Angelika veröffentlicht am 02.08.2025
Niemand hätte es ihr angesehen, nicht an diesem Nachmittag, nicht in jenem Licht. Sie war elegant, wie immer, leicht geschminkt, mit jenem zurückhaltenden Lächeln, das man sich im Laufe eines…
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Mal salopp nachgedacht
Hallo Alex 😉
Also stiltechnisch eine 1+ mit Sternchen. Handlung: Worte in puren Sex und Empfindungen verwandelt... perfekt!
Nun mein Problem, ist denn immer nur der Partner/in allein daran Schuld, daß sich der/die Protagonist/in nicht mehr begehrt fühlt? Immer wieder der gleiche Tenor... und deshalb breche ich aus! Das ist mir immer wieder zu einfach. Was hat denn hier die Protagonistin dafür getan, das ihr Mann sie noch begehrt? Anscheinend nicht viel, sonst hättest Du es erwähnt. Hat sie deshalb eine Mitschuld? In meinen Augen, JA. Müsste sie sich wegen des Betruges schuldig fühlen, wieder JA. 2. Wenn er regelmäßig die Woche zum Tennis geht, kann er so aufgedunsen nicht sein, wie sie ihn beschreibt, übergewichtig vielleicht. Und 3. Wie kann sie während des Aktes seinen Namen stöhnen, wenn sie ihn nach dem Akt erst erfragen muss?
Soo nun bin ich mal auf Antworten und andere Kommentare gespannt...
In diesem Sinne...
Ja, zu Ende!
Sehr gut geschriebene Story. Ich mag deine Art, eine sorgfältig formulierte Aussage zu machen, um sie dann gleich im nächsten Satz durch eine Relativierung zurückzunehmen, wenn nicht sogar das Gegenteil zu sagen. Die Erotik kommt auch nicht zu kurz, aber das Ende kommt tatsächlich etwas abrupt, wäre auszubauen gewesen. Immerhin ging es dort um unverbrämten, lustvollen Sex mit Konrad, dem Nerd, dem "asexuellen" Mann. Hier wieder deine schöne 2 Schritt vor, einen zurück-Taktik. Sehr schön, aber jetzt hätte der Vulkan doch richtig ausbrechen müssen, dürfen, sollen. So muss ich mein eigenes Kopfkino bemühen. Dein Text wäre aber schöner. Vielleicht ein Teil 2?
Weiter so
Alle Handlungsstränge sehr gut weiterentwickelt. Das Kapitel angenehm lang, das man länger was zu lesen hat. Die "offenen" Enden machen einen neugierig auf die Fortsetzung
Wir haben auch mal nachgedacht, Anbeka (2)
Die Frage nach der Schuld zu klären, trauen wir uns nicht zu, denn wir erfahren nichts über das, was die Ehe sonst ausmacht, ob sie weitere Defizite hat. Nichts, ob und was zuvor unternommen wurde, das Eheleben (wieder) anzukurbeln, Begehren und Abwechslung hineinzubringen. Da lässt der Autor den Leser im Unklaren.
Dass Ehefrauen (auch Ehemänner) in einer solchen Situation fremdgehen, kommt vor, ist nicht ganz selten. Da ist die Geschichte sehr realistisch. Auch darin, dass sich die Hauptperson genau null Gedanken macht, was das für ihre Ehe bedeuten könnte. 80% der Scheidungen in Deutschland kommen vom Fremdgehen.
Falls der Autor eine Fortsetzung plant, hat er sicher überlegt, wie er seine Hauptperson weiter anlegt. Der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt. Wir kennen Fälle, wo ein Partner sich nach einem erfüllenden Abenteuer an die Veränderung seiner Ehe macht, aber auch solche, wo eine längerdauernde Affäre zum Scheidungsgrund wird. Mal sehen.
Viele Grüße vom Kanzler + Ehefrau
Wir haben auch mal nachgedacht, Anbeka (1)
Normalerweise lesen wir keine Geschichten von Autoren, die nicht reagieren, wenn man sich als Leser die Mühe macht, ausführlich zu kommentieren. Aber deinen Aufruf haben wir zum Anlass genommen, die Geschichte zu lesen und auf deine Fragen zu reagieren.
Zunächst: Sie ist sehr gut geschrieben, sie besteht überwiegend aus Sexszenen, aber die sind packend dargestellt, da kann das Kopfkino laufen. Es ist sehr schwer, als Mann aus der Perspektive einer Frau zu schreiben, das gelingt oft nicht. Es bleibt nicht aus, dass man zwischenzeitlich (kurz) in die Perspektive des Mannes fällt oder Fehler begeht, weil man die weibliche Anatomie nicht gut genug kennt.
Die Ich-Erzählerin beschreibt ihren unerfüllten sexuellen Bedarf, den sie durch Fremdsex stillt. Wer ist daran schuld? Wir haben nur eine einseitige Schuldzuweisung der Ehefrau, mehr ist aus der Geschichte nicht herauszulesen. Du meinst, die Frau trägt eine „Mitschuld“, der Autor „Nobbi“ dagegen, dass sie alleine schuld sei.