Kommentar bei "Cuckold - Ein Pornodreh als letzte Chance (Kapitel 1-10/19)" melden
"Ich habe keine „Abneigung“ gegen die Geschichte, mir gefällt sie nicht, okay, aber das ist nicht der Punkt. Wenn die Autorin es geil findet, wenn ein Ehepaar wegen eines Urlaubs sich prostituiert und auch einige Leser dem folgen, okay, ihre Sache. Jedem sein eigenes Plaisir.
Aber nur weil die Autorin diese Geschichte „als Cuckolding-Geschichte kennzeichnet“, muss sie das nicht sein. Was bitte ist daran Cuckolding? Cuckold bedeutet „betrogener Ehemann“. Wo ist das bitte hier? Und wo ist da ein „Fetisch“? Ist Ficken gegen Geld ein Fetisch?
„Werbung in eigener Sache“? „Werben“ bedeutet die Vorzüge eines Produkts herauszustellen und nicht Realitätsverzerrung durch Falschbehauptungen.
Und was bitte kann für „Liebhaber“ eines solchen Genres mehr „aufmerksam machen“ als der in Riesenlettern geschriebene Titel?
Zusammengefasst: Das Vorwort ist sicher nicht als Werbung gedacht. Und in einem Vorwort ist Ehrlichkeit angesagt, das sollte doch selbstverständlich sein.
Grüße aus Wien, Nobbi"