass mich das hier und jetzt vergessen!“</p>
<p>Rosi beugt sich langsam über die Tischplatte. Ihre Finger gleiten sanft über das kühle Tischtuch, während ihr Herz wild pocht. Mit einem tiefen Atemzug legt sie ihr Bein elegant daneben, als wolle sie sich ganz bewusst öffnen und jede Unsicherheit abstreifen. Ralf beobachtet sie mit brennender Sehnsucht und spürt, wie die Spannung zwischen ihnen fast greifbar wird. Jetzt kann und will er sie nicht länger warten lassen. Für einen Moment scheint die Welt nur aus ihnen beiden zu bestehen, und das Spiel ihrer Bewegungen und Gefühle macht die Szene intensiver und lebendiger. Sofort setzt er an und schiebt sich der Länge nach in sie.</p>
<p>„Jaaaa Ralf … genau dort gehörst du jetzt hin!“ stöhnt Rosi auf und beginnt ihr Becken kreisen zu lassen. Bewusst hat sie seinen Namen laut ausgesprochen. Denn sie will nur noch den Moment mit ihm fühlen. Ganz gleich, was die Zukunft bringt – sie möchte, dass er weiß, wie sehr sie ihn in diesem Moment begehrt und braucht. Durch das Kreisen ihres Beckens, schafft es Rosi das seine Spitze immer wieder über ihren G-Punkt streicht da er zwar in ihr steckt, aber sich noch nicht in ihr bewegt.</p>
<p>„So dann mach dich auf deinen nächsten heißen Ritt auf meinem Schwanz gefasst!“ nachdem Ralf ihr so eine gewisse Zeit geben hat, beginnt er sie nun mit langen, tiefen und schnellen Stößen zu nehmen.</p>
<p>„Ja stoß zu … ich will dich … genauso hart in mir spüren!“ wimmert Rosi unter ihm.</p>
<p>„Hm kann es sein das Manfred dich nicht so geil fickt und werden lässt?“ fragt er Rosi auf einmal unvorbereitet.</p>
<p>Sofort versteift sie sich als sie den Namen ihres Mannes hört. Kommt die Erinnerung daran zurück das sie hier gerade etwas total Verbotenes tat. „Nicht Ralf … tue das nicht … zerstör nicht alles in dem Du Manfred erwähnst!“ keucht sie und versucht so nicht nur einer Antwort, sondern dem ganzen Thema zu entgehen.</p>
<p>Kaum hört sie den Namen ihres Mannes, schlägt ihr Herz schneller, ihre Hände beginnen leicht zu zittern. Ihre Kehle fühlt sich trocken an. Die Erinnerung daran, dass sie hier gerade etwas völlig Verbotenes tut, drängt sich mit voller Wucht zurück in ihr Bewusstsein. Mit stockender Stimme sagt sie: „Ralf, bitte… tu das nicht… zerstör nicht alles in dem Du Manfred erwähnst .“ Sie versucht, dem Thema und einer Antwort auszuweichen, um nicht noch tiefer in das Gefühlschaos gezogen zu werden.</p>
<p>„Ha, ha wusste ich es doch. So wie du abgehst. Aber schon okay entspann dich wieder und genieß einfach wie geil guter, harter Sex sein kann!“ lacht Ralf und nimmt sie weiter.</p>
<p>„Es ist so falsch … was wir tun … und doch … fühlt es sich … so guuut an!“ überlegt Rosi stumm und tut dann nichts lieber als dies. Sie schaltet, leichter als sich dachte es tun zu können, wieder den Verstand ab und genießt nur das Gefühl welches dieser heiße Stab zwischen ihren Beinen, so tief in ihrem inneren ihr schenkt. Sie gehört nun nur ihm. Ihm und seinen Schwanz. Will nein muss diesen noch einmal so heiß und geil zwischen ihren Schenkeln fühlen. Noch einmal von ihm aus dem Universum gekickt werden.</p>
<p>Wieder ist Ralf über Rosi verwundert, nicht mehr so sehr wie eben. Dennoch hätte er nie gedacht das sie so sehr abgehen würde. Klar Kristina hat auch Feuer im Blut, aber Rosi übertrifft sie doch noch um einiges. Was nicht bedeutet das er sich ab sofort seinen Schatz genauso wünschen würde. Nein er liebt sie genauso wie sie ist und wenn dies halt bedeutet das sie ruhiger zurückhaltender ist, dann ist es okay für ihn. Umso mehr genießt er jetzt wie Rosi selbst in dieser Position versucht jedem seiner Stöße ihren Hintern entgegenzuschieben.</p>
<p>„ICH WILL DICH REITEN!“ kommt es auf einmal laut von ihr.</p>
<p>Ralf hat nichts dagegen. Im Gegenteil, so kann er sich noch einmal mit ihrer Brust beschäftigen. Die beiden wechseln rasch die Positionen, und nun liegt er auf dem Rücken auf dem Tisch. Obwohl Rosi immer noch wacklige Beine hat, lächelt sie nervös und steigt dennoch voller Vorfreude auf den Tisch. Entschlossen krabbelt sie über ihn, bereit, sich ganz dem Moment hinzugeben. Sie platziert ihre Scham über seinen aufrechtstehenden Pint und während sie ihr Becken absenkt, schauen sich die beiden tief in die Augen.</p>
<p>Direkt, nachdem sie Ralf bis zur Wurzel in sich aufgenommen hat, beginnt Rosi ihren Ritt. Jedoch überspringt sie Schritt und Tritt und reitet direkt im wilden Galopp auf ihm. Mit unbändiger Energie bewegt sich Rosi rhythmisch, als würde eine verborgene Kraft sie antreiben. Kristina ist impulsiv und leidenschaftlich, doch Rosi überrascht mit einer ungeahnten Intensität, die selbst Kristinas Temperament in den Schatten stellt. Denn sie spießt sich immer komplett bis zur Wurzel auf ihn auf. Genießt das Gefühl seiner Stärke und Kraft in ihr. Was jedoch zur Folge hat, das Ralf sein Vorhaben, sich wieder ihren wunderschönen Brüsten zu widmen, sehr erschwert.</p>
<p>Rosi bemerkt das Ralfs Atem immer keuchender, abgehackter wird. Zudem beginnt die Kraft in ihr immer wilder, unkontrollierter zu zucken. Sie weiß das Ralf nun ebenfalls auf seinen Orgasmus zusteuert. Schnell steigt sie von ihm ab. Ralf der sich schon darauf vorbereitete sich gleich tief in ihr zu verströmen, schaut überrascht zu ihr.</p>
<p>„Hey was soll das … ich bin kurz vorm kommen!“ gibt Ralf protestierend von sich.</p>
<p>„Das weiß ich!“ ist alles was Rosi darauf erwidert. Schnell bewegt sie sich so, das ihre Scham nun über seinem und sein zuckender Pint vor ihrem Gesicht sich befinden. Sogleich breitet sich diese herrlich geile Gefühl zwischen ihren Beinen aus, als Ralf sie beginnt zu lecken. Zum ersten Mal kann sie sich ihn nun etwas genauer betrachten. Erkennt die Ungeduld in ihm. Das er kurz davor ist seine Ladung unkontrolliert in der Küche zu schleudern.</p>
<p>Sofort ergreift ihre Hand das Teil von Ralf, welches gerade noch so heiße Wellen durch ihren Körper hatte jagen lassen, fest bei der Wurzel. Mit festem Griff drückt sie seinen Samenleiter ab und weiß das sie Ralf nun kurz einen heißen Schmerz in die Lenden treibt. Ein paar Minuten hat Rosi ihn so im Griff, während sich Ralf unter ihrem Schoß windet. Seine Zunge flackert nur hier und da mal zwischen ihre Liebeslippen. Was Rosi jedoch nicht stört. Sie weiß das sie gleich dafür entschädigt werden wird.</p>
<p>Als sie ihn endlich wieder frei gibt kann Ralf diese jedoch nur wenige Augenblicke genießen. Heiß ist kaum der richtige Ausdruck dafür was er fühlt, als sich ihre Lippen eng um seine Spitze schieben und Rosi ihn zu blasen beginnt. Die kleine Pause hatte Rosi extra eingefügt. Sie wollte nicht das er schon nach zwei oder drei Kopfbewegungen sich in ihr ergießt. Nein schlucken will sie ihm wenn auch sie erneut kommt, doch dafür braucht es noch ein wenig.</p>
<p>So steuern die beiden nun gemeinsam ihrem Höhepunkt entgegen. Treiben sich quasi gegenseitig diesem entgegen. Bis Rosi dann Schub um Schub seine Soße in ihren Rachen gepumpt bekommt. Nun kann sie sich auch gehen lassen, denn seit knapp einer Minute wartete sie nun doch schon auf ihn. Was allerdings auch ein kleines Problem mit sich bringt, den ihr eigener Orgasmus lenkt sie von dem von Ralf ab. Denn dieser ist so stark, das etwas geschieht was ihr noch nie im Leben geschehen ist. Gehört hatte sie schon davon, doch noch nie hatte sie selbst abgespritzt und dennoch überflutet sie in diesem Moment Ralfs Gesicht über und über mit ihrem Sekret. Was dazu führt das sie vergisst zu schlucken und sich so fast an seiner Soße verschluckt als sie durch den Mund einatmen will.</p>
<p>Völlig erschöpft, den Geschmack seiner Soße noch auf der Zunge, klettert Rosi von ihm herunter und verlässt den Tisch. Sie setzt sich langsam auf ihren Stuhl zurück. Während sie dort sitzt, spürt sie eine Mischung aus Erleichterung und Unsicherheit in sich aufsteigen – diese intensive Begegnung hallt noch in ihrem Körper nach, und gleichzeitig breitet sich ein Anflug von Reue aus. Ihr Blick gleitet zu Ralf, der immer noch reglos auf dem Tisch liegt, sein Atem langsam ruhiger wird. Sie beobachtet, wie sein Pint erschlafft auf seinem Oberschenkel liegt.</p>
<p>Rosi betrachtet Ralf einen Moment lang. Das Kribbeln in ihrem Bauch ist bittersüß – Schuld mischt sich mit einer Sehnsucht, die sie kaum zugeben mag. Die Erinnerungen an das gerade Erlebte lassen sie innerlich beben, während eine tiefe Zufriedenheit sich wie eine warme Welle in ihr ausbreitet. Gleichzeitig spürt sie, wie ein Hauch von Reue ihre Gedanken streift. Sie lächelt zaghaft und blickt Ralf unsicher an. „Ralf, das war&#8230; echt eine Nummer. Ich weiß nicht, ob das hätte passieren dürfen – aber irgendwie war es&#8230; unglaublich.“ Sie stockt, fährt dann leise fort: „Weißt du, das eine Mal war schon mehr als genug. Ich glaube&#8230; es ist besser, wenn du jetzt gehst. Ich möchte hier noch&#8230; aufräumen und duschen, bevor Manfred nach Hause kommt.“</p>
<p>Ralf blickt kurz auf seine Uhr, runzelt die Stirn und ist überrascht, dass es bereits früher Abend ist. Um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, spielt er sofort mit und versucht einen lockeren Ton: „Oh, schon so spät? Du hast wahrscheinlich recht&#8230; Ich sollte langsam gucken, ob Kristina schon von ihren Eltern zurück ist. Vielleicht&#8230; kann ich sogar noch schnell duschen, bevor sie da ist.“ Er lächelt verhalten und vermeidet Rosis Blick, als würde er selbst spüren, dass dies ein besonderer Abschied ist.</p>
<p>Rosi zieht sich hastig an, bemüht, ihre Nervosität zu überspielen. Sie begleitet Ralf noch zur Tür, das Knarren der Dielen unter ihren Füßen wirkt für einen Moment lauter als sonst. Auch Ralf macht sich fertig, um möglichst unauffällig das Haus zu verlassen. Kaum fällt die Tür hinter ihm ins Schloss, bleibt Rosi einen Augenblick stehen und atmet tief durch. Dann dreht sie sich um und geht mit einem spitzbübischen Grinsen ins Bad. Dort zieht sie sich langsam aus, wirft ihre Sachen in den Wäschekorb und spürt, wie die befriedigende Wärme des Moments in ihr nachklingt. Im Bad steigt der Duft von Seife auf, während das warme Wasser auf ihre Haut prasselt und sie für einen Moment alles andere vergessen lässt. Die Geräusche von draußen – ein vorbeifahrendes Auto, entfernte Stimmen – klingen gedämpft durch das Fenster. Rosi schließt die Augen und genießt den Augenblick, als würde das Wasser auch ihre Schuld für einen Moment hinfortspülen.</p>
<p>Während Ralf den Wagen durch den dichten Abendverkehr lenkt, kreisen seine Gedanken um das Geschehene. „Soll ich Manfred noch ein wenig warten lassen? Vielleicht so tun, als wäre ich immer noch mit seiner Rosi beschäftigt?“ Er lächelt kurz bei dem Gedanken, spürt aber, dass es unfair wäre. Schließlich fährt er rechts ran, nimmt sein Handy und ruft Manfred an – genauso, wie dieser es vor einer Woche gemacht hatte.</p>
<p>***** Nachspielzeit *****</p>
<p>Ralf greift zum Handy und begrüßt Manfred mit einem leichten Lächeln in der Stimme: „Challenge bestanden, du kannst nun langsam deinen Feierabend einläuten.“ Er spürt die Erleichterung, dass alles nach Plan gelaufen ist, und freut sich über die vertraute Verbindung zu seinem Freund.</p>
<p>Manfred lacht herzlich und antwortet: „Oh, doch schon? Ich dachte schon, ich müsste mir ein Hotelzimmer suchen.“ Seine Stimme klingt gelöst, die Spannung des Tages scheint von ihm abzufallen, während er den Scherz genießt.</p>
<p>Ralf entgegnet schmunzelnd: „Na komm, so spät ist es nun auch wieder nicht. Außerdem hättest du dein Vergnügen durchaus noch länger ausleben können. Lag nicht an mir!“ Er fühlt sich dabei wohltuend distanziert, das Gespräch zwischen ihnen bleibt locker und ohne Vorwürfe.</p>
<p>Manfred stimmt ihm zu, sein Ton wird etwas ernster, aber immer noch freundlich: „Stimmt, lag wirklich nicht an dir, sondern an deiner Frau! Sie hatte Angst, du würdest nach Hause kommen und uns in flagranti erwischen. Und nach dem zweiten Mal meinte sie, dass sie nun vollkommen erschöpft sei.“ Manfred denkt dabei an die intensive Begegnung und spürt, wie sich ein Hauch von Zuneigung und Verständnis für Rosi in ihm breitmacht.</p>
<p>Ralf wird neugierig und fragt nach, seine Stimme klingt überrascht: „Moment mal? Sie hat dich nach dem ersten Mal noch einmal rangelassen?“ Die Freundschaft zwischen Ralf und Manfred ist durch die Challange nun geprägt von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen, sodass solche Fragen ganz natürlich entstehen.</p>
<p>Manfred grinst und erklärt: „Ja, hat sie. Obwohl sie nach dem ersten Mal meinte, dass sogar du sie jetzt nicht mehr anfassen dürftest! Da solltest du vielleicht etwas daran arbeiten – Kristina ist nämlich noch leidenschaftlicher, wenn sie bereits einen guten Orgasmus hatte.“</p>
<p>Ralf lacht und schlägt vor: „Weißt du, wir sollten uns wirklich mal zusammensetzen und unsere Erfahrungen ausführlich austauschen.“ Seine Stimme ist warm, das Gespräch bleibt von gegenseitigem Respekt und Vertrautheit geprägt.</p>
<p>Manfred nickt zustimmend, sein Ton wird etwas nachdenklicher: „Das wäre sicher keine schlechte Idee. Okay, ich mache dann jetzt Schluss – ich möchte schauen, wie es meinem Schatz jetzt geht.“ Er spürt eine Mischung aus Vorfreude und Unsicherheit, weil ihn die Begegnung mit Rosi noch beschäftigt und die Beziehung zu ihr gerade durch die Challange angespannt ist.</p>
<p>Die beiden verabschieden sich voneinander, das Gespräch endet in beiderseitigem Verständnis. Während Ralf wie geplant sofort nach Hause fährt, bleibt Manfred noch eine Weile unterwegs. Er hat seiner Frau gegenüber erwähnt, dass es in der Firma ein größeres Problem gibt und es daher spät werden könne. Seine Gedanken kreisen um das Erlebte und um die bevorstehende Heimkehr – die Gefühle schwanken zwischen Zufriedenheit, Reue und vorsichtiger Neugier auf das, was ihn zu Hause erwartet. Erst zwei Stunden nach dem Gespräch mit Ralf kommt Manfred schließlich bei sich an; die Beziehung zu seiner Frau, steht auf dem Spiel. Das weiß er, aber er will alles tun was nötig ist, um sie nicht zu verlieren. Trotzdem ist ihm klar, das dies der Preis ihrer Challange am Ende sein könnte.</p>
<p>Rosi sitzt auf dem Sofa und hat den Fernseher eingeschaltet. Die Dokumentation läuft, aber ihre Gedanken schweifen immer wieder ab. Sie fühlt sich heute ungewöhnlich entspannt, fast ein wenig gelassen. Das liegt daran, dass ihr Hormonhaushalt nach dem Treffen mit Ralf wieder im Gleichgewicht ist. Außerdem hat Manfred sie schon lange nicht mehr berührt, was in ihr eine Mischung aus Gleichgültigkeit und leiser Erwartung auslöst.</p>
<p>Während sie wartet, spürt Rosi eine leichte Nervosität. Sie fragt sich, ob Manfred heute anders sein wird. Gleichzeitig ist sie ein wenig gelangweilt, weil alles so vorhersehbar scheint. Ihr Körper ist ruhig, ihr Geist jedoch aufmerksamer als sonst. Sie erwartet das übliche Begrüßungsküsschen, kurz und beiläufig – entweder auf die Lippen oder die Wange.</p>
<p>Wie erwartet beugt sich Manfred zu ihr hinunter und küsst sie sanft auf die Wange. Rosi spürt dabei keine große Emotion – eher eine routinierte Nähe, die ihr inzwischen vertraut ist. Sie denkt: „Zum Glück erwarte ich schon nicht mehr, mehr. Zumindest heute nicht!“</p>
<p>Doch diesmal bleibt Manfred nicht einfach stehen. Er kniet sich vor sie hin, legt behutsam seine Hände auf ihren Bademantel und drückt ihre Beine sanft auseinander. Manfreds Blick verrät eine Mischung aus Sehnsucht und Unsicherheit. Nach der langen Zeit der Distanz möchte er Rosi wieder näherkommen und sucht nach einem Zeichen von Vertrautheit. Für ihn ist es ein Moment, in dem er den Abstand zwischen ihnen überwinden und ihre Beziehung neu beleben will.</p>
<p>Rosi schaut Manfred überrascht an. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, Unsicherheit breitet sich in ihr aus. Sie spürt, wie sie nervös wird, als Manfred die Seiten des Bademantels zur Seite schiebt und ihre Knie mit seinen Händen umfasst. Ein leises Huch entweicht ihren Lippen. Mit einem sanften Ruck zieht Manfred sie nach vorne. Für einen Moment ist Rosi wie gelähmt, überrumpelt von der Situation. Blitzschnell greifen Manfreds Hände nach oben und gleiten in den Bund ihres Höschens. Weil sie nicht damit gerechnet hat, kann Manfred ihr das Stück Stoff mühelos ausziehen.</p>
<p>Das Licht im Wohnzimmer ist schummrig, draußen tropft leiser Regen gegen die Fensterscheibe und ein schwerer Duft von Lavendel, vermischt mit Manfreds Aftershave, liegt in der Luft. Manfred steht einen Moment bewegungslos, sein Herz pocht bis in den Hals, jeder Schlag scheint lauter als der Fernseher, der im Hintergrund leise summt. In seinem Kopf wirbeln Erinnerungen – Bilder von Rosi allein auf dem Sofa, wie sie schweigend ihr Buch las, während er noch in der Firma blieb, oder von den Abenden, an denen er nur das Licht im Flur sah und wusste, sie war längst schlafen gegangen. Ein bitterer Stich breitet sich in seiner Brust aus.</p>
<p>Mit einem tiefen, zögerlichen Atemzug, der seine Unsicherheit fast greifbar macht, senkt Manfred den Kopf. Die Worte – <em>„Verzeih… mir bitte…“</em> – kommen stockend, brüchig, kaum hörbar über seine Lippen. Seine Hand zittert leicht, als er behutsam das Lustzentrum seiner Frau zu liebkosen beginnt; die Berührung fühlt sich wie ein zaghaftes Anklopfen an einer Tür an, die lange verschlossen war. Die Last der vergangenen Wochen – die Einsamkeit, die Angst, sie zu verlieren – drückt schwer auf seinen Schultern. In diesem Moment sind seine Berührungen nicht nur ein Versuch, Nähe wiederherzustellen, sondern auch ein stiller, verzweifelter Ruf nach Vergebung. Ein leises Schluchzen bleibt fast unbemerkt, er schluckt seine Tränen herunter und hofft, dass Rosi ihn versteht.</p>
<p>Rosi richtet sich langsam auf, spürt den rauen Stoff des Sofas unter ihren Fingern und nimmt den würzigen Duft von Manfreds Haut wahr. Sie blickt ihn ernst an, ihre Augen wandern kurz auf seine zitternde Hand, bevor sie ihre eigene darauf legt. Ihr Daumen streichelt vorsichtig über seine Finger, um ihm Mut zu geben. Die Stille zwischen ihnen ist dicht, gefüllt von Nervosität und fragender Erwartung. Nach einer langen Pause, in der nur das leise Ticken der Uhr zu hören ist, sagt sie mit ruhiger, aber deutlicher Stimme: <em>„Warum… warum glaubst du, dass ich dir etwas verzeihen muss, Manfred?“</em> Ihre Stimme bricht kurz ab, bevor sie fortfährt. Ihre Augen suchen seine, sie will keine Ausflüchte – sie will wissen, was ihn bewegt. Ein leises Zittern in ihren Lippen verrät ihre Unsicherheit; sie hält den Blick, doch ihre Finger klammern sich fester um seine Hand.</p>
<p>Manfred hält inne, fast als hätte ihn das Echo ihrer Stimme getroffen. Eine Pause entsteht, während sein Blick an Rosis Gesicht hängen bleibt und die Geräusche des Regens draußen plötzlich lauter wirken</p>
<p>Mit brüchiger Stimme, abgehackt, fast flüsternd, antwortet er: <em>„</em><em>Weil… ich</em><em>…</em><em> weil ich in letzter Zeit kaum für dich da war.“</em> Er stockt, sein Atem geht schneller, und für einen Moment ringt er mit den Worten. <em>„Ich… habe dich allein gelassen, und… das tut mir weh… Mir fehl</em><em>e</em><em>t die Zeit für dich – und </em><em>das</em><em>… das bereue ich zutiefst.“</em> Für einen Moment kämpft er mit den Tränen, seine Hand hält Rosis fester, als würde er sich an ihr festklammern, um nicht unterzugehen.</p>
<p>Rosi atmet tief durch; das leise Rascheln ihres Bademantels begleitet die Bewegung. Die Worte nehmen sie mit, sie spürt den Schmerz in Manfreds Stimme – und das Bedürfnis, endlich wieder nah zu sein. Für einen Augenblick hält sie seine Hand fest, schenkt ihm einen liebevollen, verständnisvollen Blick. Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, und sie spricht langsam, mit Pausen, während ihre Gedanken noch sortieren: <em>„Manfred… ich verstehe dich. Aber du musst dich nicht entschuldigen… zumindest nicht, wenn du dich bemühst, es besser zu machen.“</em> Wieder eine Pause, in der ihre Finger sanft über seinen Handrücken gleiten, ein Zeichen der Vergebung und des Vertrauens. <em>„Es ist wichtig</em><em>…</em><em> dass wir ehrlich miteinander sind.“</em> Ein leises Lächeln huscht über ihr Gesicht, als sie seine Unsicherheit spürt – ihr Daumen fährt erneut über seine Haut, als wolle sie ihm versichern, dass zwischen ihnen noch Hoffnung besteht.</p>
<p>Die moralische Stimme in Rosi meldet sich deutlich, fast eindringlich: „Soll er ehrlich sein? Dann solltest du ihm auch erzählen, was heute zwischen dir und Rafl passiert ist.“ Während sie diesen Gedanken hört, spürt sie einen Kloß in ihrem Hals, ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Unsicherheit und Schuldgefühle breiten sich in ihr aus, sie fragt sich, ob sie überhaupt die Kraft und den Mut findet, Manfred alles zu offenbaren.</p>
<p>Ihre Gedanken kreisen: „Bin ich wirklich bereit, ihm das zu sagen? Was wird passieren, wenn ich es tue? Wird er mich noch lieben?“ In jeder Faser ihres Körpers fühlt sie die Unsicherheit – ihre Finger zittern leicht, ihr Atem geht flach, und sie beißt sich auf die Lippe, weil die Stimme in ihr Recht hat, aber die Angst vor den Konsequenzen und die Scham halten sie zurück. Der innere Konflikt wirkt wie eine Welle, die sie immer wieder überrollt, während sie versucht, sich zu entscheiden, ob sie sich öffnen kann.</p>
<p>Manfred sieht ihr tief in die Augen, das Licht spiegelt sich darin, und seine Unsicherheit verwandelt sich langsam in Hoffnung. Er spürt, wie die feuchte Wärme des Raumes, das rhythmische Pochen seines Herzens, ihn wieder lebendig macht – und dass die Distanz der vergangenen Wochen sich in diesem Moment aufzulösen beginnt. Mit fester Stimme, die noch einen Rest Nervosität in sich trägt, verspricht er: <em>„Nie wieder… das schwöre ich dir. Solange es in meiner Macht liegt, werde ich für dich da sein, Rosi. Du bist alles für mich, und… ich liebe dich von ganzem Herzen.“</em> Die Nähe zwischen ihnen ist greifbar – Hände verschränken sich, Blicke verharren, ein leises, stilles Versprechen, das mehr bedeutet als Worte.</p>
<p>„Ich liebe dich auch!“ haucht Rosi ihm entgegen und drückt seinen Kopf, der schon wieder zwischen ihren Schenkeln verschwunden ist, fester gegen ihren Schritt. Mit der anderen Hand zwickt sie sich selbst kurz in den Arm. „Aua, nein, ich bin wirklich nicht am Träumen“, stellt sie sofort fest. Ein Schauer läuft ihr über den Rücken, während sie realisiert, wie sehr sich ihr Leben gerade verändert. Ihre Gedanken wirbeln – so viel Neues, so viel Unsicherheit, aber auch eine seltsame Form von Freiheit und Aufbruch. Unwillkürlich schweift ihr Blick ins Leere, während sich die Erinnerungen an Ralf fast aufdrängen: Sie denkt an seine wilde, fordernde Art, wie er sie mit einer rohen Leidenschaft geleckt und gestreichelt hat – und wie anders sich Manfreds Zärtlichkeit jetzt anfühlt, wie ein wohltuender Kontrast, beruhigend und vertraut. Der Vergleich lässt sie innerlich erzittern, ein bittersüßer Nachhall beider Begegnungen. Dabei wird ihr bewusst, dass dies der erste Tag in ihrem Leben ist, an dem sie mit zwei Männern Sex hat. <strong>In ihrem Kopf </strong>schwirrt der Gedanke: Ob sie gleich einen deutlichen Unterschied spüren wird? So frisch wie die Erinnerung an Ralf ist?</p>
<p>Während Rosi in ihren Gedanken versinkt, spürt sie Manfreds sanfte, zärtliche Zungenbewegungen. Rosi bemerkt den ersten Unterschied. Manfred ist, wie sie es kennt, behutsam und genießt es, sie mit jeder Berührung zu verführen. Seine Zärtlichkeit ist ihr vertraut und gibt ihr Geborgenheit. Bei Ralf hingegen war alles wild, fordernd und voller roher Leidenschaft. Die Erinnerung daran lässt sie kurz erschauern – so unterschiedlich waren beide Momente. Rosis Finger gleiten durch Manfreds Haare, während sie die Situation reflektiert. Sie fühlt sich zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen. Obwohl sie Manfred weiterhin von ganzem Herzen liebt, empfindet sie eine tiefe Dankbarkeit für die neue Erfahrung mit Ralf, die ihre Sicht auf Liebe und Leidenschaft erweitert hat. In ihr breitet sich ein bittersüßes Gefühl aus – Unsicherheit, Neugier und Freude vermischen sich. Sie fragt sich, wie diese neuen Erfahrungen ihre Beziehung zu Manfred verändern werden und spürt, dass ihr Herz für beide Arten von Nähe offen ist.</p>
<p>Immer deutlicher bemerkt Rosi das ihr Körper erneut aufgeheizt wird. Wie die ersten Ausläufer eines heranbrausenden Gewitters Welle um Welle gegen ihre Brandung peitschen lassen. Sich ihr Verstand wieder beginnt zu vernebeln. Mit diesem ganz besonderem Nebel, welchen sie so sehr liebt und welcher ihr heute schon zweimal die Sinne geraubt hatte. Auch hat sie schon längst wieder die Kontrolle über ihren Körper verloren, so das ihr Becken wie wild am Kreisen ist.</p>
<p>Dann trifft ihr Orkan aufs Land und Rosi verliert zum dritten Mal sämtliche Kontrolle über sich. Laut schreit sie ihren Orgasmus hinaus. Hat dabei das Gefühl, als wenn sich der Boden unter ihr auflösen und sie sich im freien Fall befinden würde. So sehr sie dieses Gefühl auch liebt und genießt, so anstrengend ist es jedoch auch. So das Rosi am Ende vollkommen erschöpft auf dem Sofa sitzt.</p>
<p>Immer deutlicher spürt Rosi, wie ihr Körper erneut aufgeheizt wird. Wie die ersten Ausläufer eines heranbrausenden Gewitters peitschen Welle um Welle gegen ihre Brandung. Ihr Verstand beginnt langsam zu vernebeln, dieser besondere Nebel, den sie so sehr liebt und der ihr heute schon zweimal die Sinne geraubt hat, zieht erneut auf. Sie hat die Kontrolle über ihren Körper längst verloren; ihr Becken kreist wie wild. Ihr Herz schlägt schneller, ihre Haut prickelt und sie spürt jede Berührung intensiver als zuvor – jede Bewegung, jeder Kontakt lässt sie die Lust noch unmittelbarer erleben. Sie fragt sich, ob sie diese Gefühle gerade intensiver empfindet, weil die Begegnung mit Ralf noch in ihr nachhallt – oder ob sie sich das vielleicht nur einbildet?Manfred richtet sich auf und öffnet die Augen. Als Rosi ihn so sieht, steigt in ihr eine Welle von Erschöpfung und innerer Unruhe auf. Sie fühlt sich ausgelaugt, ihr Körper ist müde, doch viel stärker ist die Angst, Manfred jetzt zu enttäuschen. <em>„Ich bin so erschöpft, ich weiß nicht, wie ich ihm das erklären soll. Die Angst, ihn zu enttäuschen, lähmt mich.“</em> Ihre Gedanken kreisen, werden klarer und strukturierter: <em>„Wie soll ich Manfred sagen, dass ich heute nicht kann? Ich habe Angst, ihm zu gestehen, dass ich ihn betrogen habe. Aber jetzt will er mich wieder – und ich kann ihm sein Recht nicht verwehren.“</em> Statt zu sprechen, entscheidet sie sich schweigend, ihm diesen Moment nicht zu verweigern. Während Manfred sie liebevoll berührt und sich ihr nähert, fragt sich Rosi ängstlich, ob ihr Körper die Nähe überhaupt noch zulassen kann – und ob ein Orgasmus sie tatsächlich ohnmächtig machen könnte. In diesem Zwiespalt zwischen Schuld, Angst und Nähe bleibt sie still und lässt geschehen, was zwischen ihnen passiert.</p>
<p>„Roarrrr!“ stöhnt Rosi schon bei seinen ersten Stößen auf und hat das Gefühl, das ihre Muschie noch nie im Leben so beansprucht worden ist. Womit sie auch nicht falsch liegt. Womit sie allerdings falsch liegt, ist der Glaube an sich selbst. Denn so ab- und kaputtgefickt sie sich auch fühlt, ihr Körper schreit trotzdem nach mehr.</p>
<p>So kommt es sogar das sie seine Penetration wieder beginnt zu genießen. Im sogar wieder ihr Becken entgegenbockt und sich selbst ihn sogar stöhnend noch anfeuert hört. „Ja Schatz stoß … fester … fester … tiefer, mein Schatz … oh hab ich … dich vermisst!“</p>
<p>Manfred denkt nicht daran, das Tempo oder die Kraft seiner Bewegungen zu verändern. Er kennt seine Frau zu gut, um nicht zu wissen, wie sehr sie seine Art liebt, sie zu nehmen. Dass sie heute die härtere Gangart kennengelernt und Gefallen daran gefunden hat, davon ahnt er nichts. Noch ist ihm nicht klar, dass Rosi nun auch diese neue Leidenschaft in sich trägt.</p>
<p>Immer wieder gleitet sein Riemen in gleichmäßigen ruhigen Zügen in ihr aus und ein. Es dauert so bestimmt fast 40 Minuten, bis die beiden merken das Manfreds Eiern so stark am brodeln sind, das er sich nicht mehr lange beherrschen und alles tief in ihrem Schoß ergießen wird.</p>
<p>„Ja spritz … spritz und mach mir wieder einen … dicken Bauch Schatz … komm … komm für mich!“ stöhnt Rosi und wartet angespannt darauf ihn sich in ihr abspritzen zu fühlen.</p>
<p>Dann ist es auch endlich soweit. Mit einem letzten Stoß und unter lautem stöhnen überflutet er ihre Liebeshöhle. Setzt diese komplett unter Wasser, wobei er es sogar schafft auf ihren G-Punkt zu spritzen. Das alles zusammen löst nun auch bei ihr den erlösenden Orgasmus aus. Er ist zwar stark, jedoch nicht so stark wie Rosi es befürchtet hatte. Wodurch sie sein kommen und auch ihren Orgasmus doch in vollen Zügen genießen kann.</p>
<p>Nachdem sich Manfred komplett in ihr entleert hat, zieht er seinen Riemen aus ihr heraus und setzt sich erschöpft neben seine Frau aufs Sofa. Schwer ringt er nach Atem. Er kann noch nicht einmal zu ihr rüber schauen als sie eine seine Hand, in die ihre nimmt. „Ich bin kaputt. Komm lass uns ins Bett und schlafen gehen!“ sagt Rosi zu ihm. Nur schwerfällig kann sich Manfred aufrappeln, um zusammen mit ihr ins Schlafzimmer und ins Bett zu gehen.</p>
<p>**** Wie man(n) sich auch täuschen kann ****</p>
<p>Eine Woche später, einen Tag bevor ihre Kinder wieder nach Hause kommen, treffen sich Rosi und Kristina zu einem letzten ruhigen Gespräch. Beide wissen, dass es in nächster Zeit schwierig sein wird, solche Momente zu genießen – die Kinder werden sicherlich viel zu erzählen haben. Umso mehr freuen sich die Freundinnen über diesen Abend. Während sie auf dem Sofa sitzen, streicht Rosi unbewusst mit den Fingern über den Rand ihrer Teetasse, als würde sie darin Antworten suchen. Kristina beobachtet das und lächelt leise, ihre Gedanken schweifen ab.</p>
<p>Rosi blickt Kristina fragend an, ihr Herz schlägt schneller bei dem Gedanken an die Rückkehr ihrer Kinder. Ein zögerliches Lächeln huscht über ihr Gesicht, während sie nervös die Tasse dreht. Mit einem Hauch Unsicherheit in der Stimme sagt sie: „Was glaubst du, werden wir sie morgen überhaupt wiedererkennen?“</p>
<p>Kristina lacht leise und schüttelt den Kopf. „So lang war der Monat nun auch wieder nicht, Rosi! Obwohl – bei Alexis könnte es sein, dass sie sich verändert hat.“ Mit einem verschmitzten Lächeln zwinkert sie Rosi zu, wirft dann einen kurzen, besorgten Blick aus dem Fenster, als würde sie in der Dunkelheit nach einer Antwort suchen. Die Gedanken an Alexis lassen sie nicht los.</p>
<p>Rosi runzelt die Stirn, ihre Finger verharren einen Moment am Tassenrand. „Was soll das denn jetzt heißen?“ fragt sie neugierig, ihre Stimme klingt leicht gereizt, aber auch gespannt auf die Antwort.</p>
<p>Kristina erklärt ruhig, während sie nachdenklich lächelt. Sie schiebt eine Haarsträhne hinter ihr Ohr und blickt für einen Moment ins Leere: „Alexis ist durch ihr Alter weiter in der Pubertät, da verändert sich einiges. Vor allem könnte sie jetzt nicht mehr so blass zurückkommen, sondern durch das sonnige Wetter in Griechenland einen schönen Teint bekommen haben.“</p>
<p>Rosi nickt zustimmend, ein leicht neidischer Ausdruck huscht über ihr Gesicht. Sie drückt die Tasse etwas fester, als würde sie sich an die Erinnerungen vom letzten Sommer klammern. „Da könntest du Recht haben. Hier war der Sommer ja nur kurz mal schön, und dann gleich mit über dreißig Grad, aber nie länger als fünf Tage am Stück.“ Sie seufzt und spürt eine Mischung aus Vorfreude und Unsicherheit. „Ich glaube auch, dass es für Manfred gut sein wird, wenn Alexis wieder da ist.“</p>
<p>Kristina wird sofort aufmerksam, ihre Stimme klingt besorgt, fast schon angespannt: „Wieso das? War etwas mit ihm?“ In ihrem Blick liegt eine Mischung aus Sorge und Neugier, als wäre sie darauf gefasst, etwas Unvorhergesehenes zu erfahren.</p>
<p>Rosi schaut nachdenklich aus dem Fenster, ihre Augen gleiten über die dunkle Landschaft, als suche sie darin ihre Gedanken wiederzufinden. „Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube, die ersten Wochen waren schwer für ihn. Er hat sie sehr vermisst.“ Ein leiser Stich in ihrem Herzen erinnert sie daran, wie sehr sie sich nach Bestätigung von Manfred sehnt.</p>
<p>Kristina seufzt und legt ihre Stirn in Falten; ihr Gesicht zeigt ehrliche Anteilnahme. „Hm, bei Ralf war es genauso. Bis vor zwei Wochen war er kaum zu gebrauchen, nie zu Hause, und selbst zu ein bisschen Spaß konnte ich ihn nicht überreden.“ Sie schüttelt leicht den Kopf, ihre Enttäuschung darüber, dass auch bei ihr Nähe gefehlt hat, ist deutlich zu spüren.</p>
<p>Rosi grinst verlegen, doch hinter dem Grinsen verbirgt sich Unsicherheit. „Wie, du konntest die sturmfreie Bude auch nicht genießen?“ Ihr Ton klingt leicht ironisch, doch ihre Augen verraten, dass sie sich nach Leichtigkeit und Nähe sehnt.</p>
<p>Kristina schmunzelt, ihr Lächeln wirkt etwas resigniert. „Nein, nicht wirklich. Aber warum sagst du, du auch nicht? War bei dir auch Flaute?“ In ihrer Stimme schwingt die Hoffnung mit, im Gespräch einen gemeinsamen Trost zu finden.</p>
<p>Rosi zuckt mit den Schultern und spricht offen: „Ja, bis vor einer Woche war es wirklich ruhig. Seitdem geht es wieder aufwärts.“ Ihre Stimme wird etwas lebhafter, als sie fortfährt: „Es scheint, als ob das Ende der Ferien, also das baldige Wiedersehen mit seiner Tochter, ihn wieder wachgeküsst hat.“ Die Vorfreude mischt sich mit Erleichterung, dass wieder Bewegung in ihre Beziehung kommt.</p>
<p>Kristina grinst und sagt neckend: „Entweder das oder etwas anderes?“ Ihre Worte sind leichtfüßig, doch ihr Blick bleibt aufmerksam, als würde sie Rosi auf eine geheime Spur locken wollen.</p>
<p>Rosi schaut Kristina fragend an, ahnt aber, worauf sie hinauswill. „Etwas anderes?“ Ihre Stimme ist neckend und gluckst dabei leicht rum.</p>
<p>„Ganz genau … WAS ANDERES! Also Ralf ist seit zwei Wochen wieder mehr oder weniger der Alte und Manfred seit einer Woche!“ überlegt Kristina laut. In ihrem Gesicht blitzt Hoffnung auf, als würde sie darauf warten, dass Rosi ihre Gedanken bestätigt.</p>
<p>„Stimmt, jetzt wo du es sagst. In jeder Woche ist genau das passiert, was wir wollten!“ grinst Rosi wie ein Honigkuchenpferd von einem Ohr zum anderen. Sie wirkt dabei so zufrieden, als hätte sie gerade einen großen Erfolg gefeiert.</p>
<p>Kristina strahlt, ihre Augen leuchten vor Freude, und sie zieht Rosi dabei ein Stück näher zu sich. Mit einem begeisterten Ton sagt sie: „Richtig, Rosi. Erst nachdem sie uns bekommen haben, uns vögeln konnten – ohne zu wissen, dass wir das heimlich so geplant hatten – und wir unseren Partnertausch, also den Wechsel zwischen unseren Männern, tatsächlich umgesetzt haben.“</p>
<p>Rosi schaut einen Moment aus dem Fenster, ihre Finger spielen unruhig mit einer Tasse. „Wenn ich ehrlich bin, hätte ich niemals gedacht, dass unser Plan wirklich funktioniert. Ich meine, den Männertausch zuerst nur zu denken und dann tatsächlich durchzuziehen – das hätte ich mir ohne ihr Einverständnis nie vorstellen können.“ Sie hebt den Blick und sieht Kristina mit unsicherem Lächeln an. Im Raum liegt eine gespannte Stille.</p>
<p>Kristina lächelt beruhigend und lehnt sich leicht zu ihr. „Das stimmt, aber anscheinend haben wir das noch drauf. Unsere kleinen geheimen Spielchen, ein flirtender Blick hier und da, mal ein zufälliger Blick auf den Hintern oder ein tiefer Einblick ins Dekolleté – lach – Männer reagieren eben immer gleich.“ Ihre Stimme klingt leicht und sie schmunzelt, doch ihr Blick bleibt aufmerksam bei Rosi.</p>
<p>Rosi senkt den Kopf, ihr Grinsen verschwindet. Mit leiser Stimme sagt sie: „Sag das nicht, das macht mir Angst.“ Sie blickt nervös auf ihre Hände und atmet tief durch.</p>
<p>Kristina legt sanft ihre Hand auf Rosis und schaut ihr direkt in die Augen. „Angst, Rosi?“ Ihre Stimme ist warm und gibt Halt.</p>
<p>Rosi nickt leicht, ihre Stimme zittert: „Ja, Kristina. Ich habe wirklich Angst, dass ich Manfred verlieren könnte. Die Vorstellung, dass er sich von einer anderen Frau verführen lässt, lässt mich nicht los. Zwischen uns war alles abgesprochen, deshalb konnte ich damit umgehen, dass Manfred einmal mit einer anderen schläft. Aber wenn es plötzlich ohne mein Wissen passiert, könnte ich nicht damit umgehen. Ich weiß nicht, wie ich dann reagieren würde.“ Sie ringt um Fassung, während Kristina ihre Hand drückt.</p>
<p>Kristina schaut sie ernst an, ihre Stimme ruhig: „Glaubst du, dass Manfred dich vorher schon einmal betrogen hat?“ Im Hintergrund hört man das leise Ticken der Uhr, das die Stille im Raum noch verstärkt.</p>
<p>Rosi schüttelt den Kopf und sieht Kristina entschlossen an. Während sie spricht, ballt sie unbewusst die Hände zu Fäusten, als würde sie sich innerlich gegen einen aufkommenden Zweifel stemmen. „Nein, das glaube ich nicht. Und wenn doch, dann hat er es sehr gut vor mir verborgen.“ Ihre Stimme klingt jetzt klarer, doch ein flüchtiger Zweifel blitzt in ihrem Blick auf. Die Unsicherheit bleibt, trotz ihrer Entschlossenheit, spürbar in ihren Augen.</p>
<p>Rosi blickt Kristina mit einem vorsichtigen Hoffnungsschimmer in den Augen an. Ihre Stimme ist leise, voller Unsicherheit, aber auch gestärkt von Kristinas Zuspruch. <strong>Rosi</strong><strong> lacht </strong>aufgeregt: „Ich hoffe wirklich, dass du Recht hast. Aber eines lässt mich nicht los, geht es dir nicht genauso?“ Ihr Finger streicht nervös über die Tasse, als würde sie sich an ihr festhalten.</p>
<p>Kristina lehnt sich ein wenig vor, ein neugieriges Lächeln auf den Lippen. Sie spürt, wie die Spannung im Raum wächst, das leise Ticken der Standuhr wird deutlicher. „Wenn du mir verrätst, was dich beschäftigt, kann ich dir sagen, ob ich genauso neugierig bin.“ Ihre Augen suchen den Kontakt zu Rosi, bereit, sich auf das Gespräch einzulassen.</p>
<p>Für einen Moment schweigt Rosi und schaut aus dem Fenster, als wolle sie ihre Gedanken sammeln. Sie atmet tief durch. In ihren Augen spiegelt sich Unsicherheit und Nachdenklichkeit. „Ich frage mich einfach, warum sie es eigentlich gemacht haben. Wie du vorhin gesagt hast – wir waren für sie wohl die größte Versuchung, aber auch Gefahr. Warum gerade wir?“</p>
<p>Kristina schaut Rosi direkt an und ihr Grinsen wird breiter. In ihren Augen blitzt Abenteuerlust auf, als ob sie bereits einen Plan schmiedet. Die Atmosphäre im Raum wirkt elektrisiert, draußen hört man das entfernte Zwitschern eines Vogels. „Da stimme ich dir voll zu. Das würde ich auch zu gerne wissen! Was hältst du davon, wenn wir unseren Männern mal ein wenig auf den Zahn fühlen? Sie sollten ruhig ein bisschen ins Schwitzen kommen!“</p>
<p>Sofort huscht ein schelmisches Lächeln über Rosis Gesicht. Gemeinsam mit Kristina spürt sie, wie die Unsicherheit einer leichten Aufregung weicht. „Und wie stellst du dir das vor?“</p>
<p>Kristina lacht leise, ihr Blick voller Zuversicht und Energie. Das warme Licht im Raum hebt die Stimmung, ihre Bewegungen wirken gelöst. „Da fällt uns bestimmt etwas Geniales ein!“</p>
<p>Die beiden Frauen schließen sich fest in die Arme. Ihr gemeinsames Lachen erfüllt das Zimmer, trägt die Spannung davon und lässt eine Atmosphäre von Zusammenhalt und Vertrautheit entstehen.</p>
<p>In der nächsten Woche kehrt das Leben in beide Familien zurück, begleitet von einem aufgeregten Durcheinander. Die Rückkehr der Kinder bringt frische Energie ins Haus – überall hallen Stimmen, das Lachen der Kinder mischt sich mit dem Klappern von Geschirr und dem warmen Duft nach frisch gebackenem Brot, der aus der Küche strömt. Kristina spürt, wie ihr Herz leichter wird, als sie ihre Tochter endlich wieder in den Armen hält. Die Umarmung ist fest, beinahe verzweifelt, und Kristina schließt die Augen, um diesen Moment in sich aufzunehmen. Während sie die Stimmen und das lebendige Treiben im Haus hört, denkt sie zurück an die Wochen, in denen Frankreich für sie etwas Unbekanntes und Unnahbares blieb. Trotz der Erzählungen anderer Eltern und der vielen Berichte ihrer Kinder war das Land für sie stets mit einer leisen Unsicherheit verbunden – ein fremder Ort, an dem sie nicht mit ihren Liebsten zusammen war. Jetzt, da sie wieder vereint sind, fühlt Kristina, wie die Sorgen langsam von ihr abfallen und sie wieder ruhig atmen kann. Sie fragt sich, ob diese Zeit sie verändert hat: Vielleicht hat sie gelernt, loszulassen, ein wenig Vertrauen zu schenken und die eigenen Ängste zu überwinden.</p>
<p>Als Alexis aus dem Wagen der Familie von Angela steigt, wird Rosi von einem intensiven Gefühl überrascht – es ist, als würde sie eine Fremde empfangen. Die Geräusche der Straße und das muntere Treiben am Gartenzaun scheinen für einen Moment zu verstummen. Alexis strahlt eine neue Selbstsicherheit aus; ihre Haut ist sonnengebräunt, die neue Frisur verleiht ihr einen frischen, erwachsenen Look. Während Rosi ihre Tochter betrachtet, nimmt sie eine zarte Note von Shampoo und Sonnencreme wahr, die Alexis mitgebracht hat – Erinnerungen an griechische Sommerabende. Ihr Aussehen und ihre Haltung wirken deutlich weiblicher, fast erwachsen, und Rosi spürt einen leisen Schmerz in ihrer Brust; Stolz mischt sich mit Wehmut. In Gedanken malt sie sich aus, wie Alexis bald ihre eigenen Wege gehen wird. Das vertraute Chaos im Haus – das Hin- und Herlaufen, das Klappern in der Küche, die lebhaften Stimme – erscheint Rosi plötzlich wie das letzte Aufblühen eines vertrauten Frühlings, bevor ihre Tochter das Nest verlässt. Sie beginnt sich innerlich auf den Abschied vorzubereiten, denkt über das Loslassen nach und hofft, Alexis den Mut mitzugeben, ihren eigenen Weg zu gehen. Während sie sich bemüht, die Veränderungen zu akzeptieren, bleibt ihr ein Moment der Dankbarkeit: für die gemeinsame Zeit, für das Lachen und die Nähe, die sie heute noch genießen kann. Einzig die Gewissheit, dass Alexis mindestens noch drei Jahre bei ihr wohnen wird, macht den Gedanken für Rosi etwas leichter und erträglicher.</p>
<p>An diesem Abend sitzen die Vier bei Rosi und Manfred im Garten und genießen das schöne, warme Wetter. Obwohl Rosi darauf bestanden hatte, dass Alexis die letzte Ferienwoche zu Hause verbringt, hat sie ihr erlaubt, diese Nacht noch einmal bei Angela zu übernachten. Die Atmosphäre am runden Gartentisch ist locker und gelöst; das Lachen und Stimmen der Nachbarn vermischen sich mit dem Duft des Rasens.</p>
<p>Jeder hat ein Getränk vor sich, und die Gespräche kreisen um die Erlebnisse der Kinder. Ralf und Kristina berichten von den Geschichten ihrer beiden, und umgekehrt erzählen Rosi und Manfred, was Alexis ihnen aus Griechenland mitgebracht hat. Rosi nippt genüsslich an ihrem Wein, stellt ihr Glas zurück und lehnt sich entspannt zurück.</p>
<p>„Ach, ist das nicht ein wunderschöner Tag?“ sagt sie mit einem strahlenden Lächeln zu den anderen.</p>
<p>Die anderen stimmen ihr sofort zu, doch Rosi grinst schelmisch und fügt hinzu: „Ganz so wie damals, als du meintest, das ich gut zu vögeln wäre, Ralf! Erinnerst du dich?“</p>
<p>Sofort fällt Ralf vor Schreck die Kinnlade herunter, während Kristina und Manfred ihn erstaunt ansehen.</p>
<p>&#8221; Du hast was zu ihr gesagt Schatz? Wann war das denn, Rosi?&#8221; fragt Kristina neugierig und schaut ihre Freundin fragend an.</p>
<p>&#8220;Och, das ist erst ein paar Wochen her, Kristina. Ralf war kurz hier, und währenddessen habe ich draußen das Vogelhäuschen mit Futter befüllt&#8221;, erwidert Rosi mit einem entspannten Lächeln, als wäre es das Normalste der Welt.</p>
<p>Rosi und Kristina sehen sofort, wie blass Ralf wird und wie seine Hände leicht zittern – der Schreck steht ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Auch Manfred rutscht nervös auf seinem Stuhl hin und her. Innerlich amüsieren sich die beiden Frauen köstlich über die Reaktion der Männer.</p>
<p>Rosi lehnt sich mit einem verschmitzten Lächeln vor und ruft: „Ach übrigens, Schatz, dir würde bestimmt auch etwas von Ralfs romantischer Ader gutstehen!“ Sie zwinkert Kristina zu, als wolle sie ein kleines Geheimnis lüften. Dann hält sie inne, spielt ein wenig die Überraschte: „Oh, verdammt, das wollte ich jetzt gar nicht sagen, Ralf!“ Ihr Tonfall ist übertrieben, fast schelmisch, als ob sie absichtlich einen Fauxpas begeht, um die Spannung zu steigern.</p>
<p>Kristina runzelt neugierig die Stirn und fragt direkt: „Was wolltest du nicht sagen, Rosi? Und was hat das mit Ralf zu tun?“ Ihre Stimme klingt neugierig, während sie Rosi fragend mustert.</p>
<p>Ralf, sichtlich verunsichert, räuspert sich und versucht, sich herauszuwinden: „Ähm &#8230; nichts von Bedeutung, Schatz. Sie hat da, glaube ich, was falsch verstanden!“ Er schaut dabei nervös zur Seite, seine Hände umklammern das Bierglas ein wenig fester.</p>
<p>Rosi grinst nun offen und nimmt das Ganze sichtlich mit Humor. Mit einer Theatralik, die den Moment auflockert, sagt sie: „Was, ein romantisches Wochenende in Paris zum 10. Hochzeitstag, nennst du nichts?“ Sie wirft Ralf einen neckenden Blick zu, bevor sie sich an Kristina wendet: „Entschuldige, Kristina, dass ich dir die Überraschung gerade verdorben habe!“</p>
<p>Kristina reißt überrascht die Augen auf, ein breites Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. „Ist das wahr, Schatz? Ein Wochenende in Paris?“ Sie springt fast vor Freude auf und nimmt Manfreds Hand, schaut ihn voller Glück und Liebe an. Ihre Stimme überschlägt sich beinahe: „Oh, ich liebe dich so sehr!“</p>
<p>Manfred errötet leicht, lächelt verlegen und murmelt: „Ich liebe dich halt auch, Schatz!“ Während er nervös an seinem Bier nippt, spürt man, wie ihm die Situation ein wenig über den Kopf wächst. Im Inneren hofft er, dass das Thema schnell vorbei geht.</p>
<p>Beide Frauen beobachten amüsiert, wie in den Köpfen ihrer Männer die Räder rattern. Ralf und Manfred tauschen unsichere Blicke, als würden sie fieberhaft nach einer Erklärung oder passenden Ausrede suchen. Manfred schiebt nervös sein Glas hin und her, während Ralf sich am Kragen zupft.</p>
<p>Kristina wendet sich wieder an ihren Mann und sagt mit einem Augenzwinkern: „Hm, ich müsste die Tage echt ein paar Bilder aufhängen, die die beiden im Ferienlager gemacht haben. Aber du weißt, Schatz, ich habe dafür zwei linke Hände – du müsstest mir helfen!“ Sie lächelt und stupst Ralf spielerisch an.</p>
<p>Bevor Ralf antworten kann, unterbricht ihn Rosi mit einem breiten Grinsen. Sie lehnt sich nach vorne, genießt die gespannte Aufmerksamkeit und wirft die humorvolle Bemerkung ein: „Also, wenn er nicht will oder keine Zeit hat, kann ich das auch für dich erledigen. Immerhin hat mir Ralf letztens auch mal bescheinigt, dass ich gut nageln könne!“.</p>
<p>Als Rosi das Wort „nageln“ mit einer anzüglichen Betonung ausspricht, verschluckt sich Manfred prompt und ringt nach Luft. Ralf dagegen, blickt alarmiert in die Runde. Seine Gedanken rasen: <em>„Das kann doch nicht wahr sein, was hier gerade passiert. Will Rosi etwa unsere Ehen ruinieren mit ihrer Redseligkeit? Und ob Kristina wirklich so sicher ist, wie sie immer tut?“</em> Während die Männer zunehmend nervös auf ihren Stühlen hin und her rutschen, beobachten die Frauen das Schauspiel belustigt, ihre Augen funkeln herausfordernd und amüsiert. Es ist, als ob die Rollen für diesen Abend getauscht sind: Die Männer fühlen sich wie Statisten im eigenen Stück, während die Frauen souverän Regie führen.</p>
<p>Rosi lehnt sich zu Kristina hinübe. „Sag mal, Kristina, hast du mitbekommen, dass sich die Meiers aus der Auenstraße scheiden lassen?“ Ihre Stimme ist leise, aber voller Spannung.</p>
<p>Kristina, die als Sozialarbeiterin nicht nur zuhören, sondern auch mitfühlen kann, zieht überrascht die Augenbrauen hoch. Ehrliches Mitgefühl klingt in ihrer Stimme: „Was, wirklich? Warum denn das? Ich dachte, deren Ehe läuft ganz wunderbar!“</p>
<p>Rosi, leidenschaftliche Hobbydetektivin im Dorf, schüttelt den Kopf und seufzt: „Tja, anscheinend doch nicht. Jedenfalls nicht wie unsere. Sie hat ihren Mann inflagranti erwischt!“ Die Luft knistert einen Moment lang vor Betroffenheit</p>
<p>„Nein, das gibt’s doch nicht! Der Mistkerl hat sie wirklich betrogen?“ Kristina presst die Lippen aufeinander und schüttelt fassungslos den Kopf. Dann – ein typischer Kristina-Moment – wirft sie ihrem Mann einen liebevollen, aber auch prüfenden Blick zu. In ihrer Brust breitet sich ein vertrautes Gefühl aus, das sie zurück an einen anderen Abend denken lässt. „Gott, bin ich froh, dass wir uns darüber keine Sorgen machen müssen!“</p>
<p>Rosi, mit ihrem typischen verschmitzten Charme, lächelt breit: „Da hast du wohl recht. Aber sag mal ehrlich, was würdest du tun, wenn Ralf dir fremdgehen würde?“ Sie genießt es sichtlich, das Gespräch auf die Spitze zu treiben. Währenddessen fühlen sich Ralf und Manfred wie das fünfte Rad am Wagen. Die Frauen sind so vertieft ins Gespräch, dass die Männer fast unsichtbar scheinen. Manfred schiebt nervös sein Glas hin und her, Ralf versucht mit einem unauffälligen Räuspern einen Kommentar zu platzieren, doch Kristinas Antwort kommt ihm zuvor.</p>
<p>Kristina schüttelt entschieden den Kopf und antwortet mit einem Lächeln, dessen Wärme spürbar ist: „Also, ich glaube nicht, dass Ralf mir jemals fremdgehen würde. Erinnerst du dich noch an die Einweihungsparty von Stefanie? Ich weiß auch nicht warum, aber Ralf war an dem Abend so aufgedreht, dass wir es nicht mal bis aus der Garage geschafft haben.“ Sie grinst verschmitzt und fährt fort: „Dabei haben wir sogar darüber gesprochen, und ich habe ihm gesagt: <em>‚Schön zu hören, Schatz, aber du weißt ja, ich bin da ganz egoistisch. </em><em>Ledi</em><em>glich ich habe </em><em>Anspruch </em><em> –</em><em> auf deinen strammen Hammer.‘</em> Ich glaube, er hat damals ganz genau verstanden, was ich meine!“ Kristinas Lachen ist ansteckend, und Rosi kontert prompt: „So direkt habe ich es zwar Manfred noch nie gesagt, aber die Aussage könnte von mir sein.“</p>
<p>„Ähm, hallo?! Ist euch eigentlich bewusst, dass wir auch noch hier sitzen?“ meldet sich Ralf mit einem gereizten Unterton zu Wort, seine Stimme klingt zwischen Unsicherheit und Genervtheit.</p>
<p>Wie auf Kommando wirbeln Kristina und Rosi zu den Männern herum, ihre Augen blitzen. Mit scharfem Tonfall, fast synchron, stellen sie die Frage, die wie ein Donnerschlag wirkt: „Natürlich wissen wir das! Aber was wir NICHT wissen ist: Wie seid IHR eigentlich darauf gekommen, mit zu ficken – also die Frau des jeweils anderen?“ Rosi fährt fort, ihre Stimme wird lauter und zittert vor Enttäuschung: „Das ist unfassbar! Wie konntet ihr so etwas überhaupt in Erwägung ziehen?“ Die Männer sind wie erstarrt, ihre Mienen verraten Ratlosigkeit und Schuld.</p>
<p>„Jetzt tut nicht so unschuldig! Habt ihr wirklich geglaubt, ihr kommt damit durch? Dass wir das voreinander geheim halten würden?“ zischt Rosi, die Enttäuschung und Wut in ihrem Blick kaum verbergend. Sie bohrt ihre Augen in Manfreds und Ralfs Gesicht.</p>
<p>„Jetzt redet endlich Klartext! Oder glaubt ihr wirklich, ihr kommt so einfach davon?“ mischt sich Kristina energisch ein und wirft einen strengen Blick auf beide Männer. Ihre Stimme ist fest und lässt keinen Widerspruch zu. „Wenn ihr jetzt nicht ehrlich seid, ziehen wir Konsequenzen – und glaubt mir, die werden euch nicht gefallen!“</p>
<p>Manfred schluckt nervös, seine Hände zittern leicht. „Äh… also… wie soll ich… ich weiß gar nicht…“ stammelt er, die Unsicherheit steht ihm ins Gesicht geschrieben. Schließlich ringt er sich durch, seine Stimme bricht fast: „Es tut mir wirklich leid. Ich hätte nie gedacht, dass das so ausartet. Es war meine Idee, und ich schäme mich dafür.“ Ein schuldbewusster Blick sucht Rosi.</p>
<p>Rosi unterbricht ihn unwirsch, ihre Stimme voller verletzter Wut: „Deine Idee? Wie konntest du nur! Hast du überhaupt nachgedacht, was das mit uns macht? Glaubst du, ich kann dir das einfach verzeihen?“ Ihre Hände ballen sich zu Fäusten, Tränen stehen ihr in den Augen.</p>
<p>„Ich weiß, ich habe alles verbockt. Es war dumm und egoistisch von mir“, gesteht Manfred kleinlaut, seine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. „Ich wollte nie jemanden verletzen.“</p>
<p>Kristina geht dazwischen, deutlich energischer als zuvor: „Jetzt ist Schluss mit Ausreden. Wir erwarten eine ehrliche Erklärung – und danach reden wir darüber, wie ihr das wieder gutmachen könnt. Aber seid euch sicher: So etwas bleibt nicht ohne Folgen!“</p>
<p>„Manfred beginnt stotternd, seine Augen wandern unsicher über die Gesichter der Anwesenden. „Äh, wie soll ich sagen …“</p>
<p>Rosi wirft Manfred einen drängenden Blick zu und verschränkt ungeduldig die Arme. Ihre Stimme wird schärfer, als sie das Wort ergreift: „Nun, am besten fängst du ganz vorne an – und das langsam schnell. Ich denke, ich spreche auch für Kristina, wir werden langsam wirklich ungeduldig!“ Der Druck auf die beiden Männer, allen voran auf ihren Mann, steigt sichtbar.</p>
<p>Manfred holt tief Luft, seine Hände zittern, bevor er weiterspricht. Mit brüchiger Stimme gibt er schließlich zu: „Okay, ich bin schuld. Es war meine Idee!“</p>
<p>Rosi lässt ihm kaum Zeit zum Atmen. Sie beugt sich ein Stück vor, ihre Stimme hallt abrupt durch den Raum: „Was für eine Idee?“</p>
<p>„Das wir im Zuge eines Frauentausches …“ spricht er weiter.</p>
<p>Rosi verschränkt die Arme, ihr Blick ist fassungslos und bohrt sich in Manfred, während sie lautstark und empört ins Wort fällt. Ihre Augen funkeln vor Unglauben, innerlich ringt sie gegen den Wunsch laut loszulachen, wie sie so die beiden zappelnd vor sich sitzen sieht. „Im Zuge WAS? Ich glaube, ich hör wohl nicht richtig!“</p>
<p>„Beruhig dich, Rosi. Lass uns erst mal hören, was sie noch zu erzählen haben, bevor wir urteilen oder über eine Strafe nachdenken“, versucht Kristina ihre aufgebrachte Freundin zu besänftigen.</p>
<p>Ungläubig schaut Rosi zu Kristina rüber. „Ich weiß nicht, ob ich den Rest noch hören will!“, sagt sie zu Kristina und während sie spricht, spürt Rosi ein heimliches Kribbeln der Zufriedenheit – ihr Plan scheint erneut aufzugehen, und niemand ahnt etwas.</p>
<p>Kristina stemmt die Hände in die Hüften und sieht Rosi mit einem entschlossenen Blick an. Ihre Stimme klingt klar und unverblümt: „Also, das Recht müssen wir ihnen zugestehen. Es war ja nicht so, dass sie uns nur ins Bett locken wollten – wir haben uns auf das Spiel eingelassen. Und jeder weiß, dass niemand jemanden gegen seinen Willen verführen kann. Wir haben uns entschieden, mitzumachen. So ehrlich sollten wir sein.“ Ihr Ton lässt keinen Widerspruch zu, aber sie blickt Rosi dabei offen an und erwartet ihre Reaktion.</p>
<p>Rosi hebt eine Augenbraue und tut, als müsse sie über Kristinas Worte ernsthaft nachdenken. Mit einer Mischung aus Ironie und Skepsis sagt sie: „Na schön, aber wehe, mein Schatz, mir gefällt nicht, was ich gleich zu hören bekomme.“ Ihr ironischer Unterton lässt Manfred deutlich spüren, dass er jetzt in der Defensive ist, und er wirkt noch verunsicherter.</p>
<p>Manfred ringt sichtbar mit seiner Fassung, seine Finger spielen nervös mit dem Hemdknopf. „Gut, Schatz, keine Geheimnisse mehr. Alles begann auf dieser Party, die Kristina erwähnt hat. Ihr beide – ihr habt umwerfend ausgesehen, und wir waren nicht gerade nüchtern. Während wir über unsere heißen Frauen schwärmten, kam uns plötzlich dieser verrückte Gedanke …“ Seine Stimme wird leiser, Unsicherheit und Scham sind ihm ins Gesicht geschrieben.</p>
<p>Kristina geht ungeduldig dazwischen, ihr Ton scharf und direkt: „Was heißt verrückter Gedanke? Sag es einfach!“</p>
<p>Manfred zieht den Kopf ein wenig ein – seine Unsicherheit ist nicht zu übersehen. „Na ja, wir haben überlegt, wie es wohl wäre, mal einen Frauentausch zu machen …“ Er spricht die Worte fast flüsternd, als würde er sich für den Gedanken schämen.</p>
<p>Rosi schnaubt, ihre Skepsis schlägt in leichte Empörung um. „Na, das hatten wir ja schon – und dann?“ Ihre Worte klingen schneidend, doch ein leichtes Grinsen huscht über ihr Gesicht, als sie Kristina ansieht.</p>
<p>Manfred findet kaum Halt in seiner Stimme, blickt von Rosi zu Kristina und zurück. „Der Alkohol … wir kamen zu dem Schluss, dass das nie passieren würde. Ihr seid treu – das war für uns immer klar.“ Unsicherheit lässt ihn stocken, seine Hände zittern.</p>
<p>Rosi wirft ihm einen ironisch-empörten Blick zu und schüttelt den Kopf. „Und trotzdem habt ihr uns – ganz treu – verführt? Na, das ist ja ein Ding!“, ruft sie, ihre Stimme voller Spott und Empörung.</p>
<p>Ralf springt für Manfred ein, sein Ton bemüht sachlich, doch Unsicherheit und Rechtfertigung schwingen mit: „Wie Manfred schon sagte – wir waren nicht ganz zurechnungsfähig. Der Alkohol hat unsere Sinne getrübt und dann kam uns die Idee, euch dabei einem Treuetest zu unterziehen.“ Er sucht bei den Frauen nach einer Reaktion, bleibt aber vorsichtig.</p>
<p>Rosi kann sich kaum zurückhalten und springt auf, ihre Empörung nun deutlich spürbar: „Ein Treuetest? Das wird ja immer besser mit euch! Ihr habt also – bei allem Respekt – eure Frauen getestet? Ich hoffe, euch ist klar, wie absurd das klingt!“ Ihre Stimme hallt durch den Raum, sie fixiert die Männer mit einem Blick, der keine Zweifel an ihrer Haltung lässt.</p>
<p>Kleinlaut nicken Manfred und Ralf, ihre Unsicherheit ist nun beinahe greifbar. Die beiden sinken ein Stück in sich zusammen, als ob sie sich vor der erwarteten Standpauke schützen wollten. Die Spannung im Garten steigt – die Männer fühlen sich ertappt, und die Frauen stellen sich demonstrativ nebeneinander, ihre Köpfe nähern sich. Die Männer glauben, sie würden sich flüsternd absprechen, doch die Frauen tauschen nur einen bedeutungsvollen Blick aus.</p>
<p>Im nächsten Moment weiten sich die Augen der Männer, als hätten sie gerade einen Blitzschlag erlebt – verblüfft beobachten sie, wie die Frauen sich nicht etwa heimlich absprechen, sondern sich mutig und offen küssen. Kristina und Rosi verlieren sich in einem leidenschaftlichen Kuss, ihre Hände gleiten sanft über die Rücken der jeweils anderen. Während die beiden Frauen knapp eine Minute ganz in ihrer Nähe und ihrem Moment aufgehen, blenden sie die Blicke der Männer völlig aus. Ralf starrt einen Moment lang sprachlos auf die Szene, sein Mund halb geöffnet, als wolle er etwas sagen, doch ihm fehlen die Worte. Manfreds Stirn legt sich in Falten, seine Hand zuckt unbewusst zum Hemdknopf, während er krampfhaft nach einer Erklärung sucht. Für Rosi ist es, als würde ein prickelnder Strom durch ihren Körper fließen, Kristina spürt eine tiefe Verbundenheit und einen Moment des Triumphs. Als der Kuss endet, wenden sie sich den Männern zu – deren fassungslosen, beinahe hilflosen Reaktionen lassen die Frauen augenblicklich in ein befreiendes, herzliches Lachen ausbrechen.</p>
<p>Kristina wirft einen Blick auf die Gesichter der Männer und ein verschmitztes Schmunzeln schleicht sich auf ihre Lippen. „Sieh dir das mal an, Rosi. Uns wild im Bett zu erleben, macht ihnen scheinbar nichts aus – aber wenn wir selbst Vergnügen haben, kommen sie nicht klar!“ Sie lacht, die Genugtuung darüber, die Männer so aus dem Konzept gebracht zu haben, ist ihr deutlich anzumerken. Rosi grinst ebenfalls, ihre Aufregung lässt einen leichten Schauer über ihren Rücken laufen, während sie die überraschten, teils ratlosen Gesichter der Männer betrachtet. Manfred öffnet und schließt den Mund, als wolle er protestieren, findet aber keinen Ansatz, und Ralf blickt immer noch verstört auf die beiden Frauen, sein Gesicht zwischen Verwunderung und Unsicherheit gefangen.</p>
<p>„Jep, und das ist längst nicht alles, was sie wissen könnten,“ sagt Rosi mit einem amüsierten und zugleich herausfordernden Unterton. Ihre Gedanken schweifen kurz zu den Situationen, in denen sie und Kristina die Männer bewusst auf die Probe gestellt hatten. Ralf runzelt die Stirn, seine Unsicherheit wächst, er wirkt, als würde er etwas erahnen, aber nicht ganz begreifen.</p>
<p>„Was &#8230; was meint ihr damit, dass wir noch nicht alles wissen?“ Ralf findet als Erster seine Stimme wieder und blickt die Frauen abwartend an, Unsicherheit und Neugier spiegeln sich in seinem Gesicht. Manfreds Blick wandert zwischen den Frauen hin und her, seine Finger spielen nervös mit dem Hemdknopf, als würde er damit die eigene Unruhe überspielen.</p>
<p>Die beiden Frauen tauschen einen kurzen, verschwörerischen Blick aus und setzen sich wieder an ihren Platz. Rosi lehnt sich leicht vor, ihre Stimme ruhig und dennoch bestimmt: „Ihr denkt wirklich, dass <strong><em>IHR</em></strong> uns getestet habt? Glaubt ihr das tatsächlich?“ Ihre Worte klingen jetzt nicht nur stolz, sondern auch herausfordernd – sie hofft, dass die Männer nun die ganze Wahrheit ahnen.</p>
<p>„Ähm, klar. Immerhin wusstet ihr ja bis gerade eben nichts davon, dass wir euch testen wollten“, antwortet Manfred, immer noch etwas verwirrt. Seine Gedanken scheinen um die letzten Wochen zu kreisen, in denen er glaubte, alles im Griff zu haben – und jetzt merkt, wie ihm die Kontrolle entgleitet. Er blickt Ralf an, als wolle er Bestätigung suchen, doch dieser bleibt stumm.</p>
<p>Ralf schaut Rosi mit gerunzelter Stirn und einem Anflug von Verlegenheit an, seine Stimme klingt zögerlich: „Moment mal, willst du damit sagen, dass du mir absichtlich deine heißen Kurven gegen die Brust gedrückt hast?“ Seine Wangen bekommen dabei einen leicht roten Schimmer, während er unsicher auf eine ehrliche Antwort wartet.</p>
<p>Rosi grinst frech, ihre Augen glänzen vor Spaß. „Natürlich, und ich hoffe, dass dir auch der kleine Einblick in mein Dekolleté gefallen hat.“ Sie wirft ihm ein süffisantes Lächeln zu und beobachtet amüsiert, wie Ralf verlegen den Blick abwendet, aber ein leises Schmunzeln nicht unterdrücken kann.</p>
<p>Kristina schaltet sich mit einem spitzbübischen Grinsen ein: „Genauso habe ich gehofft, dass ich dir, Manfred, hin und wieder einen schönen Anblick bieten konnte.“</p>
<p>Manfred wird nervös, seine Hände spielen unruhig mit seinem Hemdknopf, und er stammelt verlegen: „Aber warum habt ihr das gemacht?“ Seine Unsicherheit ist spürbar, er sucht nach einer Erklärung, während sein Blick zwischen den Frauen hin und her wandert.</p>
<p>Ralf blickt nun wissend zu seinem Freund und versucht, die Situation zu durchschauen: „Ich glaube, sie wollten einfach sehen, wie wir reagieren – ob wir ihnen treu bleiben oder schwach werden. Besser gesagt haben die beiden scheinbar unsere Treue getestet.“ Seine Worte spiegeln eine Mischung aus Erkenntnis und leichter Verunsicherung wider und geben den anderen einen Hinweis auf die eigentlichen Beweggründe der Frauen.</p>
<p>Kristina wirft Rosi einen vielsagenden Blick zu, ihre Lippen zucken leicht. „Siehst du, Rosi – der Groschen ist gefallen.“ Die beiden Frauen grinsen sich an, ein leiser Funken Aufregung und Verbundenheit flackert zwischen ihnen, während ihre Hände unbewusst die Tischkante umklammern.</p>
<p>Ralf sitzt reglos da, seine Schultern sinken schwer wie eine Last, die plötzlich auf ihm liegt. Er vermeidet den Blickkontakt, seine Finger spielen nervös mit dem Saum der Jacke, bis er sich zögernd Kristina zuwendet. In seinen Augen schimmert ein feuchter, schwerer Schmerz – nicht nur Scham, sondern tiefe Unsicherheit, die ihn stumm macht. Kristina spürt, wie ihr Herz sich zusammenzieht, ein leiser Zweifel flackert auf: Hätte sie alles anders machen können? Ist sie vielleicht schuld an seinem Schmerz? Die Unsicherheit kriecht wie ein Schatten durch ihre Gedanken, sie fragt sich, ob sie zu weit gegangen ist – ob ihre Neugier und ihr Spiel mit den Gefühlen der Männer zu viel verlangt haben.</p>
<p>Mit sanfter Stimme, die ihre eigene Unsicherheit kaum verbergen kann, sagt Kristina: „Ralf, Schatz, bitte schau mich an.“ Ihr Blick sucht den seinen, ihre Hände zittern leicht, als sie die Finger ineinander verschränkt – fast, als wolle sie sich selbst Halt geben.</p>
<p>Ralf hebt endlich den Kopf, seine Tränen stehen sichtbar in den Augen. Kristina schaut kurz zu Rosi, deren Gesicht für einen Moment die gleiche Unsicherheit zeigt. Die Stille im Garten wiegt schwer, jeder Blick, jede Geste ist geladen mit Emotionen. Kristina ringt mit sich, ehe sie leise und bestimmt antwortet: „Nein, das habt ihr nie getan.“</p>
<p>Ralf bleibt einen Moment stumm. Seine Hände ballen sich auf seinem Schoß, die Stimme bricht fast, als er fragt: „Aber wieso dann? Es muss doch einen Grund dafür gegeben haben?“</p>
<p>Die Stille, die über der Runde liegt, ist schwer und doch voller unausgesprochener Sehnsucht. Rosi senkt den Blick für einen Moment, ihre Stimme ist sanft, fast flüsternd, als sie beginnt: „Weißt du, irgendwie sind wir durch ähnliche Gefühle gegangen wie ihr. Es war, als hätte sich langsam, beinahe unmerklich, ein Wunsch in uns eingeschlichen.“ Sie hält inne, ihr Blick sucht Manfreds Gesicht – in ihren Augen liegt ein zaghaftes Funkeln, zwischen Unsicherheit und Verlangen. „Wir haben viel fantasiert, uns gegenseitig angestachelt… und plötzlich war dieser Gedanke da, diese seltsame Spannung zwischen uns… Der Wunsch, unsere Männer einmal tauschen zu wollen.“ Rosi seufzt leise, ihre Worte sind von einem inneren Ringen begleitet, während sie Manfred direkt anschaut – als wolle sie seine Zustimmung, seine Liebe darin finden.</p>
<p>Manfred runzelt die Stirn, ein Anflug von Verwirrung spiegelt sich auf seinem Gesicht. Er räuspert sich, sucht nach Worten, während er Rosi vorsichtig ansieht. „Aber… warum habt ihr euch nicht einfach getraut, uns davon zu erzählen?“ Seine Stimme klingt vorsichtig, tastend – er möchte verstehen, aber auch nicht verletzen. Ein kurzer Gedanke blitzt in ihm auf: Hatten sie Angst vor Ablehnung? Dennoch fügt er sanft hinzu, fast wie eine leise Hoffnung: „Ich meine… ich glaube nicht, dass Ralf und ich einem gemeinsamen Abenteuer abgeneigt gewesen wären.“ Ein zaghaftes Lächeln huscht über sein Gesicht, doch Unsicherheit bleibt in seinen Augen zurück.</p>
<p>Rosi zieht die Stirn kraus, überlegt einen Moment, bevor sie leise und nachdenklich fortfährt: „Das wäre wohl die einfachste Lösung gewesen, ja… Aber weißt du, wir wollten euch beide für uns allein. Nur wir und unsere Sehnsucht, ohne die Ablenkung durch die Ehefrauen – ohne den ständigen Blick ins Gewissen.“ Sie stockt, lässt die Worte wirken, und fährt mit gedämpfter Stimme fort. „Den Gedanken an einen Vierer haben wir für den Notfall aufbewahrt, wie ein Ass im Ärmel, falls alles andere scheitert…“ Ein versonnener Ausdruck liegt auf ihrem Gesicht, die Unsicherheit mischt sich mit einem Hauch von Trotz.</p>
<p>Kristina schließt für einen Moment die Augen, atmet tief durch, als ob sie Mut sammelt. Ihre Stimme klingt leise, fast verletzlich: „Aber da war auch diese Schwierigkeit… Wir konnten ja nicht einfach zu euch treten und sagen: Ich will das du mich mal richtig fickst.“ Ein feines Zittern liegt in ihrem Ton, als sie weiter spricht. „Wir mussten euch durch subtile Andeutungen und kleine Gesten gewinnen – mit den Mitteln, die uns als Frauen zu eigen sind. Ein Spiel voller Unsicherheiten, voller Hoffnungen und Ängste.“ Sie blickt Ralf kurz an, ihre Lippen zucken unsicher, während sie sich fragt, ob er sie versteht.</p>
<p>Rosi nickt langsam, ihre Gedanken scheinen sich in ihrem Gesicht widerzuspiegeln. „Und irgendwann haben wir begriffen, dass wir damit einen unausgesprochenen Test auf eure Treue veranstalten.“ Ihr Blick schweift ins Leere, als würde sie nach Antworten suchen, nach Verständnis. „Das Ergebnis hat uns selbst Angst gemacht. Was, wenn wir scheitern? Was, wenn das Vertrauen zerbricht? Denn wenn wir euch verführen können – vielleicht könnten es auch andere.“ Ein leiser Schauder durchzieht sie, während sie sich dieser Erkenntnis stellt.</p>
<p>Ralf, bisher still, hebt den Kopf und betrachtet die Frauen mit einer Mischung aus Erstaunen und Verletzlichkeit. Seine Stimme ist brüchig, das Schweigen zwischen den Worten offenbart seine innere Zerrissenheit: „Und trotzdem habt ihr es durchgezogen?“ Er blickt von einer zur anderen, sucht nach einer Antwort, die ihm Trost spendet. In seinem Inneren ringt er mit der Frage, ob er hätte anders handeln können – ob die Verbindung zu Kristina und Rosi durch diese Offenheit nur stärker geworden ist oder ob ein Riss entstanden ist.</p>
<p>Kristina sieht ihren Mann an, ihre Augen spiegeln Hoffnung und Furcht zugleich. Ihre Stimme zittert ein wenig, doch sie zwingt sich zur Offenheit: „Ja, wir haben es gewagt… weil unsere Sehnsucht nach euch, nach dem anderen, einfach größer war als jede Angst.“ Sie hält einen Moment inne, ihre Hände umklammern unsicher die Tischkante. „Ich wünsche mir, dass das Band zwischen uns stark genug ist – dass alles wieder gut wird, und unsere Liebe bleibt.“ Ein leiser, bittender Blick trifft Manfred, als sie auf eine versöhnliche Antwort hofft, auf einen gemeinsamen Neuanfang.</p>
<p>Ralf blickt Kristina nachdenklich an, in seinem Gesicht mischen sich Neugier und eine zarte Unsicherheit. Sein Ton ist vorsichtig, fast zögerlich, als er fragt: „Apropos durchgezogen&#8230; Sag mal, Schatz, wie kam es eigentlich dazu, dass du Manfred nach deinem ersten Orgasmus noch einmal rangelassen hast? Selbst mir ist das eigentlich so gut wie nie vergönnt.“ Während er spricht, spürt Kristina, wie seine Worte in ihr eine Mischung aus Verwunderung und einer leichten Verletzung auslösen. Ihr Herz schlägt schneller, denn sie merkt, dass Ralf nicht einfach nur eine Antwort will – er sucht nach einem tieferen Verständnis, vielleicht auch nach einer Bestätigung ihrer Beziehung.</p>
<p>Kristina holt tief Luft, ihre Hände spielen nervös mit einer Serviette. Unsicherheit mischt sich in ihre Stimme, aber auch eine unterschwellige Aufregung darüber, dass sie diese intime Erfahrung teilen darf. „Na ja, mein Schatz&#8230; In dem Moment wusste ich ja nicht, dass das Geld, das vor mir auf dem Tisch lag, von uns geliehen und er es zurückbringen musste. Alles schien irgendwie aufregend und neu. Bei 400€ hatte ich das Gefühl, ihm etwas Besonderes bieten zu müssen – vielleicht war es auch ein bisschen Stolz, ihm gegenüber großzügig zu sein. Ich wollte ihm das volle Programm bieten, sprich ihn auch zum Höhepunkt bringen.“ Während sie spricht, spürt Kristina, wie ihr Herz pochert: Es war nicht nur das Geld, sondern auch die besondere Stimmung, die Nähe und die Neugier auf eine neue Erfahrung, die sie antreiben. Gleichzeitig fragt sie sich, ob Ralf das nachvollziehen kann – ihre Unsicherheit lässt sie stocken, doch sie ringt um Ehrlichkeit.</p>
<p>Ralf runzelt die Stirn, bleibt einen Moment still. Die Erinnerung an die 400€ bringt ihn ins Grübeln, seine Stimme klingt nachdenklich: „Ach ja, die 400€, die gar nicht verliehen waren und er von mir zurückbekommen hat&#8230;“ In seinem Kopf kreisen die Gedanken – hatte er damals bewusst eine Unsicherheit geschaffen, um die Reaktionen zu testen? Es war ein Spiel mit den Gefühlen, dessen Ausgang er selbst nicht ganz abschätzen konnte.</p>
<p>Kristina fährt erschrocken hoch. Ihre Stimme ist plötzlich energisch, ihr Blick fragend – Unsicherheit und Erstaunen mischen sich in ihrem Gesicht: „Wie, gar nicht geliehen und zurückbekommen hat?“ Die Worte entgleiten ihr, sie fühlt sich kurz überrumpelt, weil sie nun erkennen muss, dass vieles von Ralfs Seite inszeniert war.</p>
<p>Ralf grinst verlegen, sein Blick ist aufmerksam, fast beschwichtigend. „Das habe ich damals erfunden, um eure Reaktionen darauf zu testen.“ Hinter seinem Lächeln verbirgt sich ein Bedürfnis nach Kontrolle und Klarheit – er wollte wissen, wie Kristina und Manfred unter Druck handeln, ob ihre Gefühle und Motive echt sind. Gleichzeitig regt sich in ihm die Sorge, ob dieser Test nicht zu weit ging, ob er Kristina damit verletzt hat.</p>
<p>Kristina lacht, doch in ihrem Blick schimmert noch die Unsicherheit. Sie wedelt drohend mit der Hand, die Geste ist halb scherzhaft, halb ernst: „Boah, na warte nur!“ Es ist ihr Versuch, die Spannung zu lösen – und gleichzeitig signalisiert sie, dass Ralfs Spiel mit ihren Gefühlen nicht spurlos an ihr vorbeigegangen ist. Ein Teil von ihr ist noch immer aufgewühlt, doch sie weiß, dass Offenheit und Humor helfen können, die Situation zu entspannen.</p>
<p>Manfred beobachtet das Spiel zwischen Kristina und Ralf, seine Augen blitzen vor Erleichterung. Mit einem breiten Grinsen meint er, die Stimme etwas leiser: „Man, ihr seid mir zwei Luder. Ich bin nur froh – besser gesagt, ich hoffe, dass ihr so nur bei uns seid!“ In seinen Worten schwingt eine tiefe Wertschätzung mit, aber auch der Wunsch, dass die Grenzen ihres Spiels klar bleiben. Manfred genießt die Offenheit, doch er fragt sich, ob diese Intensität der Gefühle auch außerhalb ihrer kleinen Runde bestehen könnte.</p>
<p>Rosi springt fast von ihrem Stuhl auf, ihre Bewegungen sind voller Energie und Zuneigung. Sie setzt sich auf Manfreds Schoß, schlingt die Arme um ihn und sagt mit einem strahlenden Lächeln: „Wenn Luder, dann nur für dich&#8230;“ Nach einer kurzen Pause schaut sie in die Runde, ihre Augen glänzen vor Wärme. „Für euch!“ Ihr Ton ist herzlich, und in diesem Moment wird allen klar: Die Liebe und das Vertrauen, das sie miteinander teilen, ist das Fundament ihrer Abenteuer – und vielleicht die eigentliche Motivation, sich auf das Unbekannte einzulassen.</p>
<p>Diesmal schauen sich die beiden Männer an, in ihren Blicken liegt Verständnis und Einigkeit. Sie nicken sich zu und antworten wie aus einem Mund, ihre Stimmen warm und verbindlich: „Also damit können wir leben.“ In diesem Moment spüren alle, dass ihre Unsicherheiten und Zweifel zwar Teil ihres gemeinsamen Weges sind, aber das Vertrauen und die Zuneigung letztlich alles überwiegen.</p>
<p>„Gut.“ antwortet Rosi leise und wirft Kristina einen unsicheren Blick zu, als wolle sie sich vergewissern, dass beide wirklich bereit sind für das, was nun kommt. Kristina lächelt nervös, ihre Hände zittern leicht, bevor sie sich entschlossen auf den Tisch setzt. Auch Rosi nimmt Platz, das Holz des Tisches knarrt leise unter ihrem Gewicht. Während der Garten in gedämpftes Licht getaucht ist und ein warmer Schein auf ihre Gesichter fällt, rutschen die beiden Frauen ein Stück höher, ziehen ihre Röcke in die Höhe und spüren, wie ein Prickeln durch ihre Körper läuft. Kristina blickt zu den Männern, ihre Stimme ist zugleich fest und voller Erwartung: „Dann kommt mal her und leckt uns geil. Wir wollen das Kapitel Treuetests abschließen.“ In der Stille sind ihre flachen Atemzüge zu hören, und die Atmosphäre ist elektrisiert – voller Vorfreude, Unsicherheit und einem Hauch von Abenteuer.</p>
<p>Mit einem breiten Grinsen treten die beiden Männer direkt zu den Frauen und positionieren sich jeweils vor der Partnerin des anderen. Gerade als sie ihre Köpfe senken wollen, werden sie mit einem entschlossenen Blick und einer unerwarteten Geste von den Frauen zurückgehalten, sodass den Männern kurz der Atem stockt. In diesem Moment verdichtet sich die Spannung im Garten – beide Männer spüren das Kribbeln der Erwartung, während die Frauen die Kontrolle übernehmen. „Nicht so schnell Jungs. Geleckt wird erst zu Hause und wenn wir dann richtig geil sind, wollen wir gefickt werden und dabei jedoch zusehen wie ihr die Frau des anderen fickt. Wollen nun erleben wie es ist, einen Vierer zu haben. Zu sehen was die andere dabei und natürlich auch ihr dabei empfindet. Ist das okay für euch?“ unterbreitet ihnen Kristina ihren Wunsch.</p>
<p>Manfred grinst Ralf an und meint. „Okay erster Mösentausch!“</p>
<p>Die beiden Männer wechseln rasch die Positionen und versenken ihre Köpfe im Schoß der Ehefrau. Eine Symphonie aus Schmatzen und Stöhnen erfüllt die Stille des Gartens und verschmilzt mit dem sanften Rascheln der Blätter im Wind. Der Duft von Rosen und feuchter Erde liegt in der Luft und macht die Atmosphäre noch intensiver und sinnlicher. Es ist schon ein komisches Gefühl für die beiden Frauen. Immerhin ist es ihr erster Vierer. Das erste Mal, dass sie sich dabei zusehen können, während sie geleckt werden. Das dieser Jemand ihr dabei zuschauen kann, was auch jeder der Männer hin und wieder einmal tut. Immer wieder hören sie kurz auf, verwöhnen ihre Frauen dann in dem Moment nur mit dem Finger, während sie zuschauen wie der Freund gerade das Epizentrum der Lust seiner Frau ausgiebig leckt.</p>
<p>Vor glück jauchzend winden sich Kristina und Rosi dabei auf dem Tisch. Genießen jede Tat des Mannes. Sei es seine Zunge an und in ihr. Seine Hände welche zwischendurch dabei noch ihre Oberschenkel mit massieren.</p>
<p>„Oh ja ist das geil!“ stöhnt Kristina als Ralfs Zunge mal wieder fest auf ihrer Liebesperle rubbelt.</p>
<p>„Das stimmt … ich glaube das hätten … wir schon viel früher machen sollen!“ stimmt ihr Rosi ebenfalls stöhnend zu.</p>
<p>Ralf hebt kurz seinen Kopf und schaut von der Möse seiner Frau zu Rosi hinüber. Sieht wie diese schöne Frau dort neben der seinen sich ebenfalls voller Lust windet. Auch wenn die beiden Obenrum noch bedeckt sind, kommt in seinem Kopf sofort die Erinnerung daran wie geil ihre nackten Titten sich dabei bewegen. Wodurch er zu träumen beginnt.</p>
<p>Kristina bemerkt natürlich, dass Ralfs Aufmerksamkeit nicht mehr ganz bei ihr liegt, weil er sie nicht mehr mit seiner Zunge verwöhnt. Eigentlich hätte sie sich gewünscht, dass er sie noch ein wenig weiter liebkost, doch sie wendet sich an Rosi und fragt mit einem sanften, neugierigen Ton: „Was hältst du davon, wenn wir mal tauschen?“</p>
<p>„Eigentlich …“, beginnt Rosi und bemerkt dabei ebenfalls Ralfs Blick auf sich. „Stimmt Kristina ich glaube, das wäre jetzt angebracht!“</p>
<p>Hat Ralf Kristinas Worte nur wage mitbekommen, reißen ihn Rosis Worte sofort aus seinen Gedanken. Endlich konnte und würde er wieder diesen heißen und wundervollen Körper lieben dürfen. Ihn in Ekstase versetzen und ihre enge Scham um seinen Pint herum spüren können. Oh ja, das sind wahrlich traumhafte Aussichten für ihn. Schnell stellt er sich auf und sofort muss Kristina grinsen. „Na, du scheinst ihn wirklich beeindruckt zu haben. Hoffentlich muss ich mir keine Sorgen machen, dass du meinen Mann völlig in deinen Bann ziehst und ich am Ende zu kurz komme.“</p>
<p>Sofort schaut Ralf seine Frau an. „Schatz ich liebe dich und du wirst immer die eine in meinem Leben sein. Aber wenn ich die Chance bekomme und das sogar mit deiner Erlaubnis, eine so heiße Frau wie Rosi vernaschen zu dürfen …!“</p>
<p>„Schon gut Schatz … geh und nimm sie dir. Stopf ihr die saftige Mumu!“ entgegnet sein Schatz ihm.</p>
<p>„Ich liebe dich!“ sagt Ralf und während des ganzen Gesprächs der beiden haben Manfred und Rosi die beiden einfach nur beobachtet. Wobei Manfred schon zwei Schritte vom Tisch zurückgetreten war.</p>
<p>„Tue es, aber glaub nicht das ich mir meine nicht ebenfalls stopfen lassen werde. Komm her Manfred!“ meint sie zu Ralf und streckt am Ende Rosis Mann die Hand entgegen.</p>
<p>Ralf blickt seine Frau mit einem warmen Lächeln an. In ihm steigt die Vorfreude auf. „Schatz, du weißt, wie sehr ich dich liebe – du bist und bleibst die wichtigste Frau in meinem Leben. Aber… wenn ich mit deinem Einverständnis mit einer so faszinierenden Frau wie Rosi vögeln kann, dann muss ich das auch tun und,“ sein Blick gleitet zu Rosi. „Dich einfach genießen.“ Während er sprach, spürt er, wie sein Herz schneller schlägt, gespannt auf ihre Reaktion.</p>
<p>Seine Frau schenkt ihm ein verständnisvolles Lächeln, in dem sich ein Hauch von Aufregung widerspiegelt. „Schon gut, Liebling… geh und genieße sie, aber wehe ich höre morgen Beschwerden.“ Sie zwinkert ihm zu und fügt dann hinzu: „Ich vertraue dir, und irgendwie ist es auch für mich aufregend zu wissen, dass wir uns diesen besonderen Moment gegenseitig schenken.“ Sie spürt einen Anflug von Neugier und Stolz auf ihr gegenseitiges Vertrauen.</p>
<p>„Ich liebe dich“, flüstert Ralf leise, und in seinen Augen liegt Dankbarkeit. Während die beiden sprechen, beobachteten Manfred und Rosi sie aufmerksam. Manfred ist dabei schon ein paar Schritte zurückgetreten, um den Moment zwischen Ralf und seiner Frau nicht zu stören. Rosi hingegen fühlt ein wohliges Kribbeln und ist gespannt, wie sich die Dynamik zwischen ihnen allen entwickeln wird.</p>
<p>Mit einem verschmitzten Lächeln und einem neuen Selbstbewusstsein meint Kristina: „Tu, was du möchtest, aber glaub nicht, dass ich mir mein Vergnügen entgehen lasse. Manfred, komm her, meine Möse will auch gestopft werden!“ Sie streckt Manfred die Hand entgegen, um ihre Einladung noch zu verdeutlichen.</p>
<p>So, als ob sich die beiden Männer ihrem Schicksal ergeben, zucken sie kurz mit den Schultern und stellen sich dann vor und zwischen die gespreizten Beine der auf sie wartenden Frau. Grinsend schauen sich die beiden Freunde an und heben jeweils eine Hand. Mit einem lauten Platschen schlagen sie ihre Hände zusammen. Ralf sagt lachend: „Jetzt geht’s los!“ und Manfred fügt hinzu: „Gut dann wollen wir es mal den ausgehungerten Mösen unserer Frauen richtig besorgen. Sie sollen um Gnade betteln!“</p>
<p>Kristina wirft Rosi einen provozierenden Blick zu, während ihre Augen in einem herausfordernden Funkeln verharren. Ein amüsiertes Lächeln huscht über ihr Gesicht, das von dem warmen Licht der Tischlampe weich umrahmt wird. Sie zieht die Augenbrauen leicht hoch, ihre Lippen kräuseln sich neckisch. „Immer diese großen Worte, aber wenig dahinter“, bemerkt sie augenzwinkernd, wobei ihre Stimme einen neckenden Unterton bekommt. Im Hintergrund klirrt leise ein Glas, das für einen Moment die gespannte Atmosphäre unterstreicht; die Luft ist erfüllt vom Duft eines süßlichen Parfums, das Kristina trägt.</p>
<p>Rosi lehnt sich leicht zurück, ihre Finger gleiten spielerisch über das dunkle Holz des Tisches. Sie schaut Kristina mit einem Schmunzeln an, in ihren Augen liegt neugierige Erwartung. Ein leises Kichern entweicht ihr, während sie ihre Haare über die Schulter streicht und das Licht einen goldenen Schimmer darauf wirft. „Mal sehen, ob es diesmal mehr als nur heiße Luft gibt.“ In ihrem Ton schwingt Vorfreude mit, gepaart mit einer leichten Herausforderung. Von draußen dringt gedämpftes Stimmengewirr herein, das die intime Stimmung im Garten verstärkt.</p>
<p>Mit einem entschlossenen Blick zieht Manfred Kristinas Hüften näher an den Rand des Tisches und sein Griff wird fester. „Jetzt seid ihr dran. Wir werden euch zeigen, was wirklich dahintersteckt.“ Seine Stimme klingt fester, als er sich bemüht, selbstbewusst zu wirken; das Licht reflektiert auf den feinen Schweißperlen seiner Stirn, und für einen Moment scheint die Spannung zwischen den Dreien fast greifbar.</p>
<p>„Halt die Klappe und stoß endlich zu!“ Kristina kann es nicht mehr erwarten, endlich wieder den großen, dicken Pint von Manfred in sich zu fühlen. Doch nur wenige Augenblicke später geschieht genau dies. Ihre Augen verdrehen sich kurz nach hinten. „Roar … endlich wieder ausgefüllt“!</p>
<p>Ralfs Blick schweift zwischen dem Gesicht und dem Schritt seiner Frau, und er erkennt, wie sehr sie es genießt, von einem anderen leidenschaftlich genommen zu werden. Ein Wechselspiel aus Eifersucht und Erregung brodelt in ihm, was die Atmosphäre zwischen den beiden noch intensiver macht. Ralf spürt einen inneren Konflikt zwischen Besitzanspruch und der aufregenden Erfahrung, seine Frau in dieser Situation zu sehen. Gleichzeitig fasziniert ihn, wie offen Kristina ihre Lust zeigt und sich dem Moment hingibt.</p>
<p>„Hey Ralf, schaust du nur gerne zu? Ich bin auch noch da und will auch gefickt werden!“ reißt Rosi ihn aus seinen Gedanken und lenkt seinen Blick zu sich. Mit einem lasziven, auffordernden Lächeln und einem glühenden Blick fordert sie ihn heraus – Rosi zeigt ihm unverblümt ihre Lust und ihre Erwartung, dass er sich auf sie einlässt. Ralf kann die Spannung in der Luft förmlich greifen, während er von ihrer Offenheit und Leidenschaft angestachelt wird.</p>
<p>Natürlich erfüllt Ralf ihren Wunsch. Er legt seine Hände auf ihre Oberschenkel, zieht sie behutsam näher an die Tischkante. Einen Moment lang hält er inne, dann positioniert er sich direkt vor ihren Intimbereich und blickt sie erwartungsvoll an. Kristina und Manfred blicken gespannt und neugierig zu Rosi. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich ganz auf Rosis Schoß. Wollen genau sehen wie es ist wenn der Pint des eigenen Mannes in der Schoß einer anderen gleitet bzw. wie die eigne Frau reagiert wenn sie von einem anderen genommen wird. Rosi und Ralf blicken zu Kristina und Manfred und beobachten gespannt deren Reaktionen. Mit einem „Uff“ kommentiert Rosi die Situation und macht damit deutlich, dass Ralf sie bis zum Abschlag ausfüllt.</p>
<p>Mit kräftigen Stößen jagt er seinen Speer in seine Partnerin. Stopft ihr so, wie gefordert ihr heißes Loch. Mit leidenschaftlicher Intensität zieht er sie näher zu sich und lässt sie den Moment spüren. Seine Hände gleiten an die Seiten ihrer Bluse und mit einem einzigen, entschlossenen Ruck öffnet er sie, sodass die Knöpfe in alle Richtungen fliegen. Ihre Augen weiten sich überrascht, während ein leises Lächeln über ihre Lippen huscht. In seinem Blick liegt ein Funken Verlangen, der die Luft zwischen ihnen zum Knistern bringt.</p>
<p>Rosi stöhnt auf, ihre Stimme klingt voller Erwartung und einem Hauch von Nervosität: „Ja, nimm sie dir … die beiden warten schon auf dich!“ Während sie spricht, presst sie ihre Hand leicht auf ihre Wonneproppen, die noch sicher im BH verborgen sind. Ihr Blick ist aufgeregt und ihre Lippen zittern vor Vorfreude, als sie Ralf direkt ansieht und ihm mit einem leidenschaftlichen Funkeln signalisiert, dass sie bereit ist, sich auf das kommende Abenteuer einzulassen.</p>
<p>Manfreds Blick gleitet von Kristinas sinnlicher Ausstrahlung zu Rosis Brüste und schließlich zu ihrem von Leidenschaft gezeichneten Gesicht, das im warmen Licht des Gartens besonders zur Geltung kommt. Ihre Augen begegnen sich, und in diesem Moment liest Manfred in Rosis Mimik eine zarte, sehnsuchtsvolle Botschaft. Mit kaum wahrnehmbarem Lippenbewegungen formt sie die Worte – ich liebe dich. Ein unerwarteter Stich durchfährt Manfreds Herz, als hätte ihre stille Liebeserklärung eine Saite in ihm zum Schwingen gebracht, die zwischen Glück und Melancholie vibriert. Für einen Augenblick wird ihm die Tiefe ihrer Verbindung bewusst, während Rosi sich den Wellen ihres ersten Orgasmus hingibt. Begeistert und zugleich bewegt von der Intensität, mit der seine Frau genießend sich fremdficken lässt, spürt Manfred einen Hauch von Stolz, aber auch einen Anflug von verletzlicher Sehnsucht. Mit diesen widersprüchlichen Empfindungen wendet er sich erneut Kristina zu, auf der Suche nach Nähe und Antwort auf seine eigenen, ungeahnten Gefühle.</p>
<p>Während sein Pint sie in ruhigen, langsamen Bewegungen sanft nimmt, gleiten seine Hände unter ihr T-Shirt und wandern zu ihren Brüsten. Auch wenn er deren sanfte Rundung noch nicht direkt spüren kann, empfindet er bereits jetzt ein intensives Kribbeln – die Wärme ihrer Haut und die feine Struktur unter seinen Handflächen lassen sein Herz schneller schlagen. In Gedanken genießt er das Zusammenspiel von Nähe und Verlangen, während ihn die Sinnlichkeit des Moments vollkommen einnimmt.</p>
<p>Sie genießt es, wie seine Hände sanft ihre Rundungen durch den Stoff ihres BHs erkunden und dabei behutsam ihre Hügel massieren. Noch mehr schätzt sie seine gefühlvolle und aufmerksame Art, mit der er sie nimmt. Immer wieder überrascht es sie – auf eine positive, freudige Weise –, dass es Männer gibt, die sich nicht nur auf grobe Leidenschaft beschränken, sondern auch zärtlich und aufmerksam sind. Natürlich weiß sie Ralfs energischere Gangart ebenfalls zu schätzen und liebt diese Wildheit, doch gerade der Kontrast zwischen leidenschaftlicher Intensität und gefühlvoller Hingabe machte den Sex damals schon zu etwas ganz Besonderem. Der Wechsel zwischen beidem verleiht dem Moment eine besondere Tiefe und lässt sie die Nähe intensiver erleben.</p>
<p>Bei Rosi ist es genau andersrum. Sie kennt von Manfred eigentlich nur den sanften, zärtlichen Liebesakt. Die Zeit, in der sie wild genommen wurde, liegt schon lange zurück. Jetzt genießt sie mit allen Sinnen, wie Ralf sie leidenschaftlich und energisch fickt. Sie feuert ihn sogar an, was Manfred überrascht, da er diese Seite an ihr bisher nicht kannte und sie sonst immer zurückhaltend war. Ihre Begeisterung für die wilde Gangart macht die Situation für Manfred besonders und lässt ihn die Dynamik zwischen ihnen neu erleben.</p>
<p>Denn es ist nicht so, als wenn er diese Gangart nicht kennt oder auch mal mag. Nein, es war vielmehr das Wissen darum, wie sehr seine Frau diese gefühlvolle Liebe genießt. Deshalb hat er diese Art der Liebe zu seiner eigenen gemacht. Doch nun zu sehen wie sehr seine Rosi unter den wilden Stößen von Ralf abgeht. Zu hören wie sie ihn immer wieder antreibt, noch fester und &#8211; wenn überhaupt möglich – tiefer zu stoßen. Während sie sich wild unter ihm windet. Ihren Kopf von einer Seite zur anderen wirft und laut stöhnt zeigt ihm das seine Frau auch eine kleine Raubkatze in sich hat.</p>
<p>Angestachelt von der Leidenschaft steigert Manfred das Tempo und die Intensität seiner Stöße. Doch Kristina legt ihm sanft die Hände an die Hüften und hält ihn zurück. „Nein, Manfred … bitte mach genauso weiter … zeig mir, wie zärtlich und einfühlsam du sein kannst … lass mich so auf die Welle der Lust gleiten … ich brauche nicht mehr viel, bis ich komme!“ stöhnt sie ihm entgegen und hofft, dass er ihren Wunsch versteht und erhört.</p>
<p>Diesmal überrascht Kristina Ralf, der bisher geglaubt hat, dass er die Wildkatze in seiner Frau nur mit seinen kraftvollen Stößen bändigen kann. Durch diese Erfahrung erkennen beide Männer, dass ihre Frauen mehr Facetten besitzen, als sie bisher angenommen haben. Diese neue Seite fasziniert sie und inspiriert sie dazu, ihre Beziehungen lebendiger und abwechslungsreicher zu gestalten. Beide nehmen sich vor, ihre Frauen künftig vielfältiger zu verwöhnen und intensiver auf deren Wünsche einzugehen.</p>
<p>Mit einem lauten Jauchzen erleben beide Frauen gemeinsam ihren Höhepunkt, was auch ihre Männer deutlich spüren. Ein wildes Gewitter lässt ihre Körper erbeben. Es fühlt sich an, als würden elektrische Impulse durch ihre Körper jagen und jede Faser zum Beben bringen.“ Nach und nach beruhigen sie sich und blicken mit glasigen Augen den Mann an, der gerade in ihnen steckt. Rosi grinst und fragt mit einem Augenzwinkern: „Braucht ihr noch lange … oder schießt ihr gleich doch nur mit heißer Luft.“ Kristina kann sich vor Lachen kaum halten und stimmt fröhlich mit ein.</p>
<p>Ralf und Manfred tauschen einen kurzen Blick. Dann sagt Ralf mit einem schelmischen Lächeln: „Ihr werdet gleich sehen, was es heißt, mit Luft zu schießen.“ Diese Bemerkung sorgt bei allen Vieren für ein breites Grinsen auf den Lippen.</p>
<p>Kristina drückt Manfred von sich und lässt sich schnell vor ihm vom Tisch auf den Boden hinab. Sie blickt zu Rosi, welche ihr nun direkt folgt. Dann sagt sie fast mit verschwörerischer Stimme: „So und jetzt wichst euch schön zu Ende und spritzt und alles ins Gesicht oder auf die Brüste. Mit einem flüchtigen Lächeln und erwartungsvoller Spannung im Blick beobachten die Frauen, wie ihre Männer vor ihnen stehen. Das leise Rascheln von Haut auf Haut vermischt sich mit dem dumpfen, rhythmischen Geräusch der schnellen Bewegungen. Die Luft ist geschwängert von einem süßlich-herben Duft, der sich mit dem Aroma des Sommerabends vermengt und das Prickeln auf ihrer Haut noch verstärkt. Im warmen Licht tanzen Schatten über die muskulösen Körper der Männer, während deren Hände entschlossen und sehnsüchtig gleiten. Kristina hält für einen Moment die Luft an. Ihr Herz klopft wild, und sie fühlt das Kribbeln bis in die Fingerspitzen. Innerlich denkt sie: <em>So intensiv habe ich das noch nie erlebt … der Anblick, dieses leise Stöhnen, das Funkeln in Manfreds Augen – alles lässt meine Lust wachsen, als würde sie sich wellenartig ausbreiten.</em> Rosi spürt, wie eine innere Unruhe sie erfasst; ihr Blick wandert zwischen Ralf und seiner Hand. Ihre Lippen formen unbewusst ein sehnsüchtiges Lächeln, während die Atmosphäre sich verdichtet und die Vorfreude greifbar wird.</p>
<p>Dann ohne jegliche Vorwarnung schießt auf einmal Ralf seine erste Ladung in Rosis Gesicht. Überrascht schafft sie es nicht schnell genug den Mund zu öffnen. Doch hat Ralf eh zu hoch gezielt, als das seine Sahne in ihrem Schleckermäulchen gelandet wäre. Landen tut sie knapp über ihrem Auge und tropft von dort aus dann auf ihren Busen. Schnell greift sie nach seinem Pint um ihn ein wenig tiefer zu drücken. Sein zweiter Schub landet jedoch immer noch auf ihrer Nase. Erst der dritte landet dann wirklich auf ihrer rausgestreckten Zunge und in ihrem Mund. Es folgen noch ein paar weitere kleinere Spritzer bis die Quelle dann versiegt. Gierig schiebt Rosi schnell ihren Kopf nach vorne und beginnt ihn zu säubern.</p>
<p>Auch Manfred ist in dieser Zeit gekommen. Allerdings hat bei ihm Kristina selbst dafür gesorgt das er ihr Gesicht vollkommen einsaut. Denn der Anblick wie Ralfs Sahne von der Stirn ihrer Freundin hinab lief und tropfte hat dazu geführt das sie auch einmal so verrucht aussehen und sein will. Das zumindest bis die beiden nachher zu sich fahren, jeder sehen konnte was sie getrieben hatte. Was für eine verruchte Bitch sie heute Abend gewesen ist.</p>
<p>Aber sie lässt es sich natürlich ebenfalls nicht nehmen Manfred zu säubern. Viel zu gern lutscht sie dafür an einem Schwanz. Ganz egal ob vor oder nachdem dieser abgespritzt hat. Erschöpft setzen sich dann erst einmal alle auf ihre Stühle. Wobei alle erst einmal kurz mit sich selbst beschäftigt sind. Über das gerade erlebte nachdenken.</p>
<p>„Wow, das war einfach Mega!“ ist es dann Kristina, die als erste ausspricht, was alle denken. Noch immer spürt sie ein prickelndes Kribbeln auf ihrer Haut und genießt die Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wird – ihr Herz schlägt schneller als sonst, und für einen Moment fühlt sie sich vollkommen lebendig.</p>
<p>„Ja, das war es wirklich!“ stimmt ihr Rosi zu und will weiter von ihr wissen. „Sag mal, willst du dich nicht kurz waschen gehen?“ Der Ton in ihrer Stimme ist zugleich sanft und neugierig, während sie Kristina aufmerksam betrachtet.</p>
<p>„Warum? Gefällt es dir nicht zu sehen, wie geil ich deinen Mann gemacht habe, sodass er mich so einsauen konnte!“ Dabei grinst sie ihre Freundin frech an. Kristina fühlt sich dabei unbeschwert und spürt, wie ihre Lust und Selbstbewusstsein wachsen – sie genießt den Moment, in dem sie im Mittelpunkt steht. Rosi lacht daraufhin laut auf, ein unerwarteter Anflug von Aufregung durchströmt sie, der ihr ein neues Gefühl von Verbundenheit und Abenteuer vermittelt.</p>
<p>„Ganz im Gegenteil, Kristina. Du siehst einfach unglaublich aus – und zu wissen, dass es Manfreds Soße ist, die sich in deinem Gesicht verteilt und langsam trocknet, macht das Ganze sogar noch heißer.“ meint Rosi und kann nicht verbergen, dass sie ein bisschen neidisch auf ihre Freundin ist.</p>
<p>Kristina lacht und fragt dann: „Und, wie gefällt dir mein neuer Look, Schatz?“ Während sie spricht, schaut sie Manfred erwartungsvoll an und hofft auf ein ehrliches Kompliment. Ihr Herz schlägt schneller, und in ihrem Blick liegt ein leises Sehnen nach Bestätigung.</p>
<p>Manfred grinst sie an und zwinkert: „Also, an den Anblick könnte ich mich gewöhnen!“ Seine Stimme verrät, wie sehr ihm die Situation gefällt, und er genießt es, Kristina so offen und selbstbewusst zu erleben.</p>
<p>Manfred hat seit seinem Höhepunkt noch kein einziges Wort gesagt. Die anderen spüren die Spannung und richten ihre Blicke auf ihn. Während äußerlich Ruhe von ihm ausgeht, brodelt es in seinem Inneren: Er fühlt, wie sich die Erwartung der Gruppe wie ein unsichtbares Gewicht auf seine Schultern legt. Unsicher darüber, was von ihm erwartet wird, greift er langsam nach seinem Glas und nimmt einen Schluck, um Zeit zu gewinnen. Die anderen beobachten ihn ungeduldig, ihre Blicke bohren sich förmlich in ihn, doch Manfred bleibt nach außen hin gefasst. In seinem Kopf überschlagen sich die Gedanken – Zweifel, Erleichterung und sogar ein wenig Stolz mischen sich miteinander. Er ringt mit sich, sucht nach den richtigen Worten, bevor er endlich bereit ist, sich den anderen zu öffnen.</p>
<p>„Schatz, bitte sag endlich etwas! Selbst wenn du es bereuen solltest, dass wir uns gerade so leidenschaftlich miteinander vergnügt haben – ich brauche jetzt einfach eine Reaktion von dir, egal was“ spricht ihn Rosi dann direkt an.</p>
<p>Manfred lässt seinen Blick langsam von seiner Frau zu Kristina und schließlich zu Ralf schweifen. Während er jeden von ihnen ansieht, ist in seinen Augen ein Funken Unsicherheit zu erkennen – als würde er innerlich mit sich ringen. „Natürlich war es geil. Ich würde nicht nur euch, sondern auch mich selbst belügen, wenn ich es abstreiten würde.“ Für einen Moment hält er inne, atmet tief durch, und es wirkt, als ob er mit Worten kämpft, die ihm auf der Zunge liegen. Ein Schatten von Zweifel huscht über sein Gesicht, bevor er stockt und leise hinzufügt: „Aber …“ Seine Stimme klingt plötzlich etwas leiser, fast als würde ihn etwas zurückhalten, das er selbst noch nicht ganz benennen kann.</p>
<p>Kristina schaut Manfred vorsichtig an, ihre Stimme klingt zögerlich: „Aber?“</p>
<p>Manfred zuckt leicht mit den Schultern, seine Unsicherheit ist deutlich spürbar. „Naja, ich frage mich, wie wir jetzt damit umgehen sollen?“</p>
<p>Kristina lacht überrascht und ihre Augen funkeln vor Aufregung. „Ist das dein Ernst, Mann? Also von mir aus können wir das gerne wiederholen!“</p>
<p>Manfred lässt seinen Blick langsam die Runde schweifen. Die warme Abendluft trägt das leise Klirren von Gläsern und das entfernte Summen der Grillen in den Garten. Ein Hauch von Parfüm und dem würzigen Aroma der letzten Mahlzeit liegt noch in der Luft. Während Manfred jedem für einen Moment tief in die Augen schaut, verweilt sein Blick bei Rosi etwas länger – er bemerkt, wie sie nervös eine Strähne aus ihrem Gesicht streicht und mit den Fingern das Glasrand nachzeichnet. In seinem Inneren brodelt eine Mischung aus Unsicherheit und Neugier; Erinnerungen an frühere Momente, in denen ihm die Worte fehlten, tauchen auf und machen ihn beinahe schüchtern. Doch diesmal will er sich nicht verstecken. Er räuspert sich leise, seine Stimme klingt sanft, fast zärtlich, aber auch erwartungsvoll: „Und, was meinst du dazu, Schatz?“ Während er spricht, spürt er, wie sein Herz schneller schlägt – diese Offenheit fühlt sich ungewohnt an, aber auch befreiend.</p>
<p>Rosi spürt ein prickelndes Kribbeln auf ihrer Haut, als sie Manfreds Blick erwidert. Sie zieht unbewusst die Füße unter sich und spielt nervös mit dem Ring an ihrem Finger. Ihr Lächeln ist ein wenig schüchtern, doch ihre Stimme gewinnt an Sicherheit: „Also ich denke, wir kennen uns schon so lange – und jetzt sogar noch besser.“ Während sie spricht, hebt sie die Schultern und lässt den Blick über Kristina und Ralf gleiten, als suche sie Bestätigung. „Besser als normale befreundete Paare, und es hat uns allen Spaß gemacht.“ Sie lacht leise, das Lachen klingt ein wenig rau, als würde sie ihre eigenen Zweifel vertreiben. „Ich wäre definitiv dabei, wenn wir das nochmal erleben wollten.“ Während sie ihre Antwort gibt, bemerkt sie, wie sich eine vibrierende Nähe zwischen ihr und den anderen aufbaut – fast als würde die Luft im Raum plötzlich dichter werden.</p>
<p>Manfreds Blick wandert zu Kristina, die sich entspannt zurücklehnt. Sie schiebt spielerisch eine Locke aus dem Gesicht und sieht ihn mit einem frechen Grinsen an. „Hey, schau mich an, wie ich aussehe – meinst du wirklich, ich würde einer Wiederholung Nein sagen?“ Kristina zwinkert ihm zu, ihr typischer Spruch „Das Leben ist zu kurz für falsche Scham!“ kommt ihr in den Sinn und sie rutscht im Sitz ein Stück nach vorne, als wolle sie die Stimmung noch näher an sich heranziehen. Die Freiheit, die sie jetzt empfindet, wird durch das leise Ploppen einer Flasche und das Aroma von Sekt in der Luft unterstrichen, ihre Stimme ist voller Lebensfreude und ein wenig Übermut.</p>
<p>Damit ist die Entscheidung gefallen. Für einen Moment breitet sich eine gelöste Stimmung in der Gruppe aus – das Lachen klingt jetzt voller, die Gespräche werden lebendiger. Manfred spürt, wie ein Knoten in seinem Inneren sich löst und genießt das leise Knistern, das zwischen ihnen liegt. Rosi lehnt sich an ihn und atmet den Duft seines Aftershaves ein, während Kristina mit ihrem Fuß unbewusst gegen Ralfs Bein stupst. Die Freundschaft hat eine neue Ebene erreicht, auf der keine Geheimnisse oder Hemmungen mehr existieren. Von nun an wissen sie, dass sie sich immer wieder gemeinsam vergnügen können, ohne Angst vor Verurteilung.</p>
<p>Einige Zeit später, als Kristina und Ralf beschließen aufzubrechen, bleibt ein Gefühl von Verbundenheit zurück. Die Haustür knarzt leise, als Rosi fragt, etwas erstaunt Kristina anschauend: „Willst du dich nicht kurz frisch machen?“</p>
<p>Mit einem breiten Grinsen sieht Kristina Rosi an und streckt sich genüsslich. „Nein, will ich nicht. Vielleicht hat dein Mann mich ja zu diesem verruchten Luder gemacht – und wenn nicht, will ich das Gefühl heute voll auskosten.“ Mit einem frechen Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Ich will sehen, wie die Leute gucken, falls uns jemand begegnet und es erkennt!“ Die Freiheit, sich nicht zu verstecken, macht sie mutig und selbstbewusst, das Echo ihres Lachens klingt lange nach.</p>
<p>„Boah, ich erkenne dich echt nicht wieder!“ lacht Rosi und winkt den beiden nach, ihre Hände zittern leicht vor Aufregung. Die Atmosphäre ist nun entspannt und voller Vorfreude auf das, was die Zukunft bringt – und das Prickeln des Abends bleibt noch lange in der Luft.</p>
<p>Rosi tritt leise hinter Manfred, der noch ein paar Dinge im Garten wegräumt. Sie legt ihre Arme sanft um seinen Rücken und lehnt ihren Kopf an seine Schulter. Mit einem zärtlichen Lächeln, das nur ihm gilt, flüstert sie: „Ich liebe dich.“ Für einen Moment genießt sie die Nähe, das vertraute Gefühl von Geborgenheit und erinnert sich an einen gemeinsamen Sommerabend, als sie zusammen nach Sternschnuppen gesucht hatten. In diesem Moment weiß sie, dass ihre Liebe alles überstehen kann.</p>
<p>Manfred dreht sich in ihren Armen zu ihr um, seine Hände ruhen sanft auf ihren Hüften. „Ich liebe dich auch“, sagt er leise und sieht ihr tief in die Augen. Nach einem kurzen Moment des Schweigens fragt er direkt: „Hast du dir damals wirklich ein Kind gewünscht, oder war es nur wegen des Tests?“ Während er diese Worte ausspricht, fühlt er, wie sein Herz schneller schlägt – die Sorge, vielleicht etwas aufwühlen zu können, ist ihm anzusehen.</p>
<p>Rosi spürt, wie Unsicherheit in ihr aufsteigt, während sie Manfreds Frage hört. Ihre Augen spiegeln für einen Moment diesen inneren Zwiespalt wider, bevor sie leise antwortet: „Was meinst du genau?“ Sie sucht seinen Blick, als wolle sie darin Halt finden.</p>
<p>Manfred streicht ihr zärtlich eine Strähne aus dem Gesicht – eine liebevolle Geste, die ihn an ihren ersten gemeinsamen Urlaub erinnert, als sie stundenlang am Meer saßen und sich Geschichten erzählten. Er sagt leise: „Ich meine, ob du dir damals wirklich noch ein Kind gewünscht hast, mein Schatz.“</p>
<p>Rosi atmet tief ein und lächelt sanft. „Ich bin glücklich, so wie alles gerade ist. Aber wenn du dir wirklich noch ein Kind wünschst, könnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden.“ Während sie spricht, drückt sie seine Hände und erinnert sich daran, wie sie vor Jahren gemeinsam am Küchentisch saßen und über ihre Zukunft träumten. Sie wartet auf seine Reaktion, ihre Unsicherheit weicht langsam einer leisen Hoffnung.</p>
<p>Manfred schaut sie überrascht an, ein warmes Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus. „Du würdest wirklich alles noch einmal auf dich nehmen, wenn ich mir ein weiteres Kind mit dir wünsche?“ Seine Stimme klingt voller Bewunderung und Freude, und in diesem Moment erinnert er sich an all die kleinen Abenteuer, die sie gemeinsam erlebt haben.</p>
<p>Rosi sieht ihrem Mann tief in die Augen. „Ja, das würde ich – wenn es dein echter Wunsch ist. Denn dann weiß ich, dass du wirklich glücklich wärst, Schatz.“ Sie lächelt liebevoll, denkt an den Tag ihrer Hochzeit zurück, und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Aber das hieße auch, dass bis du deinen ehelichen Pflichten nachgekommen bist und mein Bauch sich wieder mit Leben füllt, keine Wiederholung für uns infrage kommt. Denn wenn ich noch ein Kind bekomme, dann nur von dir, mein Schatz!“</p>
<p>Manfred zieht Rosi fest an sich, ihre Lippen finden sich, und sie verlieren sich in einem leidenschaftlichen Kuss. In diesem Moment spürt Rosi das tiefe Vertrauen und die Hoffnung, dass ihre Liebe und Familie in naher Zukunft wachsen wird. Eine innige Erinnerung an ein gemeinsames Lied, das sie früher zusammen gesungen haben, begleitet sie leise im Hintergrund und unterstreicht ihre Verbundenheit.</p>
<p>ENDE</p>
<p><strong>© 202</strong><strong>1</strong><strong>/26</strong><strong> Alle Charaktere, sowie der gesamte Inhalt dieser Geschichte sind mein geistiges Eigentum und unterliegen damit dem Urheberrecht. Ohne meine explizite Genehmigung dürfen sie nicht anderweitig verwendet, verändert oder kopiert werden.</strong></p>
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		<title>Der Soldat und die Künstlerin 2</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:57:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen 19 Uhr setzte ich mich wieder mit meinem Laptop und einem frischen Gin Tonic auf die Terrasse. Die Luft war immer noch lau und trug den Duft von Kiefern&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen 19 Uhr setzte ich mich wieder mit meinem Laptop und einem frischen Gin Tonic auf die Terrasse. Die Luft war immer noch lau und trug den Duft von Kiefern und feuchter Erde. Ich versuchte, mich auf meine E-Mails zukonzentrieren, doch meine Gedanken waren so weit entfernt.<br />
Ich sah Nadjas Auto in der Einfahrt parken. Ich hatte sie bereits vor etwa zwei Stunden gehört, als sie nach Hause gekommen war. Ihre späte Ankunft war wie erwartet.<br />
Nun registrierte ich Bewegungen im Haus. Ein Licht huschte durch die Küche, dann war es wieder dunkel. Doch mein Blick blieb an den Dachflächenfenstern hängen. In Serafinas Atelier im Dachboden brannte Licht.<br />
Sie war also wieder wach. Und sie arbeitete. Die Erschöpfung und die überwältigende Entladung konnten ihre brennende künstlerische Seele nicht lange im Bett halten. Sie war wahrscheinlich gerade dabei, die Spuren unserer Tat auf ihrer Leinwand zu begutachten und vielleicht die &bdquo;Flecken&ldquo; unseres Aktes in ihr Werk zu integrieren. Die Erkenntnis, dass sie, nur Stunden nach ihrer Entjungferung und einem intensiven, gefühlsgeladenen Höhepunkt, wieder an der Staffelei stand, war ein weiterer Beweis für die unbändige Kraft, die in diesem zierlichen Mädchen steckte.<br />
Es dauerte nicht lange, und ich hörte Nadjas Schritte auf dem Kies. Sie kam um die Ecke, und mein erster Gedanke war, dass sie heute Abend anders wirkte als gestern.<br />
Sie trug wieder einen für sie typischen Hosenanzug, der ihre robusten, sinnlichen Kurven hervorragend zur Geltung brachte, und sie sah fantastisch aus. Die tiefe Erschöpfung des Vortags war gewichen; in ihren Augen lagen eine gewisse Ruhe und Klarheit.<br />
&bdquo;Guten Abend, Simon&ldquo;, sagte sie, und ihr Ton war auffallend entspannt.<br />
Ich stand auf. &bdquo;Nadja. Schön, dich nicht ganz so erledigt zu sehen.&ldquo;<br />
Sie setzte sich auf den Stuhl, den ich zurechtgeschoben hatte. Ohne Aufforderung griff ihre Hand nach meinem Gin-Glas. Doch dieses Mal kam sie nicht dazu, es zu leeren.<br />
Ich zog, in weiser Voraussicht, ein zweites,bereits gefülltes Glas Gin Tonic vom Tisch hervor und stellte es vor sie.<br />
Sie sah das Glas, dann mich und brach in ein lautes, herzhaftes Lachen aus, das die Abendstille durchbrach. &bdquo;Du bist unglaublich&ldquo;, sagte sie, nahm das Glas an sich und nahm einen tiefen Schluck. &bdquo;Du kennst mich besser, als mir lieb ist.&ldquo;<br />
Ich setzte mich wieder. &bdquo;Ich weiß&#8230;. und ich denke, dieser Abend erfordert einen Drink. Wie war der Tag im Heim? War der Albtraum heute gnädiger?&ldquo;<br />
Sie seufzte, aber es war ein Seufzen der Entspannung, nicht der Verzweiflung. &bdquo;Der Tag war ein Kampf, wie immer. Aber ich habe das Gefühl, ich habe heute einen Kampf gewonnen, der wichtiger war als alle anderen.&ldquo; Sie hob ihr Glas mir zu. &bdquo;Erzähl mir. Wie war es mit Serafina?&ldquo;<br />
Ich nippte an meinem Glas, meine Gelassenheit war eine bewusste Fassade. &bdquo;Nun, deine Tochter hat mich gemalt. Ich habe meinen Teil des Abkommens erfüllt.&ldquo;<br />
Nadja nickte langsam, ihre Augen wanderten zum Licht in Serafinas Dachatelier. &bdquo;Ich war vorhin kurz oben. Sie arbeitet weiter daran. Sie hat so verschiedene Stufen, weißt du, wann ein Bild &#039;fertig&#039; ist. Manchmal verbessert sie es tagelang, bis sie sich wirklich entscheidet.&ldquo;<br />
Sie nahm einen weiteren Schluck Gin, dann sah sie mich an, ein seltsamer, eindringlicher Blick. &bdquo;Simon, ich&#8230; ich weiß nicht, was ich zu diesem Bild sagen soll.&ldquo;<br />
Ich wartete ab.<br />
&bdquo;Es ist&#8230; intensiv. Sehr intensiv&ldquo;, fuhr sie fort, ihre Stimme sank zu einem vertraulichen Murmeln. &bdquo;Ich meine, ich wusste ja, dass du ein gut gebauter Mann bist. Du bist attraktiv und sehr männlich. Aber dieses Bild&#8230; es ist schonungslos. Es zeigt jedes Detail. Jeden Muskel. Jede&#8230; Spannung.&ldquo;<br />
