Daniels Baby veröffentlicht am 01.02.2026
Beide hielten mich an der Hand, an der einen die kleine Nichte, an der anderen der kleine Neffe. Ich liebte die Kinder meiner Schwester über alles. Wir spazierten durch den…
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… und Unsicherheit über ihre Empfindungen, ein wenig schlechtem Gewissen und vielleicht etwas Scham ihrem Mann gegenüber andererseits.
Sonst ist alles perfekt. Wie mit einer Unfruchtbarkeit des Ehemannes umzugehen ist, ist an sich ein heikles Thema. Man kann auf die Medizintechnik setzen, die heute weit entwickelt ist, oder den „natürlichen“ Weg wählen. Das Zweitere kommt gar nicht so selten vor, will aber gut überlegt und durchgeführt sein. In unserer Großfamilie ist vor über zwanzig Jahren auch dieser Weg gewählt worden.
Gratuliere nochmals zur Geschichte und vielleicht lesen wir ja wieder einmal etwas derart Einfühlsames.
Beste Grüße vom Kanzler
… ausgesprochen einfühlsam beschrieben. Meine Gratulation. Ich werde sie mit Genuss meiner Frau abends im Bett vorlesen und sie wird denselben Genuss verspüren.
Es ist eine Phantasie, gut erzählt, aber es ist nicht zu raten, sie in dieser Form im echten Leben „nachzuspielen“.
An einer Stelle hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht: Ehemann Daniel überzeugt die Hauptperson mit „Keine Liebe, keine Zärtlichkeit, nur Sex. Keine Küsse, nur Sperma“. Und sie nimmt sich vor: „nicht zu kommen, keine Lust, kein Sperma im Mund“. Beides ist gut gemeint, aber nicht realistisch, nicht bei der Anzahl an Männern, die sie auswählt.
Die Autorin sieht das auch ganz richtig, indem sie die Handlung sich ganz anders entwickeln lässt. Damit komme ich zum Punkt: Die Hauptperson weiß, dass sie ihre „Vorgaben“ nicht einhält. Genau da würden mir ihre diesbezüglichen Gefühle fehlen. Hin- und hergerissen zwischen Lust und Erfüllung einerseits …
ein echt lieber Kommentar - herzlichen Dank für diese Beurteilung.
Negativ siehst du, dass sie gegen die Abmachung verstiess, hingerissen zwischen Lust und Erfüllung.
Das stimmt soweit natürlich.
Aus meiner Sicht ist es aber nicht so wichtig, Lust ergibt sich einfach aus der Situation, wie soll man auch keine Lust empfinden, wenn man dem Gegenüber Lust machen muss.
Von mir aus gesehen, geht es nicht um Lust und Erfüllung, sondern vor allem um Liebe, die ist wichtiger. Lust kann man auch ohne Liebe empfinden - finde ich. Und sicher weiss das auch Daniel.
Und aus Liebe macht sie das alles und aus Liebe lässt Daniel sie das machen.
Deshalb schweigt sie und deshalb will Daniel nicht wissen, was alles passiert ist.
Sie verdrängen es einfach. Irgendwann wird es - trotz Kind - einfach keine Rolle mehr spielen. Es existiert einfach nicht mehr, genauso wie es die anderen Männern nicht mehr geben wird.
Hoffe ich.
LG
S
Ich finde die Geschichte schön geschrieben, such wenn die Gefühle letztlich mit spielen. Ziel erreicht und ein gutes Ende.
Danke und viele Grüße Peter
... und kann uns über uns selbst hinauswachsen lassen bei dem, was wir aus Liebe tun.
Danke für diese einfühlsame Geschichte.
Schöne Grüße, C.
Wunderschön!
Das ist eine wirklich schöne, romantische Geschichte. Ganz prima geschrieben, sehr detailliert, so dass beim lesen wirklich ein Film abläuft.
7 von 5 Sternen!
Kind...
Schön geschrieben. Das ist Liebe, wenn man es so akzeptiert.
Beim Titel und der Kurzbeschreibung war ich schon etwas skeptisch
wie letztlich der Eindruck von der Geschichte aussehen würde. Zu lesen bekam ich dann eine Erzählung, die nach einer realistischen Ausgangslage einfühlsam die weitere Entwicklung schilderte und sich bei einigem Nachdenken als zwar in der Realität unwahrscheinlich, aber immerhin denkbar zeigte.
Kompliment!
nur zur Info
Ein kleiner grammatikalischer Fehler hat sich eingeschlichen. Ziemlich zum Schluss wo der Koch die Bitte äußert das Mara doch das Mittagessen zubereiten möchte.
„Entschuldigung, wenn es um das Thema Serva und deren Ausbildung geht, kann ich nicht vielleicht nicht viel mitreden.“
Zwei nicht hintereinander. Habe ich beim ersten Schmökern auch überlesen und beim zweiten mal ist es mir aufgefallen.
Gruß, Tom