Ehepaar auf Abwegen...
 
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Ehepaar auf Abwegen, 68. Teil veröffentlicht am 14.08.2026

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(@kanzler)
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Beigetreten: Vor 2 Jahren
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Sehr genau befolgen Sandra und Marco die Vorgaben und Regeln ihrer Psychotherapeutin und das hat sich bisher ausgezahlt. Ihre Ehe läuft rund, es wird fast gar nicht gestritten, meist sind sie sich einig. Abgesehen von den üblichen „Problemen“, die es mit Kindern im Teenageralter gibt, harmoniert und funktioniert ihre Familie.

Beiden ist sehr wohl bewusst, dass die Art und Weise, wie sie ihre Beziehung führen, ziemlich ungewöhnlich ist. Sie sind das „primäre“ Paar einer polyamoren Gruppe, die ein „Erbe“ ist aus den zweieinhalb Jahren, in denen sie getrennt lebten. Beide haben ihre „Veranlagungen“, mit der ihre Partner erst umgehen lernen mussten.

Es ist das Verdienst der Therapeutin, dass Sandra und Marco das mit Respekt, Loyalität und Vertrauen möglich ist. Und besonders achten sie darauf, dass ihre Augenhöhe nicht zu Schaden kommt. In einer nicht monogam geführten Beziehung ist gerade das sehr wichtig. Auch hierbei hat die Therapeutin das Ehepaar angeleitet.

Der in der letzten Folge beschriebene Gangbang hat eine im Laufe der vorangegangenen Monate entstandene Schieflage beseitigt und dabei Sandras besondere Veranlagung berücksichtigt.

Aber da das „Liebesnetzwerk“, wie die Hotelbesitzerin Helena Borgmann Sandras und Marcos polyamore Gruppe nennt, aus vier Frauen und nur einem Mann, Marco, besteht, fällt der Gedanke, den Helena gegenüber Marco anlässlich der Silvesterfeier 2013 äußert, bei ihm auf fruchtbaren Boden. Es wäre eine nachhaltige Lösung zur „Stabilisierung“ der Augenhöhe und gleichzeitig ein „Ventil“ für Sandras besondere Veranlagung.

Wir wünschen viel Spaß beim 68. Teil.
Das Kanzlerehepaar

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(@matthew)
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Beiträge: 36
 

RE: Ehepaar auf Abwegen, 68. Teil veröffentlicht am 14.08.2026

Ich habe auch diesmal Magengrummeln bei eurer Geschichte, da du diesmal einen cucky abgibst, wenn auch nur der einfachsten Definition nach. Du schaust deiner Frau beim Fremdsex zu und damit bist du ein Cuckold A. Warum musst du dabei sein?

Als wifesharer bist du dabei, dann aber auch mittendrin wie zuletzt. Aber hier?

Auch dass sich Sandra zu den Beiden noch so sehr hingezogen fühlt, ist bedenklich. Es wird viel gedeutet und darüber diskutiert, aber es bleibt bedenklich. 

Aber schön, dass die Senioren zum Zug kommen dürfen. Ich bin noch nicht in dem Alter, bin aber seit Kurzem nicht mehr im bezahlten Job und freue mich auch noch über jedes Mal mit meiner lieben Frau.

Aber toll geschrieben und morgen Abend im Urlaub der nächsteTeil.



   
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(@kanzler)
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Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo Matthew,

herzlichen Dank zunächst für das „toll geschrieben“. Und auch für dein Feedback, in welchem du eine sagen wir „sehr verhaltene“ Meinung äußerst, aber das trotzdem für uns sehr wichtig ist. Ich habe versucht, möglichst zügig darauf zu reagieren, da, so glaube ich, doch etliches zurechtzurücken ist. Ich (Marco) schreibe deshalb diese Antwort auch ohne meine Frau. Sie ist zeitlich verhindert und möchte außerdem, dass ich alleine darauf antworte, denn du sprichst in erster Linie mich an.

Zu den Begriffen: Den Begriff „Cucky“ mögen wir nicht, denn er verniedlicht etwas, was ganz und gar nicht „niedlich“ ist. „Cuckold“ bedeutet im Wortsinn „Hahnrei“, also „betrogener Ehemann“. Wenn man den Begriff in dieser Beziehung verwendet, muss Ehebruch im Spiel sein. Die Pornoindustrie hat den Begriff „umgewandelt“. Es geht nämlich dabei generell nicht um Betrug, sondern um freiwilliges „Abtreten“ der Ehefrau. Aber der Begriff wird dort sehr uneinheitlich verwendet.

Seit die Psychologie sich dieses Themas annimmt, versucht sie, „griffiger“ zu definieren. Es beginnt sich durchzusetzen, dass mit „Wifesharing“ eine Praktik gemeint ist, bei der der Ehemann die völlige Kontrolle behält, also das „Sagen“ hat. „Cuckolding“ beginnt dort, wo die Grenze zum Kontrollverlust und zur Erniedrigung überschritten wird. Eine solche Definition ist wichtig, um einem beratenden Therapeuten die Möglichkeit zu geben, anhand von Erfahrungswerten eine Prognose für eine Beziehung abzugeben.