Sie zögerte, spielte mit dem Rand ihres Glases, bevor sie den entscheidenden Satz fallen ließ. &bdquo;Das Bild hat mir gezeigt, dass du nicht nur ein Hauptmann bist, der weiß, wo der Hammer hängt. Sondern auch, dass du&hellip; nun, sehr gut bestückt bist.&ldquo;<br />
Mir wurde in diesem Moment schlagartig klar, was geschehen war. Nadja war oben gewesen. Sie hatte nicht nur das Gemälde gesehen, sie hatte die nackte Darstellung meines erigierten Gliedes gesehen, die Serafina in ihrer Ekstase auf die Leinwand gehämmert hatte. Die Spuren meines Samens und des Blutes auf dem Bild hatte sie vielleicht nicht verstanden, aber mein Geschlechtsteil hatte sie in voller Pracht gesehen, so wie es in Serafinas Vision existiert hatte.<br />
Ich lachte, aber es war ein angespanntes, trockenes Lachen. &bdquo;Nun, es ist ein Aktbild. Es soll anatomisch korrekt sein.&ldquo;<br />
Sie lächelte wissend, ihr Blick war nun frech und offen. &bdquo;Das ist es. Sehr korrekt. Es hat mich auf eine Weise beeindruckt, die ich nicht erwartet habe. Ein wirklich&#8230; großes Talent, meine Tochter. Und du bist ein sehr geduldiges Modell.&ldquo; Sie hob das Glas. &bdquo;Auf dein&hellip; nun ja&#8230; Stehvermögen.&ldquo;<br />
Ich stieß mit ihr an. Die Dunkelheit um uns herum schien die unausgesprochene, pornografische Wahrheit unseres Gesprächs zu verschlucken. Sie hatte mich nackt gesehen, wenn auch nur durch die Augen ihrer Tochter. Und es gefiel ihr, was sie gesehen hatte.<br />
Nadja lehnte sich vor, der Schein des Laptop-Bildschirms spiegelte sich kurz in ihren rehbraunen Augen. Ihre Stimme sank zu einem erwartungsvollen Flüstern.<br />
&bdquo;Simon, ich muss dich fragen&ldquo;, sagte sie, ihre Sinnlichkeit und die Sorge der Mutter mischten sich in ihrem Ton. &bdquo;Das Bild zeigt&#8230; nun ja. Was ist dann noch passiert? Oder besser gesagt: Ist das passiert, was passieren sollte?&ldquo;<br />
Ich nahm einen tiefen Schluck Gin. Es gab keinen Grund, jetzt noch Geheimnisse zuhaben. Wir saßen in der Dunkelheit, und sie hatte mir die Erlaubnis, fast schon den Auftrag, erteilt.<br />
&bdquo;Ja&ldquo;, sagte ich ruhig. &bdquo;Wir hatten Sex. Nachdem das Bild fertig war. Es war&#8230; es war sehr intensiv. Und auch sehr emotional für sie.&ldquo;<br />
Ich sah sie fest an, um ihre Reaktion zu beobachten. &bdquo;Aber ich habe sie gut geführt. So, wie du es dir gewünscht hast. Es war ihre erste Erfahrung, und ich habe mich gut um sie gekümmert.&ldquo;<br />
Nadja schloss kurz die Augen und atmete tief durch, eine Mischung aus Anspannung und immenser Erleichterung. &bdquo;Gott sei Dank&ldquo;, murmelte sie.<br />
&bdquo;Sie war danach völligerschöpft&ldquo;, fuhr ich fort. &bdquo;Es war zu viel für ihren zierlichen Körper. Sie hat kurz geweint, war aber letztlich sehr, sehr erleichtert und befreit. Ich habe sie in ihr Bett getragen.&ldquo;<br />
Ich lächelte leicht. &bdquo;Bevor sie eingeschlafen ist, hat sie mich aber noch dringend gebeten, morgen wiederzukommen. Das habe ich ihr versprochen.&ldquo;<br />
Nadja öffnete die Augen. Ein warmes, zufriedenes Lächeln legte sich über ihr Gesicht. &bdquo;Das ist gut. Das ist mehr als gut. Das heißt, du hast es richtig gemacht. Du hast ihr das gegeben, was dieser verrückte kleine Kopf so dringend brauchte, um zur Ruhe zu kommen.&ldquo; Sie hob ihr Glas. &bdquo;Auf den Hauptmann. Du hast meiner kleinen Künstlerin einen unschätzbaren Dienst erwiesen.&ldquo;<br />
Wir stießen an.<br />
Nadja lehnte sich noch ein Stück näher zu mir, der Schein des Lichts aus Serafinas Atelier schien über unsere Köpfe hinweg. Sie hatte eine gewisse Verlegenheit in ihren Augen, die sie aber mit einem entschlossenen Blick zu überspielen versuchte.<br />
&bdquo;Hör zu&ldquo;, begann sie, ihre Stimme war nun leiser und voller Zögern. Sie spielte mit dem Rand ihres Gin-Glases. &bdquo;Das ist&hellip; das ist wirklich ein ungewöhnlicher Wunsch und ich bitte dich, mich nicht für verrückt zu halten.&ldquo;<br />
Ich wartete ab, meine innere Spannung war greifbar.<br />
Sie sah mich direkt an. &bdquo;Simon, ich weiß, dass Serafina einen speziellen Platz in deinem Herzen hat. Und du bist der einzige Mann, dem ich in dieser Sache vertraue. Kannst du dir vorstellen, ihr erster richtiger Freund zu sein?&ldquo;<br />
Meine Fassung brach für einen Augenblick. &bdquo;Nadja, ich&hellip;&ldquo;<br />
Sie hob beschwichtigend eine Hand. &bdquo;Lass mich ausreden. Ich weiß, wie das klingt. Aber ich weiß auch, dass Serafina schon immer von dir geschwärmt hat. Sie ist total verschossen in dich. Seit Jahren. Das ist kein Geheimnis.&ldquo;<br />
Sie seufzte leise. &bdquo;Ich weiß um den Altersunterschied und darum, wie ungewöhnlich diese Situation ist. Aber ich wünsche mir einen Freund wie dich für meine Tochter. Ich will keinen dahergelaufenen Jungen, der ihre Komplexität nicht versteht. Ich möchte einen gestandenen Mann. Jemanden, der sie beschützt und ihr Halt gibt, während sie diese verrückte, erste Phase des Lebens durchmacht.&ldquo;<br />
Sie legte ihre Hand auf meinen Arm. &bdquo;Du hast jetzt das Wichtigste getan. Du hast ihre Seele beruhigt. Jetzt sei ihr Anker. Ihr fester Freund.&ldquo;<br />
Ich sah daswarme, flehende Vertrauen in ihren Augen und die unumstößliche Wahrheit ihrer Worte. Ich atmete tief durch.<br />
Ich erwiderte Nadjas Griff auf meinem Arm, der Schuss Gin wirkte nun wie ein Katalysator für meine Ehrlichkeit.<br />
&bdquo;Okay&hellip;&ldquo;, sagte ich mit fester Stimme. &bdquo;Ich muss dir auch etwas gestehen. Du hast Recht. Serafina hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich habe schon immer Gefühle für sie gehabt. Sie ist eine unglaubliche, einzigartige Frau.&ldquo;<br />
Ich zögerte, die Realität meiner Existenz holte mich ein. &bdquo;Aber ich habe Bedenken. Mein Soldatenleben ist kompliziert. Die Einsätze, die Abwesenheit. Und dann Serafinas Situation im Internat. Ich bin nicht oft genug da, um der Freund zu sein, den sie verdient.&ldquo;<br />
Nadja lächelte sanft. &bdquo;Mein Lieber, sie kennt dich nicht anders. Sie schwärmt von dir als dem Mann in Uniform, der stark und doch zart ist. Sie will dich so, wie du bist. Mit deinemSoldatenleben.&ldquo;<br />
Sie lehnte sich zurück, die Vernunft kehrte in ihr Gesicht zurück. &bdquo;Und das Internat&hellip; das ist nur nochein Jahr. Danach werden die Karten sowieso komplett neu gemischt.&ldquo;<br />
Sie seufzte. &bdquo;Dann beginnt ihr Studium. Und sie wird eventuell ausziehen. Ich weiß noch nicht genau, wie Serafina dann leben wird. Sie muss medizinisch überwacht werden, das weißt du. Aber das ist ein Problem für die Zukunft.&ldquo;<br />
Sie blickte mich aufmunternd an. &bdquo;Habt diese Zeit. Seid zusammen. Gib ihr die Stärke und die Erfahrung, die sie braucht, damit sie selbstsicher in ihr eigenes Leben gehen kann. Sei ihr Anker jetzt.&ldquo;<br />
Ich nickte, meine Entscheidung war gefällt, aber die Geschwindigkeit der Ereignisse erforderte einen Moment der Einkehr.<br />
&bdquo;Ich verstehe. Aber ich muss das jetzt erst einmal sortieren&ldquo;, sagte ich. &bdquo;Meine Gefühle, die Tragweite der Verantwortung&#8230; und natürlich muss ich mit Serafina reden. Das ist das Wichtigste.&ldquo;<br />
Nadja nahm mein Gesicht in beide Hände. Ihr Blick war warm und direkt. &bdquo;Das ist alles, was ich möchte. Sei ehrlich zu ihr. Sei ehrlich zu dir selbst.&ldquo;<br />
Sie lächelte, eine Spur von Erleichterung in ihren Augen. &bdquo;Ihr beide müsst endlich zu euren Gefühlen stehen. Versteckspiele sind nur für Menschen, die ein Geheimnis hüten müssen &ndash; nicht für zwei liebende Menschen, die füreinander bestimmt sind.&ldquo;<br />
Sie löste ihre Hände von meinem Gesicht. &bdquo;Geh morgen zu ihr. Redet miteinander. Bring die Klarheit in diese Sache, die sie verdient hat. Das ist alles, was ich mir als Mutter wünschen kann.&ldquo;<br />
&bdquo;Das werde ich tun&ldquo;, versprach ich. Der Weg war nun klar. Morgen würde ich nicht nur als ihr Liebhaber in das Atelier gehen, sondern als der Mann, der offen um ihr Herz bitten würde.<br />
Nadja erhob sich vom Stuhl, ihre Bewegungen waren jetzt entschlossen.<br />
&bdquo;Ich danke dir&ldquo;, sagte sie, ihre Stimme war tief und voller Ernst. &bdquo;Für alles. Für das Beet, für die Diskretion, die ganzen gemeinsamen Jahre. Und vor allem für das mit Serafina.&ldquo;<br />
Sie trat auf mich zu. Ich stand auf, und sie küsste mich erneut auf die Wange, diesmal war der Kuss länger und fester, fast ein leichtes Drücken.<br />
Sie trat einen Schritt zurück, ihr Blick war nun warm und zufrieden. &bdquo;Halte mein verrücktes, kleines Mädchen fest. Und zeig ihr die Welt. Du weißt, was ich meine.&ldquo;<br />
Ich nickte, meine Stimme war heiser. &bdquo;Ich weiß. Ich verspreche dir, ich werde sie nicht enttäuschen.&ldquo;<br />
Sie lächelte, drehte sich um und ging mit schnellen Schritten zu ihrem Haus. Ich sah ihr nach, bis sie in der Dunkelheit verschwand.<br />
Die Nacht war unruhig. Ich träumte von Serafina, von der Hitze ihres Körpers und dem Stöhnen, als ich sie entjungfert hatte. Ich wachte mit einer stählernen, schmerzhaften Erektion auf.<br />
Ich zwang mich aus dem Bett, unterzog mich einer langen, kalten Dusche, um die körperliche Spannung zu brechen, was nur bedingt gelang. Nach einem schnellen, stärkenden Frühstück zog ich mich an. Wieder die weiche Jeans, wieder keine Boxershort.Die Vorfreude war greifbar, aber ich bewahrte meine äußere Ruhe.<br />
Gegen elf Uhr war ich bereit. Die Sonne stand schon hoch, als ich zum Nachbarhaus ging. Ich drückte auf die Gegensprechanlage.<br />
&bdquo;Wer ist da?&ldquo;, hörte ich Serafinas Stimme.<br />
&bdquo;Na wer wohl?&ldquo;sagte ich lachend.<br />
Ein leichtes, schnelles Kichern kam über die Sprechanlage. &bdquo;Komm hoch, Simon! Die Tür ist offen. Ich bin schon im Atelier. Ich habe viel zu tun.&ldquo;<br />
Ich trat ein. Die Stille des Hauses war gewohnt. Ich begann den Aufstieg zum Dachboden, die Holzstufen knarrten unter jedem meiner Schritte. Jeder Tritt war eine Annäherung an die neue Realität, die wir gestern erschaffen hatten. Die Spannung war heute leiser, aber tiefer.<br />
Als ich die oberste Stufe erreichte und ins Atelier trat, stockte mir augenblicklich der Atem. Das Licht des Vormittags flutete herein und enthüllte eine Szene, die meine Erwartungen übertraf.<br />
Serafina stand vor der Staffelei, splitternackt. Sie hielt eine Spraydose in der Hand.<br />
Sie war so fragil, zierlich und dünn, eine Gestalt von überwältigender Schönheit. Ihr Körper war ein Meisterwerk der Jugend: Ihre Haut war von einer reinen Blässe, die im Gegenlicht leuchtete. Die spitzen, kleinen Brüste ragten heraus, die Brustwarzen waren dunkel und hart. Der flache Bauch ging in die zarte Form ihrer Hüften über. Ihre dunkelbraunen Schamhaare umrahmten die leicht geschwollene Vulva, deren großer Kitzler nach der Nachtruhe fast unschuldig wirkte, aber bereit war. Sie war wunderschön und begehrenswert, ein Anblick, der meine Erektion augenblicklich in die volle Härte trieb.<br />
In der Sekunde, als sie mich sah, ließ sie die Spraydose fallen. Mit einem Satz war sie bei mir, warf sich mir um den Hals.<br />
&bdquo;Simon!&ldquo;, rief sie, und küsste mich stürmisch. Es war ein gieriger, nasser Kuss, der sofort dort anknüpfte, wo wir gestern aufgehört hatten. Ihre kleine Zunge stieß in meinen Mund, ihr nackter Körper presste sich gegen meine Kleidung, mein harter Penis rieb sich sofort an ihrem Bauch.<br />
Nach einer langen Sekunde des heftigen Küssens ließ sie ab und sah mich strahlend an, ihre Augen glänzten.<br />
&bdquo;Es ist fertig&ldquo;, sagte sie atemlos. &bdquo;Das Bild. Es ist perfekt geworden. Besser wird es nicht. Ich habe es gerade versiegelt.&ldquo; Sie deutete auf die Spraydose am Boden. &bdquo;Mit Klarlack. Es ist jetzt für die Ewigkeit fixiert. Unser kleines Geheimnis.&ldquo;<br />
Sie zog mich am Arm zur Leinwand. Das Bild war nun ein chaotisch-schönes Zeugnis unserer Leidenschaft: die Farbwirbel, die meine muskulöse Gestalt in der Mitte umgaben, und rechts die Spur unserer Säfte, die mit dem Lack nun glänzend und unvergänglich waren.<br />
Ich sah das Bild an, meine Hand ruhte auf Serafinas zarter Schulter. Die Darstellung meines Körpers, insbesondere meines Gliedes in voller Härte, war von einer erschreckenden, fast fotografischen Genauigkeit, die in krassem Kontrast zu den wilden, emotionalen Farbwirbeln stand, die mich umgaben.<br />
&bdquo;Das Bild ist unglaublich, Prinzessin&ldquo;, sagte ich, meine Stimme war ehrlich beeindruckt. &bdquo;Du hast jedes Detail erfasst. Ich sehe so realistisch aus, während der Rest&#8230; der Rest ist der blanke Wahnsinn. Es ist ein krasser Kontrast.&ldquo;<br />
&bdquo;Danke&ldquo;, flüsterte sie, ihre Augen funkelten stolz.<br />
&bdquo;Aber eine Frage habe ich&ldquo;, sagte ich und sah von der Leinwand zu ihrem nackten Körper hinunter. &bdquo;Warum bist du nackt?&ldquo;<br />
Sie wurde augenblicklich ernster. Sie trat einen Schritt vom Bild zurück und blickte mich direkt an.<br />
&bdquo;Ich bin heute anders aufgewacht&ldquo;, erklärte sie, ihre Stimme war klar. &bdquo;Ich bin verändert. Ich habe nun das dringende Bedürfnis, nackt zu malen. Es befreit mich.&ldquo; Sie hob die Arme leicht. &bdquo;Es fühlt sich an, als gäbe es keine Barrieren mehr zwischen meiner Seele und der Leinwand. Ich glaube, ich male dann besser, leidenschaftlicher.&ldquo;<br />
Sie fuhr fort, ihre Worte überschlugen sich beinahe. &bdquo;Mein Kopf platzt vor Ideen. Ich weiß gar nicht, wohin damit. Ich habe das Gefühl, ich muss alles sofort auf die Leinwand bringen, bevor es wieder verschwindet.&ldquo;<br />
Sie trat wieder an mich heran, die Hand auf meinen muskulösen Arm legend. &bdquo;Du hast etwas in mir freigesetzt. Und das muss ich jetzt nutzen. Ich bin nicht mehr die Alte. Was jetzt kommt, ist&#8230; neu.&ldquo;<br />
Sie sah mich mit einer Intensität an, die keine weitere Frage zuließ. Sie war bereit, die nächste Stufe zu erklimmen und ich wusste, dass ich derjenige war, der sie dabei begleiten würde.<br />
Serafina nickte, ihre anfängliche Ekstase wich einer konzentrierten Entschlossenheit.<br />
&bdquo;Ich habe bereits angefangen, die neuen Ideen aufzuschreiben&ldquo;, sagte sie und deutete auf ein Skizzenbuch, das auf einem Tisch lag. &bdquo;Aber ich muss mich jetzt zwingen, eine Pause zu machen. Die Aufnahmeprüfung rückt näher. In den nächsten Tagen muss ich meine Mappe vorbereiten.&ldquo;<br />
Während sie sprach, wanderte mein Blick immer wieder wie hypnotisiert über ihren nackten Körper: die zarten Linien ihrer Schultern, die kleinen, festen Brüste, ihren flachen Bauch. Sie schien es zu genießen, meine Blicke zu spüren, sagte aber nichts dazu, sondern strahlte eine ruhige, sinnliche Akzeptanz aus.<br />
Schließlich sah sie mich fast schüchtern an. &bdquo;Simon&hellip; ich weiß, das ist vielverlangt, aber&hellip; darf ich dir meine Bilder zeigen?&ldquo;<br />
Ich nickte sofort, ohne zu zögern.<br />
Ich will alles sehen, dachte ich. Ihre Bilder, ihre Ideen, die nackte Mechanik, die ihren Kopf antreibt. Wenn diese Kunst die Tür zu ihrer Seele ist, dann will ich eintreten. Ich will alles von ihr verstehen, was mich in dieses Spiel hineingezogen hat.<br />
&bdquo;Ich möchte mich erklären&ldquo;, fuhr sie fort. &bdquo;Ich möchte, dass du siehst, was in meinem Kopf vorgeht und herausfinden, ob du meine Kunst verstehen kannst. Das ist wichtig für mich. Du bist der Erste, außerhalb der Kunstwelt, dem ich das komplett zeige.&ldquo;<br />
Ich trat einen Schritt näher, meine Augen brannten vor Interesse. &bdquo;Deine Kunst hat mich immer schon beeindruckt. Natürlich will ich sie sehen. Zeig mir alles. Ich will in deine Seele blicken.&ldquo;<br />
Sie lächelte, ihr Blick war nun warm und erleichtert. &bdquo;Komm&ldquo;, sagte sie und griff nach meiner Hand. &bdquo;Ich zeige dir, wie verrückt ich wirklich bin.&ldquo;<br />
Ich setzte mich auf die Couch, die noch immer mit dem weißen Tuch bedeckt war. Serafina ging zu einem der Regale und holte zwei große Fotoalben hervor, ein leuchtend Gelbes und ein Tiefschwarzes.<br />
Als sie sich bückte, um die Alben zu greifen, bot sich mir ein intimer Anblick. Ich schautegenießerisch zwischen ihre gespreizten, zarten Beine hindurch auf ihre offene, leicht geschwollene Vulva und ihren kleinen, runden Po. Die Lücke, die sich dabei öffnete, war verlockend und ich genoss den unschuldigen Exhibitionismus, den sie in ihrer Nacktheit ausstrahlte.<br />
Sie kam mit den Alben in den Händen zu mir zurück und setzte sich, die Alben auf meinem Schoß ablegend, direkt auf meinen Oberschenkel.<br />
Ich öffnete das gelbe Album. Ihre Nähe machte mich hart, mein Glied regte sich unter dem Stoff.<br />
Offensichtlich war sie auch nervös.<br />
Während sie sich über die Alben beugte, begann sie unbewusst &ndash; oder bewusst &ndash; ihr Becken langsam zu bewegen. Sie rieb ihren empfindlichen Kitzler sachte an meinem Oberschenkel.<br />
Mir wurde schlagartig bewusst, was für ein Nervenbündel sie war. Das war keine Verführung, dachte ich. Ich war mir sicher, sie rieb sich an mir, weil sie wegen der Präsentation ihrer Kunst wahnsinnig nervös war und diese Reibung sie beruhigte. Es war ein unbewusster, fast basaler Mechanismus, der jetzt, da sie nackt war und auf mir saß, eine zutiefst sexuelle Form annahm.<br />
Trotzdem erregte mich die warme, feuchte Berührung ihrer Nacktheit durch den Jeansstoff hindurch immens. Das sanfte, unschuldige Scheuern ihrer Vulva gegen meinen Oberschenkel war ein elektrisierendes Gefühl. Ich ließ sie gewähren und genoss es, diesen doppelten Zustand zu spüren: ihre nervöse Anspannung und meine darauf reagierende, scharfe Lust.<br />
Ich öffnete das gelbe Album, dessen dicke Seiten prall gefüllt waren. &bdquo;Was sehen wir hier?&ldquo;, fragte ich, meine Hand ruhte auf ihrer Taille, während sie ihr Becken sanft an meinem Oberschenkel rieb.<br />
&bdquo;Das Gelbe enthält Fotos meiner fertigen Werke&ldquo;, erklärte Serafina, ihre Stimme war konzentriert, obwohl ihr Körper meine harte Männlichkeit spürte. &bdquo;Landschaften, Menschen, Tiere, Gegenstände. Sie sind mit Reitern sortiert. Die Sachen, die ich für Ausstellungen und Mappen brauche. Ich fotografiere sie, damit ich nicht jedes Mal die Originale rauskramen muss.&ldquo;<br />
Dann schob sie das schwarze Album vor, das ich nun öffnete. Es enthielt eine Reihe vonPolaroidfotos, die auf den ersten Blick tatsächlich nichts mit Kunst zu tun hatten. Ich sah Blumen, Stoff, ein abgeschnittenes Stück geflochtenen Haares, einen zusammengeknüllten Brief. Die Bedeutung dieser Objekte erschloss sich mir nicht im Geringsten.<br />
Ich blickte von den Fotos zu ihr auf. &bdquo;Das sind&#8230; Gegenstände. Objekte. Ich sehe keinen Zusammenhang mit den Gemälden.&ldquo;<br />
Sie lächelte geheimnisvoll und rückte dabei ihren Schoß auf meinem Oberschenkel zurecht. &bdquo;Sie gehören zusammen. Beide Alben. Das Schwarze ist der Schlüssel zu meiner Kunst. Ohne das wären im gelben Album nur Bilder &ndash; hübsch gemalt, vielleicht &ndash; aber keine Kunstwerke.&ldquo;<br />
Ihre Augen funkelten mich an. &bdquo;Ich bin gespannt, ob du die Verbindung findest, wenn du erst einmal meine Seele in der Hand hältst.&ldquo;<br />
Serafina sah mich eindringlich an, ihr Becken rieb sich ungeduldig auf meinem Oberschenkel, während ich das schwarze Album hielt.<br />
&bdquo;Meine Werke sind echt&ldquo;, sagte sie, die Betonung lag schwer auf dem letzten Wort. &bdquo;Ichkann es nicht anders erklären. Sie sind nicht nur Abbilder von etwas. Sie sind das Ding selbst.&ldquo;<br />
Ich hob eine Augenbraue. &bdquo;Echt? Wie meinst du das?&ldquo;<br />
&bdquo;Diese Methode habe ich entwickelt, als ich elf war&ldquo;, fuhr sie fort. &bdquo;Die Idee kam mir einfach, aus dem Nichts. Und seitdem erschaffe ich so meine Kunstwerke. Und es wird immer extremer.&ldquo;<br />
Sie schlug das gelbe Album wieder auf, auf das erste Bild: eine leuchtende Blumenwiese, gemalt in einem fast fieberhaften Impressionismus. Dann tippte sie auf die erste Polaroid im schwarzen Album. Es war eine Nahaufnahme von einigen Grashalmen, ganz unscheinbar und unscharf.<br />
&bdquo;Das war mein erstes Werk mit dieser Methode&ldquo;, erklärte sie. &bdquo;Die Blumenwiese. Und das hier&ldquo;, sie zeigte wieder auf die Polaroid, &bdquo;das sind Grashalme. Ich habe diese Grasstücke in die Farbe hineinverarbeitet. Physisch. Es ist keine Darstellung von Gras. Es enthält das Gras und die Blumen, die ich gemalt habe.&ldquo;<br />
Ich nickte langsam, während die nackte, reibende Wärme ihres Körpers meine Konzentration herausforderte. Ich begann zu verstehen.<br />
Sie blätterte weiter. Das nächste Bild im gelben Album war das detailreiche Portrait einer Katze. Die passende Polaroid im schwarzen Album zeigte verstreute Katzenhaare auf einer dunklen Oberfläche.<br />
&bdquo;Die Haare der Katze&ldquo;, sagte sie beiläufig. &bdquo;Sie sind in die Textur des Pelzes eingearbeitet.&ldquo;<br />
Das wird ziemlich interessant, dachte ich. Die Frau arbeitet mit Originalmaterial. Ihre Kunst ist nicht nur eine Kopie, sondern eine physische Manifestation ihrer Emotionen und ihrer Realität.<br />
&bdquo;Du meinst, du nimmst physische Teile der Objekte oder Situationen und integrierst sie in dein Bild?&ldquo;, fasste ich zusammen.<br />
&bdquo;Genau&ldquo; hauchte sie, und das Lächeln, das sie mir schenkte, war nun nicht mehr schüchtern, sondern voller dunkler, stolzer Wahrheit. &bdquo;Ich mache meine Kunst zu einem Teil der Realität.&ldquo;<br />
Ich blätterte weiter im gelben Album, während die zärtliche Reibung von Serafinas Schoß auf meinem Oberschenkel mich beinahe jede Sekunde ablenkte. Mein Blick blieb an einem beeindruckenden Bild hängen: einem tiefen, nächtlichen Himmel, in dessen Mitte eine leuchtende Sternschnuppe oder ein Meteor die Dunkelheit zerriss.<br />
&bdquo;Das ist wunderschön&ldquo;, sagte ich. &bdquo;Wann hast du das gemalt?&ldquo;<br />
&bdquo;Da war ich sechzehn&ldquo;, antwortete sie. &bdquo;Das war eines der Bilder, die schon verkauft sind.&ldquo;<br />
Ich suchte im schwarzen Album die passende Polaroid. Ich fand es, aber es war nur eine Kopie. Es zeigte einen kleinen, unscheinbaren, graubraunen Stein, der auf einem hellen Tuch lag.<br />
Ich blickte sie fragend an. &bdquo;Ein Stein? Du hast einen Stein in den Nachthimmel eingearbeitet?&ldquo;<br />
Serafina nickte, ihre Augen glänzten geheimnisvoll. &bdquo;Nicht nur irgendein Stein. Ein Brocken eines Meteors. Ich habe im Internet danach gesucht. Ich wusste, ich brauchte einen Teil davon, um das Bild echt zu machen.&ldquo;<br />
Sie stießein leises Kichern aus, während sie sich auf meinem Bein neu positionierte. &bdquo;Ich wusste nicht, dass Brocken eines Meteors so teuer sind. Er ist in der Farbe eingearbeitet, genau an der Stelle, wo du die Sternschnuppe siehst.&ldquo;<br />
Ich spürte, wie meine Augen sich weiteten. Mir wurde immer bewusster, wie einzigartigihre Methode war. Sie malte nicht die Welt; sie inkorporierte die Welt.<br />
&bdquo;Du hast also echtes Meteoritengestein in dieses Bild eingearbeitet?&ldquo;, fragte ich ungläubig. &bdquo;Das ist nicht nur Kunst, Kleines. Das ist&#8230; mehr.&ldquo;<br />
&bdquo;Es ist die Essenz&ldquo;, flüsterte sie. &bdquo;Ohne die physische Präsenz wäre es nur Farbe auf Leinwand. Mit ihm ist es der Moment, festgehalten. Der Schlüssel ist die Echtheit.&ldquo;<br />
Ich blätterte weiter zum Reiter &quot;Gefühle&quot; und mein Blick blieb an einem kleinen, intensiv schwarz-roten Farbwirbel hängen, dessen Format vielleicht DIN A4 entsprach. Obwohl es nur Farben waren, wirkte das Bild schmerzhaft, fast gewalttätig in seiner Komposition.<br />
Serafinas Blick verdunkelte sich augenblicklich. Die fröhliche Neugier war verschwunden, ersetzt durch eine tiefe, fast bittere Melancholie. Sie stellte ihre Bewegungen ein.<br />
&bdquo;Dieses hier&#8230;&ldquo;, sagte sie leise. &bdquo;Das ist das erste Bild meines Körpers. Nicht als Akt, sondern als Gefühl.&ldquo;<br />
&bdquo;Es wirkt sehr intensiv&ldquo;, bemerkte ich vorsichtig, während ich sanft meine Hand auf ihren Oberschenkel legte. &bdquo;Was ist hier die Essenz?&ldquo;<br />
&bdquo;Der Schmerz&ldquo;, erwiderte sie, ihre Stimme war rau. &bdquo;Der Schmerz meiner Regelblutung. Meiner Endometriose. Ich verfluche mein Schicksal dafür. Dieser Schmerz fühlt sich an, als würde er mich innerlich zerreißen. Und das jeden Monat&ldquo;<br />
Ich suchte im schwarzen Album. Die passende Polaroid fand ich schnell: eine Nahaufnahme eines blutigen Tampons in ihrer zarten Hand, dessen Dunkelrot im Blitzlicht fastschwarz erschien.<br />
Serafina schlug die Augen nieder, ihre Wangen röteten sich leicht, aber nicht aus Scham, sondern aus dem Mut, diese extreme Intimität zu offenbaren. &bdquo;Ich habe das Bild komplett mit Menstruationsblut grundiert&ldquo;, flüsterte sie. &bdquo;Es ist nicht nur Farbe. Es ist mein Schmerz.&ldquo;<br />
Ich war zutiefst bewegt. Das war keine banale Provokation; das war eine radikale, fast verzweifelte Form der Selbsttherapie und Kunst. Ich zog sie sanft näher an mich, legte den Arm um ihre zierliche Taille.<br />
Sie wirkte in diesem Moment so zerbrechlich, fast wie Porzellan. Ihre Taille war unglaublich schmal und meine Hand umschloss sie mühelos. Ihre Haut war von einer fast durchscheinenden Zartheit, so weich und glatt. Doch direkt darunter spürte ich die unerwartete Härte ihrer Muskeln. Wegen der nächtlichen Verkrampfungen und der generellen Anspannung in ihrem Körper waren ihre Flanken und ihr Bauch fest wie gespanntes Leder, ein stilles Zeugnis des inneren Kampfes, den sie führte. Es war ein faszinierender Kontrast: die äußere, elfenhafte Zartheit und die innere, gespannte Stärke.<br />
&bdquo;Das ist eine unfassbare Methode&ldquo;, sagte ich, meine Stimme war voller Bewunderung. &bdquo;Du kämpfst gegen diesen Schmerz, indem du ihn in etwas Dauerhaftes verwandelst. Du verfluchst dein Schicksal, aber gleichzeitig nutzt du es als dein Material. Das zeugt von einer unglaublichen Stärke.&ldquo;<br />
Ich küsste ihren Scheitel. &bdquo;Du bist so viel mehr als nur ein wunderschönes Mädchen. Du bist eine Kämpferin.&ldquo;<br />
Sie schmiegte sich an mich. &bdquo;Aber nur, wenn ich echt bin&ldquo;, murmelte sie. &bdquo;Und das bist du auch. Deshalb zeige ich es dir.&ldquo;<br />
Ich strich ihr noch einmal über das Haar, dann sah ich sie fragend an. &bdquo;Und wie funktioniert das, wenn du Menschen, Akte malst? Hast du da auch ein Stück Haut oder&#8230;&ldquo;<br />
Serafina lächelte geheimnisvoll. Sie sprang von meinem Oberschenkel, was meine Härteunter meiner Jeans schmerzhaft aufseufzen ließ.<br />
&bdquo;Komm mit&ldquo;, sagte sie und nahm meine Hand. &bdquo;Ich zeige es dir.&ldquo;<br />
Sie zog mich zu einer Ecke des Ateliers, wo ein großes, rechteckiges Bild unter einem weißen Tuch verborgen war. Sie stellte sich davor und zog das Tuch mit einer schnellen, theatralischen Bewegung zur Seite.<br />
Mir stockte der Atem. Auf der Leinwand saß eine wunderschöne, nackte Frau auf dem Boden, die in ein Buch vertieft war. Die Darstellung war fast fotorealistisch und zutiefst weiblich. Die Frau hatte schwere, volle Brüste, die in der Pose natürlich fielen und eine Figur mit wahnsinnigen Kurven &ndash; ein großer, runder Po und breite Hüften. Es war ein Meisterwerk der Weiblichkeit und Sinnlichkeit.<br />
Ich brauchte einen Moment, um die Augen von den Kurven zu lösen. Dann schaute ich auf das Gesicht der Frau.<br />
&bdquo;Das&#8230; das ist Nadja&ldquo;, sagte ich ungläubig.<br />
Serafina nickte stolz. &bdquo;Ja. Meine Mutter. Das habe ich vor deinem Bild gemacht.Einer der weiblichen Akte. Das kommt auch in meine Bewerbungsmappe.&ldquo;<br />
Ich sah sie an, meine Gedanken rasten. Die Vorstellung der nackten Nadja, gemalt von ihrer eigenen Tochter, war eine weitere Stufe der Intimität.<br />
&bdquo;Und was ist hier das Material?&ldquo;, fragte ich, meine Stimme war heiser.<br />
&bdquo;Schau dir ihre Haare an&ldquo;, forderte sie mich auf.<br />
Ich trat näher an das Bild heran. Und tatsächlich. Feine, dunkle Strähnen waren in die dicke Farbe der langen, braunen Haare ihrer Mutter eingearbeitet. Ich sah es nun deutlich.<br />
Sie holte das schwarze Album und zeigte auf die Polaroid. Es war eine Nahaufnahme der Haarbürste ihrer Mutter, übersät mit braunen Haaren.<br />
&bdquo;Das ist die Essenz ihrer Weiblichkeit&ldquo;, erklärte Serafina. &bdquo;Ihre Haare. Ich habe ein paar von ihrer Bürste genommen und in die Farbe gemischt. Die Frau auf dem Bild ist meine Mutter, nicht nur gemalt. Es enthält meine Mutter.&ldquo;<br />
Ich war fassungslos. &bdquo;Du hast deine Mutter, ihre Haare, in die Leinwand gebracht. Das ist&#8230; das ist so schön, Kleines.&ldquo;<br />
Sie lächelte anzüglich, die Nacktheit nun wieder selbstverständlich. &bdquo;Ich weiß. Aber nur so ist es echt. Und nur Echtheit ist meine Kunst.&ldquo;<br />
Serafina blickte mich mit funkelnden, fast fieberhaften Augen an, ihre Hand lag immer noch auf meinem Arm. Die unheimliche Intensität des Nadja-Aktes wich einer neuen, aufregenden Erwartung.<br />
&bdquo;Möchtest du eins meiner nächsten Werke sehen?&ldquo;, fragte sie, ihre Stimme sank zu einem aufgeregten Flüstern. &bdquo;Es ist nur ein Entwurf. Aber ich musste damit warten, bis ich achtzehn bin.&ldquo;<br />
Die Bemerkung ließ meine Fantasie sofort explodieren. Ich nickte stumm.<br />
Sie eilte zu einem Tisch, griff nach einem einzelnen DIN-A4-Blatt und kam zurück. Auf dem Blatt befand sich eine detaillierte Bleistiftskizze: eine Vulva in Großaufnahme.<br />
Ich schaute genauer hin, und mir war sofort klar, dass es ihre eigene war. Jede Falte, jede Rundung war akribisch dargestellt.<br />
&bdquo;Hör zu&#8230;&ldquo;, sagte sie, bemerkte mein Staunen. &bdquo;Ich wurde bereits mit fünfzehn dazu inspiriert. Von einem Bild aus dem Musée d&#039;Orsay, von Gustave Courbet. L&rsquo;Origine du monde. Kennst du es?&ldquo;<br />
Ich nickte langsam. Das skandalöse, hyperrealistische Gemälde des weiblichen Geschlechts.<br />
&bdquo;Die Idee hat mich nicht mehr losgelassen&ldquo;, fuhr sie fort. &bdquo;Aber es musste echt sein. Und es muss meine sein. Ich wusste, dass ich darauf warten musste, bis ich volljährig war, damit es als Kunst durchgeht und nicht als&#8230; etwas anderes.&ldquo;<br />
Sie lächelte anzüglich. &bdquo;Einen Tag nach meinem achtzehnten Geburtstag habe ich ein Foto gemacht, das mich ganz zeigt. Nicht nur meine Vulva. Sondern alles.&ldquo; Sie deutete mit einer Hand über ihren ganzen nackten Körper. &bdquo;Ich werde mich malen. Mich selbst, nackt, so ehrlich, wie ich nur kann.&ldquo;<br />
Meine Augen weiteten sich. Das war nicht nur Courbet nachempfunden; das war eine radikale, fast brutale Selbstanalyse.<br />
&bdquo;Und wenn es fertig ist&ldquo;, fuhr Serafina fort, ihre Stimme war nun voller ehrgeiziger Kälte, &bdquo;werde ich das fertige Bild in acht Teile aufteilen. Buchstäblich zerlegen.&ldquo;<br />
Ich starrte sie an. &bdquo;Zerlegen? Du zerschneidest dein eigenes Meisterwerk?&ldquo;<br />
&bdquo;Genau&ldquo; bestätigte sie, ihre Augen funkelten. &bdquo;Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es wird zusammenhängend als ein großes, geteiltes Bild verkauft. Oder &ndash; und das ist das Spannendere &ndash; die einzelnen Körperpartien werden separat verkauft. Der Torso geht an einen, der rechte Arm an einen anderen. Mein Gesicht an einen Dritten.&ldquo;<br />
Sie zuckte mit den Achseln, eine Geste der nonchalanten Respektlosigkeit gegenüber der Konvention. &bdquo;Mir ist das egal. Hauptsache, die Echtheit ist konserviert. Und dieBotschaft klar: Ich bin zerbrochen, aber ich werde als Kunst weiterleben.&ldquo;<br />
Serafina lehnte sich mit einem Hauch von Berechnung in ihren Augen zurück und betrachtete die unsichtbaren Linien, die ihren eigenen nackten Körper zerlegten.<br />
&bdquo;Das ist nicht nur Kunst&ldquo;, erklärte sie mit kühlem Ton. &bdquo;Es ist auch ein soziales Experiment. Ich möchte herausfinden, welcher Teil einer Frau auf dem Kunstmarkt am meisten wert ist.&ldquo;<br />
Ich hob eine Augenbraue. &bdquo;Du meinst, welcher Teil deines Körpers die höchste Summe erzielt?&ldquo;<br />
&bdquo;Exakt&ldquo; bestätigte sie. &bdquo;Ich wette auf zwei Teile. Erstens, meine damals noch jungfräuliche Vulva.&ldquo; Sie deutete auf die Skizze. &bdquo;Die L&rsquo;Origine du monde in der radikalsten, realsten Form, konserviert mit&hellip; nun, du weißt schon, womit. Die Essenz der Weiblichkeit und der Unschuld, bevor du sie genommen hast.&ldquo;<br />
Sie zeigte auf ihre kleinen, festen Brüste. &bdquo;Und zweitens, meine Brüste. Auch wenn sie klein sind. Die Form, die Jugend. Ich wette, die Leute zahlen am meisten für die Teile, die sie am meisten begehren und die am meisten Tabu sind.&ldquo;<br />
Ihr Blick war nun wieder voller Herausforderung. &bdquo;Es geht darum, die Gier der Gesellschaft und ihre Obsession mit weiblicher Sexualität offenzulegen. Indem ich meinen eigenen Körper zerlege, zwinge ich sie, ihn zu bewerten. Und ich bin gespannt, ob meine Vulva mehr einbringt als meine Tittchen.&ldquo;<br />
Ich starrte abwechselnd auf die Skizze ihrer Vulva und dann auf ihren nackten Körper, der in acht bewertbare Fragmente zerlegt werden sollte. Mir fehlten die Worte. Fassungslosigkeit war der einzige Zustand, den ich empfinden konnte.<br />
&bdquo;Kleines&ldquo;, sagte ich schließlich, meine Stimme war heiser. &bdquo;Ich bin&#8230; komplett fassungslos von diesem Projekt.&ldquo;<br />
Ich lehnte mich vor und nahm ihre Hand, die die Skizze hielt. &bdquo;Das ist nicht nur Kunst. Das ist radikaler Wahnsinn. Es ist das Vorgehen einer jungen Frau, die ihre tiefsten Wunden und ihre Sexualität nimmt und sie dem Markt als ultimatives Objekt der Gier präsentiert.&ldquo;<br />
Meine Bewunderung war absolut ehrlich. &bdquo;Ich bewundere dich dafür. DieIdee, den eigenen Körper zu zerlegen, um seinen Marktwert und die sexuelle Obsession der Gesellschaft zu messen &ndash; das ist genial. Die wenigsten Künstler hätten den Mut, diese Echtheit bis zu einem solchen, buchstäblich zerteilten Ende durchzuziehen.&ldquo;<br />
Ich sah sie tief an. &bdquo;Du bist so unglaublich viel mehr als nur das Modell auf der Leinwand.Du bist die kompromissloseste Frau und Künstlerin, die ich je kennengelernt habe.&ldquo;<br />
Serafina lehnte sich stolz zurück, ihr Blick forderte meine Reaktion heraus.<br />
&bdquo;Mein Galerist hat Schnappatmung bekommen, als ich ihm von der Idee erzählt habe. Er meint, das könnte mein Durchbruch werden. Ein Echo auf Courbet, aber mit einer neuen, persönlichen Dimension.&ldquo;<br />
Sie spielte nervös mit dem Rand der Skizze. &bdquo;Aber er meint auch, das sei zu früh. Er sagte, ich sollte mir zuerst einen Namen machen. Er meint, dieses Werk ist so radikal, ich sollte es als einen Höhepunkt meines Schaffens veröffentlichen, nicht als meinen ersten großen Wurf.&ldquo;<br />
Ich nickte zustimmend. &bdquo;Das klingt nach einer klugen kaufmännischen Strategie.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, schon&ldquo;, sagte sie, ihre Stirn legte sich in Falten. &bdquo;Er will mir helfen, die Karriere langsam aufzubauen. Er hat mich nach weiteren Werken gefragt, die ich ihm im Laufe des Jahres präsentieren soll. Etwas weniger Explizites, aber immer noch mit meiner Echtheits-Methode.&ldquo;<br />
Sie sah mich mit Unsicherheit an. &bdquo;Aber ich bin mir nicht sicher. Ich will das Bild jetzt machen. Die Ideen explodieren in meinem Kopf. Ich weiß nicht, ob ich ein Jahr warten kann, nur um eine bessere Verkaufsstrategie zu haben.&ldquo;<br />
&bdquo;Die Kunst wartet nicht auf den Markt&ldquo;, sagte ich lächelnd. &bdquo;Aber der Markt kauft die Kunst. Du musst entscheiden, ob du zuerst die Revolution oder zuerst die Karriere willst.&ldquo;<br />
Serafina blickte mir fest in die Augen, ihre funkelnde Erregung war nun von einer tiefen, forschenden Ernsthaftigkeit abgelöst. Ihre Hand hielt die Skizze ihrer eigenen Vulva wie ein kostbares, heiliges Dokument.<br />
&bdquo;Nachdem du nun alles gesehen hast, Hauptmann&ldquo;, fragte sie, ihre Stimme war kaum mehr als ein Atemhauch. &bdquo;Nachdem du weißt, wie ich meine Mutter gemalt habe und was ich mit L&rsquo;Origine du monde vorhabe &ndash; hältst du mich für verrückt?&ldquo;<br />
Ich sah sie an, ihre Nacktheit, ihre zarte Verletzlichkeit und ihre unglaubliche, fast dunkle Ambition. Ichschüttelte den Kopf, vehement, ohne jeglichen Zweifel.<br />
&bdquo;Nein&ldquo;, sagte ich. &bdquo;Ich halte dich nicht für verrückt. Ganz und gar nicht.&ldquo;<br />
Ich trat näher, meine Hände legten sich sanft auf ihre nackten Schultern. &bdquo;Ich bin überwältigt. Und ich bin zutiefst berührt von der Radikalität deiner Kunst. Was du machst, ist nicht nur eine Technik. Es ist eine existenzielle Notwendigkeit. Du benutzt deine Kunst, um deine Realität zu besiegen, um deinen Schmerz zu transformieren.&ldquo;<br />
Ich sah das Bild der blutigen Tampons und die skandalöse Skizze ihrer Vulva in meinem Kopf. &bdquo;Du nimmst das, was dich verletzlich macht &ndash; deinen Schmerz, deine Sexualität, deine Krankheit &ndash; und verwandelst es in eine unbesiegbare Waffe auf der Leinwand. Das ist nicht Verrücktheit. Das ist genial. Und es ist der mutigste Akt der Selbstoffenbarung, den ich je gesehen habe.&ldquo;<br />
Ich küsste sie sanft auf die Stirn. &bdquo;Du bist eine echte Künstlerin. Und ich bin stolz darauf, dein Modell gewesen zu sein.&ldquo;<br />
Ich löste meine Hände von ihren Schultern und sah sie eindringlich an. Ein solches Geheimnis, eine so radikale Methode, musste sorgfältig gehütet werden.<br />
&bdquo;Serafina&ldquo;, fragte ich leise. &bdquo;Wer weiß noch Bescheid? Wer weiß, wie deine Kunst tatsächlich funktioniert, was du da wirklich in die Bilder einarbeitest?&ldquo;<br />
Sie zögerte einen Moment, dann erwiderte sie meinen Blick. &bdquo;Nur zwei Galeristen. Der erste, der mich sofort abgelehnt hat. Ich glaube, er dachte wirklich, ich sei verrückt.&ldquo; Siezuckte mit den Schultern. &bdquo;Und der zweite, der mich angenommen hat. Ich habe es ihm unter vier Augen erklärt. Er hat verstanden, dass es das ist, was meine Kunst einzigartig macht. Er hilft mir dafür zu sorgen, dass niemand diese Idee kopiert. Beim Verkauf klebe ich die passende Polaroid unterschrieben hinter jedes Bild. Als Echtheitszertifikat.&ldquo;<br />
Sie trat näher. &bdquo;Und jetzt du. Sonst niemand.&ldquo;<br />
&bdquo;Deine Mutter?&ldquo;, fragte ich.<br />
Sie schüttelte den Kopf. &bdquo;Nein. Sie sieht nur die fertigen Bilder. Nicht die Polaroids. Sie würde es nicht verstehen.&ldquo;<br />
Sie seufzte. &bdquo;Das Gremium der Kunsthochschule wird es vielleicht erfahren müssen, wenn ich die Mappe einreiche und mich erkläre. Aber bis dahin&hellip; ist es unser Geheimnis.&ldquo;<br />
Mir wurde in diesem Moment bewusst, wie tief ihr Vertrauen in mich war. Sie hatte mir das größte Geheimnis ihrer Existenz anvertraut, die Grundlage ihrer künstlerischen Identität und ihrer emotionalen Verarbeitung.<br />
&bdquo;Ich bin beeindruckt&ldquo;, sagte ich ehrlich. &bdquo;Ich bin beeindruckt, dass du mir so etwas anvertraust. Ich werde dieses Geheimnis bewahren.&ldquo;<br />
Sie lächelte, ihr ganzes Wesen strahlte nun Erleichterung aus. &bdquo;Ich weiß. Deshalb habe ich es dir gezeigt. Du bist der Einzige, der es nicht nur versteht, sondern der auch Teil davon ist.&ldquo;<br />
Sie schlang ihre Arme um meinen Nacken und küsste mich fordernd. Die Worte waren gesprochen, und die neue Ebene unserer Beziehung, die auf radikalem Vertrauen und geteiltem Tabu beruhte, war besiegelt.<br />
Wir küssten uns leidenschaftlich, der Kuss war nun ein Ausdruck von Vertrauen und geteiltem Geheimnis. Sie löste sich von mir, atmete schnell.<br />
&bdquo;Simon&ldquo;, sagte sie leise, ihre Stimme war fast schüchtern. &bdquo;Ich muss dich um einen Gefallen bitten.&ldquo;<br />
Sie nahm meine Hand und zog mich aus dem Atelier. Wir stiegen die Stufen hinab und sie führte mich in ihr Zimmer, das ich gestern nur kurz gesehen hatte, als ich sie ins Bett getragen hatte.<br />
&bdquo;Zieh dich bitte aus&ldquo;, bat sie mich.<br />
Ich tat es, ohne zu zögern. Der dünne Stoff meiner Jeans und das T-Shirt fielen zu Boden. Ich war augenblicklich sehr erregt, mein Glied schnellte in eine massive, schmerzhafte Härte.<br />
Sieblickte auf meine Erektion und errötete leicht, aber ihre Augen funkelten vor Neugier.<br />
&bdquo;Leg dich in mein Bett&ldquo;, sagte sie. &bdquo;Mein Spezialbett.&ldquo;<br />
Ich tat, wie mir geheißen. Das Bett war breiter, als es von außen wirkte und überraschend bequem. Die gepolsterten Gitter an den Seiten, die sie vor Verletzungen schützen sollten, wirkten in diesem Moment wie eine private Umzäunung. Sie legte sich nackt neben mich.<br />
Wir küssten uns, ein tiefer, gieriger Kuss, der meine Erregung nur noch steigerte. Meine Hand wanderte unweigerlich zu ihrer feuchten Vulva, doch sie hielt mich sanft zurück.<br />
&bdquo;Warte&ldquo;, sagte sie, ihre Stimme war ruhig, aber ihr Atem ging schnell. &bdquo;Ich brauche jetzt etwas anderes von dir.&ldquo;<br />
Sie sah mich mit einer Mischung aus Verlegenheit und Neugier an. &bdquo;Bleib bitte ganz ruhig liegen. Ich möchte deinen Körper kennenlernen und erforschen. Du bist der erste Mann, den ich nackt gesehen habe. Wirklich gesehen habe. Ich brauche das.&ldquo;<br />
Ich war völlig hart, meine Geduld war beinahe am Ende, aber ihre Bitte war zu ernst und zu faszinierend, um sie zu ignorieren.<br />
&bdquo;Okay, Kleines&ldquo;, sagte ich heiser. &bdquo;Erforsche mich. Alles, was du brauchst, gehört dir.&ldquo;<br />
Ich lag still, mein harter Penis zeigte stolz auf sie, während ihre Hand begann, meinen Körper zu erkunden. Ihre Berührung war zunächst zart, dann immer mutiger, ihre Finger fuhren über meine Bauchmuskeln, über meine breite Brust.<br />
Ich lag ruhig im Bett, kämpfte gegen das ungeduldige Verlangen in meiner Leiste. Serafina beugte sich über mich. Zuerst begann sie, mich mit ihren zarten Händen zu streicheln und zu erforschen. Ihre Finger glitten über meine Schultern, folgten den Linien meiner Muskeln am Oberarm.<br />
&bdquo;Du bist so stark&ldquo;, flüsterte sie, ihre Augen fixierten die gespannte Haut über meinem Bizeps. &bdquo;Überall diese feste, harte Oberfläche.&ldquo;<br />
Dann wurde sie mutiger. Ihre Hände folgten den Furchen meiner Bauchmuskeln, ihre Fingerspitzen zogen feuchte, kribbelnde Spuren auf meiner Haut. Sie beugte ihren Kopf hinunter und begann, mich mit ihrer Zunge zu erforschen.<br />
Sie leckte sanft über meine Brust, spielte mit meinen Brustwarzen, die sich sofort verhärteten. Das Gefühl ihrer kleinen, feuchten Zunge auf meiner Haut in Verbindung mit den Komplimenten erregte mich unglaublich stark. Mein Puls raste.<br />
&bdquo;Deine Haut ist so rau, so männlich&ldquo;, murmelte sie, ihre Zunge fuhr weiter hinab. &bdquo;Und so warm. Ein perfekter Kontrast zu mir.&ldquo;<br />
Ihre Hände wanderten tiefer, streichelten meine Hüften und Oberschenkel. Schließlich näherte sie sich dem Zentrum meiner Erregung.<br />
Serafina fuhr mit ihrerzärtlichen Erkundung fort, ihre nackte Haut lag kühl gegen meine heiße. Schließlich streifte ihre Hand meine Leiste und mit einem Moment der gespannten Stille ergriff sie meinen harten, pulsierenden Penis.<br />
Sie keuchte leise auf, eine Mischung aus Überraschung und Ehrfurcht. &bdquo;Ich&#8230; ich habe noch nie einen&hellip; männlichen&hellip; angefasst&ldquo;, flüsterte sie. Ihre kleinen, zarten Finger umfassten meine massive Härte. Sie bewunderte ihn, strich mit dem Daumen über die glänzende Eichel.<br />
&bdquo;Er ist so schwer&ldquo;, hauchte sie. &bdquo;Er fühlt sich an, als wäre er aus Stein gemeißelt.&ldquo;<br />
Ihre andere Hand wanderte tiefer. Sie streichelte, knetete und drückte meine Hoden, zog zaghaft an der empfindlichen Haut. Dann beugte sie ihren Kopf und küsste sie zaghaft, die feuchte Wärme ihrer Lippen war ein Schock auf meiner Haut.<br />
&bdquo;Es ist so glatt hier&ldquo;, bemerkte sie, als ihre Lippen meine rasierte Haut berührten. &bdquo;Ich mag es, dass du rasiert bist. Es macht es so&hellip; direkt.&ldquo;<br />
Ihre Worte und ihre ungehemmte Erforschung trieben meine Erregung insUnermessliche.<br />
Sie begann, mich zaghaft zu masturbieren. Ihre kleine, kühle Hand umfasste meinen Schaft, die Bewegungen waren noch unsicher, aber mit einer intensiven Neugier. Die Kühle ihrer Haut um meine glühende Härte fühlte sich atemberaubend an.<br />
&bdquo;Das ist so viel besser&ldquo;, sagte sie leise, ihre Augen funkelten mich an. &bdquo;So viel besser als in allen schmutzigen Filmen, die ich im Internat gesehen habe. Hier fühlt es sich&#8230; real an.&ldquo;<br />
Ich stöhnte tief auf. &bdquo;Du machst das wunderbar, Kleines. Das ist keine Theorie mehr. Das ist Realität.&ldquo;<br />
Ich konnte ihren Wunsch nach Erkundung kaum noch respektieren; die Lust, die sie mit ihrer unerfahrenen Hand in mir entfesselte, war zu groß.<br />
Ich stöhnte tief auf. Serafinas unerfahrene, aber unglaublich leidenschaftliche Handbewegung an meinem harten Speer war eine Folter der schönsten Art.<br />
Während ihre kleine, kühle Hand meinen Schaft bearbeitete, sah sie mich mit einem nachdenklichen Ausdruck an.<br />
&bdquo;Ich muss dir etwas gestehen,&ldquo;, sagte sie leise, ihre Stimme war kaum zu hören. &bdquo;Als ich dich gestern nackt gesehen habe&hellip; habe ich nicht gedacht, dass dein großes&#8230; Ding&#8230; überhaupt in mich passen würde.&ldquo;<br />
Serafina nickte, ihre Hand um meinen Schaft pausierte für einen intensiven Moment. Ihr Blick wurde ernst, ein wenig düster.<br />
&bdquo;Im ersten Moment tat es sehr weh&ldquo;, sagte sie offen, ihre Stimme sank zu einem ernsten Flüstern. &bdquo;Es hat gebrannt und gedrückt. Ich dachte wirklich, es zerreißt mich. Es fühlte sich an wie die Hölle, als du reingekommen bist. Es fühlte sich an, als würde ich verbrennen.&ldquo;<br />
Sie schluckte schwer. &bdquo;Meine Vulva ist ein Ort der Schmerzen. Ich habe dir von der Endometriose erzählt. Schmerzen sind ein ständiger Begleiter in meinem Leben, sei es wegen der Anfälle, der Periode oder der Arztbesuche.&ldquo;<br />
Sie sah mich mit einer tiefen, verletzlichen Intensität an. &bdquo;Aber der Schmerz gestern&#8230; war neu. Er war der Schmerz des Öffnens. Ich hoffe inständig&ldquo;, fuhr sie fort, ihre Stimme war flehend, &bdquo;dass es beim nächsten Mal besser wird. Dass mein Körper, dass meine Vulva sich an dein&hellip; gewöhnt. Weil ich will das. Ich will das Gefühl der Fülle, ohne dass es sich anfühlt, als würde ich zerbrechen.&quot;<br />
Sie lächelte wieder, ein Hauch von Hoffnung in ihren Augen. &bdquo;Aber dann war es vorbei. Und du hast mich ganz ausgefüllt. Und das war alles wert. Alles wert.&ldquo;<br />
Ihre Worte, die so offen über die Kombination aus chronischem Schmerz und dem Schmerz ihrer Entjungferung sprachen, während sie meine Härte umfasste, war ein Schock der Intimität. Es verstärkte mein Gefühl der Verantwortung, die ich ihr in diesem fragilen Leben geben konnte.<br />
Serafina fuhr mit ihrer zärtlichen, aber immer noch etwas unbeholfenen Masturbation fort. Ihre Hand um meinen Schaft war gierig, aber ihre Bewegungen zeugten von einer gespannten Konzentration. Die Kombination aus ihrer vorangegangenen, schmerzhaften Offenbarung und der jetzigen, intimen Stimulation trieb meine Erregung ins Unerträgliche.<br />
Sie sah mich mit einem entschlossenen, fast herausfordernden Blick an.<br />
&bdquo;Simon&ldquo;, sagte sie leise, aber mit fester Stimme. &bdquo;Ich will, dass du mir jetzt etwas versprichst.&ldquo;<br />
Ich stöhnte leise auf, unfähig, klare Worte zu formen. &bdquo;Was denn, Kleines?&ldquo;<br />
&bdquo;Du brauchst keine Rücksicht auf meine Schmerzen zu nehmen&ldquo;, erklärte sie, ihre Augen fixierten mich. &bdquo;Die Schmerzen inmeiner Vulva und die Endometriose &ndash; das ist mein Problem. Das ist mein Teil der Realität.&ldquo;<br />
Sie intensivierte die Bewegungen ihrer Hand, ihre Augen funkelten. &bdquo;Wenn wir das nächste Mal miteinander schlafen, will ich, dass du tust, was du tun musst. Ich will dich. Und ich will die Fülle. Wenn es wehtut, dann hält mein Körper das aus. Aber ich will nicht, dass du dich zurückhältst.&ldquo;<br />
Ich atmete scharf ein. Das war nicht nur eine Freigabe, es war ein Wunsch nach der vollen, ungefilterten Realität meiner Stärke.<br />
&bdquo;Bist du dir da sicher?&ldquo;, fragte ich.<br />
Sie nickte energisch. &bdquo;Ja. Ganz sicher. Der Schmerz gehört zu mir. Die Lust&#8230; die schenkst du mir. Und ich will beides in seiner reinsten Form. Ich will dich. Ohne Limit.&ldquo;<br />
Schließlich hielt Serafina mit ihrer Hand inne. Sie zögerte einen kurzen Moment, ihre rehbraunen Augen suchten meine. Dann beugte sie sich langsam herunter. Ihre Haare fielen wie ein dunkler Schleier über meine Leiste, und ich hielt den Atem an.<br />
Serafina begann, meinen Mast mit ihrer Zunge zu erkunden. Die zarte, feuchte Spitze ihrer Zunge streichelte die Eichel, fuhr vorsichtig über die Adern meines Schafts. Ein tiefes, verzücktes Stöhnen entfuhr mir.<br />
Sie hob kurz den Kopf und sah mich an. Ihre Augen waren verunsichert, obwohl sie gerade so Großartiges leistete.<br />
&bdquo;Du schmeckst sehr gut&#8230;&ldquo;, flüsterte sie. &bdquo;Männlich und sauber. Und so aufregend.&ldquo;<br />
Sie nahm einen tiefen Atemzug. &bdquo;Ich muss dir etwas gestehen. Ich habe auch noch nie einen Mann mit meinem Mund verwöhnt. Nie.&ldquo; Sie blickte verlegen auf mein Glied, das in ihrer Hand lag. &bdquo;Ich bin neidisch darauf, dass einige meiner Freundinnen schon so viel Erfahrung haben. Ich habe Angst, dass ich keinen Freund bekomme, weil ich nun mal so speziell bin &ndash; mit der Krankheit und so.&ldquo; Sie deutete auf ihren Kopf,<br />
Ich spürte ihre Unsicherheit, die sich auch in ihrer Technik zeigte. Sie war noch sehr unbeholfen und ungeschickt, der Rhythmus fehlte und ihr Mund war zu klein, um mich richtig aufzunehmen. Aber ich spürte ihre intensive Mühe, ihre Gier, es richtig zu machen und zu lernen.<br />
&bdquo;Schau mich an, Kleines&ldquo;, sagte ich, meine Stimme war rau und gedämpft. &bdquo;Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Du machst das gerade unglaublich gut.&ldquo;<br />
Sie senkte den Kopf wieder und versuchte, mich weiter mit ihrem Mund zu verwöhnen. Ihre zarten Lippen umfassten meinen Schaft, die Bewegungen waren ungelenk, aber der enge, warme Druck war eine Höllenqual der Lust. Ich spürte, wie sie mit der Zunge kreiste, die Eichel liebevoll umspielte, bevor sie wieder versuchte, tiefer zu saugen.<br />
&bdquo;Mach weiter, Kleines&ldquo;, flüsterte ich. &bdquo;Deine Unerfahrenheit ist das Schönste. Das ist besser als jede Routine. Ich will, dass du ganz neu bist. Für mich.&ldquo;<br />
Ihr Mund arbeitete weiter. Durch meine Bestärkung wirkte sie mutiger, versuchte neue Winkel. Die Kombination aus ihrer Unsicherheit, ihrem Geständnis und der nassen, warmen Berührung an meinem Glied war ein einzigartiges, verzehrendes Vergnügen.<br />
Ich lag da, mein Kopf leicht in die Kissen gedrückt, während sie sich mit dieser neuen, intimenAufgabe abmühte.<br />
Ein entspanntes, tiefes Kribbeln, eine Mischung aus höchster Erregung und Verwunderung über ihre Hingabe, breitete sich in meinem gesamten Unterleib aus. Serafina wurde einwenig variantenreicher, ihre Lippen und Zunge folgten nun forschend den verschiedenen Konturen meines Gliedes, die Unerfahrenheit wich langsam einer intuitiven Neugier.<br />
Während Serafina mich auf ihre wunderbare, unschuldige Art verwöhnte, hob ich meinen Kopf leicht an, um sie zu beobachten. Ihre Unerfahrenheit war bezaubernd und unglaublich erregend. Ihr Mund war klein und die Bewegungen waren noch nicht fließend, aber sie war gierig und konzentriert.<br />
Ihre Lippen umschlossen zärtlich die Eichel meines steifen Gliedes, der Mund saugte zaghaft, dann vorsichtig und immer wieder löste sie sich, um mit der warmen, feuchten Zunge kreisende Bewegungen über die Spitze zu machen. Sie versuchte, mehr von meinem Schaft in ihren Mund zu nehmen, scheiterte aber an der Größe, was zu einem engen, intensiven Druck führte, der mich aufstöhnen ließ.<br />
&bdquo;Oh, das ist unglaublich&ldquo;, presste ich hervor, meine Finger vergruben sich in ihrem Haar. &bdquo;Deine Zunge&hellip; das fühlt sich so gut an. So atemberaubend.&ldquo;<br />
Sie sah kurz auf, ihre Augen waren feucht vor Anstrengung und Erregung. &bdquo;Wirklich? Ich weiß nicht, ob ich es richtig mache&hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Es ist perfekt&ldquo;, versicherte ich ihr, meine Stimme war rau vor Lust. &bdquo;Mach weiter so. Bleib genau so&hellip; zart. Es ist so viel besser als jede Perfektion.&ldquo;<br />
Sie schien durch mein Lob befeuert. Sie senkte den Kopf wieder und saugte nun mutiger, ihre Wangen zogen sich leicht ein, als sie versuchte, tiefer zu gehen. Der Geschmack ihrer feuchten, sauberen Wärme um meine glühende Härte war überwältigend.<br />
&bdquo;Immer weiter, Liebling&ldquo;, stöhnte ich, meine Hände führten ihren Kopf leicht. &bdquo;Das ist die süßeste Art, verwöhnt zu werden. Du bist so gut darin, mich zu spüren.&ldquo;<br />
Die zärtliche, aber unerbittliche Stimulation trieb mich weiter an den Rand. Ich spürte, wie meine Kontrolle unter der kindlichen Gier ihres Mundes dahinschwand.<br />
&bdquo;Kleines&ldquo;, raunte ich heiser. &bdquo;Ich habe eine Idee. Möchtest du eine neue Position ausprobieren?&ldquo;<br />
Sie löste ihren Mund von mir und sah mich fragend an, ihre Augen waren feucht und glänzten. &bdquo;Eine neue Position? Was denn?&ldquo;<br />
&bdquo;Die 69&ldquo;, erklärte ich, meine Stimme war sanft. &bdquo;Das ist, wenn wir uns gegenseitig verwöhnen. Du kannst mich weiterhin mit deinem Mund genießen und ich kann dich gleichzeitig mit meinem Mund verwöhnen.&ldquo;<br />
Ihre Augen weiteten sich vor Überraschung, dann huschte ein aufgeregtes Lächeln über ihr Gesicht. &bdquo;Das klingt&#8230; intensiv. Ja! Das will ich probieren.&ldquo;<br />
Ich drehte mich vorsichtig, meine Erektion hielt sie dabei fest. Ich half ihr, sich richtig zu positionieren. Sie lag nun auf mir, ihr Kopf ruhte zwischen meinen Schenkeln, während ihr Schoß sich genau über meinem Gesicht befand.<br />
Wir waren in Position. Ihre feuchte, geschwollene Vulva, deren dunkelbraune Schamhaare schon leicht feucht waren, war direkt vor meinem Mund. Gleichzeitig lag mein harter Penis ideal platziert an ihrem Mund.<br />
&bdquo;Bereit?&ldquo;, fragte ich.<br />
&bdquo;Ja&ldquo;, hauchte sie, vor Vorfreude zitternd.<br />
Ich begann, ihre zarte Vulva zu lecken, meine Zunge tauchte gierig in ihre Mitte. Im selben Moment schloss sich ihr Mund wieder zaghaft um meine Eichel. Der gemeinsame Akt, die gegenseitige, synchrone Hingabe, war überwältigend. Die pure, nackte Nähe und diesimultane Lust waren ein Gefühl, das unsere Erregung ins Unermessliche trieb.<br />
In dieser Position hatte ich einen perfekten, obszönen Blick auf ihren zierlichen Po und ihren kleinen, verlockenden Anus, der sich bei jedem ihrer Atembewegungen leicht zusammenzog. Der Anblick war eine hypnotisierende Ablenkung, während ihre Lippen meinen Pfahl umfassten.<br />
Ich konzentrierte mich voll auf meine Aufgabe. Ich leckte ihre Vulva langsam undgenüsslich. Meine Zunge fuhr sanft über die fleischigen Schamlippen, ich sog den scharfen, leicht salzigen Geschmack ihrer Erregung ein. Ihre dichten Haare kitzelten mich. Gleichzeitig streichelte ich ihren geschwollenen Kitzler, übte sanften Druck aus, um ihre Lust zu maximieren.<br />
Serafina stöhnte tief, ein kehliges Geräusch, das direkt von der Intensität der doppelten Stimulation kam. Ihr Mund war weiterhin um meinen Schaft, aber der Rhythmus war unregelmäßig. Immer wieder verlor sie die Kontrolle, ihr Kopf zuckte und ihr Becken presste sich unwillkürlich gegen mein Gesicht.<br />
Diese kleinen, unkontrollierten Zuckungen, ausgelöst durch die überwältigende Lust, rissen sie kurz aus der Konzentration, sodass die Saug- und Leckbewegungen an meinem Hammer stockten.<br />
Ich hielt den Druck auf ihren Kitzler aufrecht, während meine Zunge tiefer und fordernder wurde. Ich wollte sie bis zur absoluten Hingabe treiben, bis sie sich ganz in der Lust verlor. Ihr nackter Körper zitterte über mir.<br />
Ich konnte nicht widerstehen. Der Anblick ihres zierlichen Pos und die offene Einladung, die ihre Position bot, waren zu verlockend. Ich ließ meine Zunge von ihrer Vulva abwandern und leckte vorsichtig über ihren Damm, der sensiblen Zone zwischen ihrer Vulva und ihrem Anus. Von dort aus tastete ich mich weiter vor und begann, ihren Anus behutsam zu lecken.<br />
Während ich diese neue Zone erkundete, bearbeitete ich ihren geschwollenen Kitzler weiterhin sanft mit meinem Daumen.<br />
Serafina stöhnte tief auf, aber es war ein Geräusch, das nicht nur Lust, sondern auch tiefe, überraschende Entspannung ausdrückte. Ihr Körper, der eben noch gezuckt hatte, streckte sich aus.<br />
&bdquo;Mein Gott, ist das schön&ldquo;, hauchte sie, ihre Stimme war kaum wiederzuerkennen, belegt von purer, animalischer Empfindung. Ihr Mund um meinen Speer wurde dabei ruhiger und gleichmäßiger, als würde die neue Empfindung sie in einen Trancezustand versetzen.<br />
Ich machte weiter, der Geschmack ihrer Haut, die zarte Enge des Anus unter meiner Zunge, war ein unglaubliches Erlebnis.<br />
&bdquo;Was macht das mit dir, Liebling?&ldquo;, fragte ich, meine Stimme war heiser und gedämpft, da mein Mund so nahe an ihr lag.<br />
&bdquo;Es&#8230; es erregt mich so sehr&ldquo;, flüsterte sie. &bdquo;Aber gleichzeitig entspannt es mich. Es fühlt sich an, als würdest du jede Anspannung aus meinem Körper saugen.&ldquo;<br />
Die gleichzeitige Stimulation war der Schlüssel: die zärtliche, intime Berührung hinten und die fordernde Berührung des Kitzlers vorne. Sie war nun vollständig in meiner Hand,hingegeben an die neue, tiefgreifende Form der Ekstase, die ich ihr in ihrem Bett schenkte.<br />
Während ich ihren Anus leckte und ihren Kitzler sanft massierte, spürte ich, wie ihre Vulva regelrecht auslief. Sie sonderten unablässig Nektar ab, dickflüssig und heiß, der intensiv nach Sex und purer Weiblichkeit roch. Ich leckte ihn genüsslich auf, meine Zunge folgte den Bahnen des Sekrets, das von ihrer Erregung zeugte. Ihre ganze untere Hälfte war nun rutschig und tropfnass.<br />
Schließlich löste ich mich widerwillig von ihrer tiefen, simultanen Verwöhnung. Ich drehte sie um und legte sie vorsichtig auf den Rücken.<br />
Wir blickten uns in die Augen. Ihr Blick war intensiv, fordernd, ohne Schüchternheit. Ich sah die unbändige Gier, die ich gestern entfesselt hatte und die nun in voller Blüte stand.<br />
Ich positionierte mich über ihr. Mein hartes Glied, das durch die lange, intensive Stimulation beinahe platzte, drückte gegen ihre behaarte, geschwollene Vulva. Langsam, mit bewusster, schmerzhafter Kontrolle, begann ich in sie einzudringen.<br />
Die Enge war atemberaubend. IhreVulva umschloss mich mit einer unglaublichen Festigkeit, saugte mich regelrecht ein.<br />
Ich stieß ein Stöhnen der tiefsten Befriedigung aus, als ich Zentimeter um Zentimeter in ihre Hitze glitt.<br />
&bdquo;Simon!&ldquo;, keuchte sie, ihre Hände griffen krampfhaft nach meinen Schultern. Ihr Gesicht verzog sich, die Augen füllten sich mit Tränen und ich hörte ein leises, schmerzhaftes Schluchzen. Sie litt unter der Fülle, die sie so sehr begehrte.<br />
Ich hielt inne, der Widerstand war hart. &bdquo;Kleines, ich spüre deinen Schmerz. Ich kann warten&#8230;&ldquo;<br />
Sie schüttelte heftig den Kopf, Tränen liefen ihr über die Schläfen. &bdquo;Nein! Mach weiter!&ldquo;, presste sie hervor, ihre Stimme war ein verzweifeltes Flehen. &bdquo;Ich will das! Nimm mich! Nimm mich ganz!&ldquo;<br />
Die Mischung aus ihrem Schmerz und ihrer dringlichen Forderung war überwältigend. Ich gehorchte ihrem Befehl. Mit einem tiefen Stoß brach ich den letzten Widerstand und versank vollständig in ihrer brennenden, engen Tiefe. Sie wimmerte laut auf, aber ihre Hüften pressten sich gegen meine, ein Zeichen ihrer totalen, schmerzhaften Hingabe.<br />
Ich war nun vollständig in ihr, bis zum Anschlag. Die feuchte, brennende Enge war ein überwältigendes Gefühl von totaler Besitznahme. Wir waren wieder verbunden. Ich schloss die Augen für einen Moment, um die intensive, dichte Umschließung zu genießen, bevor die Bewegung begann.<br />
Wir fanden einen gemeinsamen, langsamen Rhythmus. Meine Stöße waren tief und kontrolliert, ein bewusst gemessenes Hineingleiten und Zurückziehen, das die Enge ihrer Vulva voll ausnutzte. Die sexuelle Energie floss ungehindert zwischen unseren nackten Körpern, die durch den Schweiß und die Sekrete noch enger miteinander verschmolzen.<br />
Auch heute verkrampfte ihr zierlicher Körper immer wieder. Es war nicht mehr der reine Schock des ersten Mals, sondern das unwillkürliche Zucken, das mit ihrer neurologischen Empfindlichkeit einherging. Ihre inneren Muskeln zogen sich fest um mein Glied, was mirjedes Mal einen unbeschreiblichen Lustschub verschaffte.<br />
Doch im Gegensatz zu gestern wusste ich nun besser, wie ich damit umgehen musste, und sie nahm es hin. Sobald ich die Zuckung spürte, verlangsamte ich meine Bewegung fast bis zum Stillstand, hielt inne, um den Verkrampfungen Raum zu geben, und stieß dann sanft, aber unnachgiebig weiter.<br />
&bdquo;Ganz ruhig, Kleines&ldquo;, flüsterte ich gegen ihren Mund, während ich die Hände auf ihre Hüften legte, um unsere Verbindung zu stabilisieren. &bdquo;Lass es einfach geschehen. Lass die Wellen kommen und gehen.&ldquo;<br />
Sie stöhnte tief, ein kehliges Geräusch, das sowohl Schmerz als auch immense Lust ausdrückte. Ihre Augen waren halb geschlossen, ihr Atem ging in kurzem, stoßweisem Keuchen.<br />
&bdquo;Ich&hellip; ich kann das nicht kontrollieren&ldquo;, presste sie hervor, nachdem ihre Vulva mich mit einer besonders festen Kontraktion umschloss.<br />
&bdquo;Das musst du auch nicht&ldquo;, raunte ich, meine Stimme war rau vor Verlangen. &bdquo;Das ist meine Aufgabe. Ich führe dich, auch durch die Verkrampfungen. Du musst mir nur vertrauen und es genießen.&ldquo;<br />
Sie nickte kaum merklich, ihre Hände pressten sich gegen meine Schultern. Die Macht in diesem langsamen, kontrollierten Rhythmus war intensiver als jede schnelle Befriedigung.<br />
Ich nickte, erhöhte den Druck bei jedem Stoß minimal, um die Zuckungen in ein Muster der Lust zu verwandeln. Wir bewegten uns nun in einer tiefen, intimen Synchronität, die von der Akzeptanz ihrer Schwäche und meiner dominanten Stärke geprägt war.<br />
Wir gaben uns ganz dem langsamen, genüsslichen Rhythmus hin, den wir gefunden hatten. Jeder Stoß war eine zelebrierte Annäherung, ein tiefesVersinken in ihre brennende Enge. Mein Hammer glitt langsam, fordernd und maximal gefüllt in ihre Tiefe, bevor ich mich mit derselben kontrollierten Langsamkeit wieder herauszog, nur um den Sog ihrer Vaginalmuskulatur sofort wieder zu spüren.<br />
Die sexuelle Energie baute sich dabei nicht in wilden Schüben auf, sondern in einer stetigen, tiefen, beinahe meditativen Intensität. Die feuchte Wärme und das zarte Pressen um meinen Schaft waren eine überwältigende Sensation, die ich auskostete.<br />
Wir küssten uns immer wieder. Es waren keine stürmischen Küsse mehr, sondern tiefe, verlangende Bekenntnisse. Ich beugte mich zu ihr hinunter, und unsere Lippen trafen sich. Die Zungen verhakten sich, schmeckten nach Lust und nach der unschuldigen Hitze ihres Atems.<br />
Zwischen den Küssen hauchte ich ihr Komplimente zu, mein Atem war schwer und rau. &bdquo;Du bist so unglaublich. So heiß.&ldquo;<br />
Sie stöhnte leise, ihre Hände kraulten meinen Nacken, zogen mich tiefer zu sich. Ihre zarten Beine umklammerten meine Hüften, um dieVerbindung noch enger zu machen. Ich genoss es, wie ihr Körper sich bei jedem tiefen Eindringen sanft durchbog und ihre kleinen, festen Brüste auf meiner Brust rieben. Die Zeit schien im gepolsterten Bett stillzustehen, während wir uns in dieser bewussten, langsamen Vereinigung einander hingaben, jeder Moment des Genusses ausgekostet und zelebriert.<br />
Nach einer Weile der langsamen, tiefen Stöße löste ich mich aus ihr und sah Serafina in die Augen. Ihr Gesicht war gerötet, ihre Lippen waren gerötet von unseren Küssen.<br />
&bdquo;Möchtest du nach oben?&ldquo;, fragte ich heiser. &bdquo;Möchtest du mich reiten?&ldquo;<br />
Sie nickte sofort, ihre Augen funkelten vor Aufregung. &bdquo;Ja. Bitte.&ldquo;<br />
Ich leitete sie an. Ich stützte mich auf die Ellenbogen, während sie sich vorsichtig aufrichtete und sich über mich hockte. Das Eindringen war ein visueller und physischer Moment höchster Intensität. Mein steifes, großes Schwert suchte ihren Eingang. Sie führte mich mit zitternden Händen hinein.<br />
&bdquo;Ganz langsam&ldquo;, hauchte ich.<br />
Der Moment, als meine Eichel ihre brennende Vulva erneut berührte und mein Schaft sich in ihrer ganzen Tiefe versenkte, war für uns beide intensiv. Ich stöhnte auf, als ihre Enge mich umschloss; sie keuchte laut auf, als ich ganz in ihr war.<br />
Sie begann ihren Ritt und ich merkte sofort ihre Unerfahrenheit. Es war ein langsamer, zaghafter Ritt, ohne den üblichen Auf-und-Ab-Rhythmus. Aber sie lernte schnell. Statt ihr Becken in einer vertikalen Bewegung zu bewegen, begann sie, es vor und zurückzuschieben. Diese horizontale Bewegung war instinktiv und gewählt, denn sie zielte darauf ab, ihren großen Kitzler maximal an meinem Schambein zu reiben.<br />
&bdquo;Ahhh!&ldquo;, stöhnte sie, ihre Augen verdrehten sich, als sie den perfekten Winkel fand.<br />
Die Reibung musste für sie unglaublich intensiv sein. Die kleine, zarte Masse ihres Kitzlers wurde direkt und unnachgiebig gegen den knöchernen Vorsprung meines Beckens gedrückt. Sie schloss die Augen, ihr Atem wurde flach und schnell, während sie diese reibende Bewegung beibehielt.<br />
Ihr Körper krampfte und zuckte dabei wieder kurz, aber dieses Mal waren die Zuckungen direkt der reinen, unkontrollierbaren Lust geschuldet, die durch die gezielte Stimulation ausgelöst wurde.<br />
&bdquo;Bleib so, Kleines!&ldquo;, knurrte ich, meine Hände griffen nach ihrem Po, um ihren Rhythmus zu stabilisieren. &bdquo;Du machst das genau richtig! Hol dir, was du brauchst&ldquo;<br />
Der Blick auf ihren zuckenden, sich reibenden Körper über mir, während sie auf meinem harten Mast saß, war der Gipfel der sexuellen Macht.<br />
Während Serafina mich mit ihremungelenken, aber zutiefst effektiven Reiben verwöhnte &ndash; ihr Becken schob sich hartnäckig vor und zurück, um die maximale Reibung zwischen ihrem Kitzler und meinem Schambein zu erzeugen &ndash; genoss ich es, meinen Teil des Spiels zu spielen.<br />
Meine Hände wanderten von ihren Hüften hinauf zu ihrem Oberkörper. Ich streichelte ihre kleinen, spitzen Brüste. Sie waren fest und jugendlich und die feine Haut war bereits von der Anstrengung und Erregung gerötet.<br />
Ich begann, mit ihren dunklen Areolas zu spielen. Meine Finger umfassten die erigierten, harten Brustwarzen. Ich begann, sie kräftig zu zwirbeln und leicht zu ziehen.<br />
Sie stieß ein tiefes Stöhnen aus, das direkt mit den lustvollen Zuckungen ihres Beckens korrespondierte. &bdquo;Ohh&hellip; ja, mhhh!&ldquo;, hauchte sie, ihre Augen waren vor Lust geschlossen.<br />
Es war offensichtlich, dass diese gleichzeitige Stimulation sie in den Wahnsinn trieb. Die Schmerz-Lust-Empfindung des Zwirbelns an den empfindlichen Kirschen, gepaart mit der intensiven, horizontalen Reibung ihrer Vulva, war eine Überflutung ihrer Sinne. Sie lehnte sich in die Berührung, ihre Brüste spannten sich unter meinen Händen und ihr Reiten wurde kurz schneller, unkontrollierter.<br />
Ich intensivierte das Spiel, knetete ihre zarten Brüste und zog an den aufgerichteten Nippeln. Sie war nun vollständig auf mich fixiert, ihr Fokus lag nur noch auf den Empfindungen, die ich ihr mit Händen und Körper bereitete. Die Hingabe des nackten Mädchens über mir war überwältigend.<br />
Ihr Gesicht veränderte sich. Die anfängliche Gier wich einer tiefen, fast schmerzhaften Konzentration. Ihre Augen pressten sich zusammen, die Lippen formten sich zu einem stummen Schrei. Es war klar, dass sie unmittelbar vor dem Orgasmus stand. Ihre vor- und zurückschiebenden Bewegungen wurden langsamer, verkrampfter, als würde ihr Körper gegen die Explosion ankämpfen. Sie versuchte, die Lust so lange wie möglich zu halten, doch die Reibung an meinem Schambein und das Zwirbeln ihrer Brüste waren zu intensiv.<br />
Auch ich machte mich bereit. Der Anblick ihres sich windenden Körpers über mir, die heftigen Kontraktionen ihrer Vulva, trieben mich unerbittlich vorwärts.<br />
Schließlich traf es sie. Sie stieß ein lautes, heiseres Keuchen aus und ihr Becken presste sich mit maximaler Spannung gegen mich. Dabei wurde sie von starken, unkontrollierbaren Krämpfen durchgeschüttelt. Ihr ganzer zierlicher Körper zuckte, die Muskeln in ihren Schenkeln spannten sich hart an. Es waren die bekannten Kontraktionen, die nun direkt durch die höchste sexuelle Ekstase ausgelöst wurden &ndash; ein Sturm, der ihren gesamten Körper erfasste.<br />
Ich nutzte den Moment ihrer völligen Hingabe und ihrer heftigen Kontraktionen. Mit einem tiefen, gutturalen Stöhnen ergoss ich mich in ihren Höhepunkt. Ich drückte mich mit voller Kraft in sie hinein, meine Lanze pulsierte in ihrer krampfenden Enge. Das Gefühl der Entladung in ihre Vulva, während ihr Körper zuckte und bebte, war überwältigend und befreiend.<br />
Dann brach sie ächzend auf mir zusammen, schwer und erschöpft. Sie vergrub ihr Gesicht an meiner Schulter und begann sofort wieder zu weinen. Es waren keine Tränen des Schmerzes, sondern ein heftiges Schluchzen der emotionalen und körperlichen Entladung. Ich hielt sie fest, spürte das warme, feuchte Gemisch aus Schweiß und meinem Samen, das zwischen unseren Bäuchen klebte.<br />
Wir lagen noch eine Weile so, schwer atmend und ineinander verschlungen in ihrem gepolsterten Bett. Die Hitze unserer Vereinigung wich einer tiefen, angenehmen Wärme. Wir genossen die Nähe, unsere Körper waren noch miteinander verbunden, und wir begannen, uns sanft zu streicheln. Meine Hand fuhr beruhigend über ihren zarten Rücken. Serafina war so wunderschön, ihr Gesicht nun entspannt und leicht gerötet von der Intensität des Erlebten.<br />
Wir begannen, uns sanft zu küssen. Meine Lippen streiften ihre Stirn, ihre Wangen, dann die kleinen, spitzen Brüste, deren Warzen noch immer hart gespannt waren. Sie erwiderte die Küsse, ihre Lippen suchten meine Schulter, meine Brust.<br />
Während ich ihren Duft atmete und ihre Zartheit spürte, begann ich,mich ehrlich zu fragen, wie das weitergehen sollte. Wo führt das hin? dachte ich.<br />
Serafina hob ihren Kopf von meiner Schulter. Ihr Blick war klar und zufrieden.<br />
&bdquo;Oh mann&hellip;&ldquo;, hauchte sie, ihre Stimme war weich und glücklich. &bdquo;Das war sehr schön. So viel schöner als gestern.&ldquo;<br />
Sie streichelte meine Wange. &bdquo;Und ich fühle mich nicht so fertig. Ich bin zwar erschöpft, aber nicht so kaputt wie gestern.&ldquo;<br />
Ich küsste sie tief. &bdquo;Das freut mich, Kleines. Du bist unglaublich stark.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich bin nur stark, wenn du mich hältst&ldquo;, erwiderte sie, und ihre Augen verrieten die ganze Hingabe. Die neue Realität war zart, intensiv und voller ungelöster Fragen, die im Moment der gemeinsamen Lust jedoch keine Rolle spielten.<br />
Wir kuschelten noch eine Weile, unsere Körper waren angenehm schwer und entspannt. Ich hielt sie fest, genoss das feine, unregelmäßige Atmen gegen meine Brust.<br />
Nach einigen Minuten löste sich Serafina mit einem leisen Seufzen von mir. Sie stand auf nahm sich ein paar lässige Klamotten vom Stuhl und ging Richtung Bad.<br />
In dem kurzen Moment, als sie aufstand, sah ich, dass Blut ihre inneren Schenkel hinunterlief, ein deutliches Zeichen für die Härte unseres gerade beendeten Aktes. Die Verletzung der zarten Haut war unvermeidlich gewesen.<br />
Auf der einen Seite zuckte mein Gewissen. Ich fühlte einen Stich der Verantwortung und der Sorge, dass ich ihr wehtat. Ich wusste, wie schmerzempfindlich sie war, und ich war derjenige, der diesen Schmerz verursachte.<br />
Auf der anderen Seite, der dunklen Seite meiner Lust, erregte es mich zutiefst. Es war die sichtbare, physische Bestätigung ihrer unbedingten Hingabe: Sie wollte diesen Schmerz. Sie nahm all das auf sich, die Gefahr des Schmerzes, die Kontraktionen, das Zerreißen, nur um mit mir zu schlafen, um die Fülle zu spüren, die ich ihr gab. Das Blut war das Siegel ihres radikalen Vertrauens und ihrer Forderung nach der echten Erfahrung. Das machte sie in diesem Moment zur faszinierendsten Frau, die ich je getroffenhatte.<br />
Ich schwang meine Beine aus dem Bett und zog mich an, die Jeans fühlte sich jetzt seltsam fremd auf der Haut an. Die Spuren unseres Aktes &ndash; die Feuchtigkeit, der Geruch, das gesehene Blut &ndash; waren noch präsent.<br />
Ich ging in die Küche, wo Serafina bereits dabei war, etwas Einfaches zu kochen.<br />
Wir arbeiteten schweigend nebeneinander, aber meine Gedanken rasten. Die Leichtigkeit und die radikale Offenheit, mit der Serafina ihre intimsten Schmerzen und ihre gewaltige sexuelle Lust offenbarte, hatte etwas in mir ausgelöst, das über das bloße Verlangen hinausging.<br />
Ich entwickelte echte Gefühle für Serafina. Nicht nur eine beschützende Pflicht, wie sie Nadja formuliert hatte, sondern etwas Tieferes. Ihre Verletzlichkeit, ihre Brillanz, ihre dunkle, krampfende Sinnlichkeit &ndash; das alles verband sich zu einer unwiderstehlichen Anziehungskraft. Die Vorstellung, dass sie mich, den reifen Hauptmann, in ihre Kunst und ihr Verlangen integriert hatte, war süchtig machend.<br />
Ich blickte auf sie, wie sie konzentriert Gemüse schnitt. Ich konnte nicht leugnen, dass sich in mir eine Besitzgier regte. Ich wollte nicht, dass ein dahergelaufener junger Mann, der von ihren Krämpfen, ihren Schmerzen und ihrer radikalen Kunst keine Ahnung hatte, einfach in ihr Leben spazierte. Ein unerfahrener Bursche würde mit ihrer Komplexität nichtumgehen können, würde die Zuckungen als beängstigend empfinden und ihre Forderung nach &quot;Echtheit&quot; nicht verstehen. Er würde sie mir wegnehmen, nur um sie dann zu zerbrechen.<br />
Nein, dachte ich entschlossen, während ich ihr das Salz reichte. Ich habe diesen Auftrag von ihrer Mutter und ich habe ihre Seele gesehen. Das hier ist nicht nur ein Akt der Hilfe. Das sind meine Gefühle. Und ich wusste noch nicht, wohin damit. Nach dem Essen musste ich unbedingt mit ihr reden. Ich möchte eine gemeinsame Zukunft für uns. Aber es sollteihre Entscheidung sein.<br />
Epilog:<br />
Liebe Leserinnen und Leser, leider ist die Geschichte hier zu Ende. Egal, was ich tue, mir fällt kein adäquates Ende für die beiden Liebenden ein. Es ist, als wäre ihre Zukunft im Nebel verborgen. Ich weiß, esfühlt sich unbefriedigend an, aber so ist es nun einmal. Jeder von euch darf sich seine eigenen Gedanken dazu machen. Vielleicht ist jemand von euch ehrgeizig genug, die Geschichte weiterzuschreiben? Ich würde mich sehr darüber freuen.</p>
<p>Copyright by exelero</p>
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		<title>Diamantensuche in Afrika</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:11:28 +0000</pubDate>
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<p>Es war in den 1920 er Jahren. Das britische Empire hatte seinen Einflussbereich in Rhodesien gefestigt. Firmen plünderten das afrikanische Land regelrecht aus. Dieser Teil der britischen Kronkolonie in Afrika war vermeintlich reich an Bodenschätzen und so siedelte Sir Arthur mit seiner ganzen Familie nach Afrika über. Auch ihn hatte die Schatzgräberstimmung erfasst, obwohl er selber aus betuchtem Hause kam und eigentlich das Familienunternehmen übernehmen sollte.<br />
Während Sir Arthur und Cassandra die Überfahrt genossen, plagte seine Frau Agatha eine üble Seekrankheit. Tagelang betrat sie nicht einmal das Deck und auch an Essen dachte sie nicht. Cassandra hingegen untersuchte das ganze Schiff.<br />
Wie Kinder so waren, betrat sie Bereiche, die den Besuchern so nicht angedacht waren. Das kleine blonde Mädchen erschrak zu Tode als plötzlich ein großer tiefschwarzer Mann vor ihr stand.<br />
Er sah die Angst in den Augen des Mädchen und kniete sich vor sie hin um weniger bedrohlich zu wirken. Sie war nicht das erste Kind, welches sich hier herunter verirrte aber sie war die erste, die nicht gleich schreiend davonrannte. Noch schaute sie ihn abwartend an, doch als er sie anlächelte und sie seine weißen Zähne blitzen sah, veränderte sich ihr Gesichtsausdruck.<br />
Die Kleine schaute sich diesen fremden Mann plötzlich mit neugierigen Augen an. Ihre kleinen schneeweißen Finger berührten seinen Arm und rieben als könne sie ihm die Farbe oder den Schmutz davon abwischen.<br />
Sicher bekam sie schwarze Hände, da er der Heizer war aber das schwarze seiner Haut blieb. Er griff neben sich in ein Regal, nahm einen Lappen und reichte ihn ihr. Der Lappen war auch nicht mehr ganz sauber aber den schlimmsten Dreck nahm er dennoch von ihren Fingern.<br />
„Mngobo“ rief es aus dem großen Kesselraum hinter ihm und er schaute kurz zurück. Er winkte mit seiner Hand und verabschiedete sich so von der kleinen Cassandra. Ein erstes Lächeln huschte über ihr Gesicht und ihre Hand winkte nun auch ihm.<br />
Die Tür ging hinter ihm zu und eine warme Wand aus stickiger Luft schlug Cassandra kurz entgegen. Sie drehte sich um und stieg wieder die Treppe hinauf in den Passagierbereich.<br />
Cassandra eilte zu ihrer Mutter und erzählte von ihrer Begegnung. Völlig aufgelöst berichtete sie ihr von dem ersten schwarzen Mann, den sie je gesehen hatte. Agatha war trotz ihres eigenen Zustandes unheimlich besorgt. „Du gehst da nicht wieder runter. Das sind alle Wilde.“ nahm sie ihre Tochter ins Gericht. Allerdings blieb Agathas Tonfall ungewohnt ruhig dabei. Cassandra aber deutete ihre ruhige Art total falsch. Agatha war kurz davor sich erneut zu übergeben und Cassandra deutete ihre ruhige Art als nicht wirklich ernst gemeintes Schimpfen.<br />
Schon am nächsten Tag stand Cassandra wieder vor dieser Tür, an der sie gestern Mngobo begegnet war. Langsam schob sie die schwere Eisentür auf und blickte vorsichtig hinein. Unheimliche Hitze schlug ihr entgegen aber ihre Neugier trieb sie weiter. Sie stand auf einem Eisenpodest und schaute in den riesigen Maschinenraum. Sie sah die Kessel lodern und vier schwarze Männer, die im Rhythmus Kohle in den gefräßigen Schlund schaufelten.<br />
Cassandra erkannte den Mann von gestern sofort.<br />
Mutig stieg sie die Eisenstiege hinunter. In ihrer Hand hielt sie die Eisgekühlte Limonade, die sie extra für Mngobo mitgebracht hatte. Er sah gestern so verschwitzt aus, dass sie sich dachte, er könne eine Erfrischung gebrauchen.<br />
Die Männer hielten mit ihrer Arbeit inne und schauten das kleine Mädchen verwundert an.<br />
„Guten Tag Mr. Mngobo ich habe ihnen eine Limonade mitgebracht. Ich dachte sie haben vielleicht Durst.“<br />
Cassandra wirkte wieder ein wenig eingeschüchtert aber als sie die 4 Männer lachen sah und seine 3 Freunde Mngobo zu ihr vorschoben, entspannte sie sich schnell.<br />
„Entschuldigung meine Herren“ wandte sich Cassandra nun an die anderen, die sich gerade wieder ihrer Arbeit zuwenden wollten. „Ich wusste nicht, dass sie zu viert sind, dann hätte ich noch 3 Flaschen mehr mitgebracht.“<br />
„Das ist schon in Ordnung Missy. Wir werden uns diese hier einfach teilen.“<br />
Mngobos Worte ließen Cassandra strahlen und die Männer nahmen ihr freundliche Nicken, dankend auf.<br />
Mngobo und seine Freunde hatten noch nie eisgekühlte Limonade getrunken. Cassandra war beeindruckt wie gleich sie die Flasche unter sich aufteilten. Mngobo war als letztes dran, während die ersten Zwei schon wieder Kohle in die Flammen schaufelten.<br />
„Vorsicht Missy“ Mngobos starke Hand hielt Cassandra zurück. Sie war aus Neugier fast zu nah an die Kesselöffnung getreten.<br />
Cassandra sah Mngobos Schaufel daliegen und griff danach. Sie war ganz schön schwer und sie konnte sie mit den 5 Kohlen darauf kaum anheben, während die anderen Männer ihre bis oben hin vollgepackt hatten. Cassandra versuchte wie sie, die Kohlen mit Schwung in die riesige Öffnung zu bekommen aber so richtig klappte das nicht. Mngobo griff mit an den Stiel und gemeinsam schafften sie es und ihre Kohlen wurden von dem feurigen Schlund verschluckt. Cassandra war stolz auf sich. Sie sah auch den Stolz in den Gesichtern der Männer, die so etwas sicher noch nie erlebt hatten.<br />
Cassandra war so unheimlich heiß geworden, dass ihr der Schweiß in Strömen lief. Sie hatte sogar einen großen schwarzen Schmierer auf ihrer Stirn, vom Versuch sich den Schweiß abzuwischen.<br />
„Danke für die Hilfe“ machte Mngobo mit strahlendem Gesicht, nahm ihr die Schaufel aus der Hand und reichte ihr die leere Limo Flasche.<br />
Heute winkten ihr 4 lachende schwarze Männer als sie sich verabschiedete.<br />
Fortan kam Cassandra jeden Tag mit 4 Flaschen kalter Limonade und während die Männer tranken, schaufelte sie Kohle. Mngobo hatte ihr extra eine kleine Schaufel besorgt und es war schon so, dass die Männer auf sie warteten.<br />
Ihr Vater hatte mit seinen Geschäftspartnern zu tun und bemerkte nicht was Cassandra so trieb. Agatha hingegen war noch immer mit sich beschäftigt aber sie dachte Cassandra würde sich immer beim Spielen so schmutzig machen.<br />
Cassandra kam ein letztes Mal in den Kesselraum und sie verabschiedeten sich wie gute Freunde. Morgen früh würden sie Kapstadt erreichen. Sie waren jetzt fast 3 Wochen unterwegs gewesen. Es war fast als müsse Mngobo sich sogar eine kleine Träne verkneifen. Er nahm Cassandra in die Arme und wünschte ihr Glück und ein langes Leben.<br />
Das Schiff legte an und Agatha kniete sich, obwohl das nicht Ladylike war auf den Boden und dankte Gott für festen Untergrund.<br />
Alles war so aufregend. Cassandra war von dem vielen Neuen angetan. Arthur Conely allerdings wusste aus Erzählungen, dass man die trügerische Schönheit nicht unterschätzen durfte. Sie verbrachten die Nacht in einem Hotel. Endlich schwankte das Bett nicht mehr und alle erfreuten sich an Agathas neu gefundenen Hunger. Gefühlt hatte sie 10 Kilo Gewicht auf dieser Schiffsreise verloren. Zum Glück hatte Agatha einiges zum Zusetzen. Es waren schöne weibliche Rundungen übriggeblieben, was auch Sir Arthur wohlwollend zur Kenntnis nahm als sie des Abends zu Bett gingen.<br />
Seine Männlichkeit meldete sich. Nach knapp 3 Wochen, in denen seine Frau zu nichts zu gebrauchen war, hatte sich auch bei ihm ein mächtiger Druck aufgebaut. Da aber Cassandra ebenfalls in ihrem Hotelzimmer schlief, musste er notgedrungen weiterhin enthaltsam bleiben.<br />
Die mehrtägige Zugfahrt setzte ihnen noch zusätzlich zu. Die Stimmung war inzwischen recht angespannt. Einzig Cassandra nahm die vielen neuen Eindrücke mit Staunen wahr. Sie konnte auch nicht verstehen, warum sie in einem recht bequemen Zugabteil mit anderen Weißen Platz gefunden hatten und die Einheimischen auf die offenen Wagen am Ende des Zuges sprangen.<br />
Sir Arthur erklärte ihr, dass sie etwas ganz Besonderes wären und sie sich nicht mit den Einheimischen einlassen sollte. Die wären nur zum Arbeiten gut. Cassandra als 7-jähriges Kind verstand die ganze Sache nicht wirklich. Sicher hatten sie in England auch Bedienstete aber selbst die wurden nicht so behandelt.<br />
Allerdings war sie von der Schönheit dieses Landes total begeistert. Sie reisten durch karge Landschaften und wenig später grünte und blühte es überall. Tiere, die sie aus dem Londoner Zoo kannte, begegneten ihr hier in freier Wildbahn. Die Löwen die das Dampfross nur von Weitem abschätzig beobachteten, wirkten hier viel größer und Majestätischer. Dann waren da auch noch einige Giraffen mit ihren Jungen. Sie wirkte irgendwie staksig als die Flucht antraten.<br />
„Vor denen musst du dich vorsehen“ erklärte ihr ein älterer Herr, der das begeisterte Mädchen beobachtet hatte und zeigte in Richtung Fluss. „Die sind gefährlicher als alle anderen Tiere.“<br />
So sahen die schwergewichtigen Riesen gar nicht aus. Cassandra zuckte zusammen als gerade in diesem Moment ein Flusspferd emporschnellte und sein Maul weit aufriss. Der alte Mann nickte bloß als Cassandra ihn nun wissend anschaute.<br />
Berge lösten die flache Landschaft ab, in denen eigenartigen Dörfern angesiedelt waren. Sie merkte gar nicht als sie die Grenze zu Südrhodesien überquerten und sie sich ihrem Ziel näherten.<br />
Agatha war sicher die Einzige, die dieser Reise nichts abgewinnen konnte. Ihre Skepsis zu seinem Vorhaben nach Afrika zu gehen, hatte sie Sir Arthur zwar mitgeteilt aber als brave Ehefrau, tat sie was ihr Mann beschloss.<br />
Sie war deutlich gezeichnet von der Reise. Erst die schreckliche Schiffspassage und jetzt noch eine Zugreise die sich endlos hinzog. Trotz des ständigen Gerüttel hatte sie sich wieder ein wenig erholt. Das monotone klack klack der Schienen ließ sie die meiste Zeit schlafen. Glücklicherweise war das Essen angenehm und sie behielt es sogar bei sich. Ihre Kräfte kehrten langsam zurück, denn die brauchte sie noch für die Aufgaben, die auf sie warteten.<br />
Arthur fiel dem fremden Mann sofort in die Arme. Sie standen auf dem Bahnsteig und auch Agatha umarmte ihn freundlich. Der Mann schaute Cassandra freundlich an und reichte ihr seine Hand. „Hallo junge Dame. Wir kennen uns noch nicht. Ich bin dein Onkel William.“<br />
Zaghaft legte sie ihre Hand in seine. Er war braun gebrannt und seine Hand wirkte rau und grob, obwohl er ganz vorsichtig war als er ihr die Hand schüttelte.<br />
Onkel William winkte zwei Helfer heran und wies sie auf einer fremden Sprache an, die Koffer zu holen und in die Autos zu laden.<br />
Gemeinsam verließen sie den Bahnhof, der mit nichts in England zu vergleichen war. Das kleine Gebäude sah schäbig aus und außer den Gleisen erinnerte hier nichts an einen Bahnhof.<br />
Cassandra wollte dem schwarzen Fahrer, der ihr die Wagentür aufhielt, die Hand geben und ihn begrüßen aber ihr Vater riss ihre Hand weg. „Steig ein“ befahl er etwas unwirsch. „Ich habe dir doch gesagt, lass dich nicht mit ihnen ein.“<br />
So angespannt hatte sie ihren Vater selten erlebt. Es wirkte als wäre er ein anderer Mensch, seit sie hier waren. Cassandra beobachtete alles ganz genau. Sie nahm auch wahr, dass ihr Onkel, den sie gerade erst kennengelernt hatte, mit dem Kopf schüttelte.<br />
„Komm lass die Damen alleine fahren. Du steigst bei mir ein.“<br />
Sir Arthur schaute zwar etwas verwirrt aber stieg zu seinem Bruder, der sich selber ans Steuer setzte.<br />
Die 2 Kofferträger gehörten auch zu ihm und nach ein paar Anweisungen in der Sprache, die Cassandra nicht verstand, schlossen sie nach den Damen die Tür und nahmen vorne Platz. Schon setzte sich ihr Tross in Bewegung.<br />
Agatha nahm ihre Tochter in die Arme. Sie machte sich Sorgen um ihre Zukunft. Auch war sie die Ängstlichere und war ein wenig entsetzt, dass ihr Mann, sie und ihre Tochter so einfach in die Hände dieser zwei Wilden gab.<br />
Das Auto folgte dem von Onkel William. Allerdings hielten sie einigen Abstand. Die Piste auf der sie fuhren war staubig und schlecht befestigt.<br />
„Was ist mit dir los?“ nutzte William die Gelegenheit und wies seinen kleinen Bruder zurecht. Ihm war das ruppige Benehmen seiner Tochter gegenüber aufgefallen.<br />
„Entschuldige,“ antwortete dieser „die Überfahrt war anstrengend. Agatha ist die ganze Zeit nicht aus der Kabine gekommen.“<br />
William schmunzelte „Du Lüstling.“<br />
Arthur schaute ihn verwirrt an und verstand erst jetzt. „Nein eher das Gegenteil. Sie war die ganze Zeit Seekrank und als wir wieder an Land waren, war Cassandra immer dabei und bei meinem Glück ist sie seit gestern auch noch unpässlich.“<br />
„Deine Frau ist in den letzten 10 Jahren eine Schönheit geworden. Die paar Pfunde weniger stehen ihr außerordentlich gut aber wenn du Druck abbauen willst, kann ich dir behilflich sein.“<br />
Arthur winkte ab. Er hatte nicht wirklich verstanden was William meinte aber es schmeichelte seinem Ego, dass sein großer Bruder, seine Frau für eine Schönheit hielt.<br />
Dieses Land war so ganz anders als dieses zum Teil verregnete aber immer grüne England. Wilde Tiere standen einfach so an der Straße und schauten sie, in ihren Autos an als wären sie die Eindringlinge in ihrem Revier.<br />
Sie fuhren gerade durch ein großes hölzernes Tor, das die Einfahrt zu einer Farm darstellte.<br />
William war schon über 10 Jahre in Afrika und hatte sich hier sein Reich aufgebaut. Zu Agathas und Cassandras Freude züchtete er nicht nur Rinder, sondern auch Pferde.<br />
Agatha war nach der staubigen Landschaft erstaunt, hier so viel Grün vorzufinden. Lang gezogen lag ein schönes gemauertes Haus vor ihnen. Ställe, Hütten, Brunnen, Beete und so vieles mehr begeisterten die Neuankömmlinge, die hier die nächste Zeit zu Hause sein würden. Exotische Blumen säumten die umlaufende Terrasse. In allen Farben schimmerten sie und ließen für diesen Augenblick alle Strapazen der langen Reise vergessen.<br />
William führte seinen Bruder und die beiden Frauen ins Haus und zeigte ihnen alles.<br />
Agatha stieg als letzte die Treppen hinauf. Peinlich berührt senkte sie verschämt den Kopf. Gerade kam ein Stallbursch mit einem Pferd an der Lounge vorbei. Solche Muskeln hatte Agatha noch nie gesehen. Die schwarze Haut glänzte vom Schweiß in der Sonne und seine blitzenden weißen Zähne als er sie grüßte, ließen die ohnehin schon heißen Temperaturen noch ansteigen. In England war es nicht üblich nur mit einer kurzen Hose bekleidet in der Öffentlichkeit herum zu laufen.<br />
Auch wenn Agatha zu Boden schaute, riskierten ihre Augen noch einmal einen Blick. Nicht nur dass sie rot angelief, nein auch ihr Herz schlug plötzlich wild und heftig. Schnell folgte sie den Anderen.<br />
Das Haus war wundervoll. Selbst Cassandra hatte ihr eigenes Zimmer bekommen. Die beiden Burschen hatten inzwischen die Koffer auf die Zimmer gebracht, wo Agatha sofort begann sich häuslich einzurichten.<br />
Sie brauchte eine Ablenkung und da kam ihr dies gerade recht. Immer wieder erschien vor ihrem Auge dieser glänzende Körper.<br />
Cassandra ging inzwischen allein auf Erkundungstour. Onkel William hatte ihr geraten innerhalb des inneren Zaunes zu bleiben, weil es auch Raubtiere gab, die kleine Mädchen fressen würden. Sein Gesicht war dabei äußerst ernst, sodass sie noch nicht wusste ob er sie bloß foppen wollte.<br />
Hier gab es keine weißen Angestellten. Überall traf Cassandra auf Arbeiter und Arbeiterinnen, die das kleine blonde Mädchen argwöhnisch beäugten. Die Ställe waren gigantisch. Hier hatten mindestens 100 Pferde Platz.<br />
Am Rande des Grundstückes standen 5 einfache Lehmhütten mit einem Strohdach. Cassandras Neugier trieb sie natürlich auch dahin. Vorsichtig schob sie die Decke beiseite, die als Tür diente. Die Frau dahinter wirkte äußerst erschrocken. Cassandra lächelte und schaute neugierig, was sie da gerade tat.<br />
Die Frau wirkte eher ängstlich. Weiße Menschen brachten meist nichts Gutes. Cassandra hatte keine Scheu und kniete sich einfach vor die Frau hin. Ihre Furchtlosigkeit war eine bemerkenswerte Eigenschaft, konnte aber in dem ihr unbekannten Terrain auch gefährlich sein.<br />
Die dunkle Frau schaute sie fragend an. Sie war auch verwundert, dass die Kleine so ganz alleine unterwegs war. Cassandra fragte die Frau, was sie da gerade machte aber ihr Englisch war nicht so gut. Mit Händen und Füßen fragte die Cassandra noch einmal und da sah sie es dieses Blitzen, das Alle hatten, wenn sie lachten.<br />
Die Frau griff in die Schüssel, formte einen kleinen Fladen und warf ihn einfach so ins Feuer. Dafür holte sie einen fertig gebackenen aus der Glut. Mit einer Bürste, die eher einem Haarbüschel glich, fegte sie die Asche davon ab. Es roch verführerisch und Cassandras Nase schnüffelte nach dem frisch gebackenen Brot.<br />
Die Frau reichte ihr den Fladen und deutete an, dass sie probieren solle. Cassandra brach sich ein Stück ab und gab ihr den Rest zurück. Selbst diese kleine Geste, die für Cassandra selbstverständlich war, erstaunte die Frau. Sie war es gewohnt, dass sich die Weißen nahmen, was sie in die Finger bekamen. Und nun kam dieses kleine Mädchen und nahm sich nicht mehr als sie brauchte.<br />
Es schien ihr zu schmecken. Lächelnd verfolgte die fremde Frau, wie die Kleine das Stück Brot verzehrte. Bald musste sie sich aber verabschieden. Selten hatte sie ein so freundliches Gesicht gesehen als die Kleine winkend von dannen zog.<br />
Schon am nächsten Tag war Cassandra wieder bei ihr und legte ein kleines Körbchen mit Äpfeln vor ihre Hütte. Während Cassandra schnell Kontakt zu den einheimischen Arbeitern fand, tat sich ihre Mutter recht schwer, sich einzugewöhnen.<br />
Sir Arthur hingegen stürzte sich in seine Arbeit. Als Anteileigner der Mineral Company war er nach Afrika gekommen um die 3 Ertragreichsten Minen, noch ertragreicher zu machen. Folglich besichtigte er schon am 2. Tag die erste Mine persönlich.<br />
Agatha suchte, nach dem sie sich etwas zurechtfand, ihr Heil im Reiten. William stellte ihr ein Pferd zur Verfügung, welches Agatha einige Tage betreute und herumführte, bevor sie sich traute es zu besteigen.<br />
Sie war viel im Stall und auch wenn sie es selber für unschicklich hielt, schweifte ihr Blick immer wieder zu Simba dem schwarzen Hühnen.<br />
Agatha hatte sich vorgenommen ihren ersten Ausritt zu wagen. Simba zeigte ihr, wo die Sättel hingen und bereitete ihr Pferd vor. Agatha war anscheinend etwas aus der Übung, sodass Simba ihr hilfreich zur Seite stand. Sie musste sich nur noch aufschwingen. Seine kräftige große Hand fasste ihren Hintern und hob sie mit einer sagenhaften Leichtigkeit in den Sitz.<br />
Ein englischer Stallbursche hätte es nie gewagt, einer Lady an ihren Allerwertesten zu fassen, um ihr zu helfen. Erstaunt blickte sie in diese Augen, die immer zu lachen schienen. Sie wusste aber noch immer nicht, ob er sie anlächelte oder sie auslachte.<br />
„Bleiben Miss innerhalb des Zaunes. Draußen können es gefährlich sein. Viele Löwen.“<br />
Seine besorgten Worte schallten wie ein Echo durch ihren Kopf, denn noch immer spürte sie seine kraftvolle Pranke auf ihrer Pobacke.<br />
Der Ritt befreite ihren Geist. Endlich fühlte sie sich wieder frei und für einen kurzen Moment verschwanden all ihre Bedenken.<br />
Agatha suchte nach Simba als sie zurückkam aber er war weit und breit nicht zu sehen. Sie hatte ihren Hengst ganz schön getrieben und er musste abgerieben werden. Sie kannte das aus ihrer Kindheit. Ihr Vater bestand darauf, dass jeder ihrer Geschwister und sie, sich um ihre eigenen Tiere kümmern mussten.<br />
Agatha schaute sich noch einmal um und zog sich ihr gutes Kleid aus. Fein säuberlich legte sie es über das Gatter, bevor sie die Gurte des Sattels löste und das Pferd davon befreite. Agatha schnaufte mächtig als sie den Sattel herunterhob. Umgehend nahm sie sich Stroh und begann den Hengst abzureiben.<br />
Sie war schon fast fertig auf der einen Seite als sie Simbas Stimme hinter sich hörte. „Miss nein, ich machen!“ klang er fast panisch als würde er Ärger bekommen, wenn er es ihr überließe.<br />
„Schon gut“ antwortete Agatha „ich habe das früher auch immer selber gemacht.“<br />
„Nein Miss“ erhob er noch einmal das Wort und während er mit einer Hand voll Stroh über die Haut des Hengstes rieb, hielt er mit der anderen ihre Hand fest. Agatha schaute ihn kampfeslustig an. Dieser Bursche, sei er auch noch so groß, konnte ihr doch nichts verbieten. Sie nahm Stroh in ihre andere Hand und begann damit erneut das Pferd trocken zu reiben.<br />
Noch immer hielt er ihre andere Hand im Griff als ihm bewusstwurde, dass er sie gerade berührte. Seine Hand zuckte erschrocken zurück, doch ihr Lächeln beruhigte ihn. Sollte sie doch, dachte er sich.<br />
Agatha auf der Einen und Simba auf der anderen Seite rieben den Hengst trocken. Sie beäugte ihn genau. Er war fast einen Kopf größer als sie. Im Gegensatz zu ihr konnte er mühelos über den Rücken des Pferdes schauen. Agatha sah wie sich seine Nasenflügel aufbäumten, fast wie die Nüstern des Pferdes. Seine Lippen waren dunkel und wulstig. Verwunderlich, sie wirkten trotz der Härte seiner Arbeit und der Umgebung, weich und sanft. Agatha merkte, dass sie sich vorstellte, wie es wäre, sie zu berühren.<br />
Simba hatte seine Seite viel schneller fertig als sie ihre und kam nun, um ihr zu helfen. Schweißperlen rannen über diesen muskelbepackten Körper und ließen seine Haut in dem Lichtdurchfluteten Stall glänzen.<br />
Agatha hatte seinen ganzen Körper begutachtete und war an der riesigen Beule in seiner Hose hängen geblieben.<br />
Erschrocken schaute sie wieder auf. Allerdings wurde es augenblicklich peinlich als sie merkte, was der Grund dieser heftigen Ausbuchtung war.<br />
Aufgrund der sagenhaften Hitze hatte sie schon am zweiten Tag ihr Korsett ausgelassen. Unbewusst hatte sie sich ihm nun nur in ihrem Miederhemdchen präsentiert, welches von der Hitze und vom Abreiben des Hengstes, durchnässt an ihrem Körper klebte. Sein Blick war auf ihre schönen weichen Vorbauten gerichtet. Der nasse Stoff verbarg nur noch wenig. Selbst ihre dunklen Warzenhöfe leuchteten durch den dünnen nassen Stoff. Aber was Agatha noch mehr Beschämte, waren ihre Brustwarzen die sich ihm hart und lustvoll entgegenstreckten.<br />
Agatha schrak zusammen und hielt ihre Arme bedeckend vor ihren Körper.<br />
„Entschuldigung Miss“ stammelte der verzweifelt klingende Riese.<br />
Ihr war so heiß, wie lange nicht mehr als sie ihr Kleid nahm und sich in einer leeren Buchte anzog und aus dem Stall rannte.<br />
Agatha fiel es schwer ihre Gedanken zu sortieren. Glücklicherweise war Sir Arthur abends von einer Tour mit William zurückgekommen. Er wusste nicht was ihm passierte. Sie waren nun schon über eine Woche hier und Agatha hatte noch nie seine ehelichen Pflichten eingefordert. Nur heute war alles anders. Sie fegte wie ein Wüstensturm über ihn hinweg und verdurstete auf halber Strecke.<br />
Allerdings wusste Agatha bis dato auch nicht, dass William ihn schon am zweiten Tag nach seiner Ankunft zu seinem Freund Richard mitgenommen hatte. Dieser betrieb knapp eine Autostunde entfernt eine Farm.<br />
An diesem besagten Tage, nahm William seinen Bruder beiseite.<br />
„Du brauchst etwas Auslastung hast du gesagt? Ich habe da eine Überraschung für dich.“ Nachdem sie bei Richard angekommen waren und er seinen Bruder ausreichend vorgestellt hatte, überreichte er Richard ein kleines Päckchen. Dieser nickte bloß und William nahm seinen Bruder mit sich. Er kannte den Weg ganz genau. Ein hübsches junges Dienstmädchen kam ihnen entgegen. William zog sie in seine Arme, küsste sie und hob ihren Rock, sodass Arthur ihre nackte Kehrseite begutachten konnte.<br />
„Na wäre sie was für dich?“ Arthur überlegte anscheinend zu lange, deshalb gab er sie mit einem Kuss und einen Klapps auf den Hintern frei.<br />
So zogen sie weiter. Hinter jedem Zimmer verbarg sich eine schwarze Schönheit und auch Arthur fand endlich seine Sprache wieder und den Deckel zu seinem Topf.<br />
Das junge Mädchen war kaum 18 Jahre alt. Für William war sie schon fast zu dürr aber genau das schien Arthur besonders zu gefallen. Allerdings war er auch ein hochnäsiger Egoist wie er im Buche steht. Kaum hatte er ihr den Rock hochgezogen, legte er sie über den Tisch und schon nach wenigen Minuten, war sein wochenlang angestauter Druck weg. Er hatte sich nicht einmal die Zeit genommen diesen schönen jungen Körper zu bewundern. Das Mädchen hatte zierliche kleine spitze Brüste. Sie wirkten fast wie Miniaturzuckerhüte. Hätte er genauer hingesehen, wäre ihm sicher auch nicht, dieses fein gekräuselte Haar auf ihrer Scham entgangen oder dieses zarte rosafarbene Fleisch, das sich hinter ihren dunklen Schamlippen verbarg. Es war traurig aber all das entging Arthur.<br />
Richard führte kein Bordell, nein er stellte seine Hausangestellten gegen einen kleinen Obolus zur Verfügung.<br />
Arthur nahm diesen Dienst fortan regelmäßig in Anspruch. So war es auch nicht verwunderlich, dass Agatha als sie ihn am dringendsten brauchte nur heiße Luft und Frustration erntete.<br />
Cassandra war inzwischen ein gern gesehener Gast in der Hütte. Sie hatte inzwischen Chaka ihren Mann kennengelernt. Es war erstaunlich wie schnell Cassandra die Sprache lernte und im Gegenzug auch Suris englisch verfeinerte.<br />
Die ausländischen Damen der hiesigen Gesellschaft trafen sich einmal die Woche zu einem kleinen Plausch. Nach gut einem Monat erhielt Agatha ebenfalls ihre erste Einladung. Die Einsamkeit machte ihr zu schaffen. Sämtliche Aufgaben übernahmen die Bediensteten, die aber zum Großteil ihre Sprache nur mäßig konnten, weshalb eine Kommunikation fast unmöglich war. Von den Standesunterschieden mal abgesehen.<br />
Agatha fand sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell zurecht. Die Frauen allen Alters waren mit den gleichen Problemen belastet wie sie.<br />
Kathi einer der etwas älteren Damen brachte die Sache auf den Punkt. Dass sie kein Blatt vor den Mund nahm schockierte Agatha zu nächst zwar aber in ihren Erzählungen erkannte sie sich wieder.<br />
„Die Kinder waren im Internat und mein Mann fast ständig auf Geschäftsreise“ erzählte sie „und immer nur selber Hand anzulegen, war mir irgendwann nicht mehr genug.“<br />
Agatha leuchtete bei ihren Worten wie eine Tomate, was Kathi belustigte und dazu bewog, der Sache noch die Krone aufzusetzen.<br />
„Ich habe mir dann einen der schwarzen Burschen genommen. Oh man meine Kleine,“ sprach sie jetzt explizit Agatha an „der war vielleicht ordentlich gebaut.“<br />
Agatha schossen augenblicklich die Bilder aus dem Stall in den Sinn, wo sie fasziniert Simbas Beule unter dem Stoff fixiert hatte. Damals glaubte sie noch, so „Große“ würde es nicht geben aber als Kathi nun auch noch mit ihren Händen eine so unglaubliche Größe aufzeigte, schoss Agatha das Blut in alle Regionen ihres Körpers. An diesen Abenden wurde auch oft ein Gläschen Cherry zu viel genippt oder was noch tödlicher war, sie brachte den Schnaps der Einheimischen mit. Diese Abende wurden dann besonders lustig aber am Morgen danach, wollte man lieber sterben.<br />
Kathi hatte ihr auch dazu geraten ein Kindermädchen einzustellen. Für eine Siebenjährige gäbe das viel mehr Sicherheit, denn die Einheimischen kannten die Tiere, die gefährlich waren und es würde auch für Agatha mehr Freiheit bedeuten.<br />
Sir Arthur war sofort begeistert von der Idee als Agatha das bei ihm ansprach.<br />
Cassandra wurde dazu geholt und auch sie war der Sache nicht abgeneigt, würde es ihre Aktivitäten doch auf einen größeren Umkreis ausweiten.<br />
Zu guter Letzt wurde sogar Onkel William eingeweiht. Er kannte die Leute hier am besten und hatte vielleicht eine Idee, wer geeignet sein könnte.<br />
Als Cassandra Suri ins Spiel brachte waren alle verblüfft und schauten William fragend an. Sie war die Frau eines seiner Feldarbeiter, der als friedlich und zuverlässig galt.<br />
„Nun gut,“ sprach Arthur „wir werden morgen mit ihr sprechen und sehen ob sie für die Stelle geeignet ist.“<br />
Aber da stand Cassandra schon in der Tür und rief „Ich frag sie gleich.“ und war augenblicklich schon verschwunden. Wenige Minuten später kam sie mit Suri an der Hand zurück ins Haupthaus. Suri hatte Cassandras Redeschwall kaum folgen können. Als sie, die völlig Verdutzte an der Hand hinter sich herzog.<br />
Mit gesenktem Kopf stand sie vor den Herrschaften und jetzt war es Agatha die auf sie zuschritt und mit ihrer Hand das Kinn anhob, damit sie ihr ins Gesicht schauen konnte. Suri hatte so warme und liebevolle Augen, dass Agatha ihr wenig Schlechtes zutraute und begann sie ins Bild zu setzen.<br />
„Wir suchen für Cassandra ein Kindermädchen.“ Ein Begriff den Suri noch nie gehört hatte und sie konnte sich auch nichts darunter vorstellen. Im Dorf wurden die Kinder von der Gemeinschaft erzogen. An ihrem Gesichtsausdruck erkannte Agatha schnell, dass sie nicht wusste, was gemeint war.<br />
„Wir würden dich dafür bezahlen, dass du auf Cassandra aufpasst, mit ihr spielst und mit ihr lernst. Wir wollen wissen, dass sie in guten Händen ist, wenn wir unterwegs sind.“ Damit zeigte sie auf sich, Sir Arthur und auch William.<br />
Cassandra strahlte sie schon an und nickte eifrig mit dem Kopf. Nun kam auch Suri ein Lächeln ins Gesicht und als die Kleine sie umarmte und Suri schützend ihre Hände auf ihren Kopf legte, wusste auch Agatha, dass Suri die beste Wahl war.<br />
Die Beiden hatten sich sowieso schon angefreundet und Cassandra war so oft bei Suri, dass es nur noch ein Bonus war, dafür auch noch bezahlt zu werden.<br />
So verging die Zeit. Arthur war ständig unterwegs und Agatha suchte ihr Heil auf dem Rücken der Pferde. Obwohl ihr die anderen Frauen zu einer Affaire rieten, konnte sie sich nicht dazu durchringen, ihren Mann zu betrügen. Er hingegen hatte weniger Skrupel bewiesen und lebte sich nach Gut Dünken aus.<br />
Suri war nun schon fast ein Jahr Cassandras Kindermädchen und mit ihren 28 Jahren war sie ihr mehr eine große Schwester. Agatha unterrichtete Cassandra vormittags und diese gab ihr Wissen nachmittags an Suri weiter, die inzwischen gut englisch sprach und auch schon etwas schreiben konnte. Im Gegenzug brachte Suri ihrem Schützling Shona bei, die Sprache der Einheimischen. Cassandra war so fleißig, dass nach einem Jahr ihr kein Einheimischer mehr einen Bären aufbinden konnte.<br />
Cassandra hatte in dieser ganzen Zeit die Farm nicht verlassen. Agatha plante einen langgezogenen Frauentreff übers Wochenende. Zur gleichen Zeit waren aber auch Sir Arthur und William unterwegs. Suri musste nun 3 komplette Tage auf Cassandra aufpassen. Und gerade nun, wollte auch noch eine ihrer Schwestern heiraten. Sie besprach sich mit ihrem Mann und setzte sich mit Cassandra zusammen.<br />
„Meine Schwester heiratet übermorgen und ich würde gern dabei sein.“<br />
Suri hatte noch nicht einmal ihre Frage gestellt als Cassandra schon fröhlich und aufgeregt aufsprang und jubelte „Hurra, wir gehen zu einer Hochzeit.“<br />
Suri freute sich das Cassandra keine Angst vor so vielen fremden Menschen hatte. Dafür hatte sie etwas Angst, wie ihre Familie auf Cassandra reagieren würde. Keine Frage sie waren Gastfreundlich aber jeder wusste inzwischen, dass die kleine Weiße, die Tochter des Minenbesitzers war, der seine Leute nicht gerade freundlich behandelte.<br />
Cassandra ging ganz unbefangen mit zu der Hochzeit, denn sie wusste nicht, welchen Ruf ihr Vater hatte.<br />
Neugierig sog sie das Neue in sich auf. Warum hat sie ihren Rucksack bloß mitgenommenen und warum lässt sie ihn nie aus den Augen? Suri wunderte sich nur kurz als sie auch schon im Dorf waren.<br />
Cassandra wurde von den Dorfbewohnern argwöhnisch beäugt. Sie war noch nie außerhalb der Farm gewesen. Geschweige denn, dass sie ein Dorf der einheimischen Bevölkerung besucht hatte. Alles hier war so anders. Die Gerüche, die Lehmhütten, die Kleidung ja ihre ganze Lebensweise waren ihr völlig fremd, dabei wohnte sie selber nur etwa 15 Minuten Fußmarsch vom Dorf entfernt.<br />
Suri trat vor die Älteren und klatschte in die Hände. Ohne Aufforderung folgte Cassandra ihr und tat es ihr nach. Dies war ein Zeichen der Ehrerbietung an die Älteren. Erstaunt schauten sie die schwarzen Gesichter an und mindestens genauso schaute auch das Mädchen.<br />
Cassandra nahm neben Suri auf dem Boden, im Kreise ihrer Familie Platz. Sie beobachtete neugierig was alles geschah.<br />
Sie beobachtete wie der Bräutigam versuchte seine Braut frei zu kaufen. Nach zähen Verhandlungen, in denen einige Rinder den Besitzer wechselten waren sie sich einig.<br />
Der Vermittler begann mit einer kleinen Zahlung, um den Mund zu öffnen. Dies war das synonym um überhaupt in die Verhandlungen einzutreten. Dann gab es einen Preis um die Ahnenlinie der Mutter zu ehren um dann endlich in die Verhandlungen über das Brautgeld einzutreten.<br />
Rusambo, der Teil in dem der Bräutigam die sexuellen Rechte an der Frau zugesprochen bekommt, übersetzte und erklärte Suri lieber nicht aber Cassandra verstand mehr als sie dachte.<br />
Es war nicht so, dass damit die Braut bezahlt wurde. Nein, vielmehr war es als Huldigung an die Eltern und die Familie gedacht.<br />
Suri erzählte Cassandra, wie auch ihr Brautgeld immer noch bezahlt werde. Diese Art von Ratenzahlung soll die Familien auf Dauer miteinander verbinden.<br />
Für Cassandra war das alles sehr Aufregend. Noch verwunderlicher war für sie, die Musik die diese ganze Werbung begleitete.<br />
Ausgelassen wurde gefeiert und getanzt. Irgendwann war Cassandra verschwunden. Suri sprang hektisch auf als sie ihren Schützling nicht mehr sah. Doch ihre Angst war unbegründet. Sie hatte sich zu den Gleichaltrigen gesellt und versuchte, wie die Shona zu tanzen.<br />
Ein Junge aber rempelte sie immer wieder an. Es war offensichtlich, dass er sie provozieren wollte.<br />
Suri war schon herbeigeilt und wollte ihr helfen aber das war gar nicht nötig.<br />
„Na du kleines dummes weißes Mädchen. Hast du dich verlaufen?“ verhöhnte er sie, in dem Glauben sie könne ihn sowieso nicht verstehen.<br />
