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Die Kupferanemone,

Wir begleiten Florance, in den 70er/80er Jahren, aus dem Zürcheroberland, auf ihrem Weg durch die Jugend, die Pubertät bis zur erfolgreichen Frau. Dabei spielt ihre Suche nach ihrer sexuellen Identität eine zentrale Rolle. Das Buch macht den Zeitgeist und die Alltags-Kultur wieder lebendig.
Schule, Das erste Mal, Schüler, Fingern, Wohnzimmer, Lehrerin, Lesbisch, Strand, Chefin, Garten

Die Kupferanemone

von Aruluck
27.12.2025

Gesamt
4,94
Aufmachung
4,94
Schreibstil
4,97
Handlung
4,88
Charaktere
4,91
Umgebung
5,00
Erhaltene Bewertungen: 34

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Kommentare

Vorwort vom Autor

Wir begleiten, das schon äusserlich nicht alltägliche Kind, Florance, in den 70er/80er Jahren, aus dem Zürcheroberland, auf ihrem ereignisreichen Weg durch die Jugend, die Pubertät und ihre, für damalige Zeiten, für Frauen ungewöhnliche Ausbildung. Die zahlreichen Hindernisse, die sie in ihrem Leben und der beruflichen Karriere überwinden musste, formten sie zu einer starken, erfolgreichen Frau. In diesem Roman spielt die lange Suche nach ihrer sexuellen Identität eine zentrale Rolle. Das Buch macht nicht nur den Zeitgeist, die Alltags-Kultur und die Menschen in dieser Zeit wieder lebendig. Es führt den Leser mit viel Lokalkolorit in diese Zeit zurück.
von Aruluck, 27.12.2025 12:10 Uhr

0

Die Kupferanemone

Hut ab, da hat sich aber jemand sehr viel Arbeit gemacht.
Es hat sich, wie ich finde, auf jeden Fall gelohnt, denn ich finde die Geschichte großartig.
Die Erzählweise, der Schreibstil, die Bilder im Kopf, das alles ist für mich sehr stimmig.
Irgendwie muss man doch den Zeitsprung hinbekommen, man kann doch nicht bei Kindern im Schulalter anfangen. Das machte mich übrigens etwas stutzig, dass man so etwas genehmigt. Nicht, dass ich es übergriffig oder anstößig fand, aber ansonsten ist man da doch eher empfindlich.
Und für diesen Zeitsprung wurde hier eine gute Lösung gefunden.
Nun denn, die Entwicklung der jungen Florance hat mich jedenfalls sehr gepackt, ich bin tief beeindruckt von dem Gesamtwerk und mir fehlt hier gar nichts.
Auch wenn das alles nach Lobhudelei klingt ... der Autor hat es meines Erachtens verdient.

Dankeschön für die gute Unterhaltung

von Roman Tiker, 20.01.2026 18:39 Uhr

0

Gefühle und Brüche

Erst mal vielen Dank für diese gefühlvolle Geschichte, die mich einmal mehr gefesselt hat.
Allerdings meine ich, die Brüche zwischen der heranwachsenden Florence mit ihren Konflikten und der Architektin sind zu krass, nicht wirklich nötig und irritierend. Und auch der Schluss hätte drei oder mehr Seiten länger sein dürfen.
Was mir auch etwas fehlt hier auf dieser Plattform: ein wenig mehr Beschreibung von Körperlichkeiten (Figuren und Liebkosungen). Sie hätten der Geschichte gut getan und den Leser (m/w) erfreut.

von UliKa, 12.01.2026 01:35 Uhr

0

Lieber UliKa

Vielen Dank für deinen interessanten Kommentar. Ich finde, es sollte mehr konstruktive Kritik wie deine auf dieser Plattform geben.
Meine Idee war es, mit dem Prolog und dem Epilog einen Zeitsprung zu machen und einen Einblick in das Erwachsenenleben von Florance zu geben, nachdem sich das ganze Buch mit ihrem Werdegang vom Kind zur jungen Erwachsenen befasst. Mich interessierte in erster Linie die Entwicklung von Florance und ihre Identitätsfindung als junge lesbische Frau.
Aber eben, man kann das auch anders sehen oder empfinden, das respektiere ich natürlich.
herzlichen Gruss
Aruluck

von Aruluck, 12.01.2026 14:59 Uhr

0

Gefühlvoller Plott

Eine Geschichte, die sehr rund in sich ist
mit entsprechender Substanz und inhaltlich
sehr gut dargestellt.
In meinen Augen sehr lesenswert

von Lmichael, 04.01.2026 21:05 Uhr

0

Wundervolle Geschichte...

Ich muss gestehen, die Geschichte war für mich ein wenig süß/sauer. Ich hatte den Kommentar von Aruluck vorher nicht gelesen. Vorweg, die Geschichte wäre eigentlich für einen Mehrteiler prädestiniert.
Die Geschichte beginnt mit der Architektin. An der spannendsten Stelle kommt ein Zeitsprung in die Jugendzeit. Für mich alles noch in Ordnung. Doch so langsam bei den Seiten 200/300 stellte ich mir die Frage wozu soll der Anfang gut sein. Bei Seite 400/500 denke ich langsam, "wollte der Autor mich auf die Rolle schieben". ... und dann wird der Rest der "Gegenwart" in ca 50 Seiten abgefertigt. Es kommt ein Gefühl von "unbefriedigt" auf, als ob der Autor einem einen großen Teil der Geschichte vorenthalten hat. Der letzte Teil hat Züge von Zeitraffer.
Das soll ein wenig mein Gefühl als Leser vermitteln, ohne die Leistung des Autors zu schmälern.
Freue mich auf weitere Geschichten in der Zukunft.

Gruß Teddy

von wf19bsh, 30.12.2025 12:23 Uhr

0

Mal meine Meinung

Ich kommentiere und bewerte grundsätzlich nie andere Autoren. Mit diesen tausche ich mich höchstens direkt aus, da ich weiß, was man für eine Geschichte so leisten muss. Hier aber erlaube ich mir mal einen Kommentar.

Lieber Teddy, das hier war der mit weitem Abstand geilste Kommentar, den ich seit langem gelesen habe. Mit so einer Rückmeldung kann jeder Schreiber einfach super arbeiten und besser werden.

Ich wünsche mir, dass möglichst alle Leser genau so reagieren. Klasse

Ralf

von RalfB, 01.01.2026 16:04 Uhr

0

Kupferannemone

Eine überaus gelungene Geschichte. Hat mir sehr gefallen. Nur der Schluss hätte nach meinem Dafürhalten etwas ausgebaut werden können und müssen. Denn die Neugierde ob Florence den Direktionsposten bekommt und wie die Lösung mit der Prinzessin aussehen kann, ist sehr groß.
Vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung.

von mister_fb, 30.12.2025 11:17 Uhr

0

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