Ich nehme an, dass du mit „Cuckold A“ eine Stufe meinst, die auf sogenannten „Ratgeberseiten“ im Internet (die überwiegend Schmarrn erzählen), als „C1“ bezeichnet wird, neben „C2“ und „C3“. Wenn man sich die dortigen Erklärungen ansieht, erkennt man schnell, dass bereits mit „C1“ die obengenannte Grenze überschritten wird.

Ich will dir deine Meinung natürlich nicht nehmen, Matthew, aber ich bin sicher kein Cuckold. Wenn das bloße Zuschauen, wie du schreibst, Maßstab wäre, dann müsste im Prinzip jeder Partnertausch, jeder Besuch im Swingerklub, wenn der Ehemann zwischendurch einfach mal „zuschaut“, als „Cuckolding“ bezeichnet werden.

Aus Sicht einer monogamen Lebensführung (und eine solche vermute ich bei dir) ist es absolut okay, es für „bedenklich“ zu halten, wenn sich meine Frau zu den Senioren „hingezogen“ fühlt, ja, in gewisser Weise sogar ein wenig verliebt ist.

Aber das ist nicht außergewöhnlich. Vielleicht erinnerst du dich an jene Stelle in unserer Geschichte, in der unsere Therapeutin ausführlich über „Liebe“ redet. Es gibt sehr viele Facetten davon und Verliebtsein ist eine der vielen Stufen. Und jeder Mensch kann verschiedene „Lieben“ auf verschiedenen Stufen haben.

In unserer polyamoren Gruppe gibt es vier Frauen und mich. Das sind meine „Nebenlieben“ und aus Sicht meiner Frau kann man das als regelmäßiges „Husbandsharing“ sehen. Ein reiner Wifesharer tut das nicht und ein Cuckold schon gar nicht.

Ich glaube, dass wir im Vorwort zu diesem Teil der Geschichte deutlich machen konnten, dass wir nicht nur unsere Ehe, sondern auch unser Sexleben einvernehmlich, respektvoll und loyal und vor allem absolut auf Augenhöhe leben. Und in unserer gesamten Geschichte sollte das doch gut herauslesbar sein. Und warum ich bei Sandras erstem Mal mit den Brüdern Waldenfels dabei war, ergibt sich aus den „10 Goldenen Regeln“ unserer ehemaligen Therapeutin.

Du musst also kein „Magengrummeln“ haben. 😊

Abschließend darf ich hinzufügen, dass ich es toll finde, wenn du nach langjähriger Ehe (nehme ich an) dich immer noch über das Zusammensein mit deiner Frau freust. Genau so soll es sein.

Mit vielen Grüßen und einen schönen Urlaub von
Marco, dem „Kanzler“



   
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(@matthew)
Eminent Member Leser
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 36
 

RE: Ehepaar auf Abwegen, 68. Teil veröffentlicht am 14.08.2026

Meine Lieben

Vielen Dank für eure Replik. Ich habe mich jetzt viel in derartige Geschichten eingelesen. Und bei dem Unfug, den man in vielen anderen Foren

lesen muss, hebt sich eure Lebensgeschichte deutlich davon ab und ich muss eingestehen, dass hier keine Cuckold-Geschichte vorliegt. 

Es war für mich auch schwer verständlich, dass du Sandra das so einfach zugestanden hast. Aber du hast es dir nicht leicht gemacht

und du hast alles sehr gut und verständlich erläutert. Ich könnte meiner Frau beim Fremdsex nicht zuschauen, wenn dann möchte ich nicht dabei sein.

Freu mich auf eure Fortsetzungen. Fange morgen mit Folge 70 an. Wie sagte unser Kaiser "Schau mer mal". 

Liebe Grüße euch Beiden



   
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(@kanzler)
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Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 251
Themenstarter  

Hallo Matthew,

auch ich sage Dank für deine ergänzende Erläuterung.

Ja, ich habe es mir nicht leichtgemacht. Ich habe auch stets in Abstimmung mit unserer Therapeutin gehandelt und die hat immer genau gewusst, was richtig ist. Sandra ist die perfekte Ehefrau für mich und mit ihrer außergewöhnlichen „Veranlagung“ muss ich eben (manchmal) auf außergewöhnliche Weise umgehen. Aber dass das gut gelingt, auch wenn sie hin und wieder für eine Überraschung gut ist, das beschreiben wir ja ausführlich in unserer Geschichte.

Und Vorsicht, lieber Matthew, wenn du „deiner Frau nicht beim Fremdsex zuschauen könntest“, dann geht Fremdsex überhaupt nicht. Denn wenn du nicht dabei bist und daher nicht weißt, wie deine Frau sich dabei fühlt, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr Unbehagen, Unsicherheit und vielleicht sogar Angst empfinden. Wir raten in jedem Fall davon ab.

Sandra dankt herzlich für deine Grüße. Viel Spaß mit den weiteren Teilen unserer Geschichte wünscht
der Kanzler



   
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