Cassandra die den ganzen Abend noch nichts gesagt hatte, platzte der Kragen. „Das ich weiß bin, dass sehe ich selber aber ich bin nicht klein und schon gar nicht dumm.“ antwortete sie ihm in perfektem Shona.<br />
Alles hielt den Atem an, denn sie hatte ihn in gleichem Atemzug an seinem Ohr gepackt und er wand sich jetzt wimmernd unter ihrem Griff.<br />
Seine Mutter stand plötzlich neben ihnen, schaute zu Suri und fragte dann „Was hat er getan?“<br />
„Er hat mich Klein und dumm genannt und er hat keinen Respekt vor mir.“ gab Cassandra mit einer ruhigen engelsgleichen Stimme zurück.<br />
Suris ältere Schwester schaute zu ihr und wandte sich dann wieder an Cassandra. „Dann bring ihm Respekt bei. Ich sehe du wirst meine Hilfe nicht brauchen.“<br />
So wie sie sich umdrehte und sich dem Feste wieder zuwandte, folgte ihr ein klägliches „Mutter“.<br />
Cassandra war der Meinung seine Strafe war ausreichend und entließ sein feuerndes Ohr aus ihrem Griff. Suri strafte ihn trotzdem noch mit einem Blick, legte den Arm um ihren Schützling und nahm sie erst einmal mit sich.<br />
Ohne es absichtlich getan zu haben, hatte sie sich den Respekt der Älteren verdient. An ihrem Platze angekommen, schnappte sich Cassandra ihren Rucksack und trat vor das Brautpaar.<br />
Suri stockte schon wieder der Atem. Diese Kleine war wie ein Sack Flöhe zu hüten. Immer wieder war sie weg.<br />
„Entschuldigt bitte. Ich kenne eure Bräuche nicht allzu gut aber bei uns ist es üblich, wenn man zu einer Hochzeit eingeladen wird, dem Brautpaar ein Geschenk mitzubringen. Cassandra griff in ihren Rucksack und holte eine wirklich schöne glänzende Kette hervor und legte sie in die Hände der Braut. Die schien ganz verlegen zu sein und bedankte sich für das schöne Geschenk. Nun bekam auch der Bräutigam ein, in ein Tuch eingewickeltes Geschenk. Ungläubig und behutsam packte er es aus. Es war ein überaus gutes Jagdmesser in einer Lederscheide.<br />
Für viele mögen das eine Kleinigkeiten gewesen sein aber für diese Leute waren es Kostbarkeiten.<br />
Wieso sprichst du unsere Sprache so gut? fragte der Stammesoberste aus dem Hintergrund und alles verstummte als er sprach.<br />
Cassandra erklärte ihn, dass sie die Sprache von Suri lernte und ihr im Gegenzug, englisch und das Schreiben beibrachte. Sein Blick fiel auf Suri, die etwas ängstlich ihren Kopf einzog aber nach einer anerkennenden Geste seinerseits, mit stolzgeschwellter Brust dastand.<br />
Der Ausrufer hielt für alle sichtbar die Kette und das Messer in die Höhe.<br />
„Geschenke von Sir Arthur.“ rief er aus aber das wollte sich Cassandra nicht gefallen lassen, deshalb unterbrach sie ihn. „Das sind Geschenke von mir. Mein Vater weiß nicht einmal, dass ich heute hier bin.“<br />
Der Ausrufer schaute erstaunt zum Ältesten, der ihm mit einem Schmunzeln zunickte. „Die Geschenke sind nicht von Sir Arthur sondern&#8230;“ er stutzte. Er kannte nicht einmal den Namen des kleinen Mädchens.<br />
„Cassandra“ warf Suri ein und war noch stolzer, dass der Name ihrer Kleinen ausgerufen wurde.<br />
„Diese Geschenke sind von Cassandra!“ wiederholte er seinen Aufruf und fortan kannte jeder im Dorf, den Namen des kleinen blonden Mädchens.<br />
Das Fest ging bis tief in die Nacht und Cassandra tobte mit den anderen Kindern herum und war glücklich und ausgelassen. Nur Ajani, dem sein Ohr immer noch weh tat, hielt Abstand von dem kleinen blonden Wirbelwind.<br />
Zum Zurückgehen war es viel zu spät. Suri lag zwischen Suri und Chaka, umringt von der restlichen Familie. So etwas kannte sie von ihren Eltern nicht. Suri lag mit nacktem Oberkörper neben ihr als wäre es das natürlichste der Welt. Für Suri war es das auch. Cassandra strich zaghaft über die schwarze Brust. „Du bist schön.“ entwichen ihr leise die letzten Worte bevor sie die Augen schloss und an Suri gekuschelt einschlief. Chaka schaute seine Frau lächelnd an. Sie wird einmal eine gute Mutter sein und er hätte sicher nichts dagegen, wenn ihre Kinder ein wenig so wie dieses kleine Mädchen wären.<br />
Es war früher Morgen als Cassandra wach wurde. Alle anderen waren schon aufgestanden und hatten ihr Tagwerk begonnen.<br />
„Kann ich mich hier etwas waschen?“ fragte Cassandra, die vor der Hütte sitzende Suri. Cassandra war noch immer nicht ganz wach, denn sie gähnte herzzerreißend und streckte sich.<br />
„Gleich hinter der Baumgruppe ist der Fluss.“ antwortete Suri und schickte sich an aufzustehen und sie zu begleiten.<br />
„Das schaffe ich schon allein.“ wehrte Cassandra deren Bemühungen ab, auch weil sie sah, dass sie eine Aufgabe hatte.<br />
Schon als sie der Baumgruppe näherkam, hörte sie die anderen. Vor ihr tat sich ein malerischer Ort auf. Ein kleiner Wasserfall ließ das Wasser knapp 10 Meter in die Tiefe stürzen. Unten alberten die Mädchen, die sie gestern kennengelernt hatte. Sofort als sie sie sahen, winkten sie ihr zu und da war auch er wieder. Ajani stand mit zwei anderen Jungen oberhalb des Wasserfalls und stürzte sich von dort ins Wasser. Einer seiner Freunde folgte ihm, wobei der Dritte dann doch nicht genug Traute aufbrachte und lieber wieder herunter kletterte.<br />
Cassandra saß am Rande des Flusses und erfrischte sich. Das war ein Bild welches sie so nicht kannte. Sicher hatte sie mitbekommen, dass die Schwarzen nur wenig Kleidung trugen aber sie hatten überhaupt keine an.<br />
„Schaut mal Wasserscheu ist sie auch noch.“ Na klar das konnte doch bloß wieder aus Ajanis vorlautem Mund kommen.<br />
„Na warte,“ machte Cassandra „wenn ich dich in die Finger kriege.“<br />
Ohne Scheu zog sie ihre Sachen aus und stürzte sich ins Wasser. Als sie wieder auftauchte und bei den anderen Mädchen ankam, stichelte er schon von oben.<br />
„Da musst du schneller sein und vor allem, musst du hier rauf kommen aber du bist ja ein Mädchen und traust dich nicht.“<br />
Da kannte er aber Cassandras Kampfeslust nicht. Sie folgte den schon ausgetretenen Pfad und stand kurze Zeit später fast neben ihm. Doch er sprang. Cassandra stand oben und sah wie er wieder auftauchte, sich das Wasser aus den Haaren strich und zu ihr heraufschaute.<br />
„Da musst du wohl wieder zurücklaufen.“ frotzelte er in ihre Richtung. Cassandra holte kurz Luft und sprang. Hätte sie ein Höschen angehabt, hätte sie sich vor Angst eingepinkelt aber diesem frechen Kerl Genugtuung zu geben, widersprach ihrem ganzen Wesen.<br />
Knapp neben ihm tauchte sie ein. Er hatte nicht einmal die Zeit sich darauf vorzubereiten als ihn die Wasserwand traf und sein vorlautes Mundwerk zum Schweigen brachte.<br />
Ajani bekam den Mund nicht wieder zu. So etwas traute sich mancher Junge nicht. Sie hatte sich seinen Respekt erkämpft und das merkte man sofort in seinem Umgang mit ihr. Er stand vor ihr und klatschte in die Hände. Er zeigte ihr somit seine Achtung.<br />
Den ganzen Tag wich er nicht mehr von ihrer Seite. Sie verstanden sich plötzlich richtig gut aber Suri und Cassandra mussten wieder zurück.<br />
Die kleine resolute Achtjährige hatte mächtig Eindruck geschunden im Dorf, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein.<br />
Jetzt da Cassandra wusste, dass das Dorf gar nicht weit war, beschwatzte sie Suri zu weiteren Besuchen. Tagsüber war das Dorf fast verwaist. Wenige Männer konnten noch von ihrem selbst Abgebauten leben. Die wenigen Tiere die sie besaßen reichten zum Überleben aber nicht zum Leben. Daher zog es viele der Männer in die Minen. Die Arbeit dort war hart aber es sicherte ein regelmäßiges Einkommen und man war weniger abhängig von wilden Tieren, die über die Herden herfielen oder anderen Plagen die über die Felder zogen.<br />
Cassandra war verwundert als sie erfuhr, dass selbst der neunjährige Ajani in den Minen arbeitete.<br />
War es ihre Neugier oder die Wiedersehensfreude die Cassandra dazu trieb, ihren Vater zu überreden, sie mit in die Mine zu nehmen.<br />
„Du musst aber den ganzen Tag mit dortbleiben. Ich kann nicht wegen dir extra zurückfahren.“ Er hoffte vergeblich, sie durch diese harte Ansage davon abbringen zu können. Cassandras Eigensinnigkeit und Zielstrebigkeit, die er sonst so sehr bewunderte, machte ihm gerade das Leben schwer.<br />
Sir Arthur war um 6.00 Uhr aufgestanden und hoffte…….<br />
Cassandras strahlendes Gesicht zerstörte seine Hoffnung aber sogleich. Sie trug festes Schuhwerk, Hose und eine derbe Jacke. Offensichtlich wusste sie ganz genau, auf was sie sich einließ. Sie hatte sogar schon gefrühstückt und war abmarschbereit. Die Arbeiter aus dem Dorf liefen gut eine halbe Stunde bis zur Mine aber die Straße machte einen langen Umweg über die einzige Brücke weit und breit, sodass sie mit dem Auto mindestens genauso lange unterwegs waren.<br />
Cassandra wunderte sich über die hohen Zäune und ihr Vater erklärte ihr, dass das nötig sei, um das diebische Gesindel im Zaum zu halten.<br />
Sein Auto wurde ohne Kontrolle durchgelassen.<br />
Sir Arthur nahm Cassandra an die Hand. Eine Mine war kein ungefährlicher Ort. „Was macht der Mann da?“ fragte Cassandra ihren Vater. Er sah kurz hinüber und sah wie sein Vorarbeiter gerade einen Arbeiter auspeitschte.<br />
Cassandra war von diesem Anblick total entsetzt. Ihr Vater rief seinen Vorarbeiter zu sich, der daraufhin von dem Mann abließ.<br />
„Was gab es schon wieder?“<br />
Der Vorarbeiter winkte ab. „Das übliche mit dem faulen Pack.“ Sir Arthur nickte nur und stellte dem grobschlächtigen Mann, seine Tochter vor. Cassandra blickte ihn böse und vorwurfsvoll an und auch wenn er sich liebkind machen wollte, waren ihre Fronten geklärt. Die Beiden würden nie Freunde werden.<br />
Sir Arthur nahm seine Tochter an die Hand und zeigte ihr die Mine. An der Siebanlage zeigte er ihr nach was sie hier suchten. Winzige funkelnde Steine verließen das Sieb und die Waschanlage. Die Ausbeute der letzten Woche passte gerade einmal in eine Kaffeetasse und stellte Sir Arthur absolut nicht zufrieden. „Alles nur Kleine und zu wenig.“ fauchte er gefrustet seinen Vorarbeiter an.<br />
„Kann ich mir auch welche suchen?“ Cassandras Abenteuerlust war geweckt. Sir Arthur wusste, welch riesige Erdmassen nur für diese paar Steine nötig gewesen waren. Er wollte aber seine Tochter nicht enttäuschen. Anderenfalls wäre sie dann auch eine Weile beschäftigt und würde ihn bei seinen Geschäften nicht stören.<br />
„Gut sagte er aber dieser Minenschacht ist zu gefährlich.“ Mittlerweile hatte sich die Mine, gut 10 Meter tief ins Erdreich gegraben.<br />
„Wie wäre es, wenn sie drüben in dem neuen Claim ihr Glück versucht?“ schlug der Vorarbeiter seinem Chef vor. Dort waren noch keine anderen Arbeiter zugange und da es dort erst 3 Meter tief abging konnte ihr eigentlich nichts passieren.<br />
Sir Arthur fand den Vorschlag fantastisch. Der Vorarbeiter grinste. Er hatte eine einfache Möglichkeit gefunden sich der Kleinen zu entledigen.<br />
„Du,“ sprach er einen Jungen an, der gerade einen Korb Erde in das Sieb kippte. „komm her. Das ist die Tochter von Sir Arthur. Du passt heute auf, dass ihr nichts passiert.“<br />
Cassandra musste Schmunzeln, denn unter dem staubigen Gesicht erkannte sie Ajani. Nur so kannte sie ihn nicht. Er sah nicht einmal hoch und nickte nur.“<br />
Ajani nahm etwas Ausrüstung mit, die sie brauchten. Der neue Minenschacht sollte in etwa 100 Meter Entfernung in den Boden getrieben werden. Sir Arthur widmete sich seinen Dingen und auch der Vorarbeiter wandte sich wieder seinen Aufgaben zu.<br />
„Was ist mit dir los?“ trat Cassandra jetzt energisch Ajani entgegen.<br />
„Wir dürfen die Weißen hier nicht ansprechen, sonst gibt es Schläge.“<br />
Cassandra war immer mehr entsetzt. Sie führte ein behütetes Leben, welches durch diese Grausamkeit finanziert wurde. Es war das erste Mal, dass sie darüber nachdachte.<br />
Ajani zeigte Cassandra wie man nach Diamanten sucht und nach der ersten Stunde war er wieder der Junge, den Cassandra bei der Hochzeit kennengelernt hatte.<br />
Nach 2 Stunden hatten sie nicht einen Stein gefunden und Cassandra war ein wenig frustriert. Aus Frust haute sie mit ihrer Hacke tief in die harte Erde. Hatte sie einen Funken geschlagen oder was war das Blitzen? Vom Diamantenfieber erfasst grub sie in der lockeren Erde. Ihre feinen Finger litten unter dem kratzigen Sand und Geröll, welches sie zur Seite schob. Plötzlich, was war das? Ein unscheinbares Funkeln zeigte sich in der Erde. Cassandra holte diesen Stein hervor. Ajani wurde augenblicklich nervös. So einen großen Stein hatte er noch nie gesehen. Als er ihn im Wassereimer abgespült hatte, bekam er fast den Mund nicht mehr zu. Niemand hier in der Mine, hatte jemals einen so großen Stein gesehen.<br />
„Dein Vater wird stolz auf dich sein.“<br />
Cassandra aber interessierte ihr Vater nicht. Sie hatte das Leid in der Mine gesehen.<br />
„Ich schenke ihn dir,“ machte sie und reichte Ajani den Stein. „damit kann das Dorf genug Rinder kaufen.“<br />
Sie hatte nicht wirklich eine Relation von dem, was sie hier gefunden hatte. Der Stein war so viel wert, dass es sogar Ajanis Vorstellungen bei Weitem überstieg.<br />
„Dafür könnte ich dich von deinen Eltern freikaufen und dich zur Frau nehmen.“<br />
Jetzt lachte Cassandra laut auf. „Wer sagt denn, dass ich dich frechen Kerl haben will?“ Irgendwie fühlte sich diese Achtjährige geschmeichelt, dass dieser Junge sie heiraten wollte.<br />
„Ich kann den Stein aber nicht behalten. Wir werden jeden Abend durchsucht und wer Diamanten hat, wird ausgepeitscht und als Dieb verhaftet.“ Seine Worte klangen irgendwie traurig, ob der vertanen Chance.<br />
„Dann behalte ich ihn eben, wenn du nicht willst und kaufe dich von deinen Eltern frei.“ Cassandra hatte das nur aus Spaß gesagt aber schnell merkte sie, dass diese Sache von Ajani absolut ernst gemeint war.<br />
Er nickte. „Du wirst bestimmt nicht kontrolliert.“<br />
Cassandra gab Ajani einen kindlichen, unschuldigen Kuss auf die Wange, bevor sie eine Hacke nahm und mit neuem Mut weiter grub. Erst als Sir Arthur sich zum Aufbruch rüstete, merkte er, dass seine Tochter noch immer voller Eifer bei der Sache war.<br />
Inzwischen hatten sie noch einige kleinere Diamanten gefunden, die aber zusammen kaum noch in Cassandras Hand passten.<br />
Sir Arthur überschlug sich fast als er die Ausbeute der Beiden sah. Knapp hundert Mann hatten eine ganze Woche gearbeitet und die zwei Kinder hatten an nur einem Tag fast eine gesamte Wochenausbeute gefunden.<br />
„Wir graben ab morgen dort drüben“ rief er seinem Vorarbeiter zu als er die Diamanten auf die Waage legte. Am liebsten wäre er jetzt hiergeblieben aber Cassandra gähnte schon mächtig und ein bisschen Vater steckte auch in ihm. Der Tag war lang und so hart zu arbeiten war sie nicht gewohnt. Schon auf dem Heimweg schlief sie im Auto ein.<br />
Cassandra schaffte es gerade noch, mit Agathas Hilfe sich auszuziehen und fiel dann todmüde in ihr Bett.<br />
Selbst in ihren jungen Jahren spürte sie die Strapazen des letzten Tages. Ihre Fingernägel waren abgebrochen und der Dreck hing noch immer darunter. Sich zu waschen hatte sie gestern beim besten Willen nicht mehr geschafft.<br />
Plötzlich war sie hellwach. Wo waren ihre Sachen. Die Wäsche von gestern war verschwunden.<br />
Suri hatte mitbekommen, dass Cassandra aufgewacht war und kam ihr entgegen. „Wo sind meine Sachen?“ empfing sie ihr Kindermädchen. In ihrer Stimme schwang ein wenig Panik mit.<br />
Die habe ich zu Karani zum Waschen gebracht. Suri konnte Cassandra nicht folgen, so schnell stürmte die los. Als sie das Mädchen eingeholt hatte, sah die wesentlich entspannter aus. Allerdings schien sie etwas zu verstecken und es auch Suri nicht zeigen zu wollen.<br />
Wenn sie auch gestern frei hatte, bestand Agatha auf den Unterricht. Cassandra war aber heute mächtig abgelenkt. Immer wieder musste sie daran denken, wie Ajani sagte „Damit kaufe ich dich frei.“ Ein Lächeln zog in ihr Gesicht und selbst Agatha merkte, dass es mit Cassandras Konzentration heute nicht weit her war.<br />
Kurzerhand entließ sie ihre Tochter deshalb aus ihrem Unterricht. Nun hatte aber Agatha ein Problem. Was sollte sie mit diesem angebrochenen Tag anfangen.<br />
Normalerweise ritt sie nicht um die Mittagszeit aus, dazu war es viel zu heiß. Doch heute machte sich eine Wolkendecke am Himmel breit, die es angenehm erträglich machte. Sie ließ Simba ausrichten, er solle ihr Pferd für einen Ausritt vorbereiten. Seit diesem ominösen Tag versuchte sie ihm aus dem Wege zu gehen, was ihr aber nur mäßig gelang. Schließlich war er für die Pferde und somit auch für ihres zuständig. Agatha wusste auch nicht, was immer mit ihr in seiner Nähe passierte und das Gerede ihrer Freundinnen, von den gut gebauten Schwarzen, machte es ihr nicht gerade einfacher. Immer wieder ertappte sie sich, wie sie seine Muskeln begutachtete und ihr Blick tiefer zu der Ausbeulung in seiner Hose wanderte.<br />
„Miss müssen aufpassen. Ein Unwetter zieht heran.“ gab Simba ihr mit auf den Weg. Sie ertappte sich schon wieder, wie sie ihn mit ihren Blicken auszog, erschrak und versuchte sich selbst zu schelten. Nur deswegen reagierte sie so schnippisch als sie zu ihm sagte „Ich weiß was ich tue.“<br />
Agatha stieg auf ihr Pferd und ritt, ohne zurückzublicken, davon. Sie war noch nicht einmal aus dem Stall, da tat ihr, ihre Reaktion schon leid. Jetzt umzukehren wäre aber ein Zeichen der Schwäche und sie würde vielleicht in die Verlegenheit kommen, ihm erklären zu müssen, warum sie so abweisend reagiert hatte.<br />
Sie ritt wie eine Verrückte, um diesen Kerl aus dem Kopf zu bekommen. Ihr Hengst dampfte und auch ihr stand der Schweiß auf der Stirn. Irgendwie war es unheimlich schwül und drückend heute.<br />
Hätte sie mal lieber auf Simba gehört. Wie aus heiterem Himmel öffneten sich über ihr alle Schleusen. Die geballte Kraft der Natur ergoss sich über ihr.<br />
Fast noch schneller trieb sie ihren Hengst zurück. Im Stall angekommen schnaufte nicht nur das Pferd.<br />
Er grinste sie schelmisch an. Ihre nassen Sachen ließen kaum noch Fragen offen, was ihr Körper einem Mann zu bieten hatte.<br />
„Miss gehen ins Haus. Ich kümmere mich um das Pferd.“<br />
„Ich kann mich selber um mein Pferd kümmern.“ blaffte sie ihn barsch an und griff nach einer Hand voll Stroh um den Hengst abzureiben. Agatha wusste nicht, warum sie ihn schon wieder so anfuhr, dabei hatte er es doch nur gut gemeint. Es war wie ein Déjà-vu. Er rieb den Hengst auf der einen Seite ab und sie auf der anderen.<br />
Das Wasser tropfte ihr aus allen Poren. Simba trat zu ihr. Sie traute sich nicht einmal ihn anzuschauen. Von ihrer Frisur war nichts mehr übrig. Die nassen Haare hingen sogar in ihr Gesicht. Simba wollte ihr nur die nasse Haarsträhne aus dem Gesicht streichen, doch er hatte noch immer das Stroh in der Hand.<br />
„Was soll das? Willst du mich etwa wie das Pferd abreiben?“<br />
Er hielt den Mund aber seine Augen sprachen Bände.<br />
„Was bildest du dir ein?“ versuchte sie einen kläglichen Versuch ihn und ihr eigenes Drängen aufzuhalten.<br />
Dieses Mal hatte er kein Stroh mehr in der Hand als er ihr die Haare aus dem Gesicht strich und sie ihn direkt ansehen musste.<br />
„Du&#8230;“ Ihre Hände schlugen sacht gegen seine Brust. Kein Schlag der so einen Mann aufhalten würde aber auch kein Schlag der im Ansatz ernst gemeint wirkte. Ihre Hände streichelten über seinen stahlharten Brustkorb.<br />
Agatha wusste nicht mehr was sie tat. Irgendetwas in ihr hatte das Kommando übernommen.<br />
Simba griff mit seinen großen Pranken fest in ihren Hintern. Agatha atmete schwer als er sie an sich zog. Nicht einmal der Stoff vermochte seine Kraft einzubremsen. Simba knetete ihre wundervollen Pobacken und langsam verlor Agatha den Halt. Er hatte sie angehoben und wie von alleine hatten sich ihre Beine um seine Hüfte geschlungen. Sein Blick war so begierig und seine Lippen kamen den ihren immer näher.<br />
Agatha hatte keine Gegenwehr mehr als sie sich in diesen Kuss ergab. Immer wilder jagte seine Zunge in ihren Mund. Ihr Becken brannte schon lange lichterloh und die eisenharte Stange, die sie an ihrem Schoß spürte, zündete die nächste Stufe.<br />
Simba ließ sie herab, drehte sie um und hob ihren nassen Rock hoch. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals als sie spürte, wie er ihren Schlüpfer nur mit einem Ruck von ihrem Leib riss. Es war als fielen ihr die Augen heraus. Sie spürte wie etwas Gewaltiges sie dehnte und in sie eindrang. Mittlerweile war sie so feucht, dass sie ihn ohne Schmerzen in sich aufnahm. Sie hätte vor Lust schreien können, so intensiv fühlte sie sich ausgefüllt.<br />
Agatha hörte sich selber aufstöhnen als er sie völlig aufgespießt hatte. Sie zitterte vor Lust als er begann sie zu stoßen. Agatha verlor bei diesem kraftvollen Angriff ihr Gleichgewicht und prallte gegen die Boxenwand.<br />
Ihr Hände klammerten sich an die Gitter, die oberhalb der Holzwand angebracht waren. Tief, heftig und animalisch nahm er sie jetzt und Agatha fühlte sich so beseelt, wie noch nie.<br />
Ihre Schreie wurden immer abgehackter und lauter, bis sie einen Höhepunkt erlebte, wie sie es nie geglaubt hätte. Simba stieß ungehindert weiter, sodass bis er sich grunzend in ihr ergoss und sich ein weiterer Orgasmus in Agathas Körper ausbreitete.<br />
Langsam sank sie ins Stroh. Simba hielt sie noch immer in seinen starken Armen, streifte ihr das Kleid ab und streichelte bedächtig über ihre schneeweißen Brüste. Obwohl er große Hände hatte, konnte er sie nicht umfassen. Seine schwarzen Finger schraubten sich um ihr weiches Fleisch. Auch Agatha nahm jetzt das Werkzeug ihrer Begierde in die Hand. Sir Arthur konnte sich nicht einmal im Geringsten mir diesem Prachtexemplar messen. Nicht einmal ihre nebeneinander gelegten Hände konnten seine Länge messen und vor allem war er immer noch so unglaublich hart.<br />
Simba drückte ihre Beine weit auseinander und Agatha verfolgte, mit weit aufgerissenen Augen, wie dieser gewaltige Prügel sich zwischen ihre Schamlippen trieb. Agatha hechelte als sie die Dehnung spürte und er sich immer tiefer in sie bohrte. Die Gier war in ihren Augen zu sehen. Sie wollte ihn spüren, jetzt, hier, hart und tief. Ihr Becken zuckte seinem Kolben entgegen und ihre Hände umschlangen, lustvoll schreiend, seinen Hintern und zogen ihn gefühlt noch tiefer in sie hinein.<br />
Simba schickte seine Herrin noch zwei weitere Male in ungeahnte Sphären.<br />
Er gab ihr aber auch das Gefühl, nicht nur ein Objekt der Lust gewesen zu sein. Er küsste sie bevor er sich wieder an seine Arbeit begab.<br />
Agatha lag immer noch nackt im Stroh der Pferdebox. Neben ihr stand ihr Hengst und schaute zu ihr herunter und schnaufte sie an. Er hatte ihnen die ganze Zeit zugesehen. Was mag wohl jetzt in seinem Kopf vorgehen.<br />
Agathas Grinsen wollte nicht mehr aus ihrem Gesicht weichen. Sir Arthur hatte ihr noch nie solche Gefühle beschert und vor allem auch nie so lange durchgehalten, dass ihr die Beine weich wurden. Simbas Lebenselixier lief noch immer weiß und klebrig aus ihr heraus.<br />
Agatha spürte diesen Ritt auch noch am nächsten Tag. Doch der Glückseligkeit folgte irgendwann der Katzenjammer als ihr bewusst wurde, dass sie unwiderruflich die letzte Stufe überschritten hatte.<br />
Simba versuchte ihr, genauso wie sie ihm aus dem Weg zu gehen. Glücklicherweise war Agatha sowieso, die nächsten 2 Tage nicht in der Lage zu reiten. Trotzdem hatte sich in Agatha ein Schalter umgelegt. Ohne dass es ihr selber bewusst war, nahm sogar Cassandra die Veränderungen ihrer Mutter wahr. Sie wirkte fröhlicher, ausgelassener als hätte sie sich endlich mit dem Leben hier angefreundet.<br />
Es war eine Zeit der Glückseligkeit im Hause der Connelys. Selbst Sir Arthur war weit weniger Griesgrämig. Seit Cassandra in dem neuen Claim so erfolgreich war und er dort graben ließ, hatte sich der Ertrag der Mine um ein Vielfaches gesteigert.<br />
Allerdings war Sir Arthur deshalb auch nicht mehr zu Hause. Wenn er nicht in eine der Minen zu Gange war, vergnügte er sich ausgiebig mit Richards Mädchen.<br />
William wusste wo Arthur sich herum trieb und er sah wie seine junge Frau, zwar aufblühte und immer schöner wurde aber er sah auch, dass sie alleine war. Mit kleinen Gesten, Komplimenten und Geschenken machte William ihr den Hof. Auch wenn er auch älter als Arthur war, machte er weit mehr her. Er war harte Arbeit gewohnt und von ansehnlicher Statur. Mit seinen 40 Jahren war sein Bart bereit teilweise ergraut und auch in seinen Haaren zeichnete sich ein Silberstreif ab. Das alles machte ihn zu einer ehrerbietenden Erscheinung und so manche Dame hechelte dem begehrtesten Junggesellen im Umkreis von 200 Meilen nach.<br />
Es war eines Abends. Die Drei hatten wieder einmal ohne Arthur zu Abend gegessen. Es war schon spät, Agatha saß auf der Veranda und lauschte in die Stille. Der Sonnenuntergang hier war einfach traumhaft. Cassandra war schon im Bett und selbst das Personal hatte sich schon zurückgezogen. William kam mit einem Blumenstrauß und einer Flasche Wein zu ihr.<br />
Arthur hatte ihr schon Jahre keine Blumen geschenkt. Agatha wirkte etwas erstaunt aber freute sich wirklich über diese schöne Geste.<br />
„Möchtest du?“ fragte William und hielt ihr die Flasche Rotwein entgegen. Agatha schmunzelte und nickte mit dem Kopf. William setzte sich erfreut zu ihr und stellte zwei Gläser auf den Tisch.<br />
Sie unterhielten sich und Agatha erfuhr erstmals nach so langer Zeit, was William so alles tat und dass er vor Arthur nach Afrika geflüchtet war. Agatha wirkte erstaunt. Dieses nach außen hin einvernehmliche brüderliche Verhalten war nur Fassade. Alles was sie noch zusammen hielt, waren die Familiären Bande. Dass die Zwei charakterlich völlig unterschiedlich waren hatte Agatha aber auch schon mitbekommen.<br />
Die Flasche war fast von alleine ausgetrocknet und William nahm erfreut zur Kenntnis, dass Agatha eines weiteren Glases nicht abgeneigt war.<br />
Umgehend hatte William eine weitere Flasche aus dem Keller geholt und eingeschenkt. Agatha merkte die Leichtigkeit die ihren Körper erfasst hatte und genoss die Hand, welche ihren Arm streichelte.<br />
Sie schnurrte wie ein Kätzchen als sie Williams Lippen auf ihre Schulter spürte. Sanft und zärtlich zog sich das Kribbeln immer weiter zu ihrem Hals.<br />
Agatha reckte ihren Kopf genießend nach oben. Hals Ohrläppchen, Wange Lippen. William hatte sich immer weiter vor geküsst und war freudig erstaunt, dass Agatha ihren Mund öffnete und seinen Kuss erwiderte.<br />
Heiß brannten seine Finger auf ihren Schultern, die ihre Träger langsam zur Seite schoben.<br />
Seine Küsse folgten wieder ihrem Hals. Agatha atmete heftig ein als seine Lippen ihr Dekolleté berührten und es mit tausend zärtlichen Küssen bedeckten. Mittlerweile hatte er den oberen Ansatz ihrer Brüste erreicht und ein heftiger Schauer des Wohlbefindens jagte durch ihren Körper.<br />
Agatha hatte nicht einmal wahrgenommen, dass ihre Hände verzückt in seinen Haaren kraulten, während er sich immer tiefer vorküsste. Seine Hände wagten einen vorsichten Angriff und legten ihre rechte Brust frei. Sanft und prickelnd spürte sie seine Lippen an ihrer Knospe und ein leichter Seufzer entfuhr ihrem Mund.<br />
Ihr Blick schaute verwundert auf den Schopf, der sie gerade so göttlich verwöhnte. Ihre Erziehung sollte ihm eigentlich Einhalt gebieten aber seine Zärtlichkeiten, nahm Besitz von ihrem Verstand und ließ ihn in Raum und Zeit zerfließen. Agatha drückte schwer keuchend, seinen Kopf noch fester auf ihre Brust. Wenig später traf auch ihre andere Brust ein leichter Windhauch und seine Zunge sprang auf ihre linke Knospe über.<br />
Agatha begann die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen, während seine Finger unter ihr Knielanges Kleid tauchten und ihre Schenkel entlangfuhren. Agatha hob ihren Po aus als sie seine Finger am Saum ihres Unterhöschens spürte. Langsam und bedächtig zog er sie über ihre Schenkel und hob ihre Füße heraus.<br />
Agatha war sich absolut bewusst, dass ihr Paradies frei zugänglich vor ihm lag. Ihr Herz pochte zwischen ihren Beinen und alles in ihr wollte diesen Mann.<br />
William stand auf und streifte sich langsam sein Hemd ab. Agatha blickte auf diesen Körper, nutzte die Chance und öffnete seine Hose, die ebenfalls zu Boden fiel. Nackt wie Gott ihn geschaffen hatte stand William vor ihr und sein steifes Zepter reckte sich mit glänzender Spitze ihrem Antlitz entgegen.<br />
Nun erhob auch Agatha sich. William sah so aus als würde er sich nicht trauen, deshalb übernahm sie jetzt die Regie. Sie brauchte diesen Mann. Sie brauchte diesen Schwanz. Jetzt!<br />
Ihre Nasenflügel blähten sich auf. Alles in ihr vibrierte als sie ihn zurück auf seinen Stuhl drückte und ihre Beine über ihn schwang.<br />
Agatha griff unter ihr Kleid und führte sein Zepter an ihren Eingang. Seine Schwanzspitze hatte ihren Eingang gerade einmal überwunden, da wimmerte sie schon das erste Mal lustvoll auf. Seine Augen strahlten eine unendliche Glückseligkeit aus als Agatha ihm tief in die Augen schaute und sich weiter auf ihn sinken ließ. Sie spürte seine zärtlichen Hände überall. Mal kneteten sie sanft ihre weichen Berge, bevor sie sich fest in ihren Po krallten. Agathas Becken tobte immer ungeduldiger auf seinem Schoß. Keuchend, stöhnend, wimmernd näherte sie sich unaufhaltsam ihrem Höhepunkt.<br />
William zog sie ganz fest an sich als Agatha ihre Erlösung fand und bebend auf seinem Schoß zappelte.<br />
Ein liebevoller zärtlicher Kuss besiegelte ihre Verbindung. William erhob sich. Agatha klammerte sich erschrocken an ihm fest. So trug er sie in ihr Schlafzimmer, legte sie in ihr Bett und zog ihr das Kleid aus, welches sie noch immer anhatte.<br />
Agatha schaute ihm tief in die Augen und wusste, dass sie noch lange an diese Nacht denken würde.<br />
Cassandra war schon aufgestanden als sie Onkel William, nur mit einer Decke um die Hüften, aus dem Zimmer ihrer Mutter kommen sah.<br />
Sie war schon lange kein Kind mehr, wie das alle dachten. Tränenüberströmt lief sie los. Sie war sich der Tragweite noch lange nicht bewusst und schon gar nicht, konnte sie realisieren was hier wirklich passiert war.<br />
Schnell lief sie zu Suris Hütte. Ihre Freundin war die Einzige bei der sie jetzt Halt finden konnte. Seltsame Geräusche drangen aus der kleinen Hütte. Cassandra zog vorsichtig den Vorhang beiseite.<br />
Chaka kniete hinter Suri und nahm sie, wie die Hengste die Stuten. Schon oft hatte Cassandra dies auf der Weide gesehen und Simba hatte ihr erklärt, dass so die Fohlen entstehen.<br />
Suri blickte in Cassandras Gesicht, schob Chaka beiseite und warf sich eine Decke um. Cassandra saß inzwischen an der Lehmhütte und weinte.<br />
Suri kam zu ihr und nahm sie in den Arm. Sie versuchte Cassandra zu erklären, dass sie und ihr Mann versuchen ein Kind zu bekommen, bevor sie merkte, dass das nicht das eigentliche Problem war. Suri war beindruckt wie einfühlsam Chaka reagierte. Auch er setzte sich nun an ihre Seite und nahm sie in den Arm. Suri war erstaunt, dass sie sich mehr an ihn lehnte und zu erzählen begann.<br />
Für sie und ihre Landsleute war der Umgang mit der Sexualität kein Tabuthema, wie in der versnobten englischen Oberschicht. Cassandra hatte schon viele barbusige Frauen gesehen. Selbst sie war nackt mit den anderen Kindern baden gegangen aber sie hatte ja auch noch keinen Busen. Warum war das eigentlich ein Tabuthema? Suri erzählte, dass auch viele Shona vor ihrer Hochzeit schon Sex hatten. Ein Kind in einer genehmigten Beziehung zu bekommen war aber einfacher, weil die ganze Familie dann hinter ihnen stand. Auf einfachste Weise klärten sie das nicht mehr so kleine Mädchen auf, denn in ihrer Gesellschaft könnte sie in wenigen Jahren schon heiraten.<br />
Cassandra überlegte lange ob sie ihnen von ihrer Mutter und Onkel William erzählen sollte. Eigentlich hatte sie ja nichts gesehen aber schicklich war es nicht, dass er fast nackt aus dem Zimmer einer verheirateten Frau kam.<br />
Cassandra beobachtete ihre Mutter von da an ganz genau.<br />
Seit einiger Zeit schlich sich Cassandra abends ins Dorf und wartete auf Ajani. Die beiden hatten sich richtig angefreundet. Sie gingen des Abends mit den anderen im Fluss baden. Sie schaute Adjani das erste Mal bewusst zwischen die Beine. Nein er war noch kein Mann. Zu Chaka fehlte noch ein ganzes Stück und so klein und schlaff wie bei Ajani aussah, passierte da nichts. Er schaute etwas verwirrt als sie ihn mit einem Lächeln begutachtete.<br />
Cassandra traf eine Wasserwand und schlagartig war sie wieder da und es entbrannte eine wilde Wasserschlacht, die weit hin zu hören war.<br />
Ajani begleitet sie noch bis zum Zaun. „Und du willst mich wirklich heiraten?“ fragte Cassandra den völlig überrascht dreinblickenden Jungen, der aber sofort lächelte und sie ernsthaft ansah.<br />
„Ja das will ich wirklich, wenn ich genug Geld für deine Familie habe.“<br />
Innerlich freute sich Cassandra, dass er immer noch an seinem Vorhaben festhielt. Sie hauchte ihm einen zaghaften Kuss auf die Wange, bevor sie lachend hinter dem Zaun verschwand.<br />
Cassandra konnte nicht jeden Tag verschwinden. Ihr Vater würde das überhaupt nicht erlauben und ihre Mutter wäre zunehmend besorgt gewesen, wenn sie es gewusst hätte. Meist sagte sie ihr, dass sie nur einen kurzen Abstecher zu Suri machen würde, die ja ungefährlicher Weise auf der Farm lebte.<br />
Die Einzige, die Bescheid wusste aber genauso wenig davon angetan war, war Suri.<br />
Cassandra wartete schon im Dorf, auf die aus der Mine heimkommenden Männer. Freudig fielen sich Ajani und sie sich in die Arme. Casandra erzählte was sie den Tag über gelernt hatte und Adjani erzählte, wenn er einen großen Stein gefunden hatte. „Er war bei Weitem nicht so groß wie der, den du damals gefunden hast aber mit dem hätte ich dich freikaufen können.“<br />
Der Gedanke schien sich in sein Hirn eingebrannt zu haben und irgendwie erfreute Cassandra dies.<br />
„Kannst du mir Lesen und Schreiben beibringen so wie Suri?“ Ajanis Frage kam unerwartet aber Cassandra freute sich. „Du meinst also, es wäre besser, wenn mein zukünftiger Mann Lesen und Schreiben kann?“ versuchte sie ihn eine wenig anzustacheln. Doch für Ajani war das Alles kein Scherz und er nickte mit ernstem Gesicht.<br />
„Gut aber vorher habe ich noch ein Geschenk für dich.“ Ajani schaute diesmal Cassandra verwundert an und nahm das eingepackte Schächtelchen an sich. Noch einmal schaute er Cassandra fragend an. Ihr nickendes und lächelndes Gesicht gab ihm Mut und er öffnete das Schleifchen.<br />
Ajani fielen fast die Augen heraus. „Bist du verrückt? Dafür bringen die uns alle um.“<br />
Das war nun nicht gerade die Reaktion, die Cassandra erwartet hatte. Die Enttäuschung war in ihrer Stimme zu hören. „Aber ich dachte du wolltest….“ versagte ihre Stimme.<br />
„Ja das will ich immer noch aber du weißt nicht, zu was die Minenbosse fähig sind, wenn sie davon erfahren. Es sind schon Männer deswegen ins Gefängnis gekommen und wir haben sie nie wieder gesehen.“<br />
Jetzt wurde Cassandra erst klar wie gefährlich dieses Geschäft eigentlich war und ihr Vater war Teil davon.<br />
„Was machen wir jetzt mit dem Diamanten?“ fragte Cassandra sichtlich nervös. „Ich werde ihn verstecken. Vielleicht brauchen wir ihn noch einmal.“<br />
Cassandra war erleichtert und umarmte Ajani.<br />
Cassandra wurde Älter und sah nun bewusst wie die Schwarzen unterdrückt wurden. Dann kam diese Woche, die ihr ganzes Leben aus den Angeln hob.<br />
Cassandra hatte inzwischen toleriert, dass ihre Mutter sich gelegentlich Onkel William hingab. Sie spürte, dass es ihrer Mutter guttat. Ihre anfänglich melancholische Art hatte sich in Lebensfreude umgewandelt. Sie wirkte nach Onkel Williams Besuchen glücklich und befreit.<br />
Cassandra liebte es, wenn ihre Mutter so war, daher behielt sie ihr Geheimnis auch für sich.<br />
Allerdings wusste Cassandra auch nicht, dass gerade ihre Mutter sie am meisten enttäuschen würde.<br />
Suri und sie machten gerade zusammen Schularbeiten als ihr Vater, von Weitem zu sehen war. Sein Auto kam gerade die lange Auffahrt herauf.<br />
„Hol deine Mutter. Wenn Sir Arthur jetzt schon kommt muss etwas passiert sein.“<br />
Cassandra rannte los. Meist war sie um diese Zeit von ihrem Ausritt zurück und müsste jetzt eigentlich in ihrem Zimmer sein. Da war sie aber nicht. Cassandras nächstes Ziel war der Stall.<br />
Tränen standen ihr in den Augen als sie ihre Mutter so sah. Ähnlich wie Suri bei Chaka, kniete ihre Mutter nackt vor Simba. Agathas Brüste schaukelten bei jedem Stoß. Cassandra hielt sich die Ohren zu. Das Klatschen seines Beckens an ihrem Hintern und ihre lustvollen Schreie die durch die ganze Halle schallten, waren eindeutig zu viel. Cassandra wollte nicht sehen wie dieser riesige Pferdeschwanz ihre Mutter aufspießte. Immer wieder klatschte Simba auf ihre nackte Pobacke, bis Cassandras entsetzter Schrei ihrem Treiben, ein abruptes Ende bescherte.<br />
Simba verpackte panisch sein riesiges Teil und Agatha suchte eiligst ihre Sachen zusammen. Als Agatha zurück ins Haupthaus kam saß Arthur auf der Terrasse mit einer Flasche Scotch neben sich. Er war bleich wie eine Leiche.<br />
Agatha hingegen leuchtete in einem Rot, dass von ihrer Aufregung und ihrer Panik herrührte, entdeckt worden zu sein.<br />
Obwohl sie sofort nach Cassandra sehen wollte, hielt sie Arthurs Verfassung davon ab.<br />
„Was ist passiert?“ fragte sie ihn als sie merkte, dass er das Glas Scotch in einem Zug lehrte.<br />
„Die Mine ist eingebrochen. Es gib haufenweise Tote.“ In Arthurs Stimme war ein Bibbern zu hören. Der sonst so überhebliche Mann, schien am Bodenzerstört. Auch wenn Agatha und ihr Mann nicht mehr viel gemein hatten, nahm sie ihn in die Arme und versuchte ihn zu trösten.<br />
Agathas Welt fühlte sich wie ein Polo Ball an. Immer wieder wurde sie zwischen ihren drei Männern hin und her geschossen.<br />
Suri versuchte derweil Cassandra zu trösten, doch die wollte noch immer nicht mit der Sprache herausrücken.<br />
Aufgeregt kam das Dienstmädchen zu ihnen ins Zimmer gestürmt. „Die Mine ist eingebrochen!“<br />
Ihre Mutter war plötzlich ihr geringstes Problem. „Ajani“ hallte ihr panischer Schrei durchs ganze Haus. Cassandra war nicht mehr zu halten. Erst am Zaun hatte Suri die Kleine eingeholt.<br />
„Du kannst in der Mine nichts machen. Lass uns im Dorf warten.“ Cassandra wechselte ohne ein Wort zu sagen die Richtung. Auch dort war die Meldung bereits angekommen und die Frauen versammelten sich auf dem Platz und schauten sehnsüchtig in Richtung aus der die Arbeiter jeden Tag kamen. Es wurde Abend als die ersten Männer wieder zu sehen waren und die glücklichen Schreie der Frauen durch die Bäume hallten.<br />
Fünf Frauen standen noch wartend da. Ajanis Mutter hatte ihren Arm um Cassandra gelegt. Sie kannte das Mädchen, das mit ihrem Sohn befreundet war, inzwischen auch ganz gut.<br />
Erst als es spät und schon richtig dunkel war merkte Agatha, dass ihre Tochter nicht da war. Aufgeregt suchte sie die ganze Farm ab. Arthur konnte ihr nicht dabei helfen, denn er lag in dem Liegestuhl und schlief seinen Rausch aus.<br />
Auch Simba lief ihr über den Weg und half ihr bei der Suche. Erst bei Chaka erfuhren sie, dass die Beiden ins Dorf gegangen waren um auf die Männer zu warten, die aus der Mine kamen.<br />
So schnell war Agatha in ihrem ganzen Leben noch nicht gerannt und sah ihre Tochter, die im Schoß von Ajanis Mutter eingeschlafen war. Simba übersetzten und erklärte ihr, dass sie immer noch auf 4 Männer und Ajani warteten. Hier erfuhr sie auch, dass sich Cassandra mit Ajani angefreundet hatte und praktisch jeden hier im Dorf kannte. Agatha lebte nun schon Jahre hier und kam heute das erste Mal zu diesen Leuten.<br />
Wieder kam ein Mann durch die Nacht gestürzt und seine Frau fiel ihm weinend und glücklich um den Hals.<br />
„Ajani?“ fragte seine Mutter hoffnungsvoll und erntete nur ein bedauerndes Kopfschütteln. Agatha blieb neben ihnen sitzen. Simba und Suri brachten ihnen Decken, denn die Nächte wurden auch hier recht kühl.<br />
Erst der nächste Tag brachte die traurige Erkenntnis. Ajani war tief unten in einem der Schächte gewesen als die Minenwände nachgaben. Im Gegensatz zu den andern 3 Männern, hatte man seine Leiche noch nicht gefunden.<br />
„Nein, nein er ist nicht Tod.“ schrie Cassandra als Simba und Agatha sie nach Hause bringen wollten. Sie weinte aber sie hatte keine Tränen mehr. Simba war einfach stärker und nahm sie auf seine Schulter und trug sie bis auf die Farm.<br />
Cassandra war völlig fertig mit sich und der Welt. Tage lief sie wie ein Zombie durch die Gegend und gewahrte nichts mehr, was um sie herum passierte.<br />
Agatha machte sich nun Sorgen um Arthur und um ihre Tochter.<br />
Es waren inzwischen 3 Tage vergangen. Sir Arthur war gestern das erste Mal wieder in der Mine gewesen. Er hatte das Grauen gesehen. Bewusst sich seiner Verantwortung nicht gestellt zu haben, suchte er noch immer nach seiner Willensstärke, mit der er diesen Posten angetreten hatte.<br />
Der Frust saß tief in seinen Knochen. Seine Frau war nicht im Haus und die Flasche inzwischen sein bester Freund geworden.<br />
Agatha war mit Cassandra auf der Farm unterwegs. Sie wollte endlich mit ihr reden. Schließlich gab es zwischen ihnen noch etwas zu klären.<br />
Suri räumte unterdes Cassandras Zimmer auf und sammelte im ganzen Haus ihre Sachen zusammen. Über das Bett gebeugt merkte sie gar nicht wie sich Arthur näherte und sie packte. Sonst hatte er sich zwei Mal die Woche bei seinen Huren ausgetobt und nun war er schon eine ganze Woche hier. Sicher tat der Alkohol sein Übriges aber das rechtfertigte seine Tat nicht im Geringsten.<br />
„Hab dich nicht so du schwarze Schlampe“ schrie er Suri an, die sich aus seinem Griff lösen wollte. „Ihr rennt doch sonst auch immer nackt herum“ Arthur riss mit einem kräftigen Ruck ihr Kleid in Fetzen. Grob griffen seine Hände nach ihren Brüsten. Arthur hatte Suri aufs Bett gedrückt und war gerade dabei seine Hose zu öffnen als Cassandra, angelockt durch Suris Hilfeschreie, auf ihren Vater sprang und versuchte ihn von Suri wegzuzerren.<br />
In seiner Rage gab er ihr einen Schubs und Cassandra knallte mit voller Wucht gegen den Schreibtisch.<br />
Jetzt war auch Agatha da und realisierte schnell die Situation. Scheppernd zerbarst die große Porzellanvase auf seinem Kopf und schickte ihn ins Land der Träume.<br />
Die Stimmung im Haus war getrübt. Cassandra hatte zum Glück nur ein paar wenige Schrammen und blaue Flecke. Suri hatte schnell das Weite gesucht und Agatha saß nun am Bett ihrer Tochter. Noch immer brannte etwas auf ihrer Seele aber es war wieder einmal nicht der richtige Moment.<br />
Das ganze Haus hörte den Streit zwischen Agatha und Sir Arthur als er wieder nüchtern war. Da die Stimmung auf absehbare Zeit nicht besser zu werden schien, hatten die Beiden beschlossen, Cassandra in eine Mädcheninternat nach Salisbury zu schicken.<br />
Das Thema war schon einmal aufgekommen. Sir Arthur hatte sich Gedanken über Cassandras Erziehung gemacht. Nun sollte sie endlich zu einer englischen Lady erzogen werden. Gegen Cassandras Einspruch, wurde sie am nächsten Morgen nach Salisbury abgeschoben.<br />
Ihre grenzenlose Freiheit wurde augenblicklich durch englische Zwänge eingeschränkt. Es dauerte nicht einmal 3 Tage und sie wollte ausbrechen.<br />
Allerdings herrschte dort eine Hierarchie, die Cassandra erst nicht verstand.<br />
Nicht die Lehrer, Erzieher oder Aufseher maßregelten die Schülerinnen, sondern die älteren Mädchen übernahmen das. So sollten sie auf die Kolonialstrukturen vorbereitet werden. Sie waren die Elite und herrschten über die Anderen.<br />
Cassandra durfte die ersten 4 Wochen nicht einmal nach Hause schreiben, geschweige denn Briefe erhalten. Auch dauerte die Post etwa 3 Tage bis nach Hause. Cassandra hatte einen herzerweichenden Brief an ihre Mutter geschrieben, die selber noch an dieser Situation zu knabbern hatte.<br />
Agatha besuchte Suri ab und zu. Da Cassandra nun nicht mehr hier wohnte, war sie auch nicht mehr im Haus beschäftigt. Suri hatte noch immer Angst vor Sir Arthur aber war dankbar, dass Agatha ihr geholfen hatte.<br />
Schon am Tag nach Cassandras Abreise gab es dann doch erfreuliche Nachrichten. In der Mine wurde nach 4 Tagen ein Überlebender Junge, in einem Schacht gefunden. Er war schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Niemand wusste wer es war und das Krankenhaus war sehr weit weg. Suri bat Agatha um Hilfe.<br />
„Ajani?“ fragte sie. „Ist es Ajani den sie gefunden haben?“<br />
Agatha wusste es nicht aber auch sie hatte den Namen schon einmal gehört. War das nicht der Junge um den sich Cassandra Sorgen gemacht hatte?<br />
„Komm“ machte Agatha und zerrte Suri mit in die Scheune, wo das Auto stand. Suri stand diesem Blechkasten skeptisch gegenüber. Nur durch Agathas Zureden überwand sie sich und stieg ein. „Ajanis Mutter?“ fragte sie vorsichtig. Agatha nickte und sie fuhren zum Dorf. Sie zu überzeugen in das Mobil des Teufels einzusteigen war noch viel schwerer.<br />
Gemeinsam fuhren die 3 Frauen, die gut 80 Kilometer durch die staubige Landschaft.<br />
Agathas Auftreten öffneten ihnen sämtliche Türen und bald standen sie Tränenüberströmt vor dem Krankenbett. Es war Ajani!<br />
Er sah wirklich übel aus und die Tage ohne Essen hatten ihm extra noch zugesetzt.<br />
Der Oberarzt trat an sie heran. Sein Benehmen ließ wirklich zu wünschen übrig. „Wer übernimmt die Hospitalkosten für den Jungen?“ Niemand hatte Agatha je so explodieren sehen.<br />
„Selbstverständlich übernimmt das die Minengesellschaft. Schließlich waren ihre schlampigen Sicherheitsmaßnahmen für das Unglück verantwortlich.“ Die beiden schwarzen Frauen schauten Agatha entsetzt an und als der Arzt noch einmal ansetzen wollte, hob Agatha noch einmal an.<br />
„Wissen sie nicht wer ich bin?“ Der Arzt war vor Schreck einen Schritt zurückgetreten. „Ich bin Agatha Connely. Die Frau des Minenbetreibers. Gibt es noch mehr Fragen?“<br />
Er traute sich nicht einmal zu antworten, sondern schüttelte nur mit dem Kopf, bevor er sich aus dem Staub machte. Suri hatte inzwischen Ajanis Mutter Agathas Worte übersetzt, die sich ihr jetzt gleich dankend zu Füßen warf.<br />
„Cassandra hat es immer gewusst, dass er noch lebt!“ sagte sie. Suri nickte und übersetzte es auch Agatha. Nun nickte auch sie. Die zwei Kinder hatten die drei Frauen in dieser schweren Zeit zusammengebracht.<br />
Ajani erholte sich schnell. Agatha sorgte für ihn und seine Familie. Schon als sie erfuhr, dass Ajani noch lebte, setzte sie sich hin und schrieb Cassandra einen Brief. Sie wusste ja nicht, dass die Mädchen im ersten Monat keine Briefe empfangen durften. Als Mutter machte sie sich schon Sorgen als Cassandra nicht antwortete. Lag es etwa an ihr? Konnte sie ihr wirklich nicht verzeihen?<br />
Der erste Monat im Internat war vergangen. Sie hatte es schwer sich anzupassen. Einfach so reiten zu gehen oder ins Dorf zu Ajani zu laufen, war hier nicht möglich. Nichts war möglich.<br />
Emotionslos ließ sie alles über sich ergehen. Für sie gab es keinen Grund weiterzuleben. Ihre Eltern hatten sie maßlos enttäuscht und Ajani der sie heiraten wollte, hatte sein Leben in der Mine gelassen. Auch wenn das Herz ihr etwas anderes sagte, steckte der Schmerz tief.<br />
Nach einer endlos langen Zeit, bekam sie endlich die Briefe ihrer Mutter ausgehändigt.<br />
Ein lauter Freudenschrei hallte durch das ganze Internat. Nichts anderes zählte mehr. Alani lebte! Schnell antwortete sie und wollte alles ganz genau wissen aber am liebsten hätte sie ihren Koffer gepackt und wäre zu ihm gefahren.<br />
Cassandra war wie ausgewechselt. Trotzdem tat sie sich schwer damit, Freundschaften zu schließen. In ihrer Klasse gab es ein oder zwei tyrannische Mädchen die allen anderen das Leben schwer machten. Das war wahrscheinlich das Beispiel der kolonialen Erziehung, andere zu unterdrücken.<br />
Da war noch dieses andere Mädchen, die ähnlich wie sie, immer Abseits stand. Sie wurde weitestgehend von den anderen gemieden. Auch wenn Clairice einen europäischen Namen hatte, deutete ihre Milchkaffeebraune Haut von keiner reinen Herkunft.<br />
Ihre gemischtrassige Herkunft machte ihr Leben unter den Weißen nicht gerade einfach. Ihr Vater stand zu ihr. Er liebte sie und ihre Mutter und wollte ihr deshalb die beste Erziehung ermöglichen. Clairice wollte seinen Traum nicht zerstören und ertrug das Martyrium der Mitschüler.<br />
Wieder einmal hatte Beatrix die Klassenzicke sie am Wickel und reizte sie bis aufs Blut.<br />
Die Beleidigung die sie Beatrix als Revanche an den Kopf warf prallte an ihr ab.<br />
Nur Cassandra lachte herzhaft auf. „Warum beleidigst du die armen Ziegen so?“ fragt sie das Mädchen zurück, die erschrocken aber lächelnd den Kopf senkte. Sie hatte nicht erwartet, das sind noch andere Mädchen im Internat ihre Muttersprache sprachen. Fortan waren die beiden Mädchen nicht mehr auseinander zu bringen und wenn es Geheimnisse zu bereden gab, wussten sie, wie sie es vor den anderen verbergen konnten.</p>
<p>Allerdings war es genau das, was Beatrix erneut auf die Palme brachte, woraufhin sie sich nun Cassandra, zum erklärten Feind Nummer eins auserkoren hatte.<br />
Cassandra war aber eine Kämpferin und wies Beatrix schlussendlich in die Schranken. Schon am Ende des Schuljahres hatte sie die Führung übernommen und helfende Strukturen eingeführt. Die Lehrer, die anfangs skeptisch dem gegenüberstanden, sahen die ausgezeichneten Leistungen dieser Klasse. Cassandra rief eine Art Nachhilfe ins Leben.<br />
Irgendwie zeichnete sich so langsam ein Faden in ihrem Leben ab. Erst brachte sie Suri das Lesen und Schreiben bei und hatte auch bei Ajani damit angefangen und nun half sie ihren Mitschülern, das Beste aus sich heraus zu holen.<br />
„Willst du mal Lehrerin werden?“ fragte sie Clairice abends als sie in ihrem Zimmer saßen. Im Inneren wusste Cassandra die Antwort schon eine ganze Weile. Das Lernen fiel ihr leicht und sie freute sich, wenn die anderen Fortschritte machten, mit ihrer Hilfe.<br />
Sehnsüchtig erwartete sie die Ferien. 3 Wochen nach Hause. 3 Wochen zu Suri und Ajani. Nun gut mit ihrer Mutter hatte sie ihren Frieden gemacht, obwohl keiner der Beiden das Thema in ihren Briefen je wieder angesprochen hatte.<br />
Cassandra begrüßte ihre Mutter und rannte schnurstracks zu Suri. Sie fiel vor ihr auf die Knie. Ihr ganzes Gesicht drückte ihre unbändige Freude aus. Suri hielt ein kleines Baby in den Armen. „Chaka und du?“ fragte Cassandra obwohl bei Suris glücklichem Gesicht nichts anderes möglich war. Sie umarmten sich und Suri legte ihr, ihre kleine Cassy in die Arme.<br />
„Warum habt ihr nichts gesagt? Ich hätte doch ein Geschenk mitgebracht.“<br />
Suri streichelte über ihre Wange. „Es sollte eine Überraschung für dich sein und du bist für uns alle, das größte Geschenk.“<br />
Suri musterte Cassandra. Sie hatte sich in diesem Jahr ganz schön verändert. Nicht nur ihr Auftreten hatte sich verändert, sondern auch ihr Körper. Mit ihren fast 14 Jahren wurde sie langsam zur Frau und die ersten weiblichen Formen prägten ihren schönen Körper.<br />
Sie redeten lange als langsam die Dämmerung über sie hereinbrach.<br />
„Ajani?“ Cassandras Frage kam leise und vorsichtig.<br />
„Er arbeitet wieder in der Mine. Lauf schon los. Er weiß nicht, dass du zu Besuch kommst.“ Cassandra strahlte übers ganze Gesicht und konnte die kleine Cassy nicht schnell zurück in Suris Arme legen.<br />
Sie rief Chaka, der gerade kam nur noch einen Glückwunsch zum Nachwuchs zu und verschwand in Windeseile. Er schaute seine Frau fragend an. „Ajani“<br />
Lächelnd setzte er sich neben seine Frau und schaute dem davoneilenden Blondschopf nach. Sie rannte den Männern die aus der Mine kamen entgegen. „Cassandra“ rief Ajani als er sie erkannte. Noch in vollem Lauf sprang sie ihn an und umarmte ihn. Auch er schlang überglücklich seine Arme um sein Mädchen. Die Männer neben ihnen nahmen die Zwei mit einem Schmunzeln zur Kenntnis.<br />
Gemeinsam gingen sie nach Hause, wo Cassandra auch seine Mutter begrüßte und umarmte. Ajani und seine Mutter erzählten, dass Agatha ihnen sehr geholfen hatte. Sie hatte sogar mit ihrem Mann die Übernahme der Krankenhauskosten vereinbart und Ajani wieder eingestellt als er wieder gesund war.<br />
„Bleibst du zum Essen?“ Cassandra gehörte im Dorf sowieso schon zur Familie also war das weniger eine Frage als eine Festlegung.<br />
„Los waschen!“ rief Ajani und griff Cassandras Hand. Für ihn war das immer noch ganz natürlich seine Sachen fallen zu lassen und sich in das Wasser zu stürzen. Ein bisschen Dame hatte die Erziehung im Internat doch in ihr hervorgebracht. Ungewohnt beschämt überlegte sie anfangs noch, ob sie ihr Unterhemd anbehalten sollte. Sie hatte aber auch die Veränderungen an Ajani bemerkt. Er war jetzt gut einen halben Kopf größer als sie und sein muskulöser Oberkörper erinnerte sie mehr an Simbas Anblick, den sie aber gern vergessen würde. Nichtsdestotrotz spürte sie ein eigenartiges Gefühl in ihrem Inneren. Sie die Kämpferin fasste sich ein Herz und warf ihr Unterhemd beiseite als Ajani kurzzeitig untergetaucht war. Schnell rannte sie ins Wasser und Minuten später alberten sie wie früher herum.<br />
Cassandra tauchte vor Ajani auf. Das Wasser bildete einen glitzernden Schein um sie als sie ihre langen blonden Haare, mit einer Kopfbewegung nach hinten warf. Ajani stand wie angewurzelt vor ihr. Heute sah er sie das erste Mal mit anderen Augen.<br />
Ob er jetzt schon die junge Frau sah, die sie gerade wurde oder einfach nur ihre Schönheit bewunderte, wusste Cassandra nicht als sie ihn mit einem zaghaften Kuss auf den Mund aus seinen Betrachtungen riss.<br />
Cassandra stand schon wieder am Ufer als er sich dessen bewusst wurde und ihr folgte. Fröhlich und ausgelassen kamen sie zu Ajanis Mutter zurück, die schon wartete und sie mit einem wissenden Lächeln empfing.<br />
Die Tage vergingen wie im Flug. Agatha brannte noch immer das Unausgesprochene auf der Seele aber sie hatte Angst das gute Verhältnis zu ihrer Tochter erneut zu zerstören. Doch sie fand keine Ruhe, wenn sie das nicht geklärt wusste.<br />
Es war der Tag bevor Cassandra wieder ins Internat musste als Agatha sie beiseite nahm. „Mein Schatz ich möchte dir noch etwas erklären.“ Cassandra ahnte sofort worum es ging und wollte schon abblocken aber ihre Mutter wollte nicht länger schweigen.<br />
„Dein Vater und ich haben nicht aus Liebe geheiratete. Als du uns damals im Stall gesehen hast……“ Agatha verstummte und schaute ihre Tochter hoffnungsvoll an. „Ich brauche auch etwas Zuneigung und ja ich brauche auch Sex.“<br />
Sie hatte gerade ein Tabuthema angesprochen, welches in ihren gehobenen Kreisen, niemand offen ansprach. Durch Suri, der sie alles gebeichtet hatte, hatte sie viel gelernt. Intimität war für diese Leute etwas ganz Normales.<br />
„Simba hat mir gutgetan. Er hat mir neuen Lebensmut gegeben, wenn dein Vater sich bei seinen Huren vergnügte.“<br />
Cassandra standen die Tränen in den Augen. So richtig glaubte sie ihrer Mutter noch nicht. „Und was war das dann mit Onkel William?“ ließ Cassandra die Katze aus dem Sack.<br />
Agatha hatte keine Ahnung, dass ihre Tochter auch von dieser Affaire wusste. Ja, sie hatte sich nicht richtig verhalten aber sonst hätte sie diese schwere Zeit nicht überstanden.<br />
„William ist so ganz anders als Simba und dein Vater. Er ist zärtlich und liebevoll. Ich glaube sogar er liebt mich.“ Cassandra sah in den Augen ihrer Mutter etwas, was sie so noch nie gesehen hatte. Liebte sie ihn etwa auch?<br />
„Hast du einmal gesehen, dass dein Vater mich einfach so in den Arm genommen hat?“<br />
Cassandra konnte sich wirklich nicht an so etwas erinnern und seit sie Ajani geküsst hatte, fühlte sie etwas, wovon sie nicht wusste was es war. War es das von dem ihre Mutter sprach.<br />
Agatha war äußerst überrascht als ihre Tochter sie in den Arm nahm. Sie war schon viel erwachsener als sie vorerst angenommen hatte.<br />
Agatha hatte nach dem Vorfall im Stall alle ihre Liebeleien eingestellt. Simba wie auch William konnten sie nicht verstehen. Sie tat das nicht wegen Arthur, nein sie tat das wegen Cassandra.<br />
Sie war schon wieder Monate im Internat als sie ein Brief ihrer Mutter erreichte. Die Mine warf zu wenig ab. Sie konnte bei Weitem nicht mit den Minen, der British South Africa Company in Südafrika mithalten und drohte, da sie zum gleichen Konsortium gehörten, geschlossen zu werden.<br />
Anders sah es mit der Mangan- und der Goldmine aus, für die ihr Vater verantwortlich zeichnete. Außerdem engagierte er sich seit kurzem auch politisch. Die anderen beiden Minen lagen näher an der Hauptstadt, wo er sich auch mehr Aufstiegschancen in der Politik erhoffte. Agatha berichtete von dem geplanten Umzug und war glücklich, sie dann öfter sehen zu können.<br />
Der ersten Freude folgten die Wehmutstropfen. Jeglicher Kontakt zu Ajani würde abreißen. Cassandra brach es das Herz.<br />
Doch Cassandra gab nicht so schnell auf. Über William kamen ihre Briefe zu Suri und Suris Briefe zu ihr. So blieb Cassandra immer auf dem Laufenden, was zu Hause passierte. Auch William erfuhr so wie es Agatha und ihr ging. Er hatte sich wirklich in sie verliebt und trauerte der gemeinsamen Zeit nach.<br />
Jahre vergingen und aus dem Mädchen wurde eine bildhübsche junge Frau.<br />
Agatha und Arthurs Ehe bestand nur noch auf dem Papier. Sie wohnten schon nicht einmal mehr zusammen. Allerdings kam Arthur seinen finanziellen Verpflichtungen ohne Widerspruch nach und finanzierte seine Frau und Cassandras Schule weiterhin.<br />
Agatha hatte ohne Cassandras Wissen wieder Kontakt zu William aufgenommen und er hatte sie auch schon im Geheimen besucht. Agatha wie auch er, wollten ihrer Liebe eine 2. Chance geben. Agatha jedoch erbat sich die Zeit, die Cassandra brauchte ihre Schule abzuschließen. William war froh nun doch noch eine Möglichkeit zu bekommen, mit Agatha zusammen zu sein und wartete geduldig seine Zeit ab. Dieses letzte Jahr würde er auch noch überstehen.<br />
Sie waren in ihrem letzten Schuljahr und Cassandra bemerkte bei ihrer Freundin einige Veränderungen. Nicht nur das sie mit ihren leicht gekräuselten Haaren, ihrer seidenweichen leicht braunen Haut wunderschön aussah, nein ihre Augen strahlten eine Tiefe ab, die überaus faszinierend war.<br />
Es kränkte Cassandra schon ein wenig, dass sie plötzlich Geheimnisse vor ihr zu haben schien.<br />
In den Zimmern war schon Ruhe eingekehrt und Cassandra machte sich auf den Weg, Clairice endlich zur Rede zu stellen. Früher trafen sie sich oft gemeinsam und erzählten aus ihrem früheren Leben.<br />
Vor Clairice Zimmertür stoppte Cassandra plötzlich. Seltsame Geräusche klangen aus ihrem Zimmer. Vorsichtig öffnete sie die Tür einen kleinen Spalt.<br />
Cassandra war entsetzt und fasziniert zugleich. Erst dachte sie Beatrix, die über Clairice thronte würde ihr etwa antun wollen aber die beiden waren vollkommen nackt.<br />
Während Beatrix zärtlich und genüsslich an ihrer braunen Brust nuckelte, hatte Clairice ihr Gesicht in ihrem Schoss platziert. Die Geräusche, die Beatrix von sich gab, kannte Cassandra bereits von ihrer Mutter. Dieses wollüstige hingebungsvolle Stöhnen hatte auch Simba, Agatha entlockt als sie sich ihm hingab.<br />
Nun sah sie Clairice Zunge die Beatrix Schoss entlang fuhr und sie genüsslich ausleckte. Ihr Stöhnen wurde immer intensiver und als Beatrix ihren Höhepunkt erlebte, vergrub sie ihr Gesicht zwischen Clairice Beinen.<br />
Ihr junger Körper schüttelte sich vor Lust, bis die Wellen langsam abebbten.<br />
Beatrix richtete sich wieder auf, drehte sich zu Clairice und strahlte sie zufrieden an. „Du bist verrückt“ hauchte sie ihr zu, bevor sie ihr einen sinnlichen Kuss gab und sich an ihre Seite schmiegte. Clairice hatte ihren Arm um sie gelegt und küsste sie erneut.<br />
Cassandra schloss leise die Tür. Das Ganze hatte sie mächtig mitgenommen und sie sehnte sich ebenfalls einen Menschen herbei, der ihr solche Gefühle entlockte.<br />
Ihre Brustwarzen standen steif und als sie wieder in ihrem Bett lag, kam sie nicht umhin, in Gedanken an das Gesehene, eine Hand in ihrem feuchten Schoss zu vergraben.<br />
Die letzten Wochen bis zu ihrem Schulabschluss waren wie im Fluge vergangen. Sie hatte jetzt Ajani 5 Jahre nicht gesehen. Laut Suri war er nach Schließung der Mine in die Stadt zu seinem großen Bruder gegangen. In ihrem letzten Brief stand aber, dass er vorhatte wieder zurück zu kehren, was Cassandras ganze Hoffnung war.<br />
Agatha und William hatten den Umzug, zurück auf die Farm organisiert. Sie hatten mit Arthur reinen Tisch gemacht und er hatte der Scheidung bereitwillig zugestimmt. Ob aus den Beiden etwas werden würde, stand noch in den Sternen aber momentan war Agatha glücklich. Und Cassandra konnte ihr Glück kaum fassen, hatte sie doch nach 5 Jahren die Gelegenheit Suri, Cassy, Chaka und vor allem Ajani wiederzusehen.<br />
Die Kleine war ein wahrer Wonneproppen und obwohl sie Cassandra nicht kannte, waren die Beiden gleich ein Herz und eine Seele. Das war die Cassandra von der ihr, ihre Mutter so viel erzählt hatte und die ihr ab und zu ein Geschenk geschickt hatte. Auch Agatha freute sich Suri und die kleine wieder zu sehen.<br />
„Musst du nicht los?“ sprach Suri Cassandra mit einem verschmitzten Lächeln an.<br />
Sie hatte schon erzählt, dass Ajani einen neuen Job auf einer nahen Farm angenommen hatte. Die Maisernte war zwar längst vorbei aber das Dreschen des Maises war noch in vollem Gange und die Tage lang.<br />
Cassandra hatte ihn 5 Jahre nicht gesehen aber es zog sie unaufhaltsam zu ihm. Ajanis Mutter saß auf dem Platz und flocht gerade einen Korb als eine weiße Frau an ihr vorbei in ihre Hütte stürmte.<br />
Da war es wieder dieses Geräusch, das ihr schon so viel Unheil brachte. Sie riss die Decke weg und sah einen nackten schwarzen Männerhintern, der sich wie ein Dampfhammer zwischen die weit gespreizten Beine eines Mädchens fallen ließ. Cassandra stand wie versteinert da. Wie konnte er nur?<br />
Mit Tränen in den Augen stürmte sie davon. Dass Ajanis Mutter sie zurückrief, hörte sie bei ihrem Schluchzen nicht mehr. Sie rannte, sie wusste nicht wohin sie rannte, sie rannte einfach immer gerade aus. Zurück zu Agatha und William wollte sie nicht. Das Glückliche Paar konnte sie jetzt, einfach nicht ertragen.<br />
Irgendwann war sie völlig außer Puste und setzte sich an einen Baum. Sie hatte die Sicherheit des Dorfes verlassen. Ihr Schluchzen hatte unbemerkt eine Löwin angelockt. Keine 50 Meter vor ihr stand sie und schaute Cassandra, fauchend an. Sicher hatte sie ihre Jungen in der Nähe aber für einen Rückzug war es jetzt zu spät. Schritt für Schritt näherte sich das riesige Tier, dem die junge Frau nichts entgegen zu setzen hatte. Ihre Schritte wurden schneller und sie ging definitiv auf Angriff.<br />
Cassandra verschränkte die Arme vor ihren Augen als würde das etwas nutzen. Eigentlich war sie die Kämpferin aber die Löwin hatte sie in einem verletzlichen Moment erwischt.<br />
„Auwaaahui“ jaulte die große Raubkatze auf als sie der erste große Stein traf, dem gleich noch ein Weiterer folgte. Ein großer schwarzer Mann kam laut schreiend aus der Dämmerung und warf weitere Steine nach ihr.<br />
Glücklicherweise war sie davon so überrascht, dass sie das Weite suchte.<br />
„Miss, sie sollten nicht hier draußen rumlaufen. Cassandra schaute vorsichtig auf. Das war, das war…….wirklich Ajani.<br />
„Miss“ versuchte er ihr ein Wort zu entlocken „woher kommen sie?<br />
Irgendwie belustigte es Cassandra, dass er sie nicht erkannte. Hatte sie sich wirklich so verändert?<br />
Cassandra war aufgestanden. Früher waren sie gleich groß aber heute überragte sie Ajani um einen ganzen Kopf. Er musterte sie von oben bis unten. Er hatte noch nie eine so gutgekleidete Lady gesehen.<br />
Er lief immer einen halben Schritt hinter ihr. Überall hatten die weißen den Vortritt und die selbstverwaltende Regierung der Briten hatte dieses Problem und die Rassenunterschiede sogar noch verstärkt und Missachtung unter strenge Strafe gestellt.<br />
Cassandra ließ ihn zappeln. Sie musste sich ehrlich gesagt, sogar das Lachen verkneifen.<br />
Ihr Weg führte am Fluss vorbei als Cassandra stehen blieb und auf das Wasser schaute. Es war schon dunkel geworden aber der fast volle Mond warf ein gedämpftes Licht auf das Plateau und den Fluss. Das Geräusch des Wassers, welches prickelnd die Stille unterbrach, erregte Cassandras Körper genauso wie der schwarz glühend Körper, der neben ihr stand.<br />
„Ein schöner Ort zum Baden“ Cassandra hatte ihre Worte leise und so berauschend gesprochen, dass Ajanis Herz wild zu klopfen begann. Sei es das immer noch pulsierende Adrenalin, welches immer noch in seinen Adern floss aber er antwortete „Ja“.<br />
„Dann los“ befahl die schicke Lady und kickte ihre Schuhe beiseite, um sich dann den Reißverschluss ihres Kleides zu öffnen.<br />
„Miss, Miss das geht nicht“ sagte er panisch. Wenn jemand ihn mit einer nackten weißen Frau erwischen würde, wäre das sein Ende. Sie würden ihn nicht einmal auspeitschen, sie würden ihn gleich erschießen.<br />
Trotzdem ließ sie das Kleid fallen und zog auch noch ihr Unterkleid aus bis sie sich splitternackt ins Wasser stürzte.<br />
Total entsetzt schaute er der verrückten Weißen nach. Strahlend hell blitzten ihre schönen Brüste auf als sie wieder auftauchte und zu ihm aufschaute.<br />
„Früher hattest du nicht so eine Angst vor mir.“<br />
Ajani überlegte. Das konnte doch nicht sein. „Cassandra?“ kam seine verhaltene Frage im gleichen Augenblick mir seiner Erleuchtung.<br />
Sie beobachtete ihn genau als er sich auszog. Die harten Bauchmuskeln, die kräftigen Arme und das Ding zwischen seinen Beinen, dass immer mehr zu wachsen begann. Langsam schritt er auf sie zu.<br />
Sanft legten sich ihre Hände auf seine Brust, während er ihr ganz tief in die Augen sah und sein Glück noch immer nicht fassen konnte. Diese wunderschöne Frau war seine Cassandra. Seine kräftige Hand fasste ihren Hintern und zog sie jetzt ganz dicht an ihn heran. Langsam beugte er sich zu ihr herunter und Cassandra öffnete ihre Lippen, die im nächsten Augenblick die seinen berührten.<br />
Das war kein Kuss mehr unter Kindern. Nein, dieser Kuss entfachte ein Feuer, dessen Glut schon Jahre schwelte, zu einem Großbrand.<br />
„Sei sanft zu mir“ hauchte sie ihm ins Ohr als er sie hochhob und sie ihre Beine um seine Hüften schlang. Langsam öffnete sich ihr Schatzkästchen, das erste Mal für einen Mann. Ein kurzer Ruck und ein leicht verzerrtes Gesicht hatten sie zu seiner Frau werden lassen.<br />
Er verwöhnte ihre wundervollen Brüste. Er saugte an den Kuppen, ihrer schneebedeckten Hügeln und raubte ihr die Sinne. Er fuhr so tief in ihre Grube ein, dass sie kaum noch Luft zum Atmen hatte. Ajani hob sie in den Himmel der Lüste und entlockte ihr animalisch Laute, die Cassandra sich selber nie zugetraut hatte.<br />
Sie küsste und sie liebte ihn und als sie ihn bestieg, wusste sie warum ihre Mutter nicht ohne William sein konnte.<br />
Die Zeit war wie im Fluge vergangen und Ajanis Mutter sah nicht mehr das junge Mädchen, welches vorhin weggelaufen war, sondern eine glückliche Frau.<br />
Neben ihr saß ein junger Mann und die junge Frau, die Cassandra vorhin in der Hütte gesehen hatte. Es war ihr ein wenig peinlich als sie erfuhr, dass Ajanis älterer Bruder war, den sie vorhin gesehen hatte.<br />
Tage der Glückseligkeit und der Lust folgten. Zwei Tage später wollte Cassandra, Ajani ihrer Familie vorstellen.<br />
Es war schwer für sie ihn jeden Tag gehen zu lassen und dass sie nicht beisammen sein konnten, wenn sie wollten. Ajanis Bruder war mit seiner Frau noch in die Hütte der Eltern gezogen, was den ohnehin schon begrenzten Platz noch mehr strapazierte. Somit war kein Platz für ihre Zweisamkeit.<br />
Agatha war ihre Mutter und sah sofort, dass sie mit keinem Kind mehr sprach als sie Cassandra bat, Ajani zum Abendessen mitzubringen. William und sie wollten den Mann, der ihre Tochter so verzaubert hatte, doch endlich richtig kennenlernen.<br />
Cassandra hatte keine Zeit gehabt Ajani vorzuwarnen, so wusch er sich schnell und lief mit Cassandra an der Hand in Richtung Farm. Sein Herz klopfte wie wild. Er hatte die Farm von William Connely noch nie betreten und heute, sollte er sogar zum Abendessen ins Haupthaus kommen.<br />
Hunger hatte er keinen. Die Steine die in seinem Magen hin und her kullerten und ihm dieses besagte Unwohlsein bescherten, trieben ihm sogar die Schweißperlen auf die Stirn. Hätte Cassandra seine Hand nicht festgehalten, wäre er sicher geflüchtet.<br />
Agatha umarmte ihn gleich. Diese Nähe zu den Weißen war er nichtgewohnt. Cassandra zählte dabei nicht. Sie war schon immer seine Freundin und er sah sie nicht als etwas anderes. Sie gehörte einfach zu ihm.<br />
Agatha kannte Ajani schon von den Krankenhausbesuchen, war aber dennoch positiv überrascht, was für ein ansehnlicher junger Mann aus ihm geworden war.<br />
Vor William Connely hatte er die meiste Angst, schließlich war er der Besitzer von all dem hier. Er war zwar bei seinen Leuten als gerechter Mann angesehen aber Ajani kam hier als Freund von Cassandra und wusste nicht wie er das auffassen würde. Der feste Männerhandgriff zur Begrüßung zeigte ihm aber, dass er sich nicht über Ajani stellte.<br />
Sie saßen beim Essen, keiner monierte Etikette oder seinen Umgang mit Messer und Gabel. Sie unterhielten sich ganz normal.<br />
„Wie habt ihr euch denn eure Zukunft vorgestellt?“ fragte William so nebenbei und sah in zwei erschrockene Gesichter.<br />
Ajani schien sich schneller gefangen zu haben als Cassandra, die eigentlich immer noch nicht wusste, wohin das Leben sie führen würde.<br />
„Ich wollte sie schon immer heiraten.“ antwortete Ajani und lächelte seine Traumfrau dabei glückselig an.<br />
„Ja“ mischte sich jetzt auch Cassandra ein „er wollte mich schon heiraten als wir Kinder waren.“<br />
Agatha strahlte, wenngleich sie auch wusste, dass so eine Verbindung Probleme mit sich bringen würde.<br />
„Hast du das Brautgeld schon zusammen?“ fragte William belustigt. Er kannte die einheimischen Traditionen, die aber der englischen entgegenstanden, die eher der Braut eine Mitgift der Eltern zusicherte.<br />
Wie ernst Ajani das meinte, sahen sie erst als er in seine Hosentasche griff und den größten Diamanten auf den Tisch legte, den William je gesehen hatte. Agatha und William verschlug es die Sprache.<br />
„Der ist Millionen wert.“ Williams Worte schockten nun auch die anderen Drei, die sich das niemals vorstellen konnten.<br />
„Pass gut auf deine zwei Schätze auf.“ sprach ihn William an und legte ihm den Stein wieder in die Hand und blickte Cassandra an. Sein freundlich nickendes Gesicht, wirkte wie die Zustimmung zu ihrer Beziehung.<br />
Auch Agatha legte ihre Hände auf die der Beiden und führte sie zusammen.<br />
Ajani fiel ein Stein vom Herzen. Nie im Leben hatte er sich vorstellen können, so warmherzig empfangen zu werden.<br />
Agatha wie auch William hatten sich mit der Lebensweise der Einheimischen angefreundet und das Land und die Leute lieben gelernt. So waren sie toleranter als die meisten Weißen.<br />
Cassandra nahm Ajani mit in ihr Zimmer. Die vielen neuen Eindrücke flashten ihn gewaltig. Er hatte zwar schon einmal ein Bett gesehen aber noch nie in einem geschlafen. Erst traute er sich nicht aber als Cassandra sich rückwärts einfach hineinfallen ließ, legte er sich zaghaft neben sie.<br />
Er hatte eine ganz andere Welt betreten und das nur weil er Cassandra kannte und liebte. Sie strich mit ihrer Hand über seine Lippen.<br />
„Und war es so schlimm?“<br />
„Sie waren so nett zu mir“ antwortete er als könne er es immer noch nicht fassen. „Sie lieben dich genau wie ich.“ Ihre Blicke trafen sich und es gab keine Zweifel, dass er sie nicht lieben würde. Sanft berührten sich ihre Lippen zu einem Kuss, zu einem Versprechen. Schnell hatte die Leidenschaft sie erfasst. Das Händchenhalten unter dem Tisch hatte sie verbunden und gegenseitig Halt gegeben aber jetzt brauchten sie sich.<br />
Cassandras Hände fuhren in das Hemd, welches sie ihm mitgebracht hatte. So ungewohnt wie sich der Stoff auf seiner Haut auch anfühlte, war es nicht unangenehm. Ihre weiche Hand aber war, um so vieles besser. Knopf für Knopf öffnete sie es und schob es von seinen Schultern. Ihre Lippen ließen seine Haut prickeln. Zart hauchte sie ihre Küsse auf seine Brust, biss ihn sacht in seine kleine Brustwarze, bis er nun seinerseits begann ihr Kleid zu öffnen.<br />
Vorsichtig schob er es von ihren Schultern. Cassandra schaute ihn die ganze Zeit an. Seine Augen funkelten je mehr Haut er von ihr sah.<br />
Cassandra stand plötzlich auf und ließ das Kleid von ihrem Körper gleiten. So etwas hatte Ajani noch nie gesehen. Dieser seidige hauchzarte Stoff des Negligés, welches Cassandra nur für diesen Moment angezogen hatte, lies ihn staunend ihren schönen Körper betrachten. Aufgeregt stachen ihre Brustwarzen durch den dünnen Stoff, den Ajani jetzt ganz vorsichtig berührte.<br />
Die Frauen in seinem Dorf trugen meist ein Tuch um ihren Körper gewickelt, wenngleich auch einige ihre Brüste unverhüllt ließen. Cassandra scheute sich nicht ihm ihre Brüste zu zeigen aber sie aus dieser anregenden Verpackung zu schälen, hatte etwas ganz Besonderes.<br />
Der Stoff fühlte sich unter seinen Fingern irgendwie kühl und glatt an und legte sich um Cassandras Brüste, wie eine zweite Haut. Ajani spürte alles als er mit seiner Hand, ihre Rundungen verwöhnte.<br />
Cassandra keuchte leise auf. Er hatte den Druck erhöht und ihr wunderbare Gefühle beschert. Ihr Blick fiel nach unten auf seine Körpermitte. Die Beule in seiner Leinenhose war unverkennbar.<br />
Ihre Hand streckte sich nach seiner. Cassandra zog ihn zu sich hoch und Ajani folgte ihr. Seine Hose konnte ihren flinken Fingern nicht lange widerstehen. Voller Freude sprang ihr, sein wippender Schwanz entgegen als sie den Hosenbund über seinen Hintern drückte und sie langsam zu seinen Füßen fiel.<br />
Beide waren sie neugierig aber noch immer recht unerfahren. Cassandra kam nicht umhin, diesen schwarzen Prügel in ihre Hand zu nehmen. Noch immer konnte sie nicht begreifen, wie sie ihn in ihrem zarten Körper aufnehmen konnte.<br />
Seit sie ihre Freundin Clairice mit Beatrix gesehen hatte, ging ihr das Bild nicht mehr aus dem Kopf, wie sie zärtlich durch ihren Schoß leckte und sie so hingebungsvoll ihren Gefühlen freien Lauf ließ.<br />
Cassandra deutete ihm an sich auf das Bett zu legen, bevor sie über ihn stieg.<br />
Ajani war völlig verwirrt aber auch angetan. Ein ungewöhnlicher Duft drang in seine Nase und als er plötzlich Cassandras Zunge an seiner roten Spitze spürte und ein angenehmes Zucken durch seine Stange ging, ahnte er zu verstehen.<br />
Vor ihm öffnete sich gerade die wundervollste Blüte. Seine Zunge tauchte in ihren Nektar und er sah wie sie sich immer weiter öffnete. Berausch von ihrem süß salzigen Geschmack labte er sich immer intensiver an ihr.<br />
Ihr Stöhnen vermischte sich mir seinem, als Cassandra ihre Lippen um den roten Apfel schloss.<br />
Je mehr er in die Tiefen ihre Blüte vordrang und ihr nie gekannte, wunderbare Gefühle bescherte, umso mehr schraubte sich ihre Hand um seinen Stamm.<br />
Seine Finger öffneten ihre Blütenblätter weiter, bis ihr zuckersüßer Stempel zum Vorschein kam, den seine Lippen augenblicklich genüsslich einsaugten und ihr einen Lustschrei entlockten, der bestimmt im ganzen Haus zu hören war.<br />
Cassandras Becken zuckte unkontrolliert und immer wieder berührte ihre Blume seine Lippen, was es für sie nicht gerade einfacher machte. Ihr Höhepunkt war so gewaltig und währte gefühlt ewig, sodass sie völlig erschöpft auf ihm zusammenbrach.<br />
Wie konnte er Cassandra seine Liebe besser zeigen als so. Der Anblick entschädigte ihn dafür, dass sie es nicht mehr geschafft hatte, ihn ebenfalls über die Klippe zu treiben aber dafür hatten sie noch ein ganzes Leben.<br />
Der süße Hintern vor seinen Augen, brauchte eine ganze Weile bis er sich wieder bewegte. Cassandra wälzte sich von Ajani herunter und legte sich neben ihn. Sein Arm empfing sie liebevoll und zog sie dicht heran.<br />
„William hat bei deinem Boss Bescheid gesagt. Du musst morgen nicht arbeiten.“ Ajani blickte sie erschrocken an. Er brauchte das Geld für seine Familie. Dass er einen Millionenschatz in seiner Hosentasche hatte, realisierte er noch immer nicht, mal davon abgesehen, dass er als Schwarzer ihn niemals zu einem angemessenen Preis verkauft bekäme, wenn überhaupt.<br />
„Onkel William will morgen mit dir etwas bereden.“<br />
Was für Cassandra eine ganz normale Sache war, machte Ajani nervös. Während Cassandra neben ihm schlief, grübelte er nach.<br />
Es war schon weit nach Mitternacht als Cassandra wach wurde und Ajani immer noch nicht schlafend sah.<br />
„Mach dir keine Sorgen. Wenn Onkel William etwas Schlimmes vorhätte, würdest du jetzt hier nicht liegen.“<br />
Cassandra drehte sich um und rückte mit ihrem zuckersüßen Po bis zu ihm heran. Es war dunkel und trotzdem konnte er ihr schelmisch grinsendes Gesicht sehen als sie ihren Hintern an seinem erwachenden Schwengel rieb. Schnell hatte sie Ajani auf Betriebstemperatur und auf andere Gedanken gebracht. Cassandra stellte ein Bein etwas auf und er fand den Weg auch im Dunkeln. Cassandra biss sich auf die Hand als er ihr Löchlein weitete. War der beim letzten Mal auch so groß? Immer tiefer drang er vor und sprengte bald ihre Vorstellungskraft. Sie spürte ihn überall. Langsam begann er sich in ihr zu bewegen und Cassandra stemmte sich ihm nun auch noch fordernd entgegen.<br />
Wimmernd vor Lust presste sie ihre Hand immer fester auf ihren Mund. Die Gefühle waren so unbeschreiblich. Wie gerne hätte sie jeden daran teilhaben lassen aber es war mitten in der Nacht.<br />
Aber auch Ajani, dessen Vorstöße jetzt schneller und intensiver kamen, röchelte schon lustvoll hinter ihr. Seine Hand griff enthusiastisch in ihre Brust als er nicht mehr an sich halten konnte. Cassandra spürte wie sein Liebessaft ihr Innerstes flutete und eine ungekannte Wärme verbreitete.<br />
Cassandra spürte, dass sie nur noch diesen einen letzten Kick brauchte um selber auch noch einmal abzuheben, deshalb drückte sie ihren Po energisch gegen sein Becken. Ajani blieb standhaft, auch wenn seine Männlichkeit schon an Härte verloren hatte, reichten zwei kurze Stöße, um Cassandra ihren Höhepunkt erleben zu lassen.<br />
Eng umschlungen und noch immer in ihr fand auch Ajani endlich Ruhe und war bald eingeschlafen.<br />
Die Sonne stand schon am Himmel als Ajani hochschreckte. Er war es nicht gewohnt, so lange zu schlafen. Das musste an dem weichen Bett liegen, dass ihn irgendwie festhielt. Oder lag es doch an dem schönen Engel, der neben ihm lag. Ihr blondes Haar lag auf dem Kopfkissen verstreut und umrahmte ihr liebliches Gesicht. Sein Blick wanderte über ihren makellosen Körper, ihre zwei reizvollen Orangen, ihren straffen Bauch bis hin zu dem kargen blonden Haardreieck, welches ihre jetzt wieder geschlossene Blüte beschützte.<br />
Ajani konnte sich an ihr einfach nicht satt sehen.<br />
Alle vier frühstückten gemeinsam. So etwas kannte er gar nicht. Meist reichte ihr Essen nur für ein oder zwei Mahlzeiten am Tag. Seltsam war auch, wie die Bediensteten ihn anschauten, weil er am Tisch der Herrschaft saß.<br />
Agatha tippte Cassandra leicht an den Arm. „Er hat dich ganz schön schreien lassen.“ Der entsetzte Blick ihrer Tochter belustigte sie. „Keine Angst“ fuhr sie fort „du weißt ja, dass ich auch meine Erfahrung, mit etwas großem Schwarzen hatte.“ Während Agatha ihrer aufmunternd zulächelte, kniff William ein Auge zusammen, über das nebenbei gehörte.<br />
Er hatte eine Idee gehabt, die er jetzt aber erst einmal vorbringen wollte und stellte seine Verwunderung hinten an. „Ajani ich habe gehört du kannst etwas lesen und schreiben.“ Er blickte zu Cassandra die ihm vor ihrem Weggang Einiges beigebracht hatte.<br />
„Ich würde dir, wenn du möchtest, eine Anstellung anbieten.“ fuhr William fort. „Ich brauche hier eine rechte Hand, die sich mit mir zusammen um die Geschäfte kümmert. Du wärst zuständig für die Lohnzahlungen, die Einteilung der Arbeiter und auch noch einiges mehr.“<br />
William blickte Ajani an, der sein Glück nicht fassen konnte aber dem auch die Angst, vor der riesigen Verantwortung anzusehen war.<br />
„Eine Bedingung habe ich allerdings noch.“ Ajani schaute William mit großen Augen an. Jetzt kam der Hammer. Das Angebot klang viel zu schön, um wahr zu sein.<br />
„Du musst erst noch einmal zur Schule, damit du richtig Lesen, Schreiben und auch Rechnen kannst.“<br />
„Ich kann doch nicht… Wer soll mich denn unterrichten?“ fragte Ajani ungläubig.<br />
„Das könnte ich doch machen. Suri habe ich es doch auch beigebracht.“ Cassandras Idee stieß auf reges Interesse.<br />
Agatha allerdings wollte das Ganze noch etwas ausweiten. „Mit nur einem Schüler, das lohnt sich doch nicht. Wie wäre es, wenn wir eine kleine Schule einrichten.“<br />
Cassandra war von dieser Idee begeistert. Insgeheim war das schon lange ihre Berufung. Die Männer standen der Sache allerdings noch etwas skeptisch gegenüber.<br />
Der Tag verging wie im Fluge. William zeigte ihm die Farm und begann Ajani mit seinen Aufgaben vertraut zu machen.<br />
Es war Abend geworden und William lag neben Agatha im Bett. „Willst du mir davon erzählen?“ kam seine Frage in die Dunkelheit gerichtet.<br />
„Was meinst du?“ fragte Agatha zurück obwohl sie ahnte, worauf er anspielte. Sie hatte seine Reaktion gesehen und vielleicht auch ein wenig damit gespielt.<br />
„Es war noch vor deiner Zeit.“ begann sie leise zu erzählen. Arthur war seinen ehelichen Pflichten schon seit Wochen nicht nachgekommen. Schon als wir hier ankamen, hatte mich der große Kerl fasziniert. Jeden Tag ritt ich aus und hoffte ihn zu sehen. Wir kamen uns schon sehr nahe aber ich war eine verheiratete Frau. Es hat fast ein Jahr gedauert. Ich wollte ihn und ich brauchte ihn und ich wollte endlich sehen was die riesige Beule in seiner Hose verbarg. Ich zog mich aufreizend an und verführte ihn. Oh Gott war Simba groß. Er konnte fast mit meinem Hengst mithalten. Ich schrie den ganzen Stall zusammen als er mich nahm. Mein Gehirn hatte sich ausgeschaltet und ich lebte nur noch die Lust.“<br />
Es herrschte Stille in ihrem Schlafzimmer, mal von dem gleichmäßigen Rascheln abgesehen. Agatha lauschte und griff unter Williams Decke. Sie fühlte seine Hand die um seinen Stamm geschlungen war. Erschrocken hörte er mit seinen Bewegungen auf.<br />
Agatha lächelte in sich hinein als ihre Hand sein Glied umschloss. „Seine Eichel sprengte fast meinen Eingang als er in mich eindrang.“ raunte sie lasziv in die Dunkelheit und wichste, an seiner statt weiter. „Er war so groß, dass er in meinem Inneren anstieß und ich Gefühle verspürte, die ich so nie kannte.“<br />
William keuchte an ihrer Seite, genoss ihre Behandlung und lausche ihren Worten.<br />
„Ich spürte ihn einfach überall. Seine Hände griffen so gierig nach meinen Brüsten und er trieb seinen Speer immer tiefer in mich hinein.“<br />
Agatha hatte mit ihren Worten auch ihr Tempo erhöht und spürte schon das verräterische Zucken in ihrer Hand.<br />
„Es war so animalisch. Er nahm mich wie ein Tier und es gefiel mir. Ich schrie meine Verzückung laut heraus als mich mein Höhepunkt regelrecht erschlug.“<br />
Agatha hatte ihr Bemühungen so verstärkt, dass William zusammen mit ihrem verbalen Höhepunkt, nicht mehr an sich halten konnte und sich röchelnd in und über ihrer Hand verströmte. William brauchte eine ganze Weile um sich zu sammeln. Agatha hatte inzwischen mit ein paar Tüchern seine große Sauerei beseitigt.<br />
„Vermisst du seinen Großen?“ fragte William, mit immer noch belegter Stimme in die Stille.<br />
Agatha musste etwas überlegen. Sie wollte ehrlich zu ihm sein, das hatte er verdient. „Ich liebe Dich aber manchmal kommt es mir schon in den Sinn. Es hatte nichts mit Liebe zu tun aber er hat meinem Körper auf ganz besondere Weise Leben eingehaucht.“<br />
Wieder war Stille eingetreten als William erneut begann. „Willst du das noch einmal erleben?“<br />
„Ich liebe dich“ antwortete Agatha „und obwohl wir nicht verheiratet sind bin ich dir treu.“<br />
„Das habe ich nicht gemeint.“ begann William erneut „Willst du das noch einmal erleben, wenn ich dabei bin, bei dir bin und euch zusehe?“<br />
Er konnte zwar Agathas funkelnde Augen in diesem Moment nicht sehen und er hörte auch nicht wie schnell ihr Herz plötzlich schlug aber er hörte, dass sie deutlich schwerer atmete. Agatha beugte sich über ihn, ja sie schob sich über ihn und küsste ihn leidenschaftlich. Wenn das nicht eine Antwort war die er verstand und sich erhofft hatte.<br />
In den nächsten Wochen waren alle ganz umtriebig. Ajani baute Tische und Bänke, während die Damen den Schulraum dekorierten, der von einem Abstellraum zu einem Solchen umgewandelt wurde.<br />
Es war schwer die Leute im Dorf davon zu überzeugen, ihre Kinder in die Schule zu schicken aber als Cassandra eine kostenlose Mahlzeit jeden Tag anbot, füllte sich ihr kleiner Schulraum rasend schnell.<br />
Auch Suri war mit im Boot. Sie unterstützte Cassandra wo sie nur konnte. Sie kochte die Mahlzeiten, welche für viele Familien sicher der Hauptgrund war, ihre Kinder dort hin zu schicken.<br />
Ajani lernte gut und es stellte sich schnell heraus, dass er ein cleverer Bursche war und gut mit Zahlen umgehen konnte. Nach der Schule erledigte er noch Arbeiten für William bevor er manchen Tags erschöpft neben Cassandra ins Bett fiel.<br />
Einmal die Woche gönnten sie sich ein Bad im Fluss, welches weniger dem Waschen galt als ihre Seele und ihren Geist wiederzubeleben. Meist gingen sie spät in der Nacht, um alleine zu sein.<br />
Cassandra saß im seichten Wasser und erwartete ihren Wasserspringer, der zu ihren Füßen auftauchte und sich über ihren zarten Körper hermachte.<br />
Sie waren jetzt schon 6 Monate ein richtiges Paar und ihm wurde es niemals leid, ihr die erregendsten Gefühle ins Gesicht zu zaubern.<br />
Sein stählerner schwarzer Leib schob sich über ihren Körper. Eine Hibiskus Blüte, die er gepflückt hatte strich sanft über die Knospe ihrer Brust, umrundete sie und strich zwischen ihren süßen Bergen hindurch, über ihren Bauchnabel, ihren Schoß und verzierte letztendlich, eingeklemmt zwischen ihren Beinen, den Eingang zu ihrem Paradies.<br />
Doch nicht lange blieb sie das Einzige, was dort verweilte. Ajanis Zunge tauschte den Platz mit der schönen Blüte und verwöhnte Cassandra, die ihre Beine angewinkelt aufstellte und ihm ihre Köstlichkeiten frei zugänglich machte. Es dauerte nicht lange und Cassandra schreckte die Vögel, der ganzen Umgebung, mit ihrem erlösenden Schrei auf.<br />
Die junge Liebe genoss ihr Leben und arbeitete hart. Cassandra ging in ihrer Arbeit als Lehrerin voll und ganz auf. Ajani füllte seinen Posten immer besser aus. Da er die Arbeiter gut verstand und ihre Sorgen nachvollziehen konnte, optimierte er die Arbeitsweise so, dass sie allen gerecht wurde.<br />
William hingegen konnte sein nächtliches Gespräch mit Agatha nicht vergessen. Noch immer ritt sie fast täglich aus und er fragte sich ob Simba ihr noch immer zu Gefallen war. Agatha hatte aber seit sie mit William zusammen war, zu Simba eine verhaltene Distanz aufgebaut. Ihm war auch klar, dass Intimitäten mit der Frau des Bosses zu riesigen Schwierigkeiten führen würde und respektierte dies, obwohl Agathas anregender Körper seinen Unterleib regelmäßig zucken ließ.<br />
Auch wenn William erst ein wenig überrascht war, dass Agatha Sex mit seinem Stallburschen hatte, war er über sich selber mehr erstaunt, wie jedes Mal dieses Bild vor seinen Augen, einen Ständer in seine Hose zauberte. In seinem Hirn hatte es sich bereits manifestiert. Er wollte sehen wie dieser riesige Prügel Agatha aufspießte.<br />
Es war ein Tag wie jeder andere. Agatha hatte sich ihren Hengst geschnappt und doch war etwas anders. Simba hatte ihn für sie gesattelt und hielt ihn an der Leine bis sie kam. Sein Blick musterte sie heute so, wie vor vielen Jahren als sie beide ihre Lust auslebten. Agatha versuchte das zu ignorieren, doch sein animalischer Gesichtsausdruck, versetzte ihre Hormone in Schwingung.<br />
Den ganzen Ausritt über ließ sie sein Gesichtsausdruck nicht mehr los. Sie würde nicht. Sie gehörte nun zu William. Trotzdem spürte sie ihre Erregung und die ständige Reibung des Sattels, war auch nicht gerade hilfreich ihren Schoß zur Ruhe zu bringen.<br />
Sie hoffte, ja sie betete darum, dass Simba nicht im Stall wäre, wenn sie wieder kam. Agathas Herz pumpte wie verrückt als sie ihn schon an ihrer Box warten sah.<br />
Sie kam den offenen Gang im Schritttempo entlang geritten. Simba trat einen Schritt auf sie zu. Er lächelte sie so überlegen an und streifte ganz absichtlich mit seiner Hand ihr Bein. Was passierte hier nur? Alle Blitze die in ihrem Körper einschlugen, trafen sich in ihrer Körpermitte.<br />
Nein, sie durfte das nicht. Simbas Zähne blitzten als er sie anlächelte und nun half er ihr auch noch beim Absteigen. Seine kräftige Hand hielt ihre Pobacke auch noch fest als sie schon auf dem Boden stand.<br />
„Ich kann nicht!“ hörte sie sich sagen, obwohl irgendetwas in ihr am liebsten über ihn hergefallen wäre.<br />
Simba zog sie gegen ihren Willen an sich heran. Sie spürte an ihrem Bauch seine große Erwartungshaltung. Wie von alleine griff ihre Hand nach seinem Hammer, der sein Hosenbein füllte und fast bis zu seinem Knie reichte.<br />
„Ich kann nicht!“ wimmerte sie mit ihrem letzten Rest an Selbstachtung. Wie in einem Schleier sah sie William, zufrieden lächelnd durch das Gatter schauen. Er schloss seine Augen und nickte ihr zu. Hatte er ihr gerade sein Einverständnis gegeben? Hatte er das vielleicht sogar eingefädelt? Wie sehr musste er sie lieben, um ihr dieses Geschenk zu machen.<br />
Nun gab es für Agatha kein Halten mehr. Sie ergab sich in Simbas Küsse und drückte sogar, seinen Kopf noch fester auf ihre Brust, die er gerade stürmisch in Besitz nahm. Agatha stöhnte laut auf als er an ihre Brustwarze knabberte und saugte. William hielt die ganze Zeit Blickkontakt und er lebte sichtlich ihre Gefühle.<br />
Ihre Bluse und ihr BH hatten sich längst in Luft aufgelöst. Simba kniete ihr zu Füßen und zog ihr gerade Stiefel, Hose und ihren Slip aus. Agathas Augen glänzten vor Lust. Simba war die Urgewalt der Natur, während William für sie Halt und Zuneigung verkörperte. Immer noch an die Wand gelehnt streckte sie ihre Hand nach William aus, die er ergriff.<br />
Ein lustvoller Schrei hallte plötzlich durch die Box. Simba hatte zwei Finger in ihren tropfenden Eingang getrieben und ihren Lustknubbel zusätzlich mit seiner Zunge verwöhnt. Agathas Schreie wurden lauter und abgehackter und sie quetschte Williams Hand, wie bei einer Geburt. Simba trieb sie sekündlich ihrem Höhepunkt näher.<br />
William sah wie ihr Körper bebte. Begeistert nahm er die kleinen Eruptionen wahr, die ihre schönen Brüste erschütterten und die Brustwarzen die so hart und lustvoll von ihnen abstanden. Doch noch schöner war ihr krampfhaft, geil verzerrtes Gesicht, dass ihren leidenschaftlichen Höhepunkt in jeder Faser widerspiegelte.<br />
William sah Simbas glänzende Finger, die er schmatzend aus Agatha zog.<br />
Wie als wolle er sich noch einmal vergewissern, schaute er zu William. Dieser atmete fast genauso schwer wie Agatha aber nickte Simba aufmunternd zu. Ja er konnte es kaum noch erwarten.<br />
Simbas Hose fiel und William konnte gar nicht glauben was er da sah. Jetzt war Simba nicht mehr zu bremsen. Er hob Agatha aus, die ihre Beine reflexartig um seine Hüfte schlang. Vorsichtig legte er sie ins Stroh, wo schon eine Decke bereit lag. Während sie noch keuchend ihrem ersten Höhepunkt hinterher hechelte, packte er ihre Beine, warf sie über seine Schultern und trieb mit seinem Koloss ihren Eingang auseinander. Agatha jammerte, vor Lust und Schmerz. Ihre schönen großen Brüste schwappten im Rhythmus seiner Stöße.<br />
Agathas Augen suchten stetig den Blickkontakt mit William. Ab und an erblickte sie ihn im Taumel ihrer Lust, in dem sie stöhnend ihre Augen immer wieder schloss.<br />
Sie winkte ihn zu sich heran. Simba hingegen ließ sich überhaupt nicht beirren als William sich neben Agathas Kopf kniete und ihre Hand nahm.<br />
Er sah wie diese brachiale, schwarze Stange seine Frau aufspießte und ihr Schreie entlockte, die er noch nie von ihr gehört hatte.<br />
William spürte schon an ihrem schraubstockartigen Griff, dass Agatha sich ihrem nächsten Höhepunkt näherte. Ihre Augen wirkten völlig entrückt und sie war schon nahe einer Ohnmacht als ein mächtiger Orgasmus ihren Körper schüttelte.<br />
Simba hämmerte sie unbeirrt weiter und Agatha fiel gleich wieder in ihr nächstes Hoch.<br />
William war von Simbas Durchhaltevermögen begeistert, denn erst als Agathas Körper erschlafft zusammensackte, zog er sich aus ihr zurück und William beobachtete wie die gewaltigste Eichel, die er je gesehen hatte begann zu sprudeln. Drei gigantische Schübe schossen seinen weißen Saft bis zu Agathas Kinn. Laachen seines Spermas hatten sich auf und um ihre Brüste gebildet.<br />
Simba schnaufte weit weniger als William es erwartet hätte. Er beugte sich zu Agatha und küsste sie plötzlich ganz liebevoll. Williams Augen sagten ihm „Danke“ und so zog er sich zurück.<br />
Agatha sah William überglücklich an, der sich nun neben sie legte und an sie schmiegte. Seine Traumfrau sah besudelt und benutzt aus aber weder sie noch er bereuten es. Seinen Finger, der Simbas Sperma von ihrer Brustwarze klaubte, fing Agatha sofort mit ihrem Mund ein.<br />
ihre Lebensgeister erwachten noch einmal und nun war sie es, die sich bei ihm bedankte. Hier stand noch ein ungenutztes Arbeitsgerät, was jetzt noch einen Acker durchpflügen konnte. Agatha ritt William bis sie sich noch einmal gemeinsam vereinigten.<br />
Obwohl sie gerade Sex mit einem anderen hatte, schweißte sie das Ganze nur noch mehr zusammen. Sie lebten Wochenlang von dieser Erinnerung.<br />
Simba strahlte, wenn er Agatha sah. Auch wenn er selber Familie hatte, genoss er es diese weiße Frau zu nehmen. Auch in seinem Stamm gab es Frauen mit großen Brüsten aber Agathas waren etwas ganz Besonderes. Er wusste ganz genau, dass sie irgendwann wieder zu ihm kommen würde und er würde es genießen.<br />
Cassandra beobachtete die Nachrichten, die aus Europa kamen mit Besorgnis. Dort war der Krieg ausgebrochen und England war in diesen Disput mit hineingezogen worden. Die Nachrichten aus der Heimat kamen nur spärlich auf ihrer Farm an und für Ajani schien das alles so unendlich weit weg. Doch Cassandra erzählte von ihren Großeltern, an die sie sich nur noch wenig erinnern konnte, die ihnen aber einige Male im Jahr schrieben.<br />
Grandmas erste Briefe waren voller Skepsis als Cassandra ihnen von ihrer Liebe zu Ajani schrieb, doch das änderte sich schnell. Die liebevollen Zeilen hatten sie nun eher neugierig auf ihn gemacht.<br />
Die Briefe wurden immer spärlicher als die Nachrichten von der Bombardierung Englands berichteten. Sie zu besuchen, war nicht möglich, da selbst die Schiffsrouten um Afrika nicht mehr sicher waren. In jedem Lebensabschnitt spürten sie die Veränderung, die dieses schlimme Ereignis mit sich brachte. Einige Engländer gingen in die Heimat zurück um, wie sie meinten ihre Pflicht für König und Vaterland zu leisten. Für Cassandra war das trotzdem so weit weg. Sie grübelte viel, ob sie sich überhaupt noch als Engländerin fühlte. Sie war zwar dort geboren aber ihre Heimat, war hier.<br />
Just in dieser schweren Zeit gab es auch eine schöne Nachricht. Endlich war Cassandra schwanger. Es hatte Jahre gedauert und Cassandra zweifelte schon an sich. Umso größer war die Freude als Agatha sie beiseite nahm. Ihr waren die kleinen Veränderungen als Erste aufgefallen. Cassandra legte stetig zu und schien einen mehr als gesunden Appetit zu haben. Während Ajani ihre weiblichen Rundungen genoss, wusste ihre Mutter noch ehe Cassandra es ahnte, dass es passiert war.<br />
Langsam wölbte sich ihr Bäuchlein und nun wurde es auch allen anderen bewusst.<br />
„Cassandra,“ sprach ihre Mutter sie nun an. Sie selber brach mit den alten Konventionen, wenn sie diese für überholt hielt aber ein Kind zu bekommen, ohne verheiratet zu sein, war immer noch ein NoGo für sie.<br />
„willst du Ajani nicht endlich heiraten?<br />
Cassandra lebte wie Mann und Frau mit ihm und nun bekamen sie zusammen ein Kind. Die Jahre waren wie im Fluge vergangen und immer wieder jagte ein Projekt das Andere. Zurzeit baute Ajani für sie auf der Farm ein eigenes Haus. Eigentlich war auch jetzt kaum Zeit dafür aber ihre Mutter hatte sicher recht.<br />
Ihr Vater, Sir Arthur war vor gut einem Jahr, wie viele nach Europa zurückgekehrt. Er würde also nicht bei ihrer Hochzeit dabei sein. Ja, sie wusste nicht einmal ob er noch lebte. Doch sie wusste auch, dass er als Offizier und Adliger, wohl eher in London im Ministerium einen Platz erhalten würde. Cassandra war sich auch gar nicht so sicher, ob sie ihn überhaupt dabeihaben wollte. Ihr gegenüber war er nicht der fürsorglichste Vater aber er hatte immer gut für sie gesorgt.<br />
Vielleicht war es auch besser so, ohne den Zwist zwischen den Brüdern erneut heraufzubeschwören, da ihre Mutter nun auch zu William gehörte.<br />
Da auch die Shona schon längst den christlichen Glauben angenommen hatten, war die Eheschließung weit weniger problematisch als anfangs gedacht. Sie pflegten ihre Traditionen aber waren den englischen Gewohnheiten nicht abgeneigt. Um beidem Gerecht zu werden planten Cassandra und Ajani zwei Hochzeiten.<br />
Die Mädchen im Dorf, die sie von früher her kannte oder die durch ihre Schule gegangen waren kümmerten sich rührend um sie.<br />
Cassandra wurden viele kleine Zöpfe geflochten in denen die schönsten und buntesten Perlen eingearbeitet waren. Kamee, Ajanis Mutter hatte ein traditionelles Gewand für sie genäht. Sie war so stolz auf ihren Jungen und sie liebte Cassandra inzwischen, wie eine eigene Tochter. Sie mit dem Babybauch zu sehen, ließ ihr Herz aufgehen.<br />
Das gewickelte Gewand brachte durch diesen großen Ausschnitt ihre schon ordentlich angeschwollenen Brüste aufreizend zur Geltung. Die Perlen die sie überall zierten, konnten nur unwesentlich von ihrer Schönheit ablenken.<br />
William war ein wenig überfordert als Ajani, wie es Tradition war, mit ihm den Brautpreis aushandeln wollte. Hier übernahm aber Agatha mit Freuden. Sie wussten, dass er noch immer den Diamanten hatte und sie hatten ihm geraten niemanden davon zu erzählen. Ihre Verhandlung war deshalb rein rhetorischer Art um die Tradition zu wahren.<br />
Das Fest wurde im Dorf und mit dem ganzen Dorf gefeiert. William lebte nun schon so viele Jahre hier und erst mit Cassandra und ihrer Mutter lernte er die Leute richtig kennen und lieben.<br />
Einen Fruchtbarkeitstanz zu tanzen, war zwar bei ihrem Anblick unnötig aber Kamee bestand darauf, in der Hoffnung es würde nicht das einzige Kind bleiben.<br />
So ausgelassen hatte Cassandra ihre Mutter und William schon lange nicht mehr gesehen. Allerdings hatten sie auch kräftig von dem Kachasu, dem selbstgebrannten Maisschnaps der Einheimischen genascht.<br />
Die fruchtige Note hatte es Agatha angetan und bald war sie mehr als nur gelöst. Sie tanzte Tänze von denen sie noch nie gehört hatte.<br />
William war immer an ihrer Seite und musste, ob er wollte oder nicht. Es war schon nach Mitternacht als Agatha schwitzend und erschöpft zum Sitzen kam. William hielt sie in seinen Armen. Während sie dem ausgelassenen Treiben weiter zusahen.<br />
Cassandra hatte sich schon vor einer Weile einen ruhigen Platz gesucht. Mit ihrem Bauch war sie nicht mehr ganz so agil. Ajani hatte die Drei schon sitzen und verschnaufen sehen und kam nun zu ihnen.<br />
„Möchtest du nach Hause?“ fragte er Cassandra, denn er machte sich immer Sorgen um sie. Stumm nickte sie.<br />
„Ein bisschen Ruhe wäre jetzt schön.“ schickte sie ihm dann doch noch hinterher.<br />
Das Brautpaar verabschiedete sich offiziell in ihre erste Hochzeitsnacht. Die 15 Minuten bis zur Farm würden ihnen in dieser angenehm kühlen Nachtluft guttun, besonders ihrer Mutter.<br />
Suri, Chaka und ihre Tochter blieben über Nacht bei ihrer Familie und so zogen die Vier allein los. Cassandra funkelte Ajani an und leitete ihn in eine andere Richtung. Agatha und William folgten ihnen ohne Fragen zu stellen.<br />
„Habt ihr etwas gegen eine Erfrischung?“ warf Cassandra ins Halbdunkel der Nacht. Agatha glühte noch immer vom Tanzen und dem Schnaps der ihren Körper noch immer durchheizte.<br />
„Gern doch aber….“ Die letzten Worte blieben ihr im Munde stecken als sie, den Wasserfall und die seichte Stelle des Flusses sah. Nun war sie schon so viele Jahre hier und kannte diesen romantischsten, aller Orte nicht.<br />
Während sie und William noch immer staunten, sprang Ajani und wenig später auch Cassandra splitternackt vor ihren Augen in den Fluss.<br />
Agatha schaute William verwundert an.<br />
„Hey ihr Angsthasen, euch schaut schon keiner was ab.“ Ihr Lachen schallte über das Wasser zu ihnen hinüber. Agathas Augen leuchteten und trotzdem drehte sie sich verlegen zur Seite als sie begann sich auszuziehen. Vor 15 Jahren als sie frisch aus England kamen, hätte nicht einmal im Entferntesten geglaubt, so etwas zu machen. Sei es ihre neu gewonnene Lebensfreude oder der Schnaps, es war ihr egal. Sie tat es.<br />
Langsam glitt sie mit verschränkten Armen vor der Brust ins Wasser. Oh ja, die Abkühlung tat ihrem Körper und ihrem Kopf gut. Hinter sich hörte sie das leise Plätschern als William ihr folgte. Das Wasser war flach aber sie schwammen einige Meter. Agatha drehte sich auf den Rücken um nach William zu sehen. Außer ihrem Gesicht umspülte das Wasser noch ihre zwei wundervollen Berge, die leicht aus dem Wasser hervorschauten. William der näher war als sie dachte, konnte diesem entzückenden Anblick nicht widerstehen. Agatha jauchzte kurz auf als er ihre Beine fasste und sie zu sich heranzog. Sein leidenschaftlicher Kuss trieb schon wieder die Hitze in ihren Körper. Minutenlang lagen sie sich in den Armen und vergaßen, dass sie gar nicht allein waren.<br />
William hielt sie noch immer in seinen Armen als Agatha nach den anderen Beiden Ausschau hielt. Ajani saß auf der anderen Seite des Flusses im seichten Wasser. Auf allen vieren näherte sich Cassandra und setzte sich auf seinen Schoß. Sein harter Kolben klemmte zwischen ihren Bäuchen als auch Cassandra ihn liebevoll küsste. Seit sie schwanger war, konnte sie ihre Gelüste kaum noch zügeln. Sie aß, sie naschte und sie vernaschte ihren Mann mehr als sonst. Seit der Schwangerschaft hatte sie irgendwie ein gesteigertes Verlangen nach körperlicher Zuneigung.<br />
Ajani strich sanft über ihren runden Bauch, streichelte ihre Brüste und küsste sie erneut ganz liebevoll.<br />
Agatha stand und schaute glücklich zu ihrer Tochter.<br />
„Ist es nicht schön die Beiden zu sehen?“ flüsterte sie William zu, der sie hinter ihr stehend, noch immer umarmt hielt. Agatha spürte einen sanften Kuss an ihrem Hals und genoss seine Berührungen.<br />
Was sie aber nicht erwartet hatten, war, dass Cassandra jetzt keine sachten Streicheleien wollte. Sie schlang ihre Arme um Ajanis Hals, hob ihren Körper an und bohrte sich diese harte Stange in den Bauch.<br />
Ajani wollte sie bremsen, weil er Angst um das Baby hatte. Cassandra hingegen ritt ihn wie besessen. Sie brauchte ihn, sie wollte ihn und zwar jetzt.<br />
Ihr Stöhnen wurde schnell lauter und er versuchte sie zu halten und zu führen. Ihre Brüste waren inzwischen fast so groß wie die ihrer Mutter. Ajani konnte nicht sagen, dass ihm das missfiel.<br />
Liebevoll knetete er das weiche, lustvolle Fleisch während Cassandra, laut stöhnend und keuchend, kurz vor ihrem Höhepunkt stand.<br />
Agatha biss in ihre Hand. William schien das Bild der Beiden so angetörnt zu haben, dass seine Finger den Weg in Agathas heißen Schoß gefunden hatten. Flink rieb er ihre Perle, während zwei Finger tief in ihre feuchte Welt eintauchten. Agatha krampfte um seine Eindringlinge und ließen sie fast zusammen mit Cassandra über die Klippe springen. Sie sank in Williams Arme. „Warum haben wir das nicht schon früher getan“ hauchte sie ihn, mit einem Kuss über ihre Schulter hinweg an.<br />
Die anderen Beiden lagen sich noch immer in den Armen. Agatha und William zogen sich leise zurück. Sie überließen ihnen diesen ganz besonderen Moment.<br />
Eine Woche später folgte dann die kirchliche Trauung. Nun war es Agatha, die dafür sorgte, dass Ajani angemessen gekleidet war. Er sah wie ein Gentleman aus, in seinem Anzug. Sie mochte den Jungen inzwischen wie einen Sohn. Als sie ihn so sah konnte sie nicht anders und nahm ihn in den Arm. Tränen rannen über ihre Wangen. Sie wusste, dass er ihre Tochter so glücklich machte, wie William sie.<br />
Die Trauung war ein Traum und die folgende Feier war nicht weniger ausgelassen als die vor einer Woche.<br />
Einziger Wehmutstropfen für Cassandra war, dass Clairice es nicht geschafft hatte. Sie wohnte am anderen Ende des Landes, wo gerade einige Unruhen herrschten und Reisen gefährlich machten. Sie hatten sich nun schon Jahre nicht gesehen aber ihr Kontakt riss nie ganz ab.<br />
Suri hatte den Unterricht übernommen und die junge Mutter war mit ihrem Baby ein gern gesehener Gast bei den Kindern. Inzwischen waren Ajani und Cassandra in ihr eigenes Haus gezogen und waren glücklich mit ihrem kleinen Sonnenschein. Ajani übernahm immer mehr Aufgaben auf der Farm und William zog sich still und leise zurück. Agatha genoss die freie Zeit mit ihm in vollen Zügen.<br />
Es war ein Freudentag als die Nachricht kam, dass der Krieg zu Ende war. Auch wenn ihre Heimat jetzt hier war, schlug ihr Herz noch immer für England.<br />
Langsam kamen auch wieder Briefe von dort. Leider auch schlechte. Cassandras Vater war während eines Bombenangriffes ums Leben gekommen. Cassandra haderte eine ganze Weile mit sich. Sie liebte ihren Vater trotz allem, was er getan hatte.<br />
Allerdings kamen auch wieder Nachrichten von ihren Großeltern. Sie lebten noch. Die Freude darüber, wischte die Schatten über den Tod ihres Vaters von ihrer Seele.<br />
Schnell setzte sich Cassandra hin und schrieb ihnen von ihrem ersten Urenkel. Noch immer war das Reisen nicht so einfach. Viele Schiffe waren versenkt worden und die Reiserouten mussten erst wieder aufgebaut werden. Auch Großvater Fabrik hatte Schäden erlitten, die erst einmal repariert werden mussten. So dauerte es ganze drei Jahre, bis sie ihren Besuch ankündigten. Die beiden Mittsiebziger wagten doch wirklich diese lange Reise. Großmutter Charlotte musste ihren Mann George regelrecht von der Arbeit loseisen. Mit Arthur hatte er seinen Nachfolger verloren und William machte keinen Hehl daraus in Afrika bleiben zu wollen. Die große Hoffnung ruhte nun darauf, William zu überzeugen sein Herumtreiberleben, wie George es nannte, zu beenden und seine Familiären Pflichten anzutreten.<br />
Marie war inzwischen 3 Jahre und blieb bei Agatha und William, während sich Ajani und Cassandra auf den Weg ins Nachbarland machten, um die Zwei Senioren in Kapstadt abzuholen.<br />
Mit dem Auto fuhren sie nach Salisbury. Einen Tag waren sie unterwegs gewesen, bevor sie den Zug bestiegen. In der Zweiklassengesellschaft der Hauptstadt war es für ihn besser als Cassandras Diener zu reisen, doch als man ihn ihres Abteils verweisen wollte, schritt Cassandra ein.<br />
„Er sorgt für meine Sicherheit und ohne ihn fühle ich mich nicht wohl. Er bleibt hier in meinem Abteil. Ist das klar?“ fauchte sie den älteren Herrn an, der sicher zur Eisenbahngesellschaft gehörte. Er machte seinen Diener vor der resoluten Dame, die den Schwarzen in das Abteil zog und die Tür hinter sich schloss.<br />
„Es tut mir leid“ entschuldigte sich Cassandra leise und mit einem Lächeln.<br />
„Habe Missy noch Wünsche?“ stieg Ajani in das Spiel ein.<br />
„Einen Kuss“ antwortet diese schlagfertig und strahlte ihn an als sie ihre Arme um seinen Hals legte. Diesen Wunsch erfüllte er seiner Herrin nur zu gerne.<br />
Cassandra nickte kurz ein. Gegen Abend wurde sie wieder wach, weil ihr Magen knurrte. Mit Ajani konnte sie kaum in den Speisewagen gehen. Die meisten Schwarzen fuhren auf den offenen Wagen, hinten am Zug mit.<br />
„Geh einfach und bring mir was mit“ forderte sie Ajani auf, der ihren Zwiespalt sah.<br />
„Weist du, ich habe da eine bessere Idee“ konterte Cassandra. „Du baust das Bett auf und ich hole zwei Portionen und wir essen hier.“<br />
Der Kuss den Cassandra bekam, war Antwort genug. Ajani schloss hinter ihr die Tür und bereitete das Bett vor. Schnell war sie zurück und genossen die Nacht, in der Privatsphäre ihres Abteils.<br />
Cassandra hatte ihre Großeltern fast 20 Jahre nicht gesehen aber Grandma Charlotte hatte sich überhaupt nicht verändert. Gut sie hatten auch Fotos geschickt aber dieses liebevolle Gesicht sah Cassandra das letzte Mal mit sieben und das hatte sich bei ihr eingebrannt. Die beiden Frauen lagen sich in den Armen. Auch Großvater George bekam seine Umarmung, wenngleich man sofort seine englische Zurückhaltung spürte.<br />
Ajani hatte sich bis jetzt im Hintergrund gehalten als Charlotte auf ihn zutrat.<br />
