Sandra und Marco, das „Ehepaar auf Abwegen“
An die verehrte Leserschaft von letters2feel,
am 18. Januar 2025 haben wir uns auf dieser Plattform angemeldet. Vorausgegangen ist ein mehrwöchiger Auswahlprozess, bei welchem letztendlich letters2feel das Rennen gemacht hat. Unser Team hatte diese Webseite zunächst gar nicht im Fokus, sondern der Tipp kam von einigen unserer Leser. Die Mailkonversation mit dem Betreiber war sehr angenehm und danach waren wir uns recht schnell einig.
Notwendig geworden ist dieser Schritt im November 2024, als wir die Zusammenarbeit mit der Webseite, auf der wie davor seit August 2022 unsere Geschichte publiziert haben und mit der wir eine entsprechende Vereinbarung hatten, aufgrund verschiedener „Vorkommnisse“ beendet haben.
letters2feel hat sich uns als sympathische, fast „familiäre“ Plattform präsentiert. Ein klein wenig davon ist durch die Umstellung verlorengegangen, sie ist anderen Plattformen im „Look and feel“ und in der Funktionalität ähnlicher geworden, sie wirkt professioneller, aber weniger „heimelig“.
Aber wir verstehen, dass dieser Schritt aus Sicht des Betreibers notwendig war, und man kann sich durchaus daran „gewöhnen“.
Wir haben aber auch gelernt, dass der Betreiber nicht geplant hatte, die „alten“ Forumsbeiträge auf die neue Plattform zu übernehmen, weil die Datenstrukturen zu unterschiedlich sind. Das ist einerseits verständlich, andererseits bedauerlich, da wir einen Tag nach unserer Anmeldung eine Vorstellung von uns gepostet hatten und erstaunlicherweise immer noch Anfragen von (neuen) Lesern zu den Hintergründen unserer Geschichte erhalten.
Deshalb haben wir entschieden, unseren Beitrag vom 19. Januar 2025 noch einmal zu bringen:
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(Zitat)
Wir sind ein Ehepaar, beide Jahrgang 1971, und möchten uns gerne bekanntmachen, bevor wir auf dieser Webseite unsere Geschichte erzählen. Wir sind schon lange zusammen, geheiratet haben wir 1996 und unsere Liebesbeziehung hat neun Jahre früher begonnen, da waren wir sechzehn.
Aufgewachsen in unmittelbarer Nachbarschaft, waren wir bereits gemeinsam im Kindergarten und dann während der gesamten dreizehn Schuljahre bis zum Abitur. Zu Beginn der elften Klasse hat es dann „gefunkt“, wir wurden ein Paar. Wir waren extrem verliebt und glücklich, wir traten fast immer nur zusammen auf, sodass wir in der Schule und im Sportverein bald als „Traumpaar“ bezeichnet wurden, und uns viele Erwachsene, darunter auch unsere Eltern, mit nachsichtigem Schmunzeln begegneten, mein Vater jedoch öfters meinte, dass wir nicht so „klammern“ sollten.
Auch heute noch fühlen wir uns nicht gut, wenn wir mehr als einen Tag getrennt sind. Deshalb versuchen wir, unsere zahlreichen Dienstreisen gemeinsam durchzuführen.
Die Geschichte, in der wir unsere Liebe erzählen, heißt „Ehepaar auf Abwegen“. Sie ist in großen Teilen autobiographisch, fast alle Ereignisse haben wirklich so stattgefunden, nur an manchen Stellen, vor allem beim genauen „Wording“ der Dialoge haben wir „interpolieren“ müssen.
Meine Frau hat „Internationale Wirtschaft“ studiert und führt mittlerweile einen Bereich in einem großen Konzern. Ich habe „Technische und Angewandte Mathematik“ studiert, dann als Angestellter in einer IT-Abteilung begonnen und mich zum Organisationsfachmann weiterentwickelt. Seit achtzehn Jahren bin ich selbständig als Unternehmensberater für strategische Konzepte, habe dann aber zusätzlich eine andere Richtung eingeschlagen.
Ich habe mit der Hilfe meiner Frau, unserem Team und dem Lehrstuhl für Psychologie an unserer Universität ein Archiv für Ehepaarverhalten und Sexualmedizin aufgebaut und seit Jahren halte ich zu diesen Themen Vorträge in aller Welt und schreibe Fachartikel.
