Liebe Leserinnen und Leser,
in diesem Teil unserer Geschichte „erweitert“ sich Sandras und Marcos Eheleben in Richtung ihrer besten Freunde. Erstmals seit Beendigung ihrer Therapien verlassen die beiden Ehepaare den streng monogamen Lebenspfad zugunsten eines sehr „zarten“ polyamoren.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, denn für uns sehr überraschend haben manche Leser dies bei der Erstveröffentlichung vor zweieinhalb Jahren negativ aufgenommen. Sie hätten sich weiter eine monogame Beziehung der Hauptpersonen gewünscht, wenngleich das eigentlich unrealistisch war.
Wie die geneigte Leserschaft bereits weiß, hat die Therapeutin Clara das erkannt und im Hinblick auf Sandras „Faible“ nicht nur erlaubt, sondern sogar befürwortet. Eigens dafür hat sie uns bestimmte klare Regeln mitgegeben.
Es ist uns bewusst, dass der Großteil unserer Leser grundsätzlich ein monogames Konzept lebt, und das ist auch gut so. Es waren jedoch nur ganz wenige, die uns mitgeteilt haben, unsere Geschichte aus diesem Grund nicht weiterlesen zu wollen. Wir haben das sehr schade gefunden, aber das war natürlich zu akzeptieren. Ändern können wir unsere Geschichte nicht, denn reale Begebenheiten kann man nicht „wegzaubern“.
Aber die „Befürchtungen“ vieler Leser, dass sich die weitere Handlung wieder zu „handfestem“ Fremdsex, also zu Entgleisungen wie damals beim Junggesellinnenabschied entwickeln könnte, konnten wir mit gutem Gewissen entkräften.
Und das wollen wir auch heute tun. „Polyamor“ bedeutet, dass Liebe dabei ist, nicht nur Sex. Sandra und Marco haben das farbige Ehepaar geliebt (wie auch heute noch die leider „übriggebliebene“ Witwe), und zwar so sehr, dass die Therapeutin davor warnen musste, dass bei Nichtachtung ihrer Regeln durchaus Gefahr für die beiden Ehen hätte bestehen können. Deshalb war die Einhaltung von Respekt, Loyalität, Aufrichtigkeit und Vertrauen zwischen den Ehepartnern so enorm wichtig, und wir können versichern, dass uns das in all den Jahren gelungen ist.
Außerdem gab es kein Fremdgehen, alles war immer einvernehmlich, und immer waren Liebe, Zärtlichkeit und Zuneigung mit dabei. Vor allem aber, es gab unsere sexuellen Erlebnisse nicht oft, nur alle halben Jahre. Auch das ist einer der Erfolgsparameter, denn wenn der Fremdsex zu oft erfolgt, wird er zur Gewohnheit, er stumpft ab und wird zum Selbstzweck.
In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß.
Beste Grüße vom Kanzler und seiner Ehefrau.
von Kanzler, 26.01.2026 17:49 Uhr