„Du bist bestimmt Ajani?“ sprach sie ihn an und als dieser zaghaft nickte, fiel sie ihm um den Hals. Er war von dieser Überschwänglichkeit total überrascht. Engländer zeigten selten Gefühle und schon gar nicht einem Schwarzen gegenüber.<br />
Cassandra zog ihre Großmutter sacht von ihrem Mann weg. „Grandma, das ist nicht gut, hier so offen einen Schwarzen zu umarmen.“<br />
Charlotte und George wussten offensichtlich nichts von hiesigen Gegebenheiten.<br />
George musterte Ajani ausgiebig. Ajani erwiderte seinen Händedruck mit kräftiger Hand. Das Abchecken hatte begonnen. Georges gab seine Enkelin nicht so einfach her.<br />
Der Zug fuhr schon am Abend zurück. Somit mussten sie sich nicht erst ein Hotel nehmen. Südafrika war politisch zunehmend problematischer geworden. Seit die Nationale Partei die Regierung übernommen hatte, war der Weg zur strikten Rassentrennung frei. Auch waren Ehen zwischen Weißen und Schwarzen mittlerweile geächtet.<br />
Am nächsten Abend übernachteten die Vier in Salisbury, bevor Charlotte am nächsten Mittag endlich Agatha und ihren Sohn wieder in die Arme schließen konnten. Aber noch viel mehr begeisterte sie der kleine Wirbelwind, der keine Berührungsängste hatte und seine Urgroßmutter sofort umarmte. Ihre dunklen Augen und ihre unbekümmerte Art entlockten sogar George ein verhaltenes Schmunzeln.<br />
Die nächsten Tage machten sich George und Charlotte mit allem vertraut. Vielmehr führte die kleine vorwitzige Marie ihre Urgroßeltern herum. Charlotte hatte sofort einen Narren an ihr gefressen und war begeistert wie die neunmalkluge Dreijährige sie herumführte.<br />
George blieb stehen und beobachtete Ajani, der gerade einen seiner Arbeiter freundlich aber bestimmt zurechtwies. Er sah wie seine Leute ihn respektierten, obwohl er doch ihr Vorgesetzter war. Tagelang verfolgte George ihn und sah sich seine Arbeitsweise genau an. Auch wenn er sich ihm gegenüber immer noch distanziert zeigte, faszinierte ihn der junge schwarze Mann. Von seiner Klugheit und seiner Besonnenheit hatte er sich in den nächsten Wochen ebenfalls überzeugt.<br />
Charlotte hingegen lernte Suri, die Schule und auch das Dorfleben kennen.<br />
Aus den anfänglich geplanten 4 Wochen, wurden schnell 3 Monate. So sehr George Williams Lebensweise verstehen konnte, so sehr zogen ihn auch seine Geschäfte zurück nach Hause.<br />
Sie saßen alle beim Abendbrot als George ein ernstes Gesicht aufsetzte und das Wort erhob.<br />
„Wir werden leider in den nächsten Tagen nach England zurückfahren. Ich gehe mal davon aus, dass du das Familienunternehmen nicht weiterführen willst?“ wandte er sich an William. Sie hatten gleich nach ihrer Ankunft dieses Gespräch geführt und seither nie wieder erwähnt.<br />
„Ich habe gesehen, mit wieviel Herzblut du an deiner Farm hängst und ich kann dich verstehen. Deshalb habe ich mir etwas anderes überlegt.<br />
Ajani ich habe dich und Cassandra die letzten Wochen beobachtet.“ Selbst Charlotte blickte ihren Mann jetzt verwundert an.<br />
„Du hast Durchsetzungsvermögen, handelst umsichtig und bist ein cleverer Bursche, daher möchte ich euch anbieten, zu uns nach England zu kommen, euch das Erbe unserer Familie anzusehen und wenn ihr möchtet, die Firma zu übernehmen.“<br />
Es herrschte eine Totenstille am Tisch. George hatte seine Entscheidung nicht einmal mit Charlotte oder William besprochen. Der Mann, der sich meist sehr distanziert ihm gegenüber gezeigt hatte, bot ihm gerade an, seine Firma zu übernehmen. Hätte Ajani blass werden können, hätte er jetzt heller als der weißeste Weißkäse ausgesehen.<br />
Ungläubig schaute er zu Cassandra. Er fühlte sich hier wohl mit seiner Frau und England wäre eine ganz neue Welt für ihn. Allerdings leuchteten seine Augen. Die Aufgabe reizte ihn schon gewaltig, denn er war neugierig, wissbegierig und abenteuerlustig.<br />
„Ihr müsst euch nicht gleich entscheiden. Wir fahren erst in einer Woche.“ George nickte Ajani aufmunternd zu und klopfte ihm väterlich auf die Schulter.<br />
Cassandra und Ajani hatten in den nächsten Tagen sehr viel zu bereden und abzuwägen. Er als Schwarzer in einer englischen Firma, würde Probleme hervorrufen, von denen sie noch nicht einmal etwas ahnten. Andererseits fürchtete Ajani zunehmend um die Sicherheit seiner Familie. Immer öfter hörte man von kleineren Unruhen und Überfällen. Kleine Rebellengruppen lehnten sich gegen die Herrschaft der Obrigkeit auf, die ihre Rechte einschränkte und ihn und sein Volk demütigten. Glücklicherweise schwappten die Unruhen von Südafrika noch nicht über die Grenze aber das war nur eine Frage der Zeit.<br />
Dieses Mal wollte Marie, Charlotte und Grandpa George mit zum Schiff bringen also nahmen sie die Kleine mit. Cassandra gefiel das überhaupt nicht aber Marie wickelte einfach alle um den Finger.<br />
Der Abschied von Agatha und William war tränenreich. Es war wahrscheinlich, dass sie sich nie wieder sehen würden. Die beiden Mittsiebziger würden so eine weite Reise nicht noch einmal überstehen und William tat sich schwer seine Farm allein zu lassen.<br />
Wie schon vor 3 Monaten parkten sie ihr Auto in Salisbury und stiegen in den Zug. Zum Glück hatten sie ihre Abteile vorbestellt, denn der Zug war außergewöhnlich voll.<br />
Ajani machte sich keine Sorgen als Cassandra nicht gleich wieder kam als sie Essen holen wollte. Marie hatte sich bei Charlotte und George einquartiert und sicher aßen sie im Speisewagen noch gemeinsam.<br />
Ajani bereitete derweil die Betten für die Nacht.<br />
Es war fast eine ganze Stunde vergangen. Ajani machte sich so langsam Sorgen. Er hörte plötzlich lautes Gekicher, was sogar den Lärm der Räder übertönte. Es klopfte an seiner Tür.<br />
Vorsichtig öffnete Ajani sie einen Spalt und blickte in das schöne Gesicht einer Frau, die er nicht kannte.<br />
„Lässt du uns endlich herein?“ hörte er plötzlich eine Stimme im Hintergrund, die ihm wiederum absolut bekannt war.<br />
Mit samt der fremden Frau drängte Cassandra schnell in ihr Abteil und schubste, sie ob der Enge auf Ajani, der auf das Bett gefallen war.<br />
„Hey, der gehört mir!“ kicherte Cassandra als sie die beiden sah und schnell die Tür abschloss.<br />
Clairice zog sich etwas verlegen zurück. So forsch sollte ihr Kennenlernen nicht von statten gehen.<br />
„Hi ich bin Clairice“ stellte sie sich vor und reichte Ajani die Hand. Der wiederrum schaute Cassandra fragend an. „Aus der Schule?“<br />
Ja, Cassandra hatte ihm alles erzählt auch die erotischen Erfahrungen, die sie durch den Türspalt gemacht hatte. Ajani musterte Clairice jetzt genauso wie sie ihn und ein leichtes wissendes Schmunzeln umspielte seine Mundwinkel.<br />
„Angenehm!“ erwiderte er und bat ihr dieses Mal den Platz neben sich an.<br />
„Wir haben uns im Speisewagen getroffen.“ erzählte Cassandra während sie auf das Bett kroch und sich im Schneidersitz zu den Beiden setzte. „Sie ist mit ihren Eltern im Zug. Sie gehen zurück nach England. Sie wohnten nahe der Grenze und die Rebellenüberfälle kamen immer näher.“<br />
Ajani machte ein ernstes Gesicht. Erneut dachte er darüber nach, Georges Angebot anzunehmen.<br />
Das Essen war auf dem Bett ausgebreitete und alle drei griffen nach Herzenslust zu. Cassandra hatte sich mal wieder etwas Soße an die Wange geschmiert, doch bevor Ajani es sah, kümmerte sich Clairice schon darum.<br />
Mit ihrem Finger zog sie sanft über Cassandras Wange und einen Augenblick blieb die Zeit in ihrem Abteil stehen. Selbst Ajani sah die Funken die zwischen den Augen der beiden Frauen hin und hersprangen.<br />
Um die verzwackte Stimmung etwas aufzuheben, versuchte Clairice etwas mehr über Ajani zu erfahren. Sie ärgerte sich immer noch, nicht bei der Hochzeit dabei gewesen zu sein.<br />
Clairice hatte so eine ungezwungene offene Art, die ihn sofort an seine Frau erinnerte. Sie war wirklich eine Schönheit mit ihrem hellbraunen Teint und ihren lockigen langen Haaren.<br />
Ihre Augen wanderten unaufhörlich zwischen Cassandra und Ajani hin und her.<br />
„Hey der gehört mir!“ spaßte Cassandra und stupste Clairice neckend in die Seite.<br />
„Keine Angst, meine Intensionen liegen wo anders.“ antwortete diese mit verschmitztem Lächeln.<br />
„Ich weiß“ kam nun Cassandras prompte Antwort und ihre Hand streichelte, zärtlich über Clairice Wange. Verdutzt blickte diese ihre Freundin an. Cassandra hatte sich zu ihr vorgebeugt und gab ihr nun einen sanften aber bestimmten Kuss auf ihren Mund. Ihre Augen strahlten und sie konnte noch immer nicht verstehen, was hier gerade geschah als Cassandra ihr Angebot erneuerte und ihre sinnlichen Lippen, erneut auf die ihren presste.<br />
Völlig überrumpelt öffnete Clairice ihren Mund und gewährte Cassandras fordernder Zunge Einlass.<br />
Ajani war von dem Angriff seiner Frau ebenso überrascht, allerdings kannte er die Geschichte von Clairice und er wusste um die Sehnsucht seiner Frau, auch wenn sie es nie so direkt ausgesprochen hatte.<br />
Es war schon ein berauschender Anblick diese wunderschönen Frauen zu sehen, deren Kuss von Sekunde zu Sekunde hitziger wurde.<br />
Einen Augenblick war Ajani versucht, die Zwei allein zu lassen, damit sie sich einander offenbaren konnten aber er war viel zu sehr gefesselt.<br />
Schwer atmend hatte sich Clairice losgerissen und schaute Cassandra und Ajani fragend an.<br />
„Ja ich weiß, dass du mich liebst und wenn du dich damals nicht mit unserer Klassenzicke vergnügt hättest…“ Cassandra hatte ihre Worte mit Bedacht gewählt und hielt kurz inne. Clairice Gesicht schwankte zwischen Entsetzen und Verwunderung.<br />
Cassandra aber ließ ihr keine Zeit sich zu erklären. Ihre Hand hatte Clairice Kopf gefasst und mit sanftem Zug, erneut zu einem Kuss herangezogen.<br />
Ajani sah wie ihre Finger sich an die Flanken seiner Frau legten und ihre Konturen entlangfuhren. Wie ein Künstler, der sein Werk noch einmal begutachtete, nahm Clairice jedes Detail in sich auf. Deutlich zeigte sich schon Cassandras Erregung als die Finger, das erste Mal über die harten Knospen hinwegstrichen und ihr ein wohliges Schniefen entlockten. Cassandra durchfuhr ein lustvoller Schauer und Ajani sah wie ihre Nasenflügel vor Erwartung bebten.<br />
Nichtsdestotrotz bemerkte er aber auch Clairice Erregung als Cassandra ihre kleinen spitzen Erhebungen in ihren Händen drückte und auch ihr ein lustvolles vergnügtes Seufzen entfuhr.<br />
Ajani sah wie ungeduldig seine Frau an der Bluse ihrer Freundin zupfte. Ihre Finger tauchten unter den Stoff und streiften über die samtbraune Haut. Clairice hatte den Kuss schon längst gelöst und genoss diese zärtlichen Berührungen sichtlich. Ihre Augen waren geschlossen während ihr Mund, halboffen, hechelnde Laute des Wohlbefindens von sich gab.<br />
Ihr Unterhemd, samt ihre Bluse schob sich immer weiter nach oben, je forscher Cassandra in Richtung ihrer Brust drängte. Irgendwann nahm sie ihre zweite Hand zur Hilfe und fasste in den Stoff. Was sie vorhatte war mehr als deutlich und, dass sie von Clairice jetzt keine Widerworte dulden würde, war auch allen hier im Raum klar. Langsam gingen ihre Arme nach oben und streckten sich über ihren Kopf in die Höhe.<br />
Die Beiden schauten sich tief in die Augen, bevor Cassandra sie von ihren Kleidungsstücken befreite und ihren wundervollen, karamellfarbenen Oberkörper freilegte.<br />
Achtlos flogen die Kleidungsstücke beiseite. Mit glänzenden Augen beugte sich Cassandra zu ihr und hauchte einen sanften Kuss auf den Gipfel ihrer kleinen spitzen Brust. Clairice strich über Cassandras Haar und drückte ihren Kopf noch einmal sanft auf ihre kleine Erhebung. Cassandras Zunge umkreiste forsch dieses sinnliche Gebilde und ihre Lippen schmiegten sich lustvoll saugend um dieses weiche Fleisch.<br />
„Uuuhiiii“ entfuhr ein langer, lustvoller Laut ihrem Mund und noch Einer und noch Einer. Ihr Atem ging schnell und wurde zunehmend hektischer und erst jetzt sah Ajani, dass Cassandra auch noch gleichzeitig, heftig über den Zwickel in Clairice Schritt rieb. Ihr ganzer Körper reagierte zunehmend erregter auf diese Behandlung und ihr Hintern rutschte total nervös auf dem Bett hin und her.<br />
Dass Cassandra wusste, was sie wollte, war Ajani schon bekannt aber, dass sie Clairice so forsch und intensiv verführte, überraschte ihn schon.<br />
Die völlig verblüffte schaute Cassandra mit großen Augen an als diese unvermittelt ihr Oberteil auszog. Cassandra war als Mädchen schon eine Augenweide aber jetzt war diese einzigartige Frau, nur noch ein verführerischer Traum. Clairice fasste fast schüchtern an diese traumhafte Brust. Warm umhüllten ihre zarten Finger das weiche Fleisch. Cassandras harte Spitze bohrte sich heiß, in ihre Handfläche.<br />
Cassandra forderte einen erneuten Kuss ein und zog Clairice über sich. Ihre Körper berührten sich. Nackte Haut lag auf nackter Haut und Verlangen lag untrüglich in der Luft.<br />
Ajani hatten die beiden Frauen völlig ausgeblendet. Er saß so dicht neben ihnen und verfolgte gebannt, dass Spiel dieser wunderschönen Leiber.<br />
Clairice spürte überall auf ihrer Haut, die zärtlichen Finger. Ein wohliges Kribbeln hatte ihren ganzen Körper erfasst. Ja sie bemerkte nicht einmal, dass jemand ihr die Beinkleider abstreifte und zärtlich über ihren Po strich. Cassandra blickte kurz lächelnd zu Ajani auf, als er auch ihr die Hose auszog.<br />
Ihre lüsternen Blicke trafen seine Augen und ihr leichtes Nicken, zeigte ihm, dass er in ihrem Liebesspiel willkommen war.<br />
Clairice kniete noch immer leicht über Cassandra und versank immer tiefer in ihren Küssen.<br />
Ein lustvoller Schrei füllte das Abteil. Ajani hatte seinen schwarzen Stamm an das rosafarbene Fleisch gedrückt und Clairice Eingang geweitet. Ihre weit aufgerissenen Augen schauten geradewegs in Cassandras strahlendes Gesicht. Ihre zärtlichen Lippen, die sie auf ihren Mund presste, ließen ihre Bedenken augenblicklich schwinden und dieses wohlige Gefühl genießen, welches von ihrem Körper Besitz nahm. Sie spürte Ajanis harten Riemen, der sich langsam und machtvoll immer tiefer in sie Vortrieb.<br />
Clairice holte scharf Luft und war nicht mehr in der Lage den Kuss mit Cassandra aufrecht zu erhalten, stattdessen sank ihr Kopf auf deren Brust nieder. Clairice hörte das Herz aufgeregt schlagen, welches unter diesen weichen Kissen, den Takt angab. Ihr Po hatte sich dadurch etwas mehr aufgerichtet und somit den Eintrittswinkel von Ajanis Männlichkeit verändert. Clairice tränten die Augen. Solch wundervolle Gefühle waren ihr noch nie zu Teil geworden.<br />
Während sich Ajani langsam, behutsam aber tief in ihr versenkte, streichelte Cassandra über ihren Körper. Ihre kleinen spitzen Brüste rieben auf dem Bauch ihrer Freundin und wurden von deren Fingern noch zusätzlich verwöhnt. Clairice schwebte von Wolke zu Wolke. Immer höher führte sie der Weg zum Olymp und mit jeder Faser ihres Körpers spürte sie das Ende ihres Weges kommen.<br />
Ajani war für einen Mann unheimlich zärtlich und trotzdem spürte sie seine geballte Männlichkeit, in seinen kräftigen Händen die ihre Hüfte hielten und seinem zuckenden Instrument, dass sich gerade gewaltig in ihr entlud und ihren Körper letztendlich zum Explodieren brachte. Jede Salve die er in sie schoss, jagte eine weitere brennende Lustwelle durch ihren Leib, bis sie erschöpft und glückselig komplett auf Cassandra niedersank.<br />
Doch sie fand keine Ruhe. Seine Hand die Cassandras Lustzentrum nun suchte und verwöhnte, berührte auch ihre empfindliche Stelle dabei immer wieder.<br />
Clairice Erregungszustand schien gefühlt nie abklingen zu wollen. Auch Cassandra schien endlich Erlösung finden zu wollen. Mit einem liebevollen Kuss rollte sie Clairce von sich und deutete Ajani an sich hinzulegen.<br />
Clarice sah erstaunt die Größe, die da noch immer aufrecht in Ajanis Körpermitte stand. Hatte sie wirklich dieses Ungetüm in sich gespürt? Hatte sie wirklich diesen Riesen in sich aufnehmen können? Allein der Gedanke ließ die Säfte in ihrem Lustzentrum erneut zusammenlaufen und ihre Knospen steinhart werden.<br />
Mit offenem Mund sah sie wie Cassandra sich langsam auf ihm nieder ließ. Clairice sah voller Begeisterung die leichte Erhebung in ihrer Bauchdecke, die seine Eichel hervorrief.<br />
Ajani stöhnte gierig auf als Cassandra begann, ihr Becken kreisen zu lassen. Diesmal war er es, der Clairice in ihr Liebesspiel einband. Eine Hand griff nach der Brust seiner Frau und die andere suchte Clairice Pendant. Lustvoll krallte er in das weiche Fleisch und bereitete somit nicht nur sich Wohlbefinden.<br />
Cassandras Hand forderte und geleitete sie zu ihnen heran. Sie kniete nun direkt neben Ajanis Kopf, der dem animalisch geilen Geschmack dieser Frau nicht widerstehen konnte und seine Zunge hervorschnellen ließ. Kurz tauchte seine Zunge zwischen ihre Labien und traf das Herz ihres Lustzentrums. Clairice zuckte stöhnend zusammen. Hatte er etwa gerade..? Er wollte noch mehr. Seine Hände versuchten sie näher heran zu dirigieren und nach einem fragenden Blick zu Cassandra, die schon ganz wo anders war, traute sie sich und setzte sich auf sein Gesicht.<br />
Ajani schien berauscht von der Mischung seiner Säfte und ihrem Nektar. Wie von Sinnen trieb er seine Zunge in ihren zuckenden Schlund.<br />
Clairice schrie erneut verzückt auf und zog damit Cassandras Aufmerksamkeit in ihren Bann.<br />
Während Ajani ihre Pobacken spreizte um tiefer eintauchen zu können, fanden sich die Zungen und Münder der Frauen zu einem erneuten Kuss.<br />
Clairice Beine waren weich wie Pudding und zitterten unentwegt. Ihre Hände hatte sie, Halt suchend in Cassandras Brüsten verkrallt. Je mehr sie die Emotionen dahin trugen, umso intensiver presste und drückte sie das weiche Fleisch.<br />
Clairice lag schon fast gänzlich auf Ajani und saugte sich immer heftiger an Cassandras Brüsten fest, während ihre Hände, an ihrer Perle rubbelnd, permanent spürten wie Cassandra Ajanis Luststab verschlang.<br />
Gegenseitig trieben sich die Drei unaufhaltsam einem gigantischen Höhepunkt entgegen.<br />
Als Ajani den dünnen Steg entlang leckte und Clairice Hintertürchen, mit seiner Zunge berührte, war es um sie geschehen. Ihr Becken schlug heftig auf sein Gesicht und ihr Griff um Cassandras Brust wurde zum Schraubstock. Ihr ganzer Körper versteifte sich und wartete darauf, wieder frei gelassen zu werden. Sie bekam nicht einmal mit, dass Cassandra nur wenige Augenblicke später ihr Tor zum Himmel öffnete und dies äußerst laut kundtat. Krampfend und zuckend bebte ihr ganzer Unterleib und hob völlig ab.<br />
Ihr krampfendes Becken hatte Ajanis erste Flut noch aufgenommen aber als sie plötzlich zur Seite fiel und ihn aus ihrem Schoß entließ, suchte sich sein Lustsaft ein anderes Ziel.<br />
Wie aus einem Gewehr schossen die Fontänen und trafen in Clairce Gesicht und ihre Haare, die gerade in der Flugbahn gekommen waren.<br />
Keiner der Drei konnte so schnell erfassen, was da gerade mit ihnen passiert war. Cassandra hielt noch immer leicht zuckend, ihre Knie fest zusammengepresst, während Clairice ratlos um sich schaute und das klebrige Zeug von ihrem Auge wischte.<br />
Sie hatte sonst nicht viel mit Männern am Hut aber als Ajani sie freundlich anlächelte und seine Arme ausbreitete, nahm sie seine Einladung gerne an.<br />
Zum ersten Mal fühlte sie sich in den Armen eines Mannes richtig wohl und als er sie an sich zog und sie auch noch liebevoll, auf ihre Spermaverschmierten Mund küsste, fühlte sie sich das erste Mal im Leben angekommen.<br />
Cassandra nahm auf seiner andern Seite Platz und küsste sowohl ihn als auch sie, mit gleicher Intensität.<br />
Sie lagen noch keine 20 Minuten so da. Jeder hing seinen Gedanken nach und versuchte das Erlebte einzuordnen als plötzlich der Zug mit einem nervig quietschenden Geräusch zum Halten kam und das monotone „Klack Klack“ der Räder abrupt verstummte.<br />
Was war passiert? Plötzlich waren alle Drei wieder im Hier und Jetzt. Sie hatten kaum Zeit sich etwas über zu werfen als sie schon Schüsse und lautes Gekreische vernahmen. Männer mit Gewehren rissen die Tür zum Abteil auf und trieben sie mit samt den anderen Passagieren aus dem Zug.<br />
Sie waren mitten im Niemandsland. Ein kleiner Bahnhof an dem der Zug sonst nicht einmal hielt und schon gar nicht mitten in der Nacht.<br />
Dreißig Bewaffnete, in ranzigen Uniformen hielten die ganzen Passagiere im Schach, während eine Handvoll von ihnen, das Hab und Gut der Reisenden plünderte.<br />
Ein junger Kerl, etwa in Cassandras Alter schien der Anführer zu sein. Langsam schritt er die Reihen ab und deutete auf vereinzelte Passagiere, die sein Gehilfe sofort erschoss.<br />
Vier Weiße lagen schon tot am Boden als Cassandras gellender Schrei „Aufhören“ die Reihe entlang hallte. Sofort wand er sich, von dem vor ihm stehenden Gentlemen ab und kam schnellen Schrittes auf Cassandra zu.<br />
„Wieder so eine feine Dame. Sie hat sogar noch 2 Diener dabei und wundert sich, dass wir nach Freiheit streben.“<br />
„Wieder so ein unwissender Schwarzer, der mit Vorurteilen seinen Rassismus an Unschuldigen auslebt.“ antwortete Cassandra in seiner eigenen Sprache zurück. Er schien für einen Moment verblüfft zu sein und ein fragender Blick ging kurz hinter sich ins Dunkel.<br />
„Ich bin nicht ungebildet“ erwiderte er energisch.<br />
„Und ich bin keine feine Dame mit Bediensteten.“ Cassandra musste immer das letzte Wort haben. Das schien dem jungen Mann aber nicht zu gefallen als er seine Pistole hob und auf sie zielte.<br />
Nun trat Ajani vor Cassandra und brüllte ihn an. „Lass meine Frau in Ruhe.“<br />
„Kojo“ hallte ein schroffer Ruf durch die Nacht als er seine Pistole erneut ansetzte und bereit war Ajani zu erschießen.<br />
Aus dem Dunkel trat ein silberhaariger alter Mann. Er schien nun endlich der wirkliche Anführer zu sein.<br />
„Sir, was wollen sie von uns?“ trat Cassandra an Ajani und dem Mann mit der Pistole vorbei und sprach ihn direkt an.<br />
Von Weitem hörten man einen Löwen durch die Nacht brüllen. Sämtliches Getuschel war verstummt und selbst der junge Kerl mit der Pistole trat einen Schritt zurück.<br />
Würdevoll und Erhaben trat er näher und somit ins Licht der kleinen Bahnhofslampe.<br />
„Ihr habt uns versklavt, uns unser Land weggenommen und ihr behandelt uns wie Tiere.“ Seine Stimme klang verbittert und vorwurfsvoll.<br />
„Wir holen uns jetzt wieder, was uns gehört! Tötet sie!“<br />
Er gab diese entsetzliche Anweisung und drehte sich einfach um. Cassandras kam dieser Mann aber so bekannt vor. Woher nur?<br />
„Mngobo!?“ rief Cassandra ihm mehr fragend hinterher. Der alte Mann drehte sich verwundert um und schaute die junge Frau interessiert an. Seine Männer, die ihre Waffen schon im Anschlag hatten stoppten abrupt als er einhaltgebietend seine Hand hob. Dieses Mal kam er ganz dicht zu Cassandra herangetreten. Ajani wollte ihr beistehen und war ihr zur Seite gesprungen als ihn ein Gewehrkolben traf und ihn zu Boden streckte.<br />
Cassandra war so entsetzt von dieser Aktion, dass sie dem Soldaten eine schallende Ohrfeige gab und sich zu Ajani herunterbeugte.<br />
„Woher kennst du meinen Namen?“ Die tiefe dunkle Stimme des alten Mannes drang tief in Cassandras Ohren. Vorwurfsvoll schaute sie ihn an. Auch wenn Ajani eine Platzwunde hatte und etwas Blut floss, war er soweit in Ordnung.<br />
Cassandra kam hoch und baute sich vor Mngobo auf. Sie war es gewohnt für ihre Überzeugung zu kämpfen. Obwohl sie einen Kopf kleiner war als er, konnte jeder sehen, dass in diesem Moment nicht gut Kirschen essen mit ihr war.<br />
Just in diesem Moment fasste Marie, Cassandras Hand. Sie hatte sich losgerissen und war zu ihrer Mutter gestürmt. Cassandra dirigierte ihre Tochter, beschützend hinter sich. Die Situation war noch immer mehr als gefährlich.<br />
Mngobo schaute auf die Kleine herunter und sein Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig.<br />
„Ich war damals nur wenig älter als sie.“ begann Cassandra zu erklären „Du warst Heizer auf dem Dampfer, der uns nach Afrika brachte.“<br />
Ein Strahlen zog in das alte Gesicht des Mannes. „Die kleine Cassy?“<br />
Er hatte sie nicht vergessen und schaute nun in das strahlende Gesicht einer erwachsenen Frau, die ihn erfreut annickte.<br />
„Er ist wirklich dein Mann?“ fragte Mngobo und zeigte auf Ajani. Nun eigentlich war diese Frage überflüssig. Das kleine neugierige Gesicht, welches hinter ihrer Mutter hervorschaute, war Beweis genug.<br />
Auch, wenn das gerade wie ein Familientreffen wirkte, war die Gefahr noch allgegenwärtig.<br />
„Ich kann nicht zulassen, dass du die Menschen hier umbringst.“ sprach Cassandra den schwelenden Konflikt noch einmal an.<br />
So unnachgiebig und energisch er damals das kleine Mädchen kennengelernt hatte, so war Cassandra auch heute noch. Wenn er jetzt klein beigeben würde, könnte es ihn den Respekt seiner Männer kosten. Mngobo war mindestens in der gleichen Zwickmühle wie die Fahrgäste, die bereit waren alles zu geben, um zu überleben.<br />
„Nehmt die Wertsachen und lasst die Menschen gehen. Du weißt nicht wie viele von ihnen unschuldig sind und wenn du sie alle tötest, bist du nicht besser als die, die dich dazu gebracht haben.“<br />
„Du solltest Politiker werden“ brachte Mngobo scherzhaft an, weil er genau wusste, dass sie als Frau nie in so einer Position akzeptiert sein würde. Er beugte sich zu Marie hinunter und reichte ihr die Hand. Sie war ganz die Tochter ihrer Mutter und genauso furchtlos und ergriff die riesige Pranke des alten Mannes, der sie freundlich anlächelte.<br />
„Pass gut auf deine Mutter auf!“ flüsterte Mngobo der kleinen Marie zu, bevor er mit einer einzigen Handbewegung seine Leute zurückzog. Noch einmal trat er ganz dicht vor Cassandra und umarmte sie. „Du bist eine mutige Frau aber fordere dein Glück nicht noch einmal heraus.“<br />
Die Ansage war eindeutig und zeigte Cassandra das erste Mal direkt auf, wie unsicher die Zeiten geworden waren. Man spürte die Erleichterung bei den Menschen, obwohl die wenigsten verstanden warum sie noch am Leben waren. Viele Hände tippten Cassandra anerkennend auf die Schulter. Nur durch ihr Zutun und ihr beherztes Auftreten war das Alles so glimpflich abgegangen.<br />
Ajani stand inzwischen wieder und nahm seine Frau überglücklich in die Arme. Auch Cassandras Großeltern, denen die ganze Zeit das Herz in der Hose hing, kamen nun näher.<br />
Selbst Clairice, die gerade neben Ajani stand wurde in die Familienumarmung mit einbezogen. Ihre Eltern die nur wenige Meter entfernt standen verstanden noch immer nicht, was hier gerade passiert war.<br />
Alle stellten sich nun erst mal einander vor, bevor auch schon der Zugführer zum Einsteigen rief. Er wollte so schnell wie möglich weg von hier.<br />
Ihre Herzen schlugen noch immer in rasendem Takt als sie sich in ihr Abteil zurückzogen. So schön die letzten Stunden auch waren so hatte dieser Moment, das besondere Feeling zwischen ihnen schlagartig zerstört. Ajani, Clairice und Cassandra hatten jetzt aber einen neuen Gast bekommen. Marie wich ihren Eltern, nach diesem Schreck nicht mehr von der Seite.<br />
Die Zweimannkabine war zwar mächtig beengt aber dicht aneinandergedrängt fielen die Vier dann doch noch in einen kurzen, unruhigen Schlaf.<br />
Marie und Clairice hatten sich inzwischen bekannt gemacht und verstanden sich gut. Immer wieder kamen Menschen als sie in Kapstadt ausstiegen und bedankten sich bei Cassandra. Sie hatte die halbe Nacht gegrübelt. Ihr Bonus war aufgebraucht und den Zug zurück zu nehmen, war ein Spiel mit dem Schicksal.<br />
„Ajani,“ sprach sie ihren Mann an „ich habe Angst um unsere Sicherheit, wenn wir zurückfahren. Was hältst du davon, wenn wir Großvaters Angebot gleich annehmen und mit nach England fahren?“<br />
Ajani wusste, dass Cassandra diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen hatte und er würde lügen, wenn ihn England und die Aufgabe, die ihm George angedacht hatte, nicht reizen würde. Er brauchte nicht ein einziges Wort sagen, denn als er Cassandra in die Arme nahm, war alles Wichtige gesagt.<br />
Sie würde mindestens genau so viel hier aufgeben, wie er. Mutter, Familie, Freunde, dass alles würden sie vermissen aber zum Wohl ihrer Familie waren sie bereit, diesen riesigen Schritt zu gehen.<br />
Probleme gab es erst bei der Reederei. Das Schiff war komplett ausgebucht. Clairice, die sie begleitet hatte, brachte einen interessanten Vorschlag. „Und wenn ich meine Kabine mit ihnen teile?“<br />
Der Mann schaute die Buchungen durch. „Das ist doch bloß eine Doppelkabine. Ich kann die nicht mit 4 Leuten belegen.“<br />
Grandpa George war ebenfalls mitgekommen, da er als Einziger noch genügend Bargeld versteckt hatte, um die Überfahrt zu bezahlen.<br />
„Wir können die Kleine zu uns nehmen.“ warf er ein, wobei der Angestellte der Reederei immer noch skeptisch schaute.<br />
„Aber die beiden Damen können doch nicht…“ Er sah Ajani abschätzend an aber beendete zu seinem Glück seinen Gedankengang nicht.<br />
„Das geht auf jeden Fall. Wir sind eine Familie!“ Cassandras energische Worte duldeten keinen weiteren Widerspruch und das traute sich der Typ auch nicht als er ihr Gesicht sah. Allerdings bestand er darauf, dass für die drei Leute, die Passage zusätzlich bezahlt wurde.<br />
Clairice strahlte Cassandra verlegen an. Ganz so uneigennützig schien ihr Angebot doch nicht gewesen zu sein aber als sie Cassandras zufriedenes Grinsen sah, schlug ihr Herz gleich schneller.<br />
So nun war das geklärt aber auch ihr letzte Bargeldreserven fast aufgebraucht. Ajani, Cassandra und Marie waren ohne Wechselkleidung unterwegs. Die kleine Reisetasche, für die zwei geplanten Tage reichte nicht einmal ansatzweise.<br />
Mit ihrem letzten zusammengekratzten Geld kauften sie das Nötigste für Ajani und Marie. Clairice war mit ihrem ganzen Kleiderschrank unterwegs und hatte Cassandra angeboten, sich bei ihr zu bedienen.<br />
Das dies so einige Probleme mit sich bringen würde, merkten sie erst als das Schiff abgelegt hatte.<br />
Die Frauen hatten sich zurückgezogen. Cassandra hatte ihre Sachen nun schon seit gestern an und fühlte sich nach den ganzen Strapazen etwas schmutzig. Während Cassandra sich frisch machte, suchte Clairice etwas aus ihrem Kleiderschrank heraus. An den Türrahmen gelehnt stand sie gedankenverloren und schaute Cassandra verzückt an.<br />
„Soll ich dir den Rücken waschen?“ Cassandra schmunzelte als sie die vorsichtigen Worte vernahm und in Clairice erwartungsvolles Gesicht schaute.<br />
Ihr ausgestreckter Arm, mit dem Lappen forderte sie auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Sanft wischte Clairice über ihren Rücken. Cassandra beobachtete sie dabei ganz genau im Spiegel. Ihre Augen scannten Cassandras ganzen Körper. Leicht berührten ihre Lippen die nackte Schulter.<br />
„Du bist so wunderschön“ flüsterte Clairce. Sie sah nicht wie Cassandra sie ebenfalls beobachtete und ganz genau sah, wie sie über ihre Schulter hinweg auf ihre Brüste blickte, die ein gewisses Maß an Erregung nicht mehr verbergen konnten.<br />
Cassandra spürte ihren heißen Atem an ihrem Hals und wie ihre Haare leicht über ihre Haut kribbelten. Als sich Clairice Hand auf ihren Bauch legte spürte sie die Wärme bis in ihre Körpermitte ausstrahlen.<br />
Sie hatten sich schon viel zu lange zurückgezogen und obwohl Cassandras Körper darüber nachdachte, diesem Drängen nachzugeben, empfand ihr Kopf es als Betrug an Ajani.<br />
„Zeig mal her, was du für mich ausgesucht hast.“ riss sie sich aus ihren eigenen Gedanken. Sie sah deutlich die Enttäuschung in Clairice Gesicht, weshalb sie ihr einen kurzen aber dennoch liebevollen Kuss gab. Sie wirkte nach dieser eben geschehenen Zurückweisung, sehr überrascht aber hielt das Fünkchen Hoffnung am Lodern.<br />
Das Kleid war wunderschön aber Cassandras Konturen waren doch deutlicher ausgeprägt als die von Clairice. Um bestimmte Körperpartien spannte das Kleid schon etwas viel. Clairice fielen bald die Augen heraus. Cassandra wirkte angezogen, sogar noch anziehender und aufregender.<br />
Zum Spiegel gedreht, strichen ihre Hände über das Kleid. Es war aber kein Fältchen glattzustreichen. Cassandras doch deutlich größere Oberweite spannte den Stoff aufreizend und boten keinen Platz ihre Erregung zu verbergen. Ihre Brustwarzen und sogar die Konturen ihrer Warzenhöfe drückten durch den dünnen Stoff und trieben nun sogar Cassandra, eine leichte Schamesröte ins Gesicht.<br />
Sie war aber viel zu sehr Frau und trug es mit Stolz. Zu Hause war sie oben ohne herumgelaufen oder trug nur ein dünnes Leibchen. Sie war stolz darauf, dass Afrika ein Teil ihrer Lebensweise war. Sie zog definitiv die die Blicke aller Anwesenden auf dem Oberdeck auf sich. Alte Gentleman stierten unter dem Vorwand brüskiert zu sein unverhohlen nach ihrem schönen Körper, wobei die jüngeren Herren bewusst ihre Nähe suchten und sich vergeblichen Annäherungsversuchen hingaben.<br />
Ajani hatte sich das eine Weile mit angesehen und war Stolz als Cassandra in seine Arme eilte und die anderen Herren in ihre Schranken verwies.<br />
Sie nahm ihn sofort bei der Hand und zog ihn hinter sich her und durch die nächst gelegene Tür. Gierig zerrten ihre Finger das Hemd aus seiner Hose. Cassandra war von den Blicken dermaßen aufgeheizt, dass sie ihn am liebsten jetzt und hier die Kleider vom Leib gerissen hätte.<br />
Seine Hände, die sich ebenso gierig um ihre aufreizenden Rundungen schraubten, kühlten ihr hitziges Gemüt auch nicht gerade ab.<br />
Stimmen störten sie.<br />
Cassandra zog Ajani immer weiter. Es war als kenne sie sich hier gut aus. So tief im Inneren des eisernen Kolosses waren sie gänzlich allein. Dachten sie.<br />
Der Maschinenraum schien nicht weit weg zu sein. Hitze und öliger Geruch schwangen ihnen entgegen aber das war Cassandra völlig egal.<br />
Ihr war auch völlig egal, dass die Wand an die Ajani sie jetzt drückte, staubig und dreckig war. Seine Finger lösten Knopf für Knopf die Verspannung, die ihre Brüste zusammenpresste.<br />
Daumen und Zeigefinger schraubten sich um ihren rechten Nippel und ließ sie laut aufstöhnen. Glücklicherweise hörte sie hier unten keiner. Ein Knopf nach dem anderen wurde von seinen flinken Fingern geöffnet und bald schon präsentierte sich ihr schöner Körper in seiner ganzen Pracht vor ihm. Gierig fuhren seine Hände ihre anmutigen Rundungen entlang. Er berührte ihre steifen Knospen, ihren bebenden Bauch um endlich seine Finger durch ihren Flaum hindurch, in ihr heißes, feuchtes Schatzkästchen zu tauchen.<br />
Ihr lustvoller Schrei übertönte fast die Geräusche der Maschinen. Cassandras Verstand setzte vollständig aus. Selten hatte sie Ajani so begehrt wie jetzt. Ihre eigene Erregung, seine offensichtliche unbändige Lust auf sie und die Situation, jederzeit von jemandem entdeckt zu werden, hatten ihren Körper zu einem Vulkan, kurz vor dem Ausbruch gemacht. Zitternd, fahrig und gierig nestelten ihre Finger an seinem Hosengürtel bis sie schlussendlich sein Instrument in ihren Händen hielt, dass ihr Erleichterung verschaffen sollte.<br />
Mit festem, ungeduldigem Griff schob sie seine Vorhaut zurück und rieb seinen zum Platzen gespannten Schwanz. Selbst in ihren Augen sah Ajani das Lodern des Feuers. Fest packten seine großen Hände in ihre knackigen Pobacken und hoben sie, mit Leichtigkeit an, um sie gleich wieder langsam auf seinem, bereits erwartungsvoll zuckendem Schwanz nieder zu lassen.<br />
Cassandra wimmerte und stöhnte vor Lust. Er war als würde er sie das erste Mal nehmen. Sie fühlte ihn, sie spürte ihn heute jeden Zentimeter so unglaublich intensiv. Doch auch Ajani war heute so unglaublich aufgepeitscht, dass liebevoller Sex heute keine Option mehr war.<br />
Tief und hart stieß er in Cassandra. Sein Gehänge schlug, schwappend gegen ihren Po, während er schnell und animalisch in sie hämmerte. Ihr Körper schlug immer wieder heftig gegen die Stahlwand, die seinen Rhythmus mit einem dumpfen Ton weitergab.<br />
Cassandra hatte ihre Armen um Ajanis Hals geschlungen und ihr Kopf lag heftig Stöhnend auf seiner Schulter.<br />
Cassandra war im Taumel der Lust und selbst als sie in die Augen der 2 Maschinisten blickte, die sie, von der Situation angetan, lüstern anschauten unterband sie Ajanis Tun nicht. Vielmehr spürte sie ein besonderes Ziehen in ihren Lenden. Cassandra schaute den Männern direkt in die Augen und ihr Vulkan explodierte so gewaltig, dass sie selber spürte wie ihr ganzer Körper zu zittern begann.<br />
Zu jedem anderen Tag hätte Ajani sie ihren Höhepunkt ausleben lassen aber heute war auch so in Fahrt, dass er seinem eigenen Höhepunkt mit noch schnelleren Stößen entgegenstrebte. Cassandra schwebte auf einer gefühlt unendlichen Welle an Gefühlen und spürte einen erneuten Ausbruch ihres Körpers als er sich grunzend in ihr verströmte.<br />
Ihr Muskeln schlossen sich rhythmisch um seinen Stamm und molken jeden einzelnen Tropfen aus seinem großen schwarzen Rohr.<br />
Ajani wollte Cassandra wieder auf dem Boden abstellen aber ihre Beine hielten sie nicht mehr. Cassandra saß auf dem Gitterrost der oberen Ebene des Maschinenraums. Der Schweiß lief ihr in Strömen. Ihre Brüste zeigten deutliche Zeichen seiner gierigen Behandlung. Schmutz paarte sich mit den roten Striemen seines festen Griffes.<br />
Cassandra hob erstmals wieder den Kopf. Noch immer schauten die beiden Männer sie fassungslos an. Allerdings bot sie ihnen auch ein absolut geiles Bild. Mit aufgeknöpftem Kleid und gespreizten Beinen saß sie auf der Plattform. Ajanis Sperma rann aus ihr heraus und tropfte durch das Eisengitter. Irgendwie war Cassandra stolz von diesen fremden Männern in ihrem Zustand bewundert zu werden.<br />
Ajani hatte inzwischen seine Hose geschlossen und knöpfte nun ihr Kleid wieder zu. Er hob sie liebevoll auf seine Arme und trug sie davon. Cassandra blickte noch einmal über seine Schulter und warf den Männern einen letzten Blick und ein zufriedenes Lächeln zu.<br />
Unterwegs begegneten sie Clairice und Marie. Besorgt wandte sie sich an die Beiden, weil sie dachte, dass etwas passiert wäre. Allerdings sah sie inzwischen Cassandras schief geknöpftes Kleid, schmutzige Fingerabdrücke in ihrem Dekolleté und dieses zufrieden strahlende Grinsen, was nur eins bedeuten konnte.<br />
Clairice wollte die beiden wieder alleine lassen aber Marie bestand darauf bei ihrer Mutter zu bleiben. So begleiteten die zwei Cassandra und Ajani in die Kabine. Glücklicherweise hatte Clairice Vater eine Luxuskabine gebucht. So hatten sie nicht nur ein verhältnismäßig großes Bett, sondern auch eine Dusche, was für die damalige Zeit noch nicht Standard war.<br />
Cassandra stand noch immer etwas unsicher auf ihren Beinen, sodass Ajani Clairice anblickte, die sofort verstand und Cassandra zur Hand ging.<br />
Ajani schnappte sich inzwischen seine Tochter und alberte mit ihr auf dem Bett herum.<br />
„Du bist ja total durch den Wind. Erzähl!“ grinste sie Clairice an als die Badezimmertür hinter ihnen geschlossen war.<br />
Cassandra musste tief Luft holen als sie zu erzählen begann. Clairice stand vor ihr und knöpfte langsam das schmutzige Kleid auf. Erstaunt blickte sie auf als Cassandra davon erzählte, dass sie beobachtet wurden. Auch Clairice Atem ging schneller. Bildlich lief der Film vor ihren Augen ab und Cassandras, die noch immer die Zeichen trug und nun schon nackt vor ihr stand, ließen auch ihre Temperatur schnell ansteigen.<br />
Sanft und vorsichtig streichelte Clairice über die Striemen auf ihrer Brust und spürte noch immer die unbändige Erregung, die diesen wunderschönen Körper noch immer beseelte. Ein leises Zischen verließ Cassandras Mund als Clairice ihre harte gemarterte Brustwarze streifte.<br />
Sie musste sich zusammenreißen, deshalb schob sie Cassandra unter die Dusche und stellte das Wasser an.<br />
Cassandra wusste auch nicht was heute mit ihr los war. Die Berührungen hatten ihren Vulkan schon wieder zum Brodeln gebracht. Clairice stand vor ihr und sah wie das Wasser über ihren Körper perlte. Cassandra sah ihren sehnsüchtigen Blick, der ihren Körper mit ihren schönen Augen verwöhnte. Kurzerhand griff sie Clairice und zog sie mit unter die Dusche. Es war eng hier und zum Flüchten war es zu spät. Das Wasser hatte ihre Bluse augenblicklich total durchnässt. Ihr kleiner erschrockener Aufschrei, wurde sofort mit Cassandras Hand erstickt.<br />
Durch den durchnässten Stoff konnte man ihre dunklen Aureolen sehen und die Spitzen, die unter dem nassen angeschmiegten Stoff hervortraten.<br />
Clairice war nicht fähig sich zu regen. Cassandra öffnete ihre Bluse und Stück für Stück fielen die Kleidungsstücke auf den Boden der Dusche.<br />
Cassandra sah wie sich ihr Brustkorb aufgeregt hob. Ihre eigene Brust drückte in der Enge der Kabine, gegen Clairice kleine süße Spitzen.<br />
Sie blickte in zwei schöne aber schon verzückt glasig schauende Augen. Cassandra wusste nicht was heute mit ihr los war. Sie hatte unentwegt Lust und obwohl Ajani sie erst kurz vorher, fast in die Bewusstlosigkeit geschickt hatte, wollte sie jetzt auch noch Clairice spüren. Das ihr Mann und ihre Tochter nur eine Tür weit entfernt saßen, machte die ganze Sache nur noch aufregender.<br />
Cassandras Lippen fanden den Mund ihrer Freundin und endlich erwachte auch sie aus ihrer Starre. Zungen schlängelten sich im Mund der jeweils anderen und ihre Hände liebkosten, unter dem steten Prasseln des Wassers, den wundervollen Körper ihrer Freundin. Cassandra wurde von Clairice Initiative total überrascht als diese sich über ihre Brüste hinab küsste und ihre Lippen plötzlich auf ihr Dreieck drückte. Cassandras Hände suchten Halt als sie spürte, wie Clairice Zunge zwischen ihre Lippen tauchte und ihr so unendlich schöne Gefühle schenkte. Sie tauchte tief und nahm auch noch Ajanis Geschmack war, der noch immer in Cassandras Lustzentrum allgegenwärtig war.<br />
Glücklicherweise verschluckte das Wasser ihren jubilierenden Schrei. Die Hände ihrer Freundin krallten sich tief in ihre Pobacken und ihre Zunge flog schnell über ihre Perle hinweg. Nie im Leben hätte Cassandra gedacht nach so kurzer Zeit erneut so zu entflammen.<br />
Ihre Sinne schwanden, ihre Schreie wurden lauter und ein erneuter Höhepunkt brach über sie herein.<br />
Auch wenn sie sich liebend gern bei Clairice dafür revanchiert hätte, war sie nicht mehr in der Lage sich auf den Beinen zu halten. Cassandra rutschte mit zitternden Beinen in der Dusche zusammen, bis Clairice Gesicht vor ihr auftauchte und ihr Hintern etwas unsanft auf dem Boden aufsetzte.<br />
Diese schnaubte fast genauso erregt wie Cassandra als die sich mit einem liebevollen Kuss bei ihr bedankte.<br />
Clairice stellte das Wasser ab und half ihrer Freundin wieder auf die Beine zu kommen. Selbst beim Abtrocknen musste sie ihr helfen, weil Cassandra noch immer in anderen Sphären schwebte.<br />
Beide Frauen kamen, nur mit einem Handtuch um ihren Körper gewickelt aus der Dusche und boten Ajani ein überaus reizvolles Bild.<br />
Marie musterte die Beiden und konnte nicht verstehen, warum Tante Clairice gleich mit duschen gegangen war.<br />
Ajani aber verstand und überzeugte seine Tochter, mit ihm an Deck spazieren zu gehen, da Mama sich etwas ausruhen musste.<br />
Seit der ersten Nacht mit Clairice hatte Ajani die Veränderungen bei seiner Frau gespürt. Er wusste zwar noch nicht wohin sie das führen sollte aber bisher genoss er die aufkommende Freizügigkeit und den einnehmenden Sexappeal seiner Liebsten. Es war als würde sie sich mit verlassen von Afrika neu erfinden, obwohl er nicht wusste ob das im verhältnismäßig prüden England angebracht sein würde.<br />
Obwohl England sie regnerisch empfing, überstrahlte Cassandra mit ihrem weißen Kleid, ihrer sonnengebräunten Haut und ihren strohblonden Haaren alles, was negativ in ihre Zukunft zeigen konnte.<br />
Ajani wirkte wie ein Exot zwischen den vielen bleichen Gestalten auf dem Pier. Aber er war nicht der Einzige. Clairice mit ihrer Karamellbraunen Haut und ihre Mutter, die ebenso dunkel wie Ajani war hoben sich von den Übrigen ab. Auch, weil sie demonstrativ zeigten, dass sie keine Dienstboten waren, sondern als Gleichgestellte Partner, britischen Boden betraten.<br />
Tränen flossen als Clairice und ihre Eltern sich von ihnen verabschiedeten. Glücklicherweise wollten sie sich nicht allzu weit von ihnen niederlassen und so versprach man sich, in Kontakt zu bleiben.<br />
George hatte telegraphisch seinen Fahrer in Kenntnis gesetzt, wann das Schiff ankommen würde und dass 3 weiter Gäste zu transportieren waren.<br />
Der Fahrer musterte Ajani vorsichtig und war deutlich verunsichert, weil er nicht genau wusste, wie er mit ihm umgehen sollte. Allerdings hellte sich sein Gesicht sofort auf als Marie auf ihn zutrat, ihm die Hand reichte und sich als Enkeltochter von Opa George vorstellte.<br />
Verdutzt schaute er seinen Chef an, hatte er ihn doch vor einiger Zeit nur für einen kurzen Besuch abreisen sehen.<br />
„Schön sie zu sehen Anthony“ begrüßte Cassandra den alten Mann mit einer Umarmung. „Können sie sich noch an mich erinnern?“<br />
Man sah deutlich, dass er mit seiner Fassung rang. „Sie sind groß geworden Miss Cassandra.“ antwortete er, als er sich alles zusammengereimt hatte und seine Fassung wiedererlangte.<br />
Als kleines Mädchen bestand Cassandra immer darauf, vorn neben ihm zu sitzen. Sie war schon immer ein aufgewecktes Kind und auf diesem Platz konnte sie alles sehen und verpasste nichts. Er liebte es, wie sie in ihrem kindlichen Übermut neben ihm erzählte und ihn erheiterte.<br />
Nun stand eine junge Frau vor ihm, die ihm nun stolz ihren Mann und ihre Tochter vorstellte als würde auch er ein Teil ihrer Familie sein.<br />
Ajani staunte nicht schlecht als sie vor der riesigen Villa vorfuhren. Jetzt erst konnte er verstehen, was Reichtum war.<br />
Williams Ranch hatte er schon als Luxus empfunden aber dieses Haus sprengte alle seine Vorstellungen.<br />
Umso verwunderter war er als Cassandra dies nur als Übergangslösung bezeichnete. In diesem Haus hätten locker 10 Familien Platz gehabt aber irgendwie konnte er seine Frau auch verstehen, ihr eigenes Refugium haben zu wollen.<br />
Gut eine Woche richteten sie sich häuslich ein. Da sie mit Nichts aus Afrika abgereist waren, mussten als Erstes genügend Sachen zum Anziehen her. So anregend es Ajani auch fand, wenn Cassandra ihre schöne Oberweite in eines von Clairice Kleidern zwängte, so unpassend war es sicher hier in der Öffentlichkeit, so aufzutreten.<br />
Adjani begutachtete derweil den Besitz und ließ sich von George alles zeigen. Noch immer wusste er nicht so genau, was dieser eigentlich tat. Dieses riesige Gelände mutete schon eher einem riesigen Park an. Ajani war an manchen Tagen allein unterwegs. George schaute in der Fabrik nach dem Rechten und Lust die Damen bei ihren Einkaufsorgien zu begleiten, hatte er dann auch nicht.<br />
Knapp 800 Meter vom Haupthaus entdeckte Ajani ein kleines verlassenes Gebäude. Lediglich ein paar Gerätschaften waren dort untergestellt. Das Gebäude, was vor etwa hundert Jahren, den Torwärter und seine Familie beherbergte gefiel Ajani. Mit dem kleinen Stall zusammen, der angrenzte, konnte man das zu einem schönen Haus ausbauen, so wie sie es bei William und Agatha auch hatten. Ihr eigenes Reich.<br />
Am späten Nachmittag als die Damen zurückkamen, schnappte er sich seine beiden Mädels, verband ihnen die Augen und führte sie durch den Park.<br />
„Ihr dürft die Augenbinden abnehmen!“ ordnete Ajani an und die angestaute Anspannung bei Cassandra, entwich in einem freudigen Schrei. Er brauchte ihr nichts erklären. Auch Cassandra sah den Ort sofort als Heim für ihre Familie.<br />
Marie schaute ihre Eltern zweifelnd an. Sie war einfach noch zu jung um diese Zukunft zu sehen. Ajani hatte sofort ein Bild vor Augen.<br />
„Schau, dort passt die Küche hin, mit einer großen Tür, die auf die umlaufende Veranda führt. Dort könnten wir unser Schlafzimmer einrichten und mein Schatz,“ er beugte sich zu Marie und zeigte auf eine schiefe Holztür<br />
„das könnte dein Zimmer werden.“<br />
Cassandra war begeistert, welche Gedanken sich Ajani schon gemacht hatte und sie konnte sich tatsächlich alles schon bildlich vorstellen.<br />
George und Charlotte waren von diesem Vorschlag begeistert. So hatten sie ihre Lieben immer in ihrer Nähe. Allerdings drängte George nun auch, dass Cassandra und Ajani sich in die Firma einbringen müssten.<br />
Ajani hatte ganz genaue Vorstellungen und verblüffte George mit einem außergewöhnlichen Vorschlag.<br />
„Sage niemanden wer ich bin. Stelle mich als Hausmeister oder Monteur ein. So bekomme ich einen unvoreingenommenen Einblick in alle Produktionsbereiche. Jetzt war sich George ganz sicher, mit ihm eine gute Wahl getroffen zu haben. Cassandra allerdings legte vehement fest, dass sie nicht die kleine brave Hausfrau spielen würde. Auch Ajani stimmte ihr zu und George erkannte, dass die Beiden zusammen das perfekte Team waren. So teilten Cassandra und er sich in die Aufgaben. Während Ajani für die technischen Dinge und die Abläufe zuständig war, übernahm Cassandra den ganzen vertraglichen und buchhalterischen Kram.<br />
Ajani zu verbergen würde einfach sein aber Cassandra als jemand auszugeben, der sie nicht war, schien aussichtslos, deshalb begann sie ihren Werdegang in der Buchhaltung.<br />
Charlotte war selig, mit ihrer Urenkelin eine neue Aufgabe zu haben und freute sich, dass George nun eine Zukunftsperspektive für sein Lebenswerk sah.<br />
Ajani hatte es sehr schwer. Herbert der langwierige Haus- und Hofmeister machte es dem schwarzen Gesellen nicht gerade leicht. Es dauert gut einen Monat als Herbert ihn zum Feierabend auf ein Bier in den Pub einlud. Ajani war total verwundert aber nahm aus Neugier an.<br />
„Ich muss mich bei dir entschuldigen“ begann Herbert seine Ansprache und erstaunte Ajani „ich dachte ihr Schwarzen seid alles nur Wilde.“<br />
Ajanis Augenbraue zuckte und er nahm schnell einen großen Schluck aus seinem Glas „aber“ fuhr Herbert fort „du bist ein echt cleverer Junge.“<br />
Völlig verwundert schaute er Herbert an. Ja, er wusste in diesem Moment nicht einmal was er sagen sollte.<br />
Als Herbert ihm dann auch noch die Hand entgegenstreckte, hatte er einen Freund fürs Leben gefunden.<br />
Fortan arbeiteten Beide Hand in Hand. Ajani erfuhr, was im Betrieb nicht lief und wie jahrzehntelang eingefahrene Routine den Ablauf ausbremste. Herbert war eine wahre Goldgrube an Erkenntnissen. Anfänglich hatte er noch versucht etwas zu ändern aber in seinem Alter, war er der vergeblichen Versuche Müde geworden. Die Hierarchiekette war einfach zu lang, um etwas zu bewirken und er stand ganz unten, obwohl er und Ajani alles im Unsichtbaren am Laufen hielten.<br />
George Firma stellte seit Jahrzehnten speziell Unterbekleidung her, doch die Umsätze waren rückläufig. Während des Krieges war das nicht so aufgefallen, weil sie Uniformen für Armee fertigten. Auch hatte George kaum Personalausfälle, da die Meisten seiner Arbeiter Frauen waren aber nun,<br />
Uniformen wurden nicht mehr so gebraucht und die wenigen Armeeverträge waren hart umkämpft. Nun da George sich wieder auf sein eigentliches Geschäftsfeld beschränkte, lief die Firme von Jahr zu Jahr schlechter.<br />
Cassandra war eine junge Frau und selbst ihre Kolleginnen trugen nicht einmal die Unterwäsche, des eigenen Unternehmens.<br />
George hatte den Anschluss an die Zeit verpasst aber wie sollte man dies ändern.<br />
Hier kam ihnen der Zufall zur Hilfe. Es war gut ein Monat vergangen und Clairice hatte den lang ersehnten Besuch angekündigt. Nicht nur Cassandra und Marie hatten sie schon vermisst, nein auch Ajani musste sich eingestehen, dass es schön war sie wieder zu sehen.<br />
„Wollt ihr nicht wieder die Kleider tauschen?“ raunte Ajani den beiden in einem unbeobachteten Moment zu und zwinkerte Cassandra dabei ganz verführerisch an. Es war mehr als nur einmal Thema ihrer Gespräche gewesen, dass Ajani diesen Anblick mehr als nur genossen hatte.<br />
Ihr kleiner Wirbelwind sprengte aber sofort die knisternde Stimmung als sie lairice hinter sich herzog. Sie hetzte mit ihr quer durch den Park und Ajani und Cassandra folgten ihr. Sie wussten genau wohin ihre kleine Maus wollte. Marie verbrachte mit Charlotte viel Zeit im Torwärterhäuschen und berichtete jedes Mal Stolz, was sie sich Neuse für ihr Zimmer ausgedacht hatten.<br />
Clairice stand nun in dem heruntergekommenen Haus und Marie redete wie ein Wasserfall. Alles sah noch ziemlich wild aus, auch wenn Ajani schon alles beräumt hatte und gerade erst dabei war neue Fenster einzubauen. Trotz alledem strahlte Clairice und konnte sich ihren Traum ganz genau vorstellen.<br />
„Und wo kommt mein Zimmer hin?“ fragte Clairice als Marie von ihrem eigenen Zimmer erzählte. Plötzlich holte die Kleine einen Zeichenblock hervor. Clairice staunte, welch konkrete Vorstellungen so eine Vierjährige schon haben konnte. Man erkannte Bett, Lampe, Stuhl, Tisch und sogar Spielzeug, auch wenn ihre zeichnerischen Fähigkeiten, der einer vierjährigen entsprachen.<br />
Clarice nahm ihr den Block aus der Hand und skizzierte in wenigen Minuten das Abbild von Maries Erzählungen.<br />
Marie strahlte als sie ihr Zimmer auf Papier sah. „Mama, Papa“ rief sie laut und aufgeregt als sie raus gerannt kam und ihnen freudig das Bild entgegenstreckte.<br />
Cassandra und Ajani kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Bild war genial und künstlerisch perfekt. Clairice entwarf nach Cassandras Vorgaben nun auch die anderen Räume. Das war das erste Bild ihres Zuhauses.<br />
Die Drei saßen abends noch lange zusammen als Marie schon längst im Bett war.<br />
„Warum willst du, dass Cassandra mein Kleid anzieht?“ griff Clairice das Thema vom Nachmittag erneut auf. Sie hatte zwar so einen Verdacht aber sie wollte es aus Ajanis Mund hören.<br />
„Sie sieht darin so…“ er konnte es nicht einmal richtig beschreiben. „Da wird mir ganz anders“ stammelte er weiter. „Ich könnte es dir zeigen, wenn…“ Wieder hielt er inne aber dieses Mal sprachen die ungesagten Worte Bände.<br />
Clairice schaute Cassandra mit einem Grinsen an. Die Großeltern waren ebenfalls schon längst zu Bett gegangen und den kleinen Saloon konnte man zur Sicherheit von innen absperren.<br />
Die Tür war verschlossen als Cassandra sich auf die Beiden zubewegend, langsam ihrer Kleider entledigte und erwartungsvoll ihre Hand nach Clairice ausstreckte.<br />
Langsam half sie nun auch ihr, sich aus ihrem Kleid zu schälen. Ajani genoss diesen wunderbaren Anlick und in seiner Hose spannte es schon.<br />
Cassandra nahm das Kleid und wollte es sich überstreifen als Ajani Einspruch erhob. „Zieh deine Unterwäsche aus!“<br />
Obwohl Cassandra etwas erstaunt war, lösten die beiden erwartungsvollen Gesichter ein bekanntes Kribbeln in ihrem Bauch aus.<br />
Clairice ging es nicht viel anders wie Ajani als Cassandra, in Gottes ganzer Schönheit vor ihnen stand.<br />
Sie musste ganz schön ziehen und zupfen bis der Stoff über ihre prallen Rundungen rutschte und sich aufregend an ihren Körper schmiegte.<br />
Ajanis Augen leuchteten bei diesem Anblick und trotzdem forderte sie Clairice erneut heraus. „Zeig mir was du gemeint hast.“<br />
Er trat hinter seine Frau und schaute in Clairice erwartungsvolle Augen. Seine Hände streiften über ihre Schultern und fuhren ihre Arme entlang. Clairice sah deutlich wie sich Cassandras Härchen auf ihren Armen aufstellte. Seine Finger trafen die pralle Rundung ihres Busens und er schnippte mit seinem Zeigefinger über die harte Brustwarze die begierig durch den dünnen Stoff drückte.<br />
Seine Stimme klang so erotisch als er sein Tun kommentierte und Clairice dabei seine Gefühle offenbarte. Cassandra zitterte unter seinen Berührungen und ihr Atem beschleunigte sich sofort. Sie spürte wie seine Hände ihre Pobacken umspielten und sich in ihrem Zentrum, die ersten Säfte sammelten.<br />
„So schön,“ hauchte Ajani „dass man gar nicht mehr davon ablassen will. Kein Mann könnte bei so einem Anblick widerstehen.“<br />
Clarice war nun aufgestanden und stand in ihrer eigenen Unterwäsche vor Cassandra. Ihr Blick folgte seinen Fingern. „Und keine Frau“ hauchte sie leise und kaum hörbar, bevor ihre Finger sich ebenfalls um das zarte Krönchen von Cassandras Brust schlossen.<br />
Plötzlich spürte Cassandra vier Hände, die sie streichelten und Ajanis Beule in ihrem Rücken. Sie zerfloss förmlich vor Begierde und als Clairice ihren Rock nach oben raffte und ihre Hand zwischen ihre Beine schob, überkam sie ihr erster Höhepunkt.<br />
Ajani von hinten und Clairice von vorne hielten sie zwischen ihren Körpern gefangen und schafften es trotzdem, sie von dem Kleid zu befreien. Cassandra spürte die feuchte Spur, die Ajanis lustabsondernde Spitze auf ihrer Pobacke hinterließ. Auch Clairice hatte sich nun ihrer restlichen Wäsche entledigt und presste ihre nackte Haut, gegen Cassandras bebenden Körper.<br />
Sie jauchzte lustvoll auf als Ajani sie etwas nach vorne drückte und sie aufspießte. Cassandra war kurz davor abzuheben und den Kontakt zum Boden zu verlieren als Ajani sich in sie schob. Clairice küsste sie und knetete hingebungsvoll ihre Brüste, während Ajani seinen Rhythmus fand. Cassandras weiche Massen schwangen mit jedem Stoß in Clairice Händen und reizten ihre harten Brustwarzen nur noch zusätzlich. Es dauerte gar nicht lange und Cassandra schwebte schon wieder davon.<br />
Ajanis kräftige Hände hatte auch Clairice an ihrem Hintern gepackte und das zuckende Bündel der Lust zwischen ihr Sandwich gepresst.<br />
Auch wenn Clairice meist auf Frauen stand, genoss sie Ajanis starken Hände und als Cassandra erschöpft zu Boden sank, griff Clairice ungeniert nach Ajanis Riemen, der noch immer einsatzbereit, direkt auf sie zeigte.<br />
Sie dirigierte ihn in den Sessel hinter ihm und pflanzte sich ohne Umschweife auf. Heute brauchte auch sie ihr Erlebnis und einen Mann. Ihr Becken kreiste und ihr schriller lauter Ton wurde immer durchdringender, je heftiger Ajani an ihre Brust saugte. Er hatte die Rechte fast gänzlich in seinen Mund gesaugt und spürte, wie jeder Faser von Clairice, vor Erregung vibrierte.<br />
Ajani war das Zusehen leid. Seine Finger fassten fest in Clairice Fleisch, hoben sie aus und legten sie vor sich auf den plüschigen Teppich. Cassandra hatte schon auf ihn gewartet und bettete Clairice Kopf in ihrem Schoß.<br />
Erwartungsvoll schaute Clairice nach oben und blickte in Cassandras schelmisch lächelndes Gesicht. Noch während deren Lippen auf ihre eigenen trafen, spürte Clairice ihre Gefühlswelt zerspringen.<br />
Ajani hatte ihre Beine angewinkelt, weit gespreizt und sich mit einem tiefen Stoß in ihr versenkt. Clairice schaute ihn mit weit aufgerissenen Augen an als er schon wieder tief in sie eintauchte und ihr ein lautes lustvolles Quieken entlockte. Hechelnd quietschte sie bei seinen immer schneller werdenden Stößen. Cassandra zog unter Ajanis Blicken ihre Brustwarzen derart in die Länge, dass Ajani schon glaubte sie würde sie abreißen.<br />
Clairice aber reagierte mit schmerzverzerrtem Gesicht und noch lustvolleren Tönen. Unaufhaltsam näherte sie sich ihrem Höhepunkt. Auch Ajani spürte wie sich alles in seinen Lenden zusammenzog.<br />
Clairice aber war schneller und hob plötzlich mächtig gewaltig ab. Cassandra hatte von ihren Brüsten abgelassen und ihre Finger an ihren Schoß geschoben. Sie spürte Ajanis geäderten Schwanz, wie er sich tief in Clairice versenkte und strich gleichzeitig über das kleine hervorstehende Lustinstrument. Clairice Perle zu berühren jagte sie ungebremst über die Klippe. Wie ein wildgewordener Gummiball sprang Clairice von seinem pumpenden Schwanz.<br />
Sie wand sich unter ihm, wie eine Schlange, sodass Ajani nach zwei Schüben aus ihr herausrutschte und seinen restlichen Liebessaft über ihren gazellen artigen, karamellbraunen Körper ergoss.<br />
Clairice nahm noch immer nichts um sie herum wahr. Cassandra streichelte über den geschundenen Körper ihrer Freundin, die sich nur sehr langsam beruhigte. Wie eine Feuchtigkeitscreme massierte sie Ajanis Liebessaft auf ihrem Bauch und ihren immer noch empfindlichen Brüsten ein.<br />
Clairice strahlte, wie sie noch nie gestrahlt hat.<br />
„Das war“ stammelte sie „so gut.“……………“Ihr seid verrückt. Ich liebe euch!“<br />
Ajani beugte sich über Clairice, küsste erst sie und dann Cassandra, die ihre Freundin immer noch in ihren Armen hielt.<br />
„Kann ich bei euch schlafen?“ hauchte Clairice mit immer noch belegter Stimme und sah erfreut, Ajanis und Cassandras zustimmendes Nicken.<br />
Sie machten sich etwas frisch, bevor sie zusammen ins Bett gingen.<br />
Es war zwar gar nicht so einfach ihrer Vierjährigen zu erklären, warum Mom, Dad und Tante Clairice zusammen nackt im Bett lagen als sie morgens zu ihnen sprang, um sie zu wecken aber Ajani war sehr creativ in seinen Ausreden.<br />
Es dauerte eine Weile, bevor sie alle beim Frühstück auftauchten. Cassandras Großeltern kannten ihre Beziehung nicht wirklich aber ihr eindeutiges Schmunzeln, zeigte, dass sie mehr wussten als sie zugaben.<br />
Allerdings zeigte es auch die Aufgeschlossenheit ihrer Großeltern, was ihnen bei Veränderungen in der Firma noch zu Gute kommen sollte.<br />
Clairice saß mit Maries Zeichenblock im großen Saloon. Cassandra setzte sich zu ihr als Marie angezogen und beschäftigt war. Mehr als nur überrascht und äußerst angetan von ihrer Zeichnung stand Cassandra fast sprachlos neben ihrer Freundin.<br />
Ohne, dass Cassandra fragen musste, erklärte Clairice ihre Zeichnung.<br />
„So etwas wie letzte Nacht, sollten alle Frauen erleben dürfen und wenn mein Kleid schon so etwas bei Ajani auslöst, was könnte dann erst Das?“<br />
Clairice drehte den Zeichenblock um und zeigte Cassandra, Skizzen von Dessous, die eng anliegend, aufreizend und provokant und außerordentlich heiß waren.<br />
Fast wäre Cassandra vor Schamesröte im Boden versunken aber die Neugier auf Neues, Unbekanntes reizte sie plötzlich ungemein und löste in ihr so ein erwartungsvolles Kribbeln aus. Sie freute sich auf die Nächte mit Ajani, wenn sie ihm ihr neues Outfit präsentieren würde.<br />
Cassandra hatte nun den Fingerzeig, die Firma ihres Großvaters aus ihrer Misere zu holen.<br />
„Ich würde dich morgen gern mit in die Firma nehmen. Mir ist da gerade eine Idee gekommen.“ Cassandra checkte Clairice von oben bis unten ab, obwohl sie ihre Freundin und ihren Körper schon fast in und auswendig kannte.<br />
Trotzdem hielt sie sich bedeckt und machte ein riesengroßes Geheimnis daraus. So sehr Clairice sie auch umgarnte, ließ sich Cassandra nichts entlocken, außer einem süffisanten Grinsen.<br />
Selbst Ajani wurde in ihr Spiel nicht eingeweiht. Glücklicherweise forderte Marie ihr Recht und erlöste ihn und auch Cassandra vor Clairice überschwänglicher Neugier.<br />
Clairice verlängerte ihren Besuch um weitere 2 Tage. Da sie immer noch keinen Job hatte, war das sowieso kein Problem. Ihr exotisches Aussehen hatte ihr nicht zum Vorteil gereicht und sie war Stolz genug, um es ohne Mithilfe ihres Vaters schaffen zu wollen.<br />
Clairice blickte müde und verträumt als Cassandra sie frohgelaunt mit einem Guten Morgen Kuss aus ihren Träumen holte. Schnell zog sie sich an und stand Augenblicke später aufgeregt, wie an ihrem ersten Schultag in der Küche. Ajani und Cassandra warteten schon auf sie. Beide strahlten sie so wissend an, dass sich Clairice Aufregung nur noch mehr steigerte. Es war offensichtlich, dass Cassandra ihm von ihrer Idee erzählt hatte.<br />
Clairice wunderte sich schon, dass Ajani weit vor dem Tor ausstieg und zu Fuß weiter ging.<br />
„Er will erst einmal Erfahrungen sammeln, bevor jeder weiß, dass er der Chef wird.“<br />
Clairice grinste: „Huhuhu, das ist ja wie in einem Spionageroman.“ witzelte sie.<br />
Cassandra musste nun auch lachen und für einen Moment war Clairice Aufregung, wie weggeblasen.<br />
Sie folgte Cassandra die einen energischen Schritt drauf hatte, durch die Fabrik. Sie konnte ihr kaum folgen. Inzwischen kannten hier alle Cassandra und wussten, dass sie die Enkeltochter von George Connely war.<br />
Die Tür zur Entwicklungsabteilung sprang auf und ohne zu Grüßen rief Cassandra laut in den Raum. „Was haltet ihr von unseren Produkten?“<br />
Die Anwesenden waren von diesem Auftritt völlig überrascht und für den ersten Moment sprachlos. „Spießig“ kam eine leise, verhaltene Stimme aus der hintersten Ecke des Raumes. Viele der Designer und Designerinnen waren schon seit Ewigkeiten hier beschäftigt und waren sicher auch mit George Connely gealtert.<br />
Die junge Frau wirkte verschüchtert als Cassandra auf sie zutrat. Sie war vielleicht gerade einmal 22 Jahre alt und hatte kaum Erfahrungen.<br />
„Sie weiß nicht von was sie redet.“ mischte sich die Abteilungsleiterin nun ein und schaute die junge Frau strafend an. Sie selber hatte sich hochgearbeitet und war in ihrem Alter sicher nicht mehr ganz am Puls der Zeit.<br />
„Mitkommen!“ wies Cassandra der kleinen, verschüchterten jungen Frau an. Die Abteilungsleiterin schnappte nach Luft, traute sich dann aber doch nicht Cassandras Anweisung in Frage zu stellen.<br />
Clairice war von dieser Energie gefangen. So hatte sie Cassandra noch nie erlebt und es puschte ihr Adrenalin unheimlich in die Höhe und machte Cassandra für sie noch begehrenswerter.<br />
Als nächstes ging sie schnurstracks zu den Näherinnen. Hier halfen ihr Ajanis Spionage Fähigkeiten. Er war in allen Abteilungen unterwegs und hörte mehr als in der Chefetage ankam.<br />
„Bridget Gibbons und Margerie Dunham“ rief Cassandra in den riesigen Raum, in dem gut 50 Nähmaschinen ratterten. Plötzlich verstummten alle Maschinen. Cassandra schien laut genug gewesen zu sein. Die zwei Frauen die sie ausgerufen hatte, schauten ängstlich über ihre Maschinen. Es war kein Wunder, dass die Beiden verängstigt waren, kursierten doch schon seit einiger Zeit Gerüchte, dass es nicht gut um die Fabrik stand und zwangsläufig Entlassungen im Raum standen.<br />
Cassandra winkte nur und die Zwei Frauen folgten ihr nun ebenfalls nach.<br />
„Uns soll niemand stören!“ wies Cassandra die Sekretärin ihres Großvaters an, die völlig überrumpelt einfach nur nickte, bevor Cassandra die Tür des großen Konferenzraumes hinter ihnen schloss.<br />
Mit einer Handbewegung deutete sie an, sich zu setzen. Cassandra legte den Skizzenblock von Clairice vor die drei Frauen. „Was davon ist umsetzbar?“<br />
Die Frage stand wie eine Wand im Raum. Noch niemand hatte jemand um ihre Meinung gebeten. Vorschläge wurden umgesetzt oder kommentarlos weggewischt aber so.<br />
„Wow“ machte die junge Frau aus der Designabteilung „ein wenig unpräzise aber vielleicht etwas zu aufreizend für unsere Firma.“<br />
Mit dieser Antwort hatte Cassandra nun nicht gerade gerechnet. „Wir müssen neue Wege gehen, sonst stirbt die Firma. Wir sind jung und sexy und wollen unsere Männer wild machen.“ Entgegnete sie etwas forsch und energisch, sodass die Frauen leicht zurückschreckten.<br />
„Ich mache euch einen Vorschlag. Jede sucht sich eine Zeichnung aus und wir fertigen ein paar Probestücke nur für uns Fünf und probieren sie bei unseren Männern aus.“<br />
Bridget und Margerie, die Beiden aus der Schneiderei lachten laut auf. Ihre Männer arbeiteten beide in der nahe gelegenen Kohlegrube und wussten so etwas Schönes bestimmt nicht zu schätzen.<br />
„Ich bin dabei!“ kam wieder das unscheinbare Stimmchen von Kathleen aus der Designabteilung.<br />
„Ich habe aber keinen Kerl, den ich aufheizen könnte.“ meldete sich nun erstmals Clairice zu Wort und schaute Cassandra fragend an.<br />
„Das kannst du gleich vergessen!“ grinste Cassandra sie schelmisch an, weil sie genau wusste worauf sie hinauswollte.<br />
Die anderen hatten Clairice bisher kaum eines Blickes gewürdigt. England war nun immer noch recht konservativ und Clairice mit ihrem exotischen Aussehen passte nun absolut nicht in dieses Bild.<br />
Nun sprang Cassandra in die Presche und stellte Clairice erst einmal vor. „Das ist meine Freundin Clairice und die Entwürfe sind von ihr.“<br />
Augenblicklich änderte sich das Verhalten der drei Frauen. Anerkennend lobten sie die Skizzen, erst recht als sie hörten, dass sie aus einer Laune heraus entstanden waren.<br />
Kathleen rückte gleich näher heran und begann fachlich mit ihr zu diskutieren. Verschlüssen, Nähte und umgelegte Säume wovon Cassandra nun überhaupt keine Ahnung hatte aber die Beiden fanden sofort einen Draht zueinander. Clairice setzte zeichnerisch Kathleens Anmerkungen um und schon mischten sich die anderen Zwei mit ein.<br />
„Das geht nur, wenn der Stoff dünn genug ist.“<br />
Cassandras Plan war aufgegangen. Ein reger Erfahrungs- und Ideenaustausch hatte begonnen und wurde zeichnerisch umgesetzt.<br />
Cassandra meldete sich kurz ab und ließ die vier Kreativen allein. Sie war nach der einen Stunde über die Ergebnisse erstaunt. Sie hatte ein großes Tablett mit Kaffee und Keksen zur Stärkung dabei.<br />
„Das wird jetzt unsere Creativ Zentrale. Ich habe schon angeordnet, dass eure zwei Nähmaschinen hierhergebracht werden und dein Zeichentisch auch.“ Dabei schaute sie die kleine Kathleen an.<br />
„Wir haben immer noch keinen Kerl für Clairice gefunden.“ Stichelte Bridget ein wenig. Während Cassandras Abwesenheit schien das ein Thema gewesen zu sein, womit die Frauen ihren Spaß hatten.<br />
„Ich weiß. Du nimmst den schwarzen Hausmeister, der hier seit 4 Wochen arbeitet. Der sieht gar nicht so übel aus und der passt auch farblich zu dir.“ Warf Margerie ein. Auch wenn es etwas Abwertend rüber kam, war es nicht so gemeint, was Margerie auch gleich beteuerte als sie es merkte.<br />
Unheimlich überrascht waren die drei Frauen allerdings als die Chefin Einspruch erhob. „Halt, halt der gehört mir!“ klärte sie gleich die Fronten und gab somit ihr Geheimnis, ungewollt preis.<br />
Clairice lächelte als sie die verdutzten Gesichter, der Frauen sah. „Keine Angst, sie sind verheiratet.“<br />
Nun schauten die erst recht verwundert aber Bridget plagte nun die Neugier. Cassandra erzählte also ihre Geschichte, wie sie als Kinder aufwuchsen, sich verliebten und hierhergekommen waren.<br />
„Stimmt es, dass schwarze Männer so groß gebaut sind?“ Bridgets Neugier kannte keine Grenzen aber Cassandra antwortete nur mit einem breiten Grinsen.<br />
Tage vergingen während die Frauen zwischen Lachen und Arbeit recht erfolgreich, die ersten Probedessous in der Hand hielten. Cassandra gesellte sich zwar immer wieder einmal zu ihnen aber widmete sich immer öfter anderen Dingen. Sie begann schon Ideen zur Vermarktung zu entwickeln und die Massenproduktion vorzubereiten.<br />
Finn war auf seiner Postrunde. Er war der Junge für alles. Er verteilte die Post an die jeweiligen Abteilungen, machte kleine Besorgungen und war sonst Mädchen für Alles.<br />
Das kleine Mädchen rannte den rothaarigen Jungen fast über den Haufen als sie um die Ecke gerannt kam und mit ihm zusammenstieß.<br />
„He,he hier wird nicht gerannt und was machst du eigentlich hier?“ Es war äußerst ungewöhnlich das ein 4-jähriges Mädchen allein und ohne Aufsicht in der Fabrik unterwegs war. Mal davon abgesehen, dass es unheimlich gefährlich war. Finn beugte sich zu ihr herunter und sein, Sommersprossen überzogenes Gesicht hatte nichts Bedrohliches an sich, was Marie dazu veranlasste mit ihm zu sprechen.<br />
„Ich suche meine Mom. Weißt du wo sie ist?“<br />
Finn, wie alle in der Firma hatten inzwischen von den 5 Frauen gehört und von der etwas dunkelhäutigen Frau. Die Kleine war niedlich und hatte auch einen farbig angehauchten Teint, was Finn zu der Annahme veranlasste, zu wissen zu wem sie gehörte.<br />
Er reichte Marie die Hand und gemeinsam führte er sie durch die verwundert schauenden Frauen. Marie plapperte wie ein Wasserfall. Als sie zusammen vor der großen Tür des Konferenzzimmers standen und anklopften, kannte Marie nicht nur seinen Namen, sondern was er in der Firma tat und seine halbe Lebensgeschichte.<br />
Marie riss sich sofort los und stürmte mit einem lauten „Mama“ los. Finn schaute ihr verwundert hinterher als sie sich Cassandra und nicht der etwas dunkelhäutigen Frau in die Arme stürzte. Cassandra nahm ihre Kleine in die Arme und war erstaunt sie hier zu sehen.<br />
Finn reagierte nicht einmal als sie ihn laut ansprach. Er starrte Clairice an und schien völlig weggetreten. Ihr schien es aber auch nicht anders zu gehen, sodass sie sogar verlegen zu Boden schaute.<br />
„Ich danke dir Finn!“ wiederholte Cassandra noch einmal ihre Worte bevor er sich losriss und die Tür von außen wieder schloss.<br />
„Hey, was war das denn jetzt?“ merkte Margerie an und stupste gegen Clairice Arm.<br />
„Was? Wie?“<br />
Das Gelächter der anderen Frauen füllte den Raum. Jeder hatte mitbekommen, wie die beiden sich angesehen hatten.<br />
Und es war wieder Bridget die dem Fass die Krone aufsetzte. „Jetzt hast du ja jemanden, an dem du deine Reizwäsche testen kannst.<br />
Clairice hatte sich inzwischen ein wenig gefasst. „Seid ihr verrückt? Ich kenne ihn doch gar nicht und er ist doch viel zu jung für mich.“<br />
„Papalapap“ hakte Bridget wieder ein „du musst ihn ja nicht gleich heiraten. Er gefällt dir doch? Oder?“<br />
Clairice schaute verlegen zu Boden und Cassandra glaubte schon ein wenig Rotschimmer in ihrem Gesicht zu erkennen.<br />
Cassandra wäre nicht sie, wenn sie nicht schon eine Idee hätte, den beiden auf die Sprünge zu helfen.<br />
Die fröhliche Damenrunde wurde jäh von George Connely gesprengt, der völlig außer Atem und mit schlechtem Gewissen in den Raum gestürmt kam.<br />
„Marie ist weg.“ rief er völlig panisch.<br />
„Alles gut“ beruhigte Cassandra ihn und schob ihre Kleine, die sich hinter ihr versteckt hatte, vor. Man sah deutlich Georges Erleichterung.<br />
Charlotte hatte sich unpässlich gefühlt und er wollte auf Marie aufpassen, was sich als schwieriger erwies als einen Sack Flöhe zu hüten. Halt ganz ihre Mutter.<br />
George betrat seit 2 Wochen, das erste Mal wieder seinen Konferenzraum. Er sah Zeichnungen, Stoffmuster und die ersten genähten Probestücke. Augenblicklich kam der Geschäftsmann wieder in ihm zum Vorschein. Er erkannte den Fleiß und die Arbeit an, die in diesen Sachen steckten und trotzdem hegte er Zweifel.<br />
„Ihr denkt wirklich, dass sich so etwas Unzüchtiges verkauft?“<br />
Das fast Kollektive „JA“ wies ihn augenblicklich in seine Schranken.<br />
„Aber wir produzieren seit Jahrzehnten einfache Unterwäsche?“ versuchte er seinen Standpunkt noch einmal klar zu machen.<br />
„Das ist schon Richtig und wir werden das auch nicht aufgeben.“ antwortete Cassandra ihrem Großvater „und genau deshalb habe ich nächste Woche auch einen Termin, beim Beschaffungsamt der Armee!“<br />
Jetzt war George Connely völlig verblüfft und auch die Frauen schauten Cassandra, mit weit aufgerissenen Augen an. Keiner merkte, was sie im Hintergrund alles angeleiert hatte und George wurde zum ersten Mal richtig klar, dass seine Zeit vorbei war und die nächste Generation bereitstand, sein Lebenswerk fortzuführen. Er hatte zwar in Ajani die Zukunft gesehen aber, dass Cassandra die viel bessere Geschäftsfrau war, realisierte er erst jetzt richtig.<br />
Cassandras Großvater verließ den Raum und ließ die Frauen weiterarbeiten. Marie jedoch war hier nicht mehr weg zu bekommen und blieb bei ihrer Mutter, Clairice und den anderen Frauen.<br />
„Warum sollten nur wir Frauen für unsere Männer hübsch aussehen? Wie Großvater sagte, wir machen nur einfache Unterwäsche. Wieso eigentlich?“<br />
Sie hatte diese Worte einfach so in den Raum geworfen und sah sofort den Enthusiasmus der anderen.<br />
Marie saß neben Clairice und malte, während diese ihre ersten Ideen zu Papier brachte. Casandra schmunzelte als ihr gezeichnetes Model verdächtige Ähnlichkeit mit dem jungen Finn aufwies.<br />
Die ersten Modelle waren zum Testen bereit. Mit einem Lächeln überreichte Cassandra, ihren vier Frauen die verschiedenen auf ihren Körper angepassten Modelle. Bridget konnte sich selber nicht richtig darin vorstellen. Ihr Hintern war ausladender als der, der Anderen und ihr D Körbchen sprengte ohnehin schon alle Dimensionen und machte es ihr so schon nicht leicht, normale Unterwäsche zu finden. Nicht anders ging es Margerie. Für eine Frau schon recht groß, hatte sie ihrer Meinung nach leider zu wenige frauliche Attribute zu bieten. Sie war lang und schlank, obwohl sie sich schon selber als dürr bezeichnete und sie füllte mit Müh und Not ein B Körbchen aus.<br />
Die kleine unscheinbare und immer noch Zurückhaltendste in der Runde, hatte die wenigsten Probleme mit ihrem Körper. Mit ihren 1.60 Metern war sie die Kleinste aber hatte, trotz schöner schlanker Figur ein ordentliches C Körbchen vor sich.<br />
Cassandra hatte in ihrem Leben so viele verschiedene Hintern und Brüste gesehen, dass sie nicht über sich nachdachte, sondern sich schon jetzt Ajanis Reaktion vorstellte.<br />
Montagmorgen trafen sich alle wieder und bis auf Clairice strahlten alle äußerst zufrieden.<br />
Bridget hielt es nicht mehr aus und plapperte gleich drauf los. „Das war besser als unsere Hochzeitsnacht. Nicht nur seine Augen waren gierig als er mich so sah. Er konnte gar nicht mehr von mir ablassen.“ Sie strahlte übers ganze Gesicht und atmete schwer als würde sie jeden Moment gerade noch einmal durchleben.<br />
Margerie hingegen war etwas zurückhaltender und kam erst nach reichlichem Drängen von Bridget, mit der Sprache heraus. Mein Alter kam wieder einmal so besoffen nach Hause, dass er nur meinte, warum ich so nuttig aussehe. Danach ist er sofort auf dem Sofa eingeschlafen.<br />
Ich hatte mich im Spiegel gesehen und fühlte mich richtig sexy und wollte endlich auch mal wieder Sex und der Arsch schlief. Ich stand am Fenster und schaute traurig in die Nacht als ich gegenüber einen Mann sah, der mich beobachtete. Ich habe sofort meine Hände vor mich gehalten aber er warf mir, mit einem liebevollen Blick eine Kusshand zu. Er deutete mit seinen Händen an, dass ihm mein Anblick gefiel und ich meine Arme ruhig wieder wegnehmen solle, damit er mich bewundern könne. Ich weiß auch nicht,“ machte Margerie und es schien als würde sie anfangen wollen zu weinen. Sie hatte ihr Gesicht in ihren Händen vergraben.<br />
„Ich weiß auch nicht,“ wiederholte sie den Satz „aber ich habe ihm aus Spaß zugewunken.“ Ihr Kopf sank tiefer in ihre Hände.<br />
„Ich konnte doch nicht ahnen, dass er wenige Minuten später vor meiner Tür stand und mich packte und einfach küsste…….. Ich war so aufgeregt und der Satin verstärkte dieses Gefühl nur noch mehr. Seine Hand, die unter den fließenden Stoff fuhr und sich zärtlich um meine Brust legte, war so wundervoll.“<br />
Alle standen mit offenen Mündern da. Keiner verurteilte sie. Sie waren nur neugierig, wie weit Margerie noch gegangen war, denn sie war eine verheiratete Frau.<br />
„Er stieß mit seinem Fuß die Tür hinter sich zu. Er wusste anscheinend ganz genau, dass ich verheiratet war, denn er blickte nur kurz auf meinen schnarchenden Mann als er mich immer weiter ins Schlafzimmer schob. Ich konnte ihm nicht widerstehen und er küsst so gut“<br />
Der tiefe Seufzer, der bei diesen Worten aus ihrem Mund kam, verdeutlichte das jedem hier im Raum noch zusätzlich.<br />
„Er zog sich vor meinen Augen aus und in dem Moment wusste ich, dass es passieren würde. Ich sollte meine Sachen anlassen. Er wollte den kühlen, glatten Stoff zwischen uns spüren. Er schob den Zwickel ganz sanft beiseite und nahm mich und ich habe mich ihm hingegeben. Das war der beste Sex meines Lebens!“<br />
Mit hochrotem Kopf aber total glücklich, strahlte sie die Anwesenden jetzt an und hob ihren Kopf als ob sie sich nicht mehr dafür schämen müsste.<br />
“Du Schlampe!“ konnte sich Bridget einen Kommentar nicht verkneifen, nahm aber ihre Freundin sofort in den Arm, denn sie wusste am besten, was für Probleme Margerie zu Hause hatte und wie gut ihr dieser Ausrutscher tat.<br />
Nun richteten sich alle Augen auf die kleine Kathleen. Eigentlich wusste niemand ob sie überhaupt einen Mann oder Freund hatte. Außer einem Grinsen, welches übers ganze Gesicht ging und ein Daumen hoch, kam aber von ihr nichts Genaues.<br />
Da Cassandra nur noch übrigblieb, richteten sich nun alle Blicke auf sie. Sie schmunzelte aber gab ebenfalls nicht allzu viel Preis.<br />
„Sagen wir mal so“ erzählte sie und man merkte deutlich, dass sie ein schönes Erlebnis hatte „mein Modell geht garantiert in Serie.“ Dann schaute sie ihre Zwei Näherinnen etwas besorgt an. „Ihr habt doch meine Maße genommen und trotzdem war es ein wenig eng.“<br />
Was als Kritik gedacht war entpuppte sich aber bald als etwas ganz Anderes.<br />
Clairice war hinter sie getreten und legte ihren Arm um sie. „Oder könnte es sein, dass du in den letzten Wochen etwas zugelegt hast?“ forderte sie Cassandra heraus, die aber immer noch so seltsam in die Runde grinste.<br />
„Na ja“ machte diese „das könnte schon sein aber es könnte auch sein, dass ich ein bisschen schwanger bin.“<br />
An diesem Tag war nicht mehr an Arbeiten zu denken. Die Freude war so riesig und diese bunt zusammengewürfelte Truppe war in den letzten Wochen zu einer Einheit zusammengewachsen.<br />
Cassandra aber ging so vieles durch den Kopf. Wie würde Ajani reagieren, sie brauchten ein weiteres Zimmer. Wie würde es in der Firma weiter gehen? Was würde aus ihren Projekten werden, wenn sie ausfallen würde?<br />
Der Zeitpunkt war sichtlich schlecht gewählt aber sie freute sich so sehr darauf, dass es keine Alternative gab, dies durchzustehen.<br />
Abends hatte sie ihre Großeltern, Ajani und Marie in Szene gesetzt. Die Freude war riesengroß, wenngleich Ajani nun zeitgleich ins Management aufsteigen würde, um einen Teil der Aufgaben zu übernehmen.<br />
Ajani ließ sie nach dieser Nachricht deshalb ungern allein nach London fahren. Drei Tage wollte sie dortbleiben. Die Termine mit dem Versorgungsamt waren wichtig für die Firma und trotzdem blieb ein ungutes Gefühl.<br />
Noch nie hatte Cassandra so viele Soldaten gesehen als sie sich an der Torwache des Ministeriums anmeldete.<br />
Sie musste fast eine Stunde vor dem Büro von Colonel Masten warten, bis sie hereingebeten wurde. Cassandra verabscheute Unpünktlichkeit und war schon etwas angefressen als sie das Büro betrat.<br />
Colonel Masten war ein graumelierter Herr mit grimmigem Gesichtsausdruck, der von ihrem Ansinnen augenscheinlich genervt war.<br />
Cassandra erinnerte an die Zusammenarbeit der Firma mit der Armee und machte deutlich, dass für sie eine Wiederbelebung der Kontakte sehr wünschenswert wäre.<br />
Cassandra war ein überaus hübscher Anblick und eine willkommene Abwechslung aber genau deswegen war sie auch noch in seinem Büro.<br />
Es klopfte an der Tür und nach einem wirschen „Herein“ des Colonels, trat ein junger Mann zu seinem Tisch, salutierte und überreichte seinem Vorgesetzten einen Stapel Dokumente.<br />
„Wegtreten“ hallte es durch den Raum und er machte auf der Hacke kehrt als er in Cassandras Gesicht blickte und wie versteinert stehen blieb.<br />
„Miss Connely“ kratzte seine Stimme vor Verwunderung und plötzlich nahm er Haltung an und salutierte vor Cassandra.<br />
„Was soll das? Die junge Dame ist nicht ihr Vorgesetzter und nicht einmal beim Militär.“<br />
„Verzeihung Sir“ antwortete Corporal Rotham „ohne den Mut dieser Dame, wäre ich und meine Familie jetzt nicht mehr am Leben.“<br />
Das erste Mal schaute der Colonel Cassandra interessiert an.<br />
„Was meinen sie damit?“ fragte nun Cassandra, weil ihr diese Situation mehr als surreal vorkam.<br />
„Es war in Südafrika vor ein paar Monaten. Rebellen hatten den Zug überfallen und wollten uns alle töten. Sie sind dem Anführer gegenübergetreten und ich weiß nicht, was sie ihm gesagt haben aber er hat uns alle gehen lassen.“<br />
Er wäre Cassandra gern um den Hals gefallen aber die Anwesenheit seines Vorgesetzten hielt ihn davon ab.<br />
„Wegtreten“ bekam er den Befehl aber dieses Mal in einem doch recht gemäßigten Tonfall. Der Colonel begutachtete Cassandra nun aus einem ganz anderen Blickwinkel.<br />
„Wie sagten sie, heißen sie?“ fragte er Cassandra noch einmal, obwohl der kleine Corporal ihn mehrfach erwähnt hatte.<br />
„Mein Name ist Cassandra Connely“ antwortete sie ihm irgendwie fragend, denn die Situation war für ein Geschäftsgespräch äußerst seltsam geworden.<br />
„Ich kannte mal einen Arthur Connely“ kam von ihm eine Anmerkung die Cassandra kreidebleich werden ließ.<br />
Ein riesiger Kloß schnürte ihren Hals zu und verhinderte, dass sie antworten konnte. Sie hatte schon eine ganze Weile nicht mehr an ihren Vater gedacht, doch als sie sich etwas gefangen hatte, klingelte plötzlich sein Telefon.<br />
Colonel Masten wirkte jetzt irgendwie gehetzt. Offensichtlich hatte er eingeplant Cassandra schnell abzufertigen und nun war die Entwicklung alles anders als normal verlaufen.<br />
„Junge Dame,“ sprach er sie jetzt sichtlich hektisch an „ich muss jetzt unbedingt los aber ich würde mich gern weiter mit ihnen unterhalten und sie haben doch sicher auch noch einige Fragen. Würden sie heute Abend mit mir und meiner Frau zu Abend essen?“<br />
Cassandra schaute ihn neugierig an. Sie hatte ganz gewiss noch Fragen und es war offensichtlich, dass der Colonel ihr noch etwas zu sagen hatte. Die Neugier hielt sie nun gefangen, weshalb sie ohne weiteres Überlegen zusagte.<br />
Das erste Mal zog ein persönliches, zufriedenes Lächeln in sein Gesicht, welches nichts mit seinem sonstigen, steifen und militärischen Gehabe gemein hatte.<br />
Er reichte Cassandra die Hand, bevor er noch vor Cassandra aus dem Raum stürmte. Seine Vorzimmerdame schaute Cassandra verwundert an als er befahl, ihr seine private Adresse zu geben.<br />
Noch einmal drehte er sich um. „20.00 Uhr!?“ Cassandra nickte und er eilte ohne sich noch einmal umzudrehen davon.<br />
Offensichtlich war die abendliche Einladung, weit von einem geschäftlichen Termin entfernt. Cassandra hatte vor einen Tag ins Theater zu gehen, weshalb sie ein rotes Abendkleid eingepackt hatte. Ihre sonstige Kleidung war nur auf ihre Geschäftstermine ausgerichtet und für ein Abendessen unpassend.<br />
So entschied sie sich für das Abendkleid, wenngleich sie sich darin etwas overdressed vorkam.<br />
Cassandra schellte an der Haustür. Eine ältere Dame öffnete und bat sie herein. Ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht als Cassandra ihren Mantel ablegte.<br />
„Kommen sie herein meine Liebe. Ich bin Eleonore Masten und ich freue mich sie kennen zu lernen.“<br />
„Cassandra Connely“ stellte sie sich ihr nun auch vor.<br />
Eleonore Lächelte sie freundlich an, legte mütterlich einen Arm um sie und geleitete sie in den großen Saloon. Das große Stadthaus machte schon von Außen einen wundervollen Eindruck aber auch von innen war es äußerst stilvoll eingerichtet. Cassandra staunte nicht schlecht und blickte sich bewundernd um.<br />
Nun stieß auch Colonel Masten zu ihnen und begrüßte Cassandra freundlich.<br />
„Sie sehen hinreißend aus.“ merkte er an und ließ seinen Blick über den jungen ansehnlichen Körper schweifen. Er bemerkte allerdings auch die Blicke seiner Frau. „Du auch mein Schatz“ sagte er zu ihr, zog sie zu sich heran und küsste sie ganz liebevoll. Augenblicklich entspannte sich ihr verkniffener Gesichtsausdruck.<br />
Cassandra war etwas verwundert. Er hatte das steife militärische komplett abgelegt und schien hier ein liebevoller und treusorgender Ehemann zu sein.<br />
Dennoch wollte Cassandra ihr Auftreten entschuldigen, um ihm nicht noch mehr Schwierigkeiten zu bereiten. „Entschuldigen sie Bitte“ wandte sie sich mehr an Eleonore. „ich bin bloß für 2 Tage in der Stadt und war auf ein Abendessen nicht vorbereitet. Das Kleid war eigentlich für einen Theaterbesuch gedacht.“<br />
Eleonore merkte, dass Cassandra diese Situation etwas unangenehm war, deshalb nahm sie, sie in den Arm.<br />
„Sie sehen wunderschön aus. Machen sie sich keine Gedanken.“<br />
Das Dienstmädchen hatte inzwischen das Abendessen vorbereitet und bat die Herrschaften zu Tisch.<br />
Sie saßen und Cassandras Neugier fraß sie schon fast auf. „Sie sagten, sie kannten meinen Vater?“<br />
Nun war die trügerische Stille vorbei und als Eleonore die Hand ihres Mannes griff, ahnte Cassandra schon, dass jetzt eine bewegende Geschichte folgen würde.<br />
Masten legte sein Besteck beiseite und begann: „Dein Vater war mein Freund. Wir waren zusammen an die Front gekommen. Er tat sich unheimlich schwer mit seinen Soldaten. Offensichtlich hatte Afrika ihn sehr geprägt, was er aber nicht so einfach ablegen konnte. Er erzählte viel davon und ich sah wie seine Augen dann immer zu leuchten begannen.“<br />
„Ich habe ihn auch kennengelernt.“ warf Eleonore ein „Er saß genau an dieser Stelle, wo sie jetzt sitzen. Sir Arthur war ein echter Gentleman.“ In Eleonores Worten schwang etwas Schwärmerisches mit.<br />
Masten übernahm wieder das Wort und erzählte weiter. Er schien ihn besser zu kennen, denn sein leichtes Kopfschütteln, nach Eleonores Bemerkung, war Cassandra nicht entgangen. Obwohl er ihr Vater war, kannte sie auch die weniger schöne Seite von ihm.<br />
„Der Krieg hat ihn verändert. Er wirkte oft in sich gekehrt und hinterfragte sein Leben. Wir sahen unsere Kameraden so sinnlos sterben, die vielen Verwundeten, die Zerstörung und das viele Leid.“ Seine Stimme war brüchig geworden. Auch an ihm schienen die Erlebnisse nicht spurlos vorüber gegangen zu sein. Eleonore drückte seine Hand fester, gab ihm Halt und den Mut weiter zu erzählen.<br />
„Wir saßen beim Essen und genossen den Moment der Ruhe. Minutenlang hörte man keine Schüsse. Die Stille war trügerisch als plötzlich in Mitten der Männer eine Handgranate zu Boden fiel. Alle starrten wir wie gebannt dahin und mein Leben zog schon an mir vorbei. Dein Vater warf sich mit seinem Körper auf die Granate. Damit hat er mir und mindestens 5 weiteren Leuten das Leben gerettet.“<br />
Mastens Stimme drohte fast zu versagen und Cassandra rannen, genau wie ihm die Tränen. Der Colonel, der Soldat in ihm weinte. Für ihn schien es wie eine Befreiung zu sein, dies erzählt zu haben. Er holte tief Luft und schaute zu Cassandra auf. Eleonore hatte über den Tisch gegriffen und hielt auch ihre Hand.<br />
Er hatte ihr ein ganz anderes Bild von ihrem Vater gezeigt, was ihre Wut auf ihn ein wenig dämpfte. Als Kind konnte sie sich damit nicht so leicht abfinden, dass sich ihre Eltern trennten. Sie hatte damals auch den Grund mitbekommen und ihrem Vater die Schuld gegeben.<br />
Um die Stimmung aufzuheitern und abzulenken, sprach Masten die Geschichte, des Corporals an.<br />
Das Feuer im Kamin prasselte. Sie hatten sich mit einem Cherry, bzw. mit einem Glas Wein in den kleinen Saloon gesetzt. Von der Geschichte wusste Eleonore nichts und schaute die Beiden jetzt verwundert an.<br />
Cassandra wollte gerade beginnen als plötzlich die Tür aufging und ein Mann in Cassandras Alter den Raum betrat. Eleonore sprang sofort auf, rannte auf ihn zu und umarmte ihn. Der Besuch schien überraschend zu sein, denn Masten stand ebenfalls auf und die Männer reichten sich etwas unterkühlt die Hände.<br />
„Setzt dich zu uns. Das ist Cassandra Connely und das ist unser Sohn Cetric.“ stellte sie die beiden nun einander vor.<br />
Seine Augen scannten jeden Zentimeter dieser wunderschönen Frau. Auch wenn das Kleid sehr viel Haut zeigte war es unverschämt, wie tief ihre Augen in ihren Ausschnitt tauchten als er ihre Hand nahm und ihr einen Handkuss aufhauchte. So unverschämt dieser Kerl auch war, spürte Cassandra deutlich sein Begehren und es gefiel ihr irgendwie.<br />
Er setzte sich zu ihnen und Cassandra begann erneut ihre Geschichte zu erzählen, wie sie als Kind auf dem Dampfer Mngobo kennenlernte, die Unruhen, den Überfall auf den Zug, die Toten und die Angst um das Leben ihres Mannes und ihrer Tochter, die sie veranlasste zum Gegenangriff überzugehen. Dass Mngobo der Anführer war, war blanker Zufall und ihre Rettung und die Rettung aller anderen ebenso.<br />
Colonel Masen nickte Anerkennend. So viel Mut würde er sich von einigen seiner Soldaten auch wünschen. Selbst, dass sie die Tochter des Mannes war, der ihm das Leben gerettet hatte, würde ihr schon Türen öffnen aber nun war er so von Cassandra beeindruckt, dass er ihr um jeden Preis helfen wollte.<br />
Sie hatten lange zusammengesessen, geredet und die Zeit schritt immer weiter fort. Cetric hatte sich neben Cassandra gesetzt und unterhielt sich angeregt mit ihr und als seine Eltern den Abend beenden wollten, waren die Zwei gerade so angeregt im Gespräch, sodass er versicherte Cassandra persönlich im Hotel abzusetzen. Seine Eltern könnten beruhigt ins Bett gehen. Er würde sich um sie kümmern.<br />
Eleonore und der Colonel verabschiedeten sich und gingen die Treppe hinauf.<br />
Cassandra fühlte sich wohl. Cetric war ein angenehmer Gesprächspartner und seine bewundernden Blicke entlockten ihr immer wieder ein verschmitztes Lächeln.<br />
Sie hatten ihre Sessel zum Feuer gedreht. Während draußen der Herbst Einzug hielt genoss Cassandra gerade die Wärme und das einlullende Flackern der Flammen.<br />
„Magst du noch?“ Cetric hielt ihr die Weinflasche hin, weil er gesehen hatte, dass Cassandras Glas leer war. Langsam füllte sich ihr Glas wieder mit dem blutroten Traubensaft. Cetric stand hinter ihrem Sessel und Cassandra hörte wie er die Weinflasche auf dem Glastisch hinter ihr abstellte.<br />
Sein Finger streifte ihre Haarsträhne und berührte ganz sanft ihren Hals. Ein Anflug von Gänsehaut überzog Cassandras Hals. Cetric wurde mutiger und seine Hand legte sich auf ihre Schulter und strich sanft darüber hinweg.<br />
Cassandra hätte ihm sofort Einhalt gebieten müssen aber das Spiel von ihm Begehrt zu werden, reizte sie und vielleicht schob der Wein auch einige Bedenken beiseite.<br />
Sie spürte seine feuchten Lippen an ihrem Hals, was einen heißen Schub durch Cassandras Körper schoss. Noch immer saß sie, mit ihrem Weinglas in der Hand da und rührte sich nicht. Ein leises Seufzen entwich ihrem Mund als seine Lippen erneut an ihrem Hals saugten. Seine Hand strich weiter und schob ihren rechten Träger von ihrer Schulter. Cassandra zitterte vor Aufregung. Seine Hand fuhr vollflächig in ihr Dekolleté und drängte unter den Stoff. Kraftvoll umschlossen seine Finger Cassandras rechte Brust und drückten ihr lustvoll hervorschauendes Krönchen zwischen seinen Fingern.<br />
Sie schmolz förmlich unter seinen fordernden Berührungen dahin. Seine Lippen, seine Finger weichten ihren Verstand langsam auf und sie spürte, wie ihr Slip bereits feucht wurde.<br />
„Halt“ wandte sie sich energisch an ihn, hielt die Hand an ihrer Brust fest und entzog sich seinen Küssen. Wenige Augenblicke später hätte sie sich fallen lassen aber ihr letzter Funke Verstand, warnte sie vor ihm. Sie war Mutter und eine verheiratete Frau und auch wenn sie sich mit Clairice vergnügte, tat sie dies mit Ajanis Einverständnis und in seinem Beisein. Dies hier wäre ein Vertrauensbruch, den Ajani ihr nie verzeihen würde.<br />
Nur widerwillig zog sich Cetric zurück. Während Cassandra aufstand und ihr Kleid wieder ordnete, sah sie wie er sich sein Hemd wieder zuknöpfte. Offensichtlich hatte er sich schon weit mehr ausgemalt und wirkte nun sichtlich angefressen. Doch zum Glück schien er mehr Angst vor seinem Vater zu haben und brachte Cassandra schlussendlich zu ihrem Hotel zurück.<br />
So richtig schien er mit seiner Niederlage noch nicht abgefunden zu haben oder konnte er mit einer Zurückweisung einfach nicht umgehen.<br />
Sie standen vor dem Hoteleingang und verabschiedeten sich.<br />
„Nimmst du mich mit hoch? Du willst es doch auch!“ Die Worte seines Egos trafen Cassandra hart und bestätigten sie nun endgültig in ihrer Entscheidung.<br />
„Nein“ antwortete sie „Ich wünsche dir eine gute Nacht.“<br />
Cetric jedoch konnte mit diesem Wort nichts anfangen, legte seinen Arm um sie und zog sie zu sich heran. Seine Lippen suchten ihren Mund und für jeden Außenstehenden mochten sie wie ein Liebespaar ausgesehen haben, doch sein gellender Aufschrei, gefolgt von seinem Zusammensinken, zeigten deutlich, dass dies nur einseitig war.<br />
Cassandra hatte ihre Absätze auf seine Zehen gejagt und ihr Knie ruckartig in seine empfindlichsten Teile treffen lassen. Nun hatte auch Cetric endlich das Wort NEIN verstanden. Cassandra drehte sich mit einem etwas erbost dreinblickenden Gesicht um und schritt die letzten Stufen zum Eingang empor.<br />
Der Portier schaute sie verwundert an. „Soll ich die Polizei rufen Miss?“ fragte er, während er auf den sich krümmenden Cetric blickte.<br />
„Schon gut“ antwortete Cassandra entspannter „Er hat das Wort „NEIN“ sicher jetzt verstanden.“<br />
Cassandra ging zu Bett aber konnte trotzdem lange nicht einschlafen. Masten wollte sich noch einmal mit ihr treffen. Sollte sie ihm von der Übergriffigkeit seines Sohnes erzählen.<br />
Cassandra wachte spät auf. Sie hatte erst am Nachmittag einen Termin bei einem Tuchhändler und deshalb keine Eile. Es war gegen 10 als sie beschloss Frühstücken zu gehen. Am Empfang war eine Nachricht hinterlegt, die ihr der Portier aushändigte.<br />
Nichts mit Frühstück, sie musste eilen. Der Termin im Versorgungsamt war äußerst kurzfristig.<br />
Cassandra war schon wieder einen Tag zurück. Zuhause war sie überschwänglich empfangen wurden. Allerdings bemerkte Ajani schnell, dass etwas mit ihr nicht stimmte. So blieb es nicht aus, dass Cassandra ihm alles erzählte. Erstaunlicherweise hörte er geduldig zu und las die Randnoten zwischen den Zeilen.<br />
„Wie hast du dich gefühlt als er dich ungefragt berührt hat?“ Diese Frage trieb Cassandra den Schweiß auf die Stirn. Ihre Augen leuchteten bei diesem Gedanken und doch fühlte es sich an als hätte sie Ajani betrogen. Sie war immer die starke Frau und in letzter Zeit, seit sie die Firma führte noch viel mehr. Cetric wollte sich einfach nehmen, was er wollte. Ihre Gefühle waren ihr dabei egal und hätte er nicht so viel Angst vor seinem Vater gehabt, hätte er sicher Cassandras NEIN nicht akzeptiert.<br />
Das eigentlich Schlimme war, dass Cassandra von dieser Art berührt wurde. Sie hatte sich nicht gewehrt und ihr Körper hatte sofort reagiert als er so dominant ihre Brust umfasste und ihren Nippel zwischen seine Finger presste. Cassandra spürte noch immer diesen stechenden Schmerz, der ihren Körper andererseits auch sofort in Flammen gesetzt hatte.<br />
Es war für sie schwer Ajani davon zu erzählen. Allerdings war sie auch extrem verwundert als Ajani sie so intensiv küsste als sie zugeben musste, dass nur noch ein Wimpernschlag gefehlt hatte und sie hätte sich Cetric hingegeben.<br />
Cassandra saß auf dem Bettrand als er sich auf sie stürzte. Ajanis Augen funkelten wie die eines Löwen auf Beutezug.<br />
Die Bluse taugte nur noch für den Mülleimer als er mit einem Ruck die Knöpfe sprengte und der Stoff unter einem lauten Ratsch nachgab. Cassandras Herz pochte wie verrückt aber Ajani achtete nicht auf sie. Die Hose war kein Hindernis und ihr Slip nur noch ein kurzer Ruck. Ajani hatte sich nicht einmal die Zeit genommen, seine eigene Hose auszuziehen als er Cassandras Beine weit spreizte und bis zu Anschlag in ihr eintauchte.<br />
Ihr lustgeschwängerter Schrei füllte den Raum. Das Erzählen und die Erinnerungen an Cetric hatten ihre Lustzentrum schon geflutet und empfing Ajani mit seiner ganzen Länge und Urgewalt. Cassandra hatte den Eindruck, ihn noch nie so groß, lang und ausfüllend gespürt zu haben, wie heute.<br />
Sie murrte laut als er sie ungefüllt zurückließ. Entsetzt und enttäuscht schaute sie ihn an. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und sie wäre gekommen. Warum? Ajani sagte kein Wort, nahm sie, drehte sie um und warf sie mit dem Bauch auf ihr Bett. Gierig zog er ihre Arschbacken weit auseinander und versenkte sich erneut in ihr. Seine Stöße wurden schneller härter und unkontrollierter und Cassandra lebte und genoss es von ihm so dominiert zu werden. Einerseits erschreckte es sie aber die Lust die sie daraus zog überwog alles andere Denken.<br />
Ajani rammte sie regelrecht in die Matratze und der feste Schlag auf ihre Arschbacke, ließen bei ihr alle Dämme brechen. Ihr ganzer Körper erbebte. Sie selber drückte ihren Kopf tief in die Kissen und schrie vor Lust.<br />
Noch einmal traf ein Schlag ihre Pobacke und sie spürte einen stechenden Schmerz, der ihr Feuer nur noch einmal anfachte. Ajani stieß unbeirrt weiter zu und Cassandras Orgasmus wollte einfach nicht enden. Welle um Welle überrollte sie. Ihr Körper dampfte und Schweiß lief ihr in Strömen über die Haut, bis Ajani mit einem lauten Aufschrei, der jeden Löwen vertrieben hätte, in ihr kam. Erschöpft sank er auf ihrem geschundenen Körper und rollte sich schwer keuchend neben sie.<br />
Cassandra war kaum in der Lage sich selber zu bewegen. Sie spürte jeder Faser, jeden Muskel in ihrem Leib und ihre Pobacke feuerte nun nicht mehr lustvoll. Erst jetzt als sie ihn anschaute sah sie in sein glücklich strahlendes Gesicht. Sein ganzer animalisch schwarzer Körper glänzte vom Schweiß. Er musste sich völlig verausgabt haben, denn er keuchte immer noch heftig vor sich hin.<br />
Cassandra fand die Situation völlig surreal aber befriedigt wie noch nie. Liebevoll küsste sie Ajani. „Danke“ hauchte sie ihm zu, bevor sie beide erschöpft einschliefen.<br />
Sie wachte in seinen Armen auf. Er hielt sie noch immer fest umschlungen als würde er seinen Besitz beschützen aber Cassandra kannte Ajani gut genug um zu wissen, dass er sie nur vor der Welt beschützte.<br />
Sie waren schon spät dran. Marie tobte über den Flur und auch Charlottes Worte waren schon zu hören, die versuchte ihre Enkelin davon abzuhalten, ins Zimmer ihrer Eltern zu stürmen. Waren sie etwa gestern so laut gewesen. Ein verlegener Blick Ajanis, wich einem Lachen, denn auch Cassandra war die Schamesröte ins Gesicht gestiegen. Es wurde wirklich Zeit, dass ihr eigenes Reich endlich fertig werden würde.<br />
Ajani hatte unermüdlich daran gearbeitet und auch George hatte sich eingebracht. Er war nie der handwerkliche Typ aber in der Firma nicht mehr gebraucht zu werden, schaffte plötzlich viel Freizeit. Auch genoss er Ajanis Anerkennung, wenn er etwas mit eigenen Händen geschafft hatte. Er mochte und schätzte ihn und sah in ihm schon lange nicht mehr den schwarzen Mann seiner Enkeltochter, sondern einen Freund und ein Familienmitglied.<br />
Der letzte Tag der Woche sollte noch einmal ereignisreich werden. Cassandra hatte die Chefin der Designabteilung einbestellt. Seit sich dieser „Neue Kreis“ gebildet hatte, fühlte sich die etwas korpulente Endvierzigerin übergangen und ausgegrenzt. Ein wenig Angst, nicht mehr gebraucht zu werden schwang sicher auch mit, weshalb sich ihre Magengrube zusammenzog als sie zu ihrem Termin in die Chefetage ging.<br />
Alle machten ein Geheimnis um den Konferenzraum, in dem die Zukunft geplant wurde. Martha hatte sogar schon Kathleen, ihre ehemalige Untergebene bedrängt aber sie war trotz ihrer Jugend nicht bereit, gegen ihre Verschwiegenheitspflicht zu verstoßen.<br />
Martha trat nervös von einem Fuß auf den Anderen als sie vor der Tür stand. Ihre Hände fühlten sich schwitzig an. Mit zitternden Fingern klopfte sie an. Die Tür öffnete sich und gerade Kathleen bat sie herein. Das junge Mädchen wirkte erstaunlich selbstsicher, ihrer ehemaligen Vorgesetzten gegenüber.<br />
Der Blick ging ihr fast über. Überall hingen Skizzen und Modellzeichnungen. Schaufensterpuppen standen im Raum an denen Stoffproben angesteckt hingen oder gar fast fertige Dessous. Martha blieb der Mund offenstehen. So etwas hatte sie nun nicht gerade erwartet.<br />
Cassandra musste schmunzeln. Die Frau stand völlig weggetreten vor ihrer Chefin, die sie weder begrüßte, noch wirklich wahrnahm.<br />
Erschrocken zuckte sie zusammen als Cassandra sie ansprach. „Setzen sie sich bitte.“<br />
Martha stammelte eine Begrüßung und ließ sich nieder. Ihre Nervosität stieg sekündlich. So etwas war ihr nicht eingefallen. Gehörte sie etwa schon zum alten Eisen und war entbehrlich geworden. Verlor sie jetzt und hier ihren Job?<br />
„Es war nicht erwünscht so Creativ zu sein“ versuchte sie sich zu rechtfertigen ohne, dass Cassandra auch nur ein Wort gesagt hatte.<br />
„Bitte entlassen sie mich nicht!“ flehte sie und verwirrte die Anwesenden Damen damit total. Cassandra legte ihre Hand beruhigend auf ihren Arm. „Keiner entlässt hier heute jemanden.“<br />
Martha schaute in die Runde, der inzwischen grinsenden Frauen. Cassandra hatte eine Art, Überraschungen schockartig zu verpacken.<br />
Martha fixierte die fertig gestellten Modelle der 5 Frauen die als Inspiration an die Wand gepinnt hingen. Nicht die Originale, die hatte jede der Frauen zu Hause. Ihre Augen weiteten sich immer mehr, denn was sie sah war recht provokativ.<br />
„Na wäre das auch was für sie?“ Cassandras Frage riss sie aus ihren Träumereien und sie begann stammelnd ihre Gedanken zu sortieren.<br />
„Ich, ich weiß nicht. Ich, ich glaube nicht.“ stammelte sie vor sich hin.<br />
Cassandra blickte zu Clairice und nickte.<br />
„Weshalb ich sie eigentlich zu mir gebeten habe. Wir haben die Möglichkeit bekommen uns bei der Armee zu beweisen. Testweise versorgen wir ein Regiment der British Army mit Unterwäsche. Wir und drei weitere Firmen stehen dabei im Wettstreit. Wert wird dabei nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf Tragekomfort, Haltbarkeit und Körpergefühl gelegt. Ich lege diese verantwortungsvolle Aufgabe in ihre Hände und gehe davon aus, dass wir den Zuschlag erhalten werden.“<br />
Marthas Augen leuchteten und sie hatte ihre Selbstsicherheit zurückgewonnen als sie freudig zusagte, alles zu geben.<br />
„Sie sind uns hier jederzeit willkommen, wenn sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben.“ Mathas Selbstwertgefühl stieg von Sekunde zu Sekunde, was man deutlich an ihrer immer aufrechter werdenden Haltung erkannte.<br />
„Und eins noch, wir sehen uns jetzt jeden Freitag um 9.00 Uhr hier und sie berichten über ihre Fortschritte!“<br />
Martha nickte freudig, wurde sie doch gerade in den illustren Kreis des Konferenzraumes aufgenommen.<br />
Mit einem „Danke“ entließ Cassandra sie. „Kathleen, nimm noch ihre Maße.“ rief sie der Kleinen zu und schaute wieder in ihre Unterlagen.<br />
Martha wollte noch nachfragen warum aber sie wollte ihre gerade erworbene Anerkennung nicht gleich wieder aufs Spiel setzen und eine Entscheidung der Chefin in Frage stellen.<br />
Martha war weg und es klopfte erneut. Cassandra hatte Finn zu sich bestellt und winkte wie er eintrat, Bridget zu sich.<br />
Der kleine Botenjunge wirkte mächtig verunsichert als er hereinkam. Clairice blickte überrascht auf aber Cassandra schmunzelte nur. Wie schon erwartet suchten seine Blicke nach Clairice, die auch schon verlegen zu ihm hinschaute.<br />
Cassandra machte es fast wahnsinnig. Die Beiden standen doch aufeinander und keiner wagte den ersten Schritt zu machen.<br />
Finn stand nun erwartungsvoll vor Cassandra. „Ausziehen!“ Ihre Anweisung schockte Clairice und Finn, die entsetzt schauten. Bridget, Kathleen und Margerie hingegen konnten sich ein Lachen kaum noch verkneifen.<br />
Cassandra zeigte auf den Paravent und Bridget hielt ihm, die für Männer entworfenen Slips hin.<br />
„Du bist heute zum Männermodel aufgestiegen.“ verkündete Cassandra voller Stolz. Finn hingegen wusste nicht was er davon halten sollte aber wagte auch nicht zu widersprechen.<br />
Erneut klopfte es an der Tür und Bridget geleitete den Fotografen für die Werbekampagne hinein. Cassandra brauchte nichts zu sagen. Mit einem Fingerzeig wies sie ihm die Stelle im Raum, wo er sein Equipment aufbauen sollte. Kurz schaute er nach dem Lichteinfall und nickte bevor er seine Kameras hervorholte.<br />
„Gib mir deine Zeichnung und ziehe dich um!“ wies sie nun Clairice an, die sie völlig verdattert anschaute. Jetzt wusste diese auch warum plötzlich noch ein weiterer Paravent da stand.<br />
Sie schüttelte vehement mit dem Kopf und schaute immer wieder zu der Trennwand, hinter der Finn sich gerade auszog.<br />
„Gut Kathleen, dann du.“ sprach Cassandra die Kleine mit dem gewaltigen Vorbau an.<br />
Das gefiel Clairice nun gleich gar nicht. Cassandra hatte aber schon mit ihrem Einwand gerechnet und schmunzelte als ihr leiser Widerspruch kam.<br />
Ein wenig Eifersucht zieht doch immer, dachte sie sich als sie Clairice mit ihren Dessous hinter der Trennwand verschwinden sah.<br />
Inzwischen hatte der Fotograf das Set ausgeleuchtet und eine Leinwand aufgestellt.<br />
„Und wie fühlt es sich an?“ fragte Cassandra als Finn hinter dem Paravent hervorkam. Er schaute fast ängstlich und hielt seine Hände schützend vor sich.<br />
Der Fotograf hatte es nicht einfach mit ihm. Er war nun Mal kein Profi und hatte es schwer seine Anweisungen umzusetzen.<br />
Clairice schaute hinter ihrer Wand vorbei und beobachtete Finn, der nur langsam etwas gelöster wurde.<br />
„Wechsel“ rief der Fotograf und Finn beeilte sich Clairice nicht über den Weg zu laufen und verschwand hinter seiner Wand. Da hätte er keine Bedenken haben müssen, denn Clairice versuchte ebenfalls, ihm so nicht unter die Augen zu treten.<br />
Cassandra beobachtete belustigt das ganze Shooting. Auch dass Finn mit aufgerissenen Augen nach Clairice schielte, entging ihr nicht.<br />
„Finn bist du soweit?“ fragte Cassandra und überraschte Finn, der dachte Clairice wäre schon längst wieder hinter ihrem Paravent verschwunden.<br />
Nun standen sie plötzlich beide in Unterwäsche im Raum und starrten sich an.<br />
„Noch einige Fotos zusammen“ wies Cassandra den Fotografen an, der Finn gleich näher heranwinkte.<br />
