Ehepaar auf Abwegen...
 
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Ehepaar auf Abwegen, 20. Teil veröffentlicht am 27.06.2025

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(@kanzler)
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Themenstarter  

Der „Deal“ zwischen Marco und Alfred und Heinrich Waldenfels, den wir im vorigen (19.) Teil unserer Geschichte geschildert haben, hat erneut eine erhebliche Anzahl von Rückmeldungen ausgelöst. In den meisten wurde Unverständnis geäußert. Man dürfe seine Frau nicht „verkaufen“, wurde geäußert. Gewissenhaft haben wir jede Zuschrift beantwortet und Verständnis bekundet. Es ist klar, im Normalfall macht man so etwas nicht.

Aber erstens schien die Ehe ohnedies am Ende, zum Zweiten hat Marco seine Frau nicht „verkauft“, sondern sie war Teil einer Übereinkunft, die für alle das Beste war, und drittens sind wir eben kein „Normalfall“.

Marco denkt rein logisch, er hat abzuwägen, was passieren wird, wenn er den Deal abschließt, und was, wen er das nicht tut. Und das Zweitere schien ihm deutlich zu riskant. Schließlich kennt er Sandra wie niemand sonst und er befürchtete, dass ihr Leben entgleisen würde und dass seine Kinder mit hineingerissen werden könnten.

Was Marco damals nicht erkennen konnte, dass er das auch für sich selbst tat. Erst viel später, während Sandras und seiner Ehetherapie, würde er die emotionalen Beweggründe hinter der damaligen Entscheidung verstehen. Denn die große Liebe zwischen den beiden war nicht weg, nur tief vergraben und dem direkten Bewusstsein nicht mehr zugänglich. Daraus resultierte, dass die enorme Achtsamkeit, die die beiden füreinander hatten, geblieben war.

Auch wenn man’s nicht versteht, es war für uns die beste Lösung, meinen auch heute noch mit besten Grüßen
der Kanzler und seine Ehefrau

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