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hitziger Sommer veröffentlicht am 26.06.2026

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(@sinah)
Benutzer
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 37
Themenstarter  

Ich stand ganz oben auf dem Sprungturm. Von dieser Höhe war ich noch nie gesprungen.

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(@kanzler)
Benutzer
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 226
 

Hallo Sinah,

einer der Leser hier meint, dass diese „etwas abgehackt und nicht so flüssig wäre“ wie sonst. Mit dem ersten Teil hat er sicher Recht, wenn vielleicht das Wort zu „streng“ ist, mit dem zweiten Teil nicht, wie wir meinen.

Auch deine „blumigen“ Umschreibungen, ja Metaphern der erotischen Szenen sind typisch für dich. Es ist dein Stil, so zu schreiben, eigentlich immer gleichbleibend, und daran solltest du auch nichts ändern. Wir mögen ihn.

Es ist eine gute Geschichte, sie reicht zwar nicht ganz an deine besten heran, aber das muss es ja auch nicht. Sie beschreibt das Verhalten in einer jungen Clique recht gut.

Und: Man soll nicht vergleichen, lässt du deine Protagonistin denken, ganz richtig. Genauso ist es, es gibt im Leben nur wenig Gründe, das zu tun. Aber dann, mit Verlaub, tut sie es doch 😊

Aber: alles gut, meinen Kanzler + Ehefrau mit viele Grüßen.



   
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(@sinah)
Benutzer
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 37
Themenstarter  

Hallo zusammen

Das mit dem abgehackt dürfte daher kommen, dass ich ursprünglich eine ganz andere Geschichte schreiben wollte. Eine über Eifersucht und Stalking. Der Beginn ist entsprechend.

Dann ist mir die Geschichte und sind mir die Figuren einfach entglitten. Das passiert mir eigentlich oft. Es beginnt geplant und endet völlig anders als vorausgesehen. Ich bin nicht so gut im strukturierten Denken. Mir fallen dann einfach zu viele Dinge und Abweichungen ein, die sich dann aufs Papier (na ja, ist ein Laptop) ergiessen. Und dagegen kann ich (fast) nichts tun. Wenn ich es versuche, wird die Geschichte elend schlecht, zum Veröffentlichen ungeeignet, vor allem auch, weil sie mir dann nicht gefällt.

Es ist vielleicht etwas überheblich, aber ich gehe davon aus, dass, wenn mir eine Geschichte nicht gefällt, sie auch sonst niemandem gefallen wird. Das Gegenteil ist schon eher der Fall.

Ich finde es nicht schlimm, wenn Ihr schreibt, ich hätte schon bessere Geschichten geschrieben. Natürlich. Aber wahrscheinlich auch schon schlechtere. Es dürfte unmöglich sein, immer nur bessere zu schreiben. Das gelang vielleicht Schiller oder Goethe oder Shakespeare. Mir wird es nie gelingen, ich bin nur eine Gebrauchsschriftstellerin, wobei Schriftstellerin auch wieder etwas übertrieben ist.

Meine Hauptfigur sagt, dass man nicht vergleichen soll und tut es dann doch. Natürlich, das mach ich auch. Ich glaube vielen geht es so, dass sie etwas nicht wollen und es dann un-?willkürlich doch tun. Menschen sind eben widersprüchlich.

Ganz liebe Grüsse

und lieben Dank für die Kommentare (für alle)

S



   
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