Der weiße Spitzenrand legte sich sanft um die kleine Brust und bildete zu ihrer braunen Haut einen anregenden Kontrast. Finns Blick streifte ihre Hüften, wo sich der leichte Stoff um ihr Becken schmiegte und anmutend die Konturen zwischen ihren Beinen andeutete. Finns Blick haftete an ihren Brustwarzen, die überdeutlich den dünnen weißen Stoff zu durchbohren suchten und in dunklem Braun darunter schimmerten.<br />
Sein durchdringender Blick ließ sie sich so nackt und entblößt fühlen und dennoch kribbelte ihre ganze Haut, voller Erwartung.<br />
Clairice Anblick war bei Finn nicht ohne Folgen geblieben, sodass er seine Hände schon wieder schützend vor sich hielt.<br />
„Setz dich auf den Stuhl“ ordnete der Fotograf an „und du setzt dich auf seinen Schoß.“ Die Anweisungen waren eindeutig aber Finn der mit einer heftigen Erektion schon auf dem Stuhl saß, schaute mehr als nur erschrocken in Clairce Richtung.<br />
Panisch blickte er um sich und versuchte alles zu verbergen. Er tat Clairice richtiggehend leid. Sie fasste sich ein Herz und setzte sich auf seinen Schoß. Somit hatte sie seine beachtliche Beule in der Hose erst einmal vor den Blicken aller anderen verborgen.<br />
Wie in Trance folgten die Beiden den Anweisungen des Fotografen, der mit seinen Fotos zufrieden schien.<br />
„Halt sie!“<br />
„Lege einen Arm um sie!“<br />
„Schau ihr in die Augen!“<br />
„Setzt dich zu ihm gewandt auf seinen Schoß!“<br />
Die Zwei hörten keine weiteren Anweisungen mehr. Sie schauten sich in die Augen und Clairice spürte das Pochen seines Schwanzes an ihrem Eingang, der längst überzulaufen drohte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit und es war wie eine Explosion der Gefühle als sich ihre Lippen das erste Mal hauchzart trafen. Sekunden später drang ihre Zunge in den Mund, des Sommersprossigen Jünglings und er griff in die Knospen dieser wunderschönen afrikanischen Blume. Finn schwanden die Sinne. Clairice hatte den Gummibund überwunden und ihre Finger weich und warm um seine Erektion gelegt. Ihr Hintern und ihr Becken rutschten ungeduldig über seine Beine und ihre heiße Spalte traf auf sein heißes Rohr. Finns Hände lagen auf ihren Pobacken und ihr Becken zuckte immer wilder seinem stehenden Lustspende entgegen.<br />
Clairice und er hatten alle anderen um sich herum vergessen und als er spürte, wie sein Köpfchen, von ihrer Hand geführt zwischen ihren Lippen verschwand, war es um beide geschehen.<br />
Finns Hände legten sich um ihre Pobacken und hielt sie, während sich Clairice Becken in Bewegung setzte. Sie fühlte ihn so tief und überall. Obwohl er normal gebaut war, brachte er ihren Schoß zum Lodern. Ob es Absicht war oder nicht, war im Endeffekt egal. Finns Finger hatte ihr kleines dunkles Loch berührt und Clairice einen herzhaft lustvollen Schrei entlockt. Er wagte nicht sich zu bewegen aber ihr Hintern drückte zunehmend gegen seine Hand. Ihr Becken zuckte jedes Mal, wenn sein Finger die kleine Öffnung berührte. Finn erhöhte leicht den Druck und hörte ihr Stöhnen in seiner Halsbeuge. Clairice Hand griff hinter sich und drückte seine Hand nur noch fester zwischen ihre Backen und Finn verstand.<br />
Ihr Becken rotierte zunehmend lustvoller als er den Druck weiter erhöhte und sein erstes Fingerglied darin verschwand. Ihre Arme schraubten sich fest um seinen Hals. Clairice keuchte und verkrampfte sich plötzlich.<br />
Stille füllte den Raum. Clairice hatte jegliche Bewegung eingestellt und atmete gefühlt nicht einmal mehr. Finn aber spürte wie sich ihre Muskelringe rhythmisch um seinen Schwanz schraubten und ihm unendlich geile Gefühle bescherten. Plötzlich brach es aus Clairice heraus. Ihren erlösenden Schrei musste die ganze Firma gehört haben. Nichts an ihrem wunderschönen Körper konnte jetzt noch stillhalten.<br />
Clairice war in ihrer eigenen Welt gefangen und nahm nicht einmal davon Notiz, dass Finn seinen Lebenssaft in sie pumpte. Minuten schien sie völlig abwesend zu sein aber als sie wieder zu sich fand, sah sie in Finns liebes, strahlendes Gesicht. Er hatte sie die ganze Zeit fest umschlungen gehalten und sie durch ihren Megahöhepunkt begleitet und nun küsste er sie ganz liebevoll und zärtlich.<br />
Clairice sah in seine warmen, braunen Augen und wusste, dass dieser Kerl, ihr Ajani war. Sie hatte ihn in ihren Fängen und würde ihn nie mehr gehen lassen.<br />
Die Frauen hatten den Raum still und leise verlassen. Im Endeffekt waren alle glücklich darüber, dass die Beiden endlich zueinandergefunden hatten, wenngleich keiner von ihnen mit so einem heftigen Kennenlernen gerechnet hatte. Selbst der Fotograf hatte sein Equipment einfach stehen lassen.<br />
Finn schaute jetzt öfter bei den Frauen vorbei und wurde mit einem Lächeln und von Clairice mit leidenschaftlichen Küssen begrüßt.<br />
Eine Woche war inzwischen vergangen. Margerie tuschelte mit Bridget.<br />
„Keine Geheimnisse!“ sagte Cassandra laut und musste grinsen, weil sie ahnte, dass es wieder einmal um Margeries geheimnisvollen Liebhaber ging.<br />
„Er war wieder da. Es war fast als hätte er gewartet, bis mein Mann in seine Kneipe ging. Ich hatte mir gerade ein Schaumbad eingelassen und stand nur im Bademantel vor der Wanne als es klingelte. Ich dachte schon mein Alter hätte sein Geld vergessen und riss genervt die Tür auf.<br />
Sein Blick fiel sofort auf meine nackte Haut, die sich zeigte, weil der Knoten des Gürtels sich ein wenig gelöst hatte. Noch an der offenen Tür streifte er ihn mir ab. Plötzlich stand ich völlig nackt vor ihm und ich genoss es, wie seine Blicke mich verschlangen. Er kickte die Tür zu und drückte mich dagegen, bevor er sich vor mich kniete und ich seine Zunge in meinem Schoß spürte. Er nahm mich auf dem Boden, auf dem Küchentisch und nach 2 Stunden zog er sich wieder an, gab mir einen Kuss und verschwand ohne ein Wort.“<br />
Margeries Atem ging schnell und jeder hier im Raum spürte, dass dieser Mann Aufregung und Verbotenes in ihr Leben gebracht hatte und sie es sichtlich genoss.<br />
„Mein Badewasser war mächtig kalt.“ Diese Bemerkung war völlig überflüssig aber die Lacher hatte Margerie auf ihrer Seite.<br />
„Was weißt du über ihn? Willst du deinen Mann verlassen?“ Frage über Fragen prasselten auf die noch immer verwirrte Frau ein.<br />
Nein, Margerie wusste so gut wie nichts über ihn. Eigentlich total gefährlich aber aufregend.<br />
„Verführe ihn doch einmal in seinem Revier, dann weißt du vielleicht ob er ernsthaftes Interesse hat.“<br />
In Margerie setzte sich dieser Gedanke fest. Cassandras Vorschlag hatte sie wirklich zum Nachdenken gebracht. Ihre biologische Uhr tickte aber es klappte einfach nicht, schwanger zu werden. Immer öfter erwischte sie, wie sie darüber nachdachte ob ihr Trinker der richtige Vater, für ihr Kind wäre.<br />
Ihr Gespräch verstummte als es an der Tür klopfte.<br />
Martha hatte Cassandras Aufgabe richtig ernst genommen und mit ihrem Team eine Armyunterwäschekollektion entworfen. Sie schien völlig aufgekratzt zu sein. Die Aufbruchstimmung in der Firma hatte nun auch sie und ihre Abteilung erfasst. Sie legte Cassandra ein Portfolio, perfekt ausgearbeiteter Entwürfe vor. Sie hatte sogar eine Reihe von Stoffmustern dabei. Die neue Schweißabsondernde Création der nahen Stofffabrik, die noch nicht auf dem Markt war, hatte es ihr besonders angetan. Sie war wirklich gut auf dieses Meeting vorbereitet und glänzte mit überzeugendem Fachwissen und einer ersten vorsichtigen Kalkulation.<br />
Die Frauen und Cassandra waren allesamt total begeistert. Die nickte Bridget zu, die ein Päckchen unter ihrem Tisch hervorholte und es vor Martha legte.<br />
„Ich…, wir sind sehr zufrieden mit deiner Arbeit. Ich erwarte nächste Woche, die ersten 10 Probestücke von jedem Modell.“<br />
Matha hörte zu aber starrte verwundert auf das Päckchen, welches noch immer ungeöffnet vor ihr lag.<br />
Cassandra sah ihren Blick und den ihrer Mädels, die schon ungeduldig auf ihren Stühlen herumrutschten.<br />
„Als Motivation haben wir für dich ein kleines Geschenk. Es ist ein Entwurf von Clairice.“<br />
Marthas Blick war immer noch verwundert als sie zu Clairice hinüberblickte. Sie kannten sich doch kaum.<br />
Martha war nun mehr als gespannt und neugierig. „Darf ich?“ fragte Martha noch immer unsicher und zeigte auf das Päckchen.<br />
Cassandra nickte. „Aber anziehen musst du es jetzt gleich. Wir wollen alle sehen, ob es dir steht und ob es auch für die Serienproduktion taugt.“<br />
Sie zeigte auf den Paravent, der zu einem wichtigen Bestandteil ihres Arbeitszimmers geworden war.<br />
Martha blickte mit offenem Mund auf das außergewöhnliche Mieder. Unsicher schaute sie in die Runde. Ein fragender Blick traf die kleine Kathleen als würde sie genau wissen, dass sie den leichten Spitzenstoff beiseitegeschoben hatte und Leder für Marthas Dessous ausgewählt hatte.<br />
Sie selber sah sich noch nicht in diesen Sachen. Martha haderte mit ihren Rundungen und ihrem Übergewicht.<br />
Zaghaft verschwand sie hinter der Wand. Die Chefin der Designabteilung schaute ängstlich hinter der Abtrennung hervor.<br />
„Komm schon!“ kam ungewohnt energisch, Kathleens Aufforderung.<br />
Nur zaghaft trat sie hervor und präsentierte sich den Anwesenden Frauen.<br />
Cassandras Augenbraue zuckte. Das hatte nicht einmal sie so erwartet.<br />
Marthas kleine Speckröllchen verschwanden unter dem Lederkorsett und formten einen atemberaubenden Rubenskörper.<br />
Der weite Beinausschnitt ließ ihre doch recht großzügigen Arschbacken zwar hervorstechen aber der Rest der Corsage lenkte davon definitiv ab.<br />
Die Schnürung, die Clairice statt auf dem Rücken, auf die Vorderseite designt hatte, zeigte viel von Marthas Haut. Gut 10 Zentimeter breit zog sich der Streifen, beginnend knapp über ihrer Scham, bis hin zu ihrem voluminösen Busen. Die Lederschnüre erlaubten einen tiefen Einblick und zeigten schon einen ansehnlichen Teil ihrer gewichtigen Argumente. Allerdings hatte die Schnürung auch noch einen anderen Effekt. Sie pressten die sonst etwas hängenden Fleischberge so in Form, dass sie eine beeindruckende Wölbung über dem Rand der ledernen Corsage bildeten.<br />
Cassandra war überaus zufrieden mit dem, was ihre Mädels da geschaffen hatten.<br />
Die kleine schüchterne unscheinbare Kathleen ging auf die 20 Jahre ältere Frau zu, umrundete sie begutachtend und schaute sie direkt an. Martha wich seltsamerweise ihrem Blick aus.<br />
Die Kleine aber hob ihr Kinn an und zwang sie ihr direkt in die Augen zu schauen. Kathleen holte ein ledernes Halsband, passend zur Corsage hervor und legte es ihr an. Es war fast als würde sie ihr, ihren persönlichen Stempel aufdrücken.<br />
„Du bist wunderschön und so was von heiß“ hauchte sie ihr leise und mit erotischer Stimme zu und keine der anwesenden Frauen konnte dagegen etwas sagen.<br />
Sie passte nun absolut nicht in die gesellschaftlichen Normen aber sie zeigte ihnen, dass auch eine Rubensfrau, ein begehrenswertes Lustobjekt sein konnte.<br />
Martha wollte sich schon wieder umziehen als Kathleen ihr nur die Bluse und ihren Rock hinhielt.<br />
„Nur das!“ merkte sie bestimmend an und ihre ehemalige Vorgesetzte wagte nicht zu widersprechen und gehorchte. Der Rock verdeckte ihre Beinausschnitte und ihren Hintern aber die Bluse ließ tiefe Einblicke zu. Der leicht durchscheinende Stoff offenbarte sonst nichts weiter. Ihr weißes Unterhemd deckte sonst sogar den BH ab, sodass die Bluse nichts weiter preisgab aber nun leuchtete der am Bauch anfangende Teil der Ledercorsage durch und die hochgeschraubten Lustberge spannten die Bluse, dass kaum noch der Knopf zuging.<br />
Sie war zum Männermordenden Vamp geworden aber als Kathleen ihren Kopf zu einem absolut heißen Kuss zu sich herunterzog, war allen klar, wem sie zu gehorchen hatte.<br />
Sie hörten noch das erstaunte Raunen, der Ersten die sie auf dem Flur traf , bevor die Tür sich wieder schloss.<br />
Cassanda war überaus zufrieden. Zurzeit gelang ihr alles, was sie anfasste, wenngleich die unscheinbare Kathleen sie wirklich überrascht hatte. Das hatte sie nicht kommen sehen aber wie man sagt „Stille Wasser sind tief und schmutzig.“<br />
Mit diesen Worten im Hinterkopf machte sie heute etwas früher Feierabend. Irgendwie hatte sie Marthas Verwandlung auch nicht ganz unbeeindruckt gelassen und sie lief durch die Firma und suchte Ajani.<br />
Er war gerade in der Werkstatt zu Gange. Seine Arbeit konnte er an diesem Freitag nicht mehr beenden und als Cassandra eine Stunde später, ihn mit einem leicht schmutzigen Outfit wieder verließ, schwangen ihr einige wissende Schwingungen entgegen.<br />
Ihr Outfit hatte nicht nur allein, gelitten. Cassandras Makeup war verschmiert, die Frisur zerstört aber das befriedigte Grinsen war ein mehr als eindeutiges Indiz, dass es Vorteile hatte die Chefin zu sein.<br />
Eine halbe Stunde später starteten sie ins Wochenende, obwohl Cassandra einen reichlichen Berg Papiere dabeihatte. Marie begrüßte sie stürmisch und Cassandra wurde schmerzlich klar, dass sie in letzter Zeit leider zu wenig Zeit für sie hatte.<br />
Ajani hatte in den letzten Wochen ordentlich Gas gegeben. In zwei bis drei Wochen könnten sie einziehen, wenn sie noch einmal die letzten Reserven mobilisieren würden.<br />
Hilfe kam von unerwarteter Stelle. Clairice hatte seit damals ein Zimmer bei den Connelys, auch wenn sie in den letzten Tagen kaum gesehen wurde.<br />
Cassandra hatte einen kleinen Grillabend in der Familie geplant. Clairice parkte ihren „Süßen“ bei Ajani um zu ihren Eltern zu fahren.<br />
Wie sollte sie ihnen klar machen, dass sie jetzt doch nicht mehr auf Frauen stand und sich in einen kleinen rothaarigen Iren verliebt hatte.<br />
Sie überbrachte ihren Eltern die Einladung der Connelys und plante mit Cassandras Rückhalt, ihrer Mutter alles zu beichten.<br />
Finn war erstaunt die große Chefin, Ajani und sogar Goerge Connely in Arbeitskleidung vorzufinden. Er brachte sich ohne zu überlegen ein und eine Stunde später, fühlte er sich als Teil der Familie. Die kleine Marie hatte sowieso einen Narren an ihm gefressen und wich ihm nicht mehr von der Seite.<br />
Clairice Bedenken waren völlig unbegründet. Ihre Mutter umarmte Finn gleich wie einen Sohn, denn so wie Clairice über ihn sprach, musste er etwas ganz Besonderes sein.<br />
Ihre Eltern hatten nicht mehr viel von ihr gehört als sie aufbrach, Cassandra zu besuchen und gefühlt einfach dablieb.<br />
George war stolz auf seine beiden Mädchen, wie er sie nannte und so erfuhren auch ihre Eltern, dass sie nicht nur Finn, sondern auch ihre Bestimmung und eine Aufgabe im Leben gefunden hatte. Clairice Mutter verstand zwar, warum man für seinen Mann schön sein wollte aber diese Art erschloss sich ihr nicht ganz. Nacktheit war für sie vor ihrem Mann etwas ganz Normales.<br />
Clairice verglich es mit Weihnachten. „Oft ist es nicht das Geschenk, welches den größten Reiz auslöst,“ erklärte Clairice „sondern das Geheimnisvolle, dass sich hinter der Verpackung verbirgt. Die Aufregung und das Gefühl, wenn man es langsam aus der wunderschönen Verpackung schält.“<br />
Die Runde um das abendliche Feuer war still geworden. Clairice Worte hatten sie berührt und ihnen ihr Tun auf außergewöhnliche Weise vor Augen geführt.<br />
Cassandra stellte sich hinter Clairice Stuhl und ließ ihre Hände über ihren Körper gleiten, bevor sie sie in einer liebevoll festen Umarmung gefangen hielt. „Das hast du schön gesagt.“ raunte sie ihr ins Ohr, bevor Clairice die weichen Lippen ihrer Freundin auf ihrer Wange spürte und nach ihren Händen griff. Die Beiden waren auf eine ganz bestimmte Art und Weise verbunden und sie liebten einander auch wenn sie jeder einen Partner hatten. Ihre Liebe war jetzt nicht mehr körperlicher Art aber sie liebten sich.<br />
Martha und ihr Team hatten ganze Arbeit geleistet und die Ausrüstung für das Regiment, sogar vor Ablauf der Frist fertig gestellt.<br />
Kaum einen Monat später feierte die ganze Firma. Die 3-monatige Probezeit wurde abrupt verkürzt und ihre Kollektion bekam den Zuschlag. Nun standen große Aufgaben vor ihnen.<br />
Die Connelys hatten sich inzwischen einen Namen gemacht. Cassandras Neuausrichtung fand begeistert Anklang. Selbst die puritanisch angehauchte Presse berichtete über die Aufweichung der Moral, durch die „Cassandra LINE“. Noch stellten sie Kleinserien her, die meist unter der Hand vertrieben oder weiter gereicht wurden aber die Nachfrage stieg stetig und auch Clairice hatte ordentlich zu tun, der ungebrochenen Nachfrage, stets mit neuen Modellen, neuen Schub zu verpassen.<br />
Connely war plötzlich wieder ein Name der in aller Mund war. Auch halfen Cassandra, Colonel Mastens gesellschaftliche Kontakte.<br />
Der Empfang auf den sie eingeladen wurden, bot bislang die hochkarätigsten Gäste. Hier trafen sich Minister, Geschäftsleute und gesandte andere Staaten. Eigentlich fühlte sich Ajani, der einfache Minenarbeiter in solcher Gesellschaft recht unwohl aber Cassandra alleine gehen zu lassen, war keine Option.<br />
Noch immer spukten die Gedanken um die Situation mit Cetric in seinem Kopf herum. Auch wenn es immer wieder ein erregendes Zucken in seiner Lendengegend auslöste, war er nicht bereit seine Cassandra einer solchen Situation alleine auszusetzen. Vielleicht hoffte er auch und wollte dabei sein aber das konnte sein Hirn nicht auseinanderhalten.<br />
Cassandra sah wieder einmal zum Anbeißen aus und ließ provokant, den leichten Spitzenrand ihres Bustiers unter ihrem sensationellen Abendkleid hervorblitzen. Ihr Bäuchlein war nicht mehr zu verbergen und ihre Oberweite spannte in dem Kleid außerordentlich. Ajani war stolz auf seine schöne Frau. Sie würde den Abend erhellen und alle anderen in den Schatten stellen.<br />
Cassandra sah das allerdings etwas anders. Dass, das Kleid nicht mehr so passte gefiel ihr überhaupt nicht. Sie haderte mit ihrer Figur aber nahm es mit Fassung, weil sie wusste, dass in ihrem Bauch das Kind ihrer Liebe heranwuchs.<br />
Cassandra wurden zwar beim Einlass schon ein wenig schräg angesehen als sie in Ajanis Begleitung, ihre Einladungen vorzeigte. Doch diese Reaktion war sie schon gewohnt. Es war nur äußerst verwunderlich, weil auch viele ausländische Würdenträger hier geladen waren.<br />
Adjani fühlte sich hier genauso unwohl, wie Cassandra aber solche gesellschaftlichen Events dienten nicht nur der Präsentation, sondern halfen wichtige Kontakte zu knüpfen.<br />
Cassandra stand etwas verloren da. Adjani war nur einen Moment nicht an ihrer Seite als sich ein Mann recht plump an sie heranschlich und einfach seinen Arm um sie legte. Ajani fühlte Cassandras Unwohlsein und sprang ihr gleich zur Hilfe.<br />
„Ah Neger bring uns mal ein paar Gläser Sekt!“ sprach der unverfrorene Kerl Ajani barsch an. Dieser wollte ihm schon erwidern als er eine Frau, hinter sich, in einer fremden Sprache reden hörte und es offensichtlich war, dass sie den Rüpel ansprach und zurechtwies.<br />
„Was hat sie gesagt?“ fragte er Ajani als ob alle Schwarzen die gleiche Sprache sprächen.<br />
„Sie hat gesagt, ein Kavalier und Gentleman holt seiner Dame selber einen Sekt und sie möchten, wenn sie sowieso schon gehen, auch ein Glas für sie mitbringen.“ Cassandras Worte entlockten Ajani ein leichtes Lächeln. Der bloßgestellte Herr, denn Gentleman konnte man weiß Gott nicht sagen, machte sich augenblicklich schimpfend aus dem Staub.<br />
„Ich entschuldige mich für diesen unmöglichen Mann.“ sprach Cassandra die fremde Frau nun in der gleichen Sprache an. Jetzt konnte die sich das Lachen kaum noch verkneifen, obwohl sie doch verwundert war.<br />
„Sie haben mich verstanden?“<br />
Cassandra nickte „Ich bin in Rhodesien aufgewachsen.“ erklärte sie ihre Sprachkenntnisse, obwohl viele Engländer Jahre dort waren und nichts von der Sprache gelernt hatten.<br />
Die ältere schwarze Frau, war die Gattin eines afrikanischen Würdenträgers.<br />
„Vermissen sie es?“ fragte sie ganz interessiert und versuchte mehr über Cassandra heraus zu bekommen.<br />
Sie erzählte etwas von ihrer Kindheit und wo die Farm ihres Onkels lag.<br />
„Da gab es eine junge weiße Frau, die eine Schule eröffnet hat.“ wagte die Frau einen Schuss ins Blaue, um ihre Geschichte zu überprüfen.<br />
Cassandra lächelte und man sah deutlich, wie sie in Gedanken schwelgte.<br />
„Ich habe die Schule meiner Freundin übergeben. Suri war mein Kindermädchen und hat von mir Lesen und Schreiben gelernt und nun unterrichtet sie selber.“<br />
Die Frau war überrascht. So etwas konnte sich keiner ausdenken.<br />
Die Zwei hatten sich inzwischen in einer Sitzecke niedergelassen und die Aufmerksamkeit anderer Frauen auf sich gezogen. Mittlerweile saßen sie zu Acht beisammen und alle lauschten dem Gespräch.<br />
„Ja ich vermisse Afrika. Ich vermisse es frei zu leben.“ Die englischen Frauen schauten sie ungläubig an, während die Frau des Würdenträgers, wissend nickte. Cassandra versuchte den anderen Damen zu erklären was sie meinte.<br />
„Leben ist, eins zu sein mit der Natur. Zu spüren, dass der Löwe der in echt vor dir steht, dein Leben beenden könnte. Den Ruf der Hyänen zu hören, die sich um ihre Beute streiten.“<br />
Ajani hatte ein Tablett mit Sektgläsern geholt und bot jeder der Damen eins an. Cassandra strich über den knackigen Hintern ihres schwarzen Kellners. Die Frauen schauten sie verwundert an und Cassandra erzählte weiter.<br />
„Leben ist, Wasserfälle zu sehen, die sich mit unglaublicher Urgewalt, 80 Meter in die Tiefe stürzen. Nackt und ohne Zwänge einen 10 Meter Wasserfall hinunterzuspringen ohne zu wissen, wie tief das Wasser ist. Wieder nach oben zu schauen und einen ebenso nackten schwarzen Mann zu sehen, der dir hinterher springt und ganz dicht vor dir wieder auftaucht.<br />
Leben ist, wenn er seine kräftigen Arme um dich legt und dich ganz fest an sich zieht, wenn du sein großes, hartes Leben an deinem Bauch spürst und weißt, dass er dir für die nächsten 3 Stunden Leben einhauchen wird, um es dir dann wieder zu entziehen, bis du völlig fertig neben ihm liegen bleibst.“<br />
Die Damen sperrten ihre Münder auf und bekamen sie nicht mehr zu. Ihre Kehlen waren staubtrocken, von diesem für diesen Anlass zu anregendem Gespräch. Schnell kippten sie ihren Sekt hinunter und waren erfreut als Ajani mit der nächsten Runde bereitstand. Verwundert schauten sie zu Cassandra als Ajani sich auf ihre Lehne setzte und wie beiläufig anmerkte: „Ich liebe Afrika, nicht wahr Schatz.“<br />
Plötzlich wurden all ihre Erzählungen real. Ajani allerdings wurde etwas unruhig als einige der Damen einen neidischen Seufzer abließen. Ihre Blicke hingen allesamt auf seiner Körpermitte, wo das große harte Leben heute in einem feinen Anzug versteckt war.<br />
Die Dame stand auf, legte ihre Hand auf Cassandras Schulter und nickte ihr anerkennend zu. Sie war Stolz auf Afrika und ihren schwarzen Mann, auch wenn das in dieser Zeit nicht der einfachste Weg war.<br />
Die Damen unterhielten sich angeregt und als Cassandra geheimnisvoll erzählte, dass ihre Firma Dessous entwarf, die wie Öl auf fast erloschenes Feuer wirkte, hatte sie das Gehör der Damen. Viele von ihnen verließen die Runde mit einer Visitenkarte und Cassandras Versprechen ihr „afrikanisches Leben“ in ihr eigenes zu Hause zu holen.<br />
Cassandra wurde immer hinreißender, je mehr ihre Rundungen zunahmen. Die Firma florierte und als sie kurz vor der Geburt stand, übernahm Ajani nur widerwillig die Geschäfte. Nichtdestotrotz schlug er sich nicht schlecht. Ihr erster eigener Laden wurde in London eröffnet und fand wegen genialer Werbung sehr großen Anklang.<br />
Cassandra gebar ihren Sohn und war auch die ersten Wochen eine äußerst liebevolle Mutter. Nach und nach, fehlte ihr die Arbeit und Ajanis Erfolg nagte an ihrem Selbstwertgefühl. Auch wenn sie es nie zugeben würde, wurde sie zunehmend neidischer auf ihn.<br />
Das bei ihren gelegentlichen Besuchen in der Firma, Ajani von der Belegschaft meist freundlich empfangen wurde hegte ihren Groll nur noch mehr.<br />
Zwei Monate später stand sie einfach vor ihrem ehemaligen Büro und übernahm wieder die Geschäfte. Ajani schaute äußerst verwirrt aber räumte sofort seinen Platz. Cassandra entschied und so war es.<br />
Sie arbeitet länger und härter als je zuvor. Die Firma florierte aber Cassandra entfremdete sich zunehmend von den Leuten, die ihr nahestanden. Oft blieb sie über Nacht gleich in der Firma.<br />
Marie vermisste ihre Mutter sehr aber Ajani übernahm nun auch diese Rolle. Alec hingegen konnte sie noch nicht vermissen. Er war zu klein um sich der Situation bewusst zu werden.<br />
Cassandra schaffte es einfach nicht mehr abzuschalten. Selbst als Agatha und William zu Besuch kamen um ihren Enkel kennen zu lernen und Marie, Ajani und Cassandra wieder zu sehen, hielt sie das nicht davon ab zu arbeiten.<br />
Die 14 Tage ihres Besuches waren so schnell vergangen, dass Cassandra erst 2 Tage später bemerkte, dass William und ihre Mutter bereit wieder abgereist waren.<br />
George hatte sich das nun lange genug mitangesehen. Die Aussprache verlief heftig und endete in einem lauten Streit, der im ganzen Haus zu hören war. Glücklicherweise hatten sie ihr neues Domizil noch vor der Geburt bezogen, sodass die Kinder von all dem nichts mitbekamen.<br />
George nahm das so sehr mit. Er wurde am nächsten Tag mit einem Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert und Ajani glaubte schon, dass dieser Vorfall, Cassandra wach rütteln würde. So war es auch für einige Wochen, bis George soweit wieder hergestellt war.<br />
Die Sorgen um ihn waren gewichen und Cassandra verfiel in alte Muster.<br />
Mit zunehmendem Erfolg der Firma wurde sie mehr und mehr zur Alleinherrscherin.<br />
Marie war inzwischen in der Schule, Alec wurde von einer Kinderfrau betreut und Ajani arbeitete nur noch halbtags in der Firma. Cassandras Großeltern hatten zunehmend gesundheitliche Probleme und die Kinder forderten ihre Zeit. Unter diesem Vorwand hatte Cassandra, Ajanis Tätigkeitsbereich massiv eingeschränkt und seine Aufgaben anderen übertragen.<br />
Gerüchte machten schon lange die Runde aber als Ajani sich mehr und mehr aus der Firma zurückzog oder vielmehr gedrängt wurde, schüttelten viele nur noch mit dem Kopf.<br />
Wie konnte sie ihn nur so behandeln? Er der immer Hilfsbereite, der sie so über allen Maßen liebte. Manche Frau hatte versucht mit ihm zu flirten aber Ajani blieb immer höflich und verwies darauf, mit Cassandra verheiratet zu sein. Sie sahen die Traurigkeit in seinen Augen, die nur verschwand, wenn er bei den Kindern war.<br />
Auch wenn Cassandra das nicht mitbekam, war er das Heinzelmännchen, welches die Produktion am Laufen hielt. Reparaturen wurden ausgeführt, weil er sich darum kümmerte. Bestellungen wurden forciert, weil er persönlich nachhakte und manche Lieferung gleich selber abholte.<br />
Er agierte im Verborgenen und war der gute Geist der Firma.<br />
Ajani kam kurz nach Mittag nach Hause. Lydia ihr Kindermädchen stand gerade vor dem Bücherregal und zuckte erschrocken zusammen als sie ihn bemerkte. Mittags, wenn Alec schlief suchte sie sich immer ein Buch und las darin.<br />
„Entschuldige bitte, ich wollte dich nicht erschrecken.“ sprach Ajani sie an.<br />
Sie stand etwas ratlos vor dem großen Regal und starrte auf die obere Reihe, wo die Abenteuerromane standen.<br />
Von Maries Erzählungen begeistert, hatte sie sich der afrikanischen Literatur zugewandt.<br />
„Kann ich dir helfen?“ fragte Ajani weiter, weil er ahnte, dass sie ein Buch aus der oberen Reihe erwählt hatte. Lydia war ein zierliches junges Wesen und würde ohne Leiter, nicht dorthin kommen.<br />
Unsicher deutete sie auf den roten Einband in der obersten Reihe. Ajani trat näher an sie heran. Lydia war allerdings total verwundert als er sie bei den Hüften packte und wie eine Feder anhob.<br />
Sein animalisch verschwitzter Geruch umhüllte sie und Bilder aus ihren Romanen zogen vor ihren Augen durch.<br />
Der wilde schwarze hatte die weißen Siedler überfallen, den Mann getötet, der blonden Frau die Kleider vom Leib gerissen und sie sich einfach mit roher Gewalt genommen.<br />
„Hast du es?“ rissen sie seine Worte aus ihren Gedanken. Ihr Gesicht glühte als er sie wieder absetzte, Seine Hände brannten noch auf ihren Hüften als er schon längst verschwunden war. Ajani hatte Kraft aber sein Griff war alles andere als roh. Er hätte sie jetzt einfach nehmen können, so wie sie es im Buch gelesen hatte. Lydias Herz pochte aufgeregt. Wollte sie das etwa?<br />
Ajani hatte sich saubere Wäsche geschnappt und war im Bad verschwunden. Er hatte heute noch ein Elterngespräch mit Maries Lehrerin und so verschwitzt und schmutzig wollte er dann doch nicht zu dem Termin gehen.<br />
Das Wasser der Dusche prasselte auf seinen Körper nieder. Der Schaum der Seife lief seinen Körper entlang.<br />
Lydia verfolgte mit erstaunen, jede seiner Handbewegungen. Die Badtür hatte im Frühjahr immer ein Eigenleben entwickelt. Manchmal, wenn es draußen trockener wurde, sprang sie von alleine auf. Der kleine Spalt und von den Geräuschen angelockt beobachtete Lydia den wilden schwarzen Mann.<br />
Wasser lief über seine schwarze stahlharte Brust. Lydias Körpertemperatur stieg beim Anblick seiner muskulösen Oberarme.<br />
Ein leichtes Stöhnen verließ ihren Mund. Ihre Finger hatten ihre Brust gefunden und sie zärtlich gedrückt. Bilder aus ihren Geschichten vermischten sich gerade mit der Realität und als sie tiefer, zwischen seine Beine schaute wurde ihr Mund trocken. Der Knopf ihrer Hose sprang auf und in Gedanken tauchte der nackte schwarze Mann gerade seine Hand, tief in ihren Schoß. Er spürte die Feuchtigkeit, die ihr Höschen schon getränkt hatte und nahm sich, was er wollte. Seine Finger tauchte so gierig tief in ihr kleines Döschen. Lydia jauchzte vor Lust. Sie konnte sich nur mit Müh und Not am Türstock festhalten und kam schon nach wenigen Berührungen.<br />
Lydia kniete und hielt sich die Hand vor den Mund als sie hörte, dass Ajani die Dusche abstellte. Kurz blickte er zur Tür als hätte er etwas gehört, begann dann aber sich abzutrocknen.<br />
Lydia riskierte noch einen letzten Blick und versuchte so leise wie möglich, die Örtlichkeit zu verlassen.<br />
Frisch geduscht und wieder angezogen verabschiedete sich Ajani und machte sich auf den Weg. Lydia leuchtete wie eine Tomate und das feuchte Höschen klebte an ihrem Hintern. Ihr Puls hatte den Normalpegel noch lange nicht wieder erreicht.<br />
Ajani war in Eile und hatte die Emotionen, die Lydia bewegten nicht einmal wahrgenommen. So wie ihr ging es vielen Frauen die ihn anhimmelten, von denen er aber nicht einmal Notiz nahm.<br />
Da sie die Geschäftsfrau mit dem Afrikaner war, kam sie nicht umhin gesellschaftliche Verpflichtungen gemeinsam zu absolvieren. Ab und an trafen sie auch wieder auf Cetric, der sein Glück immer wieder versuchte aber vor Ajanis Anwesenheit zurückschreckte.<br />
Während Cassandra sich der wirtschaftlichen Gesellschaft zuwandte, war Ajani meist von deren Begleiterinnen umringt, die seine Gesellschaft und seine Geschichten mochten und genossen.<br />
Er hatte sogar Tanzstunden genommen und mutierte zu einem gefragten Tanzpartner. Inzwischen hatte sich Ajani Manieren angeeignet. Die so mancher Gentleman vermissen ließ. Cassandra sah, wie eine nach der anderen mit ihm das Tanzbein schwang oder eng umschlungen bei einer langsamen Runde, seine Nähe genoss. Eifersucht keimte in ihr auf.<br />
Nächte voller gierigen Sex folgten, doch Cassandra merkte bald, dass Ajani nur gern tanzte und alle Avancen der Damen zurückwies.<br />
Monate vergingen in denen sich einiges besserte aber Cassandra war sich seiner bald sicher und verschwendete keine Energie mehr daran, um ihn zu kämpfen. Sie behandelte ihn wie ihr Eigentum und war sich seiner ganz sicher.<br />
Der Empfang war einer von vielen. Ajani beobachtete wie Cetric sich penetrant an Cassandra heran machte und sie dieses Spiel genoss. Ajani tanzte gerade und als Cetric um sich schaute und ihn nicht sah, wurde er forscher und sah seine Chance.<br />
Cassandra leistete erst etwas Gegenwehr als er an ihrer Hand zog, folgte sie ihm dann aber doch.<br />
Ajani bedankte sich bei seiner Tanzpartnerin und ging den Beiden hinterher. Cetric führte Cassandra in den kleinen Saloon, der etwas abseits vom Geschehen lag. Sie ließ sich in einem Sessel nieder und harrte der Dinge die da kommen würden.<br />
Ajani war gerade an der Tür als er hörte wie innen der Schlüssel gedreht wurde und die Tür verriegelte. Zorn keimte in ihm auf. Er könnte diesen Kerl in der Luft zerreißen aber Cassandra war eine selbstbewusste Frau und konnte ihm jederzeit Einhalt gebieten.<br />
Ajani suchte den nächsten Raum. Es war so etwas wie eine Abstellkamme aber hatte ein Fenster. Ajani stieg hindurch und gelangte auf die Terrasse, die auch vor den Saloon führte.<br />
Seine Frau war wirklich eine Schönheit. Mit ihrem Glas in der Hand sah er sie in dem Sessel sitzen als Cetric näher an sie herantrat.<br />
Sein heißer Atem hauchte die Buchstaben seines Namens, wie ein Brandzeichen in die Haut, ihrer nackten Schulter. Cassandra war einfach nicht fähig sich zu bewegen. Im Spiegel hatte sie gesehen, wie Cetric beim Hereinkommen die Tür hinter sich verschloss.<br />
„Nein“ hauchte Cassandra leise. Nichts war von ihrer sonst so energischen Stimme übriggeblieben als sie spürte wie sich eine heiße Spur seiner Küsse ihren Hals entlang zogen.<br />
Warum Cetric? War es, weil er kein „NEIN“ akzeptierte? Sie wusste, da war kein Gefühl, nur purer Trieb der ihn bewegte. Er wollte sie besitzen und nachdem sie ihn schon einmal abgewiesen hatte, war sein Jagdinstinkt ausgeprägter. Selbst sein After Shave roch so animalisch, dass der Geruch Cassandra erregend betörte.<br />
Cetric überhörte ihr „NEIN“ gekonnt und als sie erneut ansetzen wollte, verschloss er ihren Mund mit seinen Lippen. Eine Mischung aus Whisky und Zigarrenrauch überflutete ihren Mund. Ein ungewohnter Geschmack von dominanter Männlichkeit. Der leicht bittere Geschmack löste in ihr ein heftiges Kribbeln, statt Ekel aus. Cassandra war verwundert und merkte gar nicht, dass sie den Kuss schon intensiv erwiderte. Ja, sie zog seinen Kopf sogar fester an sich heran, um seine Zunge tiefer in ihrem Mund zu spüren. Doch Cetric unterband dies sofort. Hier und jetzt gab er den Ton an. Er stand vor ihr und seine Augen glitten über ihren Körper, wie bei einer Fleischbeschau. Cassandra war nicht sie selbst. Mit einer leichten Drehung setzte sie sich so, dass er auch wirklich alles an ihr bewundern konnte.<br />
Das schulterfreie Kleid zeigte so schon viel nackte Haut aber das schien ihm nicht genug. Cassandra zitterte als er den Stoff bis zu ihrem Bauch herunterzog. Wie ein wulstiger Strick fesselte er sie. Cassandra hatte nicht einmal die Möglichkeit aus ihren Ärmeln zu fahren, weil er ihre Hände fixiert hielt.<br />
Die fließenden Stoffe ihres Spitzenbustiers offenbarten schon ihr harten Lustkrönchen. Ihrer Erregung hatte der dünne Stoff einfach nichts entgegen zu setzen.<br />
Wie ein Raubtier stürzte sich Cetric darauf und biss sanft aber bestimmt hinein. Cassandra jauchzte vor Lust auf.<br />
„Bitte nicht“ hörte sie eine Stimme aus ihrem Inneren. Sie wusste nicht einmal ob die Stimme laut genug war, dass Cetric diese Worte hörte. Aber er drückte ihre linke Brustwarze zwischen zwei Fingern heftig zusammen, sodass der bittersüße Schmerz sie erneut aufstöhnen ließ und sie sein „Bist du dir sicher?“ schon nicht mehr richtig wahrnahm.<br />
Augenblicke später lagen ihre nackten weichen Brüste in seinen Händen, von denen sie begierig durchgewalkt wurden. Cassandra spürte die fordernden Finger, die sich nahmen was immer sie wollten und als sie seine warmen Lippen spürte, die sich fest um ihre rechte Brustwarze schloss, erlosch ihr letzter Funken Gegenwehr.<br />
Seine Hände fuhren ihre bestrumpften Beine entlang. Stromstöße jagten ihre Schenkel entlang und trafen genau auf ihr Lustzentrum. Noch bevor sie seinen besitzergreifenden Finger auf ihrem Slip spürte, der die Furche zwischen ihren Lippen entlangfuhr und den bereits nassen Stoff noch tiefer hineindrückte. Cassandra schnappte nach Luft. Ihr Atem ging schwer und verlor sich immer mehr in einem lustvollen Stöhnen.<br />
„Aaahhhh“ schallte es durch den Raum. Cetric hatte den weichen Stoff zur Seite geschoben und tauchte mit zwei Fingern, in ihre feuchten Tiefen.<br />
Cassandra zuckte zusammen und warf schreiend ihren Kopf in den Nacken.<br />
Er nahm sie hart und heftig und sie spürte wie sich ihr Unterleib zusammenzog aber er hörte abrupt auf und streifte fast grob ihr Höschen vom Hintern. Provokant hielt er es sich unter die Nase und roch daran, während Cassandra noch pumpte und ihrem herbeigesehnten Höhepunkt nachtrauerte.<br />
Als wäre es eine Trophäe, steckte er ihren triefnassen Slip in seine Jackettasche. Seine Hand griff nach ihr und zog sie aus ihrem Sessel. Cassandras Brüste federten ihm begierig entgegen. Er zog sie weiter zu sich heran, drehte sie in einer fließenden Bewegung und drückte ihren nackten Oberkörper auf den massiven Eichentisch vor ihm.<br />
Cassandra spürte schon, wie die Vorfreude ihr Bein herunterlief. Cetric hielt sich nicht weiter mit Zärtlichkeiten auf. Sie waren hier auf einer Gesellschaft und ihr Verschwinden würde sicher bald bemerkt werden, deshalb hatte er zur Sicherheit auch die Tür hinter sich abgeschlossen.<br />
Er hob Cassandras Rock an und warf die Stoffwulst nach oben. „Patsch“ schlug seine Hand auf die schneeweiße Fläche ihrer wohlgeformten Pobacke.<br />
„Aua“ monierte Cassandra auf als sie auch schon seine Finger spürte, die ihre Backen auseinanderzogen und seinem Schwanz Platz machten. Hart, tief und unnachgiebig schlug er zu und versenkte sich mit einem einzigen Stoß in ihr. Das „Aua“ mutierte zu einem lustvollen Aufschrei und als sie erneut seine flache Hand traf, jagten erregende Zuckungen durch ihren Unterleib.<br />
Cetric nahm sie sich, wie er wollte. Sie war nun ganz sein Eigentum. Hart und schnell stieß er zu. Cassandra hob ihren Oberkörper von Tisch ins Hohlkreuz und sehnte jeden weiteren Stoß herbei. Ihre weiche Wonneproppen schwangen im Rhythmus unter ihr und rieben über den Tisch.<br />
Cetric griff nach ihren Armen und zog sie weit nach hinten. Sie war ihm nun völlig ausgeliefert. Cassandra hörte das rhythmische Klatschen und Schmatzen, wenn sein Becken auf ihren Hintern traf und sie ein lustvolles Echo nach dem Anderen in den Raum schickte.<br />
Cassandras Blick war hoch auf die Terassentür gerichtet als sie ihre Augen aufschlug. Ein wenig benebelt noch, erkannte sie Ajanis Gesicht, der sie direkt anschaute.<br />
Ihr Becken krampfte und ihr Höhepunkt bahnte sich unaufhaltsam seinen Weg. Wie in Trance hörte sie Cetric, wie er röhrend seine letzten Kräfte mobilisierte und sie und sich über die Klippe schoss.<br />
Cassandras Körper erschauerte von der Wucht ihres Höhepunktes und sie sank erschöpft auf den großen Eichentisch nieder.<br />
Sie wusste nicht mehr, wie lange sie dort gelegen hatte. Ihr Blick ging zum Fenster aber Ajani war weg. Hatte sie nur geträumt?<br />
Kalt fühlte sich der Luftzug an, der sich über die Feuchtigkeit an ihrem Bein hermachte. Noch immer stand sie breitbeinig über den Tisch gebeugt und spürte, wie Cetrics Sperma aus ihrer Körpermitte heraustropfte. Als sie sich aufrichtete sah sie den großen nassen Fleck, der nicht nur von ihm allein sein konnte.<br />
Cassandra suchte ihren Slip aber den hatte sich Cetric einverleibt. Schnell versuchte sie sich wieder etwas Partytauglich zu machen aber auch wenn das Kleid wieder züchtig ihren Körper bedeckte, war ihr Make Up verschmiert, ihre Frisur ruiniert und beim Laufen schmatzte es gewaltig zwischen ihren Beinen. Selbst das Badezimmer konnte nur die Notdürftigsten Schäden reparieren und für etwas Trockenheit im Schritt sorgen, bevor sie auf die Suche nach ihrem Mann ging.<br />
Cassandra wurde immer panischer. Ein guter Bekannter meinte Ajani hätte seinen Mantel geholt und wäre gegangen.<br />
Cetric hatte seine Eroberung und war nicht einmal bereit, sie zu ihrem Hotel zu fahren. Was für ein Arsch. Erst jetzt merkte sie, dass er sie nur benutzt hatte. Warum sonst hätte er sie halbnackt und allein auf dem Tisch liegen lassen. Schlagartig wurde Cassandra klar, was sie gerade eben alles aufs Spiel gesetzt hatte.<br />
Ajani nahm das Auto und kehrte gar nicht erst ins Hotel zurück.<br />
Nach Hause zu kommen gestaltete sich, so mitten in der Nacht recht schwierig. So blieb Cassandra über Nacht im Hotel, auch wenn sie keinen Schlaf fand. So viele Fragen quälten sie. Warum hatte sie das gemacht? War sie mit Ajani nicht glücklich? Warum überhaupt, denn so herausragend war Cetric nun auch wieder nicht.<br />
Ajani war liebevoll und zärtlich und hatte ihr Orgasmen geschenkt, die besser waren als der am Abend zuvor. Warum konnte sie sich nicht gegen Cetric wehren? Warum hatte Ajani ihm nicht Einhalt geboten?<br />
Allerdings beantwortete sie sich gerade diese Frage selber. Weil sie es so wollte und alle machten was sie wollte. So ließ auch Ajani ihr ihren Willen.<br />
Cassandra erinnerte sich an einige Streits, die sie die letzten Monate hatten. Ajani hatte ihr vorgeworfen, nur noch ihren Willen durchsetzen zu wollen. Er hatte sogar einmal gesagt, „es gibt doch kein wir mehr, nur noch dich!“<br />
Cassandra hatte diese Anspielung mit einem Lachen überhört aber jetzt wurde ihr der tiefere Sinn, dieser Worte bewusst. Hatte sie sich wirklich so verändert?<br />
Sie war kaum noch bei ihren Mädels und auch Clairice sah sie kaum noch. Bisher hatte sie dies mit der vielen Arbeit gerechtfertigt und das Clairice jetzt ihre eigene kleine Familie hatte aber war das wirklich die Wahrheit?<br />
Eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren gestaltete sich ebenfalls schwierig, so war es schon Mittag des nächsten Tages als sie zu Hause eintraf und weder Ajani noch die Kinder vorfand.<br />
Koffer und die Sachen der Kinder fehlten. Wo waren ihre Kinder? Wo war Ajani? Panik überdeckte die Sorgen, die sie sich bis eben noch gemacht hatte. Cassandra rannte durch den Park. Sie stürmte das Treppenhaus hoch und wurde mit entsetzten Gesichtern ihrer Großeltern empfangen.<br />
„War es das wert?“ empfing sie George und sein verächtlicher Tonfall war nicht zu überhören. Sie wussten es. Sie wussten alles.<br />
„Wo sind sie?“ schrie Cassandra, die nur noch ein Schatten ihrer selbst war.<br />
„Ajani hat uns gebeten dir nichts zu sagen und wir werden uns daran halten.“ Die Worte von Charlotte drückten den Dolch noch ein Stück tiefer in ihr Herz.<br />
„Ich habe versucht dich zu warnen aber…“ George sprach nicht weiter. So leid ihm seine Enkelin auch tat, sie musste erst einmal leiden, um sich der vollen Tragweite ihrer Taten bewusst zu sein.<br />
Cassandra fragte bei allen Freunden nach. Auch in der Schule war Marie nicht aufgetaucht und auch Lydia wusste von nichts als sie Montag auf Cassandra traf.<br />
Eine Woche verging. George übernahm vorrübergehend wieder die Geschäfte, weil Cassandra zu nichts mehr zu gebrauchen war. Sie aß kaum noch und verwahrloste zunehmend. Charlotte machte sich wirklich Sorgen.<br />
Da kam er der Anruf. Die Ohrfeige die Cassandra von ihrer Mutter durch den Hörer bekam, war weit hin zu hören.<br />
„Beweg dich sofort hier her, wenn du deine Familie retten willst!“ Noch nie hatte Agatha ihr gegenüber, einen so barschen Ton angeschlagen. Ja Cassandra wusste nicht, dass ihre Mutter so sein konnte.<br />
Zumindest wusste sie jetzt, wo ihre Familie war.<br />
So wie auch Ajani nahm Cassandra das Flugzeug. Seit wenigen Jahren gab es Direktverbindungen nach Johannesburg und auch nach Salisbury. William stand bei ihrer Ankunft bereit. So sehr er sie auch liebte, war sein Empfang mächtig unterkühlt. Die Fahrt war erst recht eine Qual für Cassandra. Wortkarg antwortete er nur das Nötigste und zu Fragen über Ajani schwieg er komplett.<br />
Cassandra hatte nun richtig Angst ihrer Mutter entgegenzutreten. Jede Meile die sie der Farm näher kamen, wuchsen ihre Bedenken und im Auto herrschte inzwischen eine beängstigende Stille.<br />
Es hatte sich kaum etwas verändert als sie durch das Tor fuhren und die Gebäude in Sichtweite kamen. Doch Cassandra hatte mit ganz anderen Dingen zu tun. Ihr Blick ging hastig umher. Sie suchte und hoffte Ajani oder die Kinder zu erblicken.<br />
Ihre Mutter stand wie eine Königin auf der Veranda und wartete auf sie. Langsam schritt Cassandra auf sie zu. Keine Regung war im Gesicht ihrer Mutter zu erkennen, kein Lächeln oder Freude sie nach den Jahren wieder zu sehen.<br />
Cassandra schaute verlegen auf den Boden. Sie war nicht in der Lage Agatha in die Augen zu sehen.<br />
Ihre Mutter hatte sie noch nie geschlagen aber jetzt hallte die Ohrfeige über den Hof, bevor Agatha ihre Tochter in ihre Arme zog und Cassandra schluchzend an ihrer Schulter weinte.<br />
„Erzähl!“ Agathas Stimme war jetzt weich und mütterlich. Man hörte ihre Besorgnis heraus und als sie sich gesetzt hatten, brach es aus Cassandra heraus.<br />
Sie erzählte, sie weinte aber sie war ehrlich und ließ nichts aus. Inzwischen war auch ihr bewusst, dass nur sie ganz allein an diesem Dilemma schuld war.<br />
„Sie sind unten im Dorf.“ erwähnte Agatha ganz nebenbei und Cassandra wollte sofort losstürmen als ihre Mutter sie am Arm festhielt.<br />
„Gib ihnen Zeit. Die Kinder kommen morgen früh sowieso in die Schule, da kannst du sie sehen.“ Ein Leuchten zog in Cassandras Gesicht. Endlich ein Lichtblick am Horizont.<br />
„Und pass auf was du sagst. Sie wissen nicht was zwischen euch passiert ist. Ajani hat ihnen nur gesagt, dass du arbeiten musst und deshalb nicht mit ihnen Urlaub machen kannst.“<br />
Er ist so ein guter Mensch, gingen Cassandra Gedanken durch den Kopf. So schlecht ich ihn auch behandelt habe, will er sie immer noch beschützen.<br />
„Mama was soll ich denn jetzt tun?“ Cassandra klang wirklich verzweifelt und war über den Rat ihrer Mutter gar nicht so überrascht.<br />
„Du musst zurück kehren zu der Cassandra, die du einmal gewesen bist. In die sich Ajani verliebt hat. Finde deine Wurzeln.“<br />
Cassandra nickte und ihr liefen erneut die Tränen. Sie musste ihre Gedanken sammeln. So lief sie ziellos umher.<br />
Suri rannte freudestrahlend auf sie zu und umarmte ihre Freundin als wäre sie nur ein paar Tage weg gewesen. Der etwa neunjährige Junge versteckte sich hinter ihr, denn er kannte diese fremde weiße Frau nicht. Es war viel Zeit vergangen, seit Cassandra ihn als Baby im Arm hielt. Es war später Nachmittag und die Schule war längst vorbei aber Suri war stolz auf ihre Schule und wollte Cassandra unbedingt zeigen, was sie mit ihrer Hilfe alles geschafft hatte.<br />
Suri dankte freudestrahlend für die Schulbänke, die Tafel, die Malbücher, die Stifte und die vielen anderen Dinge, die sie ihr und der Schule in den letzten Jahren hatte zukommen lassen. Cassandra wurde immer ruhiger und beschämter. Von den meisten dieser Dinge wusste sie nichts. Ajani musste das alles in ihrem Namen organisiert haben und sie kam sich immer mehr wie ein schlechter Mensch vor.<br />
Er hatte nie ein Wort darüber verloren, wollte nie Dank und tat dies alles in Cassandras Namen.<br />
Suri war Familie und so erzählte sie ihr, dass es zwischen ihr und Ajani nicht gutstand. Sie nickte als wüsste sie Bescheid und wartete nur darauf, dass Cassandra es ihr erzählte.<br />
„Er ist jeden Abend, wenn die Kinder im Bett sind, am Wasserfall.“ flüsterte Suri ihrer Freundin ins Ohr. Sie hatte mitbekommen, dass Ajani mindestens genauso litt wie Cassandra.<br />
Nach dem Abendbrot machte sich Cassandra auf den Weg. Die Pflanzen hatte in den letzten Jahren ganze Arbeit geleistet und ein dichtes Buschwerk um den Fluss herum entstehen lassen. Nur noch wenige Furten führten direkt zum Wasser und dem kleinen Kiesstreifen, der nur im Frühjahr überflutet war, wenn die Schneeschmelze mehr Wasser ins Tal schickte als die Pflanzen gebrauchen konnten.<br />
Heute war das aber auch Cassandras Vorteil. Durch ein Stück lichte Hecke sah sie Ajani im halbhohen Wasser stehen. Eine Frau stand bei ihm. Sie passen gut zusammen, dachte sich Cassandra als die Frau ihren Ajani auch noch umarmte.<br />
Sie hatte wundervolle weiche und leicht nach oben geschwungenen Brüste. Ihre Brustwarzen kratzten auf Ajanis Haut. Auch er hatte seine Arme um sie gelegt und drückte sie fest an sich. Danach ging sie einfach so zum Ufer. Cassandra verfolgte sie misstrauisch mit den Augen. Sie war wirklich eine Schönheit. Mit ihrem süßen knackigen Hintern konnte Cassandra, nach zwei Kindern nicht mehr mithalten und dieses feingekräuselte Haardreieck zwischen ihren Beinen würde jeden Mann um den Verstand bringen.<br />
Ajani stand immer noch im Wasser. Dass seine Lanze sich, bei den Berührungen dieser schönen Frau aufgerichtet hatte, war gar nicht verwunderlich.<br />
Er tauchte im Wasser ab. Die Tropfen stiebten auseinander als er wieder emporkam. Er war der Traum eines Mannes. Sein athletischer Körper hatte Cassandra immer schon gefallen aber warum hatte sie ihn nicht mehr angesehen? Es war als würde sie ihn heute aus einem ganz anderen Blickwinkel wiederentdecken. Wundervoll zeichneten sich seine Bauchmuskeln auf seinem angespannten Körper ab. Wasser lief über seine dunkle glänzende Haut und Cassandra fühlte die innere Leere, die ihre Distanz zwischen ihnen geschaffen hatten. Es war nicht nur das Verlangen nach seinem Körper. Ihr fehlte auch seine Nähe, seine Liebe. Sie fühlte sich so allein in dieser Welt.<br />
Die andere Frau hatte sie schon vergessen und auch Ajani schien ihr nicht zu folgen zu wollen, denn er setzte sich auf einen Baumstamm und schaute in die Abenddämmerung.<br />
Cassandra hätte sich so gern auf ihn gestürzt, ihn umarmt, ihn geküsste und ihn geliebt aber die Traute hatte sie schon wieder verlassen. Fast eine Stunde saß er da und sie, sie beobachtete ihn nur. Sie sah nun ganz genau, dass sie sein Herz gebrochen hatte.<br />
Cassandra umarmte ihre beiden Süßen, die völlig erstaunt waren ihre Mutter nicht bei der Arbeit, sondern bei ihnen zu sehen. Es war schwer, sie für die Schule zu begeistern. Kurzerhand begleitete Cassandra sie und Suri empfing sie erfreut und begeistert. Cassandras Shona war inzwischen etwas eingerostet aber ihre Kinder sprangen in die Presche. Auch hier hatte Ajani ganze Arbeit geleistet und den Beiden seine Muttersprache beigebracht. Den Nachmittag verbrachten die Zwei bei Agatha, William und Cassandra. Auch wenn sie ihre Kinder gern weiter bei sich gehabt hätte, schickte Agatha die Zwei zurück ins Dorf.<br />
Ajani wusste nun auch, dass Cassandra hier war, denn die Kinder konnten ihm gar nicht schnell genug davon berichten. Allerdings kamen jetzt auch die Fragen auf, warum sie alle vier nicht zusammenwohnen würden und Ajani musste ihnen auf kindliche Art und Weise, reinen Wein einschenken.<br />
„Mama und ich haben uns etwas gestritten.“ begann er ihnen zu erklären.<br />
„Das ist genauso, wenn ihr jeder in eure Zimmer geht.“<br />
So verstanden die Kinder wenigstens ein wenig die Situation und fanden sich damit ab. Abends bei Oma Kamee und Ajani und tagsüber verbrachten sie ihre Zeit in der Schule und bei Opa William, Oma Agatha und Cassandra.<br />
Cassandra kam noch mehr ins Zweifeln als sie am nächsten Abend etwas eher zum Wasserfall kam und die fremde Frau, zusammen mit Ajani und ihren Kindern herumtoben sah.<br />
Die Frau nahm ihre Kinder an die Hand und ließ nach einer Umarmung, Ajani wieder alleine zurück.<br />
Fast zehn Minuten saß sie wieder im Gebüsch und beobachtete Ajani, wie er in die Leere starrte.<br />
„Willst du jetzt jeden Abend in den Büschen hocken?“ sprach Ajani sie an und kurzzeitig dachte Cassandra über Flucht nach. Ertappt kam sie näher und setzte sich neben ihn.<br />
Cassandra war schon wieder den Tränen nah.<br />
„Entschuldige bitte. Ich weiß erst jetzt was für ein furchtbarer Mensch ich bin. Kannst du mir je verzeihen?“<br />
Es war die schlimmste Strafe von allen. Ajani schwieg.<br />
„Ich habe dir so viel Schlimmes angetan. Aus Eifersucht habe ich dir deinen Job weggenommen, weil ich Angst hatte, dass du besser bist als ich. Rede mit mir! Was kann ich tun, um das wieder gut zu machen?“<br />
Cassandra klang verzweifelt und begriff erst Ajanis Fingerzeig nicht. Seine Hand zeigte ausgestreckt auf einen Punkt, von dem sie früher in die Tiefe gesprungen waren. Cassandra blickte ihn entsetzt an. Sie waren doch keine Kinder mehr. Sie waren alt. Dennoch traute sie sich nicht, ihm zu widersprechen. Sie rang einen langen Moment mit sich, bevor sie sich vorsichtig umschauend, entkleidete. Das steife England hatte in den wenigen Jahren eine eigenartige Prüderie in ihr etabliert. Nicht prüde genug, um auf einer Party einen Fremden zu beglücken, mochte manch einer denken aber Cassandra überwand sich.<br />
Seit langem sah Ajani seine Frau mal wieder völlig nackt neben sich stehen. Für ihn war sie immer noch die schönste Frau der Welt aber das flickte kein gebrochenes Herz.<br />
Cassandra kreischte auf als sie sich in das Wasser gleiten ließ. Langsam schwamm sie zum anderen Ufer, wo der Aufstieg auf den Felsen am besten war.<br />
Ajani sah wie ihr weiß leuchtender Hintern den Felsen erklomm. Der Mond hüllte ihren Körper in ein weiches Licht. Ihre Brüste formten ein anregendes Bild ihrer Silhouette. Ober auf dem Felsen fiel das Licht zwischen ihren Beinen hindurch und auch ihre hinteren Rundungen sahen äußerst anregend aus.<br />
Cassandra zögerte als sie nach unten schaute. Sie war jetzt eine vierzigjährige Frau und sollte sich 10 Meter in die Tiefe stürzen. Ein Blick zu Ajani machte ihr unumwunden klar, dass sie, um ihre Ehe zu retten, genau das tun musste.<br />
Cassandra ging in sich schloss die Augen und………………sprang.<br />
Früher war das einfacher gewesen. Ihre Fußsohlen kribbelten und als sie auftauchte und erwartungsvoll zu ihrem Mann schaute, stand dieser gerade auf und ging.<br />
Hatte sie wirklich erwartet, dass ein Sprung ihre Ehe retten würde? Cassandra kam aus dem Wasser zog sich an und ging entmutigt zurück zur Farm.<br />
Agatha sah Cassandras hängenden Kopf und nahm sie in ihre Arme.<br />
„Gib ihm Zeit und gib nicht auf.“ Mit einem leichten Nicken stimmte sie ihr zu, auch wenn ihr gerade schon wieder zum Heulen zumute war.<br />
Cassandra lag lange wach. Wer war nur diese Frau, schoss es ihr nun immer wieder durch den Kopf. Sie umarmte ihren Mann einfach so und war nackt dabei und ihre Kinder kannten sie auch schon. Nach Ajanis Reaktion am ersten Abend zu urteilen, ließ sie ihn auch nicht ganz kalt.<br />
Am nächsten Tag sprach Cassandra ihre Beiden auf die Frau an, die gestern Abend mit Papa und ihnen baden war.<br />
Sie war die Frau von Ajanis Bruder. Sie war schon einmal der Grund für Cassandras Krise als sie dachte er würde mit ihr… Damals war es aber Ajanis Bruder, den sie verkannt hatte und heulend davongelaufen war.<br />
Sie war also keine Gefahr, was Cassandra neuen Auftrieb gab.<br />
Ohne Umschweife setzte sie sich neben ihren Mann. Dieses Mal schaute er sie wenigstens schon an und nickte zur Begrüßung. Cassandra war kurz vorm durchdrehen, denn als sie seine Hand ergriff, zog er sie zurück.<br />
Schweigend zeigte er wieder nach oben an den Punkt, wo sich das Wasser in die Tiefe stürzte. Cassandra war wieder zum Heulen zu Mute. Seine Ablehnung tat ihr weh aber sie tat wie ihr geheißen.<br />
Langsam zog sie sich aus und schritt dieses Mal ruhig und bedächtig, immer weiter ins Wasser. Ajani sah wie ihre Knöchel, ihre Knie und schon ihre Scham vom Wasser umspült wurden. Ein kleiner Strudel bildete sich zwischen ihren Schenkeln. Leicht hüllte das kühle Nass ihre Lippen ein. Diese Bild ließ Ajani schlucken. Diese Frau war, auch wenn sie das unbewusst tat, das erotischste Wesen, dass er kannte und er liebte sie mit seinem ganzen Herzen. Cassandra tauchte in das kühle Nass und schwamm, wie schon tags zuvor, dem anderen Ufer entgegen. Zwei wunderschöne Berge tauchten immer wieder aus dem Wasser auf. Zug um Zug reckte sich ihr Po aus dem Wasser. Ajani beobachtete jede ihrer Bewegungen. Er konnte kein Auge von ihr lassen.<br />
Cassandra verließ am anderen Ufer das Wasser und Ajani sah die kleinen Rinnsale, die ihren Körper entlangliefen. Kraftvoll dehnten sich ihre Muskeln als sie den Felsen erklomm. Sie stand oben und schaute auch heute zu Ajani herunter. Er blickte zu ihr auf als sie Schwung holte und absprang. Ihre Brüste wippten so herrlich wie Ajani es mochte. Er saß noch immer da als sie auftauchte und glücklich auf ihn zu schwamm.<br />
Cassandra streckte ihm ihre Hand entgegen und strahlte übers ganze Gesicht. „Komm schon!“ rief sie ihm zu als sie sich auf den Rücken legte und sich treiben ließ.<br />
In Ajani brach ein Gewitter herein. Blitze jagten durch seinen Körper. Diese Frau hatte ihn für einen Moment an das unbeschwerte, freche Mädchen von früher erinnert. Die Linien ihres Körpers wirkten so anmutig. Die kleine Kimme zwischen ihren Beinen bildete eine Linie durch das Tal ihrer weichen lustversprechenden Berge, bis hin zu der süßen Nase, die die Mitte ihres wunderschönen Antlitzes bildete.<br />
Ajani sprang auf. Er konnte noch nicht, auch wenn sich seine Hose so gewaltig ausbeulte, dass es ihn fast schmerzte.<br />
Cassandra war wieder allein, doch heute verfiel sie nicht in Trauer, sondern genoss den Augenblick. Ausgelassen wandte sie sich im Wasser, schwamm ein Stück und tauchte wieder auf den Grund. Lebensfreude erfüllte ihren vom Schmerz gebeutelten Körper.<br />
Ajani hatte das Weite gesucht aber war noch einmal stehen geblieben und schaute zurück. Warum quälten sie sich nur so? Eine Träne des Glücks rann über seine Wange.<br />
Ajani musste nicht mehr zeigen. Cassandra lachte, während sie ihre Sachen auszog und achtlos beiseite warf. Flüchtig nahm er ihre ausgestreckte Hand, bevor sie eintauchte, den Fels erklomm und Augenblicke später oberhalb des Wasserfalls auftauchte.<br />
Sie stand dort oben mit weit ausgestreckten Armen, wie die Herrin der Welt und doch lag sie ihm so weit oben zu Füßen. Keine Angst, kein Überlegen, sondern einfach nur Lebenslust brachten sie heute zum Springen.<br />
Cassandra tauchte auf und…… und Ajani war erneut verschwunden. Für einen Moment hatte Cassandra Angst ihn nie wieder für sich gewinnen zu können als sie plötzlich seine Hände an ihren Beinen spürte die langsam nach oben glitten. Becken, Hüfte Taille, Brüste, Hals. Ajani hörte erst auf als er ihr Gesicht in den Händen hielt. Noch einmal blickte Ajani sie ernst an.<br />
„Wenn du das noch einmal machst verfüttere ich dich an die Löwen.“ Cassandra wusste, dass er das absolut ernst meinte. Ihr freudiges „OK“ war dann schon eigentlich nicht mehr ganz zu hören, denn seine Lippen pressten sich auf ihre.<br />
Der Kuss war heißer als alle anderen zuvor. Sie spürte seine Finger überall und er spürte ihre. Das afrikanische Leben klopfte schon hart an und lang Cassandras Bauch. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, hob ihr Becken und mit einem begeisterten „JA“, schwang ihrer beider Erlösung über das Wasser. Nicht einmal, das herabstürzende Wasser konnte den Schrei ihrer Erleichterung verschlucken.<br />
Ajani trug seine zitternde Cassandra zum Ufer und legte sie ins weiche Gras. In ihren Augen glänzten Tränen des Glücks und sie schlang ihre Arme um Ajani und wollte ihn nie mehr loslassen. Er hätte ihr auch keinen Moment länger böse sein können. Es war nicht, dass sie ihn betrogen hatte. Nein, es war ihre Gleichgültigkeit gegenüber seinen Gefühlen und denen ihrer Familie.<br />
Doch nun war sie zurück. Cassandra setzte sich auf seinen Schoß und überhäufte ihn mit tausend Küssen. Wie hatte er ihre weichen Lustberge in seinen Händen vermisst. Genießerisch knetete er dieses wundervolle Fleisch und zwirbelte die kleinen Krönchen auf ihrer Spitze. Cassandras Becken tobte immer wilder auf seinem Stamm und er hielt sie als sie sich hechelnd vor Lust nach hinten beugte. Ihre herrlichen Brüste prangten vor Ajanis Augen und mit jedem Stoß hüpften sie weiter auf und ab. Er konnte sich kaum satt sehen an dieser Frau, die gerade sein Lebenselixier empfing und sich laut stöhnend in seinen Schultern verkrallte.<br />
Cassandra fiel eine Last von den Schultern und die Anspannung der letzten Woche fiel mit einem Mal ab. Erschöpft sank sie auf Ajani nieder und blieb fast regungslos liegen. Ihr Kopf lag auf seiner Brust und sie hörte sein Herz schlagen. Sie wusste das dieses Herz nur für sie schlug und sie würde ihm nie mehr weh tun.<br />
Langsam holte sie die Müdigkeit ein. Nach einem kurzen Bad und einigen Streicheleinheiten, machten sie sich auf den Weg zum Dorf.<br />
Ajani hatte Unterschlupf bei seiner Mutter Kamee gefunden, obwohl die Hütte jetzt eigentlich seinem Bruder Kojo und seiner Frau gehörte.<br />
Die Hütte war klein und Ajani nahm Cassandra fest in seine Arme als sie sich inmitten der Anderen niederlegten. Im Dunkel waren gerade einmal die Silhouetten zu erkennen.<br />
Cassandra wachte auf, blinzelte und schlug ganz langsam die Augen auf. Sie schaute in das Antlitz von Ruva, was Blume auf Shona hieß. Der Name wurde dieser Frau wirklich gerecht. Eigentlich passte Ruva Rakanaka noch besser, denn sie war eine wirklich „schöne Blume“. Ruva hatte eine süße kleine Stupsnase und auch sonst ein zartes, wundervolles Gesicht. Cassandras Blick wanderte weiter über ihren lieblichen Körper.<br />
Trotzdem die Frau vor ihr sogar ein paar Jahre älter war als sie, waren ihre Brüste schön fest. Sie waren nicht sonderlich groß und Cassandra schätzte, dass sie gerade mal ein B-Körbchen ausfüllen würde aber sie war richtig fasziniert von diesen schönen Früchten.<br />
Muskelpartien zuckten unter ihrem schönen schlanken Körper und sie blinzelte Cassandra freundlich aber irgendwie auch traurig an.<br />
Kojos riesige Hand lag über ihrer zarten Brust. Ajanis Bruder wirkte ein ganzes Stück bulliger als ihr eigener Mann, auch wenn er nicht viel größer war. Seine Statur wirkte doch etwas wuchtiger.<br />
Cassandra spürte wie sich hinter ihr etwas regte und Adjani der seine Hand um ihren Bauch gelegt hatte, zog sie wieder fest an sich heran. Endlich hatte er seine Cassandra zurück und sie schmiegt sich an seinen Körper. Die Angst, ihn fast verloren zu haben, spiegelte sich noch immer in ihrem Gesicht wider.<br />
Die Stille der sich beobachtenden Frauen, nahm ein jähes Ende als sich Alec auf seine Mom stürzte. Mittlerweile wunderten sich die Kinder nicht mehr, dass sie hier alle zusammen, fast nackt nebeneinander lagen. Bei Oma Kamee war das einfach so und sie waren alle eine große Familie.<br />
Ruva streichelt zärtlich über sein Haar als er sich zwischen die beiden Frauen legte. Ihr Gesicht wirkt in diesem Moment fast traurig.<br />
Die Kinder waren wach und schon kam Leben in die kleine Hütte und der Tag begann unaufhaltsam.<br />
Cassandra beobachtete sie ganz genau. Es war beklemmend ihr zuzusehen, wie sie den kleinen Kindern sehnsüchtig hinterher schaute. Man sah regelrecht wie ihr Herz, beim Lachen der Kinder litt.<br />
Cassandra sprach Ajani auf ihre Beobachtungen an.<br />
„Schon so lange versuchen die Beiden ein Kind zu bekommen. Während Kojo immer frustrierter wird, verzweifelt Ruva und fühlt sich schuldig.“ Ajani schaute seiner Frau ganz tief in die Augen. Er wusste nicht ob es gut wär, ihr die ganze Wahrheit zu erzählen.<br />
„Sie hat mich gebeten ihr ein Kind zu machen. Es wäre doch vom gleichen Blut, meinte sie.“<br />
Cassandra konnte das Ansinnen dieser schönen Frau aus tiefsten Herzen verstehen. Auch wenn sie hin und hergerissen war, war sie jetzt auch gespannt, was Ajani ihr geantwortet hatte.<br />
Cassandra wusste, dass er ihr noch nicht alles erzählt hatte und Ajani wusste, dass sie es ahnte.<br />
„Wir hatten Stress und ich sah ihre Verzweiflung,“ fuhr er fort „so habe ich ihr gesagt, wenn sich das mit uns Beiden nicht wieder einrenkt, werde ich es tun.“ Ajani schaute Cassandra an und wartete auf ihre Reaktion, doch sie blieb still.<br />
Nun fühlte Cassandra sich schuldig, obwohl sie das nicht müsste. Schuldig, Ajani zu früh wieder zurückgewonnen und damit Ruva Raknaka (schöne Blume) um das Gefühl Mutter zu sein, gebracht zu haben.<br />
Ihr Mann war stolz und es musste Ruva schon mächtig viel Überwindung gekostet haben, seinen Bruder um so etwas zu bitten. Das Kind, wenn es dann klappen würde, wäre von seinem Blut und würde den Verrat in ihren Augen nur halbieren, dennoch war der Gang zur Ajani sicher unheimlich schwer für sie gewesen.<br />
Der Moment, an dem Cassandra sah wie Ruva Ajani so stürmisch und dankbar umarmt hatte, war der Augenblick als er nachgab, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.<br />
Und nun saß Ruva erneut im Dilemma und Ajani hatte sich mit Cassandra versöhnt und damit alle ihre Hoffnungen endgültig zunichte gemacht.<br />
Sie saß weinend am Ufer als gerade diese Frau, die ihr die letzte Hoffnung genommen hatte, sanft die Hand auf ihre Schulter legte.<br />
„Ajani hat mir alles erzählt.“ begann Cassandra. Ruva schaute sie entsetzt an. Sie könnte mit Kojo nie über solche Dinge reden und wenn er nur im Entferntesten davon erfahren würde, hätte Ruva in ihrem Dorf keine Zukunft mehr.<br />
Ruva lag in Cassandras Armen und weinte und sie hielt ihre Schwägerin als wären sie ewig alte Freundinnen.<br />
Cassandra war fast wie früher und ein verrückter Plan manifestierte sich plötzlich in ihrem Kopf. Doch sie würde dabei nicht ihre Ehe riskieren und so war Ajanis Meinung entscheidend.<br />
Cassandra und Ajani waren wieder in ihr Haus gezogen. Agatha und William hatten sich nicht überwinden können, es anderweitig zu nutzen. So hatte sich für die Beiden und ihre Kinder, ein Stück Eigenes bewahrt. Den Kindern war das aber recht egal. Großmutter Kamee verwöhnte sie und das Leben im Dorf war das reinste Abenteuer für sie. So schliefen sie lieber dort.<br />
Cassandra genoss die wiedergewonnene Zweisamkeit mit Ajani und tagsüber waren die Kinder ja bei ihnen oder in der Schule, wohin sie seltsamerweise gerne gingen. Selbst Marc, der eigentlich noch zu klein dafür war, saß inmitten der anderen Kinder und übte.<br />
„Ruva tut mir leid“ begann Cassandra zwei Tage nach ihrem Gespräch, ihren Plan in die Tat umzusetzen.<br />
„Willst du ihr nicht doch helfen? Ich hätte auch nichts dagegen.“ Cassandras Blick war aber nicht nur von Hilfsbereitschaft geprägt und Ajani hatte in den Jahren auch gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen.<br />
„Ich würde nur gern dabei sein, wenn es geschieht.“ kam es leise und etwas kleinlaut über ihre Lippen.<br />
Ajani schaute ihr tief in die Augen. Diesen spitzbübischen, verschlagenen Blick kannte und liebte er. Es erinnerte ihn sofort an die Zugfahrt mit Clairice als sie ihn in ihr Liebesspiel mit einbezogen hatten.<br />
„Sie gefällt dir wohl?“ Seine direkte Art trieb ihr augenblicklich das Blut ins Gesicht. Leugnen hatte jetzt sicher keinen Zweck mehr, so wie sie innerlich glühte und offensichtlich auch nach außen hin strahlte.<br />
Cassandras Nicken und ihr ertapptes Strahlen bestätigten Ajani in seiner Vermutung.<br />
Auch er strahlte nun übers ganze Gesicht und Cassandra wurde etwas stutzig.<br />
„Sie gefällt dir auch?“ Cassandra war voll auf zufrieden als Ajani verlegen zu Boden schaute.<br />
„Sie ist aber die Frau meines Bruders.“ versuchte sich Ajani halbherzig zu rechtfertigen.<br />
Cassandra wusste aber auch, dass er Ruva in gewisser Weise zugesagt hatte als Cassandra noch nicht wieder da war.<br />
„Also abgemacht“ legte Cassandra einfach so fest „dann schaue ich mal, wie wir sie am besten vernaschen können.“<br />
Ajani fühlte sich zwar etwas überfahren aber er hatte seinem Wirbelwind sowieso nichts entgegenzusetzen und seine schöne Schwägerin reizte ihn so, dass er das auch gar nicht wollte.<br />
Cassandra hatte das Haus und ihr Schlafzimmer noch etwas auf Vordermann gebracht. Die Kinder schliefen lieber im Dorf. So würde sie ihrem Vorhaben nicht im Wege stehen.<br />
Auch Ruva war nervös. Kojo arbeitete mit zwei anderen Männern jedes zweite Wochenende in der nächsten Stadt. Der Weg dorthin war ein Fußmarsch von über 6 Stunden, weshalb sie auch dort übernachteten.<br />
Ruvas Wunsch nach einem Kind ließ sie alles Bedenken außer Acht lassen. Ajani war nicht nur der Bruder ihres Mannes, sondern auch ein ansehnlicher Bursche.<br />
Als sie ihn nach den Jahren wieder sah und so ein ansehnlicher gut gebauter Mann vor ihr stand reifte ihr Plan. Selbst sein Werkzeug hatte sie schon in Augenschein genommen als er neben ihnen in der Hütte übernachtete und seine Decke beiseite gerutscht war.<br />
Ruva flocht sich kleine Zöpfe. Perlen durften dabei auch nicht fehlen. Es war fast als bereite sie sich auf ihren Bräutigam vor. Sie wusch sich und suchte ihr schönstes Kleid heraus. Zum Glück hatte Cassandra, Kamee schon darauf vorbereitet, dass sie Ruva zu einem Mädelsabend eingeladen hatte und sie bei ihr übernachten würde.<br />
Und trotzdem schaute Kamee ihre Schwiegertochter prüfend an als sie die Hütte verließ.<br />
Cassandra hieß sie mit einem Kuss auf die Wange willkommen und führte sie an den Tisch, wo Ajani schon auf sie wartete.<br />
Cassandra hatte leichte Kost vorbereitet und Ruva probierte sogar von den ihr unbekannten Köstlichkeiten. Die Stimmung wurde langsam etwas lockerer und ihre Anspannung schwand.<br />
Nach einiger Zeit stand Cassandra auf, trat neben Ruva und ergriff ihre Hand.<br />
Sanft zog sie sie hinter sich her und Ruva folgte. Ihre Nervosität war schlagartig wieder da als sie fast ängstlich nach Ajani schaute. Sie streckte ihre Hand aus als sie merkte, dass auch er ihnen folgte.<br />
Cassandra öffnete die Schlafzimmertür. Ruvas Augen gingen über als sie das große weiche Bett, in der Mitte des Raumes sah.<br />
Sie hatte noch nicht viel von so herrschaftlichen Häusern gesehen aber diese Zimmer überstieg ihre kühnsten Träume. Dieses Schlafzimmer allein war schon so groß wie ihre gesamte Hütte. Bilder an der Wand und gar ein Kleiderschrank, kannte sie gar nicht.<br />
Vorsichtig strich sie über das weiche Bettzeug. Ruva konnte es immer noch nicht fassen. Cassandra gab ihr lachend, einen leichten Schubs, sodass sie in die weichen Kissen fiel.<br />
Die schöne Ruva lag auf dem Bett und schaute zu Cassandra und Ajani auf. So etwas Wundervolles und Weiches hatte sie noch nie gespürt und man sah, wie sich hineinkuschelte, dass sie es deutlich genoss.<br />
Links und rechts neben ihr, ließen sich Adjani und Cassandra nieder. Sie blickten sie so lieb und hingebungsvoll an. Ein leichtes Zittern erfasst dieses schöne Wesen. Ihr Mut hatte sie bereits wieder verlassen als Cassandra sich über sie beugte und sie einfach küsste.<br />
Ruva war verwirrt aber küsste Cassandra mit ihren sanften Lippen zurück. Sie hatte noch nie eine Frau geküsst und doch begaben sich ihre Lippen jetzt vorsichtig auf den Weg, um nach einer Wiederholung zu bitten. Erneut spürte sie die zarten warmen sinnlichen Lippen von Cassandra, die sie berührten und eine ungekannte Wärme breitete sich in ihrem Körper aus.<br />
Vorsichtig öffnete sie ihren Mund und gewährte Cassandras Zunge Einlass, die gleichzeitig so wundervoll angenehm mit ihrer Hand über ihre Wange strich.<br />
Ruva schwamm in ihren eigenen Gefühlen davon als sie nun auch Ajanis Finger auf ihrem Körper spürte, der mit einer Seelenruhe einen Knopf nach dem anderen von ihrem Kleid öffnete und sie damit fast in den Wahnsinn trieb.<br />
Was taten die Beiden nur mit ihr? Kojo könnte es nicht schnell genug gehen, Kleid aus, Hose runter und es war toll. Ja es war toll aber dieses Kribbeln, diese Vorfreude die sich so langsam in ihrem Körper aufbaute, war so ganz anders.<br />
Während sie sich in Cassandras Kuss verlor, streichelte Ajani über ihre erregte Brustwarze und umrundete zärtlich ihren gekräuselten Warzenhof. Das Kleid fiel zur Seite auseinander und präsentierte ihren wundervollen Körper in ganzer Pracht. Sanft schlossen sich Ajanis Lippen um die Erhebungen auf ihren Brüsten und sog sie heftig ein.<br />
Ruva jauchzte lustvoll auf. Überall auf ihrem Körper spürte sie Finger und Lippen, die sie zärtlich verwöhnten. Niemand hatte sie je so lange auf ihren Höhepunkt vorbereitet. Ruva öffnete verwundert ihre Augen als sie Cassandras Finger zwischen ihren schon feuchten Lippen spürte, die immer tiefer in ihr Paradies vordrangen.<br />
Ruva stöhnte laut auf und schaute Ajani dabei ungläubig an. Für ihn schien das so selbstverständlich zu sein aber Ruva kannte es nicht, ihren Höhepunkt so hinauszuzögern. Dennoch genoss sie die Flut ungewohnter Gefühle die über sie hereinbrach, ungemein.<br />
Cassandra spürte wie das zarte Geschöpf sich unter ihren Fingern, zunehmend auf den letzten Weg begab. Ajani verstand ihren Blick sofort und Ruva frohlockte als sie bemerkte, wie er sich zwischen ihren Beinen in Position brachte. Sie öffnete ihre Schere sogar noch etwas weiter und hoffte, dass er jetzt zustoßen und ihr ein Kind machen würde.<br />
Ajani aber drang bedächtig in sie ein. Er beobachtete sogar wie sich ihre Lippen von seiner Eichel teilen ließen und Ruva vor Begierde zerfloss. Sie wimmerte, bettelte und versuchte nun ihrerseits, das Ganze zu beschleunigen, um ihre Erlösung zu finden.<br />
Ruva wand sich unter ihm aber konnte Adjani nicht entkommen. Er hielt sie fest an ihren Hüften und bewegte sich immer nur ganz wenig, so dass er tief in ihrem Inneren anstieß. Immer wieder tippte er dabei gegen ihren Muttermund. Ruva erschauerte lustvoll bei diesen sanften Berührungen.<br />
Cassandras Finger die mit sanftem Kreisen, ihrem kleinen süßen Lustknubbel noch zusätzlich Freude bereiteten, brachten sie nun völlig um den Verstand.<br />
Warum quälten sie sie nur so? Nein sie quälten sie nicht. Sie schenkten ihr unbeschreibliche Wonnen, die sie so noch nie erlebt hatte.<br />
Ihr Herz blieb fast stehen und schlug nur noch im langsamen Takt, von Ajanis Stößen, bis es nicht mehr konnte. Ruvas weißen Zähne blitzten auf und entließen einen Schrei der Befreiung durch ihre Lippen.<br />
Ihr wunderschöner Körper bäumte sich auf, verspannte sich, reckte ihre Brüste nach oben, bis er zitternd und erschöpft zurück auf die Matratze sank. Jeder Schub den Adjani tief in sie hinein katapultierte, hatte bei der schönen Blume für einen Atemaussetzer gesorgt.<br />
Ruva spürte, ja sie wusste, dass es soeben geschehen war.<br />
Sie war so glücklich und wusste nicht, wie sie sich bei den Beiden bedanken konnte aber sie hatte nichts mehr dagegen Cassandras Kuss zu erwidern.<br />
Nun dachte sie war es geschehen und wollte sich erheben aber für Ajani und Cassandra war der Akt, schon lange kein Akt der Fortpflanzung mehr. Er war ein Zeichen der Liebe, der Zuneigung und dem Anderen Glückseligkeit bis zum Abwinken zu schenken und heute war es die Blume, die in den Genuss ihrer Zuneigung kommen sollte.<br />
Ruva schaute wie Cassandra sich neben sie legte, ihre Beine weit spreizte und Ajani sich mit einem lüsternen gierigen Gesichtsausdruck in ihrem Schoß versenkte.<br />
Sie sah wie seine Zunge über Cassandras kleine Pforte kreiste und tief zwischen ihre Schamlippen tauchte. Ein lustvolles Stöhnen hallte ihm und ihr freudig entgegen. Cassandras Hand hielt sich an ihr fest.<br />
Ruva war diese Art Lustgewinn fremd. Sie schaute Adjani und Cassandra verwundert an und ohne es selber zu merken, war sie dem Geschehen immer nähergekommen. Voller Begeisterung betrachtete sie das Wunder der Natur, welches auch sie ihr Eigen nannte.<br />
Adjani schaut zu ihr auf und sah ihren neugierigen Blick. Er rückte ein bisschen zur Seite und machte Ruva Platz. Vorsichtig, abwartend und mit ein bisschen Angst vor dem Ungewissen, strecke sie ihre Zunge raus und klaubte sich etwas Nektar von Cassandras Schamlippen.<br />
Ihre Zunge tauchte schnell tiefer und erfreute sich an Cassandras Lust. Ruva kniete vor Cassandra und tauchte ihren Kopf immer tiefer in deren Schoß.<br />
Ajani war verzückt von diesem herrlichen Anblick. Direkt vor seinem Auge boten sich zwei herrlich knackige Rundungen an.<br />
Ruva jauchzte verwundert auf als Ajani sich erneut in ihr versenkte. Sie hob ihren Kopf nach oben und schrie ihre Erregung, Cassandra entgegen. Zwei zärtlich weiche Hände umschlossen ihre Brüste und liebkosten sie, während Ajani enthusiastisch seinen schwarzen Lustprügel in ihr versenkte. Casandra war unter ihr etwas näher gerutscht und zog ihren Kopf zu einem atemlos machenden Kuss zu sich. Ihr Körper federte Ajanis Stößen entgegen und Ruva spürte wie sich die erneute Erfüllung, schon auf den Weg machte.<br />
Röchelnd kam Ajani ein zweites Mal in ihr, bevor auch Ruva nicht mehr an sich halten konnte und sich in ihren nächsten Höhepunkt ergab. Erschöpft und so unsagbar befriedigt sank sie in Cassandras Arme, die sie liebevoll umschlangen und sie hielten bis die letzten Wehen ihres Höhepunktes verklungen waren.<br />
Zwischen Cassandra und Ajani kam sie zur Ruhe und schlummerte ein wenig weg.<br />
Eine Decke war über sie gezogen als sie irgendwann erschrocken aufwachte. Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Ruva fühlte sich zwischen den Beiden wohl aber sie musste gehen. Ihr Blick zu den Beiden, strahlte so viel Dankbarkeit aber auch ein wenig Verwunderung aus. Sie hatten ihr in dieser Nacht so viel gegeben. Viel mehr als sie erwartet hatte. Nun lagen diese beiden Menschen da und hielten sich liebevoll an der Hand. Die Zwei hatten eine Verbindung, wie sie es sich auch mit ihrem Mann wünschte aber sie wusste ganz genau, er verstand viele Dinge, die sie bewegten nicht.<br />
Langsam hüllte sie ihre Gazellenartigen Körper wieder in ihre Gewänder. Ajani und Cassandra waren aber trotzdem wach geworden und beobachteten sie dabei ganz genau.<br />
Mit einem liebevollen und dankbaren Nicken verabschiedete sie sich und ging ohne ein weiteres Wort.<br />
„Meinst du, dass ich ihr Traum erfüllt?“ fragte Cassandra Ajani und legte ihren Arm, zärtlich über seinen Oberkörper. Seine Hand griff unter das Kissen, auf dem Ruva geschlafen hatte und holte ein kleines Bündel hervor. Cassandra lächelte. Sie kannte dieses Bündel. Ajani hatte den Diamanten ausgepackt und er strahlte im Morgenlicht, genauso wie vor vielen Jahren als sie ihn fanden.<br />
„Ich glaube schon,“ antwortete er „unser Glücksbringer wird auch ihr viel Glück bringen.“<br />
„Wann hast du ihn wieder aus dem Versteck geholt?“ fragte Cassandra und strich ein wenig verlegen über Ajanis Brust.<br />
„An dem Tag als du in Afrika gelandet bist und dich für uns entschieden hast.“ Cassandra legte ihren Kopf an seine Schulter und ein leises „Entschuldige“ huschte über ihre Lippen.<br />
„Ich will auch noch ein bisschen Glück.“ flüsterte Cassandra mit einem verschmitzten Lächeln. Ihr Körper regte sich, schob die Decke beiseite und sich über Ajani.<br />
Sie liebten einander sich nicht wild und ausgelassen, sondern wie zwei Verliebte, die den Körper des anderen erforschten und versuchten eins miteinander zu werden.<br />
Sie verbrachten noch eine wundervolle Woche in Afrika bis Clarice panische Anrufe, sie zwangen ihren Urlaub zu beenden. Ja das Telefon hatte inzwischen auch diese Einöde erreicht. Es war Segen und Fluch zugleich.<br />
George hatte versucht zu helfen aber mehr Chaos angerichtet. Mit den neuen Strukturen war er nicht ganz zurechtgekommen.<br />
Cassandra und Ajani übernahmen wieder die Führung der Firma und in wenigen Tagen hatten sie George Chaos beseitigt und alles verlief wieder geordnet. Ruhe kehrte in die Firma ein, denn Adjani leitete jetzt als gleichberechtigter Partner die Geschicke der Firma.<br />
Genauso wie für Cassandra, hatte der Ausflug nach Afrika allerdings auch für die Kinder ein Nachspiel.<br />
Alec ging kaum zwei Wochen wieder zur Schule als Cassandra von ihrer Klassenlehrerin, zum Gespräch einbestellt wurde.<br />
„So geht das nicht!“ wetterte die sonst so angenehme junge Frau gleich los als Cassandra das Klassenzimmer betrat.<br />
„Ich weiß ja nicht, was bei Ihnen zu Hause los ist aber so geht das nicht!“ wiederholte sie.<br />
Cassandra schaute die zehn Jahre jüngere Frau an. Sie wusste doch gar nicht von was sie sprach und hakte deshalb erst einmal nach.<br />
„Alec hat erzählt, dass sie alle nackt miteinander geschlafen haben und alle in einem Zimmer. Das widerspricht allen moralischen Vorstellungen unserer Schule. Das geht wirklich nicht!“<br />
Dieser Satz schien es ihr angetan zu haben, denn sie hatte ihn nun zum dritten Mal widerholt.<br />
Cassandra brach in schallendes Gelächter aus. Die junge Frau war doch steifer als ein Rohrstock.<br />
„Junge Frau,“ erwiderte Cassandra und trat ganz dicht vor sie hin, dass sie fast ihren Atem spüren konnte. Normalerweise war sie die resolute aber Cassandras Aura jagte der jungen Frau plötzlich einen Anflug von Furcht ein.<br />
„Wieso denken Sie eigentlich, das Recht zu haben, uns verurteilen zu können?“ sprach sie die junge Lehrerin, scharf an.<br />
„Wir haben nichts Unsittliches gemacht und bei der Familie meines Mannes ist es halt Brauch, dass alle in einer Hütte zusammen schlafen. Und ja wir waren alle nackt.“<br />
Die junge Frau riss die Augen vor Entsetzen weit auf. Mit so viel Wahrheit und Cassandras direkter Art, konnte sie überhaupt nicht umgehen.<br />
„Was ist schon dabei?“ fuhr Cassandra mit gemäßigterem Ton fort „Andere Länder, andere Sitten! Davon haben sie doch sicher schon einmal gehört? Und ehe sie noch mehr Falsches denken. Ich habe mit meinem Mann unter einer Decke geschlafen und die Kinder bei ihrer Oma. Was ist daran verwerflich?“<br />
Cassandra checkte die junge Frau jetzt ganz offensichtlich ab, was diese aber noch viel nervöser werden ließ.<br />
„Sie sollten das vielleicht auch mal probieren. Alle Zwänge einer Kleiderordnung abzulegen. Luft und Liebe in der reinsten Form, in der Natur zu genießen ist das Größte und Schönste was es gibt und wir haben uns auch nackt unter einem Wasserfall geliebt und ja, jeder Andere hätte uns zusehen können aber dort wo wir waren, stört sich niemand daran. Dort laufen die anderen nicht als Moralapostel durch die Gegend, sondern freuen sich daran, dass sich zwei liebende Menschen gefunden haben.“<br />
Die junge Frau schaute jetzt total geschockt. Vor ihrem inneren Auge sah sie sicher gerade das Bild, wie sich Ajanis Liebe unter einem Wasserfall manifestierte. Der Gedanke zauberte ihr ein verzücktes Lächeln ins Gesicht. Sie kannte Ajani und zu Anfang hatte sie Angst vor dem schwarzen Mann gehabt, der so groß, kräftig, irgendwie bedrohlich und fremd wirkte aber als er dann lächelte und seine weißen Zähne hervorblitzten und sie sein liebevolles Wesen wahrnahm, änderte sich das.<br />
Die junge Frau hatte sich schon fast ein wenig in ihn verliebt und nun brannte das Bild von Cassandra und Ajani nackt unter einem Wasserfall in ihrem Hirn und sie spürte ganz deutlich, wie es sie erregte. Am liebsten hätte sie sich sofort die Kleider vom Leibe gerissen, um den Wind auf ihrer Haut zu spüren. Ihre Brustwarzen waren längst hart wie Kieselsteine und Cassandra lächelte sie an als könne sie ihre Gedanken lesen.<br />
„Verurteilen sie nichts, was sie nicht selber kennengelernt haben.“ sprach Cassandra, sie noch einmal leise an. Sie strich ihr fast mütterlich über den Arm, ging und ließ die verwirrte aber auch erotisch angetane Frau zurück. Es war als hätte Cassandra die harte Lehrerinnenschale geknackt und verborgene Sehnsucht und Schönheit zu Tage gefördert.<br />
Alec berichtete kindlich von der Verwandlung seiner Lehrerin. Sie trug ihre Haare plötzlich offen, trug kurze Röcke, luftige Blusen und wirkte manchmal recht verträumt.<br />
Die Firma lief gut aber Georges plötzlicher Tod hinterließ ein tiefes Loch. Die Trauer saß tief und die Stimmung war am Boden. Gut ein halbes Jahr war vergangen.<br />
Es wurde Zeit zu sich wieder zu finden, so wie es Cassandra ausdrückte. Es war Zeit für einen Besuch zu Hause.<br />
Allerdings waren sie dieses Mal in Begleitung. Ganz uneigennützig hatte Cassandra, Moreen die junge Lehrerin eingeladen, sie zu begleiten.<br />
Suri war auch in die Jahre gekommen und Cassandras Schule suchte nach einer Lehrerin. Sie hatte das Blitzen und die Neugier in Moreens Augen gesehen. Nun gut Cassandra hatte ihr auch ordentlich eingeheizt und ihr Afrika schmackhaft gemacht. Die Monate seit ihrem Gespräch schürten ihr Verlangen nur noch mehr und so brauchte es keiner Überredungskunst und Moreen stimmte zu, sie einige Wochen zu begleiten.<br />
Suri war bereits über 60 und doppelt so alt wie Moreen aber die Beiden verstanden sich von Anfang an. Die junge Lehrerin war begeistert von dem, was Cassandra und vor allem Suri hier auf die Beine gestellt hatten.<br />
Moreen schaute, wie damals Cassandra als Kind. Alles um sie herum war Neu und Aufregend. Sicher wirkten die vielen schwarzen Menschen etwas einschüchternd auf sie aber sie kannte Ajani, Cassandra und nun auch Suri, weshalb sie sogleich von Allen freundlich empfangen wurde.<br />
Nach dem Abendessen bei den Connelys nahm Cassandra ihre Hand.<br />
„Komm, jetzt wartet ein Abenteuer auf dich!“ Ajani grinste als seine Frau diese Worte aussprach, denn er wusste, was jetzt kommen würde.<br />
Die Kinder hatten sich gleich nach dem Abendessen, auf ins Dorf gemacht.<br />
Zwischen Cassandra und Ajani eingerahmt, verließen sie die Farm. Der Trampelpfad zwischen den Bäumen hindurch war ausgetreten und wurde viel genutzt. Moreens Aufregung stieg von Minute zu Minute. Sie hörte ein verdächtiges Rauschen, welches sie aber nicht einordnen konnte. Das Rauschen wurde lauter und so langsam schwante ihr etwas. Ihre Hand krampfte nervös zusammen und jeder Schritt kam ihr plötzlich wie eine Last vor.<br />
Augenblicke später war sie jedoch erst einmal von der Schönheit dieses Naturschauspiels abgelenkt. Das zerstiebende Wasser funkelte in den letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne. 10 Meter wirkten von hier unten ganz schön hoch und Moreen konnte sich nicht vorstellen, dass da jemand freiwillig herunterspringen würde.<br />
So wie sie dieses traumhafte Fleckchen Erde noch bewunderte, hatte Cassandra sich ihr Kleid schon ausgezogen und ihren BH und ihren Slip ebenso. Moreen hörte nur noch das Jauchzen und ein lautes Platschen als Cassandra ins Wasser tauchte. Mit verstohlenem Blick folge sie Ajanis nacktem schwarzen Hintern der ihr folgte. Einen kurzen Augenblick hatte sie diese riesige wippende Stange gesehen, bevor auch er im Wasser verschwand.<br />
„Komm schon. Trau dich was!“ rief Cassandra Moreen zu, die völlig verschüchtert die Hände vor ihrer Brust verschränkt hielt, als wäre sie schon nackt und müsse sich bedecken.<br />
Verdeckt von einem Busch ließ sie ihr Kleid zu Boden fallen als plötzlich eine schwangere schwarze Frau neben ihr auftauchte und sie mit strahlenden Augen musterte und sich ohne Scham entkleidete. Moreen schaute sie erstaunt an. Sie war wirklich wunderschön und strahlte so etwas Erhabenes aus. Die junge Frau schaute ihr noch hinterher als sie mit wippenden Brüsten zum Ufer lief und sich in das kühle Nass stürzte.<br />
Sie beobachtete wie die Frau von Cassandra umarmt wurde und auch der nackte Ajani keine Berührungsängste mit ihr zu haben schien.<br />
Ein kurzer Blick zum Ufer zeigte ihr, dass sie sich gerade über sie unterhielten. Für Moreen war es verwunderlich, dass nun gerade diese Frau, so nackt wie sie war, auf sie zuschritt und ihr die Hand entgegenstreckte.<br />
Moreen hielt sich verschämt die Hände vor Brust und Scham. Doch diese Frau strahlte so viel Vertrauen aus. Sie reichte ihr die Hand und es war ihr egal, dass sie ihre nackte leuchtend weiße Brust sah. Das Lächeln dieser Frau, wischte alle Zweifel mit einem Male weg. An ihrer Hand folgte sie ihr ins Wasser, dass so klar, frisch und so lebendig war.<br />
Moreen kam wieder zu sich aber Ajani und Cassandra waren verschwunden. Sie war wirklich ein kleiner Schisser und schaute sich so gleich panisch um. Die Frau neben ihr zeigte aber bloß nach oben. Dort tauchten Ajani und Cassandra auf.<br />
Jetzt nahm sie wirklich richtig wahr, dass sie alle nackt waren. Moreen konnte ihren Blick nicht mehr von Ajanis Schwanz wenden. Sehr viel Erfahrungen mit Männern hatte sie nun nicht gerade aber, dass der Mann da oben ein Prachtexemplar besaß, war selbst ihr klar.<br />
Moreen wurde jäh ins Hier und Jetzt zurückgerissen als Cassandra laut jubelnd sprang und neben ihr ins Wasser tauchte. Sie schaute noch wie ihr blonder Schopf neben ihr wieder aus dem Wasser auftauchte als sie schon die nächste Wasserfontäne traf. Gut 5 Meter vor ihr war Ajani eingetaucht.<br />
Was sie aber nicht erwartet hatte und was ihr fast den Atem raubte war, dass er unheimlich dicht vor ihr auftauchte. Ihre Körper berührten sich. Moreen spürte wie sein Körper ihre Brüste berührten und sein Phallus ihren Bauch streifte. Moreens Körpertemperatur stieg schlagartig an, obwohl er sie nicht anfasste und gleich etwas Abstand zwischen sie und sich brachte.<br />
Cassandra umarmte sie von hinten. „Na, das ist etwas anderes als in England?“ Ihre Frage war rein rhetorisch, denn sie wusste, dass Moreen erst im Begriff war, das Wort „Leben“ zu begreifen.<br />
Leben floss durch ihren Körper als Cassandra ihre, durch das frische Wasser, harte Brustwarze leicht zusammenkniff, um gleich danach dieses weiche Fleisch herum, zärtlich zu massieren. Moreen spürte gleichzeitig etwas Hartes an ihren Schoß stoßen. Willig schlang sie ihre Beine um seine Hüften und schrie lustvoll auf als sie ihn so tief in sich zog, dass sie glaubte sie würde ihn schon in ihrer Magengrube spüren.<br />
Noch einmal jagte dieses riesige Lustinstrument tief in ihren Leib. Moreen jauchzte verzückt auf. Cassandras Lippen an ihrem Hals, ihre magischen Hände an ihren Brüsten und dieses wundervolle „Aaaahhhh“ Instrument, dass unaufhörlich in sie hämmerte und ihr die unglaublichsten Gefühle bescherte und sie im Wasser schweben ließ.<br />
Moreen schrie ihren Höhepunkt gegen den Wasserfall.<br />
„Na Alles gut bei dir?“ hörte Moreen noch wie in Trance Cassandras Stimme. Sie sah sie am Ufer sitzen. Die schöne Schwangere saß direkt neben ihr und auch Ajani schaute von dort zu ihr herüber.<br />
Moreens Traum war so real, so lebensecht, dass sie sich für ihren Ausbruch schämte. Noch immer steckten die Finger ihrer rechten Hand tief in ihrem Schoß. Sie hatte sich noch nie so gehen lassen. Es war der erste Abend und sie…? Was würde in den nächsten 3 Wochen noch alles mit ihr geschehen? Was machte dieses Land, was machten Ajani und Cassandra nur mit ihr?<br />
Cassandra stand auf als Moreen aus dem Wasser trat.<br />
„Du sahst richtig süß aus!“ sprach sie die junge Lehrerin an und hauchte der Überraschten, einen echten Kuss auf die Lippen. Zum Glück, dass es dunkel war, sonst hätte jeder ihre gesunde Gesichtsfarbe gesehen und gewusst, was gerade in ihr vor ging.<br />
Sie stand nackt vor 3 fremden Menschen und es störte sie nicht mehr. Moreen fühlte sich wohl. Sie fühlte sich so frei wie noch nie.<br />
Sie saßen noch eine ganze Weile nur da. Cassandra unterhielt sich mit Ruva und freute sich mit ihr. Ajani hatte Moreen einige Worte übersetzt und erklärt, dass Ruva die Frau seines Bruders war.<br />
Ruva hatte Marie und Alec bei Kamee gesehen und war zum Wasserfall geeilt. Sie wusste, sie würden hier sein und sie wollte ihnen zeigen, dass diese wundervolle Nacht mit Ajani und Cassandra Früchte getragen hatte. Stolz hatte sie Cassandra ihren Bauch präsentiert und ihre zarten Hände und ihr zufriedenes, glückliches Lächeln gesehen.<br />
Sie zogen sich wieder an, wobei Cassandra ihren BH in ihre Tasche steckte. In ihrer Heimat brauchte sie das nicht. Hier herrschten keine Konventionen und sie lebte ihr eigenes Stück Freiheit.<br />
Für Moreen war diese so eindrucksvolle Frau ein Vorbild und so entschied auch sie sich, es ihr gleich zu tun. Es fühlte sich so ungewöhnlich frei an. Ihre Brüste schwangen unter dem luftigen Sommerkleid und sie war selber erstaunt, wie schnell sie sich daran gewöhnte und Gefallen daran fand.<br />
Ein Schrei hallte durch die Abenddämmerung und ließ Moreen zusammenschrecken.<br />
Ajani fasste sie am Arm und deutete ihr, mit dem Finger vor dem Mund an, leise zu sein. Sanft zog er sie hinter sich her. Sie versteckten sich hinter einem Felsen und er zeigte in Richtung dreier Bäume. Moreen schaute gespannt, woher das Geräusch kam. Sie sah wie sich zwei Geparden paarten. So wild und animalisch wie sie übereinander herfielen, brodelte es schon wieder in Moreens Innerem. Das Adrenalin schoss durch ihren ganzen Körper.<br />
Ajani zog sie wieder weg. Die Aufmerksamkeit dieser wilden Tiere zu erregen, war keine gute Idee. Ihr Herz pochte noch immer aufgeregt als sie zu den anderen stießen.<br />
Sie begleiteten Ruva noch ein Stück bis zum Dorf und bogen dann Richtung Farm ab. Insgeheim hatte Moreen schon gehofft, sie würde heute in einer Hütte mit den anderen übernachten aber Cassandra wollte sie nicht gleich am ersten Abend überfordern.<br />
Der Abendspaziergang war trotzdem ein Erlebnis. Die Luft fühlte sich hier so rein und der Himmel so weit an. Allerdings war Moreen von den geheimnisvollen Geräuschen etwas verängstigt. Ihre Finger hatte unbewusst Cassandras Hand gesucht und drückten diese nun ganz fest, bei jedem nur so geringen Geräusch.<br />
Sie waren zurück in ihrem Haus und Moreen wollte Cassandra gar nicht mehr loslassen, denn auch bis hier hörte man die Löwen, Hyänen und die anderen Tiere der Wildnis. Moreen war durchaus klar, dass diese hier nicht hinter Gittern, wie im Zoo waren und ihr ängstliches Zittern übertrug sich auch auf Cassandras Hand.<br />
Die junge Frau konnte selber gar nicht glauben, was ihr da über die Lippen kam als sie fragte: „Kann ich heute Nacht bei euch schlafen?“<br />
Ajani und Cassandra brauchten nur einen Blick um sich zu verständigen. Sie folgte Cassandra einfach ins Schlafzimmer. Moreen wurde immer nervöser als Cassandra nicht einmal das Licht anmachte und sie ihre Finger am Reißverschluss ihres Kleides spürte. Behutsam streifte sie der jungen Frau den Stoff von den Schultern. Fast gleichzeitig hörte sie wie auch Cassandras Kleid raschelnd zu Boden fiel.<br />
Heißer Atem streifte ihren Rücken und sie spürte, wie sich jemand hinter ihr hinkauerte und in den Gummizug ihres Slips griff. Ganz langsam spürte sie wie der Stoff sich von ihrem Körper entfernte. Schon lange zitterte Moreen nicht mehr, weil sie Angst vor den Geräuschen hatte, sondern vor purer Erregung.<br />
Sanft drängte Cassandra sie aufs Bett und legte sich daneben. Moreen spürte ihren Atem auf ihrem Gesichte und wie sich die nackte Haut ihrer Brüste berührten. Erst jetzt als Ajani eine Decke über sie alle warf, gewahrte Moreen, dass er ja auch noch da war. Er hatte sich allerdings hinter Cassandra gelegt und überließ sie ihrer Fantasie.<br />
Nichts passierte und dennoch fühlte sich Moreen so gut wie nie als sie in einen feuchten romantischen Traum verfiel.<br />
Es war Morgen als sie durch einen rhythmischen heißen Atem aufwachte, der immer wieder ihren Hals streifte. Sie hatte sich in der Nacht gedreht und unbewusst an Cassandra herangeschoben. Sie spürte Cassandras Brüste die an ihren Rücken tippten.<br />
Das Keuchen hinter ihr und die gleichmäßigen Bewegungen ließen kein Zweifel offen. Ajani gebrauchte seine morgendliche Standhaftigkeit und beglückte seine Frau. Moreen fühlte seine kräftige Hand die Cassandras Brust gefühlvoll knetete und dabei auch immer wieder ihren Rücken streifte.<br />
Sie musste sich zwingen, sich weiter schlafend zu stellen. Die Zwei hätten ihr Liebesspiel sicher sofort eingestellt und das wollte sie auf keinen Fall. Zu erregend und aufregend war diese unglaubliche Situation.<br />
Moreen spürte die Schwingungen seiner Stöße und Cassandras unterdrücktes Stöhnen, klang wie ein erotisches Lied in ihrem Ohr.<br />
Sie hatte eine Hand zwischen ihre eigenen Beine geschoben und war erstaunt wie feucht es in ihrem Schoß schon war. Ohne Widerstand glitten ihre Finger zwischen ihre feuchten Lippen und nahmen den Rhythmus der beiden hinter sich auf.<br />
Cassandra hielt sich schon eine Hand vor ihren Mund, um nicht noch lauter zu werden. Allerdings sah sie in einem Moment, in dem sie ihre Augen kurz geöffnet hatte, dass sich die Decke vor ihr bewegte und Moreen auch schon wach war.<br />
Cassandra war schon viel zu aufgewühlt, griff einfach um sie und zog Moreen dicht an sich heran. Ungefiltert hallten Cassandras wollüstige Laute jetzt an ihr Ohr. Jeder Stoß zog nun auch wie ein Beben durch Moreens aufgeheizten Körper. Ihre Finger wurden zunehmend agiler und brachten sie genau wie Cassandra auf den Endspurt.<br />
Fast gemeinsam erlebten die beiden Frauen dieses wundervoll erfüllende Gefühl. Ein sanfter Kuss bedeckte ihre Schulter.<br />
Moreen wunderte sich über sich selbst. Seit sie hier war, ließ sie sich fallen und sie genoss das Leben in vollen Zügen.<br />
Sie kleideten sich an und schon war Leben im Haus als die Kinder einfielen.<br />
Ajani wirkte etwas besorgt und wollte gleich ins Dorf als die Kinder erzählten, dass Kamee gesundheitlich angeschlagen war.<br />
Während Ajani ins Dorf eilte, die Kinder in der Schule waren, gönnten sich Moreen und Cassandra einen Ausritt. William hatte die Pferdezucht weitestgehend eingestellt und sich mehr auf die Landwirtschaft orientiert aber dennoch gab es einige Tiere, die nur dem Zeitvertreib dienten.<br />
Cassandra begrüßte Simba freundlich. Auch er war, wie Agatha und William in die Jahre gekommen und graue Haare dominierten sein Aussehen. Er wirkte nun wie ein gesetzter älterer Herr. Allerdings brauchte er beim satteln der Pferde noch keine Hilfe von dem stattlichen jungen Stallburschen.<br />
Die beiden Frauen sahen ihn nur als er gerade die letzten Pferdeboxen mistete. Er selber widmete sich mit Hingabe seiner Aufgabe. Cassandra hatte ein Déjà-vu. Sie wusste nur nicht, an wen er sie erinnerte.<br />
Vorsichtig führte Cassandra das Gespräch auf die Schule und Suri die inzwischen doch recht betagt war und sicher Hilfe gebrauchen konnte. Inzwischen ahnte Moreen, was der eigentliche Grund von Cassandras Einladung war. Doch sie war ihr nicht böse. Sie war erst einen Tag hier und hatte mehr erlebt als ihr ganzes Leben davor. Vielleicht war es Cassandra aber vielleicht war es auch sie selber, die sich zwang über ihren eigenen Schatten zu springen.<br />
Als sie am späten Vormittag zurückkamen, konnte es Moreen kaum erwarten und besuchte die Schule. Wie eine gewöhnliche Schülerin setzte sie sich zu den Kindern. Alec und Marie hatten gegenüber Moreen einen wesentlichen Vorteil. Sie verstanden Shona, die Sprache der Einheimischen. So konnten sie sich mit den anderen Kindern und auch Suri verständigen. Moreen war von der Begeisterung der Kinder angetan, die mit doch recht begrenzten Mitteln lernten.<br />
Die junge Frau machte einen Abstecher ins Dorf und lernte mit Cassandras Hilfe und der Hilfe, der Kinder die Bewohner kennen. Die einfache Lebensweise faszinierte die junge Frau, obwohl hier niemand unbekleidet herumlief, wie sie es sich in ihren verrücktesten Träumen vorgestellt hatte.<br />
Vier Tage war sie nun schon hier und auch sie gewann dem abendlichen Bad im Fluss so Einiges ab. Inzwischen hatte Moreen ihre Zurückhaltung abzulegen. Auch als einmal ein älteres Pärchen aus dem Dorf dazu kam, war das für Moreen kein Problem mehr.<br />
Heute jedoch waren die Drei wieder allein. Sie juxten und alberten herum und Moreen bewunderte Ajanis ansehnlichen Körper. Ein wenig wehmütig war sie schon, denn sie kam trotz wundervoller Berührungen seinerseits, nicht in den Genuss seines Schwanzes, von dem sie nachts schon träumte.<br />
Seit sie hier war und die erotisch aufgeheizte Stimmung spürte, lief ihre Libido Amok. Kaum ein Tag verging an dem sie sich nicht selber befriedigte, etwas dass sie in England nie in Betracht gezogen hätte.<br />
Nach der ersten Nacht, war sie in ihr eigenes Zimmer gezogen und respektierte Ajanis und Cassandras Privatsphäre. Die lustvollen Laute aus dem Nebenzimmer verstärkten ihren Wunsch aber bloß noch mehr und sie sehnte sich insgeheim, an Cassandras Stelle zu sein.<br />
Auch heute drangen merkwürdige Laute durch den Wald als sie auf dem Rückweg waren und ließen Moreen aufgeschreckt hinhören. Die Geräusche klangen aber dieses Mal weniger bedrohlich als lustvoll und anregend.<br />
Die kleine Lichtung, abseits des Weges offenbarten die Quelle der Geräuschkulisse.<br />
Die junge Lehrerin riss die Augen weit auf. Ein junger Mann von Ajanis Statur nahm gerade eine kleine, rundliche, junge Frau. So gewaltige Brüste hatte Moreen in ihrem Leben noch nicht gesehen und die schwappten von seinen schnellen, heftigen Stößen. Es sah wie Wildwasser in einem Planschbecken aus und trotzdem machte er seine Arbeit gut, denn sie stöhnte ihren Orgasmus laut gegen den Baum, an dem sie sich gerade noch so festhalten konnte.<br />
Sie ließ sich erschöpft in die Gräser fallen und als er sich erneut zwischen ihren Beinen niederließ, erkannte ihn Moreen. Es war der junge Stallbursche, der Simba beim Satteln der Pferde geholfen hatte.<br />
Obwohl etwas pummelig, hatte das junge Mädchen ein wunderschönes Gesicht. Vor Lust verzerrt schnauften sie gen Himmel, denn er gab ihr keine Ruhe und füllte sie erneut. Der junge kräftige Kerl warf ihre Beine über seine Schultern und stieß zu.<br />
Selbst so im Halbdunkel sah Moreen seinen schweißgebadeten Körper. Dieses glänzende Schwarz raubte Moreen fast den Verstand.<br />
Ajani stupste Cassandra an. Ihre kleine Lehrerin hatte schon wieder ihre Hand zwischen den Beinen und tauchte ganz in diese Situation ein.<br />
„Du findest den Weg!?“ hauchte Cassandra ihr ins Ohr und hoffte sie hatte es in ihrer Sphäre auch wahrgenommen.<br />
Ajani und Cassandra konnten sie allein lassen. Sie waren kurz vor der Farm und hier in der Nähe der Hunde, ließen sich kaum gefährliche Tiere sehen.<br />
Moreen erstarrte als er aufschaute und sie tief und eindringlich musterte. Die Kleine unter ihm merkte nichts davon, denn er ließ nicht einmal von ihr ab. Vielmehr griff er kräftig in ihre wogenden Berge und walkte sie ordentlich durch. Es war fast als zog er diese Show jetzt nur für Moreen ab, denn er ließ sie nicht mehr aus den Augen und grinste sie unentwegt an.<br />
Das süße Pummelchen unter ihm kam schon wieder und schrie ihre Erlösung erneut laut in die Weltinaus. Er entzog sich ihr und Moreen konnte sein bestes Stück, das erste Mal in vollem Ausmaß sehen. Sie schluckte bei diesem Anblick. Er konnte gut und gerne mit Ajani mithalten, wenn er nicht sogar noch etwas mehr zu bieten hatte.<br />
Sein Speer begann zu zucken und entlud sich über dem kleinen schokoladenfarbigen Körper. Große weiße Flatschen überzogen ihre weiche Haut und sie, sie tat etwas, was Moreen gar nicht fassen konnte. Die Kleine verrieb sein Sperma, wie Creme auf ihrer Haut und strahlte ihn zufrieden und beglückt an.<br />
Moreen fühlte Entsetzen in sich aber ihre Erregung schalt sie Lügen. Fasziniert und begierig blickte sie auf die Beiden und sah wie er sich von ihr verabschiedete und einfach ging.<br />
Noch immer schwer keuchend, legte sie ihren Kopf ins Gras und rieb sich noch einmal, zärtlich über ihre Brüste als könne sie noch immer seine Berührungen spüren.<br />
Moreen juckte es nicht nur in den Fingern. In dem Moment, da andere Körperteile ihr Denken übernahmen, war sie sogar gewillt zu ihr zu gehen, sie zu berühren und von ihr zu kosten.<br />
Was war nur mit ihr los? Seid sie hier in diesem Land, auf diesem Kontinent war nahm sie so Vieles ganz emotional wahr.<br />
Moreen war über sich selbst erschüttert und zog sich bis auf den täglichen Besuch in der Schule von allem zurück. Sie ging hart mit sich ins Gericht und versuchte ihre Gedanken zu ordnen.<br />
Cassandra die mit Suri in ständigem Kontakt war, wurde auf ihr merkwürdiges Verhalten aufmerksam. Ajani wollte einige Tage bei seiner Mutter bleiben, die nun langsam auf dem Weg der Besserung war.<br />
Abends spielte Cassandra erst einmal große Schwester und redete mit ihr. Sie war erstaunlich ehrlich und erzählte nach einer Flasche Wein, von den Gefühlen, die sie bewegten und mehr noch verunsicherten.<br />
Cassandra lächelte sie an. „Was hält dich davon ab, die Gefühle zuzulassen und sie auszuleben?“<br />
Moreen schaute verlegen zu Boden. „Ich kann das nicht.“ antwortete sie leise.<br />
„Komm!“ wies Cassandra an und die kleine Lehrerin folgte ihr ohne zu fragen. Schon bald wusste sie, wohin Cassandra mit ihr wollte. Der Wasserfall schien für sie die Lösung alle Probleme zu sein. Es war schon später als sonst. Glücklicherweise war heute fast Vollmond und der Weg und der Wasserfall waren recht gut beleuchtet.<br />
Schnell stand Cassandra ohne Kleider da und nach einem eindringlichen Blick, ließ auch Moreen ihre Kleider fallen. Sie schwammen durch den Fluss ans andere Ufer.<br />
„Nein“ wehrte sich Moreen als sie merkte, dass Cassandra sie mit auf den Wasserfall nehmen wollte.<br />
Bestätigend rief Cassandra: “Du schaffst das!“ und reichte ihr die Hand. Nur zögerlich griff Moreen zu. Wäre sie komplett nüchtern gewesen, hätte sie dem auf keinen Fall zugestimmt. An Cassandras Seite erklomm sie den Felsen und war sogar stolz als sie es geschafft hatte. Doch nun stand sie hier oben und schaute in die Tiefe. Ihre Beine zitterten vor Angst.<br />
Cassandra nahm sie in den Arm. „Wenn du nicht willst, musst du nicht.“<br />
Das sie gerade von einer nackten Frau an sich gezogen wurde, war in diesem Moment völlig Nebensächlich.<br />
Moreen schüttelte mit dem Kopf und trat einen Schritt zurück. Cassandra hätte es zwar gern gesehen, wenn die junge Frau ihre Angst überwunden hätte.<br />
„Wir sehen uns unten!“ rief Cassandra und sprang in die Tiefe.<br />
Moreen schaute ihr ehrfurchtsvoll hinterher und wandte sich schon zurück zum Abstieg.<br />
Erschrocken schaute sie in ein liebevoll dreinblickendes Gesicht eines jungen Mannes, der gerade an dem Vorsprung auftauchte und ihr den Abstieg versperrte.<br />
Er kletterte nun den restlichen Weg nach oben und schaute sie an. „Willst du zuerst springen?“ fragte er sie in durchaus akzeptablen englisch.<br />
„Ich habe Angst“ antwortete Moreen wahrheitsgemäß, obwohl sie nicht wusste warum sie ihm das erzählte.<br />
Es war eigenartig aber als er ihr seine Hand reichte, ergriff sie sie und trat mit ihm gemeinsam an den Rand.<br />
Der fremde Mann schaute nicht auf ihren nackten Körper, sondern nur in ihre Augen. „Ich zähle bis drei und du machst die Augen zu und wir springen.“<br />
Er spürte ihren krampfartigen Griff und ihr zaghaftes Nicken.<br />
Er zählte „1-2-3 und Moreen sprang tatsächlich, zusammen mit ihm in die Tiefe.<br />
Er tauchte als erstes wieder auf und blickte in Cassandras Gesicht.<br />
„Hallo Miss Connely“ begrüßte er sie obwohl sie für den Moment nicht wusste, wo sie ihn hinstecken sollte. Von ihr etwas überrascht, schwamm er schnell zum Ufer, zog sich an und verschwand. Einen letzten Blick warf er aber noch zu den beiden Frauen zurück, die ihm gerade im Bauchtiefen Wasser folgten und sicher für einen jungen Mann, einen äußerst reizvollen Anblick boten.<br />
„Wo ist er?“ fragte Moreen als sie prustend auftauchte und etwas enttäuscht sah, wie er davon schwamm. Sie hatte sich nicht einmal bedanken können. Auch wurde ihr jetzt erst bewusst, dass sie ihn gar nicht richtig wahrgenommen hatte.<br />
Schnell war der Junge wieder vergessen. Das Adrenalin pumpte durch ihren Körper als sie noch einmal den Wasserfall emporschaute und sich bewusst wurde, was sie sich gerade getraut hatte.<br />
Sie war mutig und würde sich jetzt nehmen, was sie brauchte.<br />
Als sie zur Farm zurückliefen, ging eine andere Frau an Cassandras Seite. Es war nicht mehr die Frau, die mit sich haderte.<br />
Kurz vor ihrem Zimmer drehte sich Moreen zu Cassandra und küsste sie total Leidenschaftlich, bevor sie sich in ihr Zimmer zurückzog und durch die verschlossene Tür ein lautes „Danke“ vernehmen ließ.<br />
Moreen hatte herausgefunden, dass der Stalljunge und der Kerl den sie beim Sex mit dem jungen Mädchen im Wald beobachtete hatte, Simbas Sohn war. Er und ganz besonders sein augenscheinlich beeindruckendes Lustinstrument gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Schon der Gedanke ließ alles in ihr Kribbeln und verborgene Sehnsüchte suchten ein Ventil.<br />
Am nächsten Morgen schlich sie sich in den Stall und fand ihn. Er der starke, männliche dominante Mann hatte es ihr angetan. Sie bekam ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf. Das Bild wie er die süße Mollige von einem Orgasmus zum anderen trieb, wollte einfach nicht mehr aus ihren Gedanken weichen und sie strebte danach, „SIE“ zu sein.<br />
Moreen glaubte sogar sich unsterblich verliebt zu haben und nun sah sie ihren Traummann vor sich stehen.<br />
Seine Haut glänzte schon von der Schweißtreibenden Arbeit. Er musste früh angefangen haben, denn sonst war noch kaum jemand wach.<br />
Ein lächelnder Blick traf Moreen mitten ins Herz und ihr wurden augenblicklich die Beine weich aber sie war jetzt mutig und riss sich zusammen.<br />
Stolz und erhobenen Hauptes schritt sie auf ihn zu. Jetzt war er sich auch sicher, dass sie zu ihm wollte und legte abwartend die Mistgabel beiseite.<br />
Seine Muskeln, als er sich demonstrativ aufbaute, ließen Moreen das Wasser im Mund zusammenlaufen.<br />
