Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Teil ist die unmittelbare Fortsetzung des vorherigen. Wir sind immer noch beim Abendessen, zu dem Sandra und Marco von der Therapeutin Clara Millstedt und ihrem Mann eingeladen worden sind. Clara gibt umfassend Antwort auf die Frage, warum die beiden sich damals nach Sandras ungewollter Schwängerung bei jenem unseligen Junggesellinnenabschied so verhalten haben, wie sie es taten.
Im 46. Teil ging es um Sandra, im vorliegenden 47. Teil nun um Marco. Sein Verhalten war nicht untypisch, aber warum hat er so reagiert? Was hat ihn dazu gezwungen, von seiner Frau eine Abtreibung zu fordern, und welche anderen Möglichkeiten hätte es (vielleicht) für ihn gegeben?
Clara erzählt über Ursachen und Wirkung, die genetische Ausstattung und die soziokulturelle Prägung von Männern, und wie man vorgegebene Muster aufbrechen und damit Ehe und Familie erhalten könnte. Und sie wird nicht müde, für eine frühzeitige Einbindung des Ehemanns und absolute Ehrlichkeit zu plädieren.
Es ist zwar nicht mehr Teil unserer Therapie, aber wir schreiben trotzdem sehr ausführlich über dieses Thema, weil wir wissen, dass ein Teil unserer Leser dies möchte. Es handelt sich um die Seiten 1-18.
Im anschließenden Vorgriff auf die Jetztzeit schildern wir unsere Ergebnisse von achtzehn Jahren Recherchearbeit, die Claras Erläuterungen von damals eindrucksvoll bestätigen, und zwar auf den Seiten 20-27.
Und ab Seite 28 geht es um einen besonders beeindruckenden Fall von Fremdschwängerung, welcher die betroffene Familie fast in den Abgrund gestürzt hat. Wir, das Autorenehepaar, habe diese Familie im Jahre 2018 in Luxemburg besucht und ein Interview mit ihr führen dürfen.
Viel Spaß und beste Grüße vom Kanzler und seiner Frau.
von Kanzler, 03.01.2026 13:30 Uhr