Der Chef veröffentlicht am 08.11.2025
Verenas Anfang Ich war 25, frisch in der Abendschule, tagsüber Vollzeit im Büro. Industriekauffrau, zweite Reihe, aber effizient. Ich war gut in dem, was ich tat — und ich wusste…
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Déjà-vu
Vielen Dank für diese großartige und fesselnde Erzählung! Die Welt der Protagonistin ist faszinierend und erschreckend zugleich. Das Spiel zwischen Leidenschaft und Teilnahmslosigkeit, zwischen Suchen und Finden, zwischen Sehen und Gesehen-Werden lässt mich geradezu erzittern – gleichzeitig warte ich auf ein Happy End, wissend, dass Verena ein solches nie zulassen würde. Liebe ohne Selbstliebe ist wie Sehen in der Dunkelheit.
Für mich gehört diese Geschichte zu den spannendsten und facettenreichsten, in denen uns die Autorin einen tiefen Blick in die Seele einer Suchenden gewährt. Ein Déjà-vu, dass diese Erzählung ausgerechnet an der Mosel spielt: Zwischen Pallien und Koblenz scheinen die Täler eine Reflexionsfläche für tektonische Verwerfungen im Charakter von Reisenden zu sein.
Weiter so!