Ganz dicht stand sie nun vor ihm und ihre Hand streifte begierig über seine Brust, bis sie seinen Hals umfasste und den einen halben Kopf größeren Kerl zu einem Kuss zu sich herunterzog. Moreen nestelte fahrig an seiner Hose. Sie wollte ihn. Sie wollte ihn jetzt. Sie hatte keine Zeit mehr zu vergeuden. Sie wollte an der Stelle, der kleinen Schwarzen sein.<br />
Sein Griff an ihren Arm war fest als er sie in die leere, neu eingestreute Pferdebox zog. Er entledigte sich seiner Hose, die Moreen bereits geöffnet hatte und sah wie das kleine weiße Mädchen mit großen Augen auf seinen prächtigen, wippenden Schwanz stierte.<br />
Nachdem alle Knöpfe ihres Kleides geöffnet waren und es lautlos zu Boden glitt, griff er herzhaft zu. Für einen Moment schmerzte es Moreen sogar als er in ihre Brustwarzen kniff. Ihr lustvolles Stöhnen übertünchte aber diesen kleinen Schmerz. Ihr Slip triefte bereits vor Verlangen als er ihn mit einem kurzen Ruck, von ihrem Hintern riss. Moreen atmete heftig ein. Ihr Herz raste vor Erregung und schon spürte sie, wie er sie in das frische Stroh drückte und zwischen ihre Beine kroch.<br />
Seine Finger schoben den von ihren Säften verklebten Flaum beiseite und bereiteten den Weg. Lustvoll wimmerte sie auf als sie seine Finger an ihrer Spalte und ihrer Clit spürte. Moreen war so angeheizt und ausgehungert, dass sie fast sofort als er in sie eindrang, ihren ersten Höhepunkt erlebte.<br />
Tief, heftig und unbarmherzig hämmerte er sein großes Teil in diesen engen Schlund.<br />
Moreen schrie vor Glück, sie schrie vor Lust und wurde kurze Zeit später schon ein zweites Mal in den Himmel katapultiert.<br />
Keuchend sackte sie unter ihm zusammen. Er bewies eine außerordentliche Standhaftigkeit, denn im Gegensatz zu Moreen, die schon zwei Mal abgehoben war, stand er noch Einsatzbereit in hab Acht Stellung.<br />
Ein wenig brannten ihre Schamlippen schon aber auch er wollte seine Erfüllung finden. Seine kräftigen Hände hoben sie wie ein willenloses Bündel auf und drehten sie um, sodass sie vor ihm kniete.<br />
Sein Handabdruck brannte als er sie mit ganzer Kraft auf ihre zarte Backe knallen ließ, um sie im nächsten Moment fest zu greifen, auseinanderzuziehen und ihre zierliche Öffnung ein weiteres Mal zu teilen.<br />
Lust und Schmerz vermischten sich in ihren Lauten und Moreen war sich gewiss, noch nie ein männliches Teil, so tief in sich gespürt zu haben.<br />
Ihr fielen fast die Augen heraus als er in ihr Innerstes vorstieß.<br />
Wie der wilde Löwe, den sie gesehen hatten, bestieg er sie. Hart, heftig und besitzergreifend nahm er sich die weiße Frau und gab ihr, was sie seine Meinung nach alle wollten, seinen riesigen Schwanz.<br />
Moreen schrie vor Lust und stand kurz vor einem weiteren Höhepunkt als er sich in ihr verströmte. Schwer atmend zog er sich aus ihr zurück. Moreen schnaufte mit dem Kopf im Stroh und blickte erwartungsvoll nach hinten. Sie brauchte nur noch einen kleinen Schubs und sie wäre…… Moreen sah wie er sich gerade seine Hose anzog und einfach so ging. Die ganze Spannung wich aus ihrem Körper und sie sank erschöpft in das frische Lager. Tränen rannen über ihre Wangen. Sie hatte bekommen, was sie wollte, das war ihr jetzt bewusst. Er hatte sie benutzt, wie die kleine Mollige. Auch sie hatte er einfach so liegen lassen aber sie hatte es genossen.<br />
Hatte Moreen zu viel von ihm erhofft? Sie dachte an Ajani und Cassandra, die sich nach ihrem Liebesspiel in den Armen hielten und sogar noch Zuneigung für sie übrig hatten. Hatte es irgendwelche Anzeichen gegeben, dass er ihr das Gleiche geben könnte? Moreen war sich jetzt sicher sie hatte nach Liebe und Erfüllung gesucht aber er hatte nur seine Erfüllung im Sinn.<br />
Sie lag nun wie ein Häufchen Elend im Stroh und merkte, wie es aus ihr heraussickerte und langsam ihren Schenkel herunterlief.<br />
Noch nie hatte sie sich in ihrem Leben so schmutzig und benutzt gefühlt und hätte ihr jemand gesagt, dass sie es doch so wollte, hätten sie sogar Recht gehabt. Umso schwerer lag jetzt der Frust auf ihrer Seele.<br />
Fast wäre sie noch im Stall eingeschlafen aber laute Geräusche ließen sie hochschrecken.<br />
Ein anderer Bursche, den Moreen noch nie hier im Stall gesehen hatte, kam an der Seite dieses Lumpen vorbeigeschlendert und schaute mit offenen Augen direkt in die Box. Es war fast so als wolle er auch noch mit seiner Eroberung prahlen. Glücklicherweise hatte sie die Zwei rechtzeitig bemerkt und ihr Kleid übergeworfen. Auch wenn ihr Slip noch immer zerfetzt neben ihr lag, konnten die Beiden nichts mehr sehen, denn sie hielt den Stoff ihres Kleides, eisern zusammen. Als die Beiden weg waren, knöpfte sie es zu, wischte mit ihrem, nicht mehr zu gebrauchenden Slip, die Spuren von ihrem Bein und rannte zurück in ihr Zimmer.<br />
Auch wenn sie sich ständig eine dumme Kuh schalt, der Schaden war nun einmal angerichtet.<br />
Cassandra merkte beim Frühstück sofort, dass etwas nicht stimmte. Zwischen ihrer energischen Stimme und des eigenen Schluchzens, erzählte sie ihr alles.<br />
„Du dummes Kind“ schalt Cassandra sie und nahm sie im nächsten Atemzug aber gleich mütterlich, beschützend in den Arm. „Warum hast du nicht mit mir geredet. Er ist hier der größte Weiberheld und will nur seinen Spaß.“<br />
Als ob ich das nicht auch gemerkt habe, dachte sich Moreen. Als Lehrerin energisch, lief sie doch recht blauäugig, was Männer betrifft, durchs Leben.<br />
Cassandra hielt sie und beschützte sie, wie eine Mutter. Moreen war die Lust an Männern gänzlich vergangen und auf Afrika auch. Sie war wie ein kleines Kind, das einen Rückschlag erlitten hatte und aufgab. Nun lag es an Cassandra sie wieder aufzubauen.<br />
Erstaunt schaute sie ihre Mentorin an als diese von ihrem Höhenflug und den Problemen mit Ajani berichtete. Ein Fleck an dem man sich wohlfühlt und die Familie, waren dass was sie wieder geerdet hat und ihre Ehe rettete.<br />
Der junge Stallbursche ging Moreen aus dem Weg, ja er machte sofort kehrt, wenn er sie sah. Cassandra hatte offensichtlich ein ernstes Wörtchen mit ihm und seinem Vater geredet. Moreen aber hatte über vieles nachzudenken. Cassandra, die sie auf ein Podest gestellt hatte, war auch nicht so perfekt, wie sie dachte.<br />
Kamee ging es den Umständen entsprechend wieder besser. Cassandra schaute jeden Tag bei ihr und Ajani vorbei. Den restlichen Tag verbrachte sie mit den Kindern, Agatha und William.<br />
„Ach übrigens, der kleine Shumba hat nach deiner Lehrerin gefragt. Er ist mit ihr den Wasserfall heruntergesprungen?“ Agathas Worte klangen eher so als glaube sie ihm nicht.<br />
„Shumba!“ machte Cassandra „Jetzt weiß ich wieder woher ich den Jungen kenne. Er war einer meiner fleißigsten Schüler. Was machte er jetzt?“<br />
„Er arbeitet bei uns auf dem Feld.“ mischte sich jetzt auch William in das Gespräch ein. „Ihr meint doch den Schmächtigen?“<br />
Agatha nickte. „Ist Moreen wirklich gesprungen?“ wiederholte sie ihre Frage noch einmal. Gerade mal die Hälfte der Jungs traute sich diesen 10 Meter Sprung und sie sah nun nicht gerade, wie die Mutigste aus.<br />
„Mit mir wollte sie nicht springen. Ich weiß nicht genau wie aber plötzlich stand er oben neben ihr, nahm ihre Hand und dann sind sie gesprungen.“ erzählte Cassandra.<br />
Agatha war nun vollends hellhörig geworden. „Kannten die Zwei sich vorher?“<br />
Cassandra schüttete mit dem Kopf, grinste und sprach: „Nackt waren sie auch noch alle Beide.“<br />
Agathas Augen leuchteten und sie strahlte übers ganze Gesicht. Bei den Einheimischen gab es da so eine Redewendung, „wer zusammen den Wasserfall hinunterspringt, bleibt ein Leben lang zusammen.“<br />
Nun gut, Moreen kannte diesen Spruch nicht als sie Shumbas Hand fasste und gemeinsam mit ihm sprang aber wer weiß?<br />
Nun grinste auch William. „Er ist ein ganz ordentlicher Junge aber viel zu schüchtern.“<br />
Nach dem Reinfall mit dem Stallburschen, war er vielleicht gerade das, was sie brauchte um wieder auf Kurs zu kommen. In Cassandras Köpfchen arbeitete es schon wieder einmal. Sie fragte William noch ein wenig mehr über ihn aus, um ihren Plan in die Tat umzusetzen.<br />
Samstag war sein einziger freier Tag in der Woche und Cassandra überzeugte Moreen zu einem kleinen Spaziergang. Eher zufällig kamen sie an der Hütte vorbei, in der Shumba und seine Familie wohnte.<br />
„Guten Tag Miss Connely“ begrüßte er höflich Cassandra. Moreen hielt sich etwas im Hintergrund als er auch sie ansprach.<br />
„Das war ganz schön mutig. Nicht einmal alle Jungen trauen sich das.“ So wie Moreen gerade noch verschüchtert schaute, blitzte etwas Stolz in ihren Augen auf.<br />
„Dankeschön, ohne deine Hilfe hätte ich mich aber bestimmt nicht getraut.“<br />
Auch in seinem Blick schwang jetzt ein bisschen Stolz mit. Nach und nach kamen die beiden in ein Gespräch. Sie hatten nicht einmal gemerkt, dass Cassandra nicht mehr neben ihnen stand.<br />
Sie hatte einige Hütten weiter Ajani gesehen und fiel ihm freudig in die Arme. Durch Kamees Krankheit und dem anderen Trubel hatten sie recht wenig Zeit für sich. Der Kuss konnte die fehlende Zeit zwar nicht ersetzen aber es half ihr über den Tag.<br />
Ihre Kleinen pflegten Oma und halfen ihr, wo sie konnten. Während Marie das schon bewusst tat, rannte Marc seiner großen Schwester einfach hinterher. Kamee fand das Treiben belustigend und war froh, ihre Lieben so nah bei sich zu haben. Sie wusste, dass sie bald wieder, für lange Zeit weg sein würden und so genoss sie jeden Moment mit ihnen.<br />
Cassandra saß bei Kamee und unterhielt sich mit ihr als auch Ruva die kleine Hütte betrat. Kamee drückte Cassandras Hand und machte einen Augenzeig zu ihr. „Rede mal mit ihr. Irgendwas beschäftigt sie.“ flüsterte Kamee ihr zu.<br />
Kojo und Ajani betraten auch gerade die Hütte und auch Cassandra sah nun die Spannung die sich gerade aufbaute.<br />
„Ich bin abends immer allein. Wollen wir nicht heute einen Frauenabend machen.“ Ruva hatte zwar keinen blassen Schimmer, was Cassandra damit meinte aber die willkommene Abwechslung kam ihr gerade recht.<br />
Sie hatte sowieso vor mit Cassandra zu reden, weshalb sie sogar recht freudig zustimmte.<br />
Cassandra war etwas verwundert als Kojo recht Teilnahmslos seine Erlaubnis dazu gab.<br />
Ein leichtes verheißungsvolles Lächeln spiegelte sich in Cassandras Gesicht wider. Ajani musste ebenfalls schmunzeln, denn er kannte seine Frau.<br />
Kamee hatte bemerkt, dass Ruva, seit dieser Nacht vor sechs Monaten etwas quälte und war froh, dass die Frauen sich aussprechen konnten.<br />
Ruva lächelte und freute sich auf die gemeinsame Zeit, fernab ihres täglichen Lebens.<br />
Cassandra hatte ein leichtes Abendessen vorbereitet. Sie wusste das Ruva und ihre Familie nicht aus dem Vollen schöpfen konnten und so wollte sie, sie auch nicht mit einem opulenten Mahl brüskieren.<br />
Abwartend saßen sie sich am Tisch gegenüber. Keiner der Beiden traute sich den ersten Schritt zu machen. Gemeinsamen räumten sie das Geschirr vom Tisch und setzen sich auf das gemütliche Canapé.<br />
„Warum hast du das damals gemacht?“ platzt es aus endlich aus Ruva heraus.<br />
Cassandra lächelte sie an „Weil ich dich mag und weil ich nicht mehr mit ansehen konnte, wie du leidest.“<br />
„Aber Adjani ist dein Mann.“ gab Ruva zurück, weil sie es immer noch nicht verstand.<br />
„Ja“ antwortete Cassandra „und wenn ich es nicht gewollt hätte, hätte er dir dieses Geschenk auch nie gemacht.“<br />
„Warum?“ fragte Ruva noch einmal.<br />
Cassandra antworte ihr nicht noch einmal, sondern stellte eine Gegenfrage zurück.<br />
„Bereust du es?“ Ruva schreckte vor der Frage ein wenig zurück aber fing sofort an zu lächeln, schaute auf ihren Bauch und strich sanft darüber hinweg. Ihr „Nein“ kam sofort und mehr als überzeugend. Auch Kojo freute sich auf das Baby, erzählte sie aber es war als hätte er sein Soll gebracht. Seit sie schwanger war, zog er sich zurück und beachtete sie immer weniger.<br />
Ruva schaute an sich herab. „Ich bin hässlich mit dem dicken Bauch!?“ Diese Ansicht konnte Cassandra nun überhaupt nicht nachvollziehen. Mit ihrer Hand hob sie ihr Kinn an. Ruva schaute Cassandra jetzt direkt in die Augen.<br />
Sanft strich Cassandra über ihre Wange. „Du bist das wunderschönste Wesen, dass ich kenne. Ich habe das alles gemacht, weil…“ Cassandra stockte einen Moment „weil ich dich irgendwie Liebe.“<br />
Ihre Hand ruhte immer noch auf Ruvas Wange und Cassandras Lippen trafen auf ihren Mund. Ruva wehrte sich nicht gegen diesen Kuss und diese ungewöhnlichen Zärtlichkeiten. Sie lechzte förmlich Cassandras Lippen hinterher als diese den Kuss viel zu schnell wieder beendete.<br />
Ruvas Lippen folgt ihr und holten sie erneut ein. Sie brauchte nichts sagen. Die Berührung und ihr Kuss sagten alles, obwohl sie noch immer nicht verstand was mit ihr geschah.<br />
Seit jenem unvergesslichen Abend sehnte sich Ruva nach den Zärtlichkeiten und den Berührungen von Adjani und Cassandra. Sie wollte diese Gefühle wiedererleben. Wieder und wieder und nun da sie Cassandra küsste, war es wie eine Erlösung.<br />
Cassandra drückte Ruva sanft zurück, schob ihr Shirt, fast wie in Zeitlupe nach oben und legte ihren schönen Babybauch frei. Schon Cassandras sanft Berührungen ließen sie erschauern. Wohlige Wärme breitete sich in ihr aus als Cassandras Lippen ihr schöne Murmel hauchzart berührten. Selbst ihr neues Leben genoss mit. Es war fast als folgte sie Cassandras Küssen.<br />
Ruva hatte so ein unbestimmtes Gefühl, dass es ein Mädchen werden würde, was ihr Leben auch nicht gerade einfacher machte. Kojo freute sich zwar auf das Baby aber ließ keine Zweifel daran, dass er einen Stammhalter erwartete.<br />
Ruva schob in diesem Moment aber all diese Bedenken beiseite, denn Cassadra hatte mit ihren Küssen die Unterseite ihrer Brüste erreicht. Ihre Erregung drückte ihre harten Brustwarzen sogar schon durch den zusammengeschobenen Stoff ihre Shirts und jetzt da Cassandra sie vollends frei legte und ihr heißer Atem darüber hinwegfuhr, kräuselte sich ihr tiefbrauner Vorhof unter den sanften Berührungen.<br />
Ruva schaute an sich herunter und sah Cassandras blonden Wuschelkopf der sich gerade über diesen dunklen Diamanten hermachte. Ihr Brustwarze hatte eine Härte erreicht, die sie nie zu glauben wagte. Umgehend entwich ihr ein herzhaftes und lustvolles Stöhnen. Cassandras Lippen fühlten sich so fordern, einnehmend und so überirdisch erregend an.<br />
Während Ruva in ihren Gefühlen davon schwamm, eroberte Cassandra ihren wundervollen Körper. Schon damals war sie von dieser samtbraunen Haut angetan, die sich so seidig weich anfühlte und so faszinierend schön war.<br />
Die Beiden liebten sich die halbe Nacht und wurden von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Ruva lag schon einige Zeit wach neben Cassandra und beobachtete sie. Als diese sich reckte und streckte war Ruva gewillt schon wieder über sie herzufallen.<br />
Sie wusste, dass sie sich schon längst wieder auf den Heimweg machen sollte aber irgendetwas hielt sie fest.<br />
Ihr Strecken hatte Cassandras Brust frei gelegt und zog Ruvas Finger magisch an. Sanft legte sie ihre Hand um das warme weiche Fleisch. Cassandra öffnete ihre Augen und strahlte Ruva genauso glücklich und zufrieden an, wie die sie selber.<br />
„Du musst mir helfen!“ platzte ungestüm Moreen in Cassandras Schlafzimmer. Sie schien völlig durch den Wind zu sein. So wie sie aussah hatte sie die ganze Nacht nicht geschlafen. Erst jetzt wurde Cassandra gewahr, dass sie Moreen gestern ganz vergessen hatte.<br />
Die kleine Lehrerin stand schon direkt vor dem Bett als ihr, ihr Faux Pas bewusst wurde und sie die beiden nackten Frauen, vor sich im Bett liegen sah. In Sekundenschnelle schoss ihr die Schamesröte ins Gesicht und sie begann zu stammeln und hektisch zu atmen.<br />
Die beiden Frauen lächelten, das schüchterne verlegene Mädchen an. Sie schien wirklich etwas wichtiges auf dem Herzen zu haben und traute sich nun nicht mehr.<br />
So verrückt wie das war, aber Cassandra fühlte sich inzwischen für die junge Frau verantwortlich. Sie rückte ein wenig beiseite und klopfte auf die frei gewordene Stelle zwischen sich und Ruva.<br />
Moreen fühlte sich sichtlich unwohl als sie auf das Bett und zwischen die Beiden kroch. Mit verschränkten Armen hielt sie sich bedeckt als erwarte sie, dass die Zwei gleich über sie herfallen würden.<br />
Mit sturem Blick auf die Decke gerichtet, begann Moreen zu erzählen. Sie hatte sich mit Shumba unterhalten und beide hatten sie die Zeit vergessen.<br />
Irgendwie mochte sie den Jungen aber wollte nicht schon wieder in die gleiche Falle, wie mit dem Stallburschen, tappen.<br />
Sie fühlte sich hin und her gerissen und suchte nun Rat bei Cassandra.<br />
Allerdings war es jetzt Ruva, die sie ansprach. „Shumba ist ein guter Junge und verdammt schlau. Allerdings ist er unheimlich schüchtern und es wundert mich schon, dass er sich so lange mit dir unterhalten hat. Er muss dich sehr mögen.“<br />
Moreen blickte zu der, ihr fast fremden Frau und schaute in ein vertrauenswürdiges mütterlich dreinschauendes Gesicht.<br />
„Lass es dieses Mal langsamer angehen und sei dir deiner Gefühle ganz sicher, bevor du dich wieder in ein Abenteuer stürzt.“ setzte Cassandra hinterher.<br />
Moreen schien etwas beruhigter zu sein. Leider hatte sie nur noch eine Woche um sich ihrer Gefühle sicher zu werden.<br />
Ruva hatte sich wieder bedeckt als Moreen zwischen sie gekrochen war und auch Cassandra machte keinerlei Anstalten sich ihr zu nähern.<br />
Moreen vertraute ihnen und fühlte sich eher, wie ein Kind, dass zwischen ihren Eltern lag.<br />
Ihr Herz hatte sich beruhigt, ihr Puls normalisierte sich und keine fünf Minuten später hatte die Müdigkeit zugeschlagen. Moreen schniefte ruhig zwischen den beiden Frauen die sich zufrieden anlächelten.<br />
Leise standen sie auf und ließen die kleine, völlig übernächtigte Lehrerin einfach schlafen.<br />
Moreen traf sich jeden Abend mit Shumba als er von der Arbeit kam. Sie redeten viel und lachten noch viel mehr. Sie verstanden sich einfach und trotzdem war Moreen noch immer gezeichnet.<br />
Die Woche verging viel zu schnell und Moreen und die Anderen mussten zurück in ihr anderes Leben.<br />
Cassandra bedauerte es riesig, nicht bei der Geburt des Babys dabei sein zu können. Sie hatte Ajani alles von ihrer Nacht erzählt und er wusste auch, dass sie Ruva über das normale Maß hinaus, mochte.<br />
Moreen war recht blauäugig in ihr altes Leben zurückgekehrt. Sie hatte jede freie Minute mit Shumba verbracht und hatte einfach Angst gehabt sich zu entscheiden.<br />
Jetzt waren sie schon gut einen Monat zurück und die Trennung zog sie jeden Tag tiefer hinab.<br />
Cassandra und Ajani hatten sie am Wochenende zum Tee eingeladen. Erst wollten sie ihrer Kleinen nur noch einmal ins Gewissen reden aber einen Tag vorher, kam etwas aus Afrika an, dass alles ändern würde.<br />
Freudig empfingen die Beiden und ihre Kinder, Moreen in ihrem Zuhause. Sie war überrascht. Das Torwärterhäuschen war hübsch eingerichtet und von dem noblen Ambiente, welches Moreen erwartet hatte, war nichts zu sehen.<br />
Auch wenn sie versuchte es zu überspielen, merkte man deutlich, dass Moreen ihrer Erfahrung nachtrauerte oder vielmehr Shumba.<br />
Cassandra war überdreht und hielt es nicht länger aus.<br />
„Wir haben eine Überraschung für dich!“<br />
Moreen schaute sie verwundert an. Und noch mehr Fragezeichen taten sich auf als Cassandra ihr einen Brief reichte, der eigentlich an sie Adressiert war.<br />
Zaghaft öffnete sie den Brief und sah eine etwas ungeübte Schrift. Ihr Herz setzte aus, ihr Puls schnellte blitzschnell in die Höhe. Der Brief war von Shumba. Da er von Moreen keine Adresse hatte und Agathas und Willams Hilfe erbeten hatte, kam er nun über den Umweg zu Cassandra an die eigentliche Empfängerin.<br />
Was in dem kurzen Brief stand brauchte sie nicht erst vorlesen. Man sah es ihrem Gesicht an und Cassandra sah auch schon die Antwort auf ihre eigene Frage.<br />
„JA“, „JA“ Moreen las mit Freude, dass es Shumba genau wie ihr ging und er sie vermisste. Nun ärgerte sich Moreen ihrem Herzen nicht gefolgt zu sein. Ja sie hatten sich nicht einmal geküsst, obwohl sich ihr Herz nichts sehnlicher gewünscht hatte. Ihr blöder Kopf hatte ihr zur Vorsicht geraten, was sie jetzt bereute.<br />
Es würde noch etwa Fünf Monate dauern bis Cassandra und ihre Familie wieder nach Afrika fliegen würden. „JA“ sie würde die Stellung als Lehrerin annehmen und endlich ihren Shumba küssen.<br />
Doch wo Freud ist, ist das Leid nicht weit. Cassandras Großvater George, verstarb nach kurzer schwerer Krankheit. Marie und Alec liebten ihren Urgroßvater und für sie war es ein herber Schlag, wie auch für den Rest der Familie.<br />
Hier wurde Cassandra das erste Mal richtig klar, dass die Farm nicht mehr so richtig lief. Die politischen Unruhen beutelten das Land und machten es für die etwas kleineren Farmen schwer zu überleben.<br />
William hatte nicht einmal das Geld um den Flug zur Beerdigung seines Vaters zu bezahlen.<br />
Cassandra war entsetzt. Sie waren doch gerade erst bei ihnen und ihre Mutter hatte nichts von ihren Problemen erzählt. Cassandra wies umgehend ausreichend Geld an.<br />
William war sichtlich bedrückt. Seine Mutter sah er auch viel zu selten und ihm wurde schmerzlich bewusst, wie weit weg er war und wie wenig Zeit auch ihr noch bleiben würde.<br />
Agatha genoss die wenigen Tage mit ihren Enkeln und den Anderen, auch wenn der Grund mehr als traurig war.<br />
George war mit dem Gewissen gestorben, dass sein Lebenswerk einen tüchtigen Nachfolger gefunden hatte. Cassandra machte ihm alle Ehre. Die Zeiten wandelten sich schnell und die Mode noch viel schneller. Noch immer hatte sie einen Finger am Puls der Zeit und auch ihre Nischenproduktion war äußerst erfolgreich. Lack und Lederoutfits machten zwar nur einen geringen Teil des Umsatzes aus, dafür war diese Sparte, kleinem aber konstantem Wachstum unterzogen.<br />
Viele Jahre lief alles gut. Moreen hatte die Stelle als Lehrerin angenommen und war inzwischen Mutter eines kleinen Jungen. Shumba war wie sich herausstellte die Liebe ihres Lebens. Als sie wieder nach Afrika kam, gab es nur einen Weg. Sie rannte übers Feld, schnurstracks auf ihn zu. Ihr erster Kuss war so magisch, dass er alle Zweifel hinwegwischte.<br />
Marie und Alec wurden größer und jedes halbe Jahr flogen sie nach Hause, wie Cassandra es immer nannte.<br />
Marie war inzwischen eine junge Frau geworden. Langsam aber sicher hatte die Schamhaftigkeit über die kindliche Unbefangenheit gesiegt und auch die Menschen im Dorf hatten sich der Zeit angepasst. Niemand außer die kleinen Kinder ging mehr nackt baden. Die Welt veränderte sich und die Menschen um sie herum auch. Cassandra jedoch ließ sich das nicht nehmen. Noch immer ging sie des Abends mit ihrem Ajani an den Wasserfall. Auch wenn sie nicht mehr in die Tiefe sprang, das Baden ohne Sachen war für sie noch immer der Inbegriff von Freiheit.<br />
Die Jahre vergingen so schnell. Kamee folgte George und auch Charlotte gesellte sich im Himmel bald zu ihnen.<br />
Rhodesien hatte sich vor Jahren in die Unabhängigkeit verabschiedet und damit einen wirtschaftlichen Boykott der britischen Regierung und vieler europäischer Staaten auf sich gezogen. Es war eine Zeit der Entbehrung, für das ohnehin schon gebeutelte Land.<br />
Cassandra und Ajani unterstützten die Farm so gut sie konnten, denn das Überleben hing eng mit dem Überleben des Dorfes zusammen.<br />
„Es ist schon ein Wunder, dass du mich alte Frau begehrst, wenn doch so viele schöne Frauen hier herumlaufen und dich sehnsüchtig anstarren.“ Cassandras Worte prallten an Ajani ab. „Ach was, die können alle nicht mit dir mithalten.“<br />
Um das zu untermauern küsste er sie so liebevoll und stürmisch, wie er es schon seit Jahren nicht getan hatte. Cassandra fühlte sich als wäre sie wieder dreißig. In ihrem geliebten Ajani sah sie sowieso immer noch den jungen Mann. Ihr Bauch war nicht mehr straff aber er küsste ihn, ihre Brüste konnten der Schwerkraft nicht mehr trotzen und trotzdem knetete er sie liebevoll und saugte an ihnen als wären es die süßesten Früchte. Ihr Bauch wackelte, genau wie ihre Brüste, wenn er sie nahm aber er nahm sie heute noch einmal so intensiv als wären sie jung und ungestüm. Cassandra japste nach Luft aber wollte nicht, dass er aufhörte. Dreimal ließ sie ihren erlösenden Schrei in die Nacht.<br />
Sie spürte wie er sie füllte und genoss jeden Tropfen. Erschöpft schliefen sie mit einer wunderbaren Erinnerung ein.<br />
Cassandra ächzte als sie morgens erwachte. Sie war nun eine 65-jährige Frau und solche Strapazen nicht mehr gewöhnt. Jeder Knochen tat ihr weh aber sie wollte keine Minute davon missen. Ihr glückliches zufriedenes Strahlen konnte ihr heute keiner mehr nehmen.<br />
Sie stand leise auf, um das Frühstück zu zubereiten. Nach einer Weile kam sie um Ajani zu wecken, doch er rührte sich nicht. Cassandra rüttelte ihn und spürte seine kalte Haut unter ihren Fingern. Noch immer hatte er ein Lächeln im Gesicht, auch wenn für Cassandra jetzt gerade eine ganze Welt zusammenbrach.<br />
Sie fühlte sich so allein und das erste Mal schien das Leben keinen Sinn mehr zu machen.<br />
Marie leitete zu Hause die Firma und Alec war an der Uni. Sie war allein.<br />
Ruva war ihr in diesen Tagen die größte Hilfe. Marie und Alec waren auf dem Weg und William und Agatha inzwischen alte Leute, die mit sich selber zu tun hatten.<br />
Cassandra saß am Wasserfall und erinnerte sich an die schönen Zeiten. Es war jetzt gut 2 Wochen her, dass sie Ajani beerdigt hatten. Warm und weich legten sich zwei Arme, von hinten her, um sie. Cassandra schaute nicht einmal auf. Den Geruch kannte sie und auch die Hände, die sie hielten.<br />
„Das Leben geht weiter.“ hauchte Ruva in ihr Ohr. Der warme Luftzug ihres Atems ließ Cassandra erschauern und eine leichte Gänsehaut überzog ihren Arm. Ruvas Lippen hinterließen eine leicht feuchte Spur an Cassandras Hals und wundervolle Gefühle brachten Erinnerungen zurück.<br />
Ihr Mädelsabend hatte sich bei jedem Besuch inzwischen zu einer liebgewordenen Gewohnheit gemausert und als ihr Mann vor 2 Jahren einfach Ruva und ihre Tochter zurückließ, wartete sie immer sehnsüchtiger auf Cassandras Rückkehr.<br />
Ihre Finger tasteten sich unter Cassandras Bluse vor und umschlossen deren Brüste. Einen Moment wartete Ruva auf eine Reaktion aber als Cassandra sich nur noch mehr an sie lehnte, wurde sie mutiger.<br />
Während sie Cassandras Hals weiterhin mit Liebkosungen übersäte, kniffen ihre Finger sanft aber bestimmt in die wundervoll aufrechtstehenden Krönchen. Cassandras lustvolles Schnaufen war Ruvas Lohn. Ihre Finger suchten den Weg aus ihrer Bluse und begannen die Knöpfe zu öffnen. Sie küsste Cassandra liebevoll auf die Schulter als sie den Stoff darüber hinweggleiten ließ.<br />
Ruva stand hinter Cassandra auf und entledigte sich ihrer Kleidung. Sie machte einen Schritt, sodass sie vor Cassandra stand und reichte ihr die Hand. Ihre Nase umströmte der herrliche Duft ihrer Haut als sie Ruvas Hand nahm und ebenfalls aufstand. Ihre Hose glitt zu Boden als Cassandra zart über Ruvas Wange strich und sich zu einem Kuss, zu ihr beugte.<br />
Ihre Berührung war so sanft und durchdringend, dass Cassandra sogar ihren Schmerz vergaß. Sie nahm die ihr dargebotene Hand und folgte Ruva ins Wasser. Alles hier erinnerte sie an Ajani aber sie waren auch oft zusammen mit Ruva hier gewesen.<br />
Obwohl Ajani Cassandra in einem schwachen Moment gestand, dass auch er etwas für Ruva empfand, hatte er nie wieder mit ihr geschlafen, auch wenn Cassandra gern ihre beiden liebsten Menschen, zusammen bei sich gehabt hätte.<br />
Ruvas Bein schob sich an Cassandras vorbei und drückte gegen ihre heiße Furt. Sie spürte Ruvas Hände, die sich in ihren Pobacken verkrallten und sie noch fester auf ihren Oberschenkel pressten. Gleichzeitig spürte sie aber auch ihre glitschige Feuchtigkeit, die sich über Ruvas Bein verteilte.<br />
Ihr Becken zuckte als ihre Klit touchiert wurde. Ruva dämpfte Cassandras lustvolle Laute mit einem heißen, verheißungsvollen Kuss.<br />
Ihr Schoß rieb schon eigenständig an Ruvas Schenkel und ihre Triebhaftigkeit, wurde durch die flinken Finger ihrer Freundin noch unterstützt. Ihre wollüstige kleine Perle hatte sich längst aus ihrem Versteck gewagt und genoss Ruvas kunstvolle Behandlung.<br />
Cassandras Fingernägel krallten sich in die samtbraune Schulter ihrer Freundin. Das weiche Fleisch ihrer Brüste drückte sich aneinander platt und ihre hart erhobenen Spitzen bohrten sich gierig in ihr gegenüber. Cassandras ganzer Körper krampfte und ihr Unterleib zuckte wild im Endspurt ihres Höhepunktes.<br />
Die Sinnlichkeit der beiden alten Frauen war unbeschreiblich und boten so ein traumhaftes Bild im fahlen Licht des Mondes. Glücklich schaute Cassandra in Ruvas Augen, die ihr so viel Wärme und Zuneigung zurückgaben.<br />
Der Jugend ging das Leben, das Lieben und das Träumen völlig ab. Die Zeit war schnell, zu schnell geworden, um wirklich zu genießen. Ruva schaute nach oben zum Wasserfall und reichte Cassandra erneut die Hand. Zwei Frauen in den Sechzigern erklommen gemeinsam die Felsen, bis sie thronend über Allem standen. Hier oben war das Leben. Ihre Körper hatte das Leben gezeichnet, Falten hatten sich um ihre Augen gebildet und ihre Brüste waren nicht mehr so fest wie früher aber sie lebten.<br />
Ruvas Herz pochte. Sie war zeitlebens noch nie hier heruntergesprungen.<br />
Aber heute hatte sie Cassandra, die Mutige, die Starke an ihrer Seite.<br />
Ihre Finger verschränkten sich und Cassandra sprang, wie sie es so oft mit Ajani getan hatte.<br />
Leben und Euphorie füllten Ruvas Körper als sie wieder auftauchte. Sie fühlte sich so lebendig und sie sah, dass es Cassandra ebenso ging.<br />
Dieses Mal war es Cassandra die Ruva hinter sich her zog.<br />
„Bleib!“ sprach sie als Ruva nach dieser aufregenden, emotionalen Nacht, das Bett verlassen wollte um wieder nach Hause zu gehen.<br />
„Bleib bei mir!?“<br />
Die Unsicherheit dieser Worte verwunderte Ruva. So wie es eine Aufforderung war, so war es auch die Frage, ob sie sich gegen alle Konventionen, ein Leben mit ihr vorstellen könnte.<br />
Eine Träne machte sich auf den Weg über ihre Wange. Langsam ließ sie sich in Cassandras Arme gleiten. Noch nie hatte ihr ein Mensch so viel Herzenswärme gegeben. Cassandra wischte ihr die Träne von der Wange, kurz bevor Ruva ihr, ihre Antwort mit einem Kuss gab.<br />
„Wenn Liebende gemeinsam den Wasserfall herunterspringen, bleiben sie ein Leben lang zusammen.“ Noch einmal bewahrheitete sich dieser Ausspruch für Cassandra.<br />
Die Unruhen im Land waren bald zu schlimm geworden und die meisten weißen Siedler hatten es bereits verlassen.<br />
Auch Moreen hatte sich ihren Shumba und ihre Kleine geschnappt. Auch wenn es ihr unheimlich leid tat die Schule aufzugeben, war es zu gefährlich geworden. Kinder, die vor Jahren noch als Schüler bei ihr waren wurden als Soldaten für die Rebellentruppen rekrutiert, die plündernd durch das Land zogen.<br />
Cassandra aber kämpfte für ihre Farm, für ihre Leute, für ihr Dorf, für ihre Heimat. Es gab einige böse Zungen, die den beiden Frauen jedwede christliche Lebensweise absprachen aber ihr Tun und Handeln hatte ihnen den Respekt der Leute eingebracht. Cassandra war die geliebte, ungekrönte Königin der Region.<br />
Cassandras Kindern ging es gut. Sie hatten die Firma gemeinsam übernommen und in ein neues Zeitalter geführt. Ruvas Tochter wurde mit Cassandras Connection, ein international gefragtes Model. Sie hatte definitiv die Schönheit und das Wesen ihrer beiden liebsten Menschen in die Wiege gelegt bekommen.<br />
Als Cassandra ihren letzten Weg antrat, folgte ihr das lebenslange Glück bis ins Grab. Sie hatte Ruva vor langer Zeit schon in ihr Geheimnis eingeweiht. Der kleine Beutel mit ihrem Diamanten ruhte in ihren Händen. Erstaunlich viele Menschen kamen, um von ihr Abschied zu nehmen. Nun war sie wieder vereint mit Ajani und der Platz an ihrer anderen Seite wurde für Ruva freigehalten, wenn sie irgendwann ihr Dreiergespann vervollständigen würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ehepaar auf Abwegen, 61. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:20:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ehepaar auf Abwegen, 61. Teil Damals (September bis Dezember 2010) Das Mobiltelefon auf Marcos Nachtschränkchen schrillte. Er hatte es immer auf höchste Lautstärke eingestellt, damit es auch bei Gesprächslärm nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<strong>Ehepaar auf Abwegen, 61. Teil</p>
<p>Damals (September bis Dezember 2010)</strong><br />
Das Mobiltelefon auf Marcos Nachtschränkchen schrillte. Er hatte es immer auf höchste Lautstärke eingestellt, damit es auch bei Gesprächslärm nicht zu überhören war. Dadurch wirkte es in der Nacht besonders laut.<br />
Marco grunzte, während er langsam aufwachte. Noch im Halbschlaf nahm er das Telefon an sich und drückte die grüne Taste.<br />
&bdquo;Marco?&ldquo; Eine aufgeregte Stimme blökte in den Hörer.<br />
&bdquo;Natürlich, wer sonst?&ldquo; Das Display zeigte Pennys Vater an und die Uhr auf dem Nachttisch drei Uhr morgens.<br />
&bdquo;Entschuldige, dass ich dich wecke, bei euch ist es ja mitten in der Nacht. Ein Unglück ist geschehen und Penny hat gesagt, dass ich euch sofort informieren soll.&ldquo;<br />
&bdquo;Penny?&ldquo; Hellwach war Marco plötzlich und kerzengerade saß er nun im Bett. &bdquo;Was ist mit Penny?&ldquo;<br />
&bdquo;Mit Penny? Gar nichts. Es ist David. Er ist zusammengebrochen und bewusstlos.&ldquo;<br />
Jetzt schien Feuer am Dach. Sandra schreckte hoch, offenbar durch Marcos Lautstärke geweckt. &bdquo;Was ist denn los?&ldquo;<br />
&bdquo;Erzähl&lsquo; mir, was passiert ist.&ldquo; Marco hatte sich etwas gefangen und zu seiner noch schlaftrunkenen Frau sagte er: &bdquo;Komm&rsquo; her, mein Liebling.&ldquo; Er nahm sie in den Arm und drückte die Lautsprechertaste.<br />
&bdquo;David ist wie normal gegen fünf aus dem Büro gekommen, unsere Zeit, müsst ihr wissen&ldquo;, erklärte Pennys Vater.<br />
&bdquo;Ja, ja&ldquo;, erwiderte Marco ungeduldig, &bdquo;das ist für uns klar. Mach&rsquo; weiter!&ldquo;<br />
&bdquo;David ist aus dem Werkstor getreten, um zu seinem Parkplatz zu gehen. Da ist ein Radfahrer gekommen, der hat ihn nicht gesehen und ist in ihn hineingefahren. Für sich gesehen nicht tragisch, aber David ist umgefallen und nicht mehr aufgestanden. Das war sehr seltsam, denn David war bewusstlos. Der Notarzt der Firma war schnell da und hat ihn sofort ins Hospital überstellen lassen.&ldquo;<br />
&bdquo;Wie geht&rsquo;s ihm jetzt?&ldquo;<br />
&bdquo;Das wissen wir nicht so genau. Er liegt auf der Intensivstation und Penny ist sofort zu ihm gefahren und weicht nicht von seinem Bett. Davids Eltern und ich kümmern uns um sie.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, bitte macht das weiter. Was ist mit den Kindern?&ldquo;<br />
&bdquo;Die sind zu Hause. Meine Frau ist bei ihnen und das georgische Ehepaar ist ja auch noch da.&ldquo;<br />
Sandra und Marco sahen einander an. Tränen begannen aus Sandras Augen zu perlen und er zog sie eng an sich. Nichts in dieser Situation war wichtiger, nur der Zustand ihres besten Freundes. Ja, und das Elend, in dem Penny stecken musste. Marco bedankte sich bei Pennys Vater und bat um weitere Informationen, sobald diese vorlägen.<br />
&bdquo;Ich muss sofort zu Penny.&ldquo; Sandra brachte diesen Satz heraus, während sie an der Schulter ihres Mannes weinte.<br />
&bdquo;Ja, mein Mädchen, wir schauen, was wir organisieren können. Du fliegst so schnell, wie es geht.&ldquo;<br />
An Schlaf war jetzt nicht mehr zu denken, nur ein wenig dösen konnten sie. Bereits früh am Morgen meldete Marco sich bei Andrea und gab ihr die Anweisung, alle Termine an diesem Freitag, dem 3. September, sowie am Beginn der folgenden Woche wegen eines Notfalls zu verschieben. Andrea seufzte, aber in solchen Aufgaben hatte sie bereits viel Übung.<br />
Dann holte er Paula aus dem Bett und erzählte ihr, was vorgefallen war. Er bat, Sandra bei ihrem Chef zu entschuldigen, sie müsste so bald wie möglich nach Columbus fliegen.<br />
Erwartungsgemäß reagierte Paula sehr betroffen, dann fasste sie sich: &bdquo;Ich regle das mit Sandra und mit dem Flug. Und ich komme vormittags zu euch, dann besprechen wir alles.&ldquo;<br />
So geschah es dann auch. Die Waldenfels&lsquo;sche Cheflimousine mit Karl am Steuer traf gegen elf Uhr ein, als die Kinder in Schule und Kindergarten waren. Paula und ihr Papa Heinrich entstiegen dem Auto und trafen im Wohnzimmer auf eine sehr nervöse Sandra, deren Mutter sie vergeblich zu beruhigen versuchte. Marco kam aus der Küche, wo er gerade Kaffee kochte, und Paula sagte zu ihm, dass sie ihm helfen würde. &bdquo;Und Hildegard wird in einer Stunde zu uns stoßen, mit genügend Pizzen. Fürs Mittagessen habt ihr garantiert keinen Kopf und eure beiden neuen Au-pair kommen ja erst in einigen Tagen.&ldquo;<br />
Marco nickte gedankenverloren: &bdquo;Wir denken dauernd an Penny und David. Es ist furchtbar.&ldquo;<br />
&bdquo;Ganz ruhig, lieber Freund&ldquo;, redete Paula beruhigend auf ihn ein. Sonst war immer Marco der, der als gelassener Problemlöser auftrat, aber diesmal war ihm das nicht möglich.<br />
Als die beiden, beladen mit Kaffeekanne und Geschirr, das Wohnzimmer betraten, saßen Gerda und ihre Tochter auf dem Sofa und Gerda hielt Sandra im Arm. Heinrich Waldenfels hatte es sich in einem der Sessel bequem gemacht und fragte nun: &bdquo;Hast du einen neuen Stand, Marco? Wie schaut&rsquo;s mit David aus?&ldquo;<br />
&bdquo;Vermutlich unverändert, Heinrich. Ich habe mit Pennys Vater vereinbart, dass er uns auf dem Laufenden hält.&ldquo;<br />
Dann wurde darüber gesprochen, wie mit der Situation umzugehen war. Für alle Anwesenden schien es legitim, dass Sandra schnellstmöglich nach Columbus fliegen würde, um ihrer besten Freundin beizustehen. Paula berichtete ihnen, dass sie Sandras Abteilungsleiter bereits angewiesen hatte, deren Aufgaben anderweitig zu verteilen.<br />
&bdquo;Hast du schon fertig gepackt, Sandra?&ldquo;, ließ sich Heinrich jetzt vernehmen. Du wirst nämlich noch heute Nachmittag abfliegen. Karl wird dich zum Flughafen bringen.&ldquo;<br />
Sandra schaute Heinrich groß an. Marco dachte kurz daran, wie seine Frau von Heinrich und dessen Bruder Alfred als deren Kurtisane durchgevögelt worden war, dann verdrängte er diese Bilder und konzentrierte sich wieder auf die aktuelle Situation: &bdquo;Wie kannst du das wissen? Wir haben noch keine Rückmeldung zu den Flugdaten.&ldquo;<br />
&bdquo;Kriegst du auch nicht&ldquo;, antwortete Heinrich bedächtig, &bdquo;Paula hat die Reisestelle gar nicht involviert. Wir machen das mit dem Flugdienst.&ldquo;<br />
Der Flugdienst besaß drei kleine Düsenjets, die eine große Reichweite hatten, und beförderte Geschäftsleute diskret zu allen Zielen dieser Welt. Der Eigentümer war ein Schulfreund von Heinrich und die Brüder hatten sich ab und zu dessen Service bedient.<br />
&bdquo;Eure Flüge nach Columbus und zurück wird der Flugdienst übernehmen. Wir haben erreicht, dass sie umdisponieren und Sandra kann heute schon fliegen. Und bevor irgendeine Frage auftaucht, Alfred und ich übernehmen die Kosten. Wir ziehen das über das Budget des Aufsichtsrats.&ldquo;<br />
Das war viel zu großzügig, jedoch ließ Heinrich keinen Widerspruch aufkommen. Also flog Sandra als einzige Passagierin in einem kleinen Jet der Luxusklasse nach Columbus. Dort landete sie sehr spät am Abend desselben Tages und ließ sich sofort zum Krankenhaus fahren. Vor der Intensivstation fand sie zunächst Davids Mutter, die sie stumm umarmte, und dann hinter der Schleuse eine übermüdete und verzweifelte Penny am Bett ihres Mannes, der unverändert im Koma lag. Nach einer langen Umarmung blieb sie an Davids Bett, Penny fest an sich gedrückt, und schließlich gelang es ihr mit sanftem Zwang, ihre beste Freundin nach Hause zu lotsen.<br />
Davids Zustand veränderte sich während der darauffolgenden Woche nicht, unverändert blieb er ohne Bewusstsein. Sandra telefonierte mit ihrem Mann täglich und schickte auch einige Fotos von David. Penny war sehr dankbar, dass Sandra bei ihr war und sie praktisch nicht aus den Augen ließ. Sandra sorgte auch dafür, dass Penny genügend Schlaf bekam, sie blieb nachts bei ihr und kuschelte mit ihr im Doppelbett. Jeden Tag fuhr sie Penny zum Krankenhaus und blieb bei ihr in Davids Zimmer, sprach mit den Ärzten und brachte sie wieder heim. Unterstützt wurde sie dabei von Davids Eltern. Gemeinsam mit Pennys Mutter und dem georgischen Ehepaar sorgte sie auch dafür, dass sich Penny zumindest ein wenig wieder mit ihren Kindern beschäftigte.<br />
Den beiden Siebenjährigen, Yannik und Natalie, erzählte sie in schonender Weise ein klein wenig über den Zustand ihres Vaters, beim fünfjährigen Dominic und der dreijährigen Charlotte vermied sie das allerdings.<br />
Sandra musste sich fast ununterbrochen zusammenreißen, um für ihre beste Freundin eine Stütze sein zu können. Auch sie nahm Davids Zustands extrem mit. Sie fühlte sich unbeschreiblich elend, aber sie fand Trost bei Pennys Eltern. Die beiden waren enorm starke Persönlichkeiten, was sie in dieser Situation täglich unter Beweis stellten.<br />
Und immer wichtiger für Sandra wurden ihre Telefonate mit Marco, der ihr Mut zusprach. Sie hatte schon am zweiten Tag angefangen, ihren Mann zu vermissen, und das Gefühl wurde jeden Tag stärker. Sie hatte ihm ja nicht allzu viel zu berichten, außer dass gegen Ende der zweiten Septemberwoche ein Lichtblick aufzuflackern schien. Davids Hände bewegten sich und er murmelte einige Worte, aber nach zehn Minuten war das wieder vorbei.<br />
Umgekehrt erzählte Marco ihr alles, was er tat, ganz genau, und das gab ihr ein wenig das Gefühl, bei ihrer Familie zu sein. Er berichtete, wie er den größeren Kindern ganz behutsam erklärt hatte, dass Onkel David ernsthaft erkrankt sei, wie er mit Gerda und Paulas Kinderfrau den Laden geschaukelt hatte, bis die beiden neuen Au-pair-Mädchen angekommen und eingewiesen worden waren, und wie der Schulanfang vonstattengegangen war. Valentina war ins Gymnasium übergetreten, in dasselbe, in welchem Alexander nun die siebente Klasse besuchte, und Heidrun war eingeschult worden, in die erste Klasse Grundschule, ebenso wie Natalie auf der anderen Seite des Atlantiks.<br />
Zwei Wochen war Marco schon von seiner Ehefrau getrennt, als der Flugdienst ihn übers Wochenende zu ihr brachte. Auch ihn holte Pennys Vater ab und brachte ihn unmittelbar zum Hospital. In Davids Zimmer auf der Intensivstation traf er auf die beiden Frauen, die sofort zu weinen anfingen und sich in seine Arme stürzten, soweit das aufgrund der Schutzkleidung möglich war.<br />
Marco hielt die beiden fest umschlungen, während er David betrachtete, der regungslos in seinem Bett lag, verkabelt und an Schläuchen angeschlossen. Nach geraumer Zeit löste er sich von ihnen und suchte die zuständige Ärztin auf: &bdquo;Ich weiß, Sie haben Frau Robertson und meiner Frau schon alles erklärt, aber könnten Sie das bitte für mich nochmals wiederholen?&ldquo;<br />
Die Ärztin war sehr nett und entsprach Marcos Wunsch. David hatte einen Schlaganfall erlitten, der wesentliche Teile seines Gehirns betraf. Ob der durch den Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer ausgelöst worden war oder in jedem Falle eingetreten wäre, ließ sich nicht sagen. Aber die Chance auf Heilung war sehr gering, Davids Prognose äußerst schlecht.<br />
&bdquo;Verfluchte Scheiße&ldquo;, war Marcos Reaktion. Er konnte sich nicht zurückhalten, obwohl er diese Aussicht bereits von Sandra gehört hatte. &bdquo;Verzeihen Sie, Frau Doktor, aber David ist mein bester Freund.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich verstehe Sie, Herr Berlinghoff&ldquo;, meinte diese mitfühlend, &bdquo;aber leider kann ich Ihnen keine besondere Hoffnung machen.&ldquo;<br />
Am Sonntagabend sollte Marco wieder abfliegen, aber am Vormittag setzten bei David Komplikationen ein. Störungen im Herzrhythmus und Aussetzer bei der Atmung zwangen die Ärzte zu entsprechenden Maßnahmen, aber bezüglich der Ursachen tappten sie im Dunkeln. Marco verschob deshalb seine Abreise und der Jet des Flugdienstes, der bereits unterwegs war, musste über dem Atlantik kehrtmachen.<br />
In der Nacht auf Montag war David wieder stabilisiert, doch im Laufe des Tages verschlechterte sich sein Zustand wieder. Über vierundzwanzig Stunden kämpften die Ärzte um sein Leben, aber am Dienstagnachmittag mussten sie seinen Tod feststellen. Es war der 21. September 2010.<br />
Penny und Sandra saßen im Warteraum vor dem Operationssaal und Marco hatte ihnen gerade einen Kaffee gebracht, als die leitende Ärztin zu ihnen trat und ihnen die Schreckensbotschaft verkündete.<br />
Beide Frauen waren aufgestanden und blickten die Ärztin mit glasigen Augen an. Dann, als die Nachricht in ihre Gehirne gedrungen war, landeten die Kaffeebecher auf dem Boden und die dampfende Flüssigkeit verteilte sich dort. Sandra schluchzte laut auf und Penny begann zu schreien.<br />
Marco war sofort bei ihr und drückte sie ganz fest an sich. Er nahm ihren Kopf und presste ihn an seine Brust, wobei er spürte, wie sie haltlos zuckte. &bdquo;Dürfen wir zu ihm?&ldquo;, fragte er die Ärztin.<br />
&bdquo;Natürlich&ldquo;, erwiderte diese, &bdquo;aber vielleicht sollten wir Frau Robertson zuvor etwas zur Beruhigung geben.&ldquo;<br />
Die Ärztin verschwand und kam nach kurzer Zeit mit den notwendigen Utensilien zurück. Sie zog eine Spritze auf und verabreichte sie Penny. &bdquo;Warten Sie noch etwa fünf Minuten, bis das Mittel wirkt.&ldquo; Dann huschte sie wieder in den Operationssaal.<br />
Marco hielt Penny immer noch genauso wie vorher. Sie hatte zu schreien aufgehört, jetzt schluchzte sie haltlos, Kopf und Schultern bebten. Er sah nach Sandra, die ihn tränenüberströmt anblickte, und er musste mächtig an sich halten, um nicht ebenfalls in Tränen auszubrechen. Er streckte den anderen Arm nach ihr aus und sie ließ sich nur zu gern an seinen Körper ziehen.<br />
So hielt er die beiden Frauen, die er am meisten in der Welt liebte, ganz eng in seinen Armen. Unter normalen Umständen würden romantische Gefühle bei ihm wachsen, aber natürlich war er davon im Moment weit entfernt.<br />
Als die vorgegebene Zeit um war, betrat Marco mit den beiden Frauen im Arm den Operationssaal. Penny schrie auf, löste sich von ihm und warf sich auf Davids Brust, der leblos auf dem Tisch lag und dessen Augen man geschlossen hatte.<br />
&bdquo;David, David, David, &hellip;!&ldquo; Immer wieder schrie sie den Namen ihres Mannes, während sie in einer Weise schluchzte, wie Marco das noch nie erlebt hatte.<br />
&bdquo;Geben Sie ihr bitte noch etwas zur Beruhigung&ldquo;, sagte Marco zur Ärztin und diese nickte.<br />
Eine Viertelstunde später war Penny ruhiger geworden, aber sie ließ ihren Mann nicht los. Nach und nach verschwand das Personal und die drei blieben allein zurück.<br />
Still standen Sandra und Marco, sie immer noch in seinem Arm, und sahen ihrer besten Freundin zu, die ihren toten Mann immer noch umarmte. Das Beruhigungsmittel tat nun seine Wirkung, Penny weinte nur noch leise.<br />
Nach einer geraumen Weile traten sie zum Operationstisch. Man hatte David befreit von allen Schläuchen und Kabeln und die Maschinen abgestellt. Davids Gesicht schien etwas abgemagert, aber irgendwie drückte es Frieden aus. Während Marco nun Davids immer noch warme Hand in die seinen nahm, ließ auch er seinen Tränen freien Lauf.<br />
Sie wussten später nicht, wie lange sie so gestanden hatten. Eine Schwester hatte hereingeschaut und Marco hatte sie um einige zusätzliche Minuten gebeten.<br />
Als sie schließlich erneut erschien und leise darauf aufmerksam machte, dass man den Raum säubern und wieder verwenden müsse, löste sich Sandra von ihrem Mann und beugte sich zu Penny: &bdquo;Penny, Liebes, schau&lsquo; David genau an. Er ist ganz sanft und friedlich gestorben.&ldquo;<br />
Penny drehte ihr tränenüberströmtes Gesicht in Sandras Richtung. Sie wollte etwas sagen, brachte aber kein Wort heraus.<br />
&bdquo;Schschsch, ganz ruhig&ldquo;, redete Sandra beruhigend auf sie ein, &bdquo;du musst jetzt langsam wieder zurück zu den Lebenden. Vier Kinder brauchen und erwarten dich.&ldquo;<br />
Marco erkannte, wie sehr sich seine Frau zusammenriss, wie unglaublich empathisch sie sich verhielt und wie treffend ihre Wortwahl war und eine Welle von Zärtlichkeit für sie durchflutete ihn.<br />
Bei der Erwähnung ihrer Kinder drehte Penny sich vollends um: &bdquo;Ach, Sandra, was soll ich denn ohne David nur machen?&ldquo; Jetzt hatte sie ihre Sprache wiedergefunden.<br />
&bdquo;Ich weiß, meine Liebste. David war dein Ein und Alles. Aber du wirst stark sein, deiner Kinder wegen. Gerade jetzt musst du ihnen zeigen, wie gut eure Familie zusammenhält. Wir fahren jetzt nach Hause zu Yannik, Natalie, Dominic und Charlotte, deine Lieblinge. Also bitte, komm&lsquo; mit.&ldquo;<br />
Das zeigte Wirkung. Sandra hatte die Namen der vier Kinder betont und langsam ausgesprochen und sie damit in Pennys Bewusstsein gehämmert.<br />
Penny ließ sich von Sandra und Marco in die Mitte nehmen. Beim Hinausgehen drehte sie sich nochmal um, warf ihrem Mann eine Kusshand zu und sagte leise: &bdquo;Lebwohl, David. Du wirst immer die Liebe meines Lebens bleiben.&ldquo; Die beiden Frauen brachen bei diesen Worten erneut in Tränen aus, Marco jedoch hatte sich jetzt wieder im Griff und führte die kleine Gruppe in Richtung Parkplatz.<br />
Dort wartete Davids Wagen auf sie, den Marco sich ausgeborgt hatte. Er ließ die beiden Frauen einsteigen und übernahm das Steuer. Sandra hatte Penny zwar in deren Auto hergebracht, aber Marco wollte seine Frau in dieser Situation nicht selbst fahren lassen.<br />
Während Marco losfuhr, saßen Sandra und Penny dicht nebeneinander auf dem Rücksitz. Penny fühlte sich sichtlich geborgen in Sandras Arm und gab nun Antwort auf das, was Sandra vorhin gesagt hatte: &bdquo;Du hast ja Recht, Sandra.&ldquo; Ihre Stimme klang gefasst und ihre Tränen waren versiegt, zumindest für den Moment. &bdquo;Fahren wir zu meinen Kindern. Sie brauchen mich.&ldquo;<br />
In Pennys Haus angekommen, schliefen die Kinder jedoch schon. Nachdem sie der Reihe nach von Bett zu Bett gegangen waren, schickte Marco die beiden Frauen ins Schlafzimmer. Dort kuschelten sie sich ins Doppelbett.<br />
Er stieß erst eine Stunde später dazu. Davor hatte er das georgische Ehepaar und Pennys Mutter über Davids Tod informiert. Das hatte bei Letzterer einen Weinkrampf ausgelöst, weshalb er sie nicht selbst zu ihrem Mann nach Hause fahren ließ, sondern sie heimgebracht hatte.<br />
Wie schon in den Nächten davor, wurde Penny im Bett in die Mitte genommen. Und obwohl sie alle seit über zwei Wochen keinen Sex mehr gehabt hatten, kam es ihnen nicht in den Sinn, auch nur ansatzweise etwas dagegen zu unternehmen.<br />
Am nächsten Tag gleich morgens rief Marco Paula Waldenfels, seine Schwiegermutter und Mailin Puchner an und erzeugte gewaltige Betroffenheit. Dann vermittelte er Pennys und Davids Kindern, dass ihr Vater nicht mehr heimkommen würde. Und das war die Schwerste aller Übungen.<br />
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Sandra ließ Penny auch weiterhin nicht aus den Augen. Aufgrund der Beruhigungsmittel machte Penny zeitweise den Eindruck, in Trance zu sein, und später würde sie erzählen, dass sie sich manchmal vorkam, wie wenn sie auf Watte schweben würde. Wichtig jedoch war nur, dass sie in der Lage war, wieder die Mama ihrer Kinder zu sein. Eine große Hilfe waren weiterhin Pennys und Davids Mütter, ebenso das georgische Ehepaar und jetzt auch zeitweise Pennys Brüder und Schwägerinnen.<br />
Für das Begräbnis gab es eine Menge zu organisieren und das übernahmen die beiden Väter, wobei die Vorstellungen von Davids Eltern Vorrang genossen. Immerhin war David ihr einziger Sohn gewesen, sonst hatten sie niemanden. Besonders Davids Mutter wollte eine Verabschiedung im traditionellen Sinn, ein Erdbegräbnis mit vorheriger Einbalsamierung. Es gab einen kurzen Streit mit Pennys Vater, der als Deutscher eine andere Erwartungshaltung hatte, aber Marco schlichtete frühzeitig. &bdquo;So sehr ich auf deiner Seite bin&ldquo;, erklärte er Pennys Vater, &bdquo;in diesem Fall gilt nur, was Davids Eltern möchten.&ldquo; Penny selbst war diesbezüglich ohnehin nicht ansprechbar.<br />
Drei Tage nach Davids Tod konnte Marco seine Rückkehr nicht länger aufschieben. Der Flugdienst brachte ihn nach Deutschland zurück, wo er einige wichtige Termine wahrzunehmen hatte. Vor allem hatte er persönliche Treffen mit Lektoren des Fachverlags, in welchem Sigrid Heuser arbeitete und die sie eingefädelt hatte. Und er war dabei, psychologische Unterstützung für Penny zu organisieren.<br />
Dazu wandte er sich an Clara und Burkhart Millstedt. Die beiden reagierten äußerst betroffen auf Davids Tod und Clara begann, mit Penny zweimal die Woche über Skype zu telefonieren. &sbquo;Reden, reden, reden&lsquo;, war ja Claras Leitsatz, und das tat sie. Anfangs war Sandra auch zugegen, aber dann war das nicht mehr notwendig. Obwohl die Sitzungen mit Clara sehr heilsam für Penny waren, eine dauerhafte Lösung waren sie nicht, denn Clara war nicht wirklich spezialisiert in der Trauerarbeit. Burkhart übernahm es, zusammen mit Professor Schmitz über die Standesorganisation der Psychotherapeuten Kontakte in die USA herzustellen. Das waren zuerst die Verantwortlichen der &sbquo;Massachusetts Psychiatric Society&lsquo;, mit der Marco auch schon in Verbindung gestanden hatte. Aber Burkharts und Rüdigers Namen waren immer noch die besseren Türöffner und so wurden sie weitergeleitet zur &sbquo;Ohio Psychological Society&lsquo;. Der dortige Präsident versprach Burkhart, eine geeignete Psychologin für die Bewältigung von Pennys Trauer zu finden.<br />
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Der letzte Septembertag war vom Wetter her eher verhalten. Zwischendurch regnete es leicht, aber die Anwesenden bei Davids Trauerfeier in der Beechwold Christian Church bekamen nur wenig davon mit. Die zur Kirche gehörende Versammlungshalle war überfüllt und deren Lead Minister teilte Marco im Nachhinein mit, dass es derart viele Teilnehmer bei einer solchen Zeremonie schon lange nicht mehr gegeben hätte.<br />
Natürlich war die gesamte Verwandtschaft da, auch entfernte Mitglieder aus Davids Familie, dazu die Besucher, die aus Deutschland angereist waren. Marco war am Vortag mit einem Jet des Flugdienstes angekommen und hatte seine beiden größeren Kinder, Alexander und Valentina, mitgebracht, die unbedingt dabei sein wollten und die er nach einigem Zögern doch für alt genug eingeschätzt hatte, um Onkel Davids Verabschiedung mitzuerleben. Mit Rührung hatte er beobachtet, wie Penny die beiden immer und immer wieder umarmt hatte.<br />
Mit Marco mitgekommen waren außerdem Paula Waldenfels und ihr Vater Alfred, der sich das nicht hatte nehmen lassen wollen, aber auch Mailin Puchner und ihre Schwägerin Doris Sieber. Das war für Penny eine Überraschung gewesen und sie hatte die beiden innig an ihr Herz gedrückt.<br />
Der Großteil der Teilnehmer jedoch rekrutierte sich aus dem Unternehmen, in welchem David sein ganzes Arbeitsleben verbracht hatte. Das gesamte &sbquo;Board of Directors&lsquo; war anwesend, samt dem Chief Executive und dem President. David war anderthalb Jahre zuvor immerhin zum &sbquo;Vice President&lsquo; befördert worden und alle Kollegen, die im selben Rang standen, gaben ihm die Ehre. Dazu kamen die Mitarbeiter seines Projektteams und viele andere auch.<br />
Nachdem der Pastor den kirchlichen Teil der Feier beendet hatte, würdigten mehrere Redner aus der Firma Davids Wirken und seine Erfolge. Dann war Marco an der Reihe. Natürlich hatte er seine Rede von seiner empathischen Frau vorher überprüfen und korrigieren lassen.<br />
Bevor er begann, schweifte sein Blick über die Sitzreihen der vollbesetzten Halle. Er sah seine Liebsten in der ersten Reihe sitzen. Sein &sbquo;Papa-Kind&lsquo; Valentina hatte unbedingt auf seinem Schoß sitzen wollen. Im Moment saß sie allerdings allein, weil er, ihr Vater, hier oben auf dem Rednerpult stand. Daneben saß Alexander auf Sandras Schoß. Er hatte im Vorfeld leise seinen Unmut geäußert, denn er wäre gerne neben seiner Tante Penny gesessen. Seine Mutter hatte ihm jedoch klargemacht, dass das nicht ging, denn Penny benötigte vielleicht Unterstützung. Also saß sie auf dem Stuhl neben Penny und auf deren anderer Seite Pennys Mutter. Mehrfach hatten die beiden sich schon um Penny kümmern und ihre Tränen trocknen müssen. Gegen Marcos Rat hatte Penny entschieden, alle vier Kinder mitzubringen, die nun auf den Schößen von Pennys Mutter und ihrer Schwägerinnen saßen, während Penny ihre Jüngste, Charlotte, selbst im Arm hielt und immer wieder fest an sich drückte. Das schien ihr Trost zu spenden, fand Marco. Offenbar war sein Rat doch nicht richtig gewesen.<br />
Paula, Alfred, Mailin und Doris saßen genau dahinter in der zweiten Reihe und schauten Marco nun erwartungsvoll an.<br />
&bdquo;I am very badly shocked&rdquo;, begann Marco seine Trauerrede in lupenreinem Englisch. Er führte aus, wie sie sich kennengelernt hatten und wie sie beste Freunde geworden waren. Er erwähnte die schöne Zeit, als David und Penny in Europa waren, Davids erfolgreiche Tätigkeiten bei seinem Arbeitgeber und ganz kurz auch Pennys Wirken bei Waldenfels. Er schilderte, wie er und seine Frau traurig gewesen waren, als die beiden zurück nach Columbus gingen, aber auch, wie sie einander alle halben Jahre besucht hatten.<br />
Natürlich ließ er alles aus, was mit ihrem Überkreuzsex zu tun hatte. Das ging die Trauergemeinde nichts an. Aber was er zum Schluss nochmals klar und deutlich herausarbeitete, war die enge Freundschaft, die sie verbunden hatte. Und er versprach Penny, immer für sie und ihre Kinder da zu sein und sie immer zu unterstützen. Und dieses Versprechen haben Sandra und Marco bis heute bedingungslos eingehalten.<br />
Nach Beendigung der Feier gab es für ausgewählte Gäste noch einen Imbiss in Pennys Haus, der von einem Caterer ausgerichtet wurde. Jetzt, wo alles vorbei war, schien Penny deutlich gelöster zu sein. Und als sie in der Küche zufällig allein auf Marco traf, umarmte sie ihn kurz: &bdquo;Danke, danke für alles&ldquo;, sagte sie leise.<br />
Sachte drückte Marco sie etwas von sich und betrachtete sie. Trotz allem, was sie mitgemacht hatte, sah sie wunderschön aus. &bdquo;Meine liebste Penny&ldquo;, antwortete er, &bdquo;unser Versprechen steht. Sandra und ich werden immer für dich da sein.&ldquo;<br />
&bdquo;Das weiß ich und ich liebe euch beide dafür. Daran wird sich nie etwas ändern. Vorhin habe ich sogar kurz wieder daran gedacht, irgendwann mit euch Sex zu haben. Deshalb fühle ich mich David gegenüber schuldig.&ldquo;<br />
Marco sah sie an und lächelte: &bdquo;Das musst du nicht. David würde vor allem eins wollen, nämlich dass du glücklich bist. Und beim Sex mit Sandra und mir bist du immer glücklich gewesen. Also warum sollte er etwas dagegen haben? Aber im Moment ist das kein Thema, wir haben alle Zeit der Welt, es eilt nicht. Ich muss außerdem bald weg, aber Sandra bleibt noch hier, solange du sie brauchst. Rede mit ihr mal darüber.&ldquo;<br />
Die Besorgnis in ihrem Gesicht wich einem Lächeln: &bdquo;Okay, warten wir einfach. Es ist ja richtig, wir haben uns gerade erst von David verabschiedet und er war, nein, er ist die Liebe meines Lebens. Aber irgendwie finde ich Trost in dem Gedanken, dass wir gemeinsam mit euch eine Großfamilie sind. Sandra wird immer meine beste Freundin bleiben und du, Marco, du bist jetzt der einzige Mann, den ich habe.&ldquo; Penny seufzte schwer und sah unsicher zu ihm auf.<br />
Marco fasste sich ein Herz und zog sie eng an sich. &bdquo;Du bist eine starke Frau, meine liebe Penny, und zuallererst wirst du dein Leben jetzt ohne David aufbauen. Das klingt hart, aber du wirst es schaffen. Deine vier Kinder brauchen eine stabile Familie. Sandra und ich werden dir dabei helfen. Und hier in Columbus hast du deine Eltern und deine Schwiegereltern, deine beiden Schwägerinnen und deine treuen Georgier. Und wenn du einen Mann brauchst, werde ich da sein. Aber dafür lass&lsquo; David erst einmal in seiner neuen Heimat zur Ruhe kommen, gib ihm dafür Zeit und auch dir selbst. Und irgendwann wird sich alles von selbst ergeben, was Sandra, du und ich tun werden, versprochen.&ldquo;<br />
Ihre Umarmung wurde von einer hellen Stimme unterbrochen: &bdquo;Aha, da habt ihr beide euch zurückgezogen&ldquo;, rief Sandra von der Tür her.<br />
&bdquo;Ach Sandra&ldquo;, meinte Penny nun, &bdquo;ich habe Marco gerade erzählt, wie dankbar ich euch bin.&ldquo;<br />
&bdquo;Das konnte ich sehen&ldquo;, lächelte Sandra, &bdquo;anhand eurer Umarmung zu urteilen, sehr dankbar.&ldquo;<br />
&bdquo;Wir haben darüber gesprochen, wie wir Penny helfen werden&ldquo;, informierte Marco nun seine Frau, &bdquo;und auch über Sex, ich erzähl&lsquo;s dir später.&ldquo;<br />
&bdquo;Aber nein, ganz sicher nicht&ldquo;, protestierte diese, &bdquo;ich will alles sofort hören.&ldquo;<br />
Also kam Penny der Aufforderung nach und im Anschluss lächelte Sandra erneut und erwiderte: &bdquo;Das ist schön, Penny. Wir werden über vieles reden und unser Kuscheln intensiver gestalten.&ldquo; Sandra und Marco nahmen Penny nun in die Mitte und mit einer durchaus stabileren besten Freundin begaben sie sich wieder zur übrigen Gesellschaft.<br />
Es war, als wäre nun bei Penny ein Schalter umgelegt worden. Sie benahm sich viel gefasster als zuvor. Seit David verabschiedet worden war und nach dem Gespräch mit ihren besten Freunden schien sie deutlich lockerer und gelöster. Das nahm Marco bereits zwei Tage später wahr, als Davids Sarg auf dem Walnut Grove Cemetery im Familienkreis beigesetzt wurde.<br />
Tags darauf musste Marco die Heimreise antreten. Der Flugdienst hatte alle anderen bereits am Tag nach der Trauerfeier zurückgebracht, auch Alexander und Valentina, die ja zur Schule mussten und die er in Paulas Obhut gegeben hatte.<br />
Als Marco sich nun verabschiedete, hatte er das gute Gefühl, dass Penny ganz langsam dabei war, ihr Leben und das ihrer Kinder wieder managen zu können. Dabei halfen natürlich auch die Beruhigungsmittel, die sie weiterhin verabreicht bekam, und die ausgezeichnete Psychologin, welche die Ohio Psychological Society für Penny gefunden hatte. Bei der ersten Sitzung durften Sandra und Marco im Hintergrund sitzend zuhören und hatten feststellen können, wie gut Penny anscheinend auf diese Therapeutin ansprach.<br />
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Der November kam ins Land und Penny ging es mittlerweile deutlich besser. Das lag natürlich auch daran, dass Sandra, ihre Familie und das georgische Ehepaar alles taten, was in ihren Kräften stand, um ihr zu helfen. Und auch an den Therapiesitzungen, die die Psychologin zweimal die Woche mit ihr veranstaltete, und an Clara Millstedt, die alle vierzehn Tage mit ihr telefonierte und ihren Gefühlsstatus abklärte.<br />
Penny hatte sich auch angewöhnt, bei den täglichen Telefonaten dabei zu sein, die Sandra mit ihrem Mann führte. Zunächst war es Zufall gewesen, dann hatte sie gefragt, ob das ihren Freunden auch recht sei, und das war es selbstverständlich.<br />
Marco hatte viel zu erzählen. Sein erster Vortrag war sehr gut gelaufen und hatte ein relativ hohes Echo hervorgerufen, er war Tagesgespräch an der Universität. Seine ersten beiden Fachartikel waren erschienen und zwei weitere würden noch in diesem Jahr folgen. Und bei Waldenfels brummte die Produktion und die Zahlen waren so gut wie nie. Paula hatte deshalb einen Extrabonus für Marco festgelegt, den der sofort für die Rückzahlung eines Teils des Kredits verwendet hatte, den die Brüder Waldenfels ihnen für das Haus in Kärnten eingeräumt hatten.<br />
Alles gute Nachrichten, aber es war nicht zu überhören, dass das Persönliche auf der Strecke geblieben war. Sandra vermisste ihre Kinder ganz schrecklich und denen erging es ebenso. Und was sollte Marco sagen? Seit acht Wochen hatte er zwar oft seine Kinder im Bett, aber nicht seine Frau. Nicht nur, dass er keinen Sex hatte, sie war auch nicht als Bettgenossin zum Kuscheln verfügbar. Noch nie, seit sie wieder zusammengekommen waren, hatte es eine auch nur annähernd so lange Durststrecke gegeben.<br />
Sandra fühlte ähnlich, auch wenn sie und Penny sich nächtens beim Kuscheln näher gekommen waren. Sehr sanft hatte Sandra begonnen, Pennys Körper in Besitz zu nehmen. Sie hatten viel darüber geredet, sie hatten angeknüpft an das Gespräch zwischen Penny und Marco nach der Trauerfeier und vor allem hatten sie darüber diskutiert, ob Sex für Penny überhaupt zulässig war, ob sie nicht wegen ihrer Liebe zu David und des Andenkens an ihn vorerst darauf verzichten müsste. Sandra hatte ähnlich argumentiert wie Marco und dann hatte sie einfach ihre Hände und ihre Zunge sprechen lassen.<br />
Zunächst war Penny sehr zurückhaltend gewesen, hatte dann aber Sandras Liebkosungen fast gierig in sich aufgenommen. Ihre Höhepunkte waren nicht heftig gewesen, so wie oft früher beim Sex mit David und Marco, eher sanft, aber so, wie sie das im Moment brauchte. Obwohl sie ihren Mann unglaublich vermisste, gab ihr der Sex mit Sandra eine gewisse Ausgeglichenheit.<br />
Für Sandra waren die Orgasmen, die sie beim Sex mit Penny hatte, zwar befriedigend, auf die Dauer jedoch definitiv zu wenig. Sie halfen zwar kurzfristig, aber eine Lösung waren sie nicht für sie. Sandra verzehrte sich nach ihrem Mann, so wie er sich nach ihr, und in ihren Skypegesprächen wurde das immer deutlicher.<br />
Sandra und Penny waren beste Freundinnen, deshalb sprachen sie darüber. &bdquo;Du musst nach Hause, zu deinem Mann und zu deinen Kindern&ldquo;, sagte Penny, &bdquo;ich glaube, dass jetzt die Zeit gekommen ist.&ldquo;<br />
&bdquo;Bist du sicher?&ldquo; Sandra sah ihre Freundin fragend an. &bdquo;Du weißt, wir haben versprochen, für dich da zu sein.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, ganz sicher, meine Liebste. Deine Kinder brauchen dich. Dein Mann weiß schon gar nicht mehr, wie du dich im Bett anfühlst. Ihr habt seit zwei Monaten nicht mehr gevögelt, das geht gar nicht. Ich rechne es euch hoch an, wie ihr euch um mich gekümmert habt. Aber ich will euer Eheleben nicht weiter strapazieren. Ich habe viele liebe Menschen um mich, du kannst mich jetzt gerne allein lassen. Ich hoffe nur, dass ihr zu Weihnachten wieder nach Columbus kommt.&ldquo;<br />
&bdquo;Selbstverständlich, ist doch klar. Unser Ferienplan gilt doch weiterhin.&ldquo;<br />
Am 5. November wurde Sandra vom Flugdienst abgeholt und, als sie zuhause aus der Maschine stieg, von sechs Kindern stürmisch begrüßt. Sie bückte sich, hob eins nach dem anderen auf und umarmte und küsste es. Außerordentlich glücklich wirkte sie dabei. Dann flog sie in die Arme ihres Mannes.<br />
&bdquo;Mein Liebster, ich habe dich so sehr vermisst.&ldquo;<br />
Marco ließ ihr fast keinen Atem, so sehr schnürte er sie mit seiner Umarmung ein. &bdquo;Für Penny und David tun wir alles&ldquo;, sagte er leise zu ihr, &bdquo;aber es war sehr schwer. Wir haben zwei Monate lang nicht gebumst.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich weiß, mein Liebster, aber wir holen alles nach, versprochen.&ldquo;<br />
In ihrer ersten gemeinsamen Nacht wurde jedoch nichts daraus. Ihre Kinder kamen der Reihe nach zu ihnen ins Doppelbett, selbst Alexander, der sich mit seinen zwölf Jahren normalerweise zu groß dafür wähnte. Ihre Mama nach zwei Monaten wiederzuhaben, das war ein wichtiges Ereignis, und kreuz und quer lagen sie schließlich im Bett ihrer Eltern.<br />
Marco machte gute Miene zum Spiel seiner Kinder. Immerhin hatten auch sie Onkel Davids Tod zu verarbeiten und ihr Wohlergehen hatte natürlich Vorrang vor Befriedigung seiner Libido, da gab es keine Frage. Und auch ohne Sex gefiel ihm, mit seinen Kindern zu kuscheln. Besonders bedürftig danach war Heidrun, die sich zwar bei ihrer neuen Familie sehr gut eingelebt hatte, aber manchmal noch von Verlassensängsten heimgesucht wurde.<br />
In der zweiten Nacht konnte Sandra ihr Versprechen einlösen. Diesmal waren sie allein, die Kinder schliefen in ihren Betten.<br />
Sie waren nackt, hatten aber ihre Pyjamas in Griffweite, denn jederzeit konnte eins der Kinder wieder auftauchen. Sie hatten zwar abgesperrt, aber wenn geklopft wurde, würden sie öffnen müssen. Beim Sex war es dann fast so, als müssten sie einander erneut kennenlernen, ihre Körper erkunden und ihre Geschlechtsteile erforschen.<br />
Sandra war im Vorteil. Ihr lesbischer Sex mit Penny hatte ihr zumindest eine gewisse Befriedigung verschafft, während Marco gar nichts erlebt hatte. Er war in einem Ausmaß untervögelt wie fast noch nie in seinem Leben. Aber natürlich hatte er das akzeptiert, seiner Frau zuliebe und dem Versprechen geschuldet, das er Penny gegeben hatte.<br />
In ihren täglichen Telefongesprächen hatten sie natürlich auch darüber gesprochen. Wie ihre Psychotherapeutin Clara Millstedt vorgegeben hatte, war Sandra offen und aufrichtig gewesen und hatte ihrem Mann alle Einzelheiten über ihren Sex mit Penny erzählt. Sie hätte das auch nicht anders gewollt. Und Marco hatte ihr bestätigt, kein Problem damit zu haben, ja, das in Ordnung zu finden für die Befriedigung der Libido beider Frauen.<br />
Sandra hatte ihn öfter aufgefordert, sich eine Frau zu schnappen, beispielsweise Paula Waldenfels oder Miriam vom Sexclub, aber er hatte diesen Ideen eine Absage erteilt. &bdquo;Ohne dich ist das alles nichts&ldquo;, hatte er seiner Frau zu verstehen gegeben. Damit hatte er zwiespältige Gefühle bei ihr erzeugt. Einerseits natürlich war sie glücklich darüber, dass sie ihm am wichtigsten war, andererseits war sie traurig, dass er so gar nicht auf seine Kosten kam.<br />
Bei diesen Gedanken war es für Sandra klar, dass sie ihrem Mann einen besonderen Höhepunkt bereiten musste. Dazu griff sie auf bewährte Rezepte zurück. Zunächst hatte sie überlegt, ein Rollenspiel zu inszenieren oder einige ausgefallene Spielarten zu probieren, vielleicht &sbquo;Ruinierter Orgasmus&lsquo;, aber dann, als sie sich in ihren Mann hineinversetzte, war ihr plötzlich eins klargeworden. Er wollte in dieser Situation nur vögeln, ganz ohne Rollenspiel, denn sein Druck war groß. Und er wollte das nur mit ihr.<br />
Während sie ihn mit vielen kleinen Küssen bedeckte, begann sie mit einer sanften Penismassage. Sie nahm seine Eichel in ihre hohle Hand und mit den Fingerspitzen bearbeitete sie den Wulst der zurückgezogenen Vorhaut und die Rille, die die Verbindung zum Schaft darstellte.<br />
Marco in Erregung zu versetzen war aufgrund seiner aufgestauten Libido sehr leicht. Er atmete heftig aus, während sein Glied stahlhart wurde.<br />
Sandra massierte seinen Schaft nun kräftig und blickte ihn dabei lächelnd an: &bdquo;Es ist so schön, dich wieder zu haben. Und ich liebe deinen Pimmel, der scheint heute besonders dick zu sein, er denkt sicher nur an das Eine. Die Nacht gehört dir, mein Liebling, schieb mir dein Wahnsinnsgerät rein.&ldquo;<br />
Marcos fiel es schwer, sich noch zu beherrschen, aber es gehörte nun mal zu seiner Natur, auf die Frau in seinem Bett einzugehen, sie vorzubereiten. Also zögerte er.<br />
&bdquo;Mach&lsquo; schon&ldquo;, forderte Sandra ihren Mann erneut auf. Natürlich kannte sie seine Gedankengänge. &bdquo;Ich will, dass du es so machst, wie du es jetzt brauchst, keine Widerrede. Leb&lsquo; dich aus und fick&lsquo; mich ohne auf mich zu achten. Ich will von dir so richtig durchgezogen werden.&ldquo;<br />
In Marcos Erregungszustand gefiel ihm die Ansage seiner Frau natürlich gut, sie erlaubte ihm, sich gehen zu lassen, und das tat er nun. Er ließ sie Hündchenstellung einnehmen, kniete sich hinter sie und drückte seine Latte in ihre Scheide. Die war ziemlich nass, obwohl sie kein Vorspiel gehabt hatten.<br />
Er fing an, seine geliebte Frau zu rammeln, tief und schnell. Anfangs war sie noch in der Lage, zwischen ihren Keuchlauten verständliche Worte auszustoßen. &bdquo;Aaaahhhh, ja, mein Liebster, gib&rsquo;s mir, &hellip; bestraf&lsquo; mich, ich hab&lsquo; mit Penny gefickt &hellip; endlich wieder ein Schwanz &hellip;&ldquo;<br />
Marco machte dieses Gerede enorm an und er steigerte die Heftigkeit seiner Stöße. &bdquo;Du geiles Stück&ldquo;, röhrte er, &bdquo;ich werd&rsquo;s dir geben.&ldquo; Sandras Gurgeln war nicht mehr zu verstehen, als er mit kurzen Stößen den Eingang ihres Lustkanals stimulierte. Bei ihrem ersten Höhepunkt wurde sie sehr laut, aber das Kissen, auf dem ihr Kopf lag, dämpfte ihren Ausbruch. Trotzdem war sie vermutlich außerhalb des Schlafzimmers gut zu hören.<br />
Marcos Gedanken waren dadurch nur kurz abgelenkt, dann konzentrierten sie sich wieder auf den großartigen Sex mit seiner Frau. Es machte ihm zwar Spaß, zeitweise von seiner Frau dominiert zu werden, aber ebenso, sie zu beherrschen, wie jetzt eben. Nach der langen Abstinenz fühlte er sich wie im Rausch, als er nun ejakulierte und die Muschi, die er durchgezogen hatte, mit seinem Samen füllte. Er konnte sich nicht dagegen wehren, aber ein Machtgefühl kam über ihn. Er hatte seiner Frau gezeigt, wer das Sagen hatte.<br />
Marco war natürlich klar, dass Sandra jeden seiner Gedanken kannte. Sie waren nicht neu und wären sie neu gewesen, hätte sie sie mit ihrer Empathie sofort erraten.<br />
Er hatte damit kein Problem. Er wollte ohnedies vor seiner Frau keine Geheimnisse haben und sie sollte ruhig wissen, was er fühlte, wenn er sie dominierte.<br />
&bdquo;Das war super, endlich wieder einmal&ldquo;, ließ sich Sandra nun vernehmen, &bdquo;du hast mich gnadenlos genommen, genauso wollte ich das, ich liebe dich so sehr!&ldquo; Sie hatte sich aus der unterwürfigen Stellung erhoben. Marco hatte sich nach seinem Orgasmus nach hinten fallen lassen und Sandra kam jetzt über ihn.<br />
Sie prüfte seine Standfestigkeit und als sie festgestellt hatte, dass sein Pimmel immer noch steif war, setzte sie sich auf seinen Unterleib und führte ihn bei sich ein.<br />
&bdquo;Dein Monster ist heute unersättlich&ldquo;, strahlte sie ihn an, &bdquo;da müssen wir natürlich mithelfen.&ldquo;<br />
In der Tat, Marcos wochenlange Abstinenz schien dafür zu sorgen, dass er relativ schnell wieder konnte. Er ließ es zu, dass Sandra ihn nun zu reiten begann, auch ziemlich heftig und schnell.<br />
Marco half ihr dabei und sorgte dafür, dass sein Penis bei ihr drinnen blieb, denn er befürchtete, dass der bei ihren intensiven Bewegungen herausflutschen könnte.<br />
Das wurde jedoch mühsam, also übernahm er selbst wieder die Kontrolle. Er bedeutete ihr, stillzuhalten, er hielt sie an den Hüften fest und penetrierte sie nun von unten.<br />
Dieser Akt fiel sanfter und langsamer aus als der vorhergehende, denn Marco hatte wieder die Erfüllung der Wünsche seiner Frau im Fokus. Er genoss es unwahrscheinlich, in seinem eigenen Schlamm zu wühlen, Sandras Scheide stieß schmatzende Geräusche aus und Spermaschlieren liefen an Marcos Penisschaft nach unten auf seinen Unterleib.<br />
Sandra hielt ganz still und ließ ihn machen. Sie hatte mehrfach beteuert, wie sehr sie ihn liebte, dann hatte sie aufgehört zu reden, während ihr Stöhnen lauter wurde. Schließlich kam es ihr und sie brach auf ihrem Mann zusammen. Ihr Höhepunkt war gewaltig und ihr Körper zuckte noch ein wenig nach.<br />
Fast gleichzeitig spritzte Marco ihr so ziemlich alles, was er vermutlich noch hatte, in die Pussy.<br />
&bdquo;Das hab&lsquo; ich genau gespürt&ldquo;, nuschelte sie, auf ihm liegend, &bdquo;das war das Beste von allem. Dein Pimmel ist noch dicker geworden und ich weiß ja, wie du dich verhältst, wenn es dir kommt. Es war wunderschön und ich liebe dich.&ldquo;<br />
Es gab nichts, was Marco darauf hätte antworten können, außer, wie glücklich er war, wieder bei ihr zu sein, und wie perfekt ihr ehelicher Sex war.<br />
&bdquo;Ich bin immer noch unsicher&ldquo;, meinte Sandra schließlich, als sie beide nun ihre Pyjamas anzogen, keine Sekunde zu früh, denn unmittelbar darauf klopfte es an der verschlossenen Schlafzimmertür. Marco stand auf und öffnete. Sophia und Henrik standen draußen und wollten ins Elternbett. Offensichtlich war man doch nicht leise genug gewesen.<br />
Als die beiden Kinder wieder eingeschlafen waren, kam Marco auf ihr Gespräch zurück: &bdquo;Warum bist du denn unsicher, meine Liebste?&ldquo;, fragte er nach.<br />
&bdquo;Zwei Dinge gehen mir durch den Kopf&ldquo;, erwiderte Sandra leise. Da Sophia und Henrik zwischen ihnen lagen, stand sie auf und kam auf Marcos Seite. Der hob seine Decke an und sie schlüpfte darunter. Dann fuhr sie fort: &bdquo;Unser bester Freund ist erst wenige Wochen tot und schon treibe ich es wie toll, erst mit seiner Witwe, dann habe ich Supersex mit dir. Das geht doch nicht, er war ja unser bester Freund.&ldquo;<br />
&bdquo;Nicht &sbquo;war&lsquo;, meine Liebste. Er ist es noch und wird es immer bleiben, egal, wo er jetzt ist. Und natürlich geht das. Er hat den Sex geliebt, mit Penny und mit uns, und er will ganz sicher nicht, dass wir uns seinetwegen kasteien. Er würde wollen, dass es Penny gut geht und uns auch, ganz sicher.&ldquo;<br />
&bdquo;Das glaube ich ja auch&ldquo;, meinte Sandra, &bdquo;trotzdem, irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen.&ldquo;<br />
Marco zog seine Frau an sich und küsste sie zärtlich. &bdquo;Das weiß ich doch, mein Liebling, deine Gefühlswelt macht dich ja so liebenswert. Es ist jedoch wichtig, dass wir David nicht vergessen. Und wir denken an ihn, nachdem wir miteinander geschlafen haben, weil wir wissen, dass ihm das gefallen hätte.&ldquo;<br />
Still lagen sie nun da und während sie den regelmäßigen Atemzügen ihrer beiden Jüngsten lauschten, dachten sie an David. Marco erinnerte sich zurück an jene Zeit, als David mit Sandra eine Affäre begonnen hatte. Die beiden hatten nicht aufgepasst und das Ergebnis war Yannik gewesen. Sandras Schwangerschaft hatte die gestörten Beziehungen der beiden Ehepaare nicht einfacher gemacht, aber nachdem Penny von Marco ebenfalls ein Kind erwartete, hatte man sich wieder zu arrangieren begonnen. Und Marco sah Penny und David vor sich, wie sie über das Rollfeld zu ihrer Maschine gingen, ein Ehepaar, dass sich wiedergefunden hatte, mit zwei Babys in Tragetaschen, eine glückliche Familie, die in die Staaten zurückkehrte.<br />
Das war Anfang 2004 gewesen und nicht einmal ganze sieben Jahre her. So kurz nur hatte Pennys und Davids Familienglück dauern dürfen. Einundvierzig Jahre alt war David bei seinem Tod gewesen und Penny mit neununddreißig Jahren Witwe. Ihren Geburtstag einen Tag vor Sandras Abflug hatte sie nicht feiern wollen.<br />
Sandra regte sich nun wieder in Marcos Arm. &bdquo;Ja, du hast Recht, Liebster. Für David ergäbe es keinen Sinn, wenn wir nicht mehr vögeln. Und ich glaube, er würde auch erwarten, dass wir uns um Penny kümmern und sie mit einbeziehen.&ldquo;<br />
&bdquo;Jetzt bist du auf der richtigen Fährte&ldquo;, flüsterte Marco in ihr Ohr, &bdquo;und es war auch gut so, dass du im Bett für Pennys Entspannung gesorgt hast.&ldquo; Dann begann er das Ohr mit seiner Zunge zu liebkosen.<br />
Sandra stieß leise Laute des Wohlbehagens aus, protestierte aber leicht: &bdquo;Nein, nicht, du machst mich sonst wieder wuschig. Das geht nicht, wir haben zwei unserer Lieblinge im Bett.&ldquo;<br />
Marco seufzte. Er hätte zwar schon wieder können, aber seine geliebte Ehefrau lag damit natürlich richtig. Also riss er sich zusammen und fragte: &bdquo;Und was ist dir noch durch den Kopf gegangen?&ldquo;<br />
&bdquo;Eben das, was du gerade angesprochen hast. Ich hatte Sex mit Penny, der war für uns beide befriedigend. Aber du hattest nichts. Ich wollte, dass du mit Paula oder Miriam &hellip;&ldquo; Sie vollendete den Satz nicht.<br />
&bdquo;Ach, mein Liebling, das war doch meine Entscheidung. Ohne dich an meiner Seite ist alles nichts, deshalb wollte ich das nicht. Und du hast Penny sehr damit geholfen, dass du mit ihr im Bett warst.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, aber was ist mit unserer Augenhöhe?&ldquo;, wandte Sandra ein. Manchmal war sie bei der Einhaltung von Clara Millstedts Regeln strikter als ihr Mann.<br />
&bdquo;Auch mit der habe ich kein Problem, meine Liebste. Du hast Sex gehabt, ich nicht. Aber du bist ja nicht fremdgegangen, du hast geholfen, Penny, unsere beste Freundin, aus ihrer Talsohle zu holen. Du hast mir jeden Tag darüber berichtet und ich hab&lsquo; dich dazu ermutigt. Mit unserer Augenhöhe ist alles in Ordnung. Und vielleicht haben wir ja wieder einmal etwas gemeinsam mit Paula und Hildegard.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich liebe dich&ldquo;, war Sandras schlussendliche Antwort. Und sie meinte das mit jeder Faser ihres Herzens, die Liebe zu ihrem Mann war tief in ihr und nach diesem gemeinsamen Abend war sie einfach glücklich, nur glücklich.<br />
Marco lauschte ihren gleichmäßigen Atemzügen, als Sandra nun eingeschlafen war. Er war noch etwas aufgewühlt nach ihrem perfekten ehelichen Genuss, der für ihn eine lange Zeit der Enthaltsamkeit beendet hatte. Mit Wehmut dachte er an die großartigen Erlebnisse mit Penny und David, die es nie mehr geben würde, und an seinen besten Freund, mit dem er nie mehr Spaß haben würde. Seine Augen wurden feucht und er versuchte, sich selbst von David abzulenken, und ließ seine Gedanken zu seiner Frau schweifen. Ganz geheuer war ihm nicht, dass Sandra ihre Beziehung zu Penny ohne ihn so vertieft hatte, aber das hatte er ihr nicht gesagt. Vermutlich wusste sie das aufgrund ihrer Empathie ohnehin längst.<br />
Andererseits hatte er erkannt, dass Sandra der Frauensex mit Penny großen Spaß gemacht hatte und befriedigend für sie war. Wenn ihr auch zwischendurch ein Schwanz gefehlt hatte, war seine Frau trotzdem glücklich und nur das zählte. Immerhin war sie mit ihm die letzten Jahre durch Dick und Dünn gegangen, hatte seine Doppelbelastung im Beruf ohne Murren hingenommen, hatte Haus und Familie zusammengehalten und ihm immer den Rücken freigehalten. Sie hatte auch akzeptiert, dass ihr Sex zeitweise arg zu kurz gekommen war.<br />
Andererseits hatten sie ein wenig Ausgleich gefunden durch ihre &sbquo;Brush-up-Weekends&lsquo;. Die Idee dazu war von Clara Millstedt gekommen und sie hatten sie begeistert aufgegriffen. Aber auch hier stand Marco in Sandras Schuld. Ursprünglich hatten sie vereinbart, diese Wochenenden abwechselnd zu organisieren. Jedoch nur das erste trug Marcos Handschrift, für alle weiteren hatte Sandra verantwortlich gezeichnet, er hatte einfach keine Zeit dazu gehabt. Das ganze Jahr 2009 über hielten sie ihren Sechswochenrhythmus ein, dann ab 2010 nur noch alle Vierteljahre, weil sich die Situation im ehelichen Bett deutlich entspannt hatte.<br />
Ihr letztes &sbquo;Brush-up-Weekend&rsquo; hatte sie im Mai in einen Alpengasthof im Allgäu geführt, dann war Davids Tod dazwischengekommen. Er hatte mit Sandra noch nicht darüber gesprochen, wie es nun damit weitergehen sollte.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Mitte November fuhr Marco zum Sexclub. Slavko und Dannika Zeman trafen sich zum dritten Mal mit Mailin und ihrem Mann Hubert. Beim ersten Gespräch Anfang September hatten sie sich gegenseitig beschnuppert und die Besitzer hatten Mailin und Hubert herumgeführt. Einen Monat später hatten sie über mögliche Konzepte zur Weiterentwicklung des Clubs gesprochen und beiderseits ihr Interesse bekundet. Mailin war bereit, in das Sexclub-Geschäft einzusteigen, und Slavko und Dannika konnten sich gut vorstellen, ihren Club an Mailin zu verkaufen. Miriam hatte sich jedoch zunächst quergestellt, eigentlich wollte sie keine Miteigentümer, aber ihr war natürlich bewusst, dass sie finanziell nicht in der Lage war, den Club alleine zu erwerben. Und anstelle irgendeines fremden Investors wäre Mailin für sie vermutlich das kleinere Übel.<br />
Marco hätte bei diesen Gesprächen anwesend sein sollen, aber dann war Davids Unfall dazwischengekommen. Diesmal jedoch war er dabei. Sein Ziel war, dass Mailin den Club übernahm, er wusste ja, wie gut sie bereits das &sbquo;Institut für Sexualtherapie&lsquo; geführt hatte. Und irgendwie hing er an ihr. Sie war die erste Frau in seinem Leben, mit der er Sex gehabt hatte, außer Sandra natürlich. Irgendwie hatte ihn das damals nachhaltig geprägt.<br />
Zu Beginn der Sitzung brachte Slavko Zeman Marco ins Bild: &bdquo;Wir sind uns eigentlich in allen Punkten einig&ldquo;, sagte er, &bdquo;die Ideen, die Mailin und Hubert entwickelt haben, klingen gut. Man merkt, dass sie sich im Entertainmentgewerbe auskennen, nennen wir es einmal so. Dazu Gastronomie, Hotellerie, Wellness und auch einiges an Sexangeboten. Mailin gefällt uns, sie ist clever und eine geborene Geschäftsfrau. Dannika und ich können uns gut vorstellen, an sie zu verkaufen.&ldquo;<br />
&bdquo;Das würde Hubert und mich sehr freuen&ldquo;, antwortete Mailin darauf, &bdquo;wir haben auch schon geklärt, dass wir umziehen würden. Unsere Kinder müssten freilich umgeschult werden, sie sind jetzt sieben und acht.&ldquo;<br />
Marco schaltete sich jetzt ein: &bdquo;Wie habt ihr euch denn die Vorgehensweise gedacht, ihr beiden?&ldquo; Er blickte fragend zu den Zemans.<br />
&bdquo;Da werden wir noch einiges an Gehirnschmalz benötigen&ldquo;, schmunzelte Slavko, &bdquo;zunächst ist jedoch das Allerwichtigste, dass die beiden künftigen Eigentümerinnen sich gut verstehen, sonst wird&lsquo;s schwierig. Das ist bisher etwas kratzbürstig angelaufen.&ldquo;<br />
Marco musste ebenfalls schmunzeln: &bdquo;Fast hätte ich das erwartet. Euer Club ist ein Unternehmen, und kein ganz kleines. Da braucht es an der Spitze konsequente und mutige Entscheidertypen, also Alphatiere. Miriam und Mailin sind das beide und da heißt es, sich zusammenzuraufen und ein gutes Einvernehmen zu schaffen. Ich bin zwar alles andere als ein Psychologe, aber ich darf annehmen, dass Miriam den Club gerne alleine geführt hätte. Habe ich Recht, meine Liebe?&ldquo;<br />
Ein klein wenig zuckte die Angesprochene zusammen, dann lächelte sie leicht: &bdquo;Ja, das stimmt, Marco. Ich habe Mailin als Eindringling gesehen, die mir mit ihrem Geld den Club wegschnappt. Natürlich hätte ich den Club gerne alleine geführt. Aber das geht finanziell nicht, da hätte ich keine Chance. Dass Dannika und Slavko mir einen Teil schenken, ist schon großzügig genug, mehr kann ich nicht erwarten. Und die beiden sollen doch in Kroatien einen schönen Lebensabend haben, das kostet auch Geld.&ldquo;<br />
&bdquo;Miriam, meine Süße, das hast du schön gesagt&ldquo;, schaltete sich nun Dannika ein, &bdquo;wir geben dir viel, du bist ja wie eine Tochter für uns, aber mehr geht nicht.&ldquo;<br />
&bdquo;Ach Dannika, das ist doch klar, und ich bin euch sehr dankbar. Ihr wisst, ich bin damals zu euch gekommen, um Geld für mein Studium zu verdienen. Ich hab&lsquo; seit Juni meinen Abschluss in IT-Sicherheit und hätte auch schon zwei Jobangebote bekommen. Aber der Club ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und ich verstehe mich mit allen wirklich gut. Ihr habt es geschafft, eine große Familie zu bilden, und das würde ich gerne fortführen. Deshalb habe ich mein anfängliches Gezicke abgelegt. Ich habe Mailin über Allerheiligen besucht und wir haben uns ausgesprochen, lange und ausführlich. Wir sind zwar vom Alter zwölf Jahre auseinander, aber eigentlich haben wir uns gut verstanden. Fast beneide ich Mailin wegen ihrer Familie, sie hat zwei wunderbare Kinder und bei Hubert könnte ich durchaus schwach werden&ldquo;, sagte sie mit Blick auf den gelernten Masseur, der immer noch über die Figur eines Mitzwanzigers verfügte.<br />
Mailin lachte ihre potentielle künftige Teilhaberin an: &bdquo;Vielleicht können wir darüber einmal reden. Wir führen, wie du vermutlich gehört hast, keine monogame Beziehung.&ldquo;<br />
&bdquo;Stopp, Mailin&ldquo;, schaltete sich Marco ein, &bdquo;über Sex zwischen euch solltet ihr im Moment gar nicht sprechen. Macht nichts im Vorfeld kaputt. Ihr werdet mehr als Geschäftspartner sein, ihr werdet gemeinsam einen Club führen müssen, ohne Gezänk oder Eifersucht. Stellt solches Gerede bitte zurück, weit zurück.&ldquo;<br />
&bdquo;Entschuldigung&ldquo;, murmelten beide ziemlich gleichzeitig. Marco blickte zu Hubert, der breit grinste. Marco erwiderte das Grinsen, er wusste aus eigener Erfahrung, wie gut sich Hubert bei dem Gedanken fühlte, von zwei Frauen begehrt zu werden.<br />
Zum Schluss wurde noch kurz der mögliche Kaufpreis des Clubs angesprochen. Da waren Welten zwischen den Vorstellungen des Besitzers und den Möglichkeiten der Käuferinnen. Wie sich herausstellte, hatten die Zemans auch mit Miriam nie so richtig darüber gesprochen. Und auch Mailins Vermögen reichte nicht aus.<br />
Für Marco war das im Moment gar nicht tragisch, denn er hatte schon eine Idee, wie die Finanzierung zu bewerkstelligen sein könnte, aber er wollte dazu im Moment nichts sagen. Was er aber sehr deutlich ansprach, war, dass er Mailin und Miriam demnächst im Gespräch mit der Psychotherapeutin Doktor Millstedt erwarten würde. Sie wären zwar kein Ehepaar, aber eventuelle Differenzen könnten dort trotzdem ausgeräumt werden.<br />
Einige Tage später informierte ihn Mailin, dass es im Januar ein Gespräch bei der Psychologin geben würde, sie aber glaube, dass Miriam und sie nach ihren letzten Treffen gut miteinander klarkommen würden. Im Gegenzug besorgte sich Marco ihre Finanzsituation, ihr Vermögen, ihre Verpflichtungen und ihre private Einnahmen- und Ausgabenrechnung, die Hubert und sie allerdings erst erstellen mussten. Marco wollte jedes Detail, und das bekam er von ihnen und anschließend auch von Miriam. Mit Slavkos Genehmigung hatte er dann ein Gespräch mit dem Steuerberater der Zemans, mit dem er sich über die Bilanzen und Gewinne der letzten Jahre unterhielt. Dabei erkannte er durchaus, wie gut der Club lief und er musste dem Steuerberater Recht geben, dass der von den Zemans erwartete Verkaufspreis keinesfalls überzogen war. Aus all diesen Daten würde er den &sbquo;Business Case&lsquo; rechnen können, wie man das in der Fachsprache nannte, und das hatte er sich für die Weihnachtsferien vorgenommen.<br />
Mit Dannika und Slavko vereinbarte Marco noch, zunächst stillzuhalten und keine anderen Kaufinteressenten zu suchen. Erst spätabends hatte er sie ans Telefon bekommen, denn sie hatten Hochbetrieb im Club.<br />
Das Gespräch war dann nur kurz. Gerne stimmten die beiden zu. &bdquo;Es wäre uns am liebsten, wenn Miriam und Mailin unseren Club kaufen. Besonders Miriam liegt uns sehr am Herzen, wie du weißt. Wenn du das hinkriegst, Marco, dann wäre das super. Du musst nur sagen, wie viel Zeit du benötigst, dann kriegst du sie.&ldquo;<br />
&bdquo;Gebt mir drei Monate und reden wir im März weiter&ldquo;, war Marcos Antwort.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Voller Erwartung waren die Kinder, als es am 23. Dezember 2010 wieder zum Weihnachtsurlaub nach Columbus ging. Alexander und Valentina hatten ja Onkel Davids Verabschiedung miterlebt, sie hatten die Tragweite dieses Schicksalsschlags verstanden, schließlich würden sie in wenigen Monaten dreizehn und elf Jahre alt werden. Trotzdem hatten sie Zeit gebraucht, um darüber hinwegzukommen.<br />
Jonathan, nun fast acht, Heidrun, noch nicht ganz sieben, Sophia, gerade fünf geworden, und Henrik als Jüngster dreieinhalb, waren von Sandra, ihrer Mutter Gerda und Marco behutsam darauf vorbereitet worden, dass es Onkel David nicht mehr gab und Tante Penny allein war und ihre vier Kinder keinen Vater mehr hatten.<br />
Das war ein wesentliches Gesprächsthema, bis sie am Flughafen von Columbus abgeholt wurden, Pennys und Davids Eltern, beide waren gekommen, um sie willkommen zu heißen. Sandra und Marco hatten fünf Kinder mitgebracht, nur Jonathan war diesmal nicht mit von der Partie, sehr zu seinem Ärger, aber seine Mutter hatte mit ihm und Hildegard einen Schiurlaub ins Auge gefasst.<br />
Die beiden Wochen der Weihnachtsferien gestalteten sich ganz anders als ihre bisherigen. Es war ihr erster gemeinsame Urlaub ohne David. Penny selbst wirkte etwas niedergeschlagen, was kein Wunder war, aber ihre vier Kinder waren psychisch stabil. Penny hatte mit Hilfe ihrer Mutter und ihrer Schwiegermutter ganze Arbeit geleistet, das so gut hinzubekommen, stellte Marco voll Bewunderung fest.<br />
Aber es hatte sich doch einiges geändert. Als er seine beste Freundin zur Begrüßung an sich drücken wollte, war sie zurückgezuckt. &bdquo;Bitte, Marco&ldquo;, erklärte sie leise, &bdquo;ich bin noch nicht so weit. Seitdem wir uns zum letzten Mal gesehen haben, tue ich mich schwer mit Körperkontakt zu Männern. Mit meinem Vater und meinen Brüdern geht&rsquo;s mir genauso. Ich weiß nicht genau warum.&ldquo;<br />
&bdquo;Ist schon gut, Penny&ldquo;, antwortete Marco, &bdquo;das verstehe ich vollkommen. Du musst nur wissen, dass wir weiterhin voll für dich da sind, was immer du brauchst.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich weiß, Marco, du bist und bleibst mein bester Freund, nur verzeih&lsquo; bitte, wenn ich das für dich im Moment nicht ganz sein kann.&ldquo;<br />
Marco lächelte sie an: &bdquo;Du musst dich nicht entschuldigen, es ist alles gut.&ldquo;<br />
Pennys Kinder gierten geradezu nach zärtlichen Berührungen, viel mehr als früher. Auch das war anders geworden, intensiver. In Pennys Schlafzimmer war aus dem Doppelbett ein dreifaches geworden, damit alle vier Kinder untergebracht werden konnten, die hatten es sich nämlich angewöhnt, bei ihrer Mutter zu schlafen.<br />
Das wurde auch sehr bald im Gästezimmer notwendig, denn die Berlinghoff-Kinder sahen das und wollten das auch. Daher sorgte Pennys georgisches Ehepaar für ein weiteres Bett.<br />
Neun Kinder zu betreuen und tagsüber zu beschäftigen, mit Spiel und Spaß, aber auch mit Wanderungen durch die schneebedeckte Landschaft, war eine Herausforderung, der sich Sandra und Marco gerne widmeten. Es handelte sich schließlich um ihre Großfamilie. Am schönsten jedoch war, wenn es ihnen gelang, Penny mitzuziehen. Sie fand Gefallen daran, mitzuspielen und mit den Kindern bei den Spaziergängen im Wald herumzutollen.<br />
Manchmal waren auch Pennys Eltern und Schwiegereltern dabei, die sich sehr darüber freuten, wie ausgelassen Penny war, wenn sie mit den Kindern spielte. Überhaupt hatten die Schwiegereltern seit Davids Begräbnis mit Sandra und Marco endgültig Frieden geschlossen. Sie hatten ja viele Jahre ein echtes Problem mit den außerehelichen Kindern von Penny und David gehabt und dem deutschen Ehepaar die Schuld dafür gegeben, was streng genommen zumindest zum Teil seine Berechtigung hatte.<br />
Die vierzehn Tage Ferien bis zum Dreikönigstag taten Penny sichtlich gut. Sie liebte ja ihre Gäste aus Deutschland und deren Kinder. Alexander, ihr besonderer Schatz, bemühte sich sehr um sie, und Valentina fing an, ihre große Zuneigung zu David jetzt auf Penny zu projizieren. Nach einigen Tagen wollten sie nachts zu Tante Penny ins Bett, was aber vom Platz her nur ging, weil sie Yannik und Natalie dazu brachten, bei Sandra und Marco zu schlafen. Daraus entwickelte sich dann ein permanentes Hin- und Hertauschen, was allen Kindern großen Spaß machte.<br />
An unbeschwerten nächtlichen Sex war da natürlich nicht zu denken, aber immerhin gelang es Sandra und Marco, sich zumindest zweimal untertags loszueisen und in Pennys Schlafzimmer ihrer Leidenschaft zu frönen. Es war zwar kein ausgiebiger und auch kein qualitativ hochwertiger Sex, aber er genügte ihnen, denn es war beiden viel wichtiger, Penny und ihrer Familie Freude zu bereiten und sich um sie zu kümmern.<br />
Deshalb verstand Sandra sofort Pennys Wunsch, als diese ihre Freundin gegen Ende der ersten Ferienwoche beiseitenahm und, nachdem sie etwas herumgedruckst hatte, leise fragte, ob sie wieder Sex haben könnten.<br />
&bdquo;Du willst dort weitermachen, wo wir aufgehört haben, als ich weggeflogen bin&ldquo;, lächelte Sandra, &bdquo;von meiner Seite sehr gerne, aber gehen wir mit dieser Frage zu Marco.&ldquo;<br />
Sie fanden Sandras Ehemann, indem sie dem Kindergeschrei folgten. Im Garten lag der Schnee fast einen halben Meter hoch, was für die Jahreszeit in Ohio sogar eher wenig war. Für die Kinder aus Deutschland war das trotzdem ungewohnt, aber die beiden &sbquo;Norweger&lsquo; kannten das von zuhause auch. Fast jeden Tag tollten die Kinder im Schnee herum. Diesmal wurden sie von zwei Großelternpaaren beaufsichtigt und Marco hatte sich dazugesellt. Er lag am Boden und balgte sich in einer weißen Wolke mit einigen von ihnen.<br />
Lachend kamen Sandra und Penny dazu und sahen eine Weile zu, wie Marco sich abstrampelte. Dann, auf ihre Bitte hin, stand er auf, schüttelte sich den Schnee ab und ließ sich von den beiden Frauen auf die Terrasse führen, wo sie etwas abseits standen. Dort erfuhr er von Pennys Wunsch.<br />
&bdquo;Okay&ldquo;, dehnte er seine Antwort, &bdquo;und was möchtet ihr von mir?&ldquo;<br />
&bdquo;Deine Zustimmung&ldquo;, erwiderte Sandra, &bdquo;ich soll ja ohne deine Erlaubnis nichts Derartiges tun und ich will es auch gar nicht.&ldquo;<br />
Marco äußerte Verständnis für Penny: &bdquo;Ich weiß, wie sehr dir der Sex mit Sandra Vergnügen und Befriedigung bereitet hat. Deshalb ist das komplett in Ordnung. Noch lieber wäre mir natürlich, ich dürfte mitmachen.&ldquo;<br />
&bdquo;Bitte nicht, Marco.&ldquo; Leise kam das aus Penny heraus. &bdquo;Irgendwann holen wir das nach, versprochen.&ldquo;<br />
&bdquo;Ach, Penny, entschuldige bitte, das war unbedacht von mir&ldquo;, war Marco schuldbewusst, &bdquo;solange du dich von mir nicht berühren lassen kannst, geht Sex gar nicht. Aber zuschauen vielleicht?&ldquo;<br />
&bdquo;Nein, mein Liebling&ldquo;, antwortete nun Sandra an Pennys statt, &bdquo;sie will mit mir ganz allein sein. Bitte, akzeptiere das, bis Penny alles verarbeitet hat, was sie bedrückt.&ldquo;<br />
Marco war enttäuscht, das war ihm anzusehen, deshalb kam Penny jetzt zu ihm und zart legte sie ihre Hand an seine Wange. &bdquo;Bitte, Marco, sei nicht traurig, ich blase das Ganze lieber ab.&ldquo;<br />
Jetzt war er froh darüber, dass seine beste Freundin es ja doch schaffte, ihn zu berühren, wenn auch nur ganz wenig. &bdquo;Nein, nein, Penny, ist schon in Ordnung. Ich dachte nur gerade daran, welch tollen Sex wir alle miteinander hatten, früher. Aber egal, wie hast du dir das vorgestellt, unsere Kinder sind ja überall?&ldquo;<br />
Sandra war nun diejenige, die ihm das erklärte: &bdquo;Wenn die Kinder eingeschlafen sind und Penny Lust hat, kommt sie zu uns ins Gästezimmer und holt mich ab. Irgendein Raum wird schon frei sein und danach bin ich wieder bei dir, mein Liebling. Ich werde dir auch alles ganz genau erzählen.&ldquo;<br />
Kurz dachte Marco nach, aber übrig blieb ihm nicht viel, wie hätte Marco den beiden Frauen ihren Wunsch abschlagen können? Also nickte er zustimmend. Penny war jedoch nicht sehr anspruchsvoll, nur dreimal nahm sie Sandras Dienste in Anspruch. Das erste Mal fand bereits tags darauf statt, Sandra und Marco hatten ihrem ehelichen Sex noch nicht frönen können. Es war gegen zehn Uhr abends, die beiden lagen schmusend im Bett, umgeben von einer Schar schlafender Kinder.<br />
Als Penny hereinschaute, küsste Sandra ihren Mann zum Abschied, stand auf und verschwand mit ihrer besten Freundin. Als sie zwei Stunden später zurückkam, schlief Marco tief und fest. Sie war durch den femininen Sex befriedigt, kuschelte sich an ihn und am nächsten Morgen erzählte sie ihm, was sie und Penny alles miteinander angestellt hatten. Marco erregte sich zwar leicht bei Sandras bildlicher Darstellung, aber mehr daraus zu machen war wegen der Kinder im Bett natürlich nicht möglich.<br />
Am darauffolgenden Tag hatte er eine Idee. Er ließ sich für zwei Stunden vom Kinderdienst &sbquo;befreien&lsquo; und fuhr in die Stadt, zu einer Boutique namens &sbquo;The Garden, the female owned adult store&lsquo;. Die hatte er zuvor im Internet ausfindig gemacht und dort kaufte er zwei Utensilien, wie sie auch Paula und Hildegard in ihrer Schatzkiste hatten, aber die war über siebentausend Kilometer entfernt. Mit einer der Besitzerinnen, einer adretten Frau Ende dreißig, kam er ins Gespräch. Als sie hörte, was er kaufen wollte, lächelte sie leicht, und als sie ihn fragte, ob er als Mann gewisse &sbquo;Probleme&lsquo; habe, musste er lachen: &bdquo;I know what you mean&ldquo;, erwiderte er, &bdquo;but this is not to compensate me, it&rsquo;s for my wife and her best girl friend.&ldquo;<br />
Daraufhin lachte sie schallend: &bdquo;Oh, I see.&ldquo; Aber dann nahm sie sich zusammen und beriet Marco ausgiebig bei seiner Auswahl.<br />
An der Kasse dann ergänzte sie noch: &bdquo;Hopefully you will at least attend as spectator?&rdquo;<br />
Marco grinste: &ldquo;Will see. For the moment, the girls want to be amongst themselves. Maybe I get to change their mind.&rdquo;<br />
&bdquo;Okay, dear, then good luck.&rdquo; Mit diesen Worten gab sie Marco die Kreditkarte zurück und schob ihm die gekaufte Ware in einer neutralen Tüte über die Theke.<br />
Zurück in Pennys Haus, versteckte er seinen Einkauf unter dem Bett im Gästezimmer. Zwei Tage später meldete Penny wieder ihr Bedürfnis an, doch bevor sie im Gästezimmer erschien, um Sandra abzuholen, hatte er mit seiner Frau gesprochen und ihr übergeben, was er gekauft hatte. Es waren zwei schöne Kunststoffteile, deren Einsatzmöglichkeiten Sandra schon kannte, von Hildegard natürlich.<br />
Das eine war ein Doppeldildo, mit zwei gleich langen Penisimitaten, und das andere ein Strapon-Vibrator mit normalem Umfang und Länge, was eine Penetration sowohl der Vagina wie auch des Anus ermöglichte.<br />
Sandra war begeistert und gleichzeitig gerührt gewesen über Marcos Geschenk. Wieder einmal war ihr so richtig zu Bewusstsein gekommen, wie sehr sie einander liebten, und leise Zweifel beschlichen sie, ob sie den Sex mit Penny wirklich durchziehen sollte.<br />
&bdquo;Natürlich machst du das, Penny zuliebe&ldquo;, antwortete Marco, als sie ihn an ihren Gedanken teilhaben ließ, &bdquo;aber diesmal möchte ich zuschauen.&ldquo; Und als er ihren fragenden Blick bemerkte, fügte er hinzu: &bdquo;Keine Angst, Penny wird es nicht bemerken. Wenn ihr euch ausgezogen habt, sagst du, dass du pinkeln musst. Ich warte auf dich im Wohnzimmer und du gibst mir Bescheid, wo ihr seid.&ldquo;<br />
Als Penny erschien, um Sandra abzuholen, nahm diese die Tüte mit den Spielzeugen und folgte der Freundin. Dann lief alles wie geplant. Marco hatte entschieden, sich winterfest anzuziehen und durchs Fenster zu gucken. Es war für ihn von Vorteil, dass Pennys Firmenhaus ein Bungalow war, und von Sandra wusste er, dass die Jalousien nicht geschlossen waren.<br />
Vor Marcos Augen entwickelte sich nun Frauensex vom Feinsten. Obwohl das Licht heruntergedreht war, konnte er genug erkennen. Er hatte sich seine Winterbekleidung über den Pyjama angezogen und Mütze und Handschuhe dabei. Drinnen hatte Penny große Augen gemacht, als Sandra die Dildos ausgepackte. Doch zunächst wurde er Zeuge, wie liebevoll und zärtlich die beiden Frauen miteinander schmusten, wie sie einander ihre Brüste massierten und mit Mund und Lippen verwöhnten.<br />
Sandra übernahm nun die Führung. Sie bewegte sich zu Pennys Schambereich und zärtlich begann sie deren Scheide und Kitzler zu streicheln, um nach einiger Zeit ihre Zunge zu Hilfe zu nehmen. Marco blickte in Pennys verklärtes Gesicht und freute sich mit ihr, wie wohl sie sich zu fühlen schien.<br />
Sandra nahm nun den Doppeldildo, schaltete die Vibration ein und führte die eine Seite, die rote, an Pennys Scheideneingang. Sie ließ die Spitze, die einer schmalen Eichel nachgebildet war, auf Pennys inneren Schamlippen kreisen, dann führte sie den Plastikpimmel mit sanften und kurzen Stößen in die Höhle, die sich langsam öffnete und den Gast einließ.<br />
Sandra erhöhte die Stärke der Vibrationen stufenlos und Penny fing zu schnauben an. Zumindest machte sie diesen Eindruck, denn hören konnte Marco vor dem Fenster nichts. Es dauerte nicht lang, bis ihr Körper im ersten Orgasmus auf- und abwippte.<br />
Nur kurz gönnte Sandra ihrer Gespielin etwas Ruhe, dann ließ sie Penny vor sich in Hündchenstellung gehen. Sie befestigte den Doppeldildo um ihre Hüften, wobei sie die blaue Seite in ihre eigene Scheide eindringen ließ. Sie kniete sich hinter Penny und jetzt fing sie an, ihre Freundin von hinten zu ficken.<br />
Diesmal stieß sie den Vibrator bei jedem Stoß ganz in Pennys Lustkanal und sie schien beide Vibratoren auf volle Stärke aufzudrehen.<br />
Fasziniert sah Marco zu, wie sich bei den Frauen höchste Erregung aufschaukelte und schließlich in einem gewaltigen Höhepunkt entlud. Das Spiel erinnerte ihn an Hildegard und Paula, die er damals im Hotel bespannt hatte. War das wirklich erst sechseinhalb Jahre her?<br />
Er beobachtete nun die beiden Frauen, wie sie nach einigen Minuten wieder zu sich fanden und ihre Münder zu zärtlichen Zungenspielen vereinten, und wie Penny daraufhin die Initiative übernahm, den Strap-on um ihre Hüften schnallte und Sandra von hinten zu penetrieren begann, gleichmäßig und tief, was bei Sandra heftige Reaktionen hervorrief. Und als Penny mit ihrem Unterleib dicht vor Sandras Hinterteil kreisende Bewegungen ausführte, öffnete Sandra ihren Mund. Vermutlich wurde sie gerade ziemlich laut. Dann verzerrte sich ihr Gesicht und es war gut zu erkennen, wie es ihr kam.<br />
Beide Frauen schienen genau zu wissen, wie sie einander stimulieren konnten. Besonders Sandra hatte gezeigt, wie gut sie auf ihre Freundin eingehen konnte. Es war ihr Verdienst, dass Penny aus ihrer Verzweiflung über Davids Tod wieder zurück in ein befriedigendes Sexleben gebracht werden konnte, und Marco war mächtig stolz auf seine Ehefrau.<br />
Längst hatte er versucht, seinen Pimmel aus seinen Kleidungsschichten herauszupulen. Die Situation nötigte ihn, etwas zu tun, was er kaum je machte, nämlich zu wichsen. Aber kaum hatte er seinen Halbsteifen endlich befreit, sorgte die Eiseskälte dafür, dass dieser zu einem Nichts zusammenschrumpelte. Da hatte auch das geile Geschehen hinter dem Fenster keine Chance.<br />
Zwischen Penny und Sandra schien sich eine starke Vertrautheit entwickelt zu haben, die es vorher zwar gab, aber nicht in dieser verschmelzenden Innigkeit. Sogar Marco konnte das spüren und er nahm an, dass diese schon kurz nach Davids Trauerfeier nach und nach entstanden war. Aber damit schwang auch ein kleiner Wermutstropfen in seinen Gedanken mit, denn bei dieser Vertrautheit, dieser Harmonie und diesem hochwertigen Sex zwischen seiner Frau und seiner besten Freundin könnte er vielleicht überflüssig werden, auch wenn Sandra behauptet hatte, dass ihr ein richtiger Schwanz dabei fehlte. Vielleicht würde er bei deren Sex künftig gar nicht mehr benötigt werden. Und dieser Gedanke war ganz und gar nicht angenehm.</p>
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		<title>BETTINA &#8211; TIM UND TOM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Leibach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:00:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[BETTINA &#8211; Tim und Tom BETTINA Ich litt Höllenqualen und sie wurden nicht weniger, aber mit der Zeit konnte ich besser damit umgehen. Gelegentlich musste ich noch an Peter denken&#8230;]]></description>
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BETTINA &ndash; Tim und Tom</p>
<p>BETTINA<br />
Ich litt Höllenqualen und sie wurden nicht weniger, aber mit der Zeit konnte ich besser damit umgehen.<br />
Gelegentlich musste ich noch an Peter denken und an unsere Nacht, an DIE NACHT, mir kamen dann immer unweigerlich die Tränen, aber ich hatte mich so entschieden wie ich es eben getan hatte. Da gab&rsquo;s nichts zu deuteln und nichts schön zu reden. Gelegentlich bildete ich mir ein, dass er um mich kämpfen würde, dass er eines Tages vor meiner Tür auftauchen und mir &hellip; aber natürlich waren das alles kindlich naive Kleinmädchenträume vom Ritter in seiner strahlenden Rüstung auf einem Schimmel.<br />
Da ich nicht studieren wollte, jedenfalls nicht gleich nach dem Abitur, begann ich schon frühzeitig mit der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. Büro und Theorie sagten mir nicht zu, ich wollte etwas Handfestes lernen, möglichst anspruchsvoll. So begann ich eine Ausbildung in einem technischen Beruf. Die hohen Anforderungen kamen mir nur zugute, ich hatte wieder einen Grund meine Nase in Bücher zu stecken, zu lernen, Wissen aufzusaugen, ich war wieder voll in meinem Element.<br />
Wenn ich aus dem Haus ging, dann nur zum Ausbildungsbetrieb oder zum Blockunterricht in die Berufsschule. Mein Leben verlief in ordentlich geregelten Bahnen und ich war zufrieden damit. Hilfreich war auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuerin einer Kinder- und Jugendgruppe in unserer Kirchengemeinde. Nicht dass es meinen Glauben noch mehr gefestigt hätte, aber es gab mir das Gefühl etwas wirklich Sinnvolles und Wichtiges zu tun. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen dort wurde neben der Ausbildung der zweite Ankerpunkt in meinem Leben.<br />
Das Balzverhalten meiner männlichen Mitmenschen ignorierte ich komplett und erstickte jegliche Annäherungsversuche im Keim. Sicher waren auch einige wirklich interessante Kerle darunter, dabei reduzierte ich sie nicht nur aufs Äußere, aber jedesmal schoss es mir durch den Kopf wie es mit ihm denn wohl wäre und ob er Peter das Wasser reichen konnte.<br />