Vor einiger Zeit kam ein Verlag mit einer Idee für ein Buchprojekt auf uns zu. Man plante eine Mischung von Sachbuch und erotischem Roman. Es ging darum, mit Klischees und Vorurteilen im Bereich der Sexualität aufzuräumen und Hintergründe zum menschlichen Sexualverhalten zu vermitteln. Alles sollte eingebettet in eine möglichst spannende erotische Geschichte werden. Man meinte, unsere Erfahrungen und unser Archiv seien prädestiniert dafür, aber ich war zunächst unsicher, da ich noch nie davor etwas Erotisches geschrieben hatte.
Nach gutem Zureden meiner Frau und meiner Lektorin und „Managerin“ ist daraus nun ein Buch geworden, welches zu 80 Prozent fertiggestellt ist. Es trägt im Moment noch den Arbeitstitel „Der Psychotherapeut“ und entspricht im Wesentlichen den Wünschen des Verlags. Es ist im Prinzip eine Phantasiegeschichte, aber mit vielen aus der Realität entnommenen Elementen.
Wie kam es jedoch zu unserer autobiographischen Geschichte „Ehepaar auf Abwegen?“
Für das Buch „Der Psychotherapeut“ habe ich mich zunächst schwergetan, Sexszenen zu erfinden. Da hatte meine Frau die Idee, eigene Erlebnisse zu erzählen, um mir den Einstieg in die Erotikliteratur zu erleichtern.
So entstand „Ehepaar auf Abwegen“ als einzelne Geschichte, als Leseprobe sozusagen. Wir veröffentlichten sie auf einer anderen Plattform und waren über die überwiegend positive Resonanz überrascht. Etliche Stimmen wünschten sich eine Fortsetzung, das war zuvor gar nicht unsere Absicht gewesen.
Aber es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu schreiben und obwohl meine Frau zunächst eher skeptisch war, habe ich mich an einen 2. Teil gewagt. Und dann kamen der nächste und nächste und es wurde über zwei Jahre ein Selbstläufer.
Mittlerweile ist der 84. Teil fertiggestellt, aber noch nicht veröffentlicht. Aus bestimmten Gründen sind wir dabei, die Plattform zu wechseln und unsere Wahl ist auf „letters2feel“ gefallen. Wir werden die Geschichte fertigschreiben und hier publizieren, denn wir haben unseren Lesern versprochen, bis zur Jetztzeit fertigzuerzählen. Etwa zehn Teile wird es noch geben, so schätzen wir.
Für die große Lesergemeinde, die uns bisher auf der anderen Plattform gefolgt ist, werden wir hier mit dem 84. Teil beginnen. Für alle, die den Einstieg in unsere Geschichte „wagen“ wollen, möchten wir ab Nummer eins wöchentlich einen Teil publizieren.
Wir haben in diesem Forum die Anregung gefunden, bei langen Serien ein Personenregister zu erstellen. Diese Idee haben wir umgesetzt.
Gerne beantworten wir alle weiterführenden Fragen. Wir freuen uns über jeden Kontakt.
Mit besten Grüßen
vom „Kanzler“ und seiner Frau
kanzler1234@gmx.de
(Zitat Ende)
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Mittlerweile sind mehr als anderthalb Jahre vergangen. Anfang August letzten Jahres ist die Serie zu Ende gegangen, die wir auf der vorherigen Plattform begonnen und hier ab dem 84. Teil weitergeführt haben. Wir haben sie „Erstedition“ genannt und ihr gerade eben ein neues „Gesicht“ verpasst.
Die „Zweitauflage“ ist bei ihrem 71. Teil angelangt und wir werden sie bis zum Ende, also bis zum 2. Epilog, fortführen. Wie meist bei Neuauflagen, haben auch wir die Gelegenheit zur Überarbeitung genutzt und Korrekturen angebracht, wo wir sie für erforderlich gehalten haben. Und einen neuen Umschlag hat sie auch erhalten.
Wir schreiben jetzt seit vier Jahren erotische Geschichten, was wir uns zuvor nie hätten träumen lassen. Aber wir haben doch einiges dazugelernt und wir, Sandra und Marco, sind ein bewährtes Team. Wir haben Spaß daran gefunden, solche Geschichten zu schreiben.
Und wir haben schon länger unser Team erweitert. Unsere älteste Tochter Valentina hilft bereits seit zwei Jahren beim Lektorieren mit und ihre beste Freundin Bettina, die unser Büro leitet, hilft seit ebendieser Zeit bei der Kommunikation mit unseren Lesern, mit der Webseite und bei Recherchen in unserem Archiv. Beide sind studierte Psychologinnen und schreiben an ihren Doktorarbeiten.
