Kommentar bei "Daniels Baby" melden

"… ausgesprochen einfühlsam beschrieben. Meine Gratulation. Ich werde sie mit Genuss meiner Frau abends im Bett vorlesen und sie wird denselben Genuss verspüren. Es ist eine Phantasie, gut erzählt, aber es ist nicht zu raten, sie in dieser Form im echten Leben „nachzuspielen“. An einer Stelle hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht: Ehemann Daniel überzeugt die Hauptperson mit „Keine Liebe, keine Zärtlichkeit, nur Sex. Keine Küsse, nur Sperma“. Und sie nimmt sich vor: „nicht zu kommen, keine Lust, kein Sperma im Mund“. Beides ist gut gemeint, aber nicht realistisch, nicht bei der Anzahl an Männern, die sie auswählt. Die Autorin sieht das auch ganz richtig, indem sie die Handlung sich ganz anders entwickeln lässt. Damit komme ich zum Punkt: Die Hauptperson weiß, dass sie ihre „Vorgaben“ nicht einhält. Genau da würden mir ihre diesbezüglichen Gefühle fehlen. Hin- und hergerissen zwischen Lust und Erfüllung einerseits …"