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"Vielen Dank für diese großartige und fesselnde Erzählung! Die Welt der Protagonistin ist faszinierend und erschreckend zugleich. Das Spiel zwischen Leidenschaft und Teilnahmslosigkeit, zwischen Suchen und Finden, zwischen Sehen und Gesehen-Werden lässt mich geradezu erzittern – gleichzeitig warte ich auf ein Happy End, wissend, dass Verena ein solches nie zulassen würde. Liebe ohne Selbstliebe ist wie Sehen in der Dunkelheit.
Für mich gehört diese Geschichte zu den spannendsten und facettenreichsten, in denen uns die Autorin einen tiefen Blick in die Seele einer Suchenden gewährt. Ein Déjà-vu, dass diese Erzählung ausgerechnet an der Mosel spielt: Zwischen Pallien und Koblenz scheinen die Täler eine Reflexionsfläche für tektonische Verwerfungen im Charakter von Reisenden zu sein.
Weiter so!"