Silvester 2013 wird mit einem rauschenden Ball im Thermenhotel Erlenhof gefeiert. Bei einem Spaziergang erinnert die Besitzerin Helena Borgmann Marco an einen Gedanken, der schon mal da war. Aber nun greift er ihn auf. Es geht um die „Augenhöhe“ in seiner Ehe. Im Moment ist wieder alles bestens, aber er weiß, dass er darauf achten muss. Denn sein „Liebesnetzwerk“, wie Helena die polyamore Gruppe nennt, besteht nun mal aus vier Frauen und nur einem Mann, nämlich ihm. Marco überlegt deshalb, wie er seiner Sandra in Zukunft auf nachhaltige Weise einen Ausgleich verschaffen kann.

Helenas Gedanke wäre eine solche Möglichkeit. Aber er muss es so einfädeln, dass keine Gefahr für seine Ehe entsteht.

kanzler
14.08.2026 48 Seiten 5,00 / 5 (3) 452 9

Kommentare von LesernAlle Kommentare →

Von Matthew, der 01.09.2026 um 18:41 Uhr
Ich habe auch diesmal Magengrummeln bei eurer Geschichte, da du diesmal einen cucky abgibst, wenn auch nur der einfachsten Definition nach. Du schaust deiner Frau beim Fremdsex zu und damit bist du ein Cuckold A. Warum musst du dabei sein? Als wifesharer bist du dabei, dann aber auch mittendrin wie zuletzt. Aber hier? Auch dass sich Sandra zu den Beiden noch so sehr hingezogen fühlt, ist bedenklich. Es wird viel gedeutet und darüber diskutiert, aber es bleibt bedenklich.  Aber schön, dass die Senioren zum Zug kommen dürfen. Ich bin noch nicht in dem Alter, bin aber seit Kurzem nicht mehr im bezahlten Job und freue mich auch noch über jedes Mal mit meiner lieben Frau. Aber toll geschrieben und morgen Abend im Urlaub der nächsteTeil.
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Von Kanzler, der 02.09.2026 um 16:17 Uhr
herzlichen Dank zunächst für das „toll geschrieben“. Und auch für dein Feedback, in welchem du eine sagen wir „sehr verhaltene“ Meinung äußerst, aber das trotzdem für uns sehr wichtig ist. Ich habe versucht, möglichst zügig darauf zu reagieren, da, so glaube ich, doch etliches zurechtzurücken ist. Ich (Marco) schreibe deshalb diese Antwort auch ohne meine Frau. Sie ist zeitlich verhindert und möchte außerdem, dass ich alleine darauf antworte, denn du sprichst in erster Linie mich an. Zu den Begriffen: Den Begriff „Cucky“ mögen wir nicht, denn er verniedlicht etwas, was ganz und gar nicht „niedlich“ ist. „Cuckold“ bedeutet im Wortsinn „Hahnrei“, also „betrogener Ehemann“. Wenn man den Begriff in dieser Beziehung verwendet, muss Ehebruch im Spiel sein. Die Pornoindustrie hat den Begriff „umgewandelt“. Es geht nämlich dabei generell nicht um Betrug, sondern um freiwilliges „Abtreten“ der Ehefrau. Aber der Begriff wird dort sehr uneinheitlich verwendet. Seit die Psychologie sich dieses Themas annimmt, versucht sie, „griffiger“ zu definieren. Es beginnt sich durchzusetzen, dass mit „Wifesharing“ eine Praktik gemeint ist, bei der der Ehemann die völlige Kontrolle behält, also das „Sagen“ hat. „Cuckolding“ beginnt dort, wo die Grenze zum Kontrollverlust und zur Erniedrigung überschritten wird. Eine solche Definition ist wichtig, um einem beratenden Therapeuten die Möglichkeit zu geben, anhand von Erfahrungswerten eine Prognose für eine Beziehung abzugeben. Ich nehme an, dass du mit „Cuckold A“ eine Stufe meinst, die auf sogenannten „Ratgeberseiten“ im Internet (die überwiegend Schmarrn erzählen), als „C1“ bezeichnet wird, neben „C2“ und „C3“. Wenn man sich die dortigen Erklärungen ansieht, erkennt man schnell, dass bereits mit „C1“ die obengenannte Grenze überschritten wird. Ich will dir deine Meinung natürlich nicht nehmen, Matthew, aber ich bin sicher kein Cuckold. Wenn das bloße Zuschauen, wie du schreibst, Maßstab wäre, dann müsste im Prinzip jeder Partnertausch, jeder Besuch im Swingerklub, wenn der Ehemann zwischendurch einfach mal „zuschaut“, als „Cuckolding“ bezeichnet werden. Aus Sicht einer monogamen Lebensführung (und eine solche vermute ich bei dir) ist es absolut okay, es für „bedenklich“ zu halten, wenn sich meine Frau zu den Senioren „hingezogen“ fühlt, ja, in gewisser Weise sogar ein wenig verliebt ist. Aber das ist nicht außergewöhnlich. Vielleicht erinnerst du dich an jene Stelle in unserer Geschichte, in der unsere Therapeutin ausführlich über „Liebe“ redet. Es gibt sehr viele Facetten davon und Verliebtsein ist eine der vielen Stufen. Und jeder Mensch kann verschiedene „Lieben“ auf verschiedenen Stufen haben. In unserer polyamoren Gruppe gibt es vier Frauen und mich. Das sind meine „Nebenlieben“ und aus Sicht meiner Frau kann man das als regelmäßiges „Husbandsharing“ sehen. Ein reiner Wifesharer tut das nicht und ein Cuckold schon gar nicht. Ich glaube, dass wir im Vorwort zu diesem Teil der Geschichte deutlich machen konnten, dass wir nicht nur unsere Ehe, sondern auch unser Sexleben einvernehmlich, respektvoll und loyal und vor allem absolut auf Augenhöhe leben. Und in unserer gesamten Geschichte sollte das doch gut herauslesbar sein. Und warum ich bei Sandras erstem Mal mit den Brüdern Waldenfels dabei war, ergibt sich aus den „10 Goldenen Regeln“ unserer ehemaligen Therapeutin. Du musst also kein „Magengrummeln“ haben. 😊 Abschließend darf ich hinzufügen, dass ich es toll finde, wenn du nach langjähriger Ehe (nehme ich an) dich immer noch über das Zusammensein mit deiner Frau freust. Genau so soll es sein. Mit vielen Grüßen und einen schönen Urlaub vonMarco, dem „Kanzler“
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Von Matthew, der 13.09.2026 um 16:44 Uhr
Meine Lieben Vielen Dank für eure Replik. Ich habe mich jetzt viel in derartige Geschichten eingelesen. Und bei dem Unfug, den man in vielen anderen Foren lesen muss, hebt sich eure Lebensgeschichte deutlich davon ab und ich muss eingestehen, dass hier keine Cuckold-Geschichte vorliegt.  Es war für mich auch schwer verständlich, dass du Sandra das so einfach zugestanden hast. Aber du hast es dir nicht leicht gemacht und du hast alles sehr gut und verständlich erläutert. Ich könnte meiner Frau beim Fremdsex nicht zuschauen, wenn dann möchte ich nicht dabei sein. Freu mich auf eure Fortsetzungen. Fange morgen mit Folge 70 an. Wie sagte unser Kaiser "Schau mer mal".  Liebe Grüße euch Beiden
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3 Rezensionen für Ehepaar auf Abwegen, 68. Teil

  1. gbblond

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  2. aurora58

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  3. Matthew

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