Mit dieser Unterstützung haben wir uns im letzten Winter an zwei Phantasiegeschichten getraut, „Happy Valentine“ und „Der dritte Anlauf“, die für den vom Administrator Tim geplanten Autorenwettbewerb gedacht waren. Diese Gemeinschaftsarbeiten haben uns sehr gefallen, es war wie die Ausübung eines Hobbys. Und deshalb freuen wir uns auf weitere solche Teamprojekte.
In diesem Sinne verbleiben wir vorerst
mit vielen Grüßen von Sandra und Marco, dem „Kanzler-Ehepaar“
RE: Sandra und Marco, das „Ehepaar auf Abwegen“
Ich verfolge die Geschichte, die „Kanzler“ mit seiner Frau schreibt, schon seit über zwei Jahren - noch auf der alten Plattform, auf der die beiden früher publiziert haben. Es ist eine sehr lange, manchmal langatmige Geschichte, die ihre Spannung erst mit der Zeit aufbaut, wie kürzlich ein Leser treffend bemerkt hat.
Sie ist weder eine „richtige“ „Wifesharer“-Geschichte, schon gar keine „Cuckold“-Geschichte, wie manche Leser geschrieben haben, auch sicher keine mit Übergriffigkeiten, wie wiederum andere gemeint haben. Es ist die Geschichte zweier Ehepartner, die einander sehr lieben, aber – nur allzu menschlich – mit Fehlverhalten umgehen müssen.
Ich bin Lektor eines Erotikverlags und als Scout immer auf der Suche nach Talenten und guten, verkaufbaren Geschichten. Ich hätte „Ehepaar auf Abwegen“ gerne für meinen Verlag erworben, aber habe feststellen müssen, dass bereits ein anderer Verlag die Option darauf besitzt. Da war ich wohl zu spät dran.
Die Geschichte enthält eine Liebe, die bereits im Teeangeralter beginnt und sich (fast) durch nichts erschüttern lässt, viel Romantik, nicht wenig Erotik, aber kein Porno, also kurz, genau das, was unser Verlag sucht.
Das wollte ich an dieser Stelle einmal gesagt haben und ich wünsche dem Ehepaar „Kanzler“ ein gelungenes Weiterschreiben.
Viele Grüße vom „Scout Seltsam“
Danke schön, „Scout Seltsam“
Vielen Dank für die Blumen, über die wir uns wieder sehr freuen. Aber deine Unterstützung wäre gar nicht notwendig gewesen, denn wir kommen ganz gut selbst klar 😊.
Als wir begonnen haben, unsere Geschichte hier zu publizieren, gab es „Gegenwind“, klar, den hatten wir auf der vorherigen Plattform auch, in beiden Fällen aber nur vereinzelt. Man hat uns genau das „vorgeworfen“, was du ansprichst. Und ironischerweise stimmt nichts davon.
Nach dem Autorenwettbewerb im Frühjahr hat ein Leser in einem Kommentar angemerkt, dass ihm unsere Wettbewerbsgeschichte gut gefiele, er aber „Ehepaar auf Abwegen“ weiterhin nicht lesen würde. Das ist eine faire Aussage. Mit einigen Lesern, die ebenso denken, sind wir trotzdem in einem positiven E-Mail-Kontakt. Auch damit haben wir kein Problem.
Denn eines ist klar: Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und für alle kann man nicht schreiben. Und wir sind dankbar, wenn uns ein „Nicht-weiter-Leser“ schreibt, was seine Beweggründe dafür sind.
Was uns aber sehr freut, ist eine ganze Anzahl von Lesern, die nachträglich doch begonnen haben, unsere Geschichte zu lesen. Und die uns per E-Mail wissen ließen, dass sie das nicht bereut haben. Das nehmen wir eigentlich als schönes Kompliment.
In diesem Sinne, herzlichen Dank für deine Wünsche für unser Weiterschreiben sowie unsere besten Grüße
von Sandra und Marco
Neue Serie „Das Schwert des Damokles“
Liebe Leserinnen und Leser, geschätzte Leserschaft,
seit einigen Monaten bereiten wir eine neue Serie vor, zu der wir von zahlreichen Lesern unserer Geschichten angeregt wurden. Es geht darum, reale alltägliche und außergewöhnliche, ja auch spektakuläre Fälle, die uns zur Kenntnis gelangt sind, in Erzählform zu bringen. Dabei geht es immer um Fehlverhalten in der Ehe, sei es durch Fremdgehen, sei es durch Grenzüberschreitungen anderer Art.