Dabei kannte ich ihn ja gar nicht. Den Alltags-Peter hatte ich nie kennengelernt. Wir hatten nur einen gemeinsamen Abend, den wir mit Tanzen verbracht hatten und eine gemeinsame Nacht voller Leidenschaft und Sex.<br />
Und doch stellte ich ihn innerlich auf einen Thron, baute ihm einen Altar, als ob er DIE Referenz für die gesamte Männlichkeit wäre.<br />
Jedenfalls hatte ich schon bald meine Ruhe, es sprach sich wohl herum, dass ich die Unnahbare war und keinen an mich heranließ. Ansonsten reichte ein abschätzender Blick damit ich meine Ruhe hatte. Rückblickend betrachtet war es die reine Selbstkasteiung. So sehr ich mich nach Wärme und Geborgenheit, nach Leidenschaft und Sex sehnte, nach einem Partner bei dem ich mich fallen lassen konnte, schrillten bei jedem Annäherungsversuch meine Alarmglocken. So blieb es bei gelegentlichen Versuchen mich selbst zu befriedigen, die mich aber jedesmal antriggerten und weinend in der Einsamkeit meines Zimmers zurückließen. Mit den Fingern in meinem Schoß sah ich Peters Kopf zwischen meinen Schenkeln, seine Zunge tief in meinem Heiligtum. Sobald ich meine empfindlichen Nippel anfasste, waren es Peters Hände die mich berührten, seine Zähne die sachte in meine Knospen bissen.<br />
Irgendwann ließ ich es ganz bleiben.<br />
Während der Ausbildung lernte ich dann Adrian kennen. Im Gegensatz zu den meisten Azubi-Kollegen war er im selben Alter wie ich und, was ich sehr angenehm fand, wir lagen in etwa auf gleicher Wellenlänge. Es macht schon einen Unterschied, ob du dich mit einem pubertierenden 16-jährigen abgeben musst, oder dein Gegenüber bereits eine gewisse Reife hat, auch wenn der Unterschied gerade mal drei Jahre betrug.<br />
Zwar wurde er nicht mein Seelenverwandter wie ab dem dritten Lehrjahr ein anderer Kollege, bzw. mein damaliger Mentor, aber wir saßen oft zusammen, redeten, oder schwiegen einfach. Vor allem baggerte er mich nicht an was ich ihm hoch anrechnete. Adrian war mit seiner Sandkastenliebe zusammen und in dieser Hinsicht mehr als spießig.<br />
Mein Leben plätscherte so dahin, eher an mir vorbei, geregelte Arbeitszeiten, ab dem zweiten Lehrjahr im Zweischichtbetrieb Früh- und Spätdienst, Kirchengemeinde, sofern ich dann noch Zeit dafür hatte, es gab keine Höhen, nur noch wenige Tiefen &hellip; auf gut deutsch &hellip; es passierte rein gar nichts, bei mir war sprichwörtlich tote Hose im wahrsten Sinne des Wortes.<br />
Das wäre auch noch Gott-weiß-wie-lange weitergegangen, wenn nicht eines schönen Tages, als wir gemeinsam in der Kantine zu Mittag aßen, Adrian wohl etwas auf dem Herzen hatte. Er rutschte unruhig auf seinem Stuhl herum, öffnete gelegentlich den Mund als ob ihm etwas auf der Zunge liegen würde und blieb doch stumm.<br />
&bdquo;Jetzt sag schon was du auf dem Herzen hast, außer mit einem Heiratsantrag kann ich mit allem leben.&ldquo;<br />
&bdquo;Naja, ich wollte dich was fragen.&ldquo;<br />
&bdquo;Na, dann tu&rsquo;s doch.&ldquo;<br />
&bdquo;Ich weiß nicht &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;&hellip; was du mich fragen wolltest?&ldquo;<br />
&bdquo;Doch schon, aber ich weiß nicht, ob du &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;&hellip; schreiend wegrennst?&ldquo;<br />
Es gab Geburten und es gab schwierige Geburten, diese hier schien alles noch zu toppen.<br />
&bdquo;Bettina &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Ja?!&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; dürfte ich dich &hellip;&ldquo;<br />
In den Arm nehmen? Auf den Arm nehmen? Mich küssen? Gar heiraten? Mal lecken? Mal ficken?<br />
&bdquo; &hellip; mal fotografieren?&ldquo;<br />
Mehr nicht? Ernsthaft? Das war&rsquo;s schon?<br />
Ich wusste das dies sein Hobby war, wir hatten gelegentlich schon darüber geredet, er hatte mir auch einige Bilder gezeigt. Adrian schien keiner festen Thematik verbunden zu sein, es gab Landschaftsaufnahmen, Architektur, Street Fotografie, gelegentlich mit seiner Angetrauten im Bild, meistens aber ohne, Stillleben. Kurz gesagt, es war ein regelrechtes durcheinander ohne erkennbaren Schwerpunkt.<br />
Jedenfalls dachte ich unwillkürlich an eine Steigerung seines Portfolios.<br />
Aktbilder!<br />
In Dessous, oben ohne, unten ohne, ganz ohne, freizügig. Mir schoss bei dem Gedanken alles Mögliche durch den Kopf &hellip; und ich fühlte mich &hellip; keine Ahnung was es war, doch es bewegte etwas in mir und ich konnte mir im ersten Moment ein gewisses Kribbeln, eine aufkeimende Hitze nicht verleugnen, fast schon ein Verlangen. Es war, als ob Adrian mir eben gerade ein Streichholz gereicht hätte damit ich es an die Lunte halten kann. Die Bilder die mich überfielen, und es waren keine jugendfreien, ließen mich kurz schwindlig werden und ich hielt mich unwillkürlich an der Tischkannte fest.<br />
&bdquo;Bettina, was ist &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Nee, alles gut &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Hab&lsquo; ich was falsches &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Erzähl doch mal &hellip;&ldquo;<br />
Ich beugte mich nach vorne, etwas mehr als es schicklich gewesen wäre und drückte dabei meine Brüste auf die Tischplatte.<br />
&bdquo;&hellip; was du vorhast.&ldquo;<br />
Adrian starrte allzu offensichtlich auf meine Oberweite, über die sich nun der Stoff spannte.<br />
&bdquo;Also ich &hellip; wollte &hellip;&ldquo;<br />
Geradezu fasziniert von seiner Reaktion, hörte ich nur noch mit einem halben Ohr zu.<br />
Er meinte dann auch nur, fast zu meinem Leidwesen, mehr Portraits, mehr Streetshooting und gelegentlich eine Session in seinem kleinen Heimstudio. Das war, wie sich herausstellte eine Ecke in der Waschküche im Keller, mit mehreren Baustrahlern und verschiedenen Hintergründen.<br />
Ich war insgeheim etwas enttäuscht, sagte aber zu. Mal wieder was Neues ausprobieren, mal die Nase nicht in die Bücher stecken.<br />
Unsere Shootings waren dann auch durchweg lustig und ich durfte, zumindest vor der Kamera, wieder ich sein, bisserl kokettieren, mit meinen weiblichen Reizen spielen, mit der Kamera flirten. Aber ich wollte eben mehr, tiefer einsteigen, mehr zeigen, von mir, mich präsentieren, mehr von mir mit weniger Klamotten. Keine Ahnung, wo plötzlich meine exhibitionistische Ader herkam, aber für mich schien es die logische Konsequenz zu sein &hellip; von der Lust gar nicht zu reden.<br />
Als ich bei einem unserer ausgesprochen ausgelassenen Shootings dann begann aus Jux und Dollerei, aus purem Übermut, meine Bluse langsam aufzuknöpfen, ich hatte mir extra schicke Dessous angezogen, legte er die Kamera beiseite und schaute mich nachdenklich an.<br />
&bdquo;Du, das geht nicht.&ldquo;<br />
&bdquo;Warum soll das nicht gehen? Wir waren schon gemeinsam in der Sauna, da hast du mich mit noch weniger gesehen.&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, aber das hier ist was ganz anderes, das möchte ich gerne erst mit Laura absprechen.&ldquo;<br />
Warum musste er auch so verdammt korrekt sein? Ich wollte ja nix von ihm, und mit seiner Freundin kam ich ja auch gut aus.<br />
Aber die beiden waren leider Gottes halt auch wirklich ziemlich spießig.<br />
Er verschwand nach oben und ließ mich enttäuscht, frustriert und mit halb offener Bluse im Keller zurück.<br />
Ich überlegte kurz mich aus Trotz jetzt erst recht ganz auszuziehen um ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wäre dann aber recht unschicklich gewesen wenn seine Laura mit runtergekommen wäre.<br />
Es dauerte eine Weile, in der ich die beiden zwar reden hörte, aber nicht verstand, was sie sagten. Je länger das Gespräch ging, um so klarer hatte ich einen auf den Knien rutschenden Adrian vor Augen, seine Gattin anflehend &hellip; bei dem Gedanken konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.<br />
Plötzlich wurde mir flau im Magen, sogar mehr als das. Laura stand plötzlich in der Tür, sah mich lange an, ohne ein Wort zu sagen und kam schließlich auf mich zu, während ich eilig versuchte meine Bluse wieder zu zuknöpfen. Sie umrundete mich stumm und blieb hinter mir stehen. Ich spürte ihren heißen Atem im Nacken, fühlte ihre Hände auf meiner Hüfte, die sich langsam unter meine Bluse schoben, hinauf zu meinen Brüsten, den BH nach oben schoben und begannen meine empfindlichen Knospen sachte zwischen zwei Fingern zu rollen &hellip; ich lehnte den Kopf zurück gegen ihre Schulter, genoss ihr zartes Fingerspiel und schob eine Hand unter den Bund meiner Hose, hinab zu &hellip;<br />
&bdquo;Bettina? Ist dir nicht gut?&ldquo; riss mich Adrian unvermittelt aus meinem Tagtraum.<br />
Am Ende hatte er die Erlaubnis von Laura, aber ich durfte mich nur bis zur Unterwäsche entblättern, also behielt ich den Slip, unter dem man sowieso alles sah, und meinen BH, der auch mehr ein Hauch von Nichts war, an.<br />
Anscheinend passte ich aber in sein &hellip; Weltbild &hellip; in sein Jagdschema &hellip; seine rote Birne und seine, gelinde gesagt, erhöhte Atemfrequenz sprachen Bände, wie ich mit einer gewissen Genugtuung feststellen konnte. Die wachsende Beule in seiner Hose rundete das Bild ab.<br />
Es schien für Adrian wohl doch einen Unterschied zu machen ob wir nun gemeinsam in der Sauna waren, oder er mich in sexy Dessous im heimischen Keller vor der Linse hatte.<br />
Was mich aber mehr beschäftigte war die Begegnung mit Laura, die nicht wirklich stattgefunden hatte &hellip; wirklich nicht? War ich so weggetreten gewesen, dass ich angefangen hatte mich selbst &hellip; in Adrians Keller?<br />
Die Fotos waren dann &hellip; naja ich bin halt kein Model und habe auch nicht unbedingt die entsprechenden Maße &hellip; durchaus ansehnlich, jedoch fehlte mir ein wenig der Pepp, die Belichtung war flau, richtig scharf waren sie auch nicht, am Bildausschnitt hätte er noch arbeiten können &hellip; er nahm die Bilder eben so wie sie kamen &hellip; Out Of The Camera &hellip; und bearbeitete sie auch nicht weiter. Der Hintergrund, ein schlichtes weißes Laken, das er besser vorher gebügelt hätte, tat sein Übriges. Zarte Hinweise und Ratschläge meinerseits, wie ich die Bilder gerne hätte ignorierte es geflissentlich. Ich nahm damals an, dass er seine Laura nicht noch einmal fragen wollte und so blieb es bei diesem einem Mal.<br />
Später zeigte ich diese Bilder Michael, meinem Mentor ab dem dritten Lehrjahr, der sie gnadenlos sezierte und mir ein Shooting der anderen Art anbot, ein Shooting, welches zu DEM BILD führte &hellip; aber das ist eine andere Geschichte.<br />
Immerhin bewegte dieses eine Shooting etwas in mir, jedenfalls fühlte ich mich endlich wieder &hellip; fühlte nach längerer Zeit überhaupt wieder etwas, diese erste Session in Dessous, so spärlich bekleidet vor einem Kerl, wühlte mich mehr auf als ich mir eingestehen wollte.<br />
Und ich wollte wieder &hellip; begehrt werden, wollte wieder genommen werden. Die Tür, die ich vor Wochen und Monaten hinter mir abgesperrt hatte, stand mit einem Mal wieder weit offen. Grelles Licht und frische Luft strömten herein, belebten meinen Geist, meine Sinne, meinen Körper und mein Verlangen.<br />
Mein Verstand riet mir zaghaft mein Leben weiter enthalt- und sittsam zu verbringen.<br />
Mein Körper aber schrie &bdquo;FICKEN&ldquo;.<br />
Damit war die Sache erledigt, der Schalter war unwiderbringlich umgelegt und eingerastet.<br />
Ich ging wieder aus, manchmal mit einer Freundin, meistens aber alleine &hellip; auf die Jagd, auf die Suche nach dem nächsten, besseren, größeren, heftigeren Kick.<br />
Es war nun nicht so, dass sich die Kerle in der Folge bei mir die Klinke in die Hand gaben, aber ich ließ auch nur wenige Gelegenheiten aus und war alles andere als ein Kind von Traurigkeit.<br />
Noch weniger nachdem ich meine erste eigene Wohnung in der Stadt bezogen hatte.<br />
Was alles etwas einfacher machte, weil ich kaum noch Rücksicht nehmen musste, nicht auf Mama oder meinen Bruder, nicht auf Oma oder Opa. Wenn die jemals mitbekommen hätten was ich &hellip; meine Nachbarn unter mir waren mir egal, ich wohnte im dritten Stock und hatte sogar eine kleine Dachterrasse, die nicht einsehbar war.<br />
Mit der Zeit ließ ich mehr und mehr meine Hemmungen fallen und probierte viel aus, war offen für zahlreiche Spielarten und kannte mit der Zeit kaum noch Tabus, außer Kaviar und Natursekt, was nun wirklich ziemlich eklig ist, aber jedem das seine. Dafür achtete ich aber umso mehr darauf, wen ich zu mir nach Hause einlud oder zu wem ich ging.<br />
Rückblickend betrachtet hatte ich sicher auch viel Glück bei meiner Wahl der Partner. Da kam mir meine durchweg gute Menschenkenntnis zugute. Zwar suchte ich mir immer Kerle aus, die einer härteren Gangart offensichtlich nicht abgeneigt waren, aber ich wurde nie zu etwas gezwungen, was ich nicht tun wollte.<br />
Einen besonderen Kick holte ich mir beim Sex an &hellip; sagen wir mal &hellip; ungewöhnlichen Orten, sofern die Kerle mitspielten.<br />
Ein schneller Blow-Job in der Umkleide im Kaufhaus.<br />
Im Schwimmbad oder am See sowieso &hellip; das volle Programm.<br />
A tergo nachts auf dem Eisernen Steg vor interessierten Zuschauern &hellip; die Stadt schläft halt nie.<br />
Auf der Motorhaube, im Parkhaus, oberstes Deck.<br />
Überwachungskameras? Scheiß drauf!<br />
In meinem alten Kinderzimmer, während unten bei Oma und Opa die ganze Blase Geburtstag feierte.<br />
Im Stadion, oberster Rang, letzte Reihe, ein schneller Ritt.<br />
Am Rhein, in einer geschützten Bucht, den Passagieren eines vorbeifahrenden Kreuzfahrtschiffes eine tolle Show bietend, während mich mein Stecher hart von hinten nahm, mir dabei die Titten massierte und ich meine Lust über den Fluss den applaudierenden Fahrgästen hinterherbrüllte. Es war mir egal ob da irgendwelche Handyvideos viral gehen würden.<br />
Ich bekam immer was ich wollte, vor allem nachdem ich festgestellt hatte, wie leicht sich das männliche Geschlecht manipulieren ließ. So lange sie das Gefühl hatten eine Wahl zu haben, einen freien Willen, fraßen sie mir buchstäblich aus der Hand und erfüllten meine Wünsche, befriedigten meine Lust und meine Gier. Mit Blümchensex konnte ich nach einiger Zeit nichts mehr anfangen. Stand ich sonst nicht so auf brutalen Sex, soll&rsquo;s ja auch geben, war es für mich der sprichwörtliche Gipfel wenn mich mein Stecher von hinten hart nahm, mir dabei den Arsch versohlte und wenn er noch Zeit für meine Rosette hatte &hellip; dann ging ich ab wie Schmidts&rsquo; Katze.<br />
Sperma wurde mein Elixier, ich liebte den Geruch und vor allem auch den Geschmack und die verschiedenen Variationen davon.<br />
Glitschig, schleimig, eklig? Von wegen!<br />
Schwänze lutschte ich meist so lange bis wirklich kein Tropfen mehr kam, oder der Kerl fast schon darum flehte, dass ich aufhöre. Die Frage: &bdquo;Wohin?&ldquo; erübrigte sich meist, mir war es egal solange ich nichts davon in die Augen bekam. Es gab für mich nichts Schöneres als nach einer ausschweifenden Nacht wund, verschwitzt, spermaverschmiert und entsprechend derangiert mit einem Uber nach Hause zu fahren.<br />
Und doch war es nie wieder vergleichbar mit jener ersten Nacht, meiner ersten Nacht, und ich fühlte mich wie eine Getriebene, ständig auf der Suche nach dem nächsten Kick, dem ultimativen Fick. Ich irrlichterte durch die Bars und Clubs der Stadt, über Volksfeste in der Umgebung, ewig auf der Suche nach dem heiligen Gral. Manchmal kam es mir in den Sinn ob ich vielleicht nymphomanisch veranlagt war, aber es gab auch Monate der Enthaltsamkeit &hellip; letztlich war es auch egal &hellip; solange ich bekam was ich wollte &hellip; wann ich es wollte und vor allem so oft ich es wollte.<br />
Meistens waren es One-Night-Stands, einige Begegnungen entwickelten sich zu kurzfristigen Beziehungen, manche zogen sogar bei mir ein, nur um kurz darauf wieder das Weite zu suchen, anderen stellte ich kurzerhand die Koffer vor die Tür.<br />
Aber es war nicht so, dass es ein unentwegtes Kommen und Gehen war &hellip; jedenfalls nicht ganz.<br />
Die Liebesschaukel in meinem Schlafzimmer wurde zu einem vielgenutzten und -strapazierten Objekt, vor allem nachdem ich herausgefunden hatte, für was man die wirklich alles gebrauchen konnte. Irgendwann ließ ich sie einfach über dem breiten Doppelbett hängen. Das war einfacher als sich jedes Mal wieder strecken zu müssen oder die männliche Begleitung zu nötigen. Außerdem wusste so jeder der mein Schlafzimmer betrat, was Sache war &hellip; zumindest jene die damit was anfangen konnten.<br />
Dazu gesellten sich nach und nach immer mehr Utensilien um nicht nur freizügige und ausschweifende Abende und ganze Nächte zu zweit, einmal auch zu dritt, aufzupeppen, sondern die ich auch gerne für mich allein nutzte und damit herumexperimentierte.<br />
Dabei blieb es nicht bei Nippel- und Klitorisklemmen, Wartenberg-Rädern, Handschellen, Flogger, Dildos und Vibratoren jeglicher Größe und Form, Analplugs, Penisringe &hellip; natürlich nicht für mich &hellip; Latexbezüge für glitschige Spiele im Bett, Reizwäsche, Latexkleidung, Knebel &hellip; ich hatte irgendwann einen ganzen Schrank voll von dem Zeug und nichts davon fristete ein trauriges Dasein, alles wurde intensiv genutzt.<br />
Dazu noch zahlreiche Kondome in verschiedenen Größen, sowie extrafeste für Analverkehr den ich lieben gelernt hatte &hellip; sofern ER die richtige Größe hatte &hellip; schließlich wollte ich nicht die Funktion meines Schließmuskels riskieren.<br />
Bondage-Seile hatte ich mir zwar auch mal aus einer Laune heraus angeschafft, aber umgehend in der hintersten Ecke des Schranks versteckt. Mir war nicht wohl dabei mich fesseln zu lassen und womöglich wehrlos jemanden ausgeliefert zu sein, oder bewegungslos zurückgelassen zu werden &hellip; Menschenkenntnis hin oder her.<br />
Bei den Handschellen war das weniger kritisch, die ließen sich jederzeit auch ohne Schlüssel leicht öffnen.<br />
Bei meinem ersten Dreier räumten wir nach und nach im Laufe eines langen Tags nach einer noch längeren Nacht, beinahe den ganzen Schrank aus und es gab fast nichts, außer ein paar langweiligen Dessous, die ich später eh entsorgte, was wir nicht in unsere Orgie miteinbezogen.<br />
Die zwei jungen Kerle, ich nannte sie Tim und Tom, waren sogar noch jünger als ich, aber immerhin schon volljährig, dachten wohl erst an einen Joke, nachdem wir uns in einer Kneipe, wirklich zufälligerweise, kennengelernt hatten und ich sie spontan zu mir nach Hause einlud.<br />
Statt eines flotten Dreiers, den ich nun wirklich nicht geplant hatte als ich abends loszog, erzählte ich was von einer gemütlichen Umgebung, bequemeren Sitzgelegenheiten, kostenlosen Getränken usw., aber ich vermied selbst die kleinste anzügliche Bemerkung und kokettierte mal nicht, wirklich nicht im Geringsten, mit meinen durchaus vorhandenen und vorzeigbaren weiblichen Reizen, weil ich mir zunächst selbst nicht sicher war in welche Bahnen sich der besagte Abend &hellip; und vor allem die Nacht &hellip; vom nächsten Morgen und dem darauf folgenden Nachmittag gar nicht zu reden &hellip; entwickeln würde.<br />
Natürlich waren mir ihre suchenden Blicke nicht entgangen, während wir nebeneinander an der Bar saßen, Tom links und Tim rechts von mir. Also ließ ich im Laufe des Abends wie zufällig den Saum meines kurzen Rockes stets etwas höher rutschen und versuchte mich so zu setzen, dass jeder der beiden ausreichend Einblick in meine luftige Bluse bekam, unter der mein schicker BH hübsch zu Geltung kam.<br />
Zwar liebte ich es auch meine Brüste unter der Bluse oder einem T-Shirt frei schwingen zu lassen und genoss es, wenn meine Nippel durch den dünnen Stoff stachen, aber ich hatte festgestellt, dass die Kerle gerne auch etwas mehr zum Auspacken hatten.<br />
Von Kokettieren konnte heute wirklich keine Rede sein, das grenzte eher schon an pure Provokation.<br />
Je weiter wir später durch die abendliche Stadt streiften und uns meiner Wohnung, im dritten Stock mit besagter uneinsehbarer Dachterrasse, näherten, desto mehr wich meine anfängliche Unentschlossenheit einer freudigen Erregung. Ehrlich gesagt hatte ich schon eher das Gefühl einer gewissen Feuchte im Schritt &hellip; wobei feucht nicht annähernd beschrieb was sich da ansammelte &hellip; es lief mir eher an den Beinen herunter.<br />
Natürlich hatte ich es schon mehr wie mit einem Kerl in einer Nacht getrieben, halt nacheinander.<br />
Auf einer Party zu der mich eine Bekannte mitgeschleift hatte, auf der ich aber sonst keinen kannte, hatte ich mir den ganzen Abend bis in den frühen Morgen hinein den ein oder anderen Kerl geangelt, ein schneller Blow Job im Gebüsch, Doggy auf dem Gästeklo oder sonstwo, bis das Ganze aufflog, weil wir uns frühmorgens nicht nur INS Gebüsch verdrückt hatten, sondern dummerweise schon durch waren, scheiß Alkohol, und er mich mehr oder weniger auf offener Straße vögelte während ich mich stöhnend am Zaun festhielt. Die Trulla die bei Sonnenaufgang mit ihrem dämlichen Dackel vorbeikam, machte einen mordsmäßigen Terror und dummerweise war der Kerl auch noch verheiratet &hellip; netterweise bekam ich dann ein Taxi bestellt &hellip; der Fahrer war dann auch nicht abgeneigt mich in Naturalien bezahlen lassen, nachdem ich mich im Alkoholrausch auf der Rückbank entblättert hatte und wir &hellip; auf einem einsamen Feldweg &hellip; aber lassen wir das lieber.<br />
Aber in der Tat hatte ich noch nie zwei Kerlen gleichzeitig im Bett, wiewohl das natürlich auch auf meiner Bucket-List stand.<br />
Beide waren stattliche und offensichtlich durchtrainierte Jungs, sahen sehr passabel aus, redeten keinen Blödsinn, wenn man sich mit ihnen unterhielt, hatten saubere Fingernägel, darauf achtete ich besonders, und wirkten auch sonst sehr gepflegt.<br />
Es war dann auch nicht so, dass alle Hemmungen passe waren, nachdem die Wohnungstür hinter uns ins Schloss gefallen war. Ich hätte wohl nichts dagegen gehabt und mich nicht großartig gewehrt, wenn sie mich gleich im Flur in die Zange genommen und entblättert hätten &hellip; vier Hände &hellip; zwei Münder &hellip; zwei Schwänze für zwei Hände&hellip; einen Mund &hellip; eine Muschi und unendlich viele Möglichkeiten, Variationen und Stellungen.<br />
Vielmehr saßen sie mehr oder weniger schüchtern, eher schon eingeschüchtert, nebeneinander auf meiner Couch, nuckelten an ihrer Cola und trauten sich wohl nicht so richtig, obwohl sie sicher ahnen konnten, warum sie hier waren und was auf sie zukommen könnte.<br />
Wir unterhielten uns gut, sogar sehr gut, die beiden waren aufgeweckt, gut gebildet und hatten noch bessere Manieren, für meine heutigern Bedürfnisse schon fast zu Gute.<br />
Zwar schauten sie mich gelegentlich neugierig und durchaus interessiert an &hellip; ohne falsche Bescheidenheit &hellip; wer tat das nicht? &hellip; und sicher hatten sie genügend Phantasie was sie alles mit einer Frau, wie mir natürlich, anstellen konnten, wenn sie denn nur durften. Aber keiner von beiden zog mich mit seinen Augen aus, keiner wagte den ersten, den entscheidenden, Schritt, weder durch Worte, geschweige denn durch Taten.<br />
Vor meinem geistigen Auge erhoben sie sich vom Sofa, zogen mich aus dem Sessel, nahmen mich in ihre Mitte, rissen mir die Bluse vom Leib, den BH, die Jeans, meinen Slip &hellip; vier Hände &hellip; zwei Titten &hellip; zwei Arschbacken &hellip; alles synchron &hellip; wie einstudiert &hellip; schweigend &hellip; begleitet nur von meinem Stöhnen &hellip; ihrem Schnaufen &hellip; Finger die &hellip; meine Muschi &hellip; meinen Anus &hellip; erforschten und eindrangen &hellip; Lippen die an meinen empfindlichen Nippel saugten &hellip; Zähne die sachte zubissen &hellip; während ich ihre &hellip; erst durch den Stoff massierte &hellip; schließlich auf die Knie sank &hellip; sie endlich befreite &hellip; meine Lippen über pralle Eicheln schürzte &hellip; lutschend &hellip; wichsend &hellip; abwechselnd &hellip; gleichzeitig &hellip; bis der Saft ihrer Lenden &hellip; in meinen Mund &hellip; ins Gesicht &hellip; über meine Titten &hellip; überall &hellip;<br />
Aber es lief nicht im Geringsten so wie ich es mir gedacht hatte und irgendwann fühlte ich wie meine inzwischen überbordende Libido, vor allem aber meine wiederaufkeimende Nervosität, mir richtiggehend den Schweiß aus allen Poren zu drücken schien.<br />
Allzu offensichtlich wollte ich auch das Spiel mit meiner Bluse und dem Röckchen nicht weiterspielen. Noch mehr Dekolleté und Bein konnte ich nicht zeigen, das war eh schon eher kurz vor splitterfasernackt. Von subtiler Erotik konnte da keine Rede mehr sein. Entweder begriffen sie&rsquo;s nicht, oder sie hatten &hellip; Angst &hellip; keine Lust &hellip; waren schwul &hellip; keusch bis zur Hochzeit &hellip; keine Ahnung.<br />
&bdquo;Verzeiht ihr kurz? Kleine Mädchen müssen gelegentlich mal ins Bad, außerdem will ich mir was Bequemeres anziehen. Bin gleich wieder da, also rennt nicht weg, macht&rsquo;s euch bequem, bedient euch am Kühlschrank &hellip;&ldquo; und hoffentlich nachher an mir schoss es mir heiß durch den Kopf.<br />
Schnell machte ich mich, mit ungewohnt zittrigen Fingern, im Bad frisch, wischte mich auch im Schritt trocken, huschte in mein kleines Schlafzimmer mit dem großen Bett unter DEM BILD, öffnete DEN SCHRANK und blieb nackt sowie etwas ratlos davor stehen &hellip; wenn sie jetzt einfach mal so reingeplatzt wären, hätte ich mir sparen können zu überlegen was ich denn nun anziehen musste &hellip; oder konnte &hellip; aber &hellip;<br />
&bdquo;Dürfen wir kurz dein Bad nutzen?&ldquo;<br />
&bdquo;Ja, aber bloß nicht gemeinsam.&ldquo;<br />
&bdquo;Also schwul sind wir nicht.&ldquo;<br />
Aufgeregtes Gelächter, immerhin war das dann schonmal geklärt.<br />
Allzu offensichtliche und offensive Dessous wollte ich ihnen nicht gleich zumuten, wäre wohl auch ein wenig zu viel für den Anfang gewesen, also entschied ich mich für ein frisches und mehr oder weniger sittsames weißes Höschen mit Spitzenbesatz, nicht zu knapp geschnitten, und den passenden BH dazu. Darüber eine dünner, aber blickdichter Seidenmantel mit breitem Gürtel, fertig war das Schnittchen. Mein BH blitzte nur minimal im Ausschnitt, vom Höschen war gar nichts zu sehen, zumindest solange ich stand. Vielleicht war etwas konservativer besser, vielleicht half dann doch die subtile Schiene. Zufrieden grinste ich mich im Spiegel an, streckte mir kurz die Zunge raus, und schlüpfte in meine quietschegelben Minionhausschuhe, die nun gar nicht zu meinem sonstigen Outfit passten, aber ich liebte die Dinger ganz einfach.<br />
Vor dem Wohnzimmer, in der kleinen Diele, atmete ich ein paar Mal tief durch, beruhigte mich ein wenig, öffnete die Tür und trat ein.<br />
Sie saßen immer noch, oder schon wieder, genauso da wie vorhin, nuckelten immer noch an der gleichen Cola &hellip; und waren zu meinem Leidwesen immer noch angezogen, immerhin hatten sie vorhin die Schuhe schon im Flur gelassen &hellip; saubere Socken ohne Löcher &hellip; gutes Vorzeichen.<br />
Dafür schauten sie mich mit großen Augen an &hellip; als wäre ich die Zahnfee.<br />
Vielleicht hätte es auch eine Jogginghose getan, Schlabberpulli drüber, weniger offenherzig, um die beiden nicht gleich über alle Maßen zu strapazieren.<br />
Spätestens jetzt hätte ihnen schwanen sollen was &hellip; mir übrigens auch, jedoch was ganz anderes &hellip; aber ich setzte mich möglichst gelassen, mein Herz schlug mir bis zum Hals, in den Sessel gegenüber, raffte dabei meinen Mantel und vor allem die Schenkel zusammen &hellip; bloß nicht gleich zu viel zeigen.<br />
Während wir belanglos-heiteren Small-Talk betrieben, herumalberten und viel lachten, lief mein Hirn auf Hochtouren.<br />
Was dachten die beiden eigentlich was hier ablief, oder ablaufen sollte? Waren die beiden wirklich so naiv? Sollte ich aufstehen, mir die Klamotten vom Leib gleiten lassen?<br />
Aber ich wollte mich ihnen nicht anbieten, als wäre ich das Sonderangebot vom Grabbeltisch, es ihnen nicht zu leicht machen. Ich wollte, musste aber nicht &hellip; und wie ich wollte &hellip; so sehr, dass ich eigentlich unbedingt musste &hellip; meine Libido schien am Kochen zu sein und ich wunderte mich, dass mir der Überdruck noch nicht pfeifend zu den Ohren herauskam.<br />
Sollte ich warten bis sich einer, oder beide zusammen, gemüßigt sahen den Anfang zu machen?<br />
Aber beide schienen viel zu anständig zu sein, als dass sie sich &hellip; unangemessen und ungefragt an mir vergreifen würden. Sonst spielte ich ja immer ich die harte Nuss die geknackt werden wollte &hellip; aber jetzt &hellip; sah ich zu meinem Leidwesen das Spiel von der anderen Seite.<br />
Ihnen die Wohnung zeigen? Diele, Küche, Bad und Wohnzimmer kannten sie schon, da gab&rsquo;s halt nur noch die Terrasse und das Schlafzimmer &hellip; mit der Liebesschaukel über dem Bett &hellip; und DEM BILD wie mir gerade noch einfiel &hellip; bisserl zu offensichtlich.<br />
Wenn das so wie jetzt weiterlief, würden die möglicherweise unverrichteter Dinge wieder gehen, oder auf meinem Sofa einer nach dem anderen einschlafen. Gut, dann wären sie morgen immer noch greifbar &hellip; ausgeruht und frisch &hellip; aber ich hatte im wahrsten Sinne des Wortes jetzt schon Druck auf dem Kessel &hellip; und zwar gewaltig.<br />
Ich wollte nicht ihre gute Freundin sein, mit der man herumalbern und lachen konnte, nicht der Kumpel mit dem man Pferde stehlen gehen konnte.<br />
Ich wollte die sein die sie heute Nacht ficken würden, abwechselnd, gleichzeitig, vor allem aber ausdauernd, hart und heftig.<br />
Vielleicht sollte ich ihnen ein paar Bilder zeigen?<br />
Ein biederer Diaabend auf dem Fernseher?<br />
Da könnten dann &hellip; rein zufällig natürlich &hellip; ein paar freizügigere Bilder dazwischenrutschen &hellip;<br />
Ich wollte &hellip; aber so richtig &hellip; und hatte plötzlich einen Geistesblitz.<br />
&bdquo;Sagt mal, was meinen denn eure Freundinnen dazu, wenn sie wissen würden, dass ihr beide hier bei mir &hellip;?<br />
Weiter kam ich nicht, blickte stattdessen in zwei verlegene und betretene Gesichter.<br />
&bdquo;Hab&lsquo; ich was falsches gesagt?&ldquo;<br />
&bdquo;Also wir &hellip;&ldquo;<br />
Tom stockte, Tim vollendete seinen begonnenen Satz.<br />
&bdquo; &hellip; haben keine, momentan.&ldquo;<br />
Meine anfängliche Vermutung schien sich zu bestätigen und mir wurde flau im Magen. Einer wäre ok, aber gleich zwei denen ich &hellip; die ich &hellip; womöglich?<br />
Nein, das konnte nicht sein.<br />
&bdquo;Ach kommt, ihr zwei hübschen Kerle &hellip;&ldquo; versuchte ich die für sie wohl unangenehme Situation aufzulockern.<br />
&bdquo;Ehrlich gesagt hatten wir noch nie &hellip;&ldquo;<br />
Tim druckste herum, wollte oder konnte nicht auf den Punkt kommen.<br />
KEINE KONDOME! PUR! OHNE ALLES!<br />
Das war mein nächster Gedanke, ich hasste die Dinger nämlich, so notwendig sie auch waren, mir wurde heiß und kalt gleichzeitig und ich spürte geradezu wie mir wieder eine gewisse Feuchtigkeit in den Schritt sickerte, vom unbändigen Verlangen mal ganz abgesehen.<br />
&bdquo; &hellip; eine Freundin gehabt?&ldquo; vollendete ich mit zittriger Stimme diesmal seinen Satz.<br />
Tom stand auf und versuchte Tim von der Couch zu ziehen.<br />
&bdquo;Ist vielleicht besser wir gehen jetzt.&ldquo;<br />
Ich war wie vor den Kopf geschlagen.<br />
&bdquo;Aber warum wollt ihr denn &hellip;?&ldquo;<br />
&bdquo;Weil uns das peinlich ist.&ldquo;<br />
&bdquo;Was soll daran peinlich sein?&ldquo;<br />
&bdquo;Wir haben eben noch keine abbekommen, es hat sich noch nie ergeben, da war nie die richtige dabei, deswegen.&ldquo;<br />
Tim klang verbittert und verletzt.<br />
&bdquo;Wir stehen kurz vor dem Abi &hellip;&ldquo;<br />
Vor dem Abi &hellip; nach dem Abi &hellip; was spielt das für eine Rolle? Dachte ich bei mir.<br />
&bdquo; &hellip; und haben noch nie &hellip;&ldquo;<br />
Jetzt war es raus, das kleine Teufelchen erklomm meine Schulter, rieb sich ungläubig die Augen und hob seinen Dreizack.<br />
&bdquo; &hellip; und dann treffen wir dich &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; haben uns kurz vorgestellt, wie es wäre, wenn &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; aber ehe es für uns noch peinlicher wird &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; mit unseren naiven und kindischen &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; gehen wir lieber, am Ende lachst du uns noch aus.&ldquo;<br />
Wenn die sich bei allem so gut ergänzten wie beim Reden &hellip; dann &hellip; mir wurde plötzlich noch mehr &hellip; aber so richtig &hellip; meine Gedanken rasten &hellip; mein Hirn war auf Hochtouren &hellip; wie bei einem Schachspiel &hellip; es schien dass sich mir nun wirklich unendlich viele Stellungen &hellip; im wahrsten Sinne des Wortes &hellip; Variationen und Möglichkeiten boten &hellip; mir wurde kurz schwindelig, weil es für mich unmöglich erschien alles auf einmal zu erfassen.<br />
Immerhin kam ich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner:<br />
FICKEN!<br />
&bdquo;Warum sollte ich euch auslachen? Oder was soll denn peinlich sein?&ldquo;<br />
&bdquo;Wir hatten kurz einen Traum, wir hätten fast schon drum geknobelt, wer von uns &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; bei dir bleibt und wer geht &hellip; falls &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo; &hellip; aber wir sollten uns nicht wie pubertierende Kinder mit irgendwelchen Hirngespinsten benehmen.&ldquo;<br />
&bdquo;Warum sollte denn überhaupt einer gehen müssen?&ldquo;<br />
Jetzt war es raus, nicht ganz so subtil wie ich es vorhatte, aber ich wollte jetzt &hellip;endlich &hellip; beide &hellip; gleichzeitig!<br />
&bdquo;Deswegen gehen wir ja auch beide.&ldquo;<br />
&bdquo;Als ob du was mit uns&ldquo; &hellip; wieder betretenes Schweigen &hellip; &bdquo;beiden.&ldquo;<br />
Ich holte tief Luft, alles Neuland für mich, alles gewagt und &hellip; DER REINSTE IRRSINN &hellip; das kleine Teufelchen war jetzt hellwach und tobte wie ein Berserker.<br />
&bdquo;Und wenn doch?&ldquo;<br />
Wir standen inzwischen in der kleinen Diele, beide schauten mich an, ungläubig, erstaunt, schnaufend, erregt &hellip; die Beulen in ihren Hosen ließen keinen Zweifel daran aufkommen.<br />
Ich trat auf sie zu, legte jedem eine Hand auf die Wange, blickte zu ihnen hoch &hellip;<br />
&bdquo;Für mich ist das, was heute Abend, hoffentlich, passieren wird, auch ein erstes Mal.&ldquo;<br />
&hellip; und schaute beiden in die Augen.<br />
&bdquo;Was spielt das also für eine Rolle, ob ihr schonmal mit einem Mädchen oder einer Frau Sex hattet?&ldquo;<br />
Ihr plötzliches Schnaufen verriet sie.<br />
&bdquo;Du lachst uns bestimmt aus weil wir so &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Unerfahren seid?&ldquo;<br />
Jetzt oder nie, Neuland, endlich. Ich atmete einmal durch &hellip;<br />
&bdquo;Verarsch uns nicht.&ldquo;<br />
&hellip; öffnete die Schlaufe meines Gürtels &hellip;<br />
&bdquo;Sieht das wie verarschen aus?&ldquo;<br />
&hellip; ließ den Seidenmantel langsam von meinen Schultern gleiten &hellip; ihre Blicke sprachen Bände &hellip; mein Herz raste &hellip; ich atmete noch einmal tiefer durch &hellip;<br />
&bdquo;Aber warum &hellip;?&ldquo;<br />
&bdquo;Weil ich euch beide &hellip;&ldquo;<br />
&hellip; griff wie in Zeitlupe nach hinten, öffnete mit zitternden Fingern den Verschluss meines BH und ließ auch den nach kurzem Zögern zu Boden fallen, ohne den Blickkontakt zu beiden zu verlieren.<br />
Für mich waren jetzt die Würfel gefallen, ich hatte den Rubikon überschritten, den Point Of No Return hinter mir gelassen. Wenn ich mich schon entblätterte, sollte es sich auch lohnen.<br />
Ich streckte ihnen meine vollen Brüste entgegen &hellip; präsentierte meine längst harten Nippel &hellip;<br />
&bdquo; &hellip; unglaublich süß finde &hellip;&ldquo;<br />
&hellip; und streifte endlich auch mein Höschen ab &hellip;<br />
Sie schauten mich ungläubig an, ihre Augen flackerten, ihre Blicke hefteten sich &hellip; auf meine Titten &hellip; meine fast schon schmerzhaft harten Nippel auf diesen kleinen dunklen Areolen &hellip; meinen flachen Bauch &hellip; meinen Schoß &hellip; &hellip; der glattrasierte Venushügel &hellip; unter dem meine Labien feucht schimmerten. Mir war klar, dass das gerade viel war was auf sie einstürzte, aber ich konnte keine Rücksicht mehr nehmen, ich musste jetzt!<br />
&bdquo;&hellip; und es mir scheißegal ist, ob ihr schonmal mit jemanden gefickt habt oder nicht.&ldquo;<br />
Ich stand vor den beiden, splitterfasernackt &hellip; und &hellip; bereit? &hellip; willig? &hellip; auf jeden Fall neugierig erwartungsvoll &hellip; und ja &hellip; auch geil bis zum Horizont und noch viel weiter.<br />
&bdquo;Wir beide?&ldquo;<br />
&bdquo;Gleichzeitig?&ldquo;<br />
&bdquo;Wenn ihr nochmal fragt, schmeiß ich euch wirklich raus.&ldquo;<br />
Sie schauten sich ungläubig an.<br />
&bdquo;Oder ist euch peinlich voreinander &hellip;&ldquo;<br />
Ehe ich den Satz beenden konnte, nahmen sie mich in ihre Mitte, Tom rechts, links Tim.<br />
&bdquo;Erstmal &hellip;&ldquo; ich schnaufte &bdquo;&hellip; schön sachte &hellip; später dann &hellip;&ldquo;<br />
Ich konnte nicht weiterreden, schloss die Augen, spürte ihre Hände, erst unbeholfen &hellip; zaghaft &hellip; wer hätte es ihnen auch anders zeigen sollen? &hellip; dann immer forscher &hellip; überall &hellip; vier Hände &hellip; die meine Pobacken kneteten &hellip; meine Brüste &hellip; über meinen Bauch hinab zu &hellip; meiner blanken Vulva &hellip; Finger die über meine feuchten Labien glitten &hellip; zögernd &hellip; vorsichtig &hellip; alles gleichzeitig &hellip; überall &hellip; zwei Münder &hellip; an meinem Hals &hellip; nuckelnd saugend an meinen empfindlichen Nippeln &hellip; alles simultan &hellip; wie einstudiert &hellip; während meine Hände &hellip; endlich &hellip; in ihren Schritt griffen &hellip; und fühlten was da &hellip; mächtig &hellip; bereit &hellip; Genüsse versprechend &hellip; unendliche Freuden &hellip;<br />
Ich stand komplett unter Strom, bis in die Haarspitzen, war kurz davor zu hyperventilieren, ahnte den kommenden &hellip; und alle weiteren die da hoffentlich kommen würden &hellip;<br />
&bdquo;Ihr wollt &hellip; doch etwa &hellip; nicht so &hellip; angezogen &hellip; bleiben?&ldquo;<br />
Sie ließen kurz von mir ab und rissen sich schnaufend die Kleider vom Leib, waren in Windeseile nackt und ich &hellip;<br />
&hellip; sank vor ihnen auf die Knie &hellip; ehrfürchtig staunend &hellip; in jeder Hand einen dieser großen &hellip;<br />
&hellip; Prachtexemplare &hellip; die noch nie gelutscht wurden &hellip; die noch nie feuchte Schamlippen geteilt und in eine Vagina eingedrungen waren &hellip;<br />
Natürlich glaubte ich den beiden. Jungs gaben höchstens damit an wieviele Mädels sie angeblich schon aufgerissen hätten, keiner prahlte mit seiner Unbeflecktheit &hellip; morgen würden die zwei andere Menschen sein &hellip; erfahren und wissend &hellip;<br />
Ich blickte kurz zu ihnen auf, schaute in ihre &hellip; vor Scham? &hellip; vor Erregung und Lust? &hellip; geröteten Gesichter.<br />
&bdquo;Kein Streit, wer zuerst mit was dran ist, ok?&ldquo;<br />
Meine Stimme brach fast, ich konnte nur mehr flüstern, vor Erregung, freudiger Erwartung, Nervosität &hellip; ja und grenzenlosem Verlangen &hellip; mein sexueller Overkill &hellip; ich stülpte endlich meine Lippen über Tims ansehnlichen Schwanz, nahm ihn tief in den Mund bis in den Rachen und fing an daran zu saugen &hellip; lutschte heftig &hellip; bearbeitete mit meiner Zunge seine pralle Eichel &hellip; das empfindliche Frenulum &hellip; brachte ihn zum Zittern &hellip; wechselte zu Tom &hellip; und wieder zurück &hellip;. wichste und blies beide &hellip; abwechselnd &hellip; gleichzeitig &hellip; ich genoss die Situation wie sie beide keuchend, stöhnend und mit zittrigen Knien vor mir standen &hellip; wohl auch nicht wussten wie ihnen gerade geschah &hellip; und brachte beide schnell &hellip; sehr schnell &hellip; zum &hellip;<br />
Die erste warme Fontäne klatschte mir unter lautem Keuchen klebrig ins Gesicht, die zweite in den Mund schluckte ich gierig, der ganze Rest, und es war viel, sehr viel, verteilte ich eifrig mit beiden Händen auf meinen Brüsten, zwischen denen es langsam zum Bauch herunterlief während die beiden frenetisch weiter wichsten, abspritzten, ihren Samen auf mir verteilten und lutschte beide zum Schluss noch sauber.<br />
Ich legte mich, so wie ich war, geschafft und reichlich besamt, aber zufrieden, auf den kühlen Boden in meiner kleinen Diele und schaute beide an.<br />
Beide nackt, beiden lief jetzt schon der Schweiß in Strömen herunter, beide hatten rote Köpfe, beide machten aus meiner Perspektive einen noch imposanteren Eindruck, groß und stark, trainiert &hellip; potent &hellip; ihre ansehnlichen Schwänze immer noch auf Hab-acht-Stellung &hellip; da ging noch was &hellip; da ging noch viel mehr &hellip;<br />
&bdquo;Was &hellip;&ldquo;<br />
Ich legte einen Finger an die Lippen, brachte Tom zum Schweigen und hatte prompt ein Déjà-vu.<br />
&bdquo;Kein Wort, kein Ton, kein Kommentar, weder jetzt noch später. Zerreded&lsquo;s nicht, genießt einfach die Erinnerung daran, wie es war.&ldquo;<br />
Sie schauten mich stumm, schienen zu verstehen wie wichtig das eben Gesagte war und nickten.<br />
Ich hatte sie am Haken, da war ich mir jetzt sicher. Sie würden machen was ich wollte, solange ich sie mit mir machen ließ, was sie wollten oder ich sie zumindest im Glauben darüber ließ. Die zwei versprachen trotz ihrer Unerfahrenheit, oder gerade deswegen, einen rauschenden Abend, die ganze Nacht und vielleicht darüber hinaus.<br />
&bdquo;Wollt ihr mich jetzt hier so liegen lassen, oder habt ihr vielleicht noch Lust auf mehr?&ldquo;<br />
Plötzlich schwebte ich zwischen ihnen und unter großem ausgelassenem Gelächter bugsierten sie mich in mein kleines Schlafzimmer mit dem großen Bett &hellip; unter der Liebesschaukel die von der Decke hing und DEM GROSSEN BILD, das darüber an der Wand prangte. Es war ein sehr großes Bild.<br />
&bdquo;Was ist &hellip; das?&ldquo;<br />
&bdquo;Ratet mal.&ldquo;<br />
Ich öffnete einladend meine Schenkel zwischen denen es bereits mehr als feucht glänzte &hellip; eigentlich lief ich schon aus.<br />
&bdquo;Das ist doch &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;&hellip; eine Muschi.&ldquo;<br />
&bdquo;Das ist nicht eine Muschi &hellip; das ist sogar meine eigene.&ldquo;<br />
Verwirrt, aber dennoch ausgesprochen interessiert schauten beide, wieder irgendwie simultan, ich wurde den Verdacht nicht los, dass die beiden insgeheim Zwillinge waren, zwischen mir und dem Bild hin und her.<br />
&bdquo;Woher hast Du das?&ldquo;<br />
&bdquo;Wer hat das &hellip;?&ldquo;<br />
Das Bild hatte Michael während eines wahrlich ausschweifenden Shootings geschossen, sogar eine ganze Serie davon. Ich hatte vor seiner Kamera noch masturbiert, damit alles gut durchblutet und vor allem feucht wurde, während er vor dem Bett zwischen meinen gespreizten Beinen kauerte und Foto um Foto schoss bis ich einen gewaltigen Orgasmus, meinem ersten mit unbeteiligtem Zuschauer, Richtung Zimmerdecke schrie.<br />
Wir suchten danach das Beste Bild aus, er bearbeitete es und ließ für mich diesen großen Abzug auf Alu-Dibond unter Acrylglas machen, den er mir passenderweise zum Geburtstag schenkte. Glücklicherweise hatte er einen Zettel beigelegt, das Bild vor den versammelten Gästen besser noch nicht auszupacken.<br />
Der Close-Up Shot war gestochen scharf, man konnte schön die unregelmäßige Struktur der reich Nervenenden inneren Schamlippen erkennen und fast jede einzelne Pore &hellip; und leider auch jedes einzelne Härchen drumherum das mir beim Rasieren entwischt war &hellip; Michael hatte aber alles entsprechend retuschiert ohne den Gesamteindruck zu verfälschen &hellip; da war alles blitzblank &hellip; und ja &hellip; es sah einfach geil aus &hellip; vor allem wie meine rot geschwollene Klitoris keck unter ihrer Haube hervorlugte.<br />
&bdquo;Das ist eine andere Geschichte, aber legt euch erstmal zu mir.&ldquo;<br />
&bdquo;Willst du dich nicht erstmal &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Das bleibt so wie es ist,&ldquo; &hellip; ich begann ihr noch warmes Sperma weiter auf meinem Bauch zu vertreiben, zwischen die Beine &bdquo;gewöhnt euch schonmal dran&ldquo; und hielt ihnen meine klebrigen Hände hin.<br />
Ich wurde ernst, eins musste erst noch geklärt werden.<br />
&bdquo;Was hier in der Wohnung passiert, bleibt auch hier in der Wohnung. Ihr tratscht nicht und redet nicht darüber, höchstens untereinander aber mit niemandem sonst. Weder mit Mama oder Papa, Bruder, Schwester, Oma, Opa, Pfarrer, Lehrer oder sonst wem. Ihr prahlt nicht vor Freunden, oder später mal vor euren Freundinnen, keine Anmerkungen oder Kommentare in Social Networks. Hier werden keine Bilder oder Videos aufgenommen, von hier aus wird auch nicht telefoniert. Eure Handys bleiben dort wo sie sind und zwar ausgeschaltet. Das ist alles nicht verhandelbar, wenn es euch nicht passt könnt ihr gehen, aber wenn nur einer geht, dann gehen beide. Ich will eure Telefonnummern nicht, ihr bekommt nicht die von mir &hellip; und wo ich wohne, vergesst ihr schnell wieder. Ich möchte keinen von euch irgendwann mal vor meiner Wohnung herumlungern sehen.&ldquo;<br />
Das war der Casus knacksus an der ganzen Sache, wenn ich jemanden mit heimnahm und der dann später meinte mich wieder besuchen zu können. Mehr wie einmal hatte ich auf offener Straße, vor möglichst vielen Zeugen, eine Szene inszenieren müssen, um die Typen wieder loszuwerden.<br />
&bdquo;Und wenn wir uns wieder &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Es wird kein &bdquo;uns&ldquo; und kein &bdquo;wieder&ldquo; geben.&ldquo;<br />
Sie schauten sich an und nickten sich kurz zu.<br />
&bdquo;Und wenn wir einverstanden sind?&ldquo;<br />
&bdquo;Werde ich für euch das sein was ihr wollt, solange ihr wollt.&ldquo;<br />
Sie blickten mich mit großen Augen an, da war sie wieder, die Zahnfee.<br />
Zeit ans Eingemachte zu gehen.<br />
&bdquo;Wenn ihr wollt, bin ich für euch das Fickstück, der Blasehase, die Spermaschlampe, die Dreilochstute, devote Dienerin, Sexsklavin, eure Hure oder Herrin, ganz wie ihr wollt &hellip;&ldquo; jetzt waren sie wieder online, ihre Augen wurden größer, andere Körperteile aber auch wie ich wohlwollend zur Kenntnis nahm.<br />
&bdquo;Ich mache für euch die Beine breit, den Mund auf und halte euch auch meinen Arsch hin, wenn ihr wollt, so oft und solange ihr wollt.&ldquo;<br />
Besser gesagt, solange ich wollte, ich bezweifelte aber, dass sie das entsprechende Stehvermögen hatten &hellip; später stellte sich heraus, dass ich mich da doch gewaltig geirrt hatte.<br />
Ihre roten Köpfe, sie waren halt noch jung, verrieten ihre steigende Erregung.<br />
&bdquo;Ihr könnt mich ficken wie ihr wollt, solange ihr wollt oder könnt, im Liegen, auf dem Rücken, auf dem Bauch, seitlich, stehend, schwebend &hellip;&ldquo; ich dachte an die Liebesschaukel die sie noch gar nicht beachtet hatten, wahrscheinlich hielten sie das für &hellip; was auch immer &hellip; vielleicht würden sie dort Blumentöpfe einsetzen wollen &hellip; keine Ahnung &hellip;<br />
&bdquo;Sorry, aber warum machst du das alles &hellip; für uns? Nur weil wir noch nie &hellip;&ldquo;<br />
Ich setzte mich auf &hellip;<br />
&bdquo;Weil ich meinen Spaß haben will, wie ihr auch.&ldquo;<br />
&hellip; zog sie zu mir runter &hellip;<br />
&bdquo;Weil ich noch nie mit zwei Kerlen gevögelt oder deren Schwänze geblasen habe, jedenfalls nicht gleichzeitig. Das eben auf dem Flur war auch für mich eine Premiere.&ldquo;<br />
&bdquo;Und wir können mit dir &hellip; was wir wollen? Wir wollen das nur klargestellt haben.&ldquo;<br />
&bdquo;Solange bis ich Apotheke sage.&ldquo;<br />
&bdquo;Apotheke als Safeword?&ldquo;<br />
Ich nickte grinsend, cleveres Kerlchen!<br />
&bdquo;Aber das wird eine Weile dauern&ldquo; dachte ich bei mir, ich hatte einiges an Ausdauer zu bieten und meine Schmerzgrenze hatte ich inzwischen weiter verschoben. Aber dieses Thema wollte ich nicht auch noch anschneiden, aber ein anderes Thema musste ich dann doch noch &hellip;<br />
&bdquo;Noch ein letztes leidiges Thema &hellip; wollt ihr Kondome überstreifen oder wollt ihr mich pur ficken?&ldquo;<br />
&bdquo;Müssen wir?&ldquo;<br />
&bdquo;Mich ficken?&ldquo;<br />
&bdquo;Nee, wir meinen &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Ich gehe davon aus, dass ihr sauber seid und nichts ansteckendes habt &hellip;&ldquo; wie auch, sie hatten ja noch nie &hellip; &bdquo;für mich kann ich sagen, dass ich immer vorsichtig war und nur mit Kondomen &hellip;&ldquo; der Verbrauch war hoch gewesen &hellip; sehr hoch &hellip; aber das mussten sie ja nicht wissen &bdquo;ich würde euch gerne pur spüren, aber das müsst ihr entscheiden.&ldquo;<br />
Sie entschieden sich, glücklicherweise, für die Variante &bdquo;ohne&ldquo;.<br />
Ich griff nach ihren Schwänzen zog sie zu mir, dicht an mich heran.<br />
&bdquo;Dann gehöre ich jetzt euch beiden, wer will mich zuerst ficken?&ldquo;<br />
Tom robbte rüber, kniete sich zwischen meine einladend weit geöffneten Schenkel und &hellip; kapitulierte reichlich unbeholfen vor den praktischen Aspekten des heutigen Themas. Als er jäh zustoßen wollte, nahm ich sein Gesicht in meine Hände.<br />
&bdquo;Langsam.&ldquo;<br />
Mit der rechten dirigierte ich seinen Phallus vor meine feuchte Pforte, zog seine pralle Eichel ein paar Mal durch meine feuchte Spalte, benetzte ihn mit meinem Sekret und brachte ihn in Stellung.<br />
&bdquo;Jetzt kommst du ganz langsam zu mir,&ldquo; flüsterte ich ihm zu, &bdquo;genieße den Augenblick und das, was du dabei fühlst.&ldquo;<br />
Nie im Leben werde ich sein strahlendes Gesicht und das Leuchten in seinen Augen vergessen, als er mich in Besitz nahm. Zentimeter für Zentimeter, so langsam, als wolle er sein erstes Mal für die Ewigkeit konservieren, glitt er in mich, füllte mich aus mit seiner prallen Eichel auf diesem geäderten Schaft.<br />
&bdquo;Das ist &hellip;&ldquo;<br />
Ich schüttelte den Kopf eher er weitersprechen konnte.<br />
&bdquo;Nichts sagen&ldquo; und bedeutete ihm mit einem Kopfnicken weiterzumachen, während ich nach Tims Gemächt griff und sein bestes Stück vor meinen Mund dirigierte. Während sich meine Lippen über seine Eichel stülpten, fragte ich mich nur, warum ich nicht schon früher darauf gekommen war mir es von zwei Kerlen gleichzeitig besorgen zu lassen. Endlich schien ich anzukommen.<br />
Es dauerte nicht lange bis aus diesen zwei jungen unbeholfenen Kerlen ein eingespieltes Team wurde und wir unseren Rhythmus fanden. Während ich mit beiden Händen meine empfindlichen Nippel strapazierte, pfählte mich Tom schon bald mit weit ausholenden Bewegungen ein ums andere Mal, jeder Stoß garniert von seinem Grunzen und einem klatschenden Geräusch. Tim hielt irgendwann meinen Kopf mit beiden Händen fest und stieß mir seinen Prügel keuchend bis in den Rachen. Ich schätzte mich glücklich, dass ich beide vorher noch abgemolken hatte. Ihr Weg war ein längerer, meiner dafür höher, viel höher. Plötzlich schien ich, bearbeitet von diesen zwei jungen und ungestümen Hengsten, in immer höher werdenden Sphären zu schweben, deren Existenz ich bislang nur erahnt hatte. Jedesmal wenn ich das Gefühl hatte endlich von der Klippe zu springen um mich dann von meinem Höhepunkt davonschwemmen zu lassen ging es noch ein Stückchen höher und weiter und &hellip;<br />
Tim und Tom kamen nach einer Gefühlten Ewigkeit fast gleichzeitig und füllten mich geradezu ab.<br />
Stöhnend, knurrend, grunzend, nach meinen Brüsten und meinem Arsch grapschend verschwendeten sie keinen Tropfen, während ich unter ihren langsamer werdenden Bewegungen fast unkontrolliert zappelte und zitterte, als mich endlich mein Höhepunkt mit Urgewalt packte und an mir bis dahin unbekannte Gestade spülte.<br />
Nachdem ich beiden auch noch den letzten Tropfen abgerungen hatte, der Geschmack und das Odeur von zwei Sorten Sperma und meinem Sekret war überwältigend, und wir schwer atmend, ermattet, verschwitzt und glücklich beseelt nebeneinander auf dem Bett lagen, versuchte ich zu erahnen, was das Bisherige für meine beiden hübschen Jungs bedeutete und wie sie das was unweigerlich noch folgen könnte verarbeiteten würden.<br />
Ihr erstes Mal, gleich ein Dreier, der erste Blowjob &hellip; für die beiden würde es in der kommenden Nacht, solange sie auch dauern mochte, noch einige &bdquo;erste Male&ldquo; geben, schließlich war Sex mehr als nur ficken, Schwänze lutschen und Muschi lecken. Vielleicht waren sie dann ewig auf der Jagd nach dem nächsten noch größeren Kick, nach dem nächsten noch besseren Fick.<br />
So wie ich es war &hellip; und wohl immer sein würde.<br />
Aber scheiß drauf, ich war nicht die Wohlfahrt, sollten sie sehen wie sie damit zurechtkamen. Ich wollte meinen Spaß und griff nach einer kurzen Verschnaufpause erneut nach ihren immer noch, oder schon wieder, imposanten Freudenspendern.<br />
&bdquo;Ihr könnt doch noch?&ldquo;<br />
Es folgte eine mehr als rauschende Nacht, in der die zwei mich hart fickten oder zur Abwechslung auch mal zärtlich liebten und ich ihnen mehr wie einmal einen blies und sie mich abwechselnd mit ihren Zungen auf das Feinste verwöhnten, nach anfänglicher Zurückhaltung sogar meine empfindliche Rosette.<br />
Waren sie zu Anfang noch reichlich unbeholfen und eine Spur zu vorsichtig, was nicht verwunderlich war, wurde sie bei jeder neuen Runde souveräner und legten einen Zahn zu, so dass auch ich langsam wieder auf meine Kosten kam.<br />
Ihr erster Cunnilingus kostete sie, zu meiner Überraschung, kaum Überwindung, dafür war ihr Testosteronspiegel wohl einfach zu hoch und ihre Neugierde vermutlich auch. Nach ersten sachten Küssen und Zungenstupsern kamen sie anscheinend auf den Geschmack und plötzlich, keine Ahnung wie sie das anstellten, pressten sie BEIDE ihr Gesicht zwischen meine Schenkel, spürte ich ZWEI Zungen die mich gleichzeitig leckten &hellip; und als sie dabei noch anfingen meine Brüste UND meine Rosette &hellip; mir fällt rückblickend keine Superlative dazu ein &hellip; es war einfach zu gewaltig und genau so kam ich dann auch &hellip; brüllend und am ganzen Leib zitternd.<br />
Ihr Stehvermögen erst &hellip; sie schienen beide eine Dauererektion zu haben, die Kraft, und vor allem der Saft, ihrer Lenden war schier unerschöpflich und sie nahmen mich meist gleichzeitig, was mich mit der Zeit mehr schaffte als ich zugeben wollte, aber ich wollte auch nicht die erste sein die sprichwörtlich schlapp machte.<br />
Ich lag auf ihnen, unter ihnen, zwischen ihnen, kniete vor ihnen oder hing in der Liebesschaukel, wo sie mich pendeln ließen und ich abwechselnd auf das Beste bedient wurde.<br />
Zwischendurch landeten wir in der Küche um uns zu stärken. Mein Dessert war der mit Sprühsahne garnierte Proteinspender von Tim, nachdem mich Tom bäuchlings auf den Tisch gedrückt hatte, um meine mit ebendieser Sprühsahne verzierte Poritze auszuschlecken und mich danach von hinten zu nehmen während er weiter aß. Wie er es allerdings fertig brachte dabei noch einen Finger in meinen Anus zu stecken &hellip; war mir egal &hellip; solange ich eben bekam was ich wollte.<br />
Die laue Sommernacht lockte uns auch auf meine Terrasse, wo ich auf mehr wie zwei genüssliche Ritte unter dem Sternenhimmel im Mondschein kam und mich auch stehend am Geländer von hinten bedienen ließ. Dem einen aus der Nachbarschaft, der gerade am offenen Fenster noch eine rauchte, boten wir sicher eine sagenhafte Show. Jedenfalls grüßte er mich von da an freundlich lächelnd, wenn wir uns auf der Straße begegneten.<br />
Ihre anfängliche Zurückhaltung währte nicht lange, schnell ließen sie ihre Scheu fallen, auch untereinander, trauten sich mehr, fassten mich mitunter auch härter an ohne jedoch brutal zu werden &hellip; versohlten mir dann irgendwann auch mal schön den Hintern beim Doggy, als ich darum bat &hellip; also eher bettelte &hellip; &bdquo;wir sollen was tun?&ldquo; &hellip; so wie ich es mochte &hellip; und schien endlich anzukommen.<br />
Mit ihrem jugendlichen Ungestüm &hellip; ich war ja auch nicht viel älter, hatte aber mehr &hellip; viel mehr &hellip; Erfahrung &hellip; und ihrer scheinbar unerschöpflichen Potenz &hellip;. ließen sie mich permanent auf einer Welle reiten, die umso höher wurde, je weiter die Nacht fortschritt.<br />
Gefühlt gab es keine Minute in der ich nicht wenigstens in einem meiner Löcher einen ihrer ansehnlichen Schwänze hatte &hellip; oder von ihren Zungen und Zähnen verwöhnt wurde.<br />
Als dann langsam der Morgen graute, fand ich mich zwischen beiden eingekeilt &hellip; kuschelig und glückselig, erschöpft und zufrieden &hellip; alle drei von Körpersäften klebrig und verschwitzt &hellip; auf dem Bett liegen. Die von unseren Ausdünstungen geschwängerte Luft schien zum Schneiden dick.<br />
Zeit für Liebkosungen, zärtliche Worte &hellip; kein Ficken, vögeln, blasen, einfach nur &hellip;<br />
&bdquo;Hast du mal ein Handtuch für mich?&ldquo;<br />
Tom stand auf, wankte dabei mehr oder weniger, und öffnete, ehe ich etwas sagen konnte, DEN SCHRANK &hellip;<br />
&bdquo;Da ist ja gar keine Wäsche drin &hellip;&ldquo;<br />
&hellip; schloss die Tür wieder &hellip; zögerte einen Moment &hellip;<br />
&hellip; und öffnete beide Türen wieder &hellip; bis zum Anschlag.<br />
&bdquo;Aaaaalter was &hellip;&ldquo;<br />
Plötzlich war ich hellwach.<br />
&bdquo;Mach den Schrank ganz schnell wieder zu!&ldquo;<br />
Meine Stimme klang schärfer als gewollt, hatte aber die gewünschte Wirkung, Tom schloss die Türen schnell wieder.<br />
&bdquo;Entschuldigung.&ldquo;<br />
&bdquo;Schon gut, ich hätte vorher was sagen sollen.&ldquo;<br />
Ein Gedanke, klein und zart, äußerst erregend, huschte durch mein Hirn, machte es sich dort schließlich bequem, schlug Wurzeln und versprach sexuellen Hochgenuss und &hellip;<br />
&hellip; noch eine Premiere!<br />
Nein würden sie nicht sagen, inzwischen fraßen sie mir aus den Fingern, sie würden machen, was ich wollte, was ich von ihnen forderte, egal was ich mir wünschte.<br />
Dem Anschein nach hatten sie mich unter Kontrolle, ich ließ mich, bisher jedenfalls, auf jegliche Spielart ein, die sie wahrscheinlich in irgendwelchen Pornos gesehen hatten. Woher hätten sie auch sonst die ganze &hellip; Inspirationen &hellip; es waren nicht die schlechtesten übrigens &hellip; haben sollen?<br />
Einmal im Laufe der Nacht fasste mich Tom von hinten an den Hüften, hob mich hoch, drehte mich dabei kopfüber, damit ich meine Unterschenkel über seine Schultern legen konnte und begann meine Muschi zu lecken, während Tim die Gelegenheit nutzte und seinen Schwanz in meinen vor Schreck weit geöffneten Mund schob. So was hatte ich zuvor nur in Pornos gesehen, die beiden wohl auch, und es war bequemer und geiler als ich gedacht hatte.<br />
Aber egal was sie mit mir anstellten, es war immer das, was ich eh von ihnen erwartet hätte.<br />
Die devote Rolle, die ich allzu gerne einnahm, pushte mich jedes Mal in neue Sphären &hellip; nicht alle Kerle kamen damit zurecht mich hart anzupacken &hellip; manchmal sehr hart &hellip; ich wollte nicht misshandelt oder gar blutig geschlagen werden &hellip; aber ein harter Fick war eben ein harter Fick &hellip; und wenn mir dabei jemand gehörig den Arsch versohlte, von mir aus auch mit Paddel und/oder Flogger &hellip; hatte ich selten was dagegen &hellip; eigentlich nie um genau zu sein &hellip; eher bat ich noch drum &hellip; letztlich war es dann doch eher ein Betteln &hellip; aber ich bekam immer alles was ich wollte.<br />
Aber das erwähnte ich ja bereits.<br />
Nicht jeder kam eben damit und letztlich auch mit dem Inhalt des Schranks zurecht, manche waren überfordert &hellip; und dann auch bald weg.<br />
&bdquo;Du hättest eben beinahe die Büchse der Pandora geöffnet, mein Lieber.&ldquo;<br />
Tom drehte sich zu mir um und schaute mich verständnislos an.<br />
&bdquo;Was &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Jedenfalls nix Gutes.&ldquo;<br />
Immerhin wusste wohl Tim was mit der Redewendung anzufangen.<br />
&bdquo;Mir wäre lieber gewesen du hättest den Schrank nicht geöffnet, hättest nicht gesehen was da drin ist.&ldquo;<br />
&bdquo;Warum? Ich hab&lsquo; fast nix gesehen, hab&lsquo; ja gleich wieder zugemacht.&ldquo;<br />
Ich schaute beide abwechselnd an &hellip; jetzt oder nie!<br />
&bdquo;Habt ihr noch ein wenig Zeit?&ldquo; fragte ich lauernd.<br />
Es wurde dann später Nachmittag.<br />
Zu einer Uhrzeit, zu der sich &bdquo;normale&ldquo; Familien Sonntagskaffee und Sonntagskuchen munden ließen, war schließlich fast der komplette Schrank leergeräumt und ich kam beim großen Finale zu ganz anderen Genüssen &hellip; zum allersten Mal &hellip; die zwei beiden natürlich auch.<br />
Wenn ich recht überlegte, waren die zwei Kerle in der gleichen Situation wie ich damals &hellip;<br />
&hellip; DAS ERSTE MAL &hellip;<br />
&hellip; alles zum ersten Mal &hellip;<br />
&hellip; und fast alles beim ersten Mal &hellip;<br />
Auch sie würden wahrscheinlich nie wieder auch nur annähernd ähnliches erleben, wären dann auch nur auf der Suche nach dem nächsten Kick, nach der nächsten Steigerung &hellip; willkommen im Club!<br />
Aber nicht mein Problem, nicht meine Baustelle, ich war weder Mutter Theresa noch sonstwer &hellip; ich hatte gerade einen Plan &hellip; und wie immer einen Dickkopf, um das durchzusetzen.<br />
&bdquo;Mach den Schrank wieder auf, drittes Fach von oben liegen vier &hellip; nimm den kleinsten davon, in der Schublade darunter ist eine Flasche mit Gleitgel, bring beides her.&ldquo;<br />
Da stand er nun, der arme Tropf, vor meinem Bett, in der einen Hand einen Buttplug, in der anderen das Gleitgel und schaute mich verständnislos an.<br />
Ich drehte mich auf den Rücken, zog meine Beine an die Brust &hellip;<br />
&bdquo;Und jetzt rate mal, wo der hineinkommt.&ldquo;<br />
Er fand das richtige Loch, nahm dafür auch ausreichend Flutschi, den Rest verteilte er zwischen meinen Beinen und brachte sich wieder in Position, Gelegenheiten und harte Schwänze sollte man eben nutzen, und &hellip;<br />
Es wurde kein wildes Gerammel mehr und der Plug brachte eine neue Komponente für uns drei ins Spiel, wir ließen uns alle Zeit der Welt, liebten uns, fast ohne Pause, bis in den Nachmittag &hellip; tauschten von Zeit zu Zeit den Plug gegen den nächstgrößeren &hellip; und plünderten so nach und nach die letzten Reste aus dem DEM SCHRANK.<br />
Nippel- und Klitorisklemmen, verstellbar natürlich.<br />
&bdquo;Tut das nicht weh?&ldquo;<br />
Sollte es auch.<br />
Flogger, Paddel, Gerten.<br />
&bdquo;Wofür &hellip;?&ldquo;<br />
Handschellen.<br />
&bdquo;Auf dem Rücken oder vor dem Bauch?&ldquo;<br />
Spreizstange, verstellbar natürlich, für mich extra weit.<br />
&bdquo;Du kannst ja fast einen Spagat.&ldquo;<br />
Dildos, Vibratoren, Sucker.<br />
&bdquo;Eigentlich brauchst du uns ja gar nicht.&ldquo;<br />
Penisringe.<br />
&bdquo;Meiner bleibt auch so hart, außerdem ist der hier viel zu klein für mich.&ldquo;<br />
etc. etc. etc.<br />
Zum Finale holte ich die Bondage-Seile heraus und schaute beide an &hellip;<br />
&bdquo;Ich vertraue euch, missbraucht das nicht.&ldquo;<br />
&hellip; und drückte ihnen die Seile in die Hand.<br />
Natürlich endete die Sache in einem Desaster, als wir vor Lachen kaum noch Luft bekamen, weil trotz fundiertem Lehrmaterial, ich hatte mir extra dafür ein Buch zugelegt, keine Schlinge und keine Knoten zustande kamen.<br />
Als die Zeit gekommen war, drückte ich Tim auf&lsquo;s Bett, senkte mich genüsslich langsam auf seinen Steifen herab, atmete tief durch und legte mich auf seinen verschwitzten Bauch. Ich fühlte wie er mich ausfüllte, spürte wie seine Erektion gegen den Plug drückte und versuchte mir vorzustellen &hellip; mit beiden &hellip;<br />
&bdquo;Tom, schau bitte in den Schrank, viertes Fach von oben, die kleine Kiste rechts.&ldquo;<br />
&bdquo;Da sind Kondome drin, ich dachte &hellip;&ldquo;<br />
&bdquo;Es geht nicht ohne, also nicht denken, nimm eines raus, streif&lsquo;s Dir über und komm hinter mich.&ldquo;<br />
Ich schnaufte kurz durch, jetzt oder nie!<br />
&bdquo;Und bring das Gleitgel mit.&ldquo;<br />
Ich hörte wie er den Blister aufriss und er sich unter leisem Fluchen das extra starke Kondom überstreifte.<br />
&bdquo;Und jetzt kniest du dich zwischen Tims Beine hinter mich und ziehst mir gaaanz langsam den Plug raus.&ldquo;<br />
Es dauerte einen Moment, dabei war ich davon ausgegangen, dass von Anfang an klar war, was zum Schluss kommen würde.<br />
&bdquo;Du willst, dass ich dich &hellip; in den &hellip;?&ldquo;<br />
&bdquo;Ganz genau, ein Sandwich, du fickst mich in den Arsch, jetzt!&ldquo;<br />
Das musste jetzt schnell gehen, ehe ich mir das noch anders überlegte.<br />
Ich hörte Tom laut schnaufen, sah Tim unter mir strahlen und gab ihm einen langen Kuss, während Tom den Plug langsam drehend aus meiner Rosette zog und sich anschickte &hellip; ganz sachte &hellip; seine Eichel durch meinen vorbereiteten geweiteten Schließmuskel drückte &hellip; der Druck ließ mich die Luft anhalten und ich versuchte mich zu entspannen &hellip; während er weiter vordrang &hellip; in sprichwörtlich dunkle Tiefen &hellip; ich fühlte mich so &hellip; ausgefüllt wie nie zuvor.<br />
&bdquo;Und jetzt&ldquo; ich musste kurz durchatmen &bdquo;fickt ihr mich, aber macht erstmal langsam.&ldquo;<br />
Ihre vorsichtigen und zaghaften Stöße wurden umso heftiger je eingespielter die beiden agierten und sie steigerten sich bis an meine Schmerzgrenze. Zwischen beiden wie in einem Schraubstock eingeklemmt fickte mich Tim mit kurzen heftigen Stößen und Tom pflügte ungestüm durch mein Hinterteil, drückte seine Erektion ein ums andere Mal durch meine empfindliche Rosette tief in meine Eingeweide während seine Hand fortwährend auf meinen blanken Arsch klatschte.<br />
&bdquo;Apotheke Apotheke Apotheke &hellip;.&ldquo;<br />
Aber es kam nicht über meine Lippen. Zum einen weil ich mich in Toms Schulter verbissen hatte, zum anderen brachte mich die ultimative Vereinigung von Schmerz und Lust endgültig an den Rand der Klippe &hellip; der höchsten die ich mir bis dahin vorstellen konnte.<br />
Das musste er nun sein &hellip; der endgültige Kick &hellip; der ultimative Fick.<br />
Ich sprang und schien nun endlos zu fallen, zersplitterte dabei in unzählige Fragmente.<br />
Zwar bekam ich noch halbwegs mit, dass meine beiden jungen Hengste zum großen Finale furioso ansetzten und ich noch unzählige Male als ihre Dreilochstute, ihre Spermaschlampe, ihr Fickstück, ihr Blasehase usw. herhalten musste, aber ich nahm alles nur noch wie durch Watte wahr, ließ alles geschehen, wie ich es ihnen versprochen hatte und erlaubte ihnen mir regelrecht den Verstand und das komplette Hirn dazu aus dem Schädel zu ficken &hellip; so wie ich es mir gewünscht hatte.<br />
Wehrloses und williges Fickfleisch.<br />
Wer braucht schon eine Apotheke, wenn man DAS haben kann?<br />
Irgendwann &hellip; nach Minuten, nach Stunden? &hellip; ließen sie von mir ab. Das Letzte, was ich mehr oder weniger bewusst mitbekam war, dass sie mich in ihre Mitte nahmen und ich mich wie ein Embryo wohl geborgen fühlen durfte. Danach &hellip; es war kein Filmriss &hellip; dämmerte ich weg.<br />
Als ich endlich wieder halbwegs klar denken konnte, waren beide weg, draußen brannte schon die Straßenbeleuchtung. Sie hatten mich noch zugedeckt und mein Kopf auf ein Kissen gebettet, fürsorglich wie sie waren. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich mich aus dem Bett quälen konnte und mehr ins Bad kroch, als dass ich ging.<br />
Im Spiegel betrachtet hatte ich mich aber gut gehalten.<br />
Mein Haar klebrig, wohl vom Sperma, im Gesicht schon fast eine Kruste davon. Meine Nippel arg malträtiert, das würde einige Tage mit viel Pflege bedeuten, war aber nichts was ich nicht schon gemeistert hätte.<br />
An beiden Oberarmen Hämatome, da würde ich die nächste Zeit nur langärmelige Shirts und Blusen anziehen können. Außer ich wollte Mama erklären wie man bei richtig hartem Sex festgehalten werden musste.<br />
Mein Genitalbereich &hellip; naja, das hatte ich mir ja so ausgesucht und meine Rosette brannte auch noch etwas. Wahrscheinlich war es nicht bei dem einen Mal anal geblieben, ich konnte mich noch dumpf dran erinnern, dass sich Tim auch seinen Teil von meinem Arsch geholt hatte, während ich zwischen Toms Beinen kniete und ihm einen blies &hellip; besser gesagt er mich hart in den Mund fickte.<br />
Der Mix aus allen möglichen Körperflüssigkeiten am ganzen Leib fing schon an zu jucken und wahrscheinlich stank ich auch wie &hellip; keine Ahnung, ich hatte ja keinen Vergleich, aber ich fand&rsquo;s einfach nur geil.<br />
Nachdem ich ausgiebig Zähne geputzt, geduscht und mich noch ausgiebiger mit allen möglichen Pflegeprodukten eingecremt hatte, fand ich auf dem Küchentisch einen Zettel.<br />
&bdquo;War total abgefahren und geil. DANKE DIR!&ldquo;<br />
Dazu, wie süß, mehrere Herzchen und zwei Telefonnummern.<br />
Meinem ersten Instinkt, den Zettel zerknüllen und wegwerfen, widerstand ich und faltete ihn sorgfältig zusammen. Man weiß ja nie!<br />
Da ich mich sprichwörtlich erstmal erholen musste, passierte in der Zeit danach nicht viel bezüglich sexueller Ausschweifungen, eher gar nichts, und ich konnte mich weiter auf meine Ausbildung konzentrieren.<br />
Eigentlich hatte ich jetzt endlich alles gesehen und erlebt &hellip; dachte ich jedenfalls.<br />
Dann lernte ich Thomas kennen.</p>
<p>Fortsetzung folgt &hellip;.</p>
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		<title>Melodie des Lebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Tiker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:48:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leise schlug sie das Buch zu, legte eine Hand darauf, behielt sie einen Moment dort, dann stand sie auf. Es war eine respektvolle Geste für die Autorin, die viel Arbeit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leise schlug sie das Buch zu, legte eine Hand darauf, behielt sie einen Moment dort, dann stand sie auf. Es war eine respektvolle Geste für die Autorin, die viel Arbeit hineingesteckt hatte und es verdiente, dafür ihren stillen Dank zu erhalten. Anschließend nahm Katharina ihren Block und schrieb ein paar Zeilen, nur Worte, die ihr gerade einfielen zu dem, was sie gelesen hatte. Eine traurig komische Geschichte einer jungen Frau, die vieles verlor und doch so viel gewann, nachdem ihre halbe Familie ausgelöscht worden war, in einem unsinnigen Krieg, an dessen Ende sie und ihr jüngerer Bruder überlebten. Sie waren geflüchtet, hatten sich in Sicherheit gebracht und waren aufgenommen worden, hatten so viel Wärme und Menschlichkeit erfahren und dadurch neuen Mut gefasst.<br />
Katharina bewegte die Geschichte der jungen Frau ganz besonders, weil es ihrer Mutter ähnlich ergangen war. Sie glaubte damals, Glück im Unglück zu haben, als sie Menschenhändlern in die Hände gefallen war, die sie aus ihrem Dorf in der Nähe von Dubrovnik wegschafften, Anfang der 90er, als brutale Gefechte tobten und man dort als junge Frau fliehen musste. Österreich war ihr Ziel gewesen, auch wenn ein steiniger Weg sie dahinführen sollte. Am Ende hatte sie ein Held, so muss man ihn bezeichnen, sie aus den Fängen der Kerle befreit, die vieles von ihr als Gegenleistung gefordert hatten, was sie nicht bereit gewesen war zu geben. Er hatte sie gerettet und bei Freunden untergebracht. Einzelheiten kannte Katharina nicht, die hatte man ihr nie zugemutet, darum glaubte sie, dass es schlimmer gewesen sein musste, als sie es sich hatte vorstellen können. Der Held war Katharinas Vater gewesen, auch ihr Held, mit einem Herz so groß wie das Mittelmeer.<br />
Der Regen rann am Fenster herunter und tropfte vom Fensterbrett auf die Straße und die Kurven, die die Wassertropfen beschrieben, passten genau zu dem Verlauf ihres eigenen Lebens. Unerwartet, immer ausweichend, wenn sich etwas in den Weg stellte, hundertmal enttäuscht und doch mit einem erklärten Ziel. Genauso lief das Wasser über das Glas auf das dunkle Blech und verschwand.<br />
Sie ging zum Plattenspieler, zog die Hülle aus der reichen Sammlung, die ihr Vater ihr hinterlassen hatte, legte die Platte auf den Teller und fand mit der Nadel zielgenau die Rille, nach der sie nie suchen musste. Ein Knacken, ein leises Rauschen, dann begannen die Streicher und das Klavier unter Applaus zu spielen. Katharina, eigentlich nannte sie sich Kathi, spürte den Teppichboden unter ihren nackten Füßen, die sich leise im Takt bewegten, holte aus, um dem Schlagzeug mit ihren Händen zu folgen, bevor Axel Rose mit seiner Liebeserklärung begann. Es war zwar April und nicht November, doch sie liebte dieses Lied, nicht nur, wenn es regnete. Langsam bewegte sie ihre Arme zur Musik, zeichnete die Bewegung der Violinen nach, steigerte sich mit und mit, bis ihre Füße am Ende immer schneller wurden und sie sich drehte, bis ihr fast schwindelig wurde.<br />
Alles schien perfekt zu passen, der Regen, der Wind, die Musik und ihre Stimmung, doch es war alles andere als perfekt. Kathi war 28, ledig, ungebunden seit ein paar Wochen, weil sie ihrem Ex den Laufpass gegeben hatte, und jetzt war sie einsam. Immer wieder geriet sie an Typen, die sie umgarnten, sie beeindruckten und sie am Ende enttäuschten, weil sie nur jemand hübsches an ihrer Seite wollten und jemanden fürs Bett. Am Anfang war alles immer toll, es machte Spaß, doch sie hatte noch niemanden getroffen, der sie so respektierte, wie sie es sich wünschte, ihre Vorlieben teilte und sich auf sie einließ. Vermutlich war sie zu leise, zu rücksichtsvoll, akzeptierte vieles, wenn es ihr auch nicht gefiel. Ein Mann wie ihr Vater, fürsorglich, einfühlsam, ein Ritter mit Spürsinn, mit einer romantischen Ader und dennoch stark genug, um sich durchzusetzen, das wäre die richtige Kombination gewesen. Doch einem solchen Mann war sie bisher nie begegnet.<br />
Kathi hatte den Tonarm längst wieder in ihre Halterung gelegt. Sie besah ihr Spiegelbild. Ohne Zweifel sah sie gut aus, wahrscheinlich zu gut. Manchmal wünschte sie sich ein paar Male im Gesicht, etwas das davon zeugte, was sie erlebt hatte, vielleicht ein Markenzeichen, eine kleine Narbe, doch ihre Haut war glatt, zart, ein wenig rosig auf der Wange, absolut makellos und ihr pechschwarzes Haar fiel glatt an ihr herab.<br />
Erneut widmete sie sich dem Zettel und notierte weitere Worte darauf, lediglich Stichpunkte, um sie nicht zu vergessen. Die gesamte Rezension würde sie morgen formulieren, wenn sie wieder im Buchladen wäre. Kathi arbeitete dort, verkaufte Bücher und kam sich manchmal vor wie eine Antiquarin, weil nur noch wenige ihrer Kunden wirkliche Bücher kauften. Sogenannte E-Book Reader hatten den Markt längst erobert. Als ob die Dinger lesen konnten. Sie selber liebte es, Papier zu fühlen, es beim Lesen abzunutzen und in einem Buch damit ihre eigenen Spuren zu hinterlassen. Überhaupt mochte sie vieles Herkömmliche. Ihre Platten, Kerzen, die brannten und nicht nur scheinbar im Windzug flackerten und sie liebte ihre Honda. Eine CB650 four, Baujahr 1991, die ihr Vater schon gefahren hatte und die sie hütete wie ihren Augapfel. Sie war ihr Fortbewegungsmittel, aber auch ihr Zeichen der Freiheit und Andenken an ihren Helden.<br />
Der Regen hatte sich gelegt und die Sonne drängte die Wolken zur Seite. So war halt der April, wechselhaft, unberechenbar und manchmal auch höchst ungnädig. Kathi hatte Lust auf eine Spritztour, auch wenn das Wetter wieder von einer Minute auf die andere umschlagen konnte, denn sie liebte es, die Landschaft auf ihrer Honda zu durchstreifen, die verschiedenen Gerüche einzuatmen und abzuschalten, und die Wachau, die Gegend vor der Haustür der Stadt, in der sie lebte, bot genügend Gelegenheit dazu.<br />
In ihrer Lederkluft, auch so ein Relikt aus alter Zeit, das noch von ihrer Mutter stammte, konnte sie ihre Figur nicht verstecken. Die verführerischen Rundungen ließen auf den ersten Blick erkennen, dass sie eine Frau war, mit der der Schöpfer es gut gemeint hatte. Nur ihre Brüste waren für ihren Geschmack ein wenig zu üppig ausgefallen, doch die hatte sie von ihrer Mutter geerbt und deshalb gehörten auch sie zu ihr und außerdem passten sie sich weichzeichnend in die durch ihre Mutter bereits vorgeformte Lederjacke ein. Nicht wenige ihrer Verehrer hatten sie deswegen schon vergöttert und so sensibel, wie sie reagierten, wenn Kathi auf Touren kam, waren sie durchaus in der Lage, Spaß zu bereiten. Doch insgeheim beneidete sie Frauen, deren Oberweite weniger präsent war, weil sie nicht auf ihr Aussehen und ihre Figur reduziert werden wollte, die ohne Frage atemberaubend wirken musste, und ihr selber, ihrem Wesen, ihrer zurückhaltenden Art und letztlich ihrem Können nicht nur einmal im Weg gestanden hatte.<br />
Es hatte Vorzüge, gut auszusehen, konnte Türen öffnen, die für andere verschlossen blieben, und doch nahm man sie auf dem ersten Blick als die hübsche junge Frau wahr und nicht als die gebildete, belesene Erwachsene, mit der man sich unterhalten, mit der man trefflich diskutieren und mit der man sich intellektuell austauschen konnte. Vor dem Spiegel zog sie ihr Lederhalstuch zurecht, nahm den Helm vom Regal und steckte die Schlüssel in die Tasche.<br />
Ihr Schätzchen blitzte in der Sonne, der Chrom war frisch geputzt und sah aus wie neu. Vier- fünfmal trat Kathi auf den Kickstarter, doch die Maschine wollte nicht. Der Tank war voll, die Batterie erst ein paar Jahre alt, doch ihr Schätzchen verwehrte ihr das vertraute Geräusch, das aus dem Auspuff kommen sollte. Enttäuscht stieg Kathi wieder herunter, überlegte, was sie machen könnte, fand jedoch auf die Schnelle keine Lösung. Die Kiste heute noch aufzuschrauben, dazu fehlte die Zeit und außerdem kannte sie sich mit der Technik eines Motorrades wenig aus. Schweren Herzens schloss sie den Schuppen wieder ab, zog ihren Anzug aus und setzte sich aufs Sofa. Wie gut, dass es nicht geklappt hatte, denn der Regen setzte erneut ein, passend zu ihrer Stimmung.<br />
Das Schlimmste war, dass sie morgen früh den Bus nehmen und dafür eine halbe Stunde früher aufstehen musste.</p>
<p>***</p>
<p>„Kümmerst du dich bitte um die Kundschaft, ich gehe dann nach hinten.“<br />
Jonas war Kathis Kollege und dirigierte gerne, wenn es was zu dirigieren gab. Es war Montag und da gab es mehr zu organisieren, weil neu angeliefert und anderes wieder abgeholt wurde, und Jonas meinte es sicher nicht böse, aber er traute solch wichtige Arbeit Kathi einfach nicht zu. An sich hätte es ihr egal sein können, weil sie keine Lust auf Kisten schleppen hatte, doch manchmal nervte es sie, dass er sich so aufspielte, nur, weil er ein paar Jahre länger dort arbeitete.<br />
„Sollen wir nicht mal was zusammen trinken gehen?“ Kathi hatte sich erschrocken, weil Jonas plötzlich hinter ihr stand.<br />
„Bist du schon fertig mit allem?“, wich sie aus.<br />
„Ja, das war nicht so viel. Sag&#8217; doch mal, was hältst du davon?“<br />
„Jonas, bitte lass gut sein. Ich möchte nicht, das habe ich dir doch schon wie oft erklärt?“<br />
Als Kathi noch einen Freund hatte, war er schon so versessen darauf gewesen, mit ihr auszugehen, dabei war er ganz und gar nicht ihr Typ. Er sah zwar ganz passabel aus, aber seine überfürsorgliche Art ging ihr mächtig auf den Zeiger.</p>
<p>„Hallo Katharina.“<br />
„Guten Morgen Herr Theis, ihr Buch ist leider noch nicht da.“<br />
Herr Theis war ein Mann älteren Semesters, der regelmäßig in den Buchladen kam und oft ausgefallene Wünsche hatte. Es war nicht Kathis Art, in fremden Sachen herumzustöbern, doch einmal hatte sie zu einem von ihm bestellten Buch recherchiert.<br />
-Das Delta der Venus- von einer gewissen Anaïs Nin, die ihr absolut gar nichts sagte.<br />
Es handelte sich um ein Buch aus dem Erotiksektor, preisgekrönt, weil es zu dem Zeitpunkt, wo es erschien, sehr ungewöhnlich war, dass Frauen Bücher in diesem Genre veröffentlichten. Das hatte sie dem stattlichen Mann mit den grauen Schläfen gar nicht zugetraut, doch am Ende war es ihr peinlich gewesen und sie hatte mit sich selbst geschimpft, danach gesucht zu haben, denn schließlich war sie Buchhändlerin und hatte kein Recht, ihre Kunden nach dem, was sie lasen, zu bewerten.<br />
„Dann schau ich mich noch ein wenig um.“ Wenigstens hatte dieser Herr Theis sie, zumindest für den Moment, vor einem erneuten Annäherungsversuch von Jonas gerettet.<br />
„Sagen Sie mal, Katharina, wo ist denn ihr Schätzchen, ich habe es gar nicht stehen sehen?“<br />
„Ach, Sie meinen meine Honda. Die springt im Moment nicht an und ich weiß nicht, warum.“<br />
„Das kenne ich, diese alten Damen entwickeln mit der Zeit ein sehr eigenwilliges Eigenleben.“<br />
Herr Theis fuhr auch Motorrad, das wusste Kathi oder sie vermutete es zumindest, weil er das ein oder andere Mal einen Helm bei sich trug.<br />
„Kennen Sie sich da aus?“, fragte sie und hegte insgeheim den Wunsch, er könne ihr einen Tipp geben, denn bisher hatte ihre Maschine sie noch nie im Stich gelassen.<br />
„Ein wenig“, gab er kurz angebunden zurück, weil er offensichtlich ein Buch gefunden hatte, das ihn interessierte.<br />
„Wenn Sie möchten, kann ich es mir ja mal ansehen.“ Kathi war vertieft in der Suche nach interessanten Neuerscheinungen und hatte ihn nicht kommen sehen, bis er mit einem Mal vor ihr stand.<br />
„Äh, ja, ich meine, nur, wenn Sie Zeit haben.“<br />
„Habe ich. Sagen wir, heute Nachmittag? Wann machen Sie Feierabend?“<br />
Nervös schaute sie zu Jonas herüber. Er war mit Ein- und Ausräumen beschäftigt und hatte gottseidank nichts mitbekommen.<br />
„Ähm&#8230;“, stotterte sie. „Ich denke, so gegen halb vier könnte ich &#8230;“ Sie würde Jonas einen Vorwand bieten müssen, warum sie früher gehen musste, aber es nutzte auch nichts, wenn es draußen schon dunkel war.<br />
„Ich komme vorbei. Wo wohnen Sie?“<br />
Jetzt fühlte sich Kathi ein wenig überrumpelt, aber wie sollte das auch sonst gehen, wenn die Maschine nicht lief? Fahrig kritzelte sie eine Adresse auf einen Zettel und schob ihn unauffällig über den Tresen. Herr Theis musste verstanden haben, denn er nickte kaum merklich in Jonas Richtung und sein Augenaufschlag gab Kathi zu verstehen, dass sie das wohl hinbekommen würde mit der Ausrede.<br />
„Ich kann Sie auch nachher abholen“, flüsterte er und zog die Augenbrauen hoch. „Ich bringe einen Helm mit“, sagte er leise, ließ den Zettel in seiner Hosentasche verschwinden und ging.<br />
Wie versteinert sah Kathi ihm hinterher, unfähig auch nur ein „Tschüss“ hervorzubringen.</p>
<p>Um Punkt halb vier stand Kathi an der Straßenecke und wartete. Jonas hatte sie etwas von einem unvorhergesehenen Termin beim Frauenarzt erzählt, warum sie früher nach Hause musste. Er hatte es geschluckt.<br />
Es hatte schon wieder begonnen zu regnen, als ein Motorrad neben ihr stoppte und man ihr einen Helm hinhielt. Durch das Visier konnte sie den Ausschnitt des Gesichts erkennen, zog den Helm auf, band sich ihre Tasche um den Rücken und bestieg die Sitzbank. Kathi war noch nie hinten auf einem Motorrad mitgefahren, außer als Kind bei ihrem Vater, bei dem sie ihre kleinen Ärmchen um den Bauch geschlungen hatte. Das ging jetzt nicht, wenn auch die Griffe am Ende der Sitzbank nicht unbedingt ein Gefühl der Sicherheit auf sie ausstrahlten und es kostete sie Überwindung, sich während der Fahrt nach hinten zu lehnen.<br />
„Du bist noch nie hinten mitgefahren, oder?“, fragte Herr Theis, als sie vor dem Haus angekommen waren, in dem Kathi wohnte, und er seine Maschine geparkt hatte.<br />
„Sonst fahre ich immer selber“, lachte Kathi verlegen und fragte sich, warum er auf einmal angefangen hatte, sie zu duzen.<br />
„Das merkt man, du warst ziemlich steif. Wo steht denn das gute Stück?“<br />
„Äh, ich muss mir erstmal etwas Trockenes anziehen, brauchen Sie auch was? Ein Handtuch vielleicht?“<br />
„Meine Jacke ist dicht, danke. Ein Kaffee wäre gut.” Er lächelte sie an. “Wenn du mir zeigst, wo ich die Maschine finde …“<br />
Kathi schaute etwas beschämt, doch ihr war kalt und ihre Jacke hing nass an ihr herunter. „Ja, klar, da in dem Schuppen“, stammelte sie und schloss die Tür auf. „Kaffee, ja, kommt gleich“, sagte sie mehr zu sich und beeilte sich, in ihre Wohnung zu kommen.<br />
Schnell hatte sie die Kaffeemaschine angestellt und sie brodelte schon, als sie mit einem Handtuch auf dem Kopf und trockenen Klamotten ans Fenster trat. Ab und zu sah sie einen Fuß in der Türe des Schuppens, manchmal auch den unteren Teil seiner Jacke. Ganz wohl war ihr nicht bei dem Gedanken, dass Herr Theis sich um ihr Motorrad kümmerte, er war immerhin ein Kunde aus dem Laden. Andererseits, welche Alternative hatte sie?<br />
Mit zwei Tassen in der Hand stapfte sie die Treppen zum Hof herunter und, als sie die Haustüre mit dem Ellbogen öffnete, hörte sie bereits ein vertrautes Geräusch. Die Honda lief und sie konnte es gar nicht glauben.<br />
„Was haben Sie gemacht?“, stammelte sie &#8211; hörbar entzückt.<br />
Herr Theis nahm ihr die Tasse aus der Hand und trank einen Schluck, während die Maschine im Standgas vor sich hin schnurrte.<br />
„Entschuldige, aber duzt man sich nicht unter Bikern? – Roman.“ Er reichte ihr die Hand. Erstaunt legte sie ihre zarten Finger in die große Hand, die sich gar nicht so anfühlte, wie sie aussah. Deutlich gefühlvoller und zarter, als sie den Anschein machte, umfasste sie ihre Finger und ließ sie in ihrem Handteller verschwinden.<br />
„Äh, Kathi … also Katharina, aber lieber Kathi.”<br />
„Freut mich, Kathi.“<br />
„Und, wie hast du das hinbekommen?“, fragte sie und strich sich das feuchte Haar hinters Ohr.<br />
„Man muss der alten Dame einfach nur gut zureden, dann wird sie willig“, lächelte Roman und legte seine Hand zärtlich auf die Sitzbank.<br />
„Und, wie kann ich das wiedergutmachen?“<br />
„Der Kaffee reicht. Mich freut es ja auch, dass sie wieder läuft.“<br />
Kathi konnte sich ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen, versuchte ihre Euphorie jedoch durch Nippen an ihrer Tasse zu unterdrücken. Beide standen stumm neben dem Motorrad und lauschten dem sonoren Geräusch, das den Schuppen ausfüllte. Roman drehte am Schlüssel und ließ sie verstummen.<br />
„Ich weiß, wie du das wiedergutmachen kannst“, sagte er geheimnisvoll. „Magst du eine Tour mit mir fahren?“<br />
„Äh, es ist schon ziemlich spät.“<br />
„Nicht mehr heute. Du hast doch bestimmt auch mal frei, oder?“<br />
„Am Samstag müsste gehen”, sagte Kathi, ohne näher darüber nachgedacht zu haben. Im Kopf rechnete sie nach und kam zum Schluss, dass sie tatsächlich am Samstag nicht arbeiten müsste. Roman hielt ihr die Hand hin: „Also dann am Samstag, sagen wir, um neun? Ich hole dich ab.“<br />
Kathi zögerte, dann schlug sie ein.<br />
***<br />
Samstagmorgen um kurz vor neun stand Kathi vor dem Tor und ihre Honda lief sich bereits warm. Es versprach, ein eher sonniger als regenreicher Tag zu werden und sie freute sich auf einen Ausritt auf ihrem Zweirad. Sie musste nicht lange warten, bis Roman um die Ecke bog und mit einem Hupen ankündigte, dass es losgehen könnte. Mit röhrenden Auspuffrohren brausten sie los, auf dem schnellsten Weg raus aus dem Dickicht der Stadt und Kathi hatte den Eindruck, dass nicht nur sie das Gefühl von Freiheit beseelte, wenn sie sich in die Kurven legte und auf freier Strecke mal kurz am Gashahn zog. Nach einiger Zeit hob Roman die Hand und deutete, dass er rechts ranfahren würde.<br />
„Was ist los?”<br />
„Ich brauche mal eine Pause und muss mal runter von dem Bock, schließlich bin ich keine dreißig mehr“, lachte er.<br />
Kathi machte es nichts aus, sie war trainiert, fuhr, wenn sie mal nicht arbeiten musste oder auf ihrer Honda unterwegs war, häufig mit ihrem Rennrad und behielt damit ihre Fitness. Früher war sie oft in einem Gym gewesen, doch die stierenden Blicke der nur zum Gaffen kommenden Typen konnte sie nicht ausstehen. Seitdem fuhr sie lieber Rennrad und ruderte in ihrer kleinen Wohnung auf dem ausrangierten Gerät ihres Vermieters.<br />
„Ich auch nicht”, scherzte sie, nachdem sie den Helm ausgezogen hatte.<br />
„Was meinst du?”<br />
„Ich bin auch keine dreißig.“<br />
„Achso, ja. Wenn du lieber mit einem jüngeren Partner fahren möchtest…“<br />
„Nein, nein, schon gut. Macht doch Spaß, oder? Außerdem bin ich dir was schuldig.”<br />
„Also machst du das nur, weil du mir etwas schuldest?“<br />
„Nein“, lachte sie „ich sagte doch, es macht Spaß.“<br />
„Hatte ich auch für dich gehofft“, scherzte Roman, während er sich die Beine ausschüttelte und kreisende Bewegungen mit den Armen vollführte, als wolle er einen Schwarm Bienen verjagen.<br />
Eine Viertelstunde später drehten sie wieder am Gas und nahmen die nächste Etappe in Angriff. Gegen Mittag zogen dunkle Wolken auf und verhießen nichts Gutes, darum hielten sie an einer Hütte, die gemeinhin von Wanderern genutzt wird, und stellten sich unter. Leider war da kein Platz für die Maschinen, und es tat Kathi in der Seele weh, ihrem Schätzchen zuzusehen, wie es von einem mächtigen Regenschauer geduscht wurde.<br />
„Das macht dem Mädchen nichts, das hält sie aus“, beruhigte Roman sie und strich ihr über die Schulter.<br />
„Sag mal, der Kombi ist aber auch schon etwas älter, oder?“ Roman tat so, als habe er erst jetzt bemerkt, wie sich Kathis Figur deutlich in der Lederkluft abzeichnete.<br />
„Der ist noch von meiner Mutter, ein Andenken, genauso wie die Maschine, die mein Vater schon gefahren hat.“<br />
Roman nickte anerkennend. „Dann hatte deine Mutter aber eine recht frauliche Figur, wenn ich das so sagen darf.“<br />
„Lass uns weiterfahren, das schmeckt mir nicht. Das Wetter wird nicht besser und ich möchte meiner Honda nicht zu viel zumuten“, raunte Kathi, zog den Helm an und schwang sich auf ihr Zweirad. Roman zuckte mit den Schultern. Hatte er etwas Falsches gesagt?<br />
Mit offenem Visier wegen des Regens brausten sie durch die Serpentinen, bis Roman kurz vor der Stadt überholte und mit der Hand deutete, dass Kathi ihm folgen sollte. Sie verstand nicht sofort, war am Ende aber dankbar, als er in eine Hauseinfahrt einbog und ein Garagentor sich wie von selber öffnete.<br />
„Wo sind wir?”<br />
„Ich wohne hier.“ Kathi stutzte.<br />
„Hier stehen die beiden erstmal warm und trocken und wir wärmen uns drinnen auf, bis der Regen sich gelegt hat.“<br />
Überrascht stellte Kathi ihre Honda ab und folgte ins Haus. Roman streifte seinen Kombi im Keller ab, hing ihn an einem Kleiderbügel auf und stand nur noch in Unterwäsche vor Kathi.<br />
„Ich springe schnell unter die Dusche. Ehe du dich aus deinem nassen Kombi geschält hast, bin ich längst fertig, dann kannst du duschen. Ich lege dir was zum Anziehen hin.“<br />
Als Kathi ihn überrascht ansah, fügte er an: „Ich warte nachher in der Küche und mache uns erstmal einen Tee zum warmwerden.“<br />
Eine Antwort wartete er nicht ab. „Da geht es hoch zur Küche“ Er zeigte auf die Treppe, zog sein T-Shirt über den Kopf und verschwand hinter einer Tür. Kurz darauf war ein Rauschen zu hören, untermalt von einem nicht immer ganz den Ton treffenden Männergesang.<br />
Wieder mal fühlte Kathi sich überrumpelt, doch sie zitterte am ganzen Leib, weil ihr kalt war. Langsam begann sie, etwas in die Ecke gedrängt, um Roman nicht bei erster Gelegenheit in Unterwäsche gegenübertreten zu müssen, die schweren Reißverschlüsse zu öffnen und sich aus dem Lederetui zu häuten. Immerhin war er deutlich älter und sollte nicht schlecht von ihr denken. Das Rauschen verstummte und der Gesang ebenfalls und gleich darauf hörte sie die Türe und wie jemand die Treppe hinaufging.<br />
Das Bad war nicht sehr groß und durch den Dampf des warmen Wassers war es wesentlich angenehmer als in dem kalten Vorraum, in dem sie sich ausgezogen hatte. Als das heiße Wasser über ihren Körper flutete, merkte Kathi erst richtig, wie kalt ihr vorher in den durchnässten Klamotten gewesen war. Wesentlich länger als ihr Vorgänger nutzte sie das wohlige Gefühl, bis sie sich ausreichend aufgewärmt hatte.<br />
Der Dampf vernebelte den gesamten Raum und nur tastend fand sie das Handtuch, das sie sich vorher zurechtgelegt hatte. An einem Haken hing ein flauschiger Bademantel und sie war sich absolut sicher, dass der vorher nicht dort gehangen hatte. Kathi fühlte an der Tür und sie war unverschlossen. Natürlich hatte sie nicht abgeschlossen, weil ja überhaupt kein Schlüssel im Schloss steckte. Hatte Roman, während sie geduscht hatte, einfach das Bad betreten und ihr den Bademantel aufgehängt? Ihr wurde etwas mulmig zumute. Er hatte gesagt, er würde ihr etwas zum Anziehen rauslegen. Sollte damit der Bademantel gemeint sein? Ihre Unterwäsche konnte sie unmöglich wieder anziehen, die war nass und überhaupt, wo war die hin? Sie hatte sie doch auf den Hocker gelegt und dort lag sie nicht mehr. Unter dem Waschbecken erkannte sie ein paar fellbesetzte Hausschuhe und schlüpfte hinein, zog den Bademantel an und ging mit Klopfen in der Brust die Treppe hoch.<br />
Roman sang immer noch, diesmal etwas, was ihr bekannter vorkam. Er stand in der Küche, trug eine Trainingshose und ein Poloshirt und machte auf den ersten Blick nicht den Eindruck, als wolle er sie überfallen, darum beruhigte sie sich ein wenig.<br />
„Hat gutgetan, oder? Der Tee muss noch ein wenig durchziehen. Übrigens, tut mir leid, dass ich auf die Schnelle nichts anderes gefunden habe. Wir können gleich mal in meinem Schrank nachsehen, ob dir etwas passt.“<br />
„Bist du einfach ins Bad gekommen, während ich geduscht habe?“ Kathi versuchte, nicht vorwurfsvoll zu klingen.<br />
„Sollte ich den Bademantel draußen aufhängen und dich zwingen, herauszukommen, bevor du ihn anziehen kannst? Sei beruhigt, ich habe weggesehen.“ Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er sie an.<br />
„Und meine Unterwäsche?”<br />
„Die war durchnass, ich habe sie in die Waschmaschine geworfen. Ich hoffe, das war in deinem Sinne?“ Er sagte dies mit einer Selbstverständlichkeit, dass es Kathi die Sprache verschlug.<br />
Na gut, sie und ihn trennten doch vermutlich mehrere Jahrzehnte und er könnte locker ihr Vater sein und genauso fürsorglich verhielt er sich auch. Sie versuchte, sich innerlich zu beruhigen.<br />
„Geh schon mal ins Wohnzimmer, ich habe den Kamin angemacht, damit es warm wird.“<br />
Kathi fühlte sich etwas verloren, wie sie dastand, nur in einem Bademantel und mit Fellpantoffeln im Wohnzimmer eines ihr an sich fremden Mannes. Schüchtern sah sie sich um und entdeckte etwas, das sie interessierte. Roman besaß eine enorme Sammlung von Schallplatten und vorsichtig begann sie, die Cover durchzublättern. „Na, hast du was gefunden, was dir zusagt?“<br />
Er stand im Türrahmen, hielt zwei dampfende Tassen in seiner Hand und hatte sie innerlich zusammenzucken lassen.<br />
„Hast du noch etwas anderes zum Anziehen als das?“ Kathis Stimme klang leicht gereizt.<br />
„Ja, sicher. Komm mal mit.“<br />
Roman ging in ein Nebenzimmer, öffnete mehrere Schränke und breitete die Arme aus.<br />
„Such dir aus, was dir passt.“ Er schob sich einfach an Kathi vorbei ins Wohnzimmer und ließ die junge Frau alleine zurück. Roman war so freizügig und unkompliziert, das war Kathi nicht gewohnt. Im Grunde waren sie sich fremd und dann war da die Szene im Keller und jetzt ließ er sie einfach in seinen Sachen herumstöbern.<br />
Nach einiger Zeit kam sie ins Wohnzimmer, trug ein Sweatshirt, das ihr bis fast zu den Knien ging und an den Ärmeln zur Hälfte aufgerollt werden musste und eine Jogginghose, die sie, für Roman unsichtbar, am Bund mehrmals zusammengerollt hatte, damit sie nicht darüber stolperte. Roman konnte ein Lachen nicht unterdrücken.<br />
„Tut mir leid, aber du siehst zum Schießen aus.“<br />
Kathi sah an sich herab und musste ebenfalls lachen. Definitiv hatte Roman nicht ihre Konfektionsgröße.<br />
Zusammen sahen sie sich die Plattensammlung an und Kathi staunte nicht schlecht.<br />
„Ich habe auch Schallplatten“, sagte sie stolz, als Roman ihr Interesse an diesen Relikten aus alter Zeit bewunderte.<br />
„Wow, und ich dachte, Leute in deinem Alter hören nur Spotify und so ein Zeug.“<br />
„Habe ich auch von meinem Vater geerbt.“<br />
„Deine Eltern sind dir ganz wichtig, stimmt&#8217;s?“<br />
„Ja, das sind sie.“ Man konnte quasi sehen, wie ihre Gedanken abschweiften.<br />
„Möchtest du mir von ihnen erzählen?“<br />
„Vielleicht ein anderes Mal. Leg doch mal was Schönes auf.“<br />
„Was hältst du von Billy Joel?“<br />
„Ja, kenn ich.“<br />
Schweigend und Tee trinkend saßen die beiden in Sesseln und lauschten der Musik. Nicht nur der Tee wärmte, die Atmosphäre hatte für Kathi etwas aus einer früheren Zeit, etwas Nostalgisches und etwas sehr Vertrautes.<br />
Nach geraumer Zeit, in der sie Musik gehört und sich darüber und über Motorräder unterhalten hatten, meinte Roman, dass Kathis Unterwäsche jetzt trocken sein könnte. Ihr war es etwas peinlich, als sie sich im Nebenzimmer anzog, denn daran, dass sie unter Romans Klamotten nichts trug, hatte sie völlig ausgeblendet.<br />
„Ich bekomme langsam Hunger, was ist mit dir?“<br />
„Ich möchte dir echt nicht zur Last fallen. Sobald der Regen nachlässt, fahre ich wieder.“<br />
„Das ist doch Unsinn, ich koche lieber für zwei als für mich alleine. Magst du Pasta?“<br />
Kathi wollte nicht unhöflich sein und ließ sich überreden. Eine halbe Stunde später saßen sie an dem großen Küchentisch und aßen zusammen.<br />
Es war schon früher Abend als Kathi sich unter Protest ihres Gastgebers auf den Weg machte, obwohl der Lederkombi immer noch feucht war.<br />
„Wundere dich bitte nicht, aber im Laden bist du für mich wieder Herr Theis“, lächelte sie und zog den Helm über. „Und danke nochmal für das leckere Essen.“ Roman hob die Hand zum Abschied.<br />
***<br />
Am Montag lächelte ein vertrautes Gesicht über den Tresen. Roman schob, als er sich überzeugt hatte, dass Jonas nicht in der Nähe war, Kathi ein Fläschchen zu.<br />
„Dünn auftragen und gut einziehen lassen“, sagte er leise.<br />
Kathi sah ihn fragend an.<br />
„Auf den Lederkombi, dann zieht das Wasser nicht durch.“ Er lächelte.<br />
Sie hatte nicht sofort verstanden, steckte das Fläschchen ein und bedankte sich mit einem Kopfnicken. „Ihr Buch ist angekommen“, sagte sie in normaler Lautstärke und fügte leise hinzu „das war letzte Woche schon da, entschuldige.“<br />
Mit einem Augenzwinkern nahm er die Entschuldigung an.<br />
Heute hielt Roman sich verdächtig lange im Laden auf, stöberte durch die Regale und sah übertrieben oft zu Kathi herüber. Sie wusste nicht, was sie von diesem Mann halten sollte. Nicht, dass er ihr unheimlich war, sie fand ihn eher sympathisch, aber irgendwie geheimnisvoll.<br />
„Sehen Sie mal, dieses Buch würde mich interessieren. Können Sie mir das bestellen?“<br />
Er hielt Kathi einen Zettel hin.<br />
-Vögelfrei- von Sophie Andresky, stand darauf. Sofort wusste sie, in welchem Genre sie recherchieren musste, und sie fragte sich, was ein Mann in seinem Alter mit so einem Buch anfangen sollte. Offenbar interessierten ihn von Frauen geschriebene Erotikromane ganz besonders.<br />
„Sicher, ich werde es anfragen“, gab sie sich äußerst geschäftsmäßig.<br />
Sie sah Roman hinterher, als er das Geschäft verließ und irgendwas an seinem Gang gefiel ihr.<br />
„Hast du gesehen, wie der dich angeschaut hat.“<br />
Jonas stand direkt hinter ihr.<br />
„Du sollst dich nicht immer so anschleichen. Irgendwann hast du mal meinen Ellbogen im Bauch.“<br />
„Ach, schlagen willst du mich, aber mit mir ausgehen nicht.“<br />
Sie schüttelte mit dem Kopf und ließ ihn stehen.<br />
Beim nach Hause gehen sah Kathi, dass Moritz schon wieder angerufen hatte. Er konnte es immer noch nicht verstehen, dass sie nichts mehr von ihm wissen wollte.<br />
Kathi musste den Kopf frei kriegen, darum holte sie abends das Rennrad aus dem Schuppen und drehte eine Runde. Wenn sie erst den Straßenlärm hinter sich gebracht hatte, ging es ihr deutlich besser.<br />
Diese Typen, die ihr ständig hinterher geiferten gingen ihr extrem auf die Nerven. Sollten sie sich doch andere Ziele aussuchen für ihre Baggerversuche.<br />
Sie drehte richtig auf und ihr Shirt war schon gut durchnässt vom Schweiß, als ihr eine Idee kam. Sie bog ab in die Vorstadt, wo es ruhiger war und wo Roman sein Häuschen hatte. Kathi war einfach neugierig, wollte mehr wissen, von diesem geheimnisvollen Mann. Hatte er Familie oder lebte er alleine? Was machte er beruflich? Es interessierte sie nicht, weil sie sich für ihn interessierte, sie wollte es nur wissen, weil sie sich klar werden musste ob sie sich lieber fernhalten sollte, oder ob er harmlos war.<br />
Je mehr sie darüber nachdachte und je näher sie dem Haus kam, desto mehr Zweifel kamen in ihr auf, ob es klug war. Was, wenn er draußen wäre? Er würde sie sofort erkennen und fragen, warum sie da war. Einfach vorbeifahren und so tun, als sei sie zufällig da, war keine Option.<br />
An der Kreuzung, an der sie rechts in die Straße einbiegen sollte, wurde sie langsamer, fuhr nur noch Schritttempo, dann trat sie in die Pedale und fuhr vorbei.<br />
Unter der Dusche dachte sie nach. Wenn er eine Frau und Kinder hatte, warum hatte er ihr nichts von denen zum Anziehen angeboten? In der Wohnung hatte sie auch keine Fotos gesehen, die auf eine Familie hindeuteten und, wer solche Bücher las, lebte sicher nicht in einer Beziehung. Innerlich schimpfte sie mit sich selbst, so misstrauisch zu sein. Es war doch nichts passiert. Roman war fürsorglich gewesen, nicht aufdringlich, was wollte sie denn eigentlich für ein Geheimnis lüften? Gedanklich schob sie die Zweifel beiseite.<br />
***<br />
Jonas besserte sich nicht. Immer wieder versuchte er, sie zu erschrecken, sie zu necken oder ihr sonst wie zu verstehen zu geben, dass er was von ihr wollte. Wenn das so weiterging, war Kathi sich sicher, müsste sie die Chefin einschalten. Am Anfang hatte es ihr noch geschmeichelt, aber irgendwann wurde es einfach zu viel.<br />
Sie war gerade dabei, eine schriftliche Bestellung einzugeben, als sie aus dem Augenwinkel sah, dass jemand etwas auf den Tresen legte.<br />
Sie sah auf und schaute in Romans graublaue Augen und auf sein schelmisches Lächeln.<br />
„Hast du Samstag schon was vor?“, fragte er und deutete mit dem Kopf auf seine Hand und auf das, was sie ihr gerade über den Tresen zuschob. Kathi sah sich prüfend um, Jonas war nicht in Sicht.<br />
Roman zog die Augenbrauen hoch. Das Bild auf der Karte, die er jetzt noch deutlicher in ihre Richtung schob, zeigte ein paar Musiker im dichten Nebel. Bei näherem Hinsehen erkannte sie, dass es eine Eintrittskarte zu einem Konzert war. Langsam hob sie den Kopf und sah ihn fragend an.<br />
„Was ist das?“, fragte sie leise.<br />
Er nahm die Hand weg und deutete auf das Cover.<br />
Ein Datum, ein Ort, ein Name, den sie noch nie gehört hatte. Es war eine Eintrittskarte für ein Livekonzert, nächsten Samstag um 20 Uhr, in einer Kneipe, von der sie zwar mal gehört hatte, wo sie aber noch nie gewesen war.<br />
„Die sind echt gut. Hast du Zeit? Ich würde mich freuen.“ Er strahlte förmlich, als er das sagte, dann drehte er die Karte um und versicherte sich, dass Kathi erkannte, dass eine Telefonnummer darauf stand. Ohne ein weiteres Wort verließ Roman den Laden.<br />
Sie starrte auf die Ziffern, überlegte, was sie davon halten sollte, rechnete nach und wusste, dass sie am Samstag arbeiten müsste. Feierabend war um sieben, mit dem Bus dahin, da brauchte sie sicher eine halbe Stunde, nach Hause und umziehen war dann nicht mehr drin. Kathi steckte die Karte in ihre Hosentasche.</p>
<p>„Was wollte der denn schon wieder, kommt der jetzt jeden Tag, um zu fragen, ob seine Bestellung schon da ist?“<br />
Jonas stand schon wieder hinter ihr.<br />
„Ich sag dir das jetzt zum letzten Mal. Wenn du dich nochmal so anschleichst, fängst du dir eine. Außerdem ist Herr Theis ein Kunde und wir sind ein Laden, ein Ort, an dem man etwas kauft, damit du am Ende des Monats noch was zu beißen hast. Der darf hierhin kommen, dazu ist der Laden da.“<br />
Sie schaute verächtlich auf sein überraschtes Gesicht und ging.<br />
***<br />
Zum Glück war Jonas am Samstag nicht im Geschäft, denn samstags kam immer die Chefin selbst. Dafür hatte sich Moritz schon wieder gemeldet und ihr zuckersüß Honig um den Mund geschmiert, bis sie ihm auf seine Sprachnachricht geantwortet hatte, dass sie telefonieren könnten. Fast wäre sie auf seine Schleimereien wiedermal reingefallen, als er erzählt hatte, wie schlecht es ihm ging ohne sie, und dass sie es doch nochmal versuchen könnten. Um ein Haar hatte sie zugesagt, sich mit ihm zu treffen, um zu reden. In ihr kam die Erinnerung zurück, wie er sie am Anfang ihrer Beziehung immer wieder überrascht hatte. Das Picknick im Park, das Candelite Dinner auf der Dachterrasse eines Freundes, das er organisiert hatte, und die vielen kleinen Geschenke, nette winzige Gesten, und wie er sie immer in seinen Armen hatte einschlafen lassen. Am Ende siegte jedoch Vernunft über Romantik, weil all das nach einem halben Jahr alles vorbei gewesen war und er sie nur noch behandelt hatte wie eine Wunscherfüllerin, die parat stehen sollte, wenn er etwas von ihr wollte.<br />
Anschließend hatte sie versucht, Roman unter der Nummer zu erreichen, die hinten auf der Karte stand, doch auch beim fünften Versuch hatte er weder abgenommen noch zurückgerufen. Eine Entschuldigung per SMS war am nächsten Tag gekommen und eine weitere, dass er sich auf Samstag freue.<br />
Egal, vielleicht hatte er viel um die Ohren, hatte sie sich gedacht und vor dem Kleiderschrank überlegt, was sie anziehen solle. Das beige Kleid fiel ihr ins Auge, das bis über die Knie ging und ihre Figur so sehr betonte. Wenn sie ihre Jeansjacke darüber anziehen würde, könnte sie ihre freiliegenden Schultern bedecken, um nicht zu aufreizend aufzutreten. Sie hatte es angezogen und für gut befunden, passend für ein Rockkonzert. Sie würde es in einer Tasche mitnehmen zur Arbeit und sich dort umziehen. Ihre Chefin hätte sicher nichts dagegen. Die weißen Turnschuhe zog sie direkt an und ein wenig schminken würde sie sich auf der Toilette im Laden.<br />
Ihr Handy vibrierte in ihrer Jeans.<br />
„Soll ich dich abholen?“, schrieb Roman.<br />
Womöglich noch mit dem Motorrad, das ging auf keinen Fall, dachte sie und schrieb zurück, dass sie mit dem Bus käme. Er würde am Eingang warten und nachher würden sie gemeinsam ein Taxi nehmen können, antwortete er prompt. ‚Sie würden gemeinsam ein Taxi nehmen‘, wie das klang. Kam nicht in Frage, sie war erwachsen und würde mit dem Bus oder der Bahn nach Hause fahren, dachte sie.<br />
Im Laden war Richtung Feierabend totale Flaute, darum bot ihre Chefin ihr an, etwas früher Schluss zu machen, damit sie genug Zeit hatte, sich fertig zu machen. Sie war immer verständnisvoll und alles andere als streng, ja, sie freute sich regelrecht, dass die junge Frau etwas unternahm, weil sie das Drama der Trennung von Moritz notgedrungen mitbekommen hatte.<br />
Pünktlich um zehn vor acht stand Kathi vor der Kneipe, wo sich eine Schlange gebildet hatte und auf Einlass wartete.<br />
„Du siehst toll aus“, hatte ihre Chefin gesagt, ihr noch eine Strähne hinters Ohr geschoben und ihr viel Spaß gewünscht.<br />
Hier vor der Kneipe kam sich Kathi allerdings völlig overdressed vor. Die meisten trugen einfach Jeans und Hemd, T-Shirt oder Bluse unter der Jacke.<br />
„Du siehst toll aus, junge Frau“, schallte es in ihr Ohr. Hinter ihr stand Roman und reichte ihr zur Begrüßung die Hand, hauchte ein „Ach“ und fasste sie an den Armen, um ihr angedeutete Küsschen auf die Wangen zu drücken. Etwas überrascht sah sie ihn an. Dann bot er ihr seinen Arm an und bedeutete ihr, sich unterzuhaken.<br />
Der Raum war groß, größer als es von außen den Anschein gehabt hatte und eine Menge Menschen waren hier. Roman machte eine Geste, um zu fragen, was sie trinken wolle. Sie zeigte auf das große Reklameschild über der Theke und er verstand sofort.<br />
Die Band war richtig gut, spielte zwar nur Coversongs, aber die richtig echt, so, als sei man beim Original. Ein oder zwei Bier würde sie trinken, dann wollte sie auf was Leichteres umsteigen, weil sie ansonsten zu oft aufs Klo müsste, erklärte sie Roman, der wissend grinste.<br />
„Ja, das ist immer ein Problem“, sagte er und tanzte weiter auf der Stelle. Er schien zu jedem Stück den Text zu kennen und Kathi schmunzelte, weil sie daran denken musste, wie schief er in der Dusche gesungen hatte.<br />
***<br />
Die Sonne blendete. Wo war sie? Sie lag in einem Bett, aber es war nicht ihres. Kathi schaute sich um. Das Bett war groß, viel größer als ihr eigenes und das Fenster war an der falschen Seite. Sie war alleine, horchte, ob sie etwas hörte, doch es war still. Langsam hob sie den Kopf und ließ ihn im nächsten Augenblick wieder aufs Kissen sinken. Mensch, was habe ich einen Schädel, dachte sie, während sie an die Decke starrte. Ihre Hand fuhr unter die Decke und im gleichen Moment durchzog ein Schauer ihren Körper. Sie fühlte ihren nackten Bauch, ihre Unterhose und ihren BH. Was war bloß passiert und warum lag sie in einem fremden Bett?<br />