Das ist ein Thema, welches in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist. Wir selbst (Sandra und Marco) waren vor einem Vierteljahrhundert davon betroffen, was uns zweieinhalb Jahre Trennung „eingebracht“ hat. Nicht nur haben wir daraus mit viel Hilfe einer großartigen Therapeutin gelernt, wieder eine harmonische, ja geradezu perfekte Ehe zu führen, sondern es war auch Anregung für mich (Marco), eine neue berufliche Richtung einzuschlagen.
Seit nunmehr achtzehn Jahren recherchieren wir in den Bereichen Ehepaarverhalten und Sexualmedizin. Wir haben zigzehntausende Fälle von Problemen in Paarbeziehungen und deren Lösungen katalogisiert. Wir durften an Psychologiesitzungen und an Scheidungsterminen anwesend sein, wir haben unglaublich viele Interviews geführt, haben an Studien teilgenommen, Analysen und Statistiken von Berufsverbänden zugeschickt erhalten und ausgewertet.
Unser Archiv ist außerordentlich umfangreich geworden und dank profunder wissenschaftlicher Führung auch sehr gut organisiert. Schon seit Jahren beantworten wir Anfragen von Institutionen und Therapeuten in aller Welt und liefern Statistiken. Diplomanden und Doktoranden nutzen unsere Daten für ihre Arbeiten. Wie das alles entstanden ist, erzählen wir in unserer Geschichte „Ehepaar auf Abwegen“.
Wir haben festgestellt, dass die meisten ihre Ehe eigentlich nicht aufs Spiel setzen wollen, aber genau das in vielfältiger Weise tun. Viele können damit dann nicht umgehen und landen vor dem Scheidungsrichter. Sexuelles Fehlverhalten in der Ehe hinterlässt nicht selten Verletzung und Verzweiflung und ist in allen Staaten der westlichen Welt der absolut häufigste Scheidungsgrund. Der Zeitraum vor, während und nach Scheidungen ist in zweierlei Hinsicht eine Katastrophe, für die Psyche der betroffenen Familienmitglieder und für die Volkswirtschaft.
Es gibt (leider) so viel Gefährdungspotenzial für eine Ehe. Dieses Potenzial hat im Laufe der letzten Jahrzehnte zugenommen. Andererseits ist die Scheidungsrate in Westeuropa, auch in Deutschland, derzeit wieder leicht im Sinken. Ein positiver Ausblick oder nur ein nicht aussagefähiges Zwischenergebnis? Die Wissenschaft ist sich da nicht klar, aber wir sehen das trotzdem positiv. Die verfügbaren Paartherapeuten werden mehr, die Anzahl ist in den letzten fünfzehn Jahren um fünfundzwanzig Prozent gestiegen. Zu wenig noch, aber der Trend stimmt optimistisch. Unsere Gesellschaft benötigt mehr und junge Psychologen und Mediziner für diesen Beruf zu begeistern, ist eine der wesentlichen Zielsetzungen meiner (Marcos) Vorträge.
Das adressieren wir mit dem „Schwert des Damokles“. Wie die Idee zur Serie „Das Schwert des Damokles“ entstanden ist und wie die Ausführung erfolgt, bitten wir, dem Vorwort zur Serie zu entnehmen.
In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, freuen wir uns, wenn auch unsere neue Serie Gefallen findet.
Mit besten Grüßen
vom Kanzler-Ehepaar
RE: Sandra und Marco, das „Ehepaar auf Abwegen“
Frage: Warum kann man das nicht lesen? Warum wird immer wieder gefragt, welchen Teil der Serie man lesen möchte, wenn es doch bis jetzt nur einen Teil gibt?
Da müssen wir um Nachsicht bitten
Es funktioniert noch nicht alles auf der neuen Plattform. Beim Starten einer neuen Serie gibt es noch den einen oder anderen Punkt zu lösen. Wir sind mit Tim diesbezüglich in Kontakt.
Zurzeit ist noch gar kein Teil zu unserer neuen veröffentlicht, der erste ist zunächst noch im Entwurf hochgeladen. Im Moment sollte daran gearbeitet werden, das Vorwort zur Serie sichtbar zu machen. Das haben wir zur Erklärung der Hintergründe und Entstehungsgeschichte geschrieben.
Sobald in diesem Bereich alles funktioniert, werden wir zu publizieren beginnen. Wir bitten deshalb um etwas Geduld.
Mit vielen Grüßen
vom Kanzler und seinem Team