Vorsichtig schob sie die Bettdecke zur Seite, fürchtete sich davor, zu entdecken, dass etwas schlimmes passiert sein könnte. Auf den ersten Blick sah alles normal aus, bis auf die Tatsache, dass sie fast nackt war. Ihr BH wies keine Anzeichen von Gewalteinwirkung auf und ihre Unterhose, eine von den nahtlosen, die wie unsichtbar erscheinen unter einem engen Kleid, tat es ebenso wenig.<br />
Ihr Kleid, wo war ihr Kleid? Jemand musste es ihr ausgezogen haben. Kathi versuchte, vorsichtig aufzustehen, weil ihr Kopf brummte.<br />
Sie saß auf der Bettkante und wollte sich erinnern. Roman und sie hatten getanzt, ausgelassen, so wie sie es mochte. Die Toilette der Kneipe tauchte in ihrer Erinnerung auf, der große Spiegel, vor dem sie ihren Lippenstift nachgezogen hatte, dann brach alles ab.<br />
Romans besorgter Gesichtsausdruck drängte sich vor Kathis Auge. Wie sie sich auch anstrengte, ab da fehlte alles.<br />
Ihre Knie waren wacklig, als sie aufstand. Sie sah sich selbst im Spiegel und sie bekam einen Schrecken. Die Schminke hatte sich im gesamten Gesicht verteilt und sie war kreidebleich trotz ihres ansonsten mediterran dunklen Teints. Die Augen wanderten an ihr herab und sie atmete tief ein. Das alles sah harmlos aus, beantwortete aber immer noch nicht die Frage, wo sie war.<br />
Mit zögernden Schritten näherte Kathi sich der Tür, drückte vorsichtig die Klinke herunter und spähte durch den Spalt. Alles war still, nur ein leises Schnarchen war zu hören.<br />
Als sie die Tür weiter aufschob, blieb ihr Blick auf einer behaarten Brust haften, die sich gleichmäßig hob und senkte. Es war Roman und sie erkannte, dass sie bei ihm zu Hause waren. Ihr Herzschlag beruhigte sich, obwohl das alles keinen Sinn ergab. Warum sollte sie bei ihm sein, wenn er sie doch mit dem Taxi nach Hause bringen wollte.<br />
Kathi konnte nicht anders, als ihren Blick über Roman weitergleiten zu lassen, und das nächste, an dem ihre Augen hängen blieben, war die Ausbeulung seiner Pants. Mein Gott, wenn es das ist, was ich glaube&#8230; Beschämt wandte sie den Blick ab, musste aber nochmal hinsehen, weil sie nicht glauben konnte, was sie da gesehen hatte. Es war real. Lang und dick dehnte sich unter dem Stoff ein Stück aus, das mächtig Eindruck hinterließ.<br />
Mit leisen Schritten tippelte sie zum Bad. Was, um alles in der Welt, war geschehen? Wieder und wieder zwang sie sich dazu, sich zu erinnern. Aber wie sie sich auch bemühte, außer Romans besorgtem Blick, kam im Moment nichts zurück. Sie musste unbedingt aufs Klo und waschen musste sie sich auch.<br />
Zurück im Wohnzimmer tippelte sie zurück zu dem Bett, in dem sie gelegen hatte und wickelte sich in die Bettdecke ein. Wo war, verdammt nochmal, ihr Kleid? Die Ungewissheit nagte an ihr und das Hämmerchen in ihrem Kopf machte es nicht besser. Am Türrahmen gelehnt sah sie zu, wie Roman langsam wach wurde.<br />
„Wie geht es dir?“, fragte er und zog, als er merkte, wie versteinert Kathi ihn ansah, mit einer beiläufigen Bewegung die Decke über seinen entblößten Körper.<br />
„Hast du Kopfschmerztabletten?“<br />
„Magst du zuerst einen Kaffee?“<br />
Kathi nickte.<br />
Beide saßen, jeweils in eine Decke gewickelt am Küchentisch, auf dem ein leeres Wasserglas und zwei Becher Kaffee standen.<br />
„Kannst du mir sagen, was gestern passiert ist?“<br />
Roman nippte an seinem Kaffee.<br />
„Möchtest du nicht zuerst duschen?“<br />
„Ist es so schlimm?“<br />
„Geht so. Du hast ganz schön zugeschlagen.“<br />
Ein unsicheres Lächeln huschte über Kathis Gesicht.<br />
„Ich meine, ob ich so streng rieche.“<br />
„Wir haben wohl beide eine Fahne.“<br />
„Warum bin ich hier und &#8230; hast du mich ausgezogen?“<br />
„Im Bad steht noch eine frische Zahnbürste, die kannst du nehmen.“<br />
Kathi roch an dem Kaffee und stellte ihn wieder ab.<br />
„Wenn du nicht willst, gehe ich zuerst.“<br />
Roman stand auf, warf die Decke zurück aufs Sofa und ging ins Bad. Einen Blick auf den strammen Hintern und den muskulösen Rücken des älteren Herrn konnte Kathi sich nicht verkneifen.<br />
Während Kathi die Tassen auf die Spüle stellte, versuchte sie sich wieder und wieder zu erinnern. Es wollte ihr nicht gelingen, die Geschehnisse nach der Szene auf der Toilette der Kneipe zu rekonstruieren. Sie nahm noch ein Glas Wasser.<br />
‚Wenn er mich gestern ins Bett gelegt hat &#8230;‘ sie dachte nach. Sie kannte wenige Männer, die dann auf dem Sofa geschlafen hätten. Kathi schämte sich, wenn sie auch nicht genau wusste, wofür sie sich schämen sollte, aber genau das war das Schlimme.<br />
„Das Bad ist frei, du kannst jetzt duschen. Frühstück?“<br />
Roman kam aus dem Bad und ging in das Ankleidezimmer, in dem Kathi sich auch schon mal umgezogen hatte. Er reichte ihr einen Hoody und eine Trainingshose.<br />
„Was anderes habe ich leider nicht.“<br />
„Wo ist eigentlich mein Kleid?“<br />
„Das kannst du noch nicht anziehen, das hängt im Keller. Geh erstmal duschen, ich erzähle es dir beim Frühstück.“<br />
Zum zweiten Mal saß Kathi in Romans Küche in dessen schlabbrig sitzenden Klamotten und gab das gleiche Bild ab wie vor einer Woche.<br />
„Ich habe dich gestern nicht mehr wiedererkannt. Du warst echt schräg drauf.“<br />
„Was meinst du mit schräg?“<br />
„Na ja, wir haben getanzt, es war nett, und, als die Band aufgehört hatte zu spielen, bist du aufs Klo. Ich musste auch mal und, als ich zurückkam, habe ich dich zuerst gar nicht wiedergefunden. Ich habe mir echt Sorgen gemacht. Die Rothaarige hinter der Theke hat mir gezeigt, wo du bist.“<br />
„Wo bin ich denn hin, ich kann mich an nichts erinnern.“<br />
„Du standest, umringt von einer Gruppe dubioser Typen, am Rand der Theke und hast einen Wodka nach dem anderen getrunken.“<br />
Langsam dämmerte es in Kathis Kopf. Sie hatte auf der Toilette die Freundin von Moritz Kumpel getroffen. Ein Biest, die immer schon gemein zu ihr war. Und sie glaubte sich zu erinnern, dass die mit ihr zurückgehen wollte.<br />
„Roman, es tut mir so leid, ich weiß wirklich nicht, was passiert ist.“<br />
Er sah sie streng an.<br />
„Hast du was getrunken, was irgendwo rumstand?“<br />
„Nicht, dass ich mich daran erinnern könnte.“ Sie überlegte. „Und du hast mich da rausgeholt?“<br />
Kathi stiegen die Tränen in die Augen. „Alles gut.“ Roman war aufgestanden und hatte Kathi in seine Arme gezogen. „Es ist nichts passiert.“ Sanft strich er ihr mit seinen großen Händen über den Rücken, während sie ihren Kopf an seine Brust drückte.<br />
Nach einer Weile hatte Kathi sich wieder gefangen und löste sich von ihm.<br />
„Und du hast mich sicher nach Hause gebracht“, stellte sie fest. „Darf ich?“, fragte sie, stellte sich auf die Zehenspitzen und machte einen Kussmund. Roman drehte sein Gesicht zur Seite, so dass ihr Kuss auf seiner Wange landete.<br />
„Ich weiß, dass junge Frauen das gerne machen, aber vielleicht schminkst du dich beim nächsten Mal nicht so auffällig. Mag sein, dass du das selber nicht gemerkt hast, aber du warst gestern die schillerndste Erscheinung auf dem Konzert. Dass solche Typen, wenn sie ein Opfer suchen, auf dich stoßen&#8230;“<br />
Weiter kam er nicht.<br />
„Willst du sagen, dass ich selber schuld bin?“<br />
„Natürlich nicht.“ Wieder legte er seine Arme um sie, erstens, weil sie recht hatte, und zweitens, weil schließlich er es war, der sie dahin gebracht hatte.<br />
„Du hast das gar nicht nötig. Du bist naturschön.“<br />
Kathi konnte nicht glauben, was sie da hörte.<br />
„Du findest, dass ich hübsch bin? Ist es das, was du mir sagen möchtest?“<br />
Jetzt löste Roman den Griff und räumte schon mal die Teller zusammen.<br />
„Weißt du, dass es gar nicht so einfach war, dich ins Bett zu bringen?“ Roman musste schmunzeln. „Du hast dich die ganze Zeit gewehrt.“<br />
„Oh, Roman, es tut mir wirklich leid, wieviel Mühe ich gemacht habe.“<br />
„Schon gut, du konntest wahrscheinlich gar nichts dafür. Was, wenn dir diese ominöse Freundin etwas ins Getränk geschüttet hat oder vielleicht auch einer dieser Typen?“<br />
Zusammen räumten sie den Tisch ab und stellten das Geschirr in die Spülmaschine. Kathi sah auf die Uhr, es war gerade Mittag.<br />
„Was hast du heute noch vor?“, fragte sie unschuldig.<br />
„Warum? Wie geht es denn deinen Kopfschmerzen?“<br />
„Das geht schon. Ich bin heilfroh, dass du mich gerettet hast. Vielleicht können wir noch etwas an die frische Luft gehen.“<br />
„Das wird schwierig, sieh dich mal an.“<br />
Kathi sah an sich herunter, sie trug immer noch Romans Sportsachen.<br />
„Und mein Kleid?“<br />
„Das kannst du erstmal vergessen.“<br />
Kathis strenger fragender Blick veranlasste ihn, sie die Treppe herunter zu führen. Das Kleid hing an dem Kleiderbügel, auf dem er vor einer Woche noch seinen Motorradkombi aufgehangen hatte und es sah nicht gut aus. An mehreren Stellen waren Nähte aufgerissen und das Innenleben hing heraus.<br />
„Das meintest du mit -nicht so einfach, mich ins Bett zu bringen-?“<br />
Er nickte.<br />
„Es war keine Absicht, es ist einfach passiert.“<br />
„Als du mir die Kleider vom Leib gerissen hast?“<br />
Sie musste lachen.<br />
„Was sollte ich denn machen?“<br />
„Ich hoffe, du hast nicht so genau hingesehen, als du mir das Kleid ausgezogen hast.“<br />
„Daran war gar nicht zu denken, ich war froh, dass du irgendwann im Bett lagst und eingeschlafen warst.“<br />
„Und darum lagst du auf dem Sofa und nicht in deinem Bett?“<br />
Entgeistert sah er sie an.<br />
„Da lagst du doch schon.“<br />
„Roman, ich kenne viele Kerle, die hätten sich einfach dazugelegt, glaube mir.“<br />
Schon wieder hatte Kathi das Bedürfnis, sich bei ihm mit einer herzlichen Umarmung und einem Küsschen zu bedanken, doch diesmal konnte sie sich zurückhalten.<br />
„Lass uns wieder hochgehen.“ Roman erfasste ihre Hand und führte sie zur Treppe. In diesem Moment empfand Kathi eine emotionale Wärme wie lange nicht und sie war ergriffen von diesem Mann. Er war noch geheimnisvoller als noch vor Tagen. Sie ließ sich von ihm zurück in seine Wohnung führen. Hier drehte sie sich um und sah ihm in die Augen.<br />
„Wenn ich nichts anzuziehen habe, muss ich wohl für immer hierbleiben“, sagte sie und wartete auf seine Reaktion. Kathi lächelte ihn an und das Lächeln verstärkte sich zu einem Lachen. Er lachte ebenfalls, die einzige Reaktion, die er zeigte. So undurchsichtig er auch für Kathi war, so wohl fühlte sie sich in seiner Nähe.<br />
„Ich rufe dir ein Taxi“, wurde er unangenehm sachlich.<br />
„Können wir das auf nachher verschieben?“ Kathi sah ihn an, als wäre ihre Bemerkung kein Scherz gewesen.<br />
Roman wandte sich ab und begann, mit einem Tuch die Spüle zu wischen, obwohl schon alles sauber war.<br />
„Musst du nicht irgendwann nach Hause?“<br />
„Ja, irgendwann.“ Sie musterte ihn genau, sah seine Unentschlossenheit, konnte sie aber nicht deuten. „Ich möchte dir aber nicht die Zeit stehlen, du hast sicher anderes für heute geplant?“<br />
Zielstrebig suchte Kathi in ihrer Jacke nach dem Telefon, zog es heraus und ihr entfuhr ein tiefer Seufzer.<br />
Roman stellte sich vor sie und erfasste mit seinen Händen ihre Arme. Er zwang sie, ihn anzusehen, und Kathi hatte den Eindruck, er wolle etwas sagen, doch er sah ihr nur tief in die Augen. Mahnend, streng, wie ein Vater seine Tochter ansieht, wenn sie etwas Dummes getan hat, lag sein Blick auf ihr. Langsam ließ er seine Hände sinken.<br />
„Entschuldige.“<br />
Kathi starrte ihn an, während er sich wegdrehte.<br />
„Habe ich etwas falsch gemacht?“, fragte sie.<br />
„Nein, natürlich hast du nichts falsch gemacht. Ich denke nur&#8230;“<br />
„Was?“, fragte sie, weil er nicht weiterredete.<br />
„Ach nichts, möchtest du noch etwas trinken?“<br />
„Wenn du möchtest, dass ich gehe&#8230;“<br />
„Eine junge hübsche Frau wie du hat doch sicher an so einem Tag besseres zu tun, als hier bei mir zu sein.“<br />
„Wie gesagt, wenn du möchtest, dass ich gehe, dann rufe ich mir ein Taxi.“<br />
Kathi griff nach ihrem Handy. Was war nur auf einmal los mit ihm?<br />
Bevor sie es entsperren konnte, stand Roman neben ihr und legte sanft seine Hand auf ihre, nahm ihr vorsichtig das Telefon ab und legte es auf den Tisch. „Du darfst natürlich bleiben, solange du möchtest.“ Seine Stimme klang zärtlich.<br />
Der Augenblick, in dem sich ihre Blicke zu lange trafen, wurde unterbrochen, weil Kathis Telefon auf dem Tisch begann zu tanzen. Beide sahen fast zeitgleich auf das Display, auf dem der Name Moritz aufleuchtete.<br />
„Mein Ex“, erklärte sie.<br />
Roman überlegte kurz und fragte: „Soll ich?“<br />
Kathi winkte ab, nahm das Handy und ging ins Nebenzimmer. Roman hörte nur, dass sie mehrmals sagte, er solle nicht mehr anrufen. Nach einiger Zeit kam sie zurück und warf das Telefon auf den Tisch.<br />
Sie saßen in den Sesseln in Romans Wohnung und Kathi erzählte ihm von Moritz und ihr. Ihm war klar, dass sie die negativen Erlebnisse besonders betonte und kein gutes Haar an ihrem Ex-Freund ließ. Bei der Sache in der Kneipe, die entweder einer seiner Kumpels oder dessen Freundin angezettelt hatte, konnte er das auch gut verstehen. Am Ende war ihm klar, warum sie sich lieber von solchen Leuten fernhielt und er konnte nachvollziehen, dass sie misstrauisch war. Umso mehr wunderte es ihn aber, dass sie sich ihm gerade heute anvertraute. Hatte es damit zu tun, was gestern geschehen war und wie er selber sich verhalten hatte? Vermutlich war es so.<br />
Die Scheu schien sie vollkommen abgelegt zu haben, denn auf einmal waren sie auf ihre Eltern gekommen und auf ihre enge Bindung zu ihnen, insbesondere zu ihrem Vater.<br />
Fast zwei Stunden hatten sie dort gesessen und geredet und mittlerweile war Roman der Ansicht, ihrer Gedankenwelt ein ganzes Stück näher gekommen zu sein, obwohl sie nur über Alltägliches gesprochen hatten, ohne zu viel von sich preiszugeben. <br />
„Das ist ein guter Nebenverdienst, wenn ich Bücher lese und anschließend meine Meinung dazu dem Verlag mitteile. Ich will nicht angeben, aber meine Rezensionen sind echt gefragt.“<br />
„Das ist doch toll. Was macht der Kopf?“, fragte er, weil Kathis Wangen rosa leuchteten.<br />
„Gut, dass du fragst. Die Kopfschmerzen sind komplett verschwunden. Komisch, oder? Da rede ich und rede und merke gar nichts mehr.“<br />
Roman lächelte. Er hatte den Arm auf die Lehne gestützt und sein Kopf ruhte auf seinem Handrücken. Es war schön, der jungen Frau dabei zu erleben, wie sie auftaute und sich öffnete.<br />
„Und du? Ich rede die ganze Zeit von mir und weiß gar nichts von meinem Retter.“ Roman fand, dass sie bezaubernd aussah, wenn sich beim Lachen die Mundwinkel hoben und sich kleine Wellen in ihrem Gesicht bildeten.<br />
„Was möchtest du wissen?“<br />
„Alles. Hast du Familie, Freunde, vielleicht eine Freundin?“<br />
„Nein, ja, nein.“ Er lachte.<br />
„So billig kommst du mir nicht davon.“ Sie lachte ebenfalls.<br />
„Du wohnst doch nicht alleine in so einem Riesenhaus. Dann könntest du dir auch eine Wohnung mieten oder ein Appartement.“<br />
„Ich mag es so.“<br />
„Wie kann man das bezahlen?“<br />
„Gar nicht.“<br />
„Wie ein Mietnomade siehst du aber gar nicht aus.“<br />
Roman lachte auf. „Das Haus gehört mir.“<br />
„Nein.“ Kathi tat nicht nur so, sie war wirklich überrascht. „Das hat doch sicher ein Vermögen gekostet. Sag schon, was arbeitest du?“<br />
„Ich habe mich zur Ruhe gesetzt.“<br />
„Ja klar. So kann nur jemand reden, der mächtig Kohle verdient hat. Was hast du gemacht? Lass mich raten &#8230; Dir gehörte ein Bordell in der Stadt.“<br />
„Wie kommst du darauf?“ Er konnte seine Verwunderung nur schwer unterdrücken.<br />
„Hab nur so geraten. Sag nicht, dass ich recht habe.“<br />
„Nein, du liegst vollkommen falsch.“<br />
Roman stand auf und ging zur Küche. Er gab vor, noch etwas zum Trinken zu holen.<br />
„Du hast dich verraten, ich habe recht. Los, wie heißt der Laden?“<br />
„Hör auf, bitte. Du liegst absolut daneben.“<br />
Kathis Telefon vibrierte schon wieder. Roman sah den Namen Moritz aufleuchten, nahm das Handy und fragte, ob er diesmal rangehen solle.<br />
„Mach ruhig, der kann mir gestohlen bleiben.“<br />
Sie hörte, wie er begann zu reden, als er im Nebenzimmer verschwand.<br />
„Hör zu, junger Mann. Was ist daran misszuverstehen, dass Kathi nichts mehr mit dir zu tun haben will. Wenn du das nicht kapieren willst, kann ich es dir auch deutlicher beibringen. Und, wenn einer von euch Vögeln ihr nochmal zu nahekommt, werdet ihr es bereuen.“<br />
Er kam zurück und gab ihr das Smartphone.<br />
„Der ruft nicht mehr an“, sagte er lapidar.<br />
Kathi bekam den Mund nicht mehr zu.<br />
„Das hast du ihm jetzt nicht gesagt, oder?“<br />
„Das hast du doch gehört.“<br />
Immer noch sah Kathi den graumelierten Mann ungläubig an.<br />
„War das etwa falsch? Wolltest du doch noch mit ihm verkehren?“<br />
„Mit ihm verkehren, wie sich das anhört. Mir ist tatsächlich ein wenig mulmig zumute. Er weiß schließlich, wo ich wohne.“<br />
Stumm ging Roman in das Nebenzimmer, in dem die Schränke standen, und begann herumzukramen. Kathi folgte ihm und stand im Türrahmen, als er eine große Tasche nahm und sie mit allerlei Sachen füllte.<br />
„Was wird das jetzt?“<br />
„Ich habe den Drachen geweckt, also muss ich die Prinzessin auch beschützen.“<br />
„Und das heißt?“<br />
„Ich fahre mit und, wenn du der Ansicht bist, ich müsste über Nacht bleiben, hoffe ich, dass du auch ein Sofa hast.“<br />
Wie ein überfahrenes Küken sah sie Roman an.<br />
„Das kommt überhaupt nicht in Frage, das schaffe ich schon alleine.“<br />
„Dann lass mich dich zumindest mach Hause bringen.“<br />
„Du hast ein schlechtes Gewissen wegen der Sache in der Bar? Du fühlst dich doch nicht auch noch schuldig dafür, was mir passiert ist? &#8211;<br />
Das war echt Mist und es tut mir leid, schließlich war es unser erstes Rendezvous.“<br />
Hatte sie wirklich Rendezvous gesagt? Beide sahen sich erstaunt an, während das Wort immer noch in der Luft hing.<br />
„Aber du hast dich wie ein Gentleman verhalten und das weiß ich sehr wohl zu schätzen“, beeilte sich Kathi nachzuschieben.<br />
„Und jetzt muss ich zum Bus. Vielleicht brauchen wir beide etwas Zeit.“<br />
Ihr Lächeln war bezaubernd. Sie musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um ihrem Retter ein Küsschen auf die Wange zu geben. Er hatte ihr eine Jacke gegeben und zur Tür gebracht. Mehrmals hatte er gefragt, ob das ihr letztes Wort gewesen sei und ob er nicht doch lieber ein Taxi rufen sollte. Kathi hatte alle Angebote vehement abgelehnt. Sie sah verboten aus in den Klamotten, die mindestens vier Nummern zu groß waren. Das Lächeln, als sie sich an der Straße nochmal umdrehte, um ihm zu winken, brannte sich in Romans Gedächtnis ein.<br />
***<br />
Am Montag hörte Kathi nichts von Roman und er war auch nicht im Buchladen gewesen. Abends war sie kurz versucht, ihm eine Nachricht zu schreiben und sich nochmal für die Rettungsaktion zu bedanken.<br />
Stattdessen rief sie Klaudia an, ihre Freundin. Früher waren sie wie Pech und Schwefel, doch dann hatte Klaudia ihren Xaver kenngelernt und seitdem hatte sie nur noch selten Zeit für ihre Freundin.<br />
Kathi musste ihr unbedingt erzählen, was passiert war.<br />
„Du glaubst echt, die haben dir was ins Glas getan?“<br />
„Ich weiß doch auch nicht. Zuzutrauen ist es denen doch, oder? Jedenfalls hat er mich da rausgeholt und zu sich nach Hause gebracht.“<br />
„Woher kennst du den eigentlich?“<br />
Kathi erzählte, dass er ihr Motorrad repariert hatte und von der Tour, die sie zusammen gefahren waren.<br />
„Süße, kann das sein, dass du &#8230;“<br />
„Quatsch, der ist doch viel älter als ich. Er ist einfach ein cooler Typ.“<br />
„Genug jetzt, wir treffen und am Freitag in der Therme, dann erzählst du mir alles haargenau. Ich will alle Einzelheiten wissen, hörst du?“<br />
Der Dienstag verlief turbulent und Jonas wollte immer noch nicht kapieren, dass er seine Annäherungsversuche unterlassen sollte. Nach Mittag vibrierte Kathis Telefon in der Hosentasche und ihr Herz hatte einen kurzen Aussetzer. Nachdem sie im Pausenraum verschwunden war, um das Telefonat anzunehmen, hatte es bereits aufgehört zu vibrieren und sie sah mit großer Enttäuschung, dass es nicht Roman, sondern nur eine unbekannte Nummer gewesen war. Nach kurzer Recherche fand sie heraus, dass es eine Werbeagentur gewesen sein musste. Enttäuscht steckte sie das Handy zurück in die Hosentasche.<br />
Erst am Donnerstag, nachdem Roman sich immer noch nicht gemeldet hatte, konnte Kathi es nicht mehr aushalten. Sie wählte seine Nummer und es klingelte zweimal, bis er abnahm.<br />
„Hallo Roman.“ Kathi hatte sich gedanklich zurechtgelegt, was sie ihm sagen wollte, doch auf einmal fiel ihr das alles nicht mehr ein.<br />
„Hallo Kathi, schön, dass du dich meldest, ich wollte dich gerade anrufen.“ Seine Stimme klang so warm. „Wie geht es dir?“<br />
Sollte sie ihm sagen, wie es sie bedrückte, nichts von ihm gehört zu haben?<br />
„Viel Arbeit und da dachte ich, um ein wenig Abwechslung vom Alltag zu bekommen, rufe ich einfach mal meinen Retter an.“ Das mit der vielen Arbeit war natürlich vorgeschoben.<br />
„Retter nennst du mich also?“<br />
Kathi lachte.<br />
„Was meinst du, sollen wir am Wochenende nochmal eine Tour fahren?“, fragte sie.<br />
Roman druckste herum. „Das wird wohl nicht gehen.“<br />
An Kathis betretenem Schweigen glaubte er, ihre Enttäuschung zu erkennen.<br />
„Bist du noch da?“, fragte er.<br />
„Ja, schade. Ich hatte &#8230;“<br />
„Was hältst du davon, wenn wir am Samstagabend zusammen essen?“<br />
„Bei dir oder bei mir?“, fragte Kathi, während ihr Herz einen kleinen Hüpfer machte.<br />
„Ich lade dich ein. Es gibt da ein schickes Restaurant, wäre das was? Halb acht, ich hole dich ab?“<br />
„Brauche ich da was Besonderes zum Anziehen?“<br />
„Von mir aus könntest du in deiner Motorradkluft kommen, du würdest darin besser aussehen als die meisten anderen, aber ich befürchte, die stehen da auf angemessene Garderobe.“<br />
Kathi wurde rot bei diesem Kompliment, auch wenn es nur ihr Äußeres betraf, und sie war froh, dass er das durchs Telefon nicht sehen konnte.<br />
„Hast du so etwas?“<br />
„Ja, sicher, ich freue mich“, antwortete sie, ohne näher darüber nachgedacht zu haben, was ihr Kleiderschrank zu bieten hatte.<br />
„Na, dann bis Samstag, ich freue mich auch.“<br />
Damit beendete Roman das Gespräch und legte auf, bevor Kathi noch etwas sagen konnte.<br />
Etwas enttäuscht darüber, dass sie „nur“ gemeinsam essen würden, ließ sie das Telefon sinken, nahm es wieder auf und wählte erneut Klaudias Nummer.<br />
„Hey Süße, da bist du ja wieder“, erklang es am anderen Ende.<br />
„Ich habe ein Problem.“<br />
„Was ist denn los? Ist was Schlimmes passiert?“<br />
„Nein, ich brauche was zum Anziehen.“<br />
„Hat man dir deine Kleider gestohlen? Wo bist du?“<br />
„Nein, das ist es nicht. Roman will mich zum Essen einladen und so, wie ich ihn verstanden habe, brauche ich etwas, was ich nicht habe. Er sprach von einem schicken Restaurant.“<br />
„Wo soll es denn hingehen?“<br />
„Das weiß ich nicht, aber er sagte was von passender Garderobe. Du weißt doch, ich habe nichts für einen vornehmen Anlass. Kannst du mir helfen?“<br />
„Müssen wir einkaufen?“<br />
„Mh …“, Kathi druckste herum. „Kannst du mir vielleicht was leihen? Du hast doch so tolle Kleider in deinem Schrank.“<br />
„Natürlich, du bist doch meine Freundin. Komm doch am Freitag vorbei, wann hast du Feierabend?“<br />
Kathi schaute zu Jonas herüber und überlegte. Schon wieder würde sie ihm eine Ausrede auftischen müssen.<br />
„Gegen Mittag?“<br />
„Klar, komm einfach, wenn du fertig bist. Wir finden schon was und anschließend gehen wir schwimmen und du erzählst mir alles. Ist das in Ordnung?“<br />
„Xaver ist aber nicht da, oder?“<br />
„Nein, der muss arbeiten, er hat Spätdienst.“<br />
Das war Kathi schon ganz recht, er war nicht ganz ihr Fall, schleimte immer so rum und, wenn es nach Kathi ging, war er nicht der Richtige für Klaudia.<br />
In Vorfreude auf das Treffen mit ihrer Freundin und mit Roman am Samstagabend klarte Kathis Laune wieder etwas auf.<br />
***<br />
Er fasste fest an ihre Hüfte und drückte sie gegen die Wand. Seine Zunge schob er unnachgiebig zwischen ihre Lippen. Vehement, fordernd, breit und nass fuhr er damit durch ihren Mund, über ihre Zunge und ihre Lippen. Sie spürte seine Hand fest auf dem schon durchweichten Slip, der unangenehm an ihr klebte. Fest griff er zu, genauso, wie sie es im Moment brauchte, drückte er seine Finger auf ihre Lippen und massierte den empfindsamen Lustknopf. Kathi stöhnte auf unter seiner Behandlung, ließ es nicht nur geschehen, sondern forderte ihn durch ihre erwartende Haltung geradezu heraus. Grob fuhren seine Finger unter den Saum und schoben den Slip nach unten, ergriffen den Oberschenkel und zogen ihn über seine Hüfte, um den elastischen Stoff des Slips über das Knie zu ziehen. Sie stöhnte und forderte ihn heraus, weiter zu machen, sie zu nehmen und es ihr zu geben. Mit einem leisen Plopp zerriss das schmale Band des Slips.<br />
Kathis Vulva lag jetzt frei, frei um seine Hand zu empfangen, die sich daran zu schaffen machte. Einen Augenblick später drang etwas zwischen ihren klitschnassen Lippen in sie ein, befreite sie lang und dick von der Spannung, die sie beherrschte und erlöste sie von der unbändigen Lust nach Weitung. Unnachgiebig schob er seinen dicken harten Penis in ihr williges Fleisch, weitete es und stimulierte die empfindlichen Sensoren in ihrem Innern. Seine große Hand legte sich auf ihre pralle Brust, strich über den Stoff des Kleides und knetete die zum Platzen gereizte Warze darunter, während er ihre Vagina immer wieder weitete. Nach zahlreichen Stößen verengte sich Kathi, begann zu zittern und zu zucken und atmete schwer aus. Ohne Rücksicht schob er weiter in sie hinein, bis ihr die Luft wegblieb und sich ihre Hände in seinen Armen festkrallten.<br />
Mit beiden Händen erfasste er ihre Oberschenkel, hob sie über seine Hüften und trug die immer noch schwer atmende junge Frau zum Bett, wo er sie sanft ablegte und ihre Beine weit spreizte. Sein Gesicht vergrub sich in ihrem Schoß, drückte sich auf die nassen Lippen, schob sie mit der Zunge auseinander, um in sie einzudringen. Am oberen Ende ließ er sie wieder austreten, kreiste um die lustvoll hervorgetretene Lustkugel. Immer und immer wieder strich die Zungenspitze daran vorbei und ließ sie wimmern, um Gnade winseln, er solle sie malträtieren, einsaugen oder auf andere Weise von ihr Besitz ergreifen, damit sie endlich zum Höhepunkt kam. Ein weiteres Mal fing Kathi unter ihm an zu zucken, diesmal heftiger als zuvor, wollender und fordernder. Ihre Hände auf seinem Kopf drückten fest zu, wollten mehr, bis sie sich schließlich willenlos ergab. Noch auf der Welle reitend spürte sie, wie sich ein weiteres Mal etwas breit und hart zwischen ihre Lippen schob. Zu ermattet nahm sie wahr, wie seine Männlichkeit sich in sie vergrub, ließ es zu und konnte nicht mehr teilhaben.</p>
<p>Kathi schlug die Augen auf, erschrak und spürte, wie ihr Herz in der Brust hämmerte. Sie atmete wie nach einem Marathonlauf und die Haare klebten feucht an ihrer Stirn. Hatte sie das alles nur geträumt? Nachdem sie ihren Kopf ein paar Mal hektisch hin und her gedreht hatte, war sie sich sicher, dass sie in ihrem eigenen Bett lag, alleine und immer noch schwer atmend.</p>
<p>Warum träumte sie derartige Dinge? Und wer war der Mann? Sie war sich sicher, dass es Roman gewesen sein musste, wenn sie auch sein Gesicht nicht gesehen hatte. Zumindest fehlte die Erinnerung daran. Und warum so grob? Früher hatte sie es immer verabscheut, wenn man sie gedrängt hatte beim Sex und jetzt schien sie die Dominanz geradezu genossen zu haben.<br />
Verstohlen schob sie ihre Hand über den Bauch und es war, wie sie befürchtet hatte. Ihr Slip war durchfeuchtet, genau genommen nass, und ihre Lippen und ihre Perle fühlten sich stark geschwollen an. Vorsichtig schob sie den Slip beiseite und fuhr mit ihren Fingern über die gereizte Stelle. Peinlich berührt dachte sie darüber nach, dass sie gerade im Traum einen fulminanten Höhepunkt erlebt hatte, oder waren es am Ende mehr als einer gewesen, sich aber alles andere als befriedigt fühlte.<br />
Ihre Finger tasteten sich an ihren Lippen entlang, so wie sie es sonst am liebsten mochte, doch eine Welle der Begeisterung stellte sich nicht ein. Mit zwei Fingern strich sie an der Perle vorbei und merkte, dass ihr das nicht genügte. Den Druck erhöhend strich sie über die Lippen, klemmte den Lustknopf ein und stimulierte ihn mit ihrem Daumen. Anschließend schob sie zwei Finger in sich hinein, fuhr mit Druck an den Innenseiten ihrer Vagina entlang und sofort kam wieder dieses Wohlgefühl in ihr auf. Nach einigen Minuten lag sie ein weiteres Mal mit klopfendem Herzen, diesmal jedoch spürbar befriedigt, in ihrem Bett und starrte mit verklärtem Blick an die Zimmerdecke.<br />
***<br />
„Schau mal hier, das wäre doch was, oder?“<br />
Die beiden Freundinnen standen vor Klaudias Kleiderschrank und inspizierten das Angebot.<br />
„Das kann ich doch nicht anziehen. Das sieht doch aus, als würde ich ihn anmachen wollen. Mit diesen schmalen Trägern und dem tiefen Ausschnitt, das geht nicht.“<br />
Klaudia zog die Augenbrauen hoch und sah ihre Freundin an, dann widmete sie sich wieder ihren Kleidern.<br />
„Was hältst du davon?“ Klaudia hielt ein schwarzes Etuikleid in der Hand, welches zwar figurbetont, jedoch nach ihrem Geschmack nicht aufreizend aussah. Den Ausschnitt tief geschnitten, aber mit einem Kragen versehen, der verhinderte, dass zu viel Haut freigelegt wurde, fand Klaudia dieses edle Stück außerordentlich passend.<br />
„Das muss ich zuerst mal anziehen. Gib mal her.“<br />
„Mensch Kathi, ich beneide dich echt um deine Hammerfigur“, schwärmte Klaudia, als ihre Freundin in Unterwäsche vor ihr stand, um das Kleid zu probieren.<br />
„Wer da nicht schwach wird, der ist blind.“<br />
„Ich gehe zum Essen und will niemanden schwach machen“, raunte Kathi und stieg in den edlen Stoff. Sie besah sich im Spiegel und strich an sich herunter. Es wunderte sie, dass dieses Kleid Klaudia mal gepasst haben sollte.<br />
„Machst du mal den Reißverschluss zu?“<br />
Während Klaudia das Kleid am Rücken schloss, legte es sich geschmeidig um Kathis Körper.<br />
„Dazu musst du obenrum aber etwas anderes anziehen. Der BH drückt sich nicht schön durch den Stoff und schaut an mehreren Stellen heraus. Zieh das Ding mal aus“, sagte sie, öffnete den Reißverschluss wieder und hakte den BH am Rücken auf.<br />
„Hey, das geht doch nicht. Ich kann nicht ohne gehen.“<br />
Mit einem schnellen Griff hatte Klaudia den BH von den Schultern geschoben und aufs Bett geworfen. Sie schloss das Kleid wieder am Rücken.<br />
„Sieh mal, das passt doch alles super. Ich kann gar nicht glauben, dass mir das Kleid mal so schön gepasst hat wie dir.“<br />
Sie sprach den Gedanken aus, der Kathi eben noch durch den Kopf gegangen war, den sie aber niemals laut äußern würde. Klaudia hatte, seitdem sie mit Xaver zusammen war, tatsächlich zugelegt. Es gibt halt Frauen, die sich gehen lassen, wenn sie einen Partner haben, dachte Kathi.<br />
Wie eine zweite Haut umschmeichelte der schwarze Stoff ihren Oberkörper und lag locker um ihre Hüfte. Dass das Kleid fast bis zum Knie reichte, beruhigte Kathi, wollte sie doch nicht zu auffällig daherkommen.<br />
„Und was mache ich mit den Ärmeln?“<br />
Das Kleid war ärmellos und zeigte ihre muskulösen Schultern, die natürlich gebräunt zur Geltung kamen.<br />
„Gar nichts, du siehst toll aus.“ Klaudia drückte ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange. „Passende Schuhe habe ich auch dazu.“ Sie kramte im unteren Teil des Schrankes und holte ein paar schwarze Schuhe mit Absatz hervor, bei denen die Füße im vorderen Teil lediglich mit einem Riemen gehalten wurden.<br />
„Tada!“, strahlte sie, bückte sich und zog die Schuhe über Kathis gebräunte Füße, die hervorragend in den Schuhen zur Geltung kamen.<br />
„Passt perfekt. Mensch, Kathi, damit bist du das Highlight im gesamten Restaurant. Wo geht es nochmal hin?“<br />
„Das weiß ich gar nicht. Er hat gesagt, er holt mich ab.“<br />
„Komm, raus aus dem Fummel, wir gehen schwimmen.“<br />
***<br />
„Jetzt erzähle schon, woher kennst du diesen Roman. Er ist Kunde bei euch im Laden gewesen und dann hat er deine Honda repariert? Du lässt doch sonst niemanden an dein Schmuckstück ran.“<br />
Die jungen Frauen waren gemeinsam mit Klaudias Knutschkugel, ihrem roten Fiat 500, zur Therme gefahren und paddelten mittlerweile im lauwarmen Wasser des Nichtschwimmerbeckens.<br />
„Er hatte es angeboten und ich dachte, bevor ich sie zur Werkstatt bringe, kann er mal danach sehen. Ich war noch nicht mit dem Kaffee angekommen, da lief sie schon wieder.“<br />
„Der hat ja Zauberhände.“ Klaudia strahlte ihre Freundin an. „Ach, und da hast du dir gedacht, dann könntet ihr auch mal eine Tour machen?“<br />
„Nein, das war sein Vorschlag gewesen. Es war toll, wir waren fast den ganzen Tag unterwegs.“<br />
„Fährt er auch, oder hast du ihn hinten drauf mitgenommen?“<br />
„Er hat natürlich selber eine Maschine.“<br />
„Und du sagst, er wäre viel älter als du? Mensch, lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.“<br />
„Er ist ein ganzes Stück älter, bestimmt schon über fünfzig.“<br />
Kathi erzählte, dass sie vom Regen durchnass geworden waren und dass er sie mit zu sich nach Hause genommen hatte. Die Szene in der Dusche unterschlug sie, soviel wollte sie ihrer Freundin doch noch nicht anvertrauen. Nicht, dass sie auf falsche Gedanken kam.<br />
„Der hat eine riesige Plattensammlung. Wir haben uns unterhalten, über Musik und dies und das und so kam es dann, dass er mir in der nächsten Woche die Eintrittskarte zu dem Konzert geschenkt hat.“<br />
„Und, dass er dich aus Bettys Fängen gerettet hat.“<br />
„Mensch, ich wurde wach und wusste nicht, wo ich war. Ich habe schon sonst was gedacht.“ „Und wo war er?“<br />
„Wie, wo war er?“<br />
„Na, ich denke, du warst in seiner Wohnung.“<br />
„Ja klar, er lag auf dem Sofa.“<br />
„Wie, er lag auf dem Sofa? Mensch, wenn du mir das nicht erzählen willst, mach mich nicht so neugierig. Jetzt will ich es aber wissen. Wo warst du denn, wenn er auf dem Sofa lag? Du warst in seinem Bett, oder was?“<br />
Kathi druckste herum: „Ja, genau. Ich lag in seinem Bett. Er hat mich da hingelegt, nachdem er mich zu sich nach Hause gebracht hat.“<br />
„Willst du mich veräppeln? Was ist das denn für einer, der die Frau ins Bett bringt und sich dann … Moment mal, ist der etwa schwul?“<br />
„Ganz sicher nicht“, platzte es aus Kathi raus, „er ist eben anständig.“<br />
„Soso.“<br />
„Was heißt denn hier soso?“<br />
„Mensch Süße, du hast dich aber mächtig in den verguckt, oder?“<br />
„Ach, Quatsch. Er ist halt nett.“<br />
Langsam rückte Kathi damit raus, dass Roman am Telefon Moritz eine Ansage gemacht hatte.<br />
„Sag bloß, das hat er zu ihm gesagt. Hammer der Typ.“<br />
„Ich sag es dir, das klingt nach romantischer Schwärmerei und so.“<br />
„Was will der denn mit mir anfangen, mit so einem jungen Ding?“<br />
Klaudia machte ein mitleidiges Gesicht. „Lass dich umarmen.“<br />
Sie streckte ihre Arme aus und schlang ihre Arme um ihre Freundin.<br />
„Du magst ihn, nicht wahr? Und wenn er etwas älter ist, das macht doch nichts.“<br />
Die beiden drückten sich fest aneinander.<br />
„Weißt du, Xaver ist auch so ein Engel.“<br />
Kathi verzog das Gesicht, was Klaudia nicht sehen konnte. Klaudia erzählte, dass er sie wie am ersten Tag liebte, und der war schon ganze vier Jahre her, und dass er sie ständig überraschte mit irgendwas. Es stand Kathi schon fast zum Hals heraus und dennoch musste Klaudia wiedermal zum Besten geben, dass sie sich liebten, in allen möglichen Positionen und manchmal sogar mehrmals am Tag. Kathi musste sich aus der Umarmung lösen, weil es ihr zu viel wurde. Immer diese Schwärmerei von ihrem Xaver, der so selbstlos war und immer zuerst an seine Freundin dachte und nicht an sich.<br />
Sie zuckte kurz zusammen und tauchte bis zum Hals ins Wasser, weil sich die Türe zum Saunabereich geöffnet hatte.<br />
„Was ist los? Warum versteckst du dich hinter mir?“<br />
„Da ist er“, flüsterte Kathi und schob sich hinter ihre Freundin.<br />
„Wer ist wo?“ Klaudia stand völlig auf dem Schlauch, darum drehte Kathi sie in die Richtung, aus der Roman das Schwimmbad betreten hatte. Er trug einen Bademantel und stand ziellos vor der Türe, die in den Bereich der Sauna führte. Seine Hände hatte er in den Taschen des Mantels vergraben und schaute sich um.<br />
„Was, der Mördertyp da hinten? Das ist Roman?“<br />
In dem Moment öffnete sich die Türe ein weiteres Mal und eine Frau betrat die Halle. Ihre Haare waren lang, mit grauen Strähnen durchzogen, und sie schwebten um ihr hübsches Gesicht. Der Bademantel, den sie trug, war deutlich kürzer als Romans, vom Stoff her wesentlich dünner und er schmiegte sich eng an ihre sehr feminine Figur. Sie ging auf Roman zu, der seine Hände aus den Taschen nahm und sie umarmte. Fest drückte er sie an sich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor sie sich von ihm verabschiedete.<br />
Kathi und Klaudia sahen ihr mit offenem Mund nach, bis sie das Schwimmbad verlassen hatte. Als sie sich zurückdrehten, war Roman verschwunden.<br />
„Was war das denn?“, fragte Klaudia, die als Erste die Sprache wiederfand.<br />
Kathi konnte nichts sagen, sie fühlte sich, als hätte ihr jemand einen Schlag mit der Faust in die Magengrube versetzt.<br />
***<br />
Als Kathi am nächsten Morgen wach wurde, versuchte sie immer noch das Gesehene gedanklich zu sortieren. Klaudia hatte sie nach Hause gebracht, war noch einige Zeit bei ihr geblieben und hatte versucht, sie zu beruhigen und alle Möglichkeiten aufzuzeigen, die zu der Szene im Schwimmbad hätten passen können.<br />
Roman hatte die Frau auf die Stirn geküsst und nicht auf den Mund, das war vielleicht ein Zeichen dafür gewesen, dass es nicht seine Frau oder Geliebte war. Gemeinsam waren sie aber aus der Sauna gekommen, wieder eher ein Zeichen großer Vertrautheit. Dann hatten sie sich umarmt, wie es an sich nur zwei Menschen tun, die sich sehr gerne haben. Sie hatten unter Umständen das gleiche Alter, passten von der Statur gut zusammen, und die Frau war hübsch.<br />
Kurzum, vieles sprach dafür, dass die beiden zusammengehörten.<br />
Warum wollte er dann mit Kathi essen gehen? Hatte sie sich ihm aufgedrängt? Wollte er sich mit ihr treffen, um ihr das alles zu erklären? Und warum dann in einem schicken Restaurant? Warum nicht einfach bei einem Kaffee?<br />
Die junge Frau wurde sich mehr und mehr bewusst, dass ihr einiges an diesem Mann lag, dass er sie faszinierte und dass der Altersunterschied ihr nicht so viel ausmachte, wie gedacht. Im Gegenteil, sie mochte ihn genau deswegen.<br />
Aber, was sollte sie jetzt tun? Sollte sie das Essen absagen, sich irgendeinen Vorwand einfallen lassen? Oder sollte sie, mit dem Wissen, dass es da eine, für viele Beobachter vermutlich passendere, Partnerin gab, sich einfach mit Roman treffen und abwarten, was passierte?<br />
Mittlerweile saß sie am Küchentisch und trank ihre dritte Tasse Kaffee. Die Gedanken hatten sie beim Waschen, beim Zähneputzen und auf der Toilette verfolgt und waren nicht klarer geworden. Gegen Zehn nahm sie ihr Handy und schrieb Roman eine Nachricht. Er solle ihr die Adresse schicken, sie würde selber dorthin kommen, er bräuchte sie nicht abzuholen. Der Gedanke, dass er sie mit dem Auto oder einem Taxi abholen würde und sie stumm neben ihm sitzen musste, machte ihr Angst. Direkt unter Leuten in dem Restaurant auf Roman zu treffen, das wäre ihr wesentlich lieber.<br />
Um sich abzulenken, kaufte Kathi noch etwas für den Sonntag ein, denn sie würde vermutlich voller Kummer den ganzen Tag zu Hause verbringen müssen. Da brauchte man Schokolade, Kekse, Eiscreme, Kartoffelchips und Cola. Außerdem steckte sie noch zwei Schachteln Papiertücher ein, für den Fall der Fälle. Nach dem kargen Frühstück vom Morgen hatte sie zwar noch nichts gegessen, doch dabei würde es bleiben, denn sie verspürte absolut keinen Hunger.<br />
Gegen fünf ging Kathi unter die Dusche. Anschließend kümmerte sie sich um ihr Make Up, dezent, nicht zu auffällig, das würde Roman besser gefallen. Es folgten der Nagellack für die Finger und im gleichen Ton lackierte Füße, die in Klaudias Schuhen besonders glänzten. Sie drapierte ihre Haare gekonnt zu einer Frisur, die sicherlich auffiel und mit der jeder Roman einen Idioten schimpfen würde, wenn er sie alleine nach Hause gehen ließe. Immer wieder ertappte sich Kathi dabei, wie sie verführerisch auf ihn wirken wollte, verführerischer als die Frau im Schwimmbad und verführerischer als irgendeine andere Frau auf der Welt.<br />
Vor ihrem Schrank überlegte Kathi, was sie unter dem Kleid anziehen sollte. Klaudia hatte ihr geraten, den BH wegzulassen, weil der hässliche Streifen hinterließ und eine Strumpfhose passte eh nicht zu ihr. Blieb also nur ein Slip. Satte zehn Minuten brauchte Kathi, um genau den richtigen zu finden, der ihr gefiel, der zu dem Kleid passte und der vielleicht auch Roman gefiel.<br />
Warum eigentlich Roman? Wie kam sie auf einmal auf die Idee, dass irgendwer außer ihr selber den Slip zu Gesicht bekommen könnte?<br />
Ein Blick auf ihr Telefon sagte ihr, dass Roman geantwortet hatte. Er schien etwas enttäuscht, hätte sie liebend gerne abgeholt, aber wenn es nicht anders ginge, warte er am Eingang auf sie. Jedenfalls freue er sich. Darauf folgte die Adresse des Restaurants. Kathi gab sie in die Suchmaschine ein und stieß auf die Seite eines Feinschmeckertempels, an dem sie zwar schon öfter vorbeigegangen war, in den sie sich aber nie hineingetraut hatte. Das Essen dort musste ein kleines Vermögen kosten, wie gut also, dass Roman sie einlud. Noch ein Wehrmutstropfen, der ihr Gemüt beruhigte. Kathi zog das Kleid an und die Schuhe, begutachtete sich nochmal im Spiegel, legte den bereitgelegten Schmuck an, ein Armband und einen Ring, nichts Wertvolles, und fand sich ganz passabel.<br />
Sie suchte die passende Buslinie heraus, legte ihren dünnen Mantel über, nahm die schwarze Handtasche und schloss die Türe hinter sich ab.<br />
Wie versprochen wartete Roman vor dem Eingang des Restaurants und bekam den Mund nicht mehr zu, obwohl er das Kleid noch gar nicht gesehen hatte.<br />
„Kathi, du siehst atemberaubend aus“, klang es wie eine belanglose Floskel in ihren Ohren.<br />
„Sollen wir reingehen?“, fragte sie etwas schnippisch.<br />
„Ja, klar.“<br />
Er ließ ihr den Vortritt, hielt die Tür auf und gab über Kathis Schulter der Dame am Eingang mit der Hand ein Zeichen. Diese trat daraufhin zu der jungen Frau, lächelte sie an, begrüßte sie höflich und nahm ihr wie selbstverständlich den Mantel ab. Etwas verloren sah Kathi sich um. In so einem Lokal war sie noch nie gewesen. Starr stand sie am Eingang und wartete darauf, dass ihr jemand Anweisung gab, was zu tun war.<br />
„Darf ich?“ Roman legte ihr eine Hand an den Rücken und deutete ihr, sie solle vorgehen. Kathi spürte die zarte Berührung und wie seine Hand sie sanft auf ihrem Rücken berührte. Sie ging voran, nicht zu schnell, weil sie glaubte, dass es sich in einem Restaurant dieser Kategorie nicht schickte, zu viel Zielstrebigkeit zu zeigen. Die Atmosphäre war gediegen, es war still, man hörte die Leute reden, doch irgendwie hatten es die Architekten oder wer auch immer geschafft, dass man nicht verstehen konnte, was sie sagten. Der ein oder andere und auch die ein oder andere sah kurz auf, jedoch nahmen die Anwesenden zu Kathis Verwunderung nur wenig Notiz von ihr. Mit einem Mal überholte Roman sie und zog einen Stuhl mit einer einladenden Handbewegung zurück. Kathi setzte sich.<br />
Roman nahm ihr gegenüber Platz und das dezente Licht der Tischlampe ließ sie beide in eine intime Stimmung eintauchen. Die Beleuchtung, die Geräuschkulisse, alles verbreitete eine sehr private Atmosphäre. <br />
„Ich weiß, das mag vielleicht kitschig klingen, aber darf ich dir ein Kompliment machen?“ Roman wartete, eher aus Höflichkeit, denn aus Erwartung einer Antwort, bevor er weiterredete. „Mir fehlen die Worte, ich habe dich fast nicht wiedrrerkannt. Als du auf mich zukamst, vor dem Eingang, stockte mir ehrlich der Atem.“<br />
Kathi konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn das war genau das, was sie erreichen wollte: ihn sprachlos zu sehen.<br />
„Das ist nett, danke. Bekommt man hier auch was zu trinken?“<br />
„Ja, sicher, der Kellner kommt bestimmt sofort.“<br />
Roman musterte sein Gegenüber ganz genau und bekam sein verschmitztes Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.<br />
„Was möchtest du?“, fragte er, um davon abzulenken, dass er sie die ganze Zeit über anstarrte.<br />
„Was trinkst du?“<br />
„Magst du Martini?“<br />
„Und Wasser dazu, bitte.“<br />
Kathi bemerkte sehr wohl, wie er seinen Blick nicht von ihr wenden konnte und so hatte sie ihre Absicht, Roman die Fassung verlieren zu lassen, nach kurzer Zeit bereits erreicht. Diesmal war sie es, die durch ihre so unfassbar veränderte Erscheinung geheimnisvoll wirkte und damit ihren Gönner und Retter verunsicherte.<br />
Nachdem er sie darauf hingewiesen hatte, dass man in einem solchen Restaurant passend gekleidet erscheinen sollte, hatte er natürlich erwartet, dass sie sich Mühe geben würde. Mit einem solchen Auftritt, der seiner Ansicht nach, ohne despektierlich zu wirken, alle anderen Frauen im Raum in den Schatten stellte, hatte er jedoch beileibe nicht gerechnet. Sogar der Kellner musste sich zwingen, seine Lippen nach dem Reden aufeinander zu pressen, um nicht mit weit geöffnetem Mund da zu stehen. Langsam fing Roman sich wieder und kämpfte sich zu seinem gönnerhaften souveränen Wesen zurück.<br />
Das Essen war Kathi auf einmal gar nicht mehr so wichtig, sie fühlte, dass sie in der Partie die Oberhand erlangt hatte. Seine Worte, seine Verblüfftheit, seine charmante Art, das alles gab ihr Mut, dass sie, obwohl sie beim Betreten des Restaurants ganz anderer Meinung gewesen war, genau hier hingehörte. Das Licht der Lampe, das nur ihnen beiden zu gelten schien und die Stimmung eines intimen Treffens zu zweit vermittelte, gab ihr Auftrieb.<br />
Als Roman sie fragte, ob sie schon gewählt habe, sagte sie kess, er solle doch bitte für sie aussuchen. Ganz entgegen ihrer sonstigen Einstellung, dass Frau selbständig handeln und sich nicht bevormunden lassen sollte, überließ sie ihm die Wahl. Es war mehr eine Anweisung denn eine Bitte, er solle etwas Passendes für sie finden, nicht das, was er wollte, sondern etwas, was ihr gefiel. Sie stellte ihn auf die Probe und Roman erkannte, welche Verantwortung er trug, ihren Bedürfnissen zu genügen. An seinem Blick konnte Kathi ablesen, dass er sich, trotz seiner sonst so souveränen Art, jetzt eher unterwürfig verhielt.<br />
Selbst nachdem sie angestoßen hatten, wartete er, bis sie an ihrem Martini genippt und ihn für gut befunden hatte, bevor auch er trank. Es entstand ein Spiel, bei dem es darum ging, wer den Vorrang behielt. Ein Spiel der Blicke, der Gesten, als Roman seine Hand über den Tisch schob und ihre damit vollkommen bedeckte, und sie es zuließ, nicht zurückzog, sondern ihre Hand dortbehielt und ihre Finger wohlig unter seiner Hand bewegte.<br />
Roman wollte etwas sagen, öffnete den Mund und atmete ein, schien sich die Worte zurecht zu legen, und ließ die Luft langsam wieder entweichen. Er setzte erneut an.<br />
„Roman, du willst etwas sagen?“<br />
„Kathi, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll.“<br />
Diesmal setzte sie an, kam jedoch nicht dazu weiter zu reden.<br />
„Nein, warte. Weißt du, ich bin gerne mit dir zusammen, unternehme gerne etwas mit dir, ja, ich merke, es tut mir gut. Aber uns trennen vermutlich über zwanzig Jahre?“ Roman sah sie unschlüssig an.<br />
Kathi nickte, ahnte, was kommen würde, weil sie sich selber schon die Frage gestellt hatte.<br />
„Wäre es nicht richtig, wenn du dich mit Leuten deines Alters umgibst?“<br />
Genau das hatte sie erwartet und doch traf es sie wie ein Schlag, der Vorbote einer Ablehnung.<br />
„Was willst du mir damit sagen? Wir sitzen hier und warten auf das Essen, du hast mich eingeladen.“ Sie versuchte, ihre Stimme ruhig klingen zu lassen, obwohl sie innerlich aufgewühlt war.<br />
„Kathi“, sein Blick wurde ernster, „ich mag dich, sehr sogar. Du bist so jung und frisch und verdammt hübsch.“ Die letzten beiden Worte flüsterte er nur vor sich hin.<br />
„Und du hast eine Frau und kannst deshalb mit mir keinen Motorradausflug machen?“<br />
„Nein, das ist es nicht. Aber, was versprichst du dir davon, mit mir zusammen zu sein?“<br />
Der Ober kam an den Tisch, zeigte Roman eine Flasche Weißwein, goss etwas ein, als er zustimmte, und nahm die Bestellung entgegen. <br />
„Nein, das ist es nicht?“, fragte Kathi, als sie wieder alleine waren. Sollte sie es wagen? Sollte sie ihm sagen, dass sie ihn gesehen hatte?<br />
Sie nahm ihr Glas, drehte es in der Hand, sah wie die kleine Pfütze sich am Rand vorbeischlängelte und setzte es wieder ab.<br />
„Du hast doch eine Frau, oder? Eine Geliebte, nenne es, wie du willst. Und …“<br />
„Nein, wie kommst du darauf?“<br />
„Ich habe euch gesehen.“<br />
„Wen hast du gesehen?“<br />
„Ihr kamt aus der Sauna.“ Jetzt war es raus.<br />
Seine Hand lag immer noch auf ihrer und drückte jetzt fester zu, so, als wolle er sie festhalten, nicht mehr loslassen, bevor alles geklärt wäre.<br />
„Warte mal, du hast uns gesehen, als wir aus der Sauna kamen? Welche Sauna und wann soll das gewesen sein? Und wen hast du gesehen? – Ach, jetzt verstehe ich. Du meinst gestern. Du warst gestern in der Therme und hast gesehen, wie …“ Roman musste lachen. „Das ist herrlich, du bist eifersüchtig?“<br />
Kathi verlor kurz den Boden unter den Füßen. Sie spürte, wie sie dabei war, die Führung im Spiel zu verlieren.<br />
„Machst du dich gerade über mich lustig?“<br />
„Kathi, ich kann dich beruhigen.“ Der Griff seiner Hand wurde wieder sanfter. Zärtlich strich er mit seinen Fingern über ihre Hand.<br />
„Du hast mich gesehen mit Sofia.“ Roman hob seinen Kopf und sah ihr direkt in die Augen. Sein Blick nahm etwas Gütiges an, eher mitleidig als streng.<br />
„Sofia ist meine Schwester, meine Zwillingsschwester um genau zu sein. Wir treffen uns ab und zu dort und gehen dann auch schon mal in die Sauna, ja.“<br />
Er nahm ihre Hand, hob sie an, legte sie auf seinen Handteller und strich zärtlich mit der anderen darüber. Eine Geste des Friedensschlusses. Das Spiel machte eine Pause und diese Geste sagte ihr, dass es unentschieden stand.<br />
Der Kellner kam mit zwei Tellern und stellte sie auf den Tisch. Kathi nahm gar nicht wahr, was darauf lag und es schien für beide in diesem Moment nicht wichtig zu sein. Stumm nickte Roman ihm zu und ließ ihn wieder gehen, bevor er ihr einen guten Appetit wünschte und begann zu essen. Kathi nahm eine Gabel vom Sortiment und kostete, obwohl sie kaum mehr Hunger hatte.<br />
„Bleibt trotzdem die Frage, was du dir von unserem Treffen versprichst“, holte er sie zurück ins Gespräch.<br />
„Sollten wir uns nicht zuerst mal besser kennenlernen und dann entscheiden, was wir uns beide davon versprechen und warum wir hier sitzen?“ Sie spürte, dass sie langsam wieder das Spiel übernahm.<br />
„Vielleicht erzählst du erstmal etwas von dir und dann folge ich?“<br />
„In Ordnung“, sagte sie nach langsamem Zögern. „Dass du eine Zwillingsschwester hast, weiß ich ja nun schon mal. Ich bin ein Einzelkind.“ Er nickte zustimmend.<br />
„Und du arbeitest in einer Buchhandlung.“<br />
„Und du liest erotische Bücher, die Frauen geschrieben haben.“ Sie glaubte, einen wunden Punkt getroffen zu haben, doch er nickte nur erneut zustimmend.<br />
„Es gefällt mir, über Empfindungen von Frauen zu lesen, wenn ich mich einsam fühle“, öffnete er einen kleinen Spalt in seine Privatsphäre.<br />
„Bist du oft einsam?“<br />
„Bist du es nicht?“<br />
Sie standen beide auf dem Platz, auf dem dieses Spiel stattfand, und sie standen auf gegenüberliegenden Seiten, durch ein dichtes Netz getrennt. Kathi musste auf seine Seite, wenn sie etwas von diesem geheimnisvollen Mann erfahren wollte, darum wagte sie den ersten Schritt.<br />
„Du fragst dich, warum ich mich nicht mit gleichaltrigen Leuten umgeben möchte. Sagen wir mal, ich habe schlechte Erfahrungen gemacht.“<br />
„Er hat dich betrogen?“ Kathi merkte, dass sie unbewusst die Tür zu weit geöffnet hatte und er war einfach eingetreten.<br />
„Nein, das hat er nicht. Oder, ich weiß nicht, ob er es hat, ich glaube aber nicht.“<br />
„Moritz hat dich schlecht behandelt?“<br />
„Also, er hat mir nicht wehgetan oder so etwas. Er hat mir einfach nicht gutgetan.“ Sie spürte, wie sie Roman Stück für Stück in ihr Privatleben hineinließ und dieses Mal war es ihr recht.<br />
„Diese jungen Kerle, die wissen oft nicht, wie sie eine Frau behandeln sollen. Sie finden es toll, von ihnen begehrt zu werden und sie gleichermaßen zu begehren, doch eine Frau verdient mehr als das. Wie lange ist es her, dass du ihn verlassen hast?“<br />
Er drang immer weiter vor und auf einmal fürchtete sie sich wieder.<br />
„Wie ist es denn bei dir?“, fragte sie. „Keine Frau, keine Familie, außer Sofia natürlich?“<br />
„Nein, das hat sich nie ergeben.“ Er stockte. „Die Umstände gaben es nicht her.“<br />
„Möchtest du nicht langsam dein Geheimnis ein wenig lüften? Ich denke, es täte uns beiden gut, wenn du etwas von dir erzählen würdest, meinst du nicht? Was hast du gearbeitet? Bordellkönig warst du also nicht?“<br />
Der Kellner kam mit dem zweiten Gang, doch keine der beiden beachtete ihn.<br />
„Weißt du, was ein Gigolo ist?“<br />
Kathi hatte gerade einen Bissen mit der Gabel in ihren Mund gelegt und verschluckte sich fast daran.<br />
„Entschuldige, das wollte ich nicht“, sagte er und reichte ihr die Serviette.<br />
„Ein Gigolo? Was soll das sein?“<br />
„Ich kann dir sagen, was ich gemacht habe. Ich habe dafür gesorgt, dass Frauen sich wohlfühlen.“<br />
Kathi musste lachen.<br />
„Du hast Rasen gemäht und Glühbirnen ausgetauscht, die Wäsche für sie gemacht und gekocht? Ist es das, was du mir jetzt allen Ernstes sagen willst?“<br />
„Ich weiß nicht, ob Rasenmähen auch zu den Schlüsselaufgaben eines Gigolos gehört, aber ich habe ihnen das gegeben, was sie sich wünschten.“<br />
Ihr wurde warm. Sie kannte das Wort aus einer anderen Sprache und dort bedeutete es ‚Tänzer‘. Hatte er getanzt? Was sollte das?<br />
„Du hast mit Frauen getanzt?“, schoss sie ins Blaue.<br />
„Ja, das auch. Manchmal waren wir dabei auch unbekleidet.“<br />
Sie hatte vorgesorgt und den Bissen auf ihrer Gabel erst in den Mund genommen, nachdem er gesprochen hatte.<br />
„Entschuldige, aber ist ein Gigolo das gleiche wie ein Callboy?“<br />
„So ähnlich, nur dass ich feste Kundinnen hatte und ein Callboy nicht.“ Er sagte dies mit einer Selbstverständlichkeit, als erzähle er ihr, dass er Autos verkaufte.<br />
„Du hast Frauen den Mann ersetzt? Vielen Frauen?“<br />
„Nicht so vielen. Was nennst du viele?“<br />
Sie wollte es nicht wissen. Das musste sie erstmal verdauen. Der Mann, der sich ihr gegenüber so ehrenhaft gegeben hatte, war in Wirklichkeit ein männlicher Prostituierter gewesen. Sie hätte sich vieles vorstellen können, nur das nicht. Und doch interessierte es sie ungemein, mehr darüber zu erfahren. Nicht, was er mit den Frauen angestellt hatte oder um welche Frauen es sich handelte, sondern warum man so etwas tat und wie man überhaupt dazu kam. Sie schob den Teller zur Seite.<br />
„Erzähle mir bitte mehr. Ist das ein Ausbildungsberuf?“ Sie lachte.<br />
Roman schob seinen Teller ebenfalls zur Seite und begann zu erzählen.<br />
Endlich, so hatte Kathi den Eindruck, standen sie auf der gleichen Seite des Spielfeldes und das Ergebnis war unwichtig geworden. Am Ende erfuhr sie, dass eine seiner Kundinnen, wie er sie nannte, das Haus gehört hatte, in dem er lebte. Aus lauter Dankbarkeit hatte sie, weil sie keine Nachkommen hatte, es ihm vererbt. Und immer weiter reifte in ihr die Erkenntnis, mehr von diesem geheimnisvollen Mann zu erfahren, der sein ganzes Leben damit verbracht hatte, Frauen glücklich zu machen. Dass es Frauen gab, die sich Liebe kauften, war ihr schon bewusst, doch sie hatte es immer für eine ausgefallene Nische gehalten, traurige Einzelfälle, doch durch Roman erfuhr sie, dass es ein regelrechtes Geschäftsmodell war.<br />
„Und deine Schwester wusste davon, was du machst?“<br />
„Natürlich wusste sie das.“<br />
„Und was machst du jetzt? Ich meine, hast du noch Kundinnen?“<br />
„Jetzt willst du es aber genau wissen.“ Roman musste lachen. War Kathi zu Beginn des Abends noch der unerreichbare Vamp, hatte sie mit und mit ihre jugendliche Frische zurückerlangt.<br />
„Jetzt bin ich Privatier.“<br />
„Und was ist das jetzt schon wieder?“<br />
„Na, sagen wir mal, ich bin in Rente, ohne Rente zu bekommen.“<br />
„Und du lebst so in den Tag hinein, liest ab und zu ein erotisches Buch und wartest auf das Ende?“<br />
Erheitert sah er sie an. „Nein, nebenbei helfe ich meiner Schwester, sie hat eine Schule, in der sie Kinder und Jugendliche in Selbstverteidigung ausbildet. Hauptsächlich sind es Mädchen, die dort hinkommen, um ihr Selbstbewusstsein zurück zu erlangen und zu stärken.“<br />
Ihr Staunen konnte Kathi nun kaum noch verbergen. Roman war ihr nicht nur sympathisch, sie bewunderte ihn geradezu, als er davon erzählte, dass seine Schwester Sofia, als Teenager selbst mal Opfer eines Angriffs gewesen, bei dem junge Kerle versucht hatten, ihr zu nahe zu kommen, sozusagen gezwungenermaßen zur Selbstverteidigung gefunden und sich soweit gesteigert hatte, dass sie selber eine solche Schule eröffnet hatte. Roman, der schon früh viel und gerne Sport getrieben hatte und durch einen Trainer auch zum brasilianischen Jiu-Jitsu gekommen war, trainierte von Beginn an in dieser Schule Kinder und Jugendliche.<br />
Gedanklich schien Roman für Kathi mittlerweile alle Türen geöffnet und ihr einen gesamten Rundgang durch sein Leben erlaubt zu haben. Dass er ihr dadurch nicht nur einen kompletten Blick hinter die Kulisse geboten, sondern sich noch interessanter für seine Tischnachbarin und Motorradfreundin gemacht hatte, davon ahnte er zu diesem Zeitpunkt noch nichts.<br />
Den nächsten Gang genossen die beiden und konnten sich zum ersten Mal an diesem Abend auf das vorzügliche Essen konzentrieren.<br />
„Weißt du, dass du mit dem Essen hier sehr viel gemeinsam hast?“, fragte Roman und wischte mit der Serviette an seinem Mund.<br />
„Was meinst du jetzt schon wieder?“ Ihr Lachen klang mittlerweile nicht mehr gedämpft, sondern ausgelassen, als seien sie tatsächlich alleine in dem Restaurant. Und doch nahm niemand Notiz davon.<br />
„Ihr beide seid perfekt.“<br />
Sofort verstummte sie. Er wollte ihr schmeicheln, doch auf solche Aussagen, die immer und immer wieder ausschließlich ihr Äußeres herausstellten, reagierte Kathi im Moment allergisch. Das machte die Erfahrung der letzten Jahre.<br />
„Du liebst alte Sachen und doch strahlst du Jugend aus, zeigst dich interessiert an vielem, fährst Motorrad, bist selbstbewusst, obwohl du es nicht jedem direkt auf die Nase bindest, was in dir steckt. Und wenn man sich länger mit dir beschäftigt, steckst du voller Geheimnisse.“<br />
An diesem Punkt musste Kathi trocken schlucken. Damit hatte sie nicht gerechnet.<br />
„Du sagst nichts.“<br />
„Lass uns weiter essen“, erwiderte Kathi und schob sich die Gabel in den Mund, um ihre Verlegenheit zu überspielen.<br />
„Weißt du, in letzter Zeit habe ich Schwierigkeiten mit Komplimenten“, setzte sie nach, nachdem sie ihren Teller geleert hatte.<br />
„War alles in Ordnung“, fragte der Kellner, als er abräumte.<br />
„Alles zur vollsten Zufriedenheit“, wollte Kathi ihm erwidern, verkniff sich jedoch eine Antwort.<br />
Stattdessen nickte Roman ihm erneut zu, strich sich die Serviette über die Lippe und sah in Kathis zufriedenes Gesicht, die ihm ein Lächeln schenkte, das schöner nicht hätte sein können.<br />
„Einen Espresso zum Abschluss“, fragte der Kellner höflich.<br />
Beide winkten ab.<br />
***<br />
Langsam wurde Kathi wach, öffnete die Augen und musste blinzeln, weil die Sonne zum Fenster hereinschien. Ihr Blick fiel auf den Vorhang, der ihren Schlafbereich vom Rest der Wohnung trennte, und sie schmunzelte. <br />
Sie ließ den vergangenen Abend an ihrem geistigen Auge vorbeilaufen, dachte sich zurück zu der Stelle, wo Roman ein Taxi bestellt, ihr die Tür aufgehalten und sein Jackett schützend über sie gehalten hatte, weil es angefangen hatte zu regnen.<br />
Er war neben ihr eingestiegen und hatte dem Fahrer das Ziel genannt. Sie hatte ihn angesehen und sein Bein mit ihrer Hand berührt. In ihr waren in diesem Augenblick alle Hemmungen gefallen. Stumm hatte sie ihre langen Finger über seinen Oberschenkel streichen lassen, hatte ihm damit sagen wollen, dass ihr der Abend gefallen hatte, und dann hatte er sein Gesicht zu ihr gewandt, hatte ihr versichert, dass es ihm genauso ging wie ihr, und war nähergekommen. Sie hatten sich geküsst. Schüchtern, zurückhaltend und unsicher hatten sich ihre Lippen berührt.<br />
Auf einmal wurden die Bilder in ihrem Kopf wieder real. Sie erwartete, dass sie rau sein würden, doch da hatte sie sich getäuscht. Hatte er sie nass gemacht, damit gerechnet und vorsorglich seine Zunge darüber gleiten lassen? Es schmeckte gut, männlich, mit einem Hauch von Moschus. Oder war es sein Parfum? Scheu wich sie zurück, wollte nicht, dass er glaubte, sie sei leicht zu haben, obwohl sie in diesem Moment genau das war. Leicht zu haben und sich sicher, dass es heute passieren würde.<br />
Kathi fühlte sich zurück in die Situation im Taxi und sofort hatte sie wieder den Geschmack auf ihren Lippen. Sie sprachen nicht, auch nicht, als er seine Hand über ihre schob und sie streichelte. Die Fahrt dauerte nicht lange und doch kam es ihr endlos vor. Seine Hand auf ihrer, so warm, so zärtlich, wie man es nicht erwarten würde, wenn man ihn sah. Gerne hätte sie ihrer beide Hände von seinem auf ihren Oberschenkel wechseln lassen, doch ihr schien das zu eindeutig. Kathi fing an, über sein Bein zu streichen, nahm seine Hand mit, bemerkte, wie er zuckte, wenn sie hochstrich und wie er entspannte, wenn sie sich wieder zum Ausgangspunkt zurückbewegte. Dabei sah sie aus dem Fenster auf der anderen Seite, um ihm nicht in die Augen sehen zu müssen. Sie genoss, wie er reagierte, wenn sie ihre Finger auf seinem Bein bewegte, wie er hörbar atmete, wie sie ihn in der Hand hatte und ihn dirigieren konnte. Einmal war sie zu weit gegangen, berührte fast seinen Schritt, zog erschrocken zurück, weil sie etwas spürte, was sie nicht erwartete. War es das gewesen, was sie vermutete? Weich wie ein Taschentuch war es jedenfalls nicht.<br />
Plötzlich hielt das Taxi an. Sie standen vor dem Haus, in dem sie wohnte. Kathi hielt es nicht mehr aus, sah ihn an und drückte ihre Hand fester auf seinen Oberschenkel. Ihr Blick und ihre Berührung sollten ihm sagen, dass er mit hochkommen solle, aber er zögerte. Erst als sie seine Hand erfasste und ihn mitziehen wollte, verstand er, holte ein paar Geldscheine hervor und reichte sie dem Taxifahrer. Dessen Antwort hatte sie nicht verstanden, umnebelt von der Vorfreude. Dann stiegen sie aus und ließen den Mercedes wegfahren.<br />
Einladend nahm sie seine Hand. Minuten später hörte sie sich sagen, dass sie sich etwas Bequemeres anziehen wollte, streifte die Schuhe ab und bot ihm einen Platz auf dem Sofa an. Er sollte in der ersten Reihe sitzen, wenn die Show begann. Wie auf Samtpfoten schob sie sich hinter den Vorhang zwischen Wohn- und Schlafbereich und verschwand in der Dunkelheit. Sie erinnerte sich daran, dass sie seufzen musste und hoffte, er hätte es nicht gehört. Dann legte sie ein dünnes rotes Tuch über die Nachtischlampe und knipste sie an.<br />
Genau konnte sie sich vorstellen, wie es für ihn ausgesehen haben musste, wie sich ihr Schatten auf dem Vorhang im Licht der Lampe abzeichnete, wie er schärfer wurde, je näher sie den Vorhang kam. Vermutlich saß er in diesem Moment mit trockenem Mund auf ihrem Sofa und sah ihr zu, wie sie langsam den Reißverschluss von Klaudias Kleid öffnete, wie sie im oberen Regal nach einem T-Shirt griff, sich dabei auf die Zehenspitzen stellen und ihren Körper strecken musste und wie sich ihre Silhouette auf dem Vorhang abzeichnete. Sie befreite zuerst einen, dann den anderen Arm von dem Träger und nach endlosen Sekunden ließ sie das Kleid zu Boden gleiten. In ihrer Brust spannte es, ein Gefühl, das sie kannte, wenn sie angeheizt war und sich ihre Brustwarzen zusammenzogen. Noch näher an den Stoff getreten, musste er bemerken, was in ihr vorging, wie sich ihre Knospen verlangend nach Berührung aufrichteten und den Gipfel ihrer lustvollen Rundung markierten.<br />
Unbeholfen faltete sie das T-Shirt auseinander, konnte sich genau vorstellen, wie es wirken musste, wenn sie, nackt bis auf ihr Höschen, das er sicherlich nicht erkennen konnte, hinter dem Vorhang stand und ihm ihren anscheinend nackten Körper als Schattenschnitt präsentierte.<br />
Zu lange hatte sie gewartet, hatte so getan, als wäre sie ungeschickt beim Anziehen. Dann endlich hörte sie seine Schritte.</p>
<p>***</p>
<p>Kathi lag in ihrem Bett, tastete mit den Händen unter der Decke zur Seite und erschrak. Dann hörte sie die Klospülung, lächelte in sich hinein und drehte sich auf die Seite. Leise Schritte näherten sich dem Bett und sie spürte, wie sich die Decke hob. Einen Augenblick später schob sich eine Hand über ihre Hüfte und streichelte ihren Bauch. Kathi stellte sich schlafend und genoss die Wärme in ihrem Rücken, ausgelöst durch den behaarten Körper, der sich an sie schmiegte. Sie seufzte kurz auf und versank gedanklich wieder in die Situation hinter dem Vorhang.</p>
<p>***</p>
<p>Sie spürte seinen Atem in ihrem Nacken, als er einen Kuss auf ihre sensible Haut hauchte, wie ihr gesamter Körper reagierte und von einer wohligen Gänsehaut überzogen wurde. Das T-Shirt beschämt an sich gedrückt, erwartete sie seinen Mund oder seine Finger auf ihrer nackten Haut. Die Augen geschlossen spürte sie, wie er seine Lippen seitlich auf ihren Hals legte, sie küsste, wie er ihre Botenstoffe in Aufruhr versetzte, als er mit seinem Mund auf der Haut über ihre Schulter glitt. Gleichzeitig überraschten Finger sie an ihrer Hüfte, ließen sie erschaudern, weil sie an ihrer Seite nach oben strichen und auf ihrem Arm wieder nach unten glitten. Er flüsterte ihr etwas zu, doch sie verstand es nicht. <br />
„Nicht reden“, entgegnete sie und schloss die Augen.<br />
Seine Finger waren wieder auf ihrer Hand angelangt und sein Mund wieder in ihrem Nacken. Kathi entspannte sich, ließ ihre Arme und das T-Shirt sinken und gab den Weg frei für weitere prickelnde Berührungen. <br />
Mutig streiften seine Finger seitlich an ihrer Brust vorbei, doch die war nicht ihr Ziel. Am Kinn angelangt berührten sie ihre Lippen, strichen darüber und beinahe hätte sie den Mund geöffnet und sie hineingelassen, ihre Zunge darüber gleiten lassen, sie geschmeckt und sich an ihnen vergangen. Doch sie entzogen sich ihr, zu schnell, als dass sie reagieren konnte, streichelten sich an ihrem Hals entlang wieder nach unten. Kathi zuckte zusammen, weil seine Lippen die Stelle hinter ihrem Ohr berührten, seine Zunge sich am Ohrläppchen zu schaffen machte und wohlige Wellen in ihr auslöste. Eine zweite Hand glitt an ihrer Hüfte vorbei auf ihren Bauch, fand das Bündchen ihres Höschens, scherte sich nicht daran und schob sich einfach darunter.<br />
Willenlos stellte sie ihre Beine etwas weiter auseinander und fühlte, wie die Finger an dem Ansatz der krausen Haare stoppten, wie sie genüsslich darin kreisten und behutsam der empfindlich gereizten Stelle näherkamen. Kathi atmete heftig in gespannter Erwartung und entspannte sich, als er endlich seine hohle Hand in voller Breite über die geschwollenen Lippen ihrer Muschel stülpte, sie dortbehielt und ihr Zeit gab, sich daran zu gewöhnen. Gleichzeitig streifte die andere Hand des Mannes, der hinter ihr stand und sich zum Ziel gesetzt hatte, ihr gut zu tun, an ihrer Brust vorbei und löste schaurige Wellen in ihr aus. Sie spürte seinen Finger in der Nähe ihrer harten Krone, die gereizt auf ihrer wunderschönen Wölbung thronte, fühlte wie er sich behutsam aber zielgenau vorgenommen hatte, sie dort zu streicheln, während die Finger in ihrem Schritt mit einem langsamen und leisen Piano ihre Muschel verwöhnten.<br />
Sie zerfloss geradezu unter den wohltuenden Liebkosungen und ihre Lust steigerte sich mit jeder Berührung. Gerne hätte sie sich augenblicklich revanchiert, war dazu im Moment aber einfach nicht in der Lage. Übermannt von der Zärtlichkeit und dem sich immer steigernden Gefühl, das sich in ihr breitmachte, stöhnte sie und erschrak sofort ob der Lautstärke ihres klingenden Wohlbehagens. Als sich zwei Finger in ihrem Schritt um die lüstern geschwollene Perle legten, sich in die Falten daneben schoben und die Hautfalte langsam nach oben zogen, ihre Lippen spannten und die Perle ihrer schützenden Haut beraubten, war es ihr gleichgültig, wie laut sie wimmerte und stöhnte. Benebelt von den Empfindungen, krampften sich ihre Beine zusammen, um sich gleich darauf wieder zu öffnen und weitere Stimulation einzufordern. Immer wenn ihre Muschel entspannt wurde, sehnte sie sich nach mehr. Jedes Mal, wenn die Finger dann auch noch zurückglitten und sanft an der Perle vorbeistrichen, zuckte sie zusammen und stöhnte erleichtert auf. Wie gelähmt krallten sich ihre Finger um das T-Shirt in ihrer Hand, ihr Becken bewegte sich, angestachelt von den Fingern in ihrem Schritt, und ihr Oberkörper drückte sich der Hand an ihrer Brust entgegen.<br />
Mit herausgestrecktem Po und zum Hohlkreuz gebogenen Rücken streckte sie ihren Kopf zurück und drückte sich mit beiden Händen das T-Shirt ins Gesicht, während die Finger dieses Wohltäters sie unerträglich langsam in den Wahnsinn trieben. Ein wiederkehrendes Spiel aus Spannung, Entspannung und rastloser Stimulation ihrer empfindlichen Knospe nahm seinen Lauf und war nicht mehr zu bremsen. Das Ziel war gesetzt und für Kathi war es unmöglich, diesem zu entkommen. Wenn sie mehr verlangte, bekam sie mehr. Mehr Tempo, mehr Druck und noch mehr wohliges Empfinden in ihrem Bauch, schenkte ihr Roman, der sie lesen konnte, wie ein spannendes Buch. Facettenreich umspielte er unentwegt die richtigen Knöpfe und schob sie weiter auf der Leiter der Lust, bis dieses leise Kribbeln in ihrem gesamten Körper schlagartig laut wurde, begann zu brennen und ihr die Luft zu rauben, sie erschaudern ließ und ihren Körper in ein vibrierendes Knäuel aus fleischgewordener Willenlosigkeit verwandelte. Seine Finger vollführten ein wahres Kunstwerk, zündeten ein Feuerwerk nach dem anderen, bis mächtig, kraftvoll und erlösend der Höhepunkt über sie hereinbrach. Sie hatte ihn kommen hören, hatte ihn sehnlich erwartet und sie spürte, wie sie festgehalten wurde. Im Gefühl und, um nicht zu stürzen, hielt Roman seine Hände fest auf ihr, hielt sie und gab ihr Sicherheit. Sie konnte loslassen und wurde in einen Wirbelsturm geschossen, hinaufgeschleudert wie ein leichtes Blatt Papier.<br />
Es dauerte eine Zeit, bis der Sturm abflachte und sie wieder auf die Erde sinken ließ, sie sich wiederfand in einer sinnlichen Umarmung und Romans Atem auf ihrer Schulter spürte. Eine Berührung seiner Lippen, ein Kuss auf ihrer Haut, ein Zeichen, dass sie wieder angekommen war, jagte ihr erneut einen Schauer durch den Körper. Diese wohltuenden Hände, die sie hielten, so zärtlich, die ihr eben noch so gutgetan hatten, legten sie auf ihr Bett, nahmen ihr das T-Shirt ab und zogen ihr das Höschen aus, das sie immer noch trug.<br />
Sprachlos sah sie zu, wie Roman es sich ans Gesicht hielt, daran roch und sie zufrieden anlächelte. Sie wollte ihm sagen, dass er sich ausziehen solle, weil sie nicht in der Lage dazu war, dass er sich hinlegen und sie in den Arm nehmen solle, doch ihr Mund war trocken und sie brachte nur einen gequälten Laut hervor. Er musste verstanden haben, denn er tat genau das. Er zog sich aus bis auf die Haut, türmtenganz gemächlich seine Sachen zusammen und legte sich zu ihr. Seine Arme schlangen sich um sie und sie fühlte sich wohl wie lange nicht.<br />
„Geht es dir gut?“, fragte Roman, bekam jedoch keine Antwort. <br />
Es dauerte eine Weile, bis sie auf ihn kletterte, seinen gesamten Körper mit ihren Händen abfuhr, ihn streichelte und bereit war für Weiteres. <br />
„Mir geht es großartig, und dir?“<br />
Sein großes Stück drückte zwischen ihren Beinen auf die Venus, die nass, warm und empfindlich gereizt auf ihm ruhte, weckte nur kurz in Vergessenheit geratene Empfindungen, doch er drängte sie zu nichts. <br />
Solch selbstloses Verhalten hatte sie bisher bei keinem Mann kennengelernt und das weckte umso mehr ihr Verlangen, sich ihm zu schenken.<br />
Langsam bewegte sie sich auf ihm und wie von selbst nahm sie ihn auf, Stückchen für Stückchen versenkte sie ihn mit ihrem kreisenden Becken in sich. <br />
„Du bist so atemberaubend“, bekam er gerade noch raus. Sie spürte seine Hände auf ihrem Bauch, die sie dort zärtlich streichelten und den dünnen Schweißfilm verrieben. Kathi nahm seine Hände und führte sie dorthin, wo sie sie haben wollte, zeigte ihm, dass sie es jetzt fester brauchte, knetete selbst ihre Brustwarzen, bis sie es ihn übernehmen ließ.<br />
Mit auf seine Brust gestützten Händen schob Kathi ihre Füße auf seine Oberschenkel, weil sie Respekt hatte vor seinem mächtigen Gemächt und Angst, er würde ihr wehtun, wenn er vollständig in ihr vorstoßen würde. Jetzt konnte sie damit beginnen, auf seinem strammen Stück Fleisch auf- und abzufahren, sich und ihn in Fahrt zu bringen und richtig loszulegen. Es war herrlich, wie er sie ausfüllte, wie er endorphine Knospen eine nach der anderen zum Zerspringen brachte. Das Kribbeln in ihr drin wurde schon wieder lauter, obwohl sie auskosten wollte, mit ansehen wollte, wie er die Augen verdrehte, wie er stillhielt, weil er es nicht mehr halten konnte. Wie er versuchen würde, sich zurückzuhalten, auszukosten, den Moment hinauszuzögern, doch ihr Empfinden war zu groß, als dass sie sich zurückhalten konnte. Ihr jugendlicher Tatendrang zwang sie dazu, sich zu bewegen, dieses gute Stück immer und immer wieder in sich aufzunehmen und sich daran zu vergehen. Es an den Wänden ihrer Muschel vorbeistreifen zu lassen, damit es ihr guttat, bis die Blase in ihr platzte wie ein Ballon und Glücksgefühle durch ihren gesamten Körper strömten. Erschöpft sank Kathi auf ihm zusammen.<br />
Sie hatte gar nicht mitbekommen, wie er, selber übermannt von den Empfindungen, sich unter ihr versteift, in ihr drin gezuckt und ihr seine gesamte Lust als Geschenk hinterlassen hatte. Kathi hatte glatt ihren Einsatz auf dem Beobachtungsposten dieses aufregenden Lustspiels verpasst.<br />
Ihre Lippen fanden sich, berührten sich zärtlich. Beruhigend küsste sein Mund all die kleinen Stellen in ihrem Gesicht, fand erneut den ihren und beide versanken in einen leidenschaftlichen Kuss. <br />
Das gemeine Drehbuch sah ein ausgiebiges Schmusen vor Beginn weiterer körperlichen Aktivitäten vor, doch sie waren bewusst davon abgewichen, hatten die Einleitung ans Ende gesetzt.<br />
Geschafft glitt Kathi von ihrem Liebhaber, ließ sich in seine Arme sinken, fand seine Lippen und ließ den verbliebenen Funken der Leidenschaft nicht erlöschen. </p>
<p>***</p>
<p>Hinter ihr hörte sie ein leises Schnurren. Roman war offensichtlich wieder weggenickt. Aufgewühlt, weil sie die letzte Nacht in Gedanken ein weiteres Mal erlebt hatte, schob sie seine Hand von ihrem Bauch, schlug die Decke zurück und rollte sich vorsichtig aus dem Bett. Ein letzter Blick, ein zufriedenes Lächeln, dann schlich sie ins Bad. <br />
Lauwarmes Wasser rann über ihren Körper und sie entspannte sich. Absichtlich hielt sie die Augen geschlossen, weil sie sich sicher war, dass er ihr irgendwann folgen würde. Es gab gar keinen Zweifel daran, dass sie sich entschieden hatte. Altersunterschied hin oder her, hier waren zwei Menschen, die Lust aufeinander gehabt hatten und niemand hätte sie davon abhalten können, diese Lust so oft und so lange auszuleben, wie es ihnen beliebte.<br />
Es dauerte eine ganze Weile und doch war Kathi nicht überrascht, als sie seine Hände auf ihren Schultern spürte, wie er sie sanft darauflegte und sie nach einiger Zeit über die Arme herabgleiten ließ. <br />
„Guten Morgen meine Schöne“, flüsterte er ihr ins Ohr, während ganz langsam, jeden Sensor ihrer Haut betätigend, diese starken Zauberhände an ihren Armen herunterwanderten, bis sich ihre Finger trafen und ineinander verschränkten. Sie lehnte sich zurück und ihre Schultern berührten seine Brust, legten sich an die graubehaarten muskulösen Ausprägungen. <br />
Mutiger geworden drückte sie ihren Po ein wenig zurück, wollte wissen, was noch von ihm zu spüren war und merkte, wie etwas dickes Langes sich zwischen ihre Backen schmiegte. Fest drückte sie ihren Po daran, wollte es spüren, es reizen und sich daran reiben.<br />
„Guten Morgen ihr Beiden“, gab sie schmunzelnd zurück und führte seine Hände auf ihren Bauch, legte sie dort ab und wünschte sich, sie würden sie streicheln, sinnlich und behutsam über ihre Haut gleiten. Er zog sie zurück und fuhr stattdessen mit den Fingern an ihren Seiten hoch, ließ sie erschaudern und lenkte in die Gegenrichtung, wo sich die Finger, an den kleinen Wölbungen ihres Apfelpos vorbei, bis auf ihre Oberschenkel erstreckten.<br />
Immer noch die Augen geschlossen, nahm sie wahr, dass die Hände sie verließen, das Wasser abgestellt wurde und ein leises Ploppen zu hören war. Im nächsten Moment fühlte sie, wie seine Hände sich auf ihren Bauch legten und dort eine schleimige Masse verrieben. Genau, sie war zum Duschen da. Kathi streckte ihre Arme nach oben, versuchte seinen Kopf zu fassen zu bekommen, verschränkte ihre Finger in seinem Nacken und genoss, wie er sanft die Waschlotion auf ihrem Körper verteilte. Nach dem Bauch waren die Seiten dran, bis hoch in ihre Achseln. Ein Kichern und eine Gänsehaut waren die Folge, als seine Fingerspitzen die empfindliche Haut dort berührten. Jetzt wünschte sie sich, er würde sich ihren Brüsten widmen, die empfindlich gereizt bereitstanden, seine zärtlichen Hände zu empfangen. Diesen Gefallen tat er ihr nicht, er verteilte den Rest des Schaumes an ihrem Hals und darunter, ließ die lieblichen Wölbungen bewusst aus und spannte die Beschenkte damit umso mehr auf die Folter.<br />
Sein Mund lag auf ihrem Hinterkopf. Fest presste er seine Lippen auf ihr Haar, küsste sie dort, bevor er endlich seine Hände tiefer wandern ließ, mit den Fingerspitzen die empfindlich gereizten Brüste umkreiste, um sie eine nach der anderen in die Hand zu nehmen. Die beiden Erbstücke ihrer Mutter passten in seine Hände, wurden vollends umschlossen und mit den Fingern massiert und verursachten ein erstes Keuchen in die Stille des Duschraumes. Dass dabei ihre hervorstehenden Brustwarzen zwischen seinen Fingern eingeklemmt und bis aufs Letzte gereizt wurden, machte Kathi nur noch rasender.<br />
Am liebsten hätte sie ihre Hände heruntergenommen und seine Männlichkeit umfasst, die fest an ihrem Po drückte, doch zu schön war die Behäbigkeit, mit der er vorging, zu vielfältig seine Berührungen, wenn er an ihrem Ohr züngelte, ihren Nacken küsste, ihr Ohrläppchen zwischen die Lippen nahm und daran lutschte. Die großen Hände, die lange nicht mehr nur ihre Brüste begutachteten, sondern überall auf ihrem Oberkörper zu spüren waren, entfachten in Kathi langsam aber sicher ein Feuer, das gelöscht werden musste.<br />
Ein erlösender Seufzer war zu hören, als endlich eine der großen Hände sich prüfend auf den Weg in ihren Schoß machte, die Finger das nasse krause Haar berührten, sich nicht beirren ließen und sich in ihrem Schritt ausbreiteten, sie dort bedeckte, wo nicht mehr nur das Duschwasser dafür sorgte, dass es nass war. Das Spiel der Finger, das ‚Für Elise‘, welches er, wie Beethoven auf dem Piano, auf ihrer Vulva variantenreich vollführte, ebnete ihren Weg in den Wahnsinn. Er tastete sich vor wie ein Nichtsehender beim Lesen der Blindenschrift und kannte die Geschichte nach kurzer Zeit auswendig, wusste, wo er wie die Klaviatur bedienen musste, und wurde mit einem wohligen Zucken seiner Spielpartnerin belohnt, die sich noch enger an ihn drückte, ihren Körper krümmen und ihre Hände in seinem Nacken lösen musste, sicher gehalten wurde vom Musiker, bis sie sich erholt hatte.<br />
Gerade als sie sich umdrehen und sich bedanken wollte, reichte Roman ihr die Flasche mit der Waschlotion und gab einen gehörigen Fleck auf ihre Hände, die daraufhin mit der Reinigung seiner Brust begannen. Schnell strich sie über seinen Bauch, wollte sich überzeugen, dass es dem Stück Fleisch, das an ihrem Haardreieck drückte, gutging, umfasste es mit einer Hand und brauchte auch ihre zweite, um den Schaum darauf zu verteilen, da erfasste er ihre Hände, hinderte sie daran, zu behände ans Werk zu gehen und löste sie von seiner Männlichkeit. Seinerseits legte er seine Arme um ihre Taille und fuhr ohne Vorwarnung über die beiden Backen ihres Pos, um einen Finger direkt in die Falte zu legen und der Führung zu folgen, bis sie ihn am hinteren Eingang ihres Paradieses spürte. Fest presste er ihren Unterleib an seinen Schritt und wusch sie dort, wo sie ihn später noch einmal spüren wollte. Sie tat es ihm gleich, führte ihre Hände über seinen Hintern und ließ sie an die intimste Stelle gleiten, die ein Mensch zu bieten hat.<br />
Abermals stellte Roman das Wasser an und sie sahen sich tief in die Augen, während der Schaum den Abfluss herabfloss. Anschließend drehte er das Wasser ab und reichte ihr ein Handtuch. Wortlos trockneten sie sich ab, musterten sich, ließen einen scheuen Blick über die nackten Körper streifen, die sie bislang im schummrigen Licht mehr spüren als beobachten durften, schauten sich dabei immer wieder tief in die Augen und verstanden sich stumm, sprachen kein Wort und doch wussten beide, was den anderen bewegte. Ohne zu reden waren sie sich einig und sich bewusst, dass dieser Tag noch Prickelndes für sie bereithielt.<br />
Obwohl Kathi scharf war wie die Sichel vom Mond, nahm sie die Bürste und kämmte vor dem Spiegel ihr langes feuchtes Haar und beobachtete den älteren Mann, der ungläubig dreinschauend hinter ihr stand. Mit leichtem Druck wurden ihre Beine auseinandergeschoben und sofort schob sich etwas an ihren Lippen entlang und schleimte sich bei ihrer nassen Freundin ein. Die Bürste verharrte, weil es wichtigeres zu tun gab. Kathi musste schlucken, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Aufdringlich wurden ihre Lippen geweitet. Stetig schob sich die pralle Eichel in sie hinein, betrat ohne Umschweife ihr Paradies und ließ keine Zweifel aufkommen, welche Absicht dahinterstand. Einen Moment brauchte die junge Frau, sich an diese dominante Art zu gewöhnen, dann streckte sie Roman willig ihren Po entgegen. Mit beiden Händen musste sie sich abstützen, während ihre Lippen mehr und mehr geweitet und ihr Paradies mehr und mehr ausgefüllt wurden. <br />
Entschlossen schob Roman seinen Penis in sie, zog sich zurück, nur um noch weiter und noch fester zuzustoßen. Es brauchte nur einen kurzen Augenblick, bis Kathi sich an ihren Traum erinnerte, fühlte sich zurück und spürte diesen wohltuenden Kitzel in sich drin. Erstaunt von der körperlichen Ausdauer ihres doch nicht mehr allzu jungen Liebhabers genoss sie, wie er sie nahm, fühlte sich angestachelt von seinem schweren Atmen und stützte sich, den Rücken zum Hohlkreuz gebeugt, mit beiden Händen auf dem Waschbecken ab, als Roman ihre Schulter erfasste und sie noch tiefer und schneller nahm als zuvor.<br />
Zur Untätigkeit verdammt nahm sie hin, wie sich der Kitzel in ihrem gesamten Körper ausbreitete, wie die Wärme von ihr Besitz ergriff und sich in ihrem Becken konzentrierte. Man gab ihr gar nicht die Zeit, sich vorzubereiten, als ein erster Flash über die hereinbrach, sie mitriss, während Roman unbeirrt seine Männlichkeit in ihr vergrub. Ohne auf Erholung zu hoffen, hielt sie ihm ihre Schatztruhe hin, damit er sich austoben konnte, und spürte, wie ein weiteres Zucken ihren Körper durchflutete. Kathi schlug die Augen auf und bekam im Spiegel so gerade noch mit, wie Roman seine Augen fest zukniff. Ein erlösender Seufzer kündigte an, dass er bald soweit sein würde, bevor er kurz stillhielt. Ein kurzer Moment, nur eine Sekunde, dann stieß er erneut zu und schoss die kleinen weißen Biester in sie hinein. Genau konnte Kathi spüren, wie er in ihr zuckte, wie sein Luststab unkontrolliert gegen ihre Scheidenwand stieß und seine Lust in ihr hinterließ.<br />
Atemlos stand Sie vor dem Spiegel und beobachtete ihren Liebhaber, sah zu, wie er erschöpft die Schultern senkte und langsam die Augen wieder öffnete. Ein freundliches zufriedenes Lächeln sollte ihm zeigen, dass er alles richtig gemacht hatte, dass sie im Moment nichts anderes gebraucht hatte. Reine menschliche Lust, die sich in einem kleinen Erdbeben Bahn brach. Für zärtliche Berührungen war nachher noch genügend Zeit, jetzt zählte nur die reine Befriedigung von Trieben.<br />
Nachdem die beiden sich etwas beruhigt und anschließend sorgfältig gegenseitig die Spuren ihres Tuns beseitigt hatten, schlüpften sie zurück ins Bett. Eng umschlungen, sich zärtlich streichelnd, himmelten sie sich gegenseitig an. Ab und zu küssten sie sich, nicht ausgiebig, eher beiläufig, zur Bestätigung ihrer Zuneigung.<br />
„Ich würde gerne mit dir den ganzen Tag im Bett verbringen, aber ich habe einen Mordshunger“, unterbrach Kathi die intime Stille.<br />
„Ich wollte dich gerade schon fragen, ob du einen Kaffee hast“, grinste Roman.<br />
Ein Klapps auf seinen Po folgte, der von Kathi nicht so fest beabsichtigt war, wie er schepperte. Den Biss ihres Liebhabers in ihre Pobacke hatte sie nicht kommen sehen und quiekte laut auf.<br />
„Hey, pass auf, sonst bekommst du gar nichts“, lachte sie.</p>
<p>***</p>
<p>Er blieb den gesamten Tag und auch die Nacht. Als Kathi am Montag von der Arbeit kam, war die Wohnung leer und keine Spur zu finden von dem, was sich hier zugetragen hatte. Ein Zettel lag auf dem Tisch: <br />
ICH MELDE MICH BEI DIR. <br />
Kein Herz, kein Kuss, nur Worte.<br />
Enttäuscht las Kathi den Zettel mehrere Male durch. Sollte sie ihn anrufen?<br />
Was war das zwischen ihnen? War es Liebe? Nein, sicher nicht. Vielleicht war es ein wenig Verliebtheit, aber Liebe konnte es nicht sein. Und doch vermisste sie seine warmen Hände. Kathi konnte nur zu gut verstehen, warum Roman so erfolgreich war in seinem Job. Bei diesen Händen wurde jede Frau schwach und verfiel ihm restlos. Dazu kam noch sein Charme, sein Auftreten und seine Art, wie er sie um den Finger gewickelt hatte, ohne dass sie es gemerkt hatte. <br />
Am Montagabend meldete er sich. Sie sprachen lange miteinander, fast die ganze Nacht. Beiden war klar, dass ihre Verbindung nicht ewig halten würde, aber was hält schon ewig. Es ging nur darum, keine Hoffnungen zu schüren, die nachher enttäuscht würden. Nachdem der Standpunkt geklärt war, trafen sie sich regelmäßig, zum gemeinsamen Essen, zu Motorradausflügen, um miteinander Musik zu hören und jedesmal, wenn sie Lust aufeinander hatten, auch dazu. Oft begann der alles damit, dass Roman seiner heimlichen Geliebten etwas aus einem seiner Bücher vorlas. Anschließend wurde es nie langweilig.</p>
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		<title>Alien Invasion &#8211; Teaser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TRStar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:28:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alien Invasion von Tanja Reena Star Lektorat Ingemar Goldberger Klappentext: In dieser kleinen Serie von zusammenhängenden Geschichten geht es um eine Invasion von Aliens, die aus insgesamt sieben Kapiteln besteht.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<u><b>A</b></u><u><b>lien Invasion</b></u></p>
<p>von Tanja Reena Star</p>
<p>Lektorat Ingemar Goldberger</p>
<p><u><b>Klappentext:</b></u></p>
<p>In dieser kleinen Serie von zusammenhängenden Geschichten geht es um eine Invasion von Aliens, die aus insgesamt sieben Kapiteln besteht. In diesem Teaser zur Serie ist ein Großteil des ersten Kapitels zu finden, den Rest gibt es dann nur mehr im Shop.</p>
<p>Die Kapitel hierbei sind meist eher etwas kürzer, als manche anderen Geschichten oder Kapitel von mir. Neben dem Sex wird sich die eigentliche Geschichte stark weiterentwickeln und einen größeren, eigenen Raum einnehmen. Es mag daher auch interessant sein, sie zu lesen, wenn man sich nicht nur für die reinen Sex-Themen interessiert. Dabei ist diese Geschichte außerdem eine Mischung aus Elementen aus den Genres Science-Fiction und Grusel.</p>
<p>Insgesamt kommen mehrere erotische Themen vor, diese sind unter anderem: MF, FF, Gruppensex, Masturbation, Spielzeuge, Außerirdische oder Monster, Hypnose, Gedanken-Kontrolle, Inzest (aber nur wenig) und Vergewaltigung (auch nur in Ansätzen unter in FF). Ich würde das Niveau dabei als explizites Softcore bezeichnen. Wer sich nur für schnellen Sex oder nur für Romantik interessiert, der ist zumindest bei dieser Serie eher falsch aufgehoben.</p>
<p><b>Kapitel 1 – Kate und der Absturz</b></p>
<p>Es war ein ganz durchschnittlicher Dienstagabend irgendwo in Arizona und kurz nach Mitternacht. Also gerade die Geisterstunde. Es waren aber keine Geister, die Kate Sutton davon abhielten in ihrem Bett zu liegen und tief zu schlafen.</p>
<p>Die gerade mal zwanzig Jahre junge Frau lag schon seit fast neunzig Minuten wach und konnte selbst nicht einmal sagen, weshalb sie nicht einschlafen konnte. </p>
<p>Es war Frühling und damit herrschten derzeit recht moderate Temperaturen in der sonst heißen Region, damit nicht zu warm und nicht zu kalt. Der Mond schien hell, aber das hatte Kate bisher noch nie ernsthaft gestört. Sie war keine Schlafwandlerin und kein Werwolf, die ja bevorzugt auf die Vollmondnächte warteten, um zu wandeln oder sich zu verwandeln.</p>
<p>Sie war heute einfach nur unruhig, als ob etwas ganz Besonderes in der Luft läge. Nur konnte sie nicht sagen, was es denn war. Es gab nicht einmal Umstände, die auf etwas schließen lassen würden, denn ihr normales Leben war im Großen und Ganzen recht langweilig.</p>
<p>Sie lebte in der Nähe einer total durchschnittlichen, amerikanischen Kleinstadt, aber dabei etwas weiter außerhalb auf der Farm ihrer Eltern. Und die meisten Farmen in Arizona waren recht groß, genauso wie diese hier.</p>
<p>Sie gehörte ihrem Vater Trevor, der sie zuvor von seinem Vater geerbt hatte, und der wieder von seinem Vater, und so weiter. Sie war schon seit etlichen Jahren in Familienbesitz und Trevor Sutton hätte sich nie etwas anderes vorstellen können, als seine geliebte Farm selbst zu bewirtschaften. Dabei war damit nicht sonderlich viel Geld zu verdienen und die Arbeit war ein echter Knochenjob. </p>
<p>Sie bauten Getreide an, vorwiegend Weizen. Aber Trevor hatte gelernt, die Aussaat leicht zu verändern, um den Boden dadurch besser am Leben zu erhalten. Und das klappte ganz gut, so dass er weniger Ausfälle als viele seiner Nachbarn hatte, die seit vielen Jahren nur auf reine Monokulturen setzten.</p>
<p>Natürlich konnte Trevor Sutton eine Farm dieser Größe nicht alleine bewirtschaften. Vor allem Latinos waren in großen Mengen verfügbar, denn sie waren preiswerte und in aller Regel gute Hilfskräfte. Sie wohnten alle zusammen in einer eigenen kleinen Siedlung am Rand der Stadt und wurden jeden Morgen von einem Bus zu den diversen Farmen gebracht, um dort für einen festgelegten Mindestlohn zu arbeiten.</p>
<p>Außer Trevor und Kate befand sich deshalb gerade nur noch eine weitere Person im Haus, nämlich Kates kleine Schwester Ashley, die vor kurzem achtzehn Jahre alt geworden war. Leider war bei Ashleys Geburt Trevors Frau und die Mutter der beiden Töchter nach einer Infektion verstorben. Seitdem versuchte Kate nicht nur den Job der Frau im Haus, sondern zusätzlich den der Mutter für Ashley mit zu übernehmen.</p>
<p>Nicht gerade einfach, neben der Arbeit auf der Farm und im Haushalt sich noch um die kleinere Schwester zu kümmern, obwohl sie vor nicht ganz so langer Zeit gerade selbst erst volljährig geworden war. Doch Kate hatte ihre eigenen Wünsche hintenangestellt, um sich ganz der eigenen Familie zu widmen. </p>
<p>Das hieß so gut wie keine eigenen Hobbys, keinen festen Freund, wenig Partys und kein College, obwohl ihre Noten dafür locker gut genug gewesen wären. Kate sah sich in der Pflicht der Familientradition und sollte den Betrieb später einmal übernehmen. Ansonsten hätte sie ihrem Vater wohl das Herz gebrochen. Vielleicht konnte ja Ashley später mal ein normales Leben abseits des Familienhofes führen, wenn sie dies wollte. Kate wünschte es ihr.</p>
<p>Sie sahen sich beide unheimlich ähnlich. Beide waren eher klein, wobei Kate mit ihren 165 Zentimetern immer noch etwas größer war als ihre kleine Schwester. Doch die holte weiterhin kräftig auf und würde wahrscheinlich bald leicht größer sein. </p>
<p>Beide waren blond, sehr gutaussehend, aber keine Models. Eher kräftig gebaut, doch ohne ein Gramm Fett zu viel, damit sie gut und ausdauernd mitanpacken konnten. Besonders auffallend waren die unzähligen Sommersprossen in den beiden Gesichtern, die bisher noch niemand erfolgreich gezählt hatte.</p>
<p>Kate hatte zwischendurch überlegt noch etwas zu lesen, weil sie einfach nicht die Ruhe fand um zu schlafen. Doch so richtig motivieren konnte sie sich dazu nicht. Andererseits wollte sie nicht mehr so liegenbleiben, denn das nervte sie gerade. </p>
<p>So stand sie einfach auf, warf sich noch einen dünnen Bademantel über ihr weißes Nachthemd und verließ leise ihr Zimmer.</p>
<p>Sie hatte den Raum am Ende des Ganges und musste auf dem Weg nach unten ins Erdgeschoß an den Zimmern ihres Vaters und ihrer Schwester vorbei. Ihren Vater konnte sie dabei gut hören. Der hatte schon immer heftig geschnarcht und tat das jetzt ebenfalls. Von Ashley war nichts zu hören, sie gab nämlich immer nur sehr wenige Geräusche beim Schlafen von sich.</p>
<p>So schlich Kate erst den Gang und dann die Treppen hinunter, bevor sie ihre Schlappen überzog, ohne die sie sonst vielleicht zu laut gewesen wäre. Es war zwar nicht wirklich kalt, doch barfuß draußen herumzulaufen, das wäre keine so gesunde Idee gewesen.</p>
<p>Denn Kate wollte nach draußen, um mal richtig frische Luft zu tanken und dabei hoffentlich endlich ausreichend müde zu werden. Die Haustür war nie abgeschlossen, denn vor Einbrechern musste man hier auf dem Land wenig Angst haben. Hier war nämlich nur wenig für Gangster zu holen. </p>
<p>So zog Kate die Tür leise auf, schob sich durch sie hindurch und drückte sie wieder leise ins Schloss zurück.</p>
<p>Sie war ziemlich leise gewesen, niemand schien sie gehört zu haben. Doch nun musste sie sich etwas fragen: <i>Was wollte sie überhaupt hier draußen? Und wo wollte sie hin?</i> </p>
<p><i>Vielleicht einmal um das Haus herumgehen? Oder sich auf die Veranda setzen, wo sie sich gerne in den Schaukelstuhl ihres Vaters lümmelte, wenn der mal nicht besetzt war?</i></p>
<p>Sie stellte sich vor, wie sie in dreißig oder vierzig Jahren immer noch in diesem Stuhl sitzen würde, wenn ihr bis dahin wahrscheinlich die ganze Farm gehörte. </p>
<p><i>Würde sie genauso wie ihr Vater bequem in dem Stuhl hin- und herschaukeln, in den Sonnenuntergang schauen und dabei genüsslich eine Pfeife rauchen</i><i>, so wie er es gerne tat</i><i>?</i> Die Pfeife konnte sie sich zwar nicht wirklich vorstellen, vom Rest war sie aber gar nicht mehr so weit entfernt.</p>
<p>Niemand war um diese Zeit mehr unterwegs. Selbst Autos kamen jetzt nicht mehr diesen Weg hinunter, der bis in die Stadt und in der anderen Richtung zu einigen weiteren Farmen führte. Das waren alles eher Seitenstraßen und keine Highways. Deshalb was es trotz der nahen Straße immer schön ruhig hier auf der Farm.</p>
<p>Doch so ruhig war es nun gar nicht mehr, denn Kate hörte etwas. Es schien von sehr weit weg zu kommen. Es war zunächst sehr leise gewesen, wurde aber so langsam immer lauter. Sie stand nun auf der Veranda und starrte in den Himmel, doch noch war nirgends etwas zu erkennen. <i>Woher kam das Geräusch?</i></p>
<p>Dann plötzlich sah sie etwas. Da tauchte ein Licht am Himmel auf, und zwar ungefähr in Richtung Westen. Es flog recht niedrig. Zu niedrig für ein normales Flugzeug, aber doch noch recht hoch in der Luft. </p>
<p>Ihr erster Eindruck war, dass es eine Drohne sein musste. Die waren seit einiger Zeit in den Staaten als Spielzeuge äußerst beliebt. Sehr viel größer war das Objekt nämlich gar nicht, doch ein klein wenig schon. Und zu laut für eine normale Drohne. Denn obwohl es noch ein ganzes Stück weit entfernt war, konnte man es inzwischen gut vernehmen.</p>
<p>Und es wurde lauter, je näher das Licht kam. Es war ein seltsames Licht, wie Kate es nicht gut beschreiben konnte. Künstlich, aber es erinnerte nicht an andere Lichter, wie Kate sie bereits kannte. Und es kam immer näher, wobei es dabei lauter wurde. Da lief eine Art von Motor, doch das Geräusch erinnerte weder an einen normalen Motor, noch an einen Rotor oder etwas Vergleichbares, was sie kannte.</p>
<p>Plötzlich wurde das Objekt noch einmal etwas schneller und sank gleichzeitig rapide in die Tiefe, fast wie bei einem Sturzflug. Das Teil war nur wenige Meter groß. Damit zu groß für eine Drohne, aber viel zu klein für ein Flugzeug. Und zu einem Hubschrauber passte das Geräusch ebenfalls so gar nicht. </p>
<p><i>Was konnte es bloß sein?</i> Doch diese Frage war jetzt nicht mehr so wichtig, denn das Objekt bohrte sich in der nächsten Sekunde geradezu in die Erde hinein. Und dies nur wenige hundert Meter vom Haupthaus der Farm entfernt.</p>
<p>Gleichzeitig gab es einen lauten Knall. Metall barst, eine kleine Stichflamme war zu erkennen, und dies kurz bevor das Leuchten des Objektes ganz aufhörte. Dafür entwickelte sich eine kleine Rauchfahne, die Kate selbst des Nachts gut erkennen konnte, weil sie sich genau in einer Blickrichtung zum Mond befand.</p>
<p>Nun hörte sie hinter sich plötzlich Geräusche, nachdem fast direkt über ihr das Licht im Zimmer ihres Vaters eingeschaltet worden war. Der war immer bereit, sich um seine Farm zu kümmern, das wusste Kate. </p>
<p>Sehr wahrscheinlich würde er gleich um die Ecke kommen. Und zwar mit einem Gewehr in der Hand, um damit seinen Hühnerstall gegen Präriehunde zu verteidigen. Doch diesmal hatten die lästigen Räuber nichts mit dem Lärm und dieser nächtlichen Ruhestörung zu tun.</p>
<p>Bei Ashley tat sich nichts, die hatte schon immer einen tiefen Schlaf gehabt. Doch Trevor war schon da und kam gerade um die Hausecke herum, wo er verwundert abstoppte. </p>
<p>Er hatte hier draußen nicht mit seiner älteren Tochter gerechnet, die allerdings in allen ihren Mutmaßungen Bestätigung fand. Trevor hatte immer noch seinen Schlafanzug an und nur schnell darüber eine Latzhose und ein paar Stiefel gezogen. Und er hielt sein Gewehr im Anschlag, um es jederzeit einzusetzen. Das war alles so typisch für ihn.</p>
<p>„Was ist los? Warst du das mit dem Lärm?“</p>
<p>„Nein, da vorne ist etwas heruntergekommen.“</p>
<p>Kate deutete mit ihrem Zeigefinger in die passende Richtung. Zwar war die Absturzstelle selbst für den deutlich größeren Trevor aus diesem Winkel heraus nicht zu erkennen, der von ihr aufsteigende Rauch aber schon.</p>
<p>„Ich muss da mal nachgucken, bleib du hier!“</p>
<p>„Nein, ich komme mit.“</p>
<p>Trevor wollte etwas dagegen argumentieren, doch das hatte sowieso keinen Sinn. Kate konnte einen gewaltigen Dickkopf haben. Wenn der einmal aktiviert worden war, verlor er sowieso jede Diskussion mit ihr, das hatte er schon oft genug erfahren. So sparte er sich das lieber.</p>
<p>So gingen sie näher an die Absturzstelle heran und Kate erklärte ihrem Vater dabei, weshalb sie überhaupt mitten in der Nacht hier draußen war und was sie beobachtet hatte. Trevor sagte nichts dazu, sondern blieb ruhig, bis sie in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle angekommen waren.</p>
<p>Es brannte nichts, aber offenbar war das Objekt zuvor sehr heiß gewesen. Es war nämlich in dessen Nähe schon ein ganzes Stück wärmer geworden, obwohl sie noch gar nicht ganz so nah dran waren. <i>Was konnte das bloß sein?</i></p>
<p>Als Erstes erkannten sie, was denn überhaupt passiert war: Es gab keinen Krater. Das unbekannte Objekt war nämlich eher seitlich aufgeprallt und hatte eine richtige Furche durch den Boden gezogen. Tiefer und besser als jeder Pflug. <i>Doch was war es nun?</i></p>
<p>Ein paar Meter mussten sie noch weiter nach links, dann hatten sie das eigentliche Objekt entdeckt. Es war ein metallisches Ding von wenigen Metern Durchmesser und es steckte tief in der Erde drin. Wirklich erkennen konnte man es nicht, aber es wirkte wie ein großer, metallischer Behälter. </p>
<p><i>Vielleicht ein Satellit?</i> Doch die verglühten meistens, wenn sie ihre Erdumlaufbahn verließen, nachdem sie zuvor nach und nach an Höhe ihrer Umlaufbahn verloren hatten. Und was auch immer von da ganz oben herunterkam, es würde sicherlich nicht so flach abstürzen wie dieses Objekt hier. Eher senkrecht. Dann würde es halt einen echten Krater bilden und keine solche und relativ kleine Furche.</p>
<p>„Was ist das, Dad?“</p>
<p>„Ich habe keine Ahnung, Kate. Ein Satellit vielleicht? Ein kleiner Meteor?“</p>
<p>„Das Ding sieht künstlich aus, finde ich. Und ein Meteor müsste doch mehr oder weniger rund sein, oder nicht?“</p>
<p>„Kann sein, das ist nicht wirklich mein Spezialgebiet.“</p>
<p>„Und was machen wir jetzt? Es ausgraben?“</p>
<p>„Nein, auf keinen Fall. Es könnte Strahlung daraus austreten und damit gefährlich sein. Ich rufe die Polizei an, vielleicht sogar besser noch direkt das FBI. Sollen die sich darum kümmern.“</p>
<p>Sein Handy hatte er schon dabei und wollte direkt anrufen, doch Kate machte ihm wenig Hoffnung auf Erfolg.</p>
<p>„Hier draußen auf dem Feld hast du kein Netz mehr, Dad. Telefonieren über das Handy geht nur mit Hilfe des WLAN im Haus.“</p>
<p>„Gut, dann gehe ich rein. Was machst du in der Zwischenzeit?“</p>
<p>„Ich warte hier und passe auf das Teil auf.“</p>
<p>„Aber besser nicht näher herangehen! Man weiß ja nie.“</p>
<p>„Keine Sorge, Dad. Ich passe schon auf mich auf.“</p>
<p>Damit war das Gespräch beendet und Trevor trabte wieder zurück auf sein Haus zu. Er würde wahrscheinlich mehrere Telefonate führen müssen, das konnte also etwas dauern. Daher wollte Kate die Gelegenheit nutzen, um doch einmal etwas genauer hinzuschauen. Sie war einfach zu neugierig, sie konnte gar nicht anders.</p>
<p>Sie würde nichts anfassen, aber wenn sie jetzt nicht mal richtig hinschaute, würde es später kaum noch eine Gelegenheit für sie dazu geben. Das FBI würde dieses Objekt sicherlich bergen und dann ganz schnell abtransportieren. </p>
<p>So nahm sie ihren Mut zusammen und trat näher an das Objekt heran, welches noch immer sehr viel Hitze abgab. Doch es wurde bereits kühler, daher ließ es sich einigermaßen aushalten.</p>
<p>Ein Teil davon schaute hinten heraus, der Rest davon war im Erdreich verborgen. Kate schätzte das Objekt auf eine Größe von vielleicht zwei mal zwei Metern. </p>
<p><i>War das doch ein von Menschen gebauter Satellit, der seine angestammte Umlaufbahn um die Erde verlassen hatte?</i> <i>Was sollte es sonst sein?</i> Daher trat sie noch einen Meter näher heran. Jetzt hätte sie das Objekt schon mit ihren Füßen berühren können, wenn sie dies gewollt hätte.</p>
<p>Genau in diesem Augenblick ging eine Art von Klappe am hinteren Ende auf. <i>War das eine Luke?</i> Sie war allerdings nur ungefähr zwanzig mal zwanzig Zentimeter groß. <i>Da konnte ja nichts hinausgelangen, oder?</i> Leider hatte Kate keine Lampe, nicht einmal ihr Handy bei sich. Da befand sich etwas in der Luke, das konnte sie erkennen. <i>Doch was war es?</i></p>
<p>Es war keine Flüssigkeit, aber irgendwie schmierig und glitschig war es schon. Es bewegte sich nicht, aber erinnerte Kate als Erstes ein wenig an einen Frosch oder eine Kröte. Diese Tiere, zumindest die Frösche, waren meistens grün oder bräunlich. Dieses Teil war von seiner Farbe her gar nicht so klar auszumachen, doch es schien eher grau zu sein.</p>
<p>Noch einen halben Schritt kam Kate näher, um mehr erkennen zu können. Sie hätte den Behälter, die Luke oder das glitschige Objekt nun sogar anfassen können. Gleichzeitig wurde ihr wieder wärmer, denn noch immer gab das Teil viel Hitze in seine Umgebung ab. </p>
<p>Ein weiteres Stück reckte Kate ihren Kopf nach vorne, um etwas mehr erkennen zu können, da war es schon zu spät.</p>
<p>Ohne jede Vorwarnung sprang das seltsame, schleimige Teil in die Luft und damit Kate direkt ins Gesicht. Sie wollte sich im letzten Augenblick noch ducken oder sich zurückwerfen, doch ihre Reaktion kam bereits viel zu spät. Sie fiel zwar zurück und rücklings in das Weizenfeld hinein, doch das fremde Teil saß ihr da schon mitten auf dem Gesicht.</p>
<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
<p>Dies ist fast das Ende der ersten Kapitels, aber die Geschichte um Kate und die außerirdischen Facehugger geht natürlich schnell weiter. </p>
<p>Was wird mit Kate Sutton nach dem Angriff des Aliens passieren? Wird ihr Vater das Alien rechtzeitig entdecken und seine Tochter retten? Was hat das Alien mit Kate und ansonsten noch so vor? Gibt es dort, wo es herkommt, noch mehr von ihnen? Und werden die nun alle zur Erde kommen? Gibt es eine Invasion?</p>
<p>Dies alles wird in den sieben Kapiteln der Serie erzählt, die eine Mischung aus Science-Fiction, Horror, Erotik und Sex präsentieren werden. Allerdings werden die heißen Szenen mit der Zeit häufiger und auch abwechslungsreicher, so dass für jeden Interessenten etwas Passendes dabei sein dürfte.</p>
<p>Von mir werden in nächster Zeit noch deutlich mehr Serien im Shop auftauchen, dabei wird es immer einen solchen Teaser im freien Bereich geben. Einige der Serien gibt es im Moment auch noch woanders, aber diese freien Angebote werden nach und nach durch solche Teaser ersetzt. </p>
<p>Warum sollte man überhaupt etwas bezahlen, wenn es das woanders frei gibt? Nun, einmal werden diese freien Angebote weniger werden. Außerdem bietet die Webseite von l2f die Möglichkeit, sich alles vorlesen zu lassen, es gibt eine bessere Darstellung und alle meine Geschichten sind noch einmal komplett überarbeitet, lektoriert und jedes Kapitel mit Titelbildern (KI) versehen. </p>
<p>Dies ist ein Versuch, um neue Reichweiten zu generieren und neue Zielgruppen zu finden. Jeder Leser hat zudem die Möglichkeit, wenn die Geschichten denn gefallen, mir ein Feedback zukommen zu lassen und mit dem Mini-Honorar, im Vergleich zu anderen Angeboten, bei mir für weitere Motivation zu sorgen.</p>
<p><u><b>Bisher (Stand Ende April 2026) sind (im Shop) online:</b></u></p>
<p><i>Crissie &#8211; Magic-Stockings</i> – Einzelgeschichte aus dem Fetisch-Bereich</p>
<p><i>Lucy im Zugabteil</i> – Einzelgeschichte aus dem Bereich Cross-Dressing mit viel Romantik</p>
<p><i>Alien Invasion</i>: Serie mit einem Mix aus Erotik, Sex, Grusel und Science-Fiction</p>
<p><u><b>Demnächst werden </b></u><u><b>nach und nach </b></u><u><b>folgen:</b></u></p>
<p><i>Chris &amp; die Hypno-Company</i>: Ein junger Mann wird von einer Firma feminisiert</p>
<p><i>Sam &amp; die Totale Transformation</i>: Eine ganze Firma wird transformiert</p>
<p><i>Charlie &amp; Jacky</i>: Zwei Teenager bekommen Hilfe durch ein magisches Kleidungsstück</p>
<p><i>Daisy und ihr Urlaub</i>: Ziemlich professionelle Feminisierung im Urlaub</p>
<p><i>Nancy liebt ihre Pflanzen</i>: Ein Mix aus vieles Genres, Grusel, Science-Fiction und viel Sex</p>
<p>Die erste Serie um Chris ist schon mehrfach komplett veröffentlicht gewesen, die von Sam teilweise, ist aber jetzt fertiggestellt. Drei anderen drei sind komplett neu und warten nur noch auf die Fertigstellung durch meinen Lektor. Ich sitze weiterhin an den letzten Titelbildern.</p>
<p><u><b>Folgende Serien sollen </b></u><u><b>über die nächste Monate und Jahre </b></u><u><b>noch folgen:</b></u></p>
<p><i>Tanja &amp; der Einbrecher</i>: Ein Einbrecher feminisiert einen Jungen (bisher 14 Kapitel)</p>
<p><i>Jane</i>: Ein Junge bekommt ungewöhnliche Hilfe gegen extensives Mobbing (bisher 5 Kapitel)</p>
<p><i>Ovium</i>: Eine Erotikkette testet neuen Vibrator mit Nebenwirkungen (bisher 5 Kapitel)</p>
<p><i>Hanna</i>: Eine Kreuzfahrt entwickelt sich ganz seltsam für einen jungen Mann</p>
<p><i>Julian</i>: Feminisierung noch mal etwas anders über das Internet</p>
<p><i>Lucid Dreaming</i>: Ganz besondere Kontrolle über die Träume anderer Menschen</p>
<p><i>Leonie</i>: Ein Agent muss eine Verwandlung vollziehen, um einen Terroristen zu jagen</p>
<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
<p>Wer immer auf dem Laufenden sein möchte, kann sich über die auf der Webseite eingetragene Autorenseite (https://www.bc-avenwedde.de/Tanjas-Stories/index.php) gerne weiter informieren. Die befindet sich noch im Aufbau, aber wird immer mehr aktualisiert.</p>
<p>Allerdings komme ich gar nicht so sehr aus dem Erotikbereich, sondern schreibe ansonsten vor allem eine schon recht lange Gruselserie (<i>Clarissa Hyde</i>), eine Krimi-Serie (<i>Die Pathologin ermittelt</i>) und immer wieder auch Kurzgeschichten unter anderem Namen. Die Informationen dazu sind hier zu finden: https://www.clarissa-hyde.de/Liebe Grüße</p>
<p>Tanja Reena Star</